Früher war das eine grosse Wiese, zwischen den Kanälen, von der man aus sehr gut die Schleuse beobachten konnte. Leider wurde anscheinend vor einiger Zeit das Gelände von Fahrenden verwüstet. Darauf hin hat die Gemeinde mit Steinen und einem Graben abgesperrt. So ist zwar das Parkieren, direkt bei der Schleuse noch möglich, aber natürlich nicht mehr zu vergleichen mit dem vorherigen Zustand.
Kleine Fluchten - WoMo-Blog
Die ganze Fahrt auf der Autobahn ging sehr flüssig, bis Pischera, dann fing der Verkehr an zu stocken und es ging nur noch langsam vorwärts in Richtung Rovereto / Gardasee. Aber immerhin konnte ich das Telepass-Kästchen ein erstes mal testen und die Staus vor den Zahlstellen quasi “links” liegen lassen. Eine wirklich gute Sache, die ca. 30 Euro Miete im Jahr gebe ich gerne aus.
Irgendwie haben wir es dann doch bis Torbole geschafft, früher als wir auf dem Campingplatz einchecken konnten, so haben wir versucht einen Parkplatz zu finden um noch eine kleine Biketour machen zu können. Das erwies sich als recht schwierig, nachdem wir zwei Runden mit dem Womo durch Riva gedreht hatten, versuchten wir es bei Torbole in Rchtung Arco und hatten Glück. Auf dem Parkplatz eines Restaurantes durften wir das Womo stehen lassen.
Nach unserer kleinen Biketour fuhren wir zum Campingplatz al Porto in Torbole, auf dem ich einen Platz reserviert hatte. Da stehen wir jetzt also eine Woche lang auf einem recht engen Platz, aber wir sind ja zum Biken hier und für das genügt der Platz.
Für einmal ist unser Wohnmobil mehr oder nur Transportmittel um vo A nach B zu kommen. A = zu Hause, B = Torbole am Gardasee, dahin geht es nämlich für eine Woche Bikeferien von meinem Sohn und mir. Das Wohnmobil darf sich in der Woche auf einem Campingplatz ausruhen.
Heute fuhren wir gegen Abend los, staufrei durch den Gotthard ging es bis auf einen Stellplatz ausserhalb von Como.
Am Abend wollten wir noch ein paar Schritte tun und etwas am See entlang flanieren, das ist dann aber gründlich misslungen, am See entalng steht eine Privatvilla an der Anderen, man kann also nur durch Häuserschluchten an einer stark befahrenen Strasse “flanieren”. Immerhin einen schönen Blick auf die Altstadt (Titelbild) gab es dann doch noch.
Aber egal bei den Wetteraussichten für die nächste Woche können wir das verkraften.
Der Stellplatz an der via Brennero, bietet Platz für 10 Wohnmobile, eine komplette VE ist vorhanden, Strom kann kostenpflichtig bezogen werden. Ruhige Lage, aber nicht sehr attraktiv, ideal für eine Übernachtung auf der Durchfahrt.
Das Wochenende verbrachten wir in Sempach. Nicht weil wir auf den Spuren der alten Eidgenossen wandeln wollten. Auch nicht um an den Feierlichkeiten zur Übergabe des Wakker-Preises mitzufeiern. (Der Wakker-Preis wird vom schweizerischen Heimatschutz vergeben, die sich besonders verdient machen um den Ortsbildschutz. So heisst es zu Sempach: Die Luzerner Kleinstadt erhält die Auszeichnung für die sorgfältige und zeitgemässe Weiterentwicklung ihrer historischen Ortskerne von nationaler Bedeutung und für die breit verankerte Diskussionskultur über das Bauen und Planen in der Gemeinde.) Auch nicht um am grossen Grümpelturnier mitzumachen, dass über das Wochenende stattfindet. Sondern einzig aus dem profanen Grund, dass wir einen schönen Platz für das Wochenende suchten um die Sommerhitze zu geniessen. Für den richtigen Genuss suchten wir einen Platz an einem See und möglichst nicht zu weit weg von zu Hause, so viel die Wahl auf den Campingplatz Sempach. Wir sind ja nicht gerade die typischen Campingplatz-Benutzer, sondern sind eigentlich lieber sonst irgendwo, aber wenn man in der Schweiz an einem See stehen will kommt man fast nicht an einem Campingplatz vorbei.
Begonnen hat das Wochenende zumindest für Coni und das Wohnmobil aber schon am Donnerstag. Da sind die Beiden nämlich mit einer Kollegin, die auch einmal das Camperfeeling ausprobieren wollte vom Donnerstag auf Freitag auf dem Campingplatz am Türlersee gestanden (wäre eigentlich ja auch eine Möglichkeit für das Wochenende gewesen, das war mir aber zu nahe an der Haustür).
So hat mich also Coni am Freitagabend abgeholt und wir sind nach Sempach auf den TCS-Campingplatz gefahren.
Die Fahrt nach Sempach hat sich nur sich nur schon fast wegen dem schönen Sonnenuntergang gelohnt!
Aber auch sonst ist so ein Campingplatz durchaus eine Abwechslung die Unterhaltung bietet. Es gibt da allerhand zu bestaunen und zu sehen, z. Bsp was so alles an Gefährten herumsteht oder wie Dauercamper mehr oder weniger orginell ihr temporäres Heim schmücken.
Wobei wir die Entensammlung mal wirklich lustig fanden, unglaublich die Vielfalt die es gibt.
Lustig ist auch zuzusehen, wie die Einen sich einen halben Tag lang abmühen um sich mit Vorzelt und allem möglichen einrichten, um allenfalls einen Tag später wieder fast gleichlang zu haben um das ganze Material wieder abzubauen und zu verstauen, weil das Wochenende schon wieder vorbei ist. Wenigstens wird es den Leuten dann nicht langweilig.
Da haben wir es jeweils schon wesentlich schwieriger uns zu beschäftigen, wenn wir irgendwo in der Pampa stehen und es nach 10 Minuten nichts mehr einzurichten gibt!
Den Samstag haben wir also damit verbracht etwas herum zu staunen und uns zwischendurch im Wasser des Sempachersees etwas abzukühlen. Zum Glück war es am Morgen noch etwas bedeckt, so war es nicht ganz so heiss, was wir für einen Spaziergang durch Sempach nutzten. Ansonsten genossen wir das Nichtstun.
So gegen zwei Uhr morgens in der Nacht auf Sonntag weckte uns dann unsere Alarmanlage aus unerfindlichen Gründen mit lautem Hupen. Unsere Camping-Nachbarn hatte sicherlich auch grosse Freude daran!
Eventuell konnte der Eine oder Andere dann der nächtlichen Ruhestörung doch etwas positives abgewinnen, es war nämlich gerade der Moment als es zu Regnen begann und die Dachfenster geschlossen werden mussten.
Am Sonntagmorgen war es dann recht kühl und bedeckt, so dass wir uns schon um die Mittagszeit auf den Weg nach Hause machten.
Zuhause habe ich dann zur Sicherheit sämtliche Knopfbatterien der Sensoren von der Alarmanlage gewechselt, es gibt nämlich Schöneres als mitten in der Nacht von lautem Gehupe geweckt zu werden und neue Freundschaften gibt es dadurch auch nicht unbedingt.
Sehr schön gelegener Campingplatz, direkt am Sempachersee gelegen. Ein flacher Einstieg mit Sand lädt zum Baden im See ein. Grosszügige Stellplätze, aber nicht ganz billig.
Die Geschichte vom Pfingstmontag ist rasch erzählt.
Nachdem es am Sonntag Abend noch richtig schön war und wir die vielen Lichtlein am Gegenhang bestaunten, hatte der Wetterbericht für den Montag leider recht.
Gegen Morgen fing der Regen an auf das Dach zu prasseln, als wir das erste Mal die Rollos hoch machten, sahen wir kaum ein paar Meter weit, um uns herum dicker Nebel oder Wolken.
Eine Begehung der Bisse war bei diesem Wetter natürlich kein Thema, also lümmelten wir uns recht lange in unseren warmen Betten und hofften noch auf Wetterbesserung. Als gegen Mittag immer noch etwa das gleiche Bild vor dem WoMo herrschte, machten wir uns auf den Heimweg. Weiter unten am Hang tauchten wir dann aus den Wolken ab und wurden noch mit ein paar schönen Ausblicken belohnt. Ein Gutes hatte wohl das Wetter, den Verkehr unterwegs hielt sich in Grenzen.
In der Nacht hat es noch leicht geregnet. Am Morgen war von den Bergen rings herum nichts zu sehen, Wolken und Nebel waren zu sehen.
Aber bald klarte es auf und als wir zurück ins Haupttal fuhren schien die Sonne.
Wir fuhren bis Sion und da hoch in Richtung Savièse. Ein Stück oberhalb von Savièse liegt der grosse Parkplatz “Binii” auf dem man Übernachten darf, selbst eine Entsorgungsstation gibt es da. So haben wir unser Wohnmobil auf dem Platz platziert, mit toller Aussicht über das Wallis.
Einer der Gründe für den grossen Platz, sind die im Frühling die stattfindenen Kuhkämpfe und ein weiterer Grund ist, dass der Parkplatz ist ein idealer Ausgangspunkt ist um die Bisse de Savièse Torrent-Neuf zu begehen. Die Bisse oder Suone wurde um 1430 gebaut und versorgte Savièse mit einem ca. 6 Km langen Kanal mit Wasser. Im untern Teil ist die Bisse am Hang entlang gut begehbar, im oberen Teil eigentlich auch, weil gut gesichert, aber man muss schwindelfrei sein.
So sind wir also der Bisse entlang nach oben gewandert, durch schöne Wiesen und Wälder, bevor es dann sehr hoch in den Felsen in eine Schlucht ging. Bald führt der Weg auf gut gesicherten Stegen den Felsen entlang, das wurde dann zuviel für Coni, so sind wir lieber umgekehrt. Falls morgen das Wetter noch passt, werde ich die Bisse alleine erkunden, weiter hinten sollen ein paar Hängebrücken montiert sein, die ich mir gerne ansehen möchte,
Zurück beim WoMo haben wird die Aussicht und das schöne Wetter genossen. Zum Abendessen sind wir ins Restaurant Binii gegangen, wo wir sehr freundlich bewirtet wurden (falls mal jemand da ist, es lohnt sich da zu Essen, es gibt. z. Bsp. diverse Käse- oder Fleischfondues).
Inzwischen stehen wir nicht mehr ganz alleine auf dem Platz, ein paar weitere WoMos sind dazu gekommen, vom VW-Bus mit 4 Personen bestückt bis zum Luxusliner, inkl. in der Garage den Mini dabei, steht jetzt diverses auf dem Platz.
Oberhalb von Sion, zu Savièse gehörend liegt der Parkplatz Binii. Ein grosser Kiesplatz, mit fantastischer Aussicht. Eigentlich ist es eher ein Stellplatz, es gibt auch eine Euro-Relais Säule. Das Stehen ist gratis, Versorgung mit Wasser / Strom kostet etwas. Der Parkplatz ist auch ein guter Ausgangspunkt um die Blisse du Savièse Torrent-Neuf zu besichtigen.
Ebenfalls sehr empfehlenswert das Restaurant Binii.
Am Morgen wurden wir von einem knutschblauen Himmel geweckt und die Sonne war angenehm warm.
Der Grimselpass war heute schon wesentlich befahrener als Gestern. Vor allem viele Motorradfahrer nutzen das schöne Wetter, so wie es auch wir genossen.
Im Goms bestaunten wir die kleinen Äckerlein die da an den Hängen kleben, auf den kleinsten kann man sich kaum der Länge nach Hinlegen. Irgendwie scheint die Idee der Erbteilung nicht die optimale Lösung zu sein.
Bei Visp zweigten wir dann ins Saaser Tal ab und fuhren in Richtung Saas Fee.
In Saas Balen machten wir einen Zwischenstopp um die Rundkirche anzuschauen.
In Saas Fee gibt es einen grossen Stellplatz, den wir ganz für uns alleine haben, mit tollem Ausblick aus dem WoMo.
Nicht nur auf dem Stellplatz sind wir alleine, auch bei einem Bummel durch Saas Fee waren wir fast alleine. Jetzt in der Zwischensaison ist überhaupt nichts los, praktisch alle Geschäfte, Hotel und Restaurant sind geschlossen, immerhin haben wir dann doch noch ein geöffnetes Restaurant gefunden, in dem wir eine feine Walliser Käseschnitte bekamen. Nebst vielen modernen Gebäuden findet man auch noch einige alte Gebäude.
Unterhalb des Stellplatzes mitten im Hang befindet sich eine Kapelle, zu dieser könnte man auch den Kreuzweg von Saas Grund her nehmen, wir begnügten uns aber damit von oben herab zur Kapelle zu Laufen und den schönen Ort zu geniessen.
Das Wetter war den ganzen Tag über ganz anständig, zwar gab es immer wieder Wolken, zu Regnen begann es aber erst nach 20:00 Uhr.
Ganz zum Schluss noch ein Bilderrätsel: was ist auf dem Foto falsch…?
Im autofreien Saas Fee gibt es gleich unterhalb des Parkhauses einen grossen Stellplatz für Wohnmobile. Auf dem platz dürften wohl gegen 50 Fahrzeuge platz finden. Wasser ist vorhanden, wie auch ein WC-Häuschen und eine Entsorgung, Strom gibt es gegen Aufpreis.
Das verlängerte Wochenende von Pfingsten bietet sich ja für ein WoMo-Wochenende an. Nur wie so oft an Pfingsten scheint es mit dem Wetter nicht so richtig zu klappen. Weil wir in nächster Zeit aber kaum Zeit haben um unser WoMo zu geniessen, haben wir uns entschlossen egal wie das Wetter wird, das WoMo aus der Garage zu befreien. Nur wohin soll es gehen, wenn der Wetterbericht eigentlich für ringelum nicht wirklich schön vorhersagt?. Schlussendlich hat sich im Verlauf vom Freitag aber entweder Elsass oder Wallis anhand des Wetterberichtes ergeben. Der Entscheid für’s Wallis ist dann beim Abfahren gefällt worden. So sind wir also in Richtung Innerschweiz losgefahren (ab heute ist der Grimselpass offen). Schon vor Luzern bauten sich recht bedrohlich wirkende Wolken auf.
Am Lungernsee hat es dann auch geregnet.
Nach dem Brünig waren wir dem Regen aber schon wieder davongefahren. In Richtung Grimselpass war kaum Verkehr unterwegs, vermutlich ist die Passöffnung noch nicht gross bekannt. In Richtung Passhöhe gab es dann auch etwas Winterfeeling.
Übernachten werden wir auf der Passhöhe, da gibt es nebst den Parkplätzen direkt an der Strasse auch einen kleinen offiziellen Wohnmobilstellplatz, etwas abgelegen von der Strasse. Weil erst ab heute offen und der Platz quasi noch nicht eingerichtet, können wir gratis Übernachten. Coni ist den ganzen Weg perfekt gefahren, nur beim Rückwärtsfahren beim Übernachtungsplatz musste ich sie Überzeugen, dass es schon noch etwas weiter zurück geht
(siehe Titelbild)
Wir sind also nebst einem nebenanstehenden VW-Bus an einer historischen Erstübernachtung 2017 beteiligt!
Blick zum Furkapass, See auf der Grimselpasshöhe und Schneehuhn (Hahn).
Die Wirtefamilie (selber Wohmobilisten) vom Restaurant / Hotel Grimselblick (auf der Passhöhe Walliserseite) hat liebevoll einen kleinen Stellplatz eingerichtet, weg von der Strasse absolut ruhig gelegen. mit super Aussicht in Richtung Furkapass. Die Toilette kann man im Hotel nutzen, Wasser und Strom ist beim Stellplatz vorhanden, Platz hat es für ca. 8 Wohnmobile. Für die exklusive Lage scheint mir der Preis von Fr. 20.- angemessen. Lage: vom Haslital her kommenden gleich beim Restaurant Grimselblick rechts halten (signalisiert).
Heute Morgen war dichter Nebel über dem Lac des Taillères, was zu ein paar leicht mystischen Fotos führte.
Im Verlauf des Morgens sind wir dann in Richtung nach Hause aufgebrochen. Ein paar letzte schöne Jura-Eindrücke mitnehmend.
Wir haben ein paar wunderschöne Tage im Jura verbracht, das Wetter hat absolut gepasst und wir sind begeistert von einer Region die wir noch nicht kannten. Beide kennen wir zwar das Jura aber eben nicht diesen Teil. Das Hochtal von La Brévine ist wirklich sehr empfehlenswert, diese Weite und wenig Besiedelung gibt es nicht mehr an vielen Orten. Der Kessel vom Creux de Van muss man gesehen haben, nach unserer Ansicht eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Schweiz. Am schönsten präsentiert sich der Kessel am Morgen, wenn es von der Sonne beleuchtet wird, also früh aufstehen – oder gleich in der Nähe übernachten so wie wir das gemacht haben.
Heute Morgen präsentierte sich der Lac des Taillères ausnehmend schön. Es gefällt uns hier so gut, dass wir noch einen Tag bleiben.
Gegen Mittag sind wir zu einer Rundwanderung um den See herum aufgebrochen. Der See liegt so schön in die Wiesen eingebettet, man könnte alle paar Meter neue Fotos machen (es sind auch ziemlich viele Fotos geworden). Zum Glück gab es einige Wolken, nicht nur wegen der attraktiven Bilder, vor allem auch, damit die Sonneneinstrahlung etwas abgeschwächt wurde, es wurde nämlich schon richtig heiss.
Am Abend mussten wir uns kurzzeitig ins Womo zurückziehen, es kam plötzlich ein Gewitter auf.
Was uns aber nicht daran hinderte unser feines Poulet-Gericht zu geniessen.
Kaum hatte der Regen sich wieder verzogen konnten wir draussen den Rest des Abends bei schöner Stimmung verbringen, bevor sich Nebel über die Landschaft legte.
Am Abend begann es recht heftig zu winden und hielt die ganze Nacht über an, zwischendurch hat es das Womo recht geschüttelt. Am Morgen begrüsste uns dann dafür ein wolkenloser Himmel, perfekt für eine Rundwanderung am Creux du Van. Welch ein Unterschied zu Gestern, heute waren am Morgen kaum Leute unterwegs und wir konnten dieses tolle Naturschauspiel ohne Rummel geniessen.
Von Weitem sahen wir auch einen stattlichen Steinbock im Kessel, bis ich kurz darauf fast über ein Steinbock-Weibchen stolperte, dass sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt hat.
Weiter ging unsere Wanderung über schöne Alpwiesen mit einer reichhaltigen Blumenpracht.
Gegen Mittag haben wir uns dann auf den Weg in Richtung La Brévine gemacht und fast ohne Hindernisse wieder ins Tal gefahren.
Am nahe bei La Brévine liegenden Lac des Taillères werden wir zumindest die nächste Nacht verbringen. Den Nachmittag verbrachten wir am See und genossen die Landschaft.
Das neue Werbebild für Schweiz Tourismus haben wir auch noch aufgenommen.
Zum Nachtessen haben wir uns eine Pizza im Omnia gebacken. Weil wir zwar die Gasflasche mitgenommen aber den dazugehörenden Grill zu Hause vergessen haben, mussten wir die Pizza im Womo backen, obwohl es auch ohne Einsatz des Gasherdes schon genügend warm war. Jetzt um 20:00 ist es an der Sonne angenehm und den Abend können wir richtig geniessen.
Beim Lac des Taillères hat es einen grossen Teerparkplatz auf dem man mit dem Womo stehen kann. Aber viel schöner ist es, wenn man am See entlang auf einen kleinen Parkplatz direkt am See fährt. Da wird man mit einem sehr schönen Ausblick belohnt.
Gestern Abend wurden wir dann noch mit einem absolut spektakulären Sonnenuntergang verwöhnt.
An unserem idylischen Plätzchen haben wir ruhig geschlafen, bis die Vögel recht früh ihr Tagwerk begannen. Anscheinend hat ihnen niemand gesagt, dass heute ein Ruhetag ist! Als der Kuckuck um viertel nach fünf sich mit seinen ersten Rufen zu Wort meldete, waren seine gefiederten Artgenossen auf alle Fälle schon fleissig am Diskutieren. Aber der Kuchuck ist ja auch bei der Brutpflege für seine Bequemlichkeit bekannt.
Etwas später am Morgen haben wir uns dann an die Gipfelbesteigung des Tête du Ran gemacht. Ein kurzer aber steiler Weg führt nach oben, von wo aus man dann die fantastische Aussicht geniessen kann.
Weiter gewandert sind wir auf dem Höhenkamm mit diversen Überbleibsel von besseren Zeiten des Wintersports. 3 eingestellte Skilifte zeugen von Zeiten mit mehr Schnee, selbst eine halb eingewachsene Startrampe wohl für Skirennen steht verloren in der Natur.
Natur ist auch ein gutes Stichwort, von der gibt es sehr viel und in den schönsten Varianten, sei es Landschaft oder Blumen. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir auch verschiedene Narzissenfelder gesehen - natürlich verblüht - für welche die Region bekannt ist, es muss im Frühling toll aussehen.
Gegen Mittag haben wir unseren schönen Platz verlassen und sind weiter in Richtung Creux du Van gefahren. Zuerst durch das schöne Tal "Vallée des Ponts".
Dann via Travers hoch in Richtung Restaurant Le Soliat, gleich beim Creux du Van. Schon recht weit unterhalb waren seitlich der Strasse Autos parkiert, bis zum Parkplatz beim Restaurant fuhren wir an gefühlten 1000 Autos vorbei! Interessanterweise fanden wir beim Restaurant einen Parkplatz, auf dem wir übernachten werden. Beim Restaurant, auf den Wiesen ringelum und am Creux du Van, waren dann alle die Leute aus den Autos! Welch ein Gegensatz zum total ruhigen Morgen am Tête du Ran, wo nur ein paar wenige Wanderer unterwegs waren.
Allerdings hatte ich an Auffahrt damit gerechnet, so haben wir nur einen kurzen Blick über die eindrückliche Klippe geworfen, in der Hoffnung, dass Morgen wesentlich weniger Leute unterwegs sind.
Den restlichen Nachmittag haben wir von leicht erhöhtem "Aussichtspunkt" fasziniert dem munteren und teilweise komplizierten Treiben (Stichwort Parkieren) zugesehen.
Gegen Abend hat der Rummel dann wie erwartet nachgelassen und wir haben einen schönen Platz zum Übernachten ergattert.
Nachdem es gestern mit dem Nachtessen im Restaurant nicht geklappt hat, sind wir heute verwöhnt worden. Die Bäuche sind voll!
Der Parkplatz gehört zum Restaurant “Le Soliat” gleich beim Cruex du Van. Eignet sich sehr gut zum Übernachten und für Ausflüge. Im Restaurant kann man gut essen, ist aber nicht nötig. An Wochenenden und Feiertagen steht man nicht ganz alleine da. (Auffahrt 2017, waren da über 10 Wohnmobile)
Das verlängerte Wochenende mit Auffahrt nutzen wir um das Jura etwas zu erkunden. So sind wir heute via Neuenburg auf den Pass Vue des Alpes gefahren. Schade war es etwas dunstig, die Fernsicht ist sonst beeindruckend. Eigentlich könnte man auf dem Parkplatz auch Übernachten, das war uns aber etwas zu rummelig, so sind wir ein kleines Stück bis unterhalb des Tête du Ran gefahren und haben einen wunderschönen Übernachtungsplatz gefunden.
Das Restaurant Tête du Ran ganz in der Nähe haben wir in Betracht gezogen um uns dort zu verköstigen. Beim näheren Augenschein haben wir aber festgestellt, dass es wohl kein Restaurant mehr ist sondern eher eine Asylunterkunft.
Uns gefällt der abgelegene Standort sehr gut, ab das auf die Bewohner der Asylunterkunft zutrifft, bin ich mir nicht ganz so sicher.
Auf dieser Höhe ist der Frühling noch nicht so weit, als Beweis ein paar Schlüsselblumen, die bei uns schon lange verblüht sind.
Dafür haben wir das erste Mal dieses Jahr den Kuckuck rufen hören.
Unser Übernachtungsplatz in wirklich idyllischer Lage.
Gleich unter dem Tête du Ran ist ein kleiner Kiesplatz, auf dem eine Übernachtung möglich ist. sehr einsam gelegen in schöner Landschaft. Beim ehemaligen Restaurant wäre eine weitere Möglichkeit zum Übernachten.
Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.
Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.
Blog
Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.