Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Kurvige und wellige Rumpel-Strassen

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Für den heutigen Tag haben wir uns eine Strecke durch die Maremma in Richtung Norden vorgenommen. Zum Übernachten wollten wir nach Casciana Terme auf den dortigen Stellplatz. Schon am Morgen frühe war es ungewöhnlich warm, das Thermometer zeigte 16 Grad an, bei bewölktem Wetter, für den Tag war etwas Regen angesagt. Unsere Fahrt führte uns durch eine ziemliche einsame und wilde Landschaft, sehr viel Wald und Buschwerk prägte einen grossen Teil der Strecke. Die Strassen führten uns über unzählige Kurven über Hügel und kleine Dörfer oft über recht holprige oder wellige Fahrbahnen. In einem der Dörfer war die gewählte Strecke dann irgendwie zu eng oder zumindest verliess uns der Mut zum Weiterfahren, nach etwas rückwärtsfahren und irgendwie wenden, wählten wir eine andere Route.

In der Region von Casciana Terme wurde die Landschaft dann zivilisierter mit viel Ackerbau und den typischen Toskana-Landschaften.

Beim Stellplatz angekommen mussten wir feststellen, dass die 11 Plätze besetzt waren. Wir entschieden uns deshalb zurück an die Küste zu fahren, bei Rosignano-Sovay fanden wir gleich hinter dem Strand einen ruhigen Parkplatz zum Übernachten. Bei einem kleinen Bummel besichtigten wir den „Karibik“-Strand mit fast weissem Sand und hellblauem Wasser, das zwar ziemlich durch die Wellen aufgewühlt war. Das Karibik-Feeling entstand aber durch jahrelange Industrieverschmutzung, von einer nahen Firma wurde Schwermetall wie Quecksilber und andere giftige Stoffe ins Meer geleitet, was anscheinend den Sand ausbleichte.

Wie gesund oder giftig es zum Baden ist, scheint nicht klar zu sein, jedenfalls tummeln sich im Sommer die Touristen am Strand und im Wasser. Das Problem uns zu überlegen, ob wir hier Baden wollen hatten wir ja nicht, obwohl es angenehm warm war und das Wetter sich besser hielt als vorausgesagt. Es blieb den ganzen Tag trocken, zwar teilweise bedeckt, aber etwas Regen gab es erst am Abend.

Saturnia

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Heute sind wir am Morgen vor dem Frühstück zur Cascate del Mulino gelaufen und haben uns ins warme Wasser (37,5 Grad) gelegt. So früh am Morgen waren nur ganz wenige Leute da, am Tag soll es meistens ein ziemlicher Rummel sein (sieht man ja auch auf dem Bild), was anhand der vielen Parkplätze gut vorstellbar ist. Die Becken sind das ganze Jahr frei zugänglich und im kleinen Restaurant nebenan hat es Toiletten und Duschen.

Nach einem etwas späteren Frühstück sind wir in Richtung Meer gefahren. Heute ganz ohne Nebel und bei angenehmen 15 Grad.

Bei Castiglione della Pescaia sind wir auf den Stellplatz gefahren, der in dieser Jahreszeit nichts kostet und haben mit den Klappvelos etwas den Ort erkundet. Die Temperatur an der Küste war bei 17 Grad, aber der Wind blies recht kräftig. Castiglione della Pescaia ist ein altes Städtchen, die Befestigungsanalgen sind auf einem Hügel direkt am Meer, mit schöner Aussicht über die Küste.

Am Abend haben wir uns in der Osteria di Mare Pane & Vino verwöhnen lassen. Ganz allein durften wir in dem hübschen Lokal die feinen Speisen geniessen. Zudem hat uns die Herzlichkeit der Gastgeberin sehr gefallen. Ein aussergewöhnliches Lokal, falls es jemand mal nach Castiglione della Pescaia verschlägt, sei die Osteria wärmstens empfohlen.

Montepulciano

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Der Nebel hat uns eingeholt. Am Morgen war dicker Nebel, wir haben es darum gemütlich genommen, bevor wir in Richtung Montepulciano fuhren.

Im dicken Nebel war nichts zu sehen, irgendwann ging die Strasse steil hoch in Richtung Montepulciano und tatsächlich, kam oben vor dem Ort die Sonne hervor. So konnten wir die schöne Ortschaft bei Sonne und blauem Himmel geniessen. Selbst jetzt in der Jahreszeit hat es recht viele Leute unterwegs, es ist aber auch ein wirklich sehenswerter Ort.

Nach dem Besuch tauchten wir wieder in den Nebel ein und fuhren nach Citta della Pieve, einem hübschen gepflegtem kleinen Ort.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Pitiglano kamen wir dann endlich aus dem Nebel heraus und konnten die schöne Landschaft geniessen.

In Pitiglano angekommen, verzichteten wir auf den Besuch auf ein anderes Mal, weil der Stellplatz ziemlich weit ausserhalb liegt und es doch schon Abend wurde. Dafür wurden wir bei der Weiterfahrt mit spektakulären Bildern in der Abendsonne auf Pitiglano belohnt.

Wir fuhren noch bis nach Saturnia, da gibt es einen grossen Stellplatz auf dem wir Übernachten.

Arezzo

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Am Dienstagmorgen was der Nebel eher noch dichter als am Abend zuvor. Wir fuhren weiter in Richtung Apennin von der Gegend kamen wegen dem Nebel nichts mit. Erst bei der Ortschaft Santa Sofia kamen wir aus dem Nebel hinaus und konnten so die Fahrt über den kleinen Colle del Carnaio geniessen.

Bei Bagno di Romagno fuhren wir auf die Autobahn, die den Apennin quert. Ein grosser Teil der Fahrt ist auf Brücken, die im engen Tal gebaut sind, eine ziemlich eindrückliche Konstruktion.

Als Ziel hatten wir uns Arezzo vorgenommen. Wir bummelten durch die sehr schöne Stadt, zum Glück war heute kein Weihnachtsmarkt mehr, es waren auch so genügend Leute unterwegs. In einer Seitengasse fanden wir ein sympathisches kleines Restaurant, in dem wir sehr gut ein kleines Mittagessen bekamen. Beim Rückweg zum Wohnmobil wurde uns dann richtig warm, erstens ging es bergauf und zweitens betrug die Temperatur angenehme 16 Grad.

Da auf dem Stellplatz die Wohnmobile dicht an dicht standen fuhren wir zum Übernachten noch etwas weiter bis nach Monte San Sivino - da stehen wir jetzt ganz für uns allein.

südwärts

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Über Sylvester fahren wir südwärts in Richtung Toskana. Erstens ist es wärmer als zu Hause und zweitens an Sylvester gibt es wenige Geknalle. Am 26.12 kurz nach 7 Uhr sind wir los gefahren, bald zeigte sich ein schöner Morgenhimmel, zwischendurch etwas Nebel gab einen tollen Start in den Tag.

Den Gotthard passierten wir ohne Stau und auch an der Grenze und rund um Mailand ging es stau frei weiter. Entsprechend kamen wir planmässig Mitte Nachmittag in Castrocaro Terme an, wo wir auf dem Stellplatz übernachten.

Zu Fuss schauten wir uns die zwei zusammengewachsenen Städtchen Terra del Sole und Castrocaro Terme an. Bei Terra del Sole handelt sich um eine kleine Festungsstadt mit einer komplett erhaltenen Befestigung, drinnen nichts spektakuläres, ausser dem grossen Feuer auf dem Hauptplatz.

Castrocaro Terme hat wie der Name vermuten lässt, eine Terme und einige Hotels und viele recht noble Villen. Allerdings dämpfte der dichte Nebel etwas die südländische Stimmung. Recht müde von unserer kleinen Wanderung kamen wir zurück zum Womo, wo wir die Füsse hoch lagerten und den Abend genossen.

Karlskrona - Nogersund

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Die ganze Nacht über hat es geregnet, zum Glück klarte es am Morgen auf. Wir sind nach Karlskrona gefahren. Eigentlich wollten wir auf dem Stellplatz am Hafen übernachten. Nachdem wir aber früh am Nachmittag die Stadt angeschaut haben (allzu viel gibt es nicht zu sehen) sind wir noch etwas weitergefahren.

Inzwischen kam immer öfter die Sonne zwischen den Wolken hervor, was wunderbare Herbststimmungen ergab. Unterwegs sahen wir wie schon oft, riesige Schwärme von Wildgänsen, es sind jeweils tausende von Vögeln auf den Äckern.

Wir fuhren bis nach Nogersund, da gibt es einen Stellplatz am Hafen in bevorzugter Lage. Da konnten wir einen schönen Sonnenuntergang und einen Fast-Vollmond bestaunen.

Pompeji

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Die Nacht war erstaunlich ruhig, obwohl der Campingplatz Zeus direkt bei den Ausgrabungen liegt und ringsherum Strassen und eine Eisenbahn sind. Einzig die Vögel scheinen von der Zivilisation etwas irritiert, auf alle Fälle fing das Vogelkonzert bereits um 04:30 Uhr ziemlich intensiv an. Pünktlich um 09:00 Uhr standen wir beim Eingang von Pompeji, es gab schon eine rechte Warteschlange für Tickets. Gestern hatte ich noch extra Online die Tickets erworben, in der Meinung, damit die Warterei vor dem Ticketschalter zu umgehen. Leider falsch gedacht, es gibt damit nur so etwas wie einen Gutschein, der in Tickets umgewandelt wird, man muss genau gleich anstehen und das Einlösen des Gutscheins scheint mir eher komplizierter als direkt ein Ticket zu lösen. Der Sinn des Onlineticket lösen wird hier etwas eigenartig interpretiert.

Ebenfalls erwies sich das extra beschaffte App als Flop, zwar mit einem Audioguide auf Deutsch, aber ohne vernünftige Ortsangaben, fanden wir uns mit dem App nicht zurecht. Wir sind also so durch Pompeji geschlendert und konnten anhand der Pläne doch vermutlich das meiste was zugänglich war anschauen. Die ganze Ausgrabung ist riesig und sehr eindrücklich. Nach 4 Stunden Pompeji hatten wir aber müde Füsse und Schwitzen, es war mittlerweile deutlich über 30°. Zudem waren an den einen Orten ganze Heerscharen von Touristen, so dass wir genug Steine angeschaut hatten und zurück zum Womo gingen.

 

Da die Lage so mitten in der Stadt nicht sonderlich attraktiv ist, beschlossen wir noch etwas weiterzufahren, als Ziel haben wir einen Parkplatz im Nationalpark der Abruzzen bestimmt. Die Fahrt um Napoli herum verlief erstaunlich angenehm, trotzdem waren wir froh, als die Landschaft allmählich grüner wurde. Der Parkplatz beim Lago die Barrea erwies sich als glückliche Wahl, mitten in einer wunderschönen Landschaft gelegen, auch die gleichnamige Stadt sieht sehr schön aus.

Beim Parkplatz gibt es auch ein kleines Restaurant, bei dem wir einen Apero genossen und das Gewitter abwarteten, das eine deutliche Abkühlung brachte. Am Abend haben wir uns im Restaurant verpflegen lassen mit richtig gutem Essen. Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Nacht, bis jetzt war es ausser Vogelgezwitscher und etwas Frosch Gequake sehr ruhig.

zurück auf dem Festland

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Die Nacht war drückend warm und eine hohe Luftfeuchtigkeit machte die Sache auch nicht besser. Zudem hatten sich diverse Schnaken ins Womo geschlichen, die uns auch noch belästigten. Etwas müde sind wir am Morgen aufgebrochen in Richtung Fähre bei Messina. Die Autobahn ist in einem ziemlich schlechten Zustand, entsprechend rumpelt es manchmal recht. Auf die Fähre mussten wir nicht lange warten und auch die Überfahrt dauert nur etwa 20 Minuten.

In Kalabrien angekommen, wurden wir mit einer schönen Autobahn ohne Schlaglöcher und erst noch gratis verwöhnt. Eigentlich sollten wir bei Palmi noch etwas den Strand und das Meer geniessen, es hatte allerdings ziemlich hohe Wellen, an Baden war nicht zu denken. Wir sind deshalb bis nach Tropea weitergefahren, da gibt es geschützte Buchten, so kamen wir trotzdem noch zur Erfrischung. Die Weiterfahrt hat sich auch sonst gelohnt, am Abend konnten wir noch einen Bummel durch durch das Städtchen machen, ein rechter Rummel, wie es wohl in der Hochsaison aussehnen mag? Wir fanden auch ein Ristorante, dass uns zusagte, nur schon vom Ambiente und das Essen war aussergewöhnlich gut. Falls mal jemand in Tropea vorbeikommt, dem sei das „La Lamia“ wärmstens empfohlen.

Taormina

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Am morgen früh, nach dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund“ bin ich (Mathias) auf den oberen Silvestri-Krater gestiegen. Gold habe ich keines gefunden, aber starken Wind, der mich fast vom Kraterrand geblasen hätte, dafür wurde ich auch mit einer schönen Aussicht belohnt.

Wir sind dann weiter gefahren nach Taormina und da auf den Stellplatz Sant´Antonio. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und alles wurde erklärt. Alles wirkt sehr sauber und gut organisiert, der einzige Wermutstropfen ist die Lage direkt unter der Autobahnbrücke - wenn man will, bekommt man aber sogar Ohrstöpsel. Im Preis inbegriffen ist ein Shuttle-Service nach Taormina, selber da hinzufahren ist nicht empfehlenswert, viel Verkehr und kaum Parkplätze, zudem ist der Shuttle sehr gut organisiert, auch die Rückfahrt - ein kurzer Anruf genügt.

In Taormina sind wir durch die Fussgängerzone gebummelt, schon jetzt hatte es sehr viele Leute, im Sommer muss es total überfüllt sein.

Nach einem ausgezeichneten Mittagessen haben wir ein Taxi hoch nach Castelmola genommen. Von da oben ist die Aussicht auf das tiefer liegende Taormina und das Meer gigantisch, nur schon darum lohnt sich die Taxifahrt zum 550 Meter über Meer gelegenen Castelmola.

Wieder unten in Taormina sind wir noch etwas herumgebummelt, haben den Park der Lady Florence Trevelyan angeschaut und waren froh, dass unsere müden Füsse vom Shuttle-Dienst abgeholt wurden.

Den Abend verbrachten wir dann mit den Nachbarn und dem Besitzer des Platzes mit Gesprächen und Limoncello.

Noto

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Gestern haben wir einen Strandtag eingelegt und das Meer als willkommen Erfrischung genutzt. Die Temperaturen waren wieder um 35° und in der Nacht 25°. Alle Sizilianer, mit denen wir reden meinen „nicht normal“.

Heute Morgen sind wir dann weiter in Richtung Noto gefahren. Am Morgen war es an der Küste recht windig und bedeckt, im Verlauf des Tages stiegen die Temperaturen wieder auf 35°.

Noto ist eine von mehreren Barockstädten in der Region. Die Stadt wurde ab 1703 neu aufgebaut nach dem die alte Stadt nach einem Erdbeben völlig zerstört wurde. Aus dieser Zeit ist praktisch die ganze Innenstadt erhalten, mit einigen sehr prachtvollen Gebäuden und vielen Kirchen. Bei diesen Temperaturen ist eigentlich eine Stadtbesichtigung nicht optimal, aber unsere Ferien sind endlich. Glücklicherweise gab es ein Touristenbähnli, so kamen wir doch etwas herum.

Wir sind dann weitergefahren zur Nekropole von Pantalica. Die Nekropole von Pantalica ist eine der großen Nekropolen Siziliens und umfasst mehr als 5000 Kammergräber, die aus der späten sizilischen Bronzezeit und der frühen Eisenzeit stammen. Mit der Besichtigung von Teilen davon haben wir bis am Abend gewartet, wo es wenigstens etwas abgekühlt war.

Übernachten werden wir ebenfalls in dem Gebiet, ganz einsam umgeben von spektakulärer Natur, ganz einsam stimmt nicht ganz, leider hat es auch ziemlich lästige Schnaken.

zu heiss...

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Unser Übernachtungsplatz hielt was er versprochen hat – einsam und ruhig wars. Wieder über Strassen in verschiedenen Zuständen und einigen Kurven fuhren wir wieder in allgemeiner Richtung Süden.

Die Temperaturen waren leider auch heute um die 34° - 35°, was für uns zu heiss ist und auch für die Sizilianer in dieser Jahreszeit aussergewöhnlich. Wir haben aber trotzdem in Castelbuono einen Halt gemacht und haben das hübsche Städtchen angeschaut. An einem Stand konnten wir uns mit Honig und Konfi eindecken, der ältere Herr hat früher in Basel gearbeitet, konnte noch ein paar Brocken Schweizerdeutsch und ist nach Sizilien zurückgekehrt, um die Imkerei von seinem Vater zu übernehmen.

Als nächstes wäre eigentlich Gangi auf dem Programm gewesen für eine Besichtigung, aber erstens fanden wir keinen Parkplatz und zweitens war es zu heiss.

In Enna haben wir uns dann aber die zeit mit einem Spaziergang vertrieben, um die Zeit zu überbrücken bis der Euronics geöffnet hat (16:00 Uhr), damit wir einen neuen Fotoapparat kaufen konnten. Enna liegt spektakulär auf einem Bergrücken, sieht vor allen von unten sehr eindrücklich aus, leider hat es oben durch die Gassen ziemlich viel Verkehr. Vielleicht lag es aber auch an der Hitze, dass uns Enna nicht so gefiel, selbst das Gelati brachte keine Abkühlung.

Nach gelungenem Kauf eines Fotoapparates fuhren wir in Richtung dem Übernachtungsplatz, den wir aus dem Agricamper-Verzeichnis ausgesucht hatten. Kurz vor dem Ziel überraschte unser Navi uns noch mit einer «Abkürzung» mitten durch ein Dorf mit engen Gassen. Irgendwann war es dann so eng und die Strasse führte rechtwinklig weiter, dass es auf die linke Seite (wo wir hinsollten) nicht um die Ecke reichte, zum Glück war es nach rechts etwas weiter, so konnten wir in die Gasse einbiegen und dann ein paar Meter rückwärts aus der Gasse fahren. Im Allgemeinen ist das Navi recht zuverlässig, aber auf Sizilien gab es jetzt schon die eine oder andere Überraschung, offensichtlich sind die Karten nicht so genau nachgeführt. Schlussendlich sind wir und das Womo wohlbehalten auf der Masseria Floresta angekommen, und auch an den Häusern hinterliessen wir keine Kampfspuren.

Von der Besitzerin wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen einen Logenplatz, direkt vor dem Haus mit einer traumhaften Aussicht und am Abend einem schönen Sonnenuntergang. Auf dem Landgut werden diverse Bio-Produkte hergestellt aus Mandeln und Oliven. Wir erstanden etwas Olivenöl, welches einen feinen sehr guten Geschmack hat, eigentlich fast zu schade, um einfach so zum Kochen oder in der Salatsauce zu nutzen.

Ferienbeginn mit Stau

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Am frühen Mittwochnachmittag sind wir losgefahren mit viel Vorfreude auf dreieinhalb Wochen Ferien. Weil am Donnerstag Auffahrt ist, haben wir uns auf Stau in Richtung Süden eingestellt. Wir haben jedoch viel Zeit, die Fähre von Genua nach Palermo legt erst am späten Donnerstagabend ab.

Nach kurzem Check der Stau Lage am Gotthard entschieden wir uns via San Bernardino zu fahren, da war kein Stau gemeldet. Am Walensee meldete das Navi dann plötzlich Stau bei Sargans und Bonaduz der sich im Minutentakt vergrösserte. Tatsächlich ging dann vor Sargans nicht mehr viel, ca. dreiviertel Stunde war Staufahren angesagt, danach ging es einigermassen flüssig bis in Richtung Bonaduz, wo eine weitere Viertelstunde Staufahren angesagt war. Danach ging es mit erstaunlich flüssigem Verkehr in Richtung San Bernardino. Eigentlich wollten wir kurz vor Bellizona auf einem Stellplatz übernachten, allerdings verpassten wir die schlecht, bzw. gar nicht angeschriebene Ausfahrt. So beschlossen wir bis nach Como zu fahren um dort zu Übernachten. Am Fusse des Ceneri haben wir den Plan dann nochmals geändert - die 3-spurige Autobahn bis hoch zum Tunnel ging es nur im Schritttempo! So sind wir nach dem Tunnel abgebogen und auf den Stellplatz auf dem Ceneri gefahren, auf dem wir schon des Öfteren übernachtet haben. Nach viereinhalb Stunden eher mühseliger Autofahrt sind wir angekommen und konnten auf die Ferien mit einem Glas Wein anstossen.

Camping Is Arenas - Teil 2

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Am Mittwoch ging es weiter mit unserem geruhsamen Campingleben. Weiterhin war das Wetter sehr schön, blauer Himmel und Temperaturen um 27°. Am Mittwoch blies aber ein kräftiger Wind, entsprechend gab es ziemliche Wellen, trotzdem liessen wir uns das Baden nicht nehmen. Auf dem Campingplatz, der vom Strand durch eine Düne geschützt ist, merkt man vom Wind praktisch nichts, einzig die Brandung hört man als ständiges Hintergrundgeräusch. Am Abend haben wir uns wieder im Restaurant verwöhnen lassen mit sardischen Spezialitäten.

Im Gegensatz zu den letzten Nächten als die Temperatur doch auf angenehme ca. 17-18° Grad sank blieb es auf Donnerstag in der Nacht wieder deutlich über 20°. Dafür kann man jeweils schon am morgen früh draussen kurzärmlig und beinig das schöne Wetter geniessen. Nebst Lesen und Baden hat sich als weitere Unterhaltung das Kommen und Gehen auf dem Campingplatz als durchaus abwechslungsreich ergeben. Man sieht da allerhand verschiedene Leute, die ihre Fahrzeuge und Gerätschaften aufstellen. Die Einen kommen an und sind in ein paar Minuten eingerichtet, während andere sich abmühen, um einen genehmen Platz zu haben. Es ist wie beim Auto parkieren, die Einen können es und die Anderen halt nicht. Den Vogel abgeschossen hat ein deutscher Urlauber, der hat gestern einen halben Nachmittag versucht einen geraden Platz zu finden unterstützt von 2 Kollegen, hat dann für die Nacht am Wegrand parkiert und heute Morgen ging es wieder los. Wirklich beste Unterhaltung die geboten wird, schon Slapstick artig. Beim dritten Platz war dann anscheinend alles in Ordnung - auch so kann man natürlich seine Ferien verbringen. Ganz gut wurde uns etwas Unterhaltung geboten die Wellen waren heute nämlich nochmals deutlich grösser als gestern, es war zum Baden definitiv nicht geeignet.

Am Freitag waren die Wellen wieder etwas kleiner und wir konnten nochmals den Strand von is Arenas richtig geniessen, wie die ganze Woche bei schönem warmem Wetter. Am Abend liessen wir uns nochmals im Restaurant verwöhnen. Am Samstag haben wir zusammengepackt uns sind ein paar Kilometer weiter gefahren auf die Halbinsel Sinis an den Strand Is Arutas.

Der Strand gilt als einer der schönsten auf Sardinien und tatsächlich hat er uns auch gefallen. Im Gegensatz zu Is Arenas mit dem ganz feinen Sand ist er bei Is Arutas ganz feinkörniger fast weisser Kiessand und das Wasser schimmert in verschiedenen Blautönen. Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht, der noch recht gut besucht ist, in der Hochsaison wird es wohl ein rechtes Getümmel sein.

Die Nacht verbringen wir gleich hinter dem Strand auf dem Parkplatz.

Beim Einnachten konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang bewundern, leider etwas getrübt von den zahlreichen Schnaken, die hier anscheinend auf ihre Opfer warten.

Kunterbuntes Wochenende

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Peking Ente, Norddeutsches Nachtessen und japanisches Brot zum Frühstück, Sonnenschein und Gewitter, verschiedene Orte….

Für das angesagte Womo Wochenende sind wir erst mal gar nicht weit gefahren. In knappen 20 Minuten sind wir am heissen Freitagabend bis nach Adliswil gefahren um dort im China Restaurant ZEN unser Nachtessen zu geniessen. Das China Restaurant ZEN hatte auch beim Wohnmobil-Dinner mitgemacht und gehört zu den Restaurants bei denen auch jetzt noch die Wohnmobilisten speziell willkommen sind, indem es reservierte Plätze gibt, oder in dem Fall auch ein Womo-Dinner immer noch möglich ist. Nach dem wir das Restaurant gefunden hatten, es liegt recht versteckt am Rande von Adliswil wurden wir sehr herzlich von der Chefin Frau Li empfangen. Weil wir mit dem Womo übernachten wollten, wurde uns ein ruhiger Platz zugewiesen (direkt vor dem Eingang!), bei den normalen Parkplätzen hört man die nahe Bahnstrecke doch sehr gut.

Bei dem heissen Wetter war es auf der lauschigen Terrasse umgeben von viel Grün umso angenehmer.

Zum Essen entschieden wir uns für die Pekingente in 2 Gängen, im ersten Gang bekommt man die knusprige Haut, die mit Zubehör in kleinen Omeletten gewickelt wird. Zum zweiten Gang gab es dann die Ente mit vielen feinen würzigen Zutaten und natürlich durfte auch das Dessert nicht fehlen.

Nebst dem feinen Essen waren wir aber vor allem auch von der herzlichen Gastfreundschaft und der Zeit die sich Frau LI nahm um sich um die Gäste zu kümmern begeistert. Das China Restaurant ZEN hat uns völlig überzeugt und wir sind garantiert nicht zum letzten Mal hier zum Essen gewesen.

Normalerweise mache ich keine Werbung aber das China Restaurant ZEN kann ich nur wärmstens empfehlen https://www.restaurant-zen.ch/

Nach dem Essen war es immer noch stickig heiss, auch das heftige Gewitter dass dann bald mit grossen Regentropfen auf das Womo prasselte brachte keine wirklich Abkühlung.

Trotzdem haben wir einigermassen gut geschlafen, es war entgegen unseren Befürchtungen doch erstaunlich ruhig

Schon früh am Samstagmorgen war es bereits wieder ziemlich warm, um 07:00 Uhr zeigte das Thermometer bereits 22° an. Frau Li hatte uns am Abend noch darauf hingewiesen, dass gleich gegenüber eine japanische Bäckerei sei, wegen Brot und so. Wir haben nicht einmal gewusst, dass es eine japanische Bäckerei in der Schweiz gibt, es scheint auch die einzige zu sein. So haben wir natürlich nur schon aus Neugier geschaut was es da gibt. Nebst ganz normalen Gipfeli (sehr gute) gibt es tatsächlich allerhand Brote mit speziellen Geschmacksrichtungen und sonstige Backwaren. So sind wir die paar Schritte zum Womo zurück gekommen, mit einem Grünteebrot, einem Vanillebrot, einem Kakaobrot, Vanille-Süssgebäck und eben den Gipfeli.

Nachdem die Gipfeli gegessen waren sind wir weitergefahren, zuerst in die Nähe von Einsiedeln zu einem Stellplatz auf dem Bauernhof, der leider schon vollbelegt war. Also sind wir weiter auf die Sattelegg, der Parkplatz war schon gut belegt, wir haben aber noch einen Platz gefunden und sind etwas spazieren gegangen, allerdings war es schon um 11:00 Uhr richtig heiss.

Irgendwie hatten wir keine Lust den Nachmittag an der Hitze und im Rummel zu verbringen und sind darum bald aufgebrochen in Richtung Glarnerland. Allerdings wollte unser Navi nicht ins Glarnerland und behauptete die Durchfahrt in Netstal sei auf 2,30m beschränkt - wohl wegen einer Baustelle. Zum Glück war die Durchfahrt da aber frei. Wir haben uns überlegt allenfalls auf den Stellplatz in Glarus zu fahren, als wir in Glarus ankamen war da auch Rummel, „Glariis fieeret Midsummer“ hiess der Rummel. So sind wir direkt weitergefahren nach Elm und haben und auf den Parkplatz der Bergbahn gestellt, ein schöner Platz am Rande des grossen Kiesplatzes. Allerdings standen wir gar noch nicht so lange da als einer mit seinem sportlichen Auto ein paar Runden mit Slides drehte und entsprechenden Staubwolken. Da wir keine Lust hatten auf allfällige nächtliche Hobbyrennfahrer haben sind wir nochmals disloziert. Mitten in Elm gibt es einen kleinen privaten Stellplatz beim Rhynersport  auf dem wir jetzt ganz für uns alleine stehen und sicher eine ruhige Nacht verbringen werden. Im Sportgeschäft fanden wir für Coni auch schöne bunte Wanderschuhe die auch wieder mal zu erneuern waren. Ein kleiner Spaziergang durch Elm hat sich gelohnt, es gibt einige sehr schöne alte Holzhäuser zu sehen. Selbstverständlich haben wir auch das Martinsloch gesichtet, gut vorstellbar das es recht spektakulär aussieht wenn die Sonne da durchscheint.

Zum Nachtessen sind wir gleich nochmals ins Restaurant gegangen, irgendwie war es uns zu heiss um selber etwas zu kochen. Das hat der Wirt im Restaurant Sonne für uns übernommen und hat das sehr gut gemacht und Dank der Terrasse war die Temperatur zum Aushalten. Weil der Wirt aus Norddeutschland stammt, gibt es auf der Karte, wie wir uns erklären liessen auch immer mal wieder norddeutsche Spezialitäten, darum gab es für mich mitten in Elm eine norddeutsche Krabbensuppe und anschliessend Matjesfilet mit Kartoffeln.

Gegen 22:00 Uhr war es immer noch 23° aber mit ein bisschen Wind zum Aushalten. In der Nacht kühlte es noch etwas weiter ab, die 19° am Morgen kamen uns schon richtig frisch vor.

Am Sonntagmorgen haben wir unsere farbigen japanischen Melopan-Brote gegessen. Hat uns etwas an Italien erinnert, recht süss und weiches Gebäck aber durchaus geniessbar.

Nach dem Verzehr der farbigen Brötchen haben wir uns mit der Gondelbahn in die Höhe transportieren lassen und sind beim Ampächli dem Riesenpfad gefolgt. Eine Wanderung von ca. 1 Stunde entlang der steilen Bergflanke und zurück. Eigentlich ist der Pfad für Familien mit Kindern angelegt, auf verschiedenen Stationen bekommt man Einblick in das Leben der Riesen. Viel aktive Betätigung für die Kids. Der Weg ist aber sehr schön angelegt und auch für uns war es durchaus unterhaltsam. Zurück bei der Bergstation oder besser gesagt ein paar Höhenmeter darüber, haben wir das recht angenehme Wetter noch etwas in einer Bergbeiz genossen, das japanische Brot hat nicht so lange hingehalten, darum gab es noch ein feines Plättli.

Danach sind wir mit der Kabinenbahn wieder ins Tal, wo es doch schon recht viel stickiger war und haben uns auf die Heimreise begeben. Unser Navi hat wieder „zuverlässig „ behauptet, das wir kein Durchkommen in Netstal hätten, wir sind aber trotzdem nach einem sehr kurzweiligen Wochenende gut nach Hause gekommen.

Campingplatz Saignelégier

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Campingplatz ausserhalb von Saignelégier in einem lichten Waldgebiet. Keine Parzellen, jder such sich seinen Platz. Es darf überall Feuer gemacht werden. Die Infrastruktur ist OK, einzig Strom kann nicht bezogen werden.

 

Putzwochenende und Wohnmobil-Dinner

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Dieses Wochenende haben wir das alljährliche grosse Frühjahres-Womo-Putzwochenende gemacht.

Nebst Innen und Aussen Reinigen und Aussen Glanzversiegeln gehört dazu auch die Reinigung der Wasseranlage, diverse Batterien ersetzen und die eigene Feuchtigkeitsmessung. Das Ganze nimmt jeweils ein Wochenende in Beschlag und ist für uns ziemlich anstrengend. Der Lohn dafür ist ein Wohnmobil das wieder fast wie neu aussieht.

Vorher / Nachher

Am Samstagabend haben wir uns zwischendurch für unsere Strapazen mit einem Wohnmobil-Dinner belohnt. Anfangs Woche hatte ich dafür im Restaurant Mühleholz am Baldegger See reserviert. Als wir kurz vor 18:00 Uhr ankamen, standen da schon recht viele Wohnmobile, am Abend habe ich dann mal gezählt, es waren 26 Wohnmobile auf dem vollen Parkplatz.

Es ist aber alles super organisiert, die Plätze sind reserviert und man wird freundlich eingewiesen. Zu jedem Parkplatz steht dazu draussen noch ein „Distanztisch“ an dem wir bei warmen Temperaturen noch den Apéro einnehmen konnten. Das Gedeck inkl. Kerze und Vase mit Rose wird angeliefert, so dass ein schönes Ambiente entsteht.

Das Essen wird vom sehr freundlichen Personal an die Türe geliefert, bei der Belegung machen die Leute einige Kilometer und sind trotzdem freundlich und gut gelaunt.

Wir entschieden uns als Vorspeise für eine Vorspeisenplatte für 2, danach Egli Filets für Coni und für mich ein Wienerschnitzel, zum Dessert nahmen wir das verheissungsvoll tönende 1/2 Meter Dessert. Dazu gab es einheimischen Wein, vom Weingut Heidegg und Kaiserspan.

Fazit des Essen: sensationell gut und fast etwas Zuviel für uns. Trotzdem haben wir halbwegs gut geschlafen, frühstücken mochten wir nicht gross, die Mägen waren noch voll. Am Sonntagmorgen fuhren wir bald wieder nach Hause um unser Putzwerk zu vollenden.

Die Dichtigkeitsmessung zeigte keine Auffälligkeiten, damit ging ein Wochenende erfolgreich zu Ende: Womo wieder sauber, dicht und wir haben gut gegessen.

An der Ostseeküste

Die Nacht am kleinen Hafen war recht ruhig, ausser das der Wind in den Bäumen rauschte. Auf kleinen Strassen machten wir uns am Morgen auf um an die Küste zu fahren. In Ahlbeck parkierten wir das Wohnmobil und machten uns mit dem Velo auf das Seeheilbad zu erkunden. An der Küste mit dem kilometerlangen Sandstrand verläuft eine Promenade, für Fussgänger und Velofahrer. Wir sind zuerst aber auf die Seebrücke spaziert und dann haben wir mit dem Velo einen Mini-Abstecher nach Polen gemacht. In Heringsdorf sind wir die längste Seebrücke (508 Meter) hinaus spaziert und haben an der Promenade die schönen Villen bestaunt. Am Nachmittag sind wir weiter gefahren bis nach Ückeritz und haben uns da auf dem Camping „Naturcampingplatz am Strand“ für die nächsten zwei Tage einquartiert. Der Campingplatz liegt direkt an der Küste hinter der kleinen Düne und zieht sich über 4 Km am Strand hin. Die Grösse des Platzes merkt man aber kaum, weil er im Wald liegt und es immer nur Lichtungen sind oder auch Plätze im Wald.

Was wir nicht wussten, innerhalb des Campingplatzes gibt es während der Herbstmonate eine Lasershow „Lichtzauber im Wald“, da gibt es allerhand Lichtinstallationen zu bestaunen und zwischendurch eine gute Lasershow.

Das Wetter war den ganzen Tag über sehr schön mit Temperaturen um 20°, aber direkt am Meer blies ein kräftiger Wind.

Einzig der Handyempfang ist nicht sehr gut auf dem Campingplatz, WLAN gibt es gar nicht - aber wir sind ja auf einem Naturcamping, deshalb gibt es aber auch keine Bilder im Blog.

Wochenende im privaten Garten

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Für dieses Wochenende haben wir uns einen etwas speziellen Stellplatz in Flüelen ausgesucht. Der Kanton Uri hat diesen Frühling, wohl aufgrund der Überflutung mit Wohnmobilen und Campingbussen eine Initiative „Temp Camp“ gestartet, in deren Rahmen diverseste temporäre Stellplätze geschaffen wurden. Im Kanton Uri ist eben Wildcamping offiziell erlaubt, deshalb wurden auch die Parkplätze in diesem Corona-Frühling überflutet. Statt mit Verboten reagiert der Kanton mit einer positiven Aktion - wirklich vorbildlich. In dem Rahmen entstand auch der temporäre Stellplatz für 2 Wohnmobile bei der Familie Ziegler. Mitten in der Industriezone von Flüelen ist eine kleine grüne Oase. Auf die Anfrage ob es noch Platz habe, bekam ich eine freundliche Antwort, ja es sei noch frei, sie selber seien noch in den Ferien und kämen erst am Freitagabend heim. Wir sollen uns aber einfach auf dem Rasen hinstellen. Nach Flüelen fahren wir, weil wir auf etwas auf dem Vierwaldstättersee paddeln wollten. So sind wir also am Freitagnachmittag nach Flüelen gefahren und haben uns im Garten platziert, gleich neben den Hasenställen und einem kleinen Teich mit Schildkröten, richtig idyllisch.

Am Samstagmorgen sind wir dann wie geplant paddeln gegangen, das Reuss-Delta ist sehr schön mit den diversen kleinen aufgeschütteten Inseln, ein Teil Naturschutz und ein Teil öffentlich zugänglich zum Baden.

Das Wasser war zwar ziemlich kalt aber dafür erfrischend bei doch recht warmen Temperaturen. Am Sonntag sind wir dann noch am Land durch das Delta gelaufen, wirklich ein sehr schönes Gebiet und viele schöne Badeplätze und Feuerstellen.

Unser Campingplatz im Garten war tiptop, einzig sind wir uns nicht gewohnt, dass Kirchenglocken in der Nacht läuten und etwas Verkehr hat man auch gehört, entsprechend haben wir auch schon besser geschlafen und kamen etwas müde von einem schönen Wochenende nach Hause.

Tal- und Bergfahrt

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Wir haben „unsere Zelte“ abgebrochen und sind weiter gefahren in Richtung Engadin. Der Tag verlief weitestgehend unspektakulär, abgesehen davon, dass ziemlich viel Verkehr unterwegs war. Das Lötschental hinab war noch ganz angenehm, am gleichen Stand wir beim Hinauffahren haben wir angehalten und feine Walliser Aprikosen erstanden. Das Wallis hinauf war dann ziemlich Verkehr, auch über den Furkapass war einiges los, aber wir kamen ohne Probleme über den Pass. Auf dem Oberalppass haben wir Mittagspause gemacht und sind dann via Reichenau-Tamis - Tiefencastel in Richtung Julierpass gefahren. In Rona übernachten wir auf einem Stellplatz und nehmen Morgen den Julierpass in Angriff um am Nachmittag auf dem Camping Morteratsch bei Pontresina einzuchecken.

Gut sind wir schon wieder etwas in der Höhe, in der Region Ilanz war es uns schon zu warm, ca. 28° sind wir uns nicht gewohnt.

Fringeliflue

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir im Verlauf des Morgens zu einer augedehnten Wanderung auf die Fringeliflue gestartet. Der steile Aufstieg wurde mit einer schönen Aussicht auf das Laufental belohnt. Auf der Fringeliflue, obwohl es eigentlich ein Grat ist, ist auch der Röschtigraben, auf der einen Seite (Kanton Solothurn und Baselland wird schweizerdeutsch gesprochen und auf der anderen Seite (Kanton Jura) französisch. Nach dem Abstieg bei mittlerweilen recht heissem Wetter haben wir beim Wohnmobil die Füsse hochgelagert und den schönen Rest-Nachmittag genossen. Weil der Platz an dem wir sind so schön ist, haben wir beschlossen eine weitere Nacht anzuhängen und erst morgen weiter zu fahren.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite vor allem Berichte von diversen Velo-Touren (Mountainbike und eBike) sowie Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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