Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Cousintreffen 2020

1

Trotz Corona haben wir unser schon traditionelles Cousin-Treffen abgehalten. Recht kurzfristig haben wir einen schönen Platz gefunden und gebucht. Der Bauernhofcampingplatz Buchseehof liegt ziemlich genau in der Mitte der verschiedenen Anfahrwege. Für uns war es seit der Corona Situation das erste Mal, dass wir wieder ins Ausland sind, mal schauen wie lange der Grenzverkehr angesichts der steigenden Fallzahlen noch so unkompliziert bleibt. An unserem Treffen haben wir uns davon aber nicht stören lassen und haben das Wochenende auf dem Buchseehof in idyllischer Lage miteinander genossen.

Am Sonntag gegen Mittag ging es ans Abschiedsnehmen. Dank Knabenschiessen hängen wir noch einen Tag an. Vom Buchseehof fuhren wir nicht allzu weit, bis zu den Zielfinger Seen. Dabei handelt es sich um 10 ehemalige Baggerseen, die inzwischen wunderbar eingewachsen sind. Am einen davon liegt ein Freibad und ein Wohnmobilstellplatz. Weil wir wohl genau zur rechten Zeit angekommen sind, konnten wir einen Platz „in erster Reihe“ ergattern, mit schönem Blick auf den See. Nach einem kleinen Spaziergang haben wir es uns beim Womo gemütlich gemacht, im Schatten, weil die Temperaturen doch gegen 30° gingen.

Nach einer ziemlich ruhigen Nacht, ausser das am Morgen der Werkverkehr des nahen Kieswerks zu hören war, fuhren wir in Richtung Schwarzwald, um noch etwas $Steinpilze sammeln zu gehen. Tatsächlich haben wir an einem uns bekannten Platz dann wirklich sehr viele Steinpilze gefunden. Da die Ausfuhr beschränkt ist, haben wir uns auf die schönsten Exemplare beschränkt, daneben waren noch viele andere Pilzarten zu bestaunen. Darunter auch solche deren Verzehr nicht zu empfehlen ist, die aber trotzdem schön aussehen.

Nach dem erfolgreichen Pilzausflug ging es dann nach Hause.

Heimwärts

E330B7C3-643E-4E7B-AD05-47D02A91EA5C

Leider ist die Ferienwoche schon wieder vorbei. Nach einer etwas unruhigen Nacht, diverse Schnaken hatten den Weg ins Innere des Womo gefunden und der Güggel rief früh zur Tagwach, ging es heimwärts. Auf der Autobahn war recht viel Verkehr und mit den diversen Baustellen etwas anstrenged, zu Hause war dann ausräumen angesagt. 

Fazit der Woche: wir haben viele schöne Orte im Wallis besucht die wir noch nicht kannten und sind mehr als normal auf Campingplätzen gewesen. Insgesamt war es eine schöne und kurzweilige Woche.

talwärts

1

Über Nacht hat sich wie vom Wetterbericht prognostiziert das Wetter geändert, am Morgen war es deutlich kühler und bedeckt. Im Verlauf des Morgens zogen dann immer mehr Wolken das Tal herauf, was eine etwas mystische Stimmung ergab.

Leider neigt sich der Urlaub dem Ende entgegen, darum fuhren wir talwärts. Gerade als wir losfuhren, fing es an etwas zu regnen, was den Abschied von dem schönen Ort etwas einfacher machte. Die Talfahrt war etwas weniger aufregend als die Bergfahrt, da wir die Strecke schon kannten.

Einzig waren etwas viele Postautos unterwegs, in Vissoie zählten wir 6 Postautos, die da so etwas wie eine Versammlung abhielten.

Weiter ging es das Wallis hinab bis nach Aigle und von daher wieder hoch und via Colle du Pillon ins Berner Oberland. Für die letzte Übernachtung haben wir uns einen Stellplatz auf einem Bauernhof ausgesucht, in der Nähe von Thun. Wir wurden sehr herzlich empfangen von den freundlich Gastgebern. Den Stellplatz Tipp haben wir von der Webseite Wohnmobilland Schweiz https://www.wohnmobilland-schweiz.ch

Moiry Gletscher

1

Nach einer heissen Nacht haben wir uns am Morgen aufgemacht etwas angenehmere Temperaturen zu suchen. Zuhinterst im Val d‘anniviers gibt es auf 2350m über Meer einen Parkplatz, mit ein paar ausgeschilderten Wohnmobil-Plätzen, das war unser Ziel. Die Fahrt vom Rhonetal hoch ins Val d‘anniviers führt über eine ziemlich ausgesetzte schmale Strasse, hoch über dem Talboden, mit ziemlich Verkehr.

Nach Grimentz hat es dann wesentlich weniger Verkehr, hoch zum Stausee Moiry und weiter bis zum Parkplatz Moiry Glacier. Ein Teil der für Wohnmobile reservierten Plätze war mit PKW‘s belegt, Schilder zu interpretieren ist halt schwierig! Zum Glück gibt es genügend Platz entlang der Strasse um zu parkieren.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, ging es auf eine kleine Wanderung bis zum Gletschertor des Moiry-Gletschers, eine tolle und spektakuläre Landschaft präsentierte sich uns.

Die Temperaturen waren gerade angenehm, so ca. 20° und eine merklich frischere Luft als im Tal machten es erträglich. Der Gletscher merkt die Hitze auch, viel Wasser fliesst aus dem Gletschertor und bei den Seitenmoränen rumpelt ständig Geröll hinab.

Am Abend als die Sonne hinter den Bergen verschwand wurde es dann ziemlich rasch kühl, die Temperaturen sollten für einen guten Schlaf passen.

2te Wanderung im Pfynwald

1

Nach der gestrigen Wanderung haben wir heute eine zweite Wanderung im Pfynnwald gemacht, die deutlich weniger anstregend war. Einerseits weil wir früher unterwegs waren und zum Anderen ging es auch mehr oder weniger geradeaus. Unsere Wanderung führte uns zu den paar schönen Seelein bei Ermitage, sehr schön gelegene Grundwasserseelein an denen es von Libellen wimmelt.

Unterwegs sahen wir diese lustigen "Schneckenbäume", überall waren kleine Büsche und Gräser voll von diesen kleinen weissen Schneckenhäusern.

Auf dem Rückweg sind wir noch beim Obelisk vorbei, dem Monument von dem der Campingplatz seinen Namen hat.

Am Nachmittag stieg dann die Temperatur auf über 30° am Schatten, zu heiss für uns! So blieben wir möglichst im Schatten - zum Glück hat es das kühle Schwimmbad. Zwischendurch raffte ich mich noch auf um die Drohne ausfliegen zu lassen, für ein paar schöne Bilder des Campingplatzes und der wilden Rohne.

Zum Nachtessen haben wir uns ein feines Stück Fleisch gegrillt, aber so richtig geniessen konnten wir nicht, um 19:30 Uhr war es uns definitiv noch zu heiss. Morgen fahren wir deshalb in die Höhe um der Hitze zu entfliehen, es sind noch höhere Temperaturen als heute angesagt.

Um 22:00 Uhr war es immer noch über 25° draussen und im Wohnmobil 28°.

Bhutanbrücke

1

Wir haben unsere „Zelte“ am Morgen abgebrochen, bei recht kühlen Morgentemperaturen und sind wieder talwärts gefahren. Als nächsten Zwischenstopp wollten wir dem Pfynnwald einen Besuch abstatten. Dafür haben wir uns auf dem Camping Monument, mitten im Pfynnwald einquartiert und bleiben für 2 Nächte da.

Die Temperaturen waren unten im Tal schon recht warm, wohl so 25 Grad als wir am frühen Nachmittag für eine kleine Wanderung aufbrachen. Schlussendlich waren wir gute 3 Stunden bei rechter Hitze unterwegs. Anfangs gingen wir einen schönen nicht zu steilen Weg in Richtung Bhutanbrücke hoch, der dann aber immer mehr an der Sonne war.

Unterwegs sahen wir eine Gottesanbeterin, die wir bisher nur im Zoo gesehen haben.

Eigentlich wollten wir gar nicht so weit laufen, als wir dann aber in der Nähe der Brücke waren, haben wir uns auch noch den Rest des Weges hochgekämpft und die Brücke besucht. Die Bhutanbrücke heisst so, weil sie genau so gebaut ist, wie verschiedene Brücken in Bhutan gebaut wurden. Im Jahr 2002, dem Jahr der Brücken, wurden in Bhutan durch Helvetas diverse Brücken gebaut, aus Erinnerung daran, wurde 2005 diese Brücke beim Pfynnwald gebaut, sie überbrückt spektakulär den Illgraben, einem tiefen Einschnitt in dem je nach Witterung viel Geröll und Schlamm hinab fliesst.

Dem Illgraben hinab sind wir dann einem schönen Weg gefolgt bis nach Susten und von da zurück in Richtung Campingplatz.

Das letzte Stück war dann ziemlich anstrengend, weil alles ohne Schatten in brütender Hitze war.

Zurück beim Womo angekommen waren wir richtiggehend KO. Das Bad im Schwimmbad mit erfrischend kühlem Wasser hat nur wenig geholfen. Den Abend verbrachten wir dementsprechend mit sehr wenig Tun.

Auf der Suche nach dem Matterhorn

1

In der Nacht hatte es zwischendurch leicht geregnet, aber am Morgen zeigte sich durch die Wolken bald die Sonne. Mit der Bahn fuhren wir nach Zermatt, da der Himmel immer mehr blau zeigte, beschlossen wir Tickets für die Fahrt mit der Gornergratbahn zu lösen. Die spektakuläre Fahrt bis auf 3100m über Meer dauert eine gute halbe Stunde.

Oben hat man einen wirklich fantastischen Blick auf zig 4‘000 Gipfel, als spektakulärster Gipfel ist natürlich das Matterhorn zu nennen. Das zeigte sich aber verschämt in Wolken gehüllt.

Obwohl wir lange oben auf der grossen Aussichtsplattform sassen, bei wirklich angenehmen Temperaturen und freien Blick auf Dufourspitze, Pollux, Castor, das Monte Rosa Massiv usw. wollte sich das Matterhorn nicht hervorlocken lassen.

Auf der Rückfahrt in Richtung Zermatt zeigte sich dann plötzlich immer mehr vom Horu, zwischendurch war der Hausberg von Zermatt fast ganz sichtbar.

Unten in Zermatt angekommen bummelten wir noch durch das Dorf, genossen eine feine Walliser-Platte, kauften einen Rucksack, bevor es zurück auf den Campingplatz ging.

Auf dem Platz herrschte Hochbetrieb, viele einigermassen gerade Plätze hat es nicht mehr, es ist interessant zuzusehen wie sich die einen abmühen ihr Fahrzeug gerade zu kriegen. Am Abend gab es dann tatsächlich noch ein paar Tropfen Regen.

Ein Tal weiter

1

Gestern am späten Abend kam dann der angekündigte Regen, ein paar Minuten lang prasselte der Regen in grossen Tropfen aufs Dach. Am Morgen war es dann wolkenverhangen aber trocken.

Wir haben gemütlich zusammengepackt und sind dann, nachdem wir den Postauto-Fahrplan konsultiert haben, das Binntal hinab gefahren. Einem Postauto muss man auf der schmalen Strasse nicht unbedingt begegnen. Wir kamen gut bis nach Ernen, da gab es in der engen Dorfmitte ein kleines Verkehrschaos, das sich aber bald auflöste.

Wir sind dann weiter durch Wallis hinab gefahren um dann bei Visp in Richtung Zermatt abzuzweigen. Kurz vor Täsch haben wir uns auf dem Campingplatz Attermenzen einquartiert. Morgen wenn das Wetter besser ist, wollen wir nach Zermatt. Apropos Wetter, dass hielt sich viel besser als erwartet, den ganzen Tag über kein Regen nur viel Wolken. Allzu viel haben wir nicht am heutigen Tag nicht unternommen, ausser einem kleinen Veloausflug nach Täsch um die Vorräte aufzufüllen.

Wanderung im Binntal

1

Für den heutigen Tag haben wir eine Wanderung geplant. Gestern beim Karten studieren, haben wir entdeckt, dass es ein Berg-Postauto gibt, dass jeweils am Morgen 3 mal sehr weit hoch im Tal fährt, bis zur Alp Brunnebiel. Für die Fahrt muss man am Vortag anrufen, das Postauto fährt nur da hoch, wenn es Passagiere gibt. Da kann man sich einige Höhenmeter zu Fuss sparen, zudem war gegen Abend Regen angesagt, so dass wir lieber etwas früher unterwegs waren. So sind wir zu einer ziemlich abenteuerlichen Postautofahrt gekommen. Die Fahrt ging kurz hinter Fäld auf einem geschotterten Alpweg das Binntal hoch, buchstäblich über Stock und Stein. Gut ist die Strecke für den normalen Verkehr gesperrt, kreuzen wäre an den allerwenigsten Stellen möglich.

In Brunnebiel angekommen haben wir uns mit frischem Alpkäse versorgt und einem Kafi gestärkt.

Danach ging unsere Wanderung hoch bis zum Halsesee und von daher das Tal wieder runter auf einem wunderschönen Wanderweg.

In Fäld, einem hübschen kleinen Weiler gab es noch eine Stärkung bevor wir die letzten Meter zum Campingplatz antraten. Da waren wir froh, die Füsse etwas hoch lagern und das doch noch recht schöne Wetter geniessen zu können.

Ins Binntal

P1001818

Wir haben auf dem Grimsel nicht so gut geschlafen, es lag wohl am nahrhaften Cordon bleu vom Abend im Restaurant oder an der ungewohnten Höhe, immerhin 2150 Meter über Meer. Am Morgen erwartete uns blauer Himmel für die Weiterfahrt.

Als nächstes Ziel haben wir beschlossen geht es ins Binntal. Das Goms hinab war einiges an Verkehr unterwegs, zum Glück dann aber nicht mehr auf der schmalen Strasse ins Binntal. Auf den gut 15 Km Strasse kann man an den wenigsten Stellen kreuzen, zum Glück gibt es viele Ausweichstellen. Als Höhepunkt gibt es dann noch einen knapp 2 Km langen einspurigen Tunnel, immerhin hat es 3 Ausweichstellen.

Für die etwas aufregende Fahrt wird man dann aber dafür mit einem sehr schönen Campingplatz (Camping Giessen) belohnt, auf dem wir bis Montag bleiben werden. Das Wetter ist perfekt, an der Sonne am Nachmittag zu heiss, aber am Schatten genau richtig.

Ferienwoche

P1001766

Diese Woche Ferien war ursprünglich geplant um an die Thunserseespiele zu gehen und das Musical "io senza te" zu hören. Doch leider hat auch da die Coronapandemie die ganze Planung über den Haufen geworfen - das Musical ist auf nächstes Jahr verschoben. So ergab sich eine Woche Ferien ohne Plan. Wie so oft haben wir unser Reiseziel vom Wetter abhängig gemacht, für die nächste Woche sieht es im Wallis am besten aus. Also war der Plan schnell gefasst, ins Wallis zu fahren. Wir wollten am Freitag in Richtung Thun fahren und irgendwo in der Region übernachten. Allerdings gab es bei der Abfahrt in Richtung Bern jene Staumeldungen, so sind wir kurz entschlossen in Richtung Innerschweiz gefahren mit dem Ziel Grimselpass. Das ist eben das wirkliche tolle mit dem Wohnmobil, wir können kurzfristig und ohne grossen Plan losfahren und sind völlig flexibel. Der Verkehr hielt sich dann auch in Grenzen, in Richtung Grimselpass hatte es kaum Verkehr. Oben auf dem Pass sind wir auf den Stellplatz beim Hotel Grimselblick gefahren, auf dem wir schon einmal waren. Als wir ankamen war es noch recht klar, mit guter Sicht, ein paar Minuten später waren wir dann in Wolken gehüllt, wie wir das vom Grimselpass kennen, aber das macht nichts und auf Morgen ist der Wetterbericht gut.

Wochenende im privaten Garten

1

Für dieses Wochenende haben wir uns einen etwas speziellen Stellplatz in Flüelen ausgesucht. Der Kanton Uri hat diesen Frühling, wohl aufgrund der Überflutung mit Wohnmobilen und Campingbussen eine Initiative „Temp Camp“ gestartet, in deren Rahmen diverseste temporäre Stellplätze geschaffen wurden. Im Kanton Uri ist eben Wildcamping offiziell erlaubt, deshalb wurden auch die Parkplätze in diesem Corona-Frühling überflutet. Statt mit Verboten reagiert der Kanton mit einer positiven Aktion - wirklich vorbildlich. In dem Rahmen entstand auch der temporäre Stellplatz für 2 Wohnmobile bei der Familie Ziegler. Mitten in der Industriezone von Flüelen ist eine kleine grüne Oase. Auf die Anfrage ob es noch Platz habe, bekam ich eine freundliche Antwort, ja es sei noch frei, sie selber seien noch in den Ferien und kämen erst am Freitagabend heim. Wir sollen uns aber einfach auf dem Rasen hinstellen. Nach Flüelen fahren wir, weil wir auf etwas auf dem Vierwaldstättersee paddeln wollten. So sind wir also am Freitagnachmittag nach Flüelen gefahren und haben uns im Garten platziert, gleich neben den Hasenställen und einem kleinen Teich mit Schildkröten, richtig idyllisch.

Am Samstagmorgen sind wir dann wie geplant paddeln gegangen, das Reuss-Delta ist sehr schön mit den diversen kleinen aufgeschütteten Inseln, ein Teil Naturschutz und ein Teil öffentlich zugänglich zum Baden.

Das Wasser war zwar ziemlich kalt aber dafür erfrischend bei doch recht warmen Temperaturen. Am Sonntag sind wir dann noch am Land durch das Delta gelaufen, wirklich ein sehr schönes Gebiet und viele schöne Badeplätze und Feuerstellen.

Unser Campingplatz im Garten war tiptop, einzig sind wir uns nicht gewohnt, dass Kirchenglocken in der Nacht läuten und etwas Verkehr hat man auch gehört, entsprechend haben wir auch schon besser geschlafen und kamen etwas müde von einem schönen Wochenende nach Hause.

Wochenende in Weggis

1

Für das Wochenende haben wir in beim Camping Gerbeweid in Weggis angefragt ob es noch Platz hat. Auf diesem kleinem Platz waren wir bereits schon einmal mit guten Erinnerungen.

Am Freitag am späten Nachmittag gut angekommen, bei starkem Föhnwind. Hinter dem Wohnmobil als Windschutz war es sehr angenehm oder eher schon heiss, bis in den späten Abend.

 

Auf die Nacht hin hat sich der Föhn dann beruhigt und liess uns gut schlafen. Für den Samstag war über den Tag schönes Wetter angesagt und gegen Abend starke Gewitter, allenfalls mit Sturm und Hagel. Davon liessen wir uns erst mal nicht beirren und machten einen Fussmarsch nach Weggis und dem See nach zurück, am Nachmittag war es ziemlich schwül und wir schwitzten recht bei einem steilen Aufstieg im Wald.

Am späteren Nachmittag wurde es dann immer dunkler und bedrohlicher am Himmel, irgendwann begann es dann auch stark zu Winden.

Ausser ein paar Regentropfen passierte aber zum Glück nichts weiter. Auch die für die Nacht angekündigten Gewitter blieb es aus, gegen Sonntagmorgen begann es zu regnen und es war dann am Morgen kühl, nass und trüb, so dass wir uns schon vor Mittag auf den nach Hause weg machten. Trotz der etwas frühen Heimkehr ein durchaus gelungenes Wochenende.

Fazit Auffahrt 2020

P1001033

Eigentlich ist das verlängerte Wochenende mit Maria Himmelfahrt ganz anders verlaufen als geplant. Die erste Übernachtung war noch so vorgesehen, nachher war alles anders als mal angedacht. Aber genau das ist ja auch der Reiz mit dem Wohnmobil, wir können ganz flexibel „planen“ und dann doch etwas anderes machen. So geht ein wunderschönes Wochenende zu Ende - zum Glück ist in einer Woche Pfingsten.

Regentag

P1001028

Für den heutigen Tag war Regen vorhergesagt. Beim Aufwachen am Morgen hatte es auch schon viele. Wolken. Überraschend klarte der Himmel dann aber auf, so dass wir draussen unser Frühstück geniessen konnten. Zwischendurch wurde es sehr warm, bevor dann gegen 11:00 Uhr schwarze Wolken aufzogen und es intensiv zu Regnen begann. Wir hatten zwischenzeitlich beschlossen gleich nochmals eine Nacht an dem schönen Platz anzuhängen. Den ganzen Nachmittag regnete es zum Teil recht intensiv, bevor es dann richtig auf den Abend hin abtrocknete, so dass noch etwas Bewegung an der frischen Luft möglich war.

Fringeliflue

1

Nach einer ruhigen Nacht sind wir im Verlauf des Morgens zu einer augedehnten Wanderung auf die Fringeliflue gestartet. Der steile Aufstieg wurde mit einer schönen Aussicht auf das Laufental belohnt. Auf der Fringeliflue, obwohl es eigentlich ein Grat ist, ist auch der Röschtigraben, auf der einen Seite (Kanton Solothurn und Baselland wird schweizerdeutsch gesprochen und auf der anderen Seite (Kanton Jura) französisch. Nach dem Abstieg bei mittlerweilen recht heissem Wetter haben wir beim Wohnmobil die Füsse hochgelagert und den schönen Rest-Nachmittag genossen. Weil der Platz an dem wir sind so schön ist, haben wir beschlossen eine weitere Nacht anzuhängen und erst morgen weiter zu fahren.

Chilpen

1

Die Nacht verlief nicht ganz so ruhig wie gedacht. Um ca. 3 Uhr bis 4 Uhr morgens wurden wir von 2 jungen Pärchen „unterhalten“ die wohl die laue Nacht genossen und es sehr lustig hatten, leider in der Nähe unseres Schlafplatzes. Kurz nachdem es dann ruhig wurde kam der erste Jogger, der beim ersten Morgenlicht seine Runde ab dem Parkplatz drehen wollte und darum sein Auto neben dem Wohnmobil parkierte. Dadurch waren wir früher unterwegs als geplant, wir fuhren nicht sehr weit bis nach Dietgen, da parkierten wir unser Womo und machten uns auf in das Naturschutzgebiet „Chilpen“. Beim Chilpen handelt es sich um ein sehr schönes Naturschutzgebiet, mit Magerwiesen und lichten Waldwiesen mit allerhand Orchideenarten und sonstigen seltenen Pflanzen. Durch das Gebiet führen ein paar Wege, aber auch die weitere Umgebung ist sehr schön.

Nach einer ca. 3 stündigen Wanderung waren wir wieder beim Womo und fuhren weiter in Richtung Passwang. Eigentlich wollten wir da bei der Kapelle auf dem Parkplatz unsere nächste Nacht verbringen. Als wir mitte Nachmittag ankamen sind da aber schon 2 andere Camper gestanden, so sind wir lieber weitergefahren. In der Nähe von Delemont (bei Montsevelier) haben wir dann im 3.ten Anlauf einen für uns genehmen Platz zum Übernachten gefunden, neben einem Sportplatz in erhöhter Lage mit schöner Aussicht.

Sarnen

1

Für dieses Wochenende war wiederum untypisches Februarwetter (eher Frühlingswetter) angesagt. Schön sollte es überall sein, am wärmsten in der Innerschweiz, so beschlossen wir den Sarnersee als Ziel zu wählen. Als genaues Ziel wählten wir den Camping Seefeld gleich bei Sarnen.

Bei schönstem Wetter wurden wir am Freitagabend freundlich auf dem Campingplatz begrüsst. Zwar ist in dieser Jahreszeit nur ein Teil der Infrastruktur in Betrieb, aber es hat alles was wir brauchen und viel Platz. Bevor es dunkel und kalt wurde reichte es gerade noch für einen kleinen Rundgang nach Sarnen.

Am Samstagmorgen lag Reifen auf der Wiese, der sich aber rasch auflöste als die Sonne hinter den Bergen hervorkam. Das strahlend schöne Wetter lud zu einer Wanderung ein, wir wollten die Klause von Niklaus von der Flüe einen Besuch abstatten. Der Weg führte teilweise steil vom See her hoch in Richtung Flüeli-Ranft, aber wir genossen den frühlingshaften Tag und die prachtvolle Aussicht. Einzig die Bauern die den schönen Tag auch nutzen um die Gülle auf die Felder zu sprühen, waren nicht ganz nach unserem Geschmack. Aber das muss halt auch sein, unsere Jacken, die den Landwirtschaftsduft annahmen, kann man ja wieder waschen.

Oben in Flüeli-Ranft angekommen stiegen wir in Richtung Klause hinunter und besichtigten die Anlagen des Wallfahrtortes.

Für den Rückweg genehmigten wir uns das Postauto, die ungewohnte Wärme und der steile Aufstieg haben wir doch gespürt. Den Nachmittag verbrachten wir beim Wohnmobil und genossen die Sonne, zwischendurch wurde es schon fast zu heiss.

Zum Abschluss des Tages wurden wir dann noch mit einem Alpenglühen und einem aussergewöhnlich intensivem Abendrot verwöhnt.

Der Sonntag war dann nicht ganz so schön wie ursprünglich versprochen, darum liessen wir es gemütlich angehen und machten uns im Verlauf des Nachmittags auf den Heimweg.

Käse und warmes Wetter

P1000461

Endlich hatten wir wieder einmal Zeit um das Womo aus der Garage zu holen. Der Wetterbericht versprach in allgemeiner Richtung Nordwest das beste Wetter, sonnig und warm, am Sonntag gegen 20° und das Mitte Februar.

So sind wir am Freitag gegen Abend los gefahren bis nach Ferrette und haben uns da auf dem kleinen Stellplatz für die Nacht einquartiert.

Nach Ferrette sind wir gefahren, weil da die Fromagerie Antony ist. Maitre Bernard Antony liefert seine Käse nach Paris, London und wohin auch immer, an die feinsten Restaurant-Adressen. Bevor wir am Samstag in die Käserei fuhren, habe ich noch die neue Mini Drohne ausprobiert und den Stellplatz von oben fotografiert.

 

Gegen Mittag sind wir dann in die Käserei um als Mittagessen einen Degustationsteller mit feinsten Käsen zu geniessen. Seit knapp 40 Jahren ist der Chef am Käse veredeln und in die ganze Welt zu exportieren und sich aber nicht zu schade selber die Degustationsteller zu servieren und zu erklären, was für feine Käse darauf sind.

Bevor wir weiter gefahren sind, haben wir noch einige der feinen Käse erstanden, unter anderem einen reifen Münsterkäse, der dick eingewickelt wurde mit Plastik und trotzdem in unserem Kühlschrank seinen Geschmack ausströmte. Jedes Mal wenn wir den Kühlschrank öffneten, war nachher das Wohnmobil mit dem unvergleichlichen Geschmack „eingenebelt“, ein Wunder das der Gaswarner nicht losging!

Am Samstagnachmittag sind wir auf den grossen Parkplatz beim Lac du Malsaucy gefahrn. Da gibt es eine grosse Freizeitanlage und auf dem Parkplatz kann man Übernachten. Als wir ankamen staunten wir über die vielen Autos, die Anlagen scheinen sehr beliebt zu sein. In den Anlagen war dann auch ein Gewimmel von Menschen, die das schöne Wetter genossen.

 

 

 

 

 

 

Gegen Abend als die Sonne unterging, leerte sich der Parkplatz sehr rasch, nebst uns standen nur noch 3 andere Wohnmobile auf dem Platz, nichts störte unsere Nachtruhe.

Am Sonntagmorgen war es erst bedeckt und wir zweifelten noch, dass es wirklich so warm werden sollte wie angekündigt. Aber egal wir hatten eine Wanderung um die diversen Seen geplant und marschierten am späteren Morgen los. Die Gegend ist übersät mit zahllosen kleinen und grösseren Seen, der Lac du Malsaucy und ein paar andere gehören zu einem grossen Naturschutzgebiet.

Gegen Mittag kam dann die Sonne immer mehr durch die Wolken und es wurde tatsächlich sehr warm. So warm, dass sich auch bereits sehr viele Zitronenfalter auf machten um die Sonne zu geniessen. Noch nie haben wir Mitte Februar in unseren Breitengraden Schmetterlinge fliegen sehen.

Müde von der Wanderung ging es im Verlauf des Nachmittags zurück nach Hause.

Sylvester in Bad Krozingen

Sylvester in Bad Krozingen

Die letzten Jahre haben wir Sylvester südlich der Alpen verbracht und sind etwas in der Gegend herum gegondelt. Für dieses Jahr wollten wir nicht so weit fahren und haben uns deshalb entschlossen das alte Jahr gemütlich in Bad Krozingen ausklingen zu lassen. Zum Glück haben wir uns einen Stellplatz reservieren lassen, die gut 70 Plätze waren praktisch alle beleg, als wir am 28. Dezember ankamen. Zum Einstieg ins Jahresende haben wir uns mit einem der vielen Welnessangeboten verwöhnen lassen. Die Therme war in diesen Tagen jeweils vor allem gegen Abend gut besucht und für uns etwas zu überfüllt, aber wir waren ja nicht nur wegen der Therme nach Bad Krozingen gefahren. Das Wetter war wie verbreitet nicht ganz wie gewünscht, an den meisten Tagen war die Sonne kaum zu sehen, sondern alles in dichten Nebel gehüllt.

P1000339P1000340

Einzig an Sylvester war vom Morgen her blauer Himmel, den Tag nutzen wir um nach Staufen zu laufen und uns dort etwas umzusehen. Staufen ist auch sonst ein sehr schöner Ort und jetzt in der Weihnachtszeit sehr hübsch geschmückt.

IMG_0430IMG_0432

IMG_0436IMG_0437

IMG_0439IMG_0440

Den Sylvester feierten wir in den letzten Jahren gemütlich schlafend im Bett, das hatten wir auch über diesen Jahreswechsel im Sinn. Allerdings hatten wir unterschätzt wie viel Feuerwerk abgeballert wird, wir dachten etwas ausserhalb am Kurpark gelegen sei es wohl etwas ruhiger…. An Neujahr haben wir dann nochmals die Therme besucht, mit deutlich weniger Leuten im Wasser konnten wir uns nochmals gründlich einweichen, bevor wir am 2. Januar wieder nach Hause führen.

Fazit: die Knallerei an Sylvester ist definitiv nichts für uns, für nächstes Jahr werden wir uns wieder eine ruhigere Gegend suchen.

Go to top