Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

2 Wochen Tessin

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Am Morgen nach dem kurzen Regen haben wir noch einen Spaziergang im Reppischtal gemacht.

Danach sind wir in Richtung Tessin aufgebrochen, bei schönstem Wetter vorbei am Lauerzer- und Vierwaldstättersee sind wir nach Tenero gefahren, da bleiben wir 2 Wochen auf dem Campingplatz.

Freunde von uns sind auch noch bis Freitag hier, so konnten wir gemeinsam das schöne Wetter und ein gutes Nachtessen geniessen.

Unterwegs haben wir Kilometerstand 170‘000 erreicht. Das heisst wir haben in den letzten 2 Jahren seit wir unterwegs sind 40‘000 Km gefahren.

Wasserpumpentheater

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Bei schönstem Herbstwetter sind wir am Montag für einen Zwischenstop im Reppischtal angekommen. Am Nachmittag haben wir das schöne Wetter bei einem Spaziergang genossen.

Am Dienstagmorgen war Augenkontrolle - alles ist in Ordnung, die Sehleistung ist tipptopp. Danach haben wir den Tag noch für Waschen und Tank-Reinigung genutzt, bevor wir morgen ins Tessin fahren. Dabei bemerkten wir, dass der eine Schweinwerfer nicht brannte, beim Wechseln der Birne hat sich gezeigt, dass der Stecker verschmort war, darum noch kurz in der Werkstatt vorbei gefahren für einen neuen Stecker.

Zum Thema Wasserpumpe:

Vor einiger Zeit hat die Wasserpumpe immer mal wieder kurz angefangen zu pumpen. Eigentlich ein typisches Zeichen, dass irgendwo ein Wasserhahn oder eine Leitung etwas leckt. Nach längerer Suche konnte ich das als Ursache aber ausschliessen und habe die Wasserpumpe selber unter die Lupe genommen. Im Vorfilter war etwas Verunreinigung hängen geblieben, deshalb habe ich die Pumpe auseinandergenommen und versucht zu Reinigen, es hatte etwas Schmutz darin, anscheinend haben wir irgendwo mal verunreinigtes Wasser getankt. Die Reinigung gelang und nach dem Zusammenbau war das Problem des immer mal wieder kurz Pumpen gelöst. Allerdings merkte ich dann nach ein paar Tagen, dass die Pumpe selber etwas Wasser verlor - also noch einmal ausgebaut, zusammengesetzt und eingebaut. Die Pumpe war jetzt wieder dicht, allerdings stimmte dafür der Abschaltdruck nicht mehr, das heisst die Pumpe stellte nicht mehr ab. Den Abschaltdruck kann man mittels einer Stellschraube regulieren, allerdings ist die Wasserpumpe in unserem Wohnmobil so ungeschickt verbaut, dass man im eingebauten Zustand nicht an die Stellschraube kommt. Also die Pumpe nochmals ausgebaut und richtig eingestellt, jetzt scheint die Pumpe wieder zu funktionieren. Allerdings habe ich das Vertrauen in diese Pumpe etwas verloren, darum wird in den nächsten Tagen eine neue Pumpe eingebaut.

Rüdlingen

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Als letzten Ort auf unserer kleinen Rundreise sind wir nach Rüdlingen gefahren. Bei kühlem, bedeckten Wetter  haben wir einen Spaziergang durch die Reben und etwas dem Rhein entlang gemacht. Danach sind wir zum Übernachten zur Verwandschaft gefahren. Morgen geht es dann wieder zurück ins Reppischtal, am Dienstag steht die zweite Augenkontrolle an.

Winterthur

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Gegen Mittag sind wir bei Regen von Neukirch nach Winterthur weiter gezogen. Zum Übernachten sind wir auf den Campingplatz Schützenwiese gefahren, so etwas wie einen Stellplatz gibt es in Winterthur leider nicht, wie in vielen Schweizer Städten. Am Nachmittag sind wir noch kurz bei Nieselregen und kühlen Temperaturen durch die Altstadt gelaufen und haben den Stadtpark besucht, in dem wir uns vor ganz langer Zeit kennen gelernt haben. Danach haben wir eine Ur-Bekanntschaft besucht und wurden mit einem feinen Nachtessen bewirtet.

Dux Turm

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Nach einer sehr ruhigen Nacht haben wir am Morgen eine kleine Wanderung zum Dux-Turm gemacht. Mein ehemaliger Arbeitskollege hat uns den Tipp gegeben, dass es im Dux-Wald oberhalb Schaan sehr schöne sei und man vom Turm eine gute Aussicht hat. Tatsächlich ist es eine schöne Möglichkeit zum Wandern und der Dux-Turm entpuppte sich als kühne Holzkonstruktion, zuoberst kann man auch noch eine kleine Mutprobe machen und auf den Glassteig stehen.

Zurück beim Wohnmobil sind wir weiter gefahren nach St. Gallen zu einem Kaffeehalt , bevor wir zum Übernachten weiter nach Neukirch gefahren sind.

Liechtenstein

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Die am Mittwoch angesetzte Augen-OP verlief erfolgreich. Am Donnerstag über Mittag war ein erster Nachkontrolltermin, es ist alles gut, sogar so gut, dass ich bereits wieder Auto fahren darf. Wir sind am Nachmittag für eine kleine Tour aufgebrochen, nächste Woche findet nochmals ein Kontrolltermin statt, die Zwischenzeit nützen wir für Bekanntenbesuche. Als erstes sind wir ins Ländle aufgebrochen, wo wir mit einem ehemaligen Bürokollegen abgemacht haben. In der Nacht hatte es begonnen zu regnen und regnerisch blieb es den ganzen Tag über. Zum Übernachten haben wir einen ruhigen Parkplatz bei Vaduz gefunden.

Bollenberg

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So langsam geht unser Elsass Ausflug zu Ende. Heute sind wir vom nördlichen Elsass in südliche Elsass gefahren. Einen grossen Teil der Fahrt sind wir durch die Weinberge gefahren, die sich bunt verfärbt hatten. Eigentlich war für heute den ganzen Tag über Regen angesagt. Am Morgen früh hat es mal getröpfelt, danach war es zwar bedeckt aber bis am Abend blieb es trocken. Zum Übernachten sind wir zur Domaine Bollenberg in der Nähe von Rouffach gefahren. Nebst der Möglichkeit der Übernachtung hat es da ein sehr gutes Restaurant, wie wir von einem früheren Besuch wissen - und es ist immer noch gut.

Am Freitag sind wir dann auf direktem Weg nach Urdorf gefahren. Über das Wochenende ist Chilbi, da trifft man viele Bekannte und kann etwas Schwatzen. Inzwischen hat sich auch die Terminsache bezüglich der Augen-OP ergeben, am Mittwoch findet der Eingriff statt. So können wir jetzt auch die weitere Zeit planen, bis hin zur Fähre die uns am 9. November von Genua nach Palermo bringt.

Wissembourg

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Heute sind wir nach Wissembourg (Frankreich) gefahren. Die Strecke führte uns auf deutscher Seite der Grenze entlang durch den Pfälzer Wald. Wissembourg entpuppte sich als hübsches kleines Städtchen, durchzogen von einigen Wasserläufen.

Wir fuhren, weil wir eh Zeit hatten, mit einem Touristenzug durch das Städtchen. Als Besonderheit fährt die Bimmelbahn über die Grenze in den Nachbarort Schweigen. Da beginnt mit einem prunkvollen Tor, aus der durch den Nationalsozialismus geprägten Zeit die deutsche Weinstrasse. Diese wurde 1935 erfunden um den serbelnden Absatz des deutschen Weins anzukurbeln.

Weil uns der staubige Parkplatz in Wissembourg nicht besonders gefiel, sind wir einige Kilometer weiter bis nach Soultz-sous-Forêt gefahren. Da hat es einen recht schönen Stellplatz. Heute war wohl der letzte heisse Tag dieses Jahr, wir hatten wieder Temperaturen um 30°.

Altschlossfelsen

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Wir sind heute durch trockene Landschaften und schöne Täler im Nordwesten Frankreichs gefahren und an der Grenze zu Deutschland angelangt.

Für heute, bei immer noch sehr warmem Wetter (28°), haben wir eine Wanderung zu den Altschlossfelsen geplant. Die Altschlossfelsen sind eine etwa 1,5 Kilometer lange Felsgruppe aus Sandstein, deren Sandsteintürme eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Teils haben sich einzelne Sandsteintürme ausgebildet, teils längere Ketten. Die Felsen liegen an der Grenze im Pfälzer Wald auf der deutschen Seite. Gestartet auf unsere Wanderung sind wir aber in Frankreich, in Roppeviller. Bereits auf dem Weg zu den Felsen, auf einem alten Römerweg, war der Boden sehr sandig und natürlich alles sehr trocken. Die verschiedenen Felsformationen haben uns dann begeistert. Der Wanderweg führt an den ganzen Felsen entlang und ist gut begehbar.

Zurück von der Wanderung über die grüne Grenze sind wir ein paar wenige Kilometer weiter bis nach Walschbronn gefahren. Im kleinen Dörfchen gibt es einen schönen Übernachtungsplatz.

Schiffshebewerk Saint Louis / Arzviller

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Wenige Kilometer von Saverne entfernt liegt das Schiffhebewerk von Saint Lous / Arzviller. Das wurde zwischen 1964 - 1969 gebaut um die 44 Höhenmeter zu überwinden, für die es vorher auf 3,5 Km 17 Schleusen gab. Zu der Zeit war der Marne - Rheinkanal ein wichtiger Transportweg für Güter aller Art. Einige wenige Jahre später, verlagerte sich der Güterverkehr auf die Schiene und heutzutage freuen sich nur noch die Freizeitkapitäne an der  beweglichen Wanne. Man kann die Anlage besichtigen und sogar eine Mini-Kreuzfahrt machen. Einmal oben ins Schiff einsteigen, nach unten fahren, auf dem Kanal eine kleine Runde drehen und wieder zurück nach oben geschippert werden.

Danach sind wir etwas nordwärts gefahren, die geplante Strecke war mit einigen Umleitungen versehen, wir sind trotzdem in Meisenthal angekommen. Da gibt es einen kleinen Stellplatz, im kleinen Dorf gibt es sonst nicht viel zu sehen, ausser einem Glasmuseum. Leider hat das am Montag geschlossen und sonst nur am Nachmittag geöffnet, wir wollen aber morgen früh weiter. Auf der Karte sahen wir in der Umgebung noch einen Brunnen im Wald und beschlossen den zu Besuchen. Das erwies sich bei schwülen 28° als ziemlich schweisstreibende Angelegenheit, es ging steil bergauf. Der Brunnen erwies sich als alter Waschbrunnen, aus 1769, wie wir recherchierten, allerdings fanden wir nicht heraus, was der Brunnen mitten im Wald macht. Vielleicht hat die Landschaft um 1769 noch ganz anders ausgesehen.

Saverne

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Von Molsheim sind wir etwa 30 Km weiter bis nach Saverne (auf Deutsch Zabern) gefahren und da auf den Stellplatz. Mitten durch Saverne führt der Marne - Rhein Kanal und im Ort gibt es einen Hafen.

Bei einem Bummel durch das Städtchen haben wir die schönen Riegelhäuser und das Chateau des Rohan bestaunt.

Danach haben wir mit einigen Umwegen auch den schönen Rosengarten „La Roseraie“ gefunden, in dem seit 1900 Rosen gezüchtet werden, zwar ist die Saison der Rosen schon ziemlich vorbei, trotzdem haben noch viele der ca. 5000 Rosensträucher geblüht. Weil heute der letzte Tag in diesem Jahr war, an dem der Rosengarten geöffnet ist, bekamen alle Damen eine Rose geschenkt.

Das Wetter war nochmals richtig prachtvoll, mit Temperaturen um 30°

Radtour rund um die Festung Mutzig

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Auf einer Velotour haben wir den Hügelzug auf der die Festung Mutzig ist, umrundet. Die Runde die wir gefahren sind betrug 35 Km. Von der Festung Mutzig, die zwischen 1893 - 1914 gebaut wurde, sieht man praktisch nichts, da eigentlich die ganze Anlage unterirdisch ist. Wir wollten ja aber eh nicht die Festung, sondern die schöne Landschaft besichtigen. Gleich beim Campingplatz in Molsheim führt ein schöner Radweg vorbei. Ein Stück fuhren wir dem Canal de Bruche entlang, ein ganz idyllisches Stück.

Danach ging es über Felder und kleine Dörfer weiter, bis wir wieder an die Bruche gelangten.

In Molsheim machten wir einen Abstecher zur Chartreuse einem ehemaligen grossen Kartäuserkloster, in deren Museum die zwei Bugatti zu sehen sind.

Nebst den Autos gibt es das städtische Museum  mit Fundstücken aus der Steinzeit bis zum Mittelalter, zudem kann man einen Teil des ehemaligen Klosters besichtigen.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz schauten wir uns dann auch noch die Jesuitenkirche an, einer der bedeutestenden Kirchenbauten aus dem 17. Jahrhundert im Rheintal.

Molsheim

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Unsere Reise ging heute nur etwa 10 Km weiter bis nach Molsheim und da auf den Camping Municipal. Zum Glück haben wir reserviert, als wir ankamen war das Schild „complete“ draussen aufgehängt. Molsheim ist wohl vielen Autofans ein Begriff. Hier liess sich 1903 Ettore Bugatti nieder und begann Bugattis zu bauen. Die Fabrik ist bis heute immer noch in Molsheim. Uns war das nicht bekannt, wir haben erst davon gelesen, als wir uns etwas über Molsheim erkundigten. In der Ortschaft sieht man nicht viel von den berühmten Autos oder dem Erbauer, eine Strasse ist nach ihm benannt ein Geschäft mit Miniaturen haben wir gefunden und ein Paar Schilder. Die Fabrik ist versteckt hinter einem Zaun und Grünzeug, ebenso das dazugehörende Schloss und nur für Käufer, bzw. Besitzer eines Bugattis zugänglich. Dazu fehlt uns das nötige Kleingeld, der aktuelle Bugatti, von dem 250 Stück gebaut werden, soll als Einstiegspreis ohne Extras 3,8 Million Euro kosten. Ein Museum gibt es nicht, wenn man Bugattis anschauen will, muss man nach Mullhouse ins Museum der Gebr. Schlumpf, da stehen ganz viele Bugattis herum. In Molsheim stehen nur 2 Bugattis im Museum Chartreuse, das war aber geschlossen, vielleicht finden wir morgen Zeit um uns das Museum anzuschauen. Ansonsten bietet Molsheim nicht sehr viel, es ist ein recht beschauliches Örtchen mit einigen hübschen elsässischen Gassen. Heute war es wieder sehr schönes Wetter mit Temperaturen bis 23°, ab Morgen soll es nochmals richtig sommerlich heiss werden. Apropos Sommer, die freilebenden Störche sind schon um den 20. August in Richtung Süden geflogen, haben also viel Sommer verpasst. Einzig in einem Gehege haben wir 3 Exemplare entdeckt.

Bahnradweg Saint Nabor - Rosheim

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Am Morgen wachten wir bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen auf. Den ganzen Tag über war es ziemlich kühl mit Temperaturen knapp unter 20°. Gerade passendes Wetter für eine Velotour. Wir befuhren heute den Radweg von Saint Nabor nach Rosheim, der auf einem ehemaligen Bahntrasse verläuft. Die Strecke ist zwar nur 11 Km lang führt aber durch eine schöne Gegend und ist mit diversen Infotafeln zur Geschichte, Natur etc. ergänzt. Wir sind zuerst bergauf nach Saint Nabor gefahren, von daher führt das ehemalige Trasse meist leicht abwärts nach Rosheim. Von Rosheim zurück nach Obernai führt der Weg durch die Rebbaugebiete. Die Trauben sind dieses Jahr aber schon längst geerntet, die Traubenernte begann ab ca. 20. August, so früh wie noch nie.

Obernai

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Nach einer wie erwartet ruhigen Nacht, haben wir uns am Morgen verabschiedet und sind nach Obernai gefahren. Eigentlich wollten wir da auf den Campingplatz, aber schon bei der Einfahrt zum Platz stand ein Schild „complete“. Zum Glück hat es ganz in der Nähe einen Platz aus dem France Passion Führer bei einem Weingut, bei dem wir Platz fanden. Wir dürfen hier an einem ruhigen Platz zweimal Übernachten. Bei angenehmen milden Herbstwetter spazierten wir durch den hübschen Ort Obernai. Schade ist allerdings, dass ausser in einer kleinen Fussgängerzone überall die Autos durchfahren.

Positive Nachricht gibt es auch vom Augenarzt, der OP-Termin ist jetzt bekannt. Zwar verzögert sich unsere Reise in den Süden bis anfangs November, aber wenigstens können wir jetzt planen.

Ein paar Tage Elsass

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Am Morgen haben wir die Garage des Wohnmobils wieder gepackt und sind gegen Mittag in Richtung Elsass gefahren. Als erstes wollten wir nach Eguisheim zu unserem Lieblingswinzer. Als wir ankamen staunten wir über die vielen Wohnmobile die da waren. Wir wurden wie immer freundlich begrüsst und hatten Glück noch einen Platz zu bekommen. Nachdem wir Wein degustiert, den neuen Degustationsraum bestaunt hatten, sind wir durch Egusiheim gebummelt.

Wie immer sind die Häuser hübsch geschmückt, in der jetzigen Jahreszeit noch mit vielen Blumen. Nach einem feinen Nachtessen freuen wir uns auf eine ruhige Nacht.

Basteln im Reppischtal

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Am Donnerstag haben wir Waldshut verlassen und sind wieder ins Reppischtal gefahren. Am Freitag war ein Augenarzt-Termin, es geht um die anstehende graue Star OP bei Mathias - aber ein Termin ist immer noch nicht bekannt, was etwas blöd ist, weil damit unsere Überwinterungspläne torpediert werden. Über das Wochenende war dann Basteln am Wohnmobil angesagt. Das Lavabo im Bad hatte einen Sprung und musste ersetzt werden und der Wasserhahn spritze auf alle Seiten. Weil man sich im Bad kaum umdrehen kann und im Kästchen unter dem Lavabo es sehr eng ist, verkam das zu einer schweisstreibenden Angelegenheit. Irgendwann nach einigem Gestöhne und Gefluche war es dann geschafft - altes Becken abmontiert und neues Becken angepasst und montiert. Der Wasserhahn abmontiert und gereinigt und wieder montiert. Als wir probehalber die Wasserpumpe in Betieb nahmen, plätscherte das Wasser munter ins Becken, aber auch hinter der Rückwand der Dusche! Beim Demontieren / Montieren des Wasserhans hat sich offensichtlich die Schlauchverbindung gelockert. Das blöde an der Sache ist, dass man nicht daran kommt ohne die halbe Dusche auseinander zu nehmen und das dies beim recht spröden Plastikmaterial eine etwas heikle Sache ist. Damit man dann wirklich an den Schlauch kommt, kam auch noch die Stichsäge zum Einsatz, um ein Stück einer nicht sichtbaren Wand zu entfernen. Irgendwann war das geschafft und die Schlauchverbindung wieder fest angezogen und die Dusche wieder zusammengesetzt.

Eine kleinere Arbeit war es noch, für die Starlinkantenne eine neue Halterung zu basteln, mit dem neuen Dachfenster funktionierte die alte Version nicht mehr.

Etwas mehr zu tun gab am Samstag das Freilegen der Rückwand beim Wohnmobil, da wo die Undichtigkeit war und wir immer wieder Wasser in der Garage hatten. Die Ursache ist ja schon im Beitrag „Betrug“ beschrieben. Mit Rückenweh und einem Schnitt im Finger war das am Samstagabend auch geschafft. Heute Montagmorgen konnte ich dann das Wohnmobil zur Reperatur in die Garage bringen und am Abend wieder abholen, die Rückwand innen ist jetzt saniert und mittels eines Riffelbleches auch verstärkt, damit sollte unsere Reise weitergehen können.

Es war ein etwas durchzogenes Wochenende, dass der Planzer-Lieferservice wieder mal ein Paket nicht liefert auf das wir dringendst warten, passt auch noch dazu, aber immerhin ist das Thema Rückwand hoffentlich erledigt.

Velotour und Shopping

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Bei sehr schönem Wetter haben wir am Montag eine Velotour dem Rhein entlang unternommen. Es war die erste etwas längere Ausfahrt mit den neuen Velos und wir hatten viel Freude beim Fahren. Zurück beim Wohnmobil haben wir das schöne Wetter genossen, gegen Abend wurde es richtig heiss und wir suchten Schatten.

Am Dienstag wurde es dann nochmals richtig Sommer mit Temperaturen knapp unter 30°. Am Mittwochnachmittag gab es dann einen Temperaturrückgang auf 20° aber keinen Regen.

Dienstag und Mittwoch haben wir von verschiedenen Freunden und Verwandschaft Besuch erhalten und sind miteinander auf Shoppingtour in Waldshut, verbunden mit feinem Essen.

nach Waldshut

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Am Morgen sind wir auf dem Naturlehrpfad bei Rothaus spazieren gegangen. Es gibt viele Hinweistafeln die über Flora und Fauna aufklären. Damit der Pfad auch für Kinder interessant ist, gibt es zusätzlich viele Holzskulpturen, wie Wichtel, Tiere, Märchengestalten und andere Phantasiefiguren. Der Pfad führt auch beim Schlüchtsee vorbei, am hinteren Ende kann man die Natur in Form eines wohl erst kürzlich errichteten Bieberdamm beobachten.

Am Nachmittag sind wir nach Waldshut gefahren und haben uns einen Platz auf dem gut gefüllten Stellplatz ergattert. Hier bleiben wir bis am Donnerstag, dann geht es wieder ins Reppischtal.

Grafenhausen

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In der Nacht wurde es mit 7° ziemlich kühl, wir sind aber auch auf knapp 1000 Meter. Darum nahmen wir es am Morgen auch gemütlich, bis es wärmer wurde. Dann starteten wir eine kleine Erkundungsrunde mit den Velos. Zuerst ging es in den Ort Grafenhausen, da wollten wir ein Geschäft mit Holzschnitzereien besuchen, das war aber am Samstag leider geschlossen. Gleich in der Nähe ist auch der Skulpturenpark von Grafenhausen. Wir sind durch die Anlage spaziert und haben uns über die Skulpturen gewundert, irgendwie nicht so unser Ding.

Etwas entäuscht haben wir uns wieder aufs Velo geschwungen und sind zum kleinen hübschen Schlüchtsee gefahren.

Weiter ging es in Richtung Brauerei Rothaus, mit einem Abstecher zum Wohnhaus von Dr. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik, in Wahrheit handelt es sich um das Heimatmuseum Hüsli.

Nach dem Blick über den Gartenhag ging es zur nahen Brauerei. Da empfing uns laute Musik und viele Menschen, auf dem Brauereigelände fand ein Food-Festival statt. Da wir eigentlich nur in aller Ruhe die Brauerei anschauen wollten, sind wir halt ohne Besichtigung zum Wohnmobil zurück gefahren und haben da noch etwas die Sonne genossen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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