Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Smartgo Pokefi

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Das Ganz hat nichts mit Pokemon oder so zu tun. Bei Smartgo Pokefi handelt es sich um einen mobilen Hotspot. Vielreisende (dazu gehören Wohnmobilisten ja auch) kennen das Problem, unterwegs zu sein und doch wenn es irgendwie geht eine Internetverbindung zu haben. Mit der eigenen SIM ist das im Ausland sehr teuer oder dann kompliziert, um sich eine lokale SIM zu beschaffen. EU-Bürger haben es da zumindest im EU-Raum seit Mitte 2017 etwas einfacher, mit dem Wegfall der Roaminggebuhren, stehen aber ausserhalb der EU vor dem gleichen Problem.
Eine Firma aus Hongkong schafft da für viele Fälle Abhilfe, eben mit dem Pokefi (Pocket - WiFi - Router). Das Gerät über eine Soft-SIM, es kann also keine andere SIM damit betrieben werden, wie mit einem herkömmlichen mobilen Hotspot.
Es gibt auch andere Hersteller, die ähnliche Konzepte anbieten, allerdings ist nach meinen (aber keineswegs umfassenden Recherchen) der Pokefi aus 3 Gründen sehr interessant.
1. Eine sehr grosse Länderabdeckung
2. Die Kosten für die Datenvolumen sind sehr günstig
3. Total einfache Bedienung, bei der Inbetriebnahme und im Betrieb

Länderabdeckung
Momentan funktioniert der kleine etwa Smartphone grosse Router in gut 80 Ländern, dabei ist ganz Europa und Nordamerika, sowie viele asiatische Länder usw.

Kosten
Die Anschaffungskosten betragen etwa Fr. 170.— je nach Kurs des Hongkong-Dollar.
Es gibt keine fixe Gebühren, sondern man bucht sich Datenvolumen dazu, es gibt verschiedene buchbare Pakete, das interessanteste Paket aus meiner Sicht, sind die 5 GB Daten für ca. Fr. 15.- mit 2 Jahren Laufzeit.

Einfache Bedienung
Eigentlich kann man nichts falsch machen. Das Gerät hat genau einen Knopf zum Anstellen und Abstellen, dazu zwei Leuchtdioden, eine für die Anzeige der Verbindung und eine (um den Schaltknopf herum) für die Anzeige des Ladezustandes des Akku. Das Rückteil des Gerätes kann man abnehmen für den Akkutausch, falls man mehr als einen Akku hat. Geladen wird der Akku via einer USB-C Buchse.
Die Inbetriebnahme wird in der Mini-Anleitung beschrieben, kurz: Einschalten, warten bis Verbindung da ist, die interne Webseite des Gerätes aufrufen http://a.pokefi und die wenige Konfiguration vornehmen (die voreingestellten Verbindungsdaten stehen auf der Innenseite des abnehmbaren Rückteils).
Konfigurieren kann man eigentlich nur die SSID des WLAN, sowie ein Passwort für das WLAN und noch ein Passwort für den Gerätezugang.
Ebenfalls wird man bei der Inbetriebnahme zur Registration aufgefordert, Adressdaten und E-Mail müssen eingegeben werden. Via E-Mail erhält man dann einen Aktivivierungscode, diesen eingeben und fertig!
Das Gerät wird ab Werk mit 5 GB Datenvolumen ausgeliefert, gültig über 10 Jahre, die zubuchbaren Pakete, es können mehrere gleichzeitig gebucht werden, sind dann zuerst im Gebrauch. Bei den zubuchbaren Paketen kann man das Startdatum der Gültigkeit wählen. Pakete buchen, kann man direkt, via der internen Gerätewebseite, bezahlbar mit Paypal oder dann auf der Herstellerwebseite, dann kann auch mit Visa usw. bezahlt werden. Am einfachsten geht es auf der Geräteseite, weil man da keine weiteren Angaben machen muss, weil ja bereits alles hinterlegt ist, via Herstellerwebseite, brauchts die Serienummer des Gerätes.

Der Pokefi ist bei uns erst seit Anfang Jahr im Einsatz also allzuviele Erfahrungen damit gibt es nicht, die bisherigen sind aber sehr positiv. Das Gerät funktioniert, die Bedienung ist einfach und durchdacht. Unerstützt werden 2G, 3G und 4G, wobei ich bisher an den getesteten Standorten in der Schweiz und Deutschland nur 3G Empfang hatte. Es können gleichzeitg bis zu 8 Geräten am Hotspot aktiv sein.
Die einzigen Negativpunkte die mir bisher aufgefallen sind: Die Verbindungsdauer ist etwas lang, nach dem Anstellen dauert es etwa 1-2 Minuten bis die Verbindung steht, aber da man ja das Gerät kaum ständig an- und abstellt ist das egal. Als weiterrn Punkt kann man erwähnen, dass die Bedinenungsanleitung nur auf englisch vorliegt, aber das Wenige was man wissen muss, schafft man auch ohne Englischkentnisse. Generell ist zu sagen, es braucht eigentlich keine technischen Kenntnisse um den Hotspot in Betrieb zu nehmen.
Bisheriges Fazit: Eine gute Alternative anstatt der ständigen SIM-Fummelei, wenn man auch unterwegs gerne Internet hat.

https://www.mypokefi.com/

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Wochenende in Überlingen

Wochenende in Überlingen

Der Wetterbericht für das Wochenende war zwar nicht besonders verheissungsvoll, aber irgendwie hatten wir schon Anzeichen von Entzugserscheinungen von der Womo-Abstinenz. So sind wir also am Freitagabend losgefahren mit dem Ziel Überlingen am Bodensee. Auf dem dortigen neu erstellten Stellplatz, der für etwa 40 Wohnmobile Platz bietet, standen nur 5 andere Gefährte, so dass wir uns schön einen Platz für uns alleine suchen konnten, wo wir uns hinstellten. Am späten Abend hat es dann tatsächlich der nächste Wohnmobilist der ankam, geschafft sein Fahrzeug gleich auf den nächsten Platz neben uns zu stellen.

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Noch etwas später kam dann noch ein Wohnmobil an, dass immerhin einen Platz neben uns frei liess. So haben wir also schön kuschelig übernachtet auf dem praktisch leeren Platz - aber eigentlich war uns gar nicht nach Kuscheln mit anderen Womos zumute. Jetzt im Winter ist das ja noch egal, im Sommer hätte ich aber um parkiert.

Am Samstagmorgen sind wir dann kreuz- und quer durch Überlingen spaziert, ein für uns überraschend hübsches Städtchen mit allerhand verschiedenen Läden. Das Wetter hielt sich besser als befürchtet, zwischendurch drückte sogar die Sonne etwas zwischen den Wolken durch.

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Zum Mittagessen wollten wir uns dann in einem Restaurant verpflegen, nur waren bis auf einem Döner-Stand, zwei Kaffee und zwei sonstige Restaurants die uns aber nicht sonderlich gefielen, die weiteren der unzähligen Beizen geschlossen. So sind wir halt wieder zu unserem rollenden Heim gezottelt und haben selber gekocht.

Mit dem Stellplatztickets kann man sich am Kiosk in der Nähe des Platzes eine Gästekarte von Überlingen ausstellen lassen, damit gibt es dann verschiedene kleine Vergünstigungen und vor allem ist der Ortsbus gratis. Das ist noch recht praktisch, liegt der Stellplatz doch etwas ausserhalb und es geht von der Altstadt recht steil hoch zum Stellplatz. Am Morgen haben wir auf den Ortsbus noch verzichtet, etwas Laufen tut ja gut.

Den Nachmittag haben wir für einen Besuch der Bodensee-Therme genutzt. Zu Fuss ist die Therme in etwa 20 Minuten ab dem Stellplatz erreichbar, wenn man den kürzesten Weg nimmt, der unter anderem über die Teufelstreppe nach unten führt. Mit der Treppe überwindet man eine der Sandsteinstufen die überall Sicht bar sind, in die auch die zwei Stadtgräben die Überlingen umgeben eingegraben sind.

Die Bodensee-Therme ist recht klein, im Vergleich mit den anderen Thermen die wir im Süddeutschen Raum schon besucht haben. Zudem hatte es an dem trüben Samstagnachmittag auch einige andere Leute die die gleiche Idee wie wir gehabt haben. Herausragend bei der Therme sind die Aussenbecken, genauer gesagt die super Aussicht die man hat. Die Aussenbecken liegen nur ein paar Schritte vom Ufer des Bodensees entfernt. So kann man im warmen Wasser ahlen und den Blick über den Bodensee schweifen lassen.

Nach dem Besuch der Therme hatten wir jetzt definitiv keine Lust mehr uns den Berg hoch zu schleppen, so sind wir am Ufer entlang zur Bushaltestelle in der Altstadt gelaufen um da den Ortsbus zu nehmen. Zum Glück wies der Fahrplan einen Bus aus, der gleich eine Minute später kommen sollte. Nachdem der Bus dann nicht kam, habe ich den Fahrplan etwas genauer studiert und die Erklärung der kleinen Zahl gelesen. Da findet man dann heraus, dass ab Mitte Mittag der Ortsbus von Oktober bis April nicht fährt! So haben wir dann also unserer eingeweichten müden Knochen wieder zu Fuss den Berg hoch geschleppt, der uns elend steil vorkam. Immerhin mussten wir uns so nicht mehr überlegen ob wir am Abend allenfalls ins Restaurant essen gehen wollten. (Erfolgschance ein offenes Restaurant zu finden klein, am Schluss den Berg hinauf zu Klettern ein Muss = ganz sicher im Womo essen und wenn es nur trockenes Brot gäbe). Auf alle Fälle haben die Spaghetti die wir gemacht haben sehr gut geschmeckt, um so mehr als es am Abend zu regnen begann.

Am Sonntag begrüsste uns dann unerwartet blauer Himmel.

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Das sehr schöne Wetter nutzen wir für eine Wanderung in die Umgebung von Überlingen, in der es gemäss meiner Online-Karte allerhand Sehenswürdigkeiten gibt. So sind wir also losgestapft, zuerst durch ein eindrucksvolles Tobel, danach ging es zu einer Sandsteinhöhle, die sich allerdings als kleines Loch in einer Sandstein-Felswand entpuppte.

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Als nächstes Stand eine Gletschermühle auf dem Programm, als wir das Hinweisschild sahen und vor uns einen kleinen Hügel, kamen leise Zweifel über die Gletschermühle auf. Wie soll die auf dem Hügel sein? Der Hügel entpuppte sich als Rand einer riesigen gut 20 Meter Durchmesser aufweisenden Gletschermühle, wirklich beeindrucken, zudem hat man erst noch eine schöne Aussicht über den Bodensee.

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Als nächstes spazierten wir an den Heidenhöhlen vorbei, eine grössere Ansammlung von Höhlen mit Durchgängen aus dem Mittelalter, das tönt recht interessant. Nur ist leider praktisch die ganze Anlage schon 1846 einem Strassenbau zum Opfer gefallen und dann noch etwas später sind die Reste auch noch zerstört worden. Von der Strasse aus sieht man oben in der Felswand noch ein paar wenige Reste von behauenem Stein und einen nicht zugänglichen Eingang. Weiter ging es zur Sylvester Kapelle, diese wurde anscheinend im 9. Jahrhundert gebaut und soll eine der ältesten Kapellen im Bodenseeraum sein. Ebenfalls soll es darin Fresken geben mit Szenen aus dem Leben Jesu Christi. Leider war die Kapelle geschlossen. Als nächstes kamen wir an den gemäss Plan riesigen Kavernen vorbei, den Goldbacher-Stollen, die gegen Ende des zweiten Weltkrieges von KZ-Häftlingen gebaut wurden. Die Stollen sollten der kriegswichtigen Industrie aus Friedrichshafen vor Bombenangriffen Schutz bieten. Zum Womo zurück ging es dann durch den Kurpark, von wo aus man einen guten Blick auf einen Teil der Wehranlagen von Überlingen hat.

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Beim kleinen Laden / Kiosk gleich beim Stellplatz gab es dann noch einen feinen Käsekuchen und Cappuccino, was uns etwas versöhnte mit den sonstigen entgangenen Gaumenfreuden. So traten wir zufrieden mit dem Alles in Allem schönen Wochenende die Heimreise an.

Stellplatz Überlingen

Stellplatz Überlingen

Der Stellplatz Überlingen ist neu angelegt und bietet Platz für 42 Wohnmobile. Der Platz liegt etwas ausserhalb der Altstadt, ca. 20’ Fussweg. Die Lage ist recht ruhig, (im Moment wird nebenan gebaut). Im Winter sind 6 Euro, im Sommer 10 Euro für 24 Stunden zu bezahlen. Für einen Wochenende Ausflug ins durchaus lohnenswerte Überlingen sehr zu empfehlen.

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Wieder daheim

Wieder daheim

Schon sind die Kurzferien über Neujahr vorbei. Die Restheimfahrt verlief fast staufrei, einzig vor dem Gotthard mussten wir kurz anstehen. Fazit: Es war sehr schön an der ligurischen Küste, aber etwas viele Leute unterwegs. Vielleicht waren wir auch etwas von den tollen letztjährigen Neujahrsferien im Po-Delta verwöhnt.

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Stellplatz Gavirate

Stellplatz Gavirate

Stellplatz direkt am Lago di Varese gelegen. Bietet Platz für ca. 20 Wohnmobile, wenn der Platz voll ist wird es aber sehr eng. Ruhig gelegen, manchmal hört man einen Zug. Lärmbelästigung kann es auch vom neben an liegenden Parkplatz geben. Ideal zum auf der Durchfahrt zu übernachten.

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Neujahr 2018

Neujahr 2018

So gegen 22 Uhr haben wir den kalt gestellten Schaumwein geöffnet, bis Mitternacht wollten wir kaum wach bleiben. Es blieb dann bei einem Schluck - Zapfengeschmack! So haben wir dann halt mit einem halbkalten Glas Weisswein verfrüht auf 2018 angestossen. Nachdem ich gelesen habe, dass ein Dorf in Spanien schon an Sylvestermittag auf das neue Jahr anstösst, weil die Leute alle so alt sind und nicht bis Mitternacht aufbleiben, haben wir uns das zum Vorbild genommen und sind vor dem Jahreswechsel schlafen gegangen. Allerdings wurden wir dann um Mitternacht von einer grossen Knallerei geweckt, zum Glück kam dann bald Regen auf, was wohl der Festlaune und Knallerei etwas den Garaus machte. Heute Morgen war es dann trüb und nass, was irgendwie nicht dem Wetterbericht entsprach, hat uns aber immerhin den Abschied vom Mittelmeer etwas erleichtert. DIe letzten Blicke aufs Meer und dann ging es nordwärts in den Nebel hinein.

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Während der ganzen Fahrt war der Himmel grau und neblig. Auch an unsrem Übernachtungsort in Gavirate am Lago di Varese war das Wetter nicht anders. Aber auch bei nebligem Wetter kann ein Spaziergang schön sein.

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Sylvester 2017

Sylvester 2017

Zum Abschluss des Jahres haben wir noch eine schöne aber anstrengende Wanderung durch die Olivenplantagen rund um die verschiedenen Diano Dörfer gemacht. Im Hinterland der Küste sind die ganzen Hänge mit Olivenbäumen bepflanzt. Von Dezember bis Februar ist Erntezeit, haben wir von einer netten Frau unterwegs erfahren, darum sind jetzt vielerorts die Netze gespannt. Müde aber voller schöner Eindrücke sind wir wieder beim Womo angelangt um noch die letzten Sonnenstrahlen 2017 zu geniessen.

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Am Abend gab es dann noch ein Fondue zum Abschluss des Jahres. Ich vermute mal, dass wir den Jahreswechsel schlafend hinter uns bringen, müde genug wären wir dazu und bis jetzt gib es auch noch keine Knallerei oder sonstige Ruhestörungen.

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Stellplatz al Roseto

Stellplatz al Roseto

Beim Stellplatz al Roseto handelt es sich um ein Zwischending zwischen Stell- und Campingplatz. Der Platz ist auf dem Gelände einer ehemaligen Rosenzucht ruhig gelegen und bietet Platz für über 150 Fahrzeuge oder Wohnwagen.

Sehr ruhige Lage etwa 1 Km vom Strand entfernt.

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Nichts spezielles Los

Nichts spezielles Los

Vom heutigen Tag gibt es nicht allzu viel zu Berichten. Am Morgen sind wir an der Küste wieder zurück in Richtung Nordosten gefahren, zuerst durch Sanremo, wo es ein rechtes Verkehrspuff hatte. Dann weiter der Küste entlang, mit ein paar schönen Streckenabschnitten.

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Bei Imperia sind wir dann in ein grösseres Verkehrspuff geraten, dass wir aber heil überstanden haben.

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So sind wir wohlbehalten in Diano Castello angelangt, um auf einem der grossen Stellplätze die nächsten zwei Nächte zu verbringen. Wir haben gedacht es sei kein Problem auf dem Stellplatz al Roseto mit über 150 Plätzen einen Platz zu kriegen – so kann man sich täuschen, es sei alles voll hat es geheissen, ausser ein Platz ohne Strom, den wir genommen haben, auf den Strom können wir verzichten. Es scheint als sei halb Italien über Sylvester mit dem Wohnmobil in Ligurien unterwegs!

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Am Nachmittag sind wir nach Diano Marina an den Strand spaziert (Irgendwie heisst hier alles Diano xxx) und haben die Sonne genossen, den Rest des Tages verbrachten wir mit Nichtstun beim Womo.

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Sanremo

Sanremo

Der Tag begann wie er gestern aufhörte, mit blauem Himmel und einem schönen Sonnenaufgang. Schon am Morgen war es an der Sonne angenehm warm. 

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Heute wollten wir Sanremo erkunden und sind die ca. 3 Km zur Stadt gelaufen. Ganz in der Nähe unseres Stellplatzes führt ein sehr schöner breiter Velo- und Fussweg der Küste entlang. Das Rätsel über den schönen Weg löste sich, als wir in Sanremo am Bahnhof eintraffen; die Geleise gibt es nicht mehr - dafür eben einen schönen Weg, der auch rege genutzt wird.

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In Sanremo waren sehr viele Leute unterwegs, die wohl wie wir das frühlingshafte Wetter genossen, einen Kaffee konnten wir draussen an der Sonne trinken und kamen dabei ins Schwitzen.

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Sehr gut gefallen hat uns die Altstadt, die am Berg entlang hoch gebaut ist. Viele kleine Gässchen und Treppen bilden ein verwirrliches Labyrinth, wirklich erstaunlich wie da gebaut wurde.

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Von oben herab, dem Gardino Regina Elena hat man eine recht schöne Aussicht über einen Teil der Stadt.

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Auf dem Abstieg haben wir in einem kleinen Restaurant, mit herzlicher Bedienung, sehr gut gegessen, das Restauarant „La Ciotola“ ist eine Empfehlung wert.

Neben der interessanten Alststadt haben wir in der Markthalle viele feine Sachen gesehen und einen Salami erstanden. Zwei schönen Kirchen haben wir besichtigt und selbst einen kleinen Weihnachtsmarkt gefunden.

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Im Verlauf des Nachmittages kamen wir müde gelaufen zurück zum Wohnmobil. Der Platz an dem wir gestern fast alleine gestanden sind, ist mittlerweilen gut gefüllt, aber die schöne Aussicht von unserem “Logenplatz" kann uns niemand nehmen! Zudem hat es direkt rechts und links von uns grosse Pfützen und Morrast, in dem sich bis jetzt noch niemand getraut hat. Es hat aber in und um den offiziellen Platz rund um die Sportanlagen unzählige Wohnmobile stehen (geschätzt sicher über 200), zumindest im Winter werden die wohl überall geduldet.

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Im Verlauf des Nachmittages haben die Wolken zugenommen und die Sonne verdeckt und etwas Wind kam auf, so sind wir ganz gerne im Womo geblieben. Die Solaranlage konnte so die Batterie nicht komplett laden, das ist aber mit der LiFePo4 Batterie kein Problem, die speichert genügend Strom für 3-4 Tage unseres Stromverbrauches und wenn wir fahren ist die Batterie wieder sehr schnell voll geladen. Der Einbau dieser Batterie war eine wirklich gute Investition.

Gegen Abend hat sich der Platz dann noch mehr gefüllt, so enge stehen wir eigentlich nicht gerne, aber Morgen wollen wir sowieso weiter.

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Finale Ligure

Finale Ligure

Trotz der rauschen der Wellen haben wir gut geschlafen. Am Morgen konnten wir zum Frühstück die grossen Wellen beobachten.

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Die Wolken wurden immer mehr von der Sonne verdrängt, als wir uns aufmachten Finale Ligure zu Erkunden. Was wir nicht wussten, es gab an der Promenade einen grossen Markt. So haben wir also an der über 1 Km langen Promenade Stand um Stand bestaunt und dazwischen am Strand auch noch den Surfern zugeschaut.

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Die Altstadt von Finale bietet nicht allzu viel Spektakuläres ausser der Basilika. Diese sieht vor allem von aussen sehr eindrucksvoll aus, im Innern ist es recht dunkel.

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Am Nachmittag sind wir dann weiter südwestlich bis nach Sanremo gefahren, immer der Küste entlang. Mit viel Verkehr und recht engen Strassen.

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Das Wetter wurde immer schöner, so dass wir am späten Nachmittag die Sonne vor dem Womo genossen, bei angenehmen 12 - 13° im Schatten.

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Übernachten werden wir etwas ausserhalb von Sanremo, wir haben einen schönen Platz direkt am Meer gefunden.

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Stellplatz Sanremo

Stellplatz Sanremo

Etwas ausserhalb von Sanremo befindet sich ein grosser Stellplatz. Eigentlich ist es nur ein grosser Kiesplatz, zumindest jetzt im Winter auch teilweise von Lastwagen belegt. Aber gleich unterhalb des ofiziellen Platzes haben wir einen weiteren Standplatz gefunden mit wunderschöner Sicht über das Meer.

Burgund oder was?

Burgund oder was?

Eigentlich wollten wir Sylvester irgendwo im Burgund verbringen. Der Wetterbericht verhiess leider nichts Gutes (die ganze Zeit regnerisch), wie überhaupt auf der ganzen Alpen Nordseite. Erst etwas weiter im Süden sollte das Wetter besser sein, also wurde die Himmelsrichtung angepasst und die Fahrt geht nach Ligurien an die Küste westlich von Genua. Heute Morgen das Womo geholt und in rekordverdächtiger Zeit gepackt, so dass wir vor 9 Uhr auf wohltuend leeren Strassen losgefahren sind.

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Selbst am Gotthardtunnel konnten wir ohne Stau durchfahren. Auf der Südseite des Tunnels empfing uns dann der Winter. Das Tessin präsentierte sich tief verschneit und auch auf der Strasse lag recht viel Schnee.

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Praktisch bis Biasca war die Fahrbahn schneebedeckt, in der Region von Lugano fiel dann dafür heftiger Regen.

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Ansonsten kamen wir gut voran, bis wir dann in einem Tunnel kurz vor der Küste bockstill gestanden sind. Die erzwungene  etwa eineinhalb stündige Pause, haben wir mit einem Kaffee überbrückt, gut sind wir mit dem Womo unterwegs! 

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Danach ging es langsam weiter bis zu Unfallstelle. Wieder mit freier Fahrt sind wir noch bis Finale Ligure gefahren und haben uns beim Eindunkeln auf dem Stellplatz direkt am Meer plaziert. Mitlerweile hat der Regen aufgehört, aber das Meer ist ziemlich wild, grosse Wellen krachen an die Felsen und das Wasser spritzt hoch.Aus dem Womo können wir direkt das wilde Meer vor uns anschauen, es sieht toll aus.

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Stellplatz Finale Ligure

Stellplatz Finale Ligure

Der Stellplatz liegt direkt am Meer, ruhig gelegen unterhalb der Strasse. Es handelt sich um einen Kiesplatz, irgendwie sieht die Infrastruktur nicht ganz fertig aus, aber die Lage ist wirklich super. Im Sommer wenn alle der rund 50 Plätze belegt sind, ist es sehr eng, aber jetzt im Winter kann man sich den Platz aussuchen.

Adventsausflug ins Elsass

Adventsausflug ins Elsass

Wir konnten es nicht lassen und sind auch dieses Jahr wieder zu den Adventsmärkten ins Elsass aufgebrochen. Am Freitag Nachmittag sind wir ins unser Lieblingsdorf Eguisheim gefahren. Das lohnt sich für uns immer.

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Erstens können wir da bei “unserem” Weinbauer übernachten und gleich unsere Vorräte an gutem Elsässer Weisswein auffüllen.

Zweitens ist in Eguishem die Winstub Heuhaus, eine empfehlenswerte Adresse für ein gutes Nachtessen.

Drittens gefällt uns Eguisheim sowieso, nicht nur wenn Adventsmarkt ist und die Häuser hübsche geschmückt sind.

Eine weitere Station ist dann Kayserberg, da haben wir vom Samstag auf Sonntag übernachtet. In Kaysersberg ist im Advent immer sehr viel los. Man kann durch das ganze Städtchen bummeln und viele schöne Sachen an den Ständen entdecken. Zudem gibt es einige Geschäfte, in denen wir uns auch sonst gerne umschauen, weil es meistens Dinge (Kleider , Hüte etc.) hat, denen wir nicht wiederstehen können.

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Am Sonntag Morgen recht früh sind wir nach Colmar gefahren. Da gibt es einen grossen Weihnachtsmarkt mit entsprechend vielen Leuten. Am Morgen geht das aber noch und man kann die vielen einheimischen Handwerkssachen noch betrachten ohne dass man vor den Ständen anstehen muss. Am Nachmittag sind dann die Menschenmengen dermassen gross, dass es für uns definitiv zu viele Leute hat und wir recht früh den Heimweg antraten. Für uns war es ein durchaus gelungenes vorweihnachtliches Wochenende im Elsass. Einmal mehr sind wir von der Region begeistert.

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Schönes Wetter am Lago Maggiore

Schönes Wetter am Lago Maggiore

Eigentlich wollten wir ursprünglich ein verlängertes Wochenende irgendwo im Schwarzwald oder Allgäu verbringen und noch etwas den Spätherbst geniessen. Nachdem der Wetterbericht der aber Regen und Schnee bis in die Niederungen für die Alpennordseite voraussagte sind wir kurzfristig an den Lago Maggiore gefahren, da versprach der Wetterbericht wesentlich besseres Wetter. Von Freitag Abend bis Sonntag haben wir uns auf dem Stellplatz von Cannobio einquartiert. Bei schönem Wetter bummelten wir durch Cannobio.

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Am Samstag Nachmittag machten wir eine kleine Wanderung in die Hänge über dem See, bei schönem blauen Himmel, während dessen es bei uns zu Hause tatsächlich die ganze Zeit regnete.

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Auch am Sonntag hielt das schöne Wetter an. So konnten wir. bei für die Jahreszeit wirklich angenehmen Temperaturen durch den sonntäglichen Markt schlendern. Der Markt in Cannobio ist recht gross, wobei man nach einiger Zeit alles gesehen hat was angeboten wird, gerade bei den Kleidern, sieht man an ca. jedem dritten Stand das Gleiche. Über Mittag war es dann an der Sonne richtig warm und auch am Nachmittag konnten wir die Sonne geniessen. Wir spazierten noch zur Kirche Sant' Anna, die hoch über einer Schlucht thront. Von oben herab, konnten wir 3 Taucher beobachten, die das klare Flusswasser nutzten.

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Gegen Abend fuhren wir dann nach Locarnos, wir wollten auf dem dortigen Stellplatz noch einmal übernachten und am Montag den Kamelienpark besuchen. Das ganze Gelände war aber durch den Zirkus Knie komplett besetzt. So sind wir auf der anderen Seeseite wieder in Richtung Italien gefahren und haben uns auf dem Stellplatz von Maccagno einquartiert.

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Kaum waren wir angekommen, fing es recht stark an zu Regnen und auch etwas Wind kam auf. Also ideales Wetter um den Abend gemütlich im Womo zu verbringen. Einzig das Fernseherlebnis wurde etwas gestört. Wir wollten wieder einmal Fernsehen im Wohnmobil, die Übertragung des WM-Barrage Spiels wurde dann aber vom Regen irgendwann so stark gestört, das kein Empfang mehr möglich war.

Gegen 23:00 Uhr wurden wir dann vom mittlerweilen sturmartigen Wind geweckt. In den Bäumen rauschte es und bei den stärksten Windböen wurde das Womo durchgeschüttelt und die Dachluken klapperten. An einen richtig guten Schlaf war natürlich nicht mehr zu denken. Der Sturm hielt die ganze Nacht über an und auch am Morgen blies der Wind immer noch heftig. Bei einem kurzen Spaziergang an das Ufer des Lago Maggiore bestaunten wir grosse Wellen, die wir sonst nur am Meer gesehen haben. Der Wind blies immer noch so stark, dass man kaum atmen konnte.

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So sind wir früher als geplant wieder in Richtung Gotthard gefahren. Mit wenig Verkehr ging es durch den Tunnel, wo uns auf der Alpennordseite dann der Winter begrüsste.

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Stellplatz Maccagno

Stellplatz Maccagno

Beim Stellplatz von Maccagno handelt es sich um einen reservierten Parkplatz gleich hinter dem Fussballstadion. Nur ein paar Schritte vom Lago Maggiore entfernt kann man in ruhiger Lage übernachten. Es gibt Mülltonen und Frischwasser, Entsorgen kann man nicht. Dafür ist der sehr schön gelegene Platz aber auch gratis.

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Kein neues Wohnmobil nötig

Da der Wetterbericht für heute schlechtes Wetter ansagte (und auch recht hatte), beschlossen wir an den Suisse Caravan Saloon nach Bern zu gehen. Einfach um uns etwas umzuschauen, was es so Neues gibt oder ob wir sonst auf eine gute Idee stossen.

Es ist ja immer interessant sich mal umzuschauen und rein theoretisch zu überlegen ob das eine Alternative wäre. Bisher hatten wir noch kein einziges Gefährt gesehen, mit dem wir unser Womo tauschen wollten. So war es auch heute, ein paar interessante Konzepte haben wir gesehen, aber nichts was uns auf Gedanken bringen würde, dass wir das falsche Wohnmobil haben. So sind wir wieder heimgereist und freuen uns weiterhin an dem für uns optimalen Womo. 

Putzwochenende

In den 4 Wochen Ferien hat sich innen und aussen allerhand Schmutz angesammelt. Dieses Wochenende haben wir unser Wohnmobil wieder zum Glänzen gebracht.
Innen alles entstaubt und gewaschen, ein paar Schrauben angezogen, Gummibänder gekürzt die sich gedehnt haben, WC-Kassetten gereinigt und Diverses anderes.
Eine Überraschung gab es noch beim Frischwasser ablassen, zuerst kam mal eine rechte Portion feinster Sand. Im Süden kann es das geben, obwohl das abgefüllte Wasser im sehr klar aussah. Gleich ein Grund für eine umfassende Tankreinigung, jetzt sieht der Tank wieder so aus, wie er sollte.
So haben wir den Samstag und den halben Sonntag verbracht, dafür ist das Womo jetzt wieder startklar für die nächsten Ausflüge.

1 Monat geht schnell vorbei…

1 Monat geht schnell vorbei…

Am Morgen sind wir gegen 9:00 Uhr dem Lago Maggiore entlang in Richtung Gotthard gefahren, bei schönstem Herbstwetter.

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In Cannobio gab es dann ein letztes Hinderniss (Engnis) zu übrwinden, aber kein Vergleich mit den schmalen Strassen auf Sardinien – oder aber so etwas bringt uns nicht mehr aus der Ruhe wird sind ja geübt.

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Am anstrengendsten war das Stück zwischen Cannobio und Ascona zu Fahren, da kam uns eine regelrechte Blechschlange entgegen, keine Ahnung ob die alle nach Cannobio auf den Markt wollten?

Der Gotthardtunnel war dann bezüglich Stau überhaupt kein Hinderniss, wir hatten freie Fahrt.

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Am Zugersee empfing uns dann die Herbstrealität, nebst dem goldenen Herbst gibt es auch Nebel!

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So kamen wir recht früh am Nachmittag zu Hause an und begannen mit dem grossen Ausräumen.

Der Monat verging (wie eigentlich die Ferien immer) unglaublich rasch vorbei. Sardinien hat uns sehr gut gefallen, kaum zu Verstehen das wir nicht früher schon mal auf der Insel waren. Wir werden sicher wieder einmal nach Sardinien reisen, die 3 Wochen haben bei Weitem nicht gereicht um die Insel wirklich zu Erkunden, viele schöne Orte konnten wir noch nicht ansehen. Trotzdem haben wir viele schöne Erinnerungen mitgenommen und den Sommer erfolgreich um 1 Monat verlängert.

Warte kurz, während wir den Kalender laden