Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Wochenende im privaten Garten

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Für dieses Wochenende haben wir uns einen etwas speziellen Stellplatz in Flüelen ausgesucht. Der Kanton Uri hat diesen Frühling, wohl aufgrund der Überflutung mit Wohnmobilen und Campingbussen eine Initiative „Temp Camp“ gestartet, in deren Rahmen diverseste temporäre Stellplätze geschaffen wurden. Im Kanton Uri ist eben Wildcamping offiziell erlaubt, deshalb wurden auch die Parkplätze in diesem Corona-Frühling überflutet. Statt mit Verboten reagiert der Kanton mit einer positiven Aktion - wirklich vorbildlich. In dem Rahmen entstand auch der temporäre Stellplatz für 2 Wohnmobile bei der Familie Ziegler. Mitten in der Industriezone von Flüelen ist eine kleine grüne Oase. Auf die Anfrage ob es noch Platz habe, bekam ich eine freundliche Antwort, ja es sei noch frei, sie selber seien noch in den Ferien und kämen erst am Freitagabend heim. Wir sollen uns aber einfach auf dem Rasen hinstellen. Nach Flüelen fahren wir, weil wir auf etwas auf dem Vierwaldstättersee paddeln wollten. So sind wir also am Freitagnachmittag nach Flüelen gefahren und haben uns im Garten platziert, gleich neben den Hasenställen und einem kleinen Teich mit Schildkröten, richtig idyllisch.

Am Samstagmorgen sind wir dann wie geplant paddeln gegangen, das Reuss-Delta ist sehr schön mit den diversen kleinen aufgeschütteten Inseln, ein Teil Naturschutz und ein Teil öffentlich zugänglich zum Baden.

Das Wasser war zwar ziemlich kalt aber dafür erfrischend bei doch recht warmen Temperaturen. Am Sonntag sind wir dann noch am Land durch das Delta gelaufen, wirklich ein sehr schönes Gebiet und viele schöne Badeplätze und Feuerstellen.

Unser Campingplatz im Garten war tiptop, einzig sind wir uns nicht gewohnt, dass Kirchenglocken in der Nacht läuten und etwas Verkehr hat man auch gehört, entsprechend haben wir auch schon besser geschlafen und kamen etwas müde von einem schönen Wochenende nach Hause.

Stellplatz in Flüelen

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Ein privater Stellplatz in einem Garten. Entstanden mit der Initiative Temp Camp 2020 im Urnerland. Vorderhand gibt es den Stellplatz im Sommer 2020.

1 Woche Camping Morteratsch

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Camping

Normalerweise bleiben wir ja kaum länger als 1-2 Tage am gleichen Ort. Auf dem Camping Morteratsch lässt es sich aber aushalten, erstens ein toller Campingplatz und Zweitens gibt es viele Möglichkeiten für Aktivitäten in der Region.

Samstag, 27.06

Wanderung vom Bernina Hospiz zurück zum Campingplatz. Wir hatten recht schönes Wetter, nur etwas kühlen Wind. Am Abend sind wir auswärts essen gegangen ins Restaurant Morteratsch.

Sonntag, 28.06

Velotour ins Val Bever gemacht. Dabei am Flugplatz Samedan gestaunt, dass da „hinter“ dem Flugplatz plötzlich ein Fluss ist. Nachher im Internet nachgeschaut, seit 2004 wird der Flaz umgeleitet und fliesst jetzt dem Berghang des Muotas Muragl entlang. Entstanden ist eine schöne Flusslandschaft, da auch der Inn immer mehr aus seinem Kanal befreit wird. Das Wetter war schön ein paar Wolken haben nicht gestört.

Montag 29.06

Für die Nacht auf den Montag war Regen angesagt und auch die Aussicht für den Tag sah nicht so gut aus. In der Praxis blieb es die ganze Nacht trocken, am Morgen hat es mal kurz etwas stärker geregnet und sonst gab es immer mal wieder ein paar Tropfen. Gegen Mittag war es schon sehr schön, so dass wir uns zu einer Wanderung ins Morteratschtal aufmachten um den Gletscher zu suchen. Stetig geht es auf einem breiten Weg aufwärts. Wie weit der Gletscher jeweils ins Tal hinab ragte ist auf Tafeln markiert. Noch vor gut 100 Jahren musste man vom Hotel Morteratsch nicht allzu weit laufen. Eindrücklich wird es dann weiter oben und hinten im Tal, wenn man sieht in wie wenigen Jahren der Gletscher geschmolzen ist. Ziemlich unvorstellbar sind die Markierungen von 20 - 10 Jahren bis jetzt, eine dramatische Veränderung der Landschaft. Aber imposant ist es zuhinterst im Tal. Den ganzen Nachmittag blieb das Wetter schön und an der Sonne warm.

Am Abend gab es dann ein echtes Gletscherfondue (die Verpackung heisst so), passend zum Tag.

Dienstag 30.06

Vom Morgen her strahlend schönes Wetter mit knutschblauem Himmel. In der Nacht war es entsprechend kühl, 6° zeigte das Thermometer am Morgen an, mit der Sonne wurde es rasch warm. Wir nutzten das schöne Wetter für einen Veloausflug ins Val Rosegg. Für uns eines der schönsten Täler die wir kennen, auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht, mit einer fantastischen Sicht über die Hochebene und im Hintergrund die eindrucksvollen Berge. Den Nachmittag verbrachten wir wiederum mit Nichtstun, ausser dass wir unsere Hängematte testeten. An der Sonne war es aber definitiv zu heiss, der Schatten war sehr willkommen. Für das Nachtessen nahmen wir wieder einmal den Omnia hervor um eine feine Pizza zu machen, das erste Mal mit einem Versuch auf dem Holzkohlegrill. Die Pizza war sehr fein, einzig etwas schwarz am Boden, da gibt es noch Verbesserungspotential (darum gibt es auch kein Foto von der fertigen Pizza)

Mittwoch, 01.07

Ein richtiger Ruhetag. Gemäss Wetterbericht sollte ziemlich regnerisch werden, auch darum beschlossen wir es ruhig zu nehmen. Ausser einem Ausflug nach Pontresina sind wir den ganzen Tag beim Womo geblieben. - und genossen das schöne und warme Wetter! Erst gegen Abend kam dann tatsächlich der Regen, als wir schon gemütlich unsere feinen Entrecotes vom Grill verspiesen hatten.

Donnerstag 02.07

Vom Morgen her sehr schönes Wetter, eigentlich entgegen dem Wetterbericht. Wir machten eine 4 Seenvelotour: zuerst zum wunderschönen Stazersee, die Landschaft erinnert da stark an Skandinavien, dann an den kleinen Lej da Marsch, weiter zum Champferersee und dann noch dem St. Moritzersee zurück. Das schöne Wetter hielt sich bis gegen Abend, dann gab es mal einen Regenguss. Am späteren Abend prasselte dann der Regen auf das Dach und verzögerte etwas die Nachtruhe.

Freitag 03.07

Ein kleiner Kälteeinbruch beschert uns tiefere Temperaturen und viele Wolken. Wir nutzen den Tag um nach St. Moritz zu fahren um das Segantini Museum zu besuchen. Das Museum ist recht klein und für die Grösse ist der Eintritt happig. Es lohnt sich aber trotzdem, es gibt ein paar wirklich eindrückliche Bilder zu bestaunen. Am Abend sind wir zum Abschluss unserer Ferien nochmals ins Restaurant Morteratsch zum Essen gegangen.

Samstag 04.07

Am Samstag war leider schon wieder nach Hause fahren angesagt. Die zwei Wochen gingen wieder einmal allzu rasch vorbei. Es waren aber in jeder Hinsicht zwei sehr schöne Wochen, nicht nur wegen dem Wetter, dass vor allem in der zweiten Woche deutlich schöner als vorausgesagt war.

Zu Hause angekommen ging es ans Ausräumen, putzen und basteln. Nebst einem Kotschutzlappen der sich am Auffahrkeil verklemmt hatte und abgerissen wurde, hatte sich wieder einmal ein Türgriff der grossen Garagentüre verabschiedet, zudem war schon länger die Sanierung der Dusche fällig. Bei der Armatur war der Plastik der Verkleidung spröde und ausgerissen, die Duscharmatur war schon länger nur notdürftig befestigt.

Bei der Garagentüre habe ich jetzt zusätzlich einen kleinen Winkel angebracht, an dem die Türe aufgezogen werden kann, somit gibt es weniger Belastung auf die Drehspannschlösser. Die Duscharmatur wurde mit Hilfe einer Sandwichkonstruktion aus einer Leichtbauplatte “bombenfest” montiert und hält jetzt hoffentlich.

Oberengadin

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Der Stellplatz in Rona erwies sich schon am morgen früh als recht laut, einerseits durch die nahe Julierstrasse und auch wegen einer Baustelle. So waren wir früh wach und sind auch relativ früh losgefahren. Dafür war aber auch Zeit für einen Abstecher nach Samedan, um den Ort wieder einmal zu Besuchen an dem ich (Mathias) einen Teil meiner Schulzeit verbracht habe. Gegen Mittag ging es dann auf den Campingplatz Morteratsch auf dem wir uns für die nächste Woche häuslich eingerichtet haben.

Camping Morteratsch

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Der Campingplatz Morteratsch liegt zwischen Pontresina und dem Berninapass, wunderschön in der Natur gelegen. Inmitten eines kargen Bergwaldes in einem steinigen Gelände liegen verstreut die Plätze. Eigentlich ist es ein sehr grosser Platz, durch die verteilte Lage spürt man aber nicht viel davon, auch wenn der Platz gut belegt ist. Der Campingplatz ist ganzjährig geöffnet, verfügt über ein Restaurant und einen Laden in dem man alles Nötige findet.

Tal- und Bergfahrt

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Wir haben „unsere Zelte“ abgebrochen und sind weiter gefahren in Richtung Engadin. Der Tag verlief weitestgehend unspektakulär, abgesehen davon, dass ziemlich viel Verkehr unterwegs war. Das Lötschental hinab war noch ganz angenehm, am gleichen Stand wir beim Hinauffahren haben wir angehalten und feine Walliser Aprikosen erstanden. Das Wallis hinauf war dann ziemlich Verkehr, auch über den Furkapass war einiges los, aber wir kamen ohne Probleme über den Pass. Auf dem Oberalppass haben wir Mittagspause gemacht und sind dann via Reichenau-Tamis - Tiefencastel in Richtung Julierpass gefahren. In Rona übernachten wir auf einem Stellplatz und nehmen Morgen den Julierpass in Angriff um am Nachmittag auf dem Camping Morteratsch bei Pontresina einzuchecken.

Gut sind wir schon wieder etwas in der Höhe, in der Region Ilanz war es uns schon zu warm, ca. 28° sind wir uns nicht gewohnt.

Stellplatz Rona

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Ein Zwischending zwischen Stellplatz und Campingplatz. Ideal gelegen auf oder vom Weg ins Engadin, aber leider etwas teuer.

Langgletscher

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Recht früh am Morgen sind wir in Richtung Langgletscher ganz hinten im Lötschental losmarschiert. Unterwegs durften wir uns wiederum an der schönen Blumenwelt erfreuen und natürlich am schönen Wetter. Zum Wandern war es gerade noch angenehm (kurz ärmlig und beinig). Der Langgletscher verdient seinen Namen schon bald nicht mehr, der Gletscherschwund ist eindrücklich dokumentiert. Pro Jahr ist der Gletscher 18m kürzer und 4m weniger hoch. Das Gletschertor, mag ich mich erinnern war mal gleich beim Wanderweg, und ist jetzt weit weg oben am Hang. Auch auf dem Rückweg zum Campingplatz durften wir uns wieder an allerhand schöner Natur erfreuen.

Fafleralp

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Nach einem gemütlichen Start in den Tag haben wir uns auf eine leichte Wanderung das Lötschtal hinab gemacht. Unser Ziel war Kippel, wo ich Verwandtschaft hatte und in jungen Jahren auf Besuch war. Die Verwandtschaft gibt es aber seit längerer Zeit nur noch auf dem Friedhof und beim Haus war ich mir auch nicht mehr sicher, zu viel hat sich verändert. Aber egal, die Wanderung war schön und führt uns durch blumenreiche Wiesen mit einer Vielzahl verschiedener Blumenarten. Für den Rückweg haben wir das Postauto genommen und den Rest des Tages gemütlich beim Womo verbracht. Im Verlaufe des Nachmittags füllte sich der Campingplatz und ist jetzt proppenvoll, zum Glück haben wir ein Plätzchen am Rande.

Ins Lötschental

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Heute haben wir den Platz in Savièse verlassen und sind weiter in Richtung Oberwallis gefahren. Die nächsten Tage verbringen wir auf dem Campingplatz Fafleralp, ganz zuhinterst im Lötschental. Wir wollen auch hier etwas wandern gehen. Die Temperaturen steigen jeden Tag an, selbst auf 1800m ist es ziemlich warm, zwischendurch ist man froh um etwas Schatten.

Camping Fafleralp

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Es ist ein ganz einfacher Campingplatz, mit nur rudimentärer Infrastruktur. Es gibt Toiletten und Duschen in einem Container und eine Abwaschstelle. Eine Entsorgung oder Strom gibt es nicht, das Highlight des Campingplatzes ist die grandiose Natur.

Savièse

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Die Walliser waren in der Nacht ruhig und auch sonst war es angenehm still. Für den heutigen Tag hatten wir eine Wanderung geplant. Das Ganze war dann schlussendlich eine ziemlich anstrengende Sache, es ging teilweise sehr steil hinauf und auch der Abstieg war dann ziemlich anstrengend. Auf alle Fälle waren wir ziemlich froh als wir wieder beim Womo ankamen und die müden Beine hochlagern konnten. Es war aber trotzdem eine schöne Wanderung hoch über Savièse, teilweise den Suonen entlang und mit sehr schönen Naturwiesen, mit allerhand Pflanzen die bei uns sehr selten sind. Auch den Schmetterlingen gefiel es offensichtlich, wir haben noch nicht oft so viele Schmetterlinge gesehen.

Am Abend haben wir uns dann mit einem feinen Fondue "Baccus" im nahen Chalet Binii belohnt - sehr empfehlenswert. Das war übrigens unser erster Nach-Corona Restaurantbesuch.

Ins Wallis

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Nach einer wirklich ruhigen Nacht sind wir am Morgen (für unsere Verhältnisse recht früh) weitergefahren in Richtung Wallis. Unser erstes Ziel ist der Parkplatz „Bisse de Torrent Neuf“ oberhalb Savièse. Da waren wir schon einmal und es hatte uns sehr gut gefallen. Dieses Mal standen deutlich mehr Wohnmobile auf dem Platz, zum Glück ist er aber sehr gross und es hat schön Platz für alle. Wir fanden sogar problemlos einen Platz in er „ersten Reihe“ mit dem schönen Blick auf die gegenüberliegende Talseite. Schön, dass es so etwas gibt und erst noch gratis! Selbst eine VE gibt es, also perfekt, dazu das schöne Wetter - ein wirklich gelungener Ferienbeginn. Im Verlauf des Nachmittags haben wir noch eine kleine Testrunde mit dem neuen eBike gemacht und sind auf dem Parkplatz 50m weitergezügelt. Dies weil gegenüber eine grössere Gruppe Walliser ihr Partyzelt aufgestellt hat und es schon am Nachmittag recht lustig hatte. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wir möchten aber gerne etwas Ruhe geniessen und wenn es um die Zeit schon laut ist hatten wir Befürchtungen um unsere Nachtruhe. Das Wetter ist auf 1000M recht angenehm, noch etwas viele Wolken, aber es soll von Tag zu Tag wärmer und sonniger werden.

Gute 2 Wochen Pause

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Pause heisst Ferien. Ganz ursprünglich waren 3 Wochen Ferien geplant, die wir für eine Reise in Richtung Ostsee nutzen wollten. Corona und etwas viel zu tun im Büro liessen die Ferien schrumpfen und das Reiseziel ändern. Irgendwie bleiben wir im Moment lieber in der Schweiz, was ja durchaus auch schöne Möglichkeiten bietet. Geplant ist jetzt eine Wallis - Engadin Tour. Gestartet sind wir am Freitagnachmittag, zuerst noch bei unserem Velohändler vorbei um das neue e-Bike für Coni abzuholen und gleich weiter zu fahren. Allzu weit sind wir nicht gefahren, schon länger stand das Ziel Wangen an der Aare auf der todo Liste, seit gut zwei Jahren gibt es da einen Stellplatz. Gut angekommen machten wir noch einen kleinen Bummel durch das hübsche Städtchen. Das Wetter sollte für die nächste Zeit auch passen, heute gab es zwischendurch noch etwas Regen, aber immerhin bei sehr angenehmen Temperaturen.

Am Abend unterhielt uns dann noch unser fauchender Nachbar, eigentlich ein friedlicher Schwan, der in der Wiese weidete, aber anscheinend eine Aversion auf Hunde hat. Auf jeden Fall ging er auf jeden Hund los, der in der Nähe war - zum Glück haben wir keinen Hund!

Stellplatz Wangen an der Aare

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In Wangen an der Aare wurde vor gut 2 Jahren ein Stellplatz eröffnet. Sehr schön direkt an der Aare gelegen, bietet er Platz für max. 8 Wochnmobile. Allerdings steht man dann sehr eng Tür an Tür. Aber zumindest ist es erlaubt Tisch und Stühle im Rasen vor dem Wohnmobil aufzustellen.

Wochenende in Weggis

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Für das Wochenende haben wir in beim Camping Gerbeweid in Weggis angefragt ob es noch Platz hat. Auf diesem kleinem Platz waren wir bereits schon einmal mit guten Erinnerungen.

Am Freitag am späten Nachmittag gut angekommen, bei starkem Föhnwind. Hinter dem Wohnmobil als Windschutz war es sehr angenehm oder eher schon heiss, bis in den späten Abend.

 

Auf die Nacht hin hat sich der Föhn dann beruhigt und liess uns gut schlafen. Für den Samstag war über den Tag schönes Wetter angesagt und gegen Abend starke Gewitter, allenfalls mit Sturm und Hagel. Davon liessen wir uns erst mal nicht beirren und machten einen Fussmarsch nach Weggis und dem See nach zurück, am Nachmittag war es ziemlich schwül und wir schwitzten recht bei einem steilen Aufstieg im Wald.

Am späteren Nachmittag wurde es dann immer dunkler und bedrohlicher am Himmel, irgendwann begann es dann auch stark zu Winden.

Ausser ein paar Regentropfen passierte aber zum Glück nichts weiter. Auch die für die Nacht angekündigten Gewitter blieb es aus, gegen Sonntagmorgen begann es zu regnen und es war dann am Morgen kühl, nass und trüb, so dass wir uns schon vor Mittag auf den nach Hause weg machten. Trotz der etwas frühen Heimkehr ein durchaus gelungenes Wochenende.

Fazit Auffahrt 2020

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Eigentlich ist das verlängerte Wochenende mit Maria Himmelfahrt ganz anders verlaufen als geplant. Die erste Übernachtung war noch so vorgesehen, nachher war alles anders als mal angedacht. Aber genau das ist ja auch der Reiz mit dem Wohnmobil, wir können ganz flexibel „planen“ und dann doch etwas anderes machen. So geht ein wunderschönes Wochenende zu Ende - zum Glück ist in einer Woche Pfingsten.

Regentag

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Für den heutigen Tag war Regen vorhergesagt. Beim Aufwachen am Morgen hatte es auch schon viele. Wolken. Überraschend klarte der Himmel dann aber auf, so dass wir draussen unser Frühstück geniessen konnten. Zwischendurch wurde es sehr warm, bevor dann gegen 11:00 Uhr schwarze Wolken aufzogen und es intensiv zu Regnen begann. Wir hatten zwischenzeitlich beschlossen gleich nochmals eine Nacht an dem schönen Platz anzuhängen. Den ganzen Nachmittag regnete es zum Teil recht intensiv, bevor es dann richtig auf den Abend hin abtrocknete, so dass noch etwas Bewegung an der frischen Luft möglich war.

Fringeliflue

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir im Verlauf des Morgens zu einer augedehnten Wanderung auf die Fringeliflue gestartet. Der steile Aufstieg wurde mit einer schönen Aussicht auf das Laufental belohnt. Auf der Fringeliflue, obwohl es eigentlich ein Grat ist, ist auch der Röschtigraben, auf der einen Seite (Kanton Solothurn und Baselland wird schweizerdeutsch gesprochen und auf der anderen Seite (Kanton Jura) französisch. Nach dem Abstieg bei mittlerweilen recht heissem Wetter haben wir beim Wohnmobil die Füsse hochgelagert und den schönen Rest-Nachmittag genossen. Weil der Platz an dem wir sind so schön ist, haben wir beschlossen eine weitere Nacht anzuhängen und erst morgen weiter zu fahren.

Chilpen

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Die Nacht verlief nicht ganz so ruhig wie gedacht. Um ca. 3 Uhr bis 4 Uhr morgens wurden wir von 2 jungen Pärchen „unterhalten“ die wohl die laue Nacht genossen und es sehr lustig hatten, leider in der Nähe unseres Schlafplatzes. Kurz nachdem es dann ruhig wurde kam der erste Jogger, der beim ersten Morgenlicht seine Runde ab dem Parkplatz drehen wollte und darum sein Auto neben dem Wohnmobil parkierte. Dadurch waren wir früher unterwegs als geplant, wir fuhren nicht sehr weit bis nach Dietgen, da parkierten wir unser Womo und machten uns auf in das Naturschutzgebiet „Chilpen“. Beim Chilpen handelt es sich um ein sehr schönes Naturschutzgebiet, mit Magerwiesen und lichten Waldwiesen mit allerhand Orchideenarten und sonstigen seltenen Pflanzen. Durch das Gebiet führen ein paar Wege, aber auch die weitere Umgebung ist sehr schön.

Nach einer ca. 3 stündigen Wanderung waren wir wieder beim Womo und fuhren weiter in Richtung Passwang. Eigentlich wollten wir da bei der Kapelle auf dem Parkplatz unsere nächste Nacht verbringen. Als wir mitte Nachmittag ankamen sind da aber schon 2 andere Camper gestanden, so sind wir lieber weitergefahren. In der Nähe von Delemont (bei Montsevelier) haben wir dann im 3.ten Anlauf einen für uns genehmen Platz zum Übernachten gefunden, neben einem Sportplatz in erhöhter Lage mit schöner Aussicht.

Warte kurz, während wir den Kalender laden