Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Weihnachtsmärkte im Elsass

Weihnachtsmärkte im Elsass

Zum zweiten Mal besuchten wir über das Wochenende verschiedene Weihnachtsmärkte im Elsass. Die Weihnachtsmärkte sind nicht gleich wie bei uns, das Einzige was gleich ist, sind die vielen Leute. Im Elsass sind es nicht Märkte mit vielen Markständen, auf einem Platz, sondern vielmehr in in gewissen Gemeinden ist der ganz Dorfkern ein Weihnachtsmarkt, was in den sonst schon schmucken Dörfern natürlich besonders schön aussieht.

Am Freitag sind wir nach Eguisheim gefahren, das ist sowieso das ganze Jahr ein lohnenswertes Ziel, nach unserer Meinung das schönste elsässer Dorf. Die meisten Häuser sind schön geschmückt, das sieht nicht nur am Abend mit Beleuchtung, sondern auch am Tag sehr hübsch aus. Übernachtet haben wir bei der Familie Bannwarth, auf ihrem Hof darf man gratis stehen inkl. Strom und VE, das nenne ich Gastfreundschaft. Natürlich haben wir auch dieses mal wieder ein paar Flaschen von ihren guten Weinen mitgenommen, das Einkaufen fällt einem bei so freundlichen Leuten ja auch leicht.

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Am Samstag gegen Mittag sind wir weiter nach Kaysersberg gefahren, in Eguisheim halten sich die Menschenmassen in Grenzen, in Kaysersberg sieht das schon etwas anders aus, aber der Weihnachtsmarkt ist auch wesentlich grösser. Damit alle Busse, Autos und Wohnmobile einen Platz finden, wird kuzerhand um den örtlichen Fussballplatz ein Stellplatz für Wohnmobile eröffnet, auf dem für ein bescheidenes Entgelt übernachten kann, inbegriffen ist der Shuttle-Service ins Zentrum.

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Am Sonntag haben wir noch Ribéauville besucht, da war zwar noch kein Weihnachtsmarkt, aber viele Geschäfte waren offen und die Häuser schön geschmückt. Wir uns darum vorgenommen Ribéauville einmal im Sommer zu Besuchen, das schöne Städtchen hat uns gefallen und die Umgebung lädt zu schönen Wanderungen ein. Der Stellplatz ist ziemlich klein, aber ruhig gelegen, wenn es keinen Platz hätte, könnte man immer noch auf den Campingplatz ausweichen.

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Ein geplantes Wochenende in der Hauptstadt

Ein geplantes Wochenende in der Hauptstadt

In der Vorweihnachtszeit gibt es traditionellerweise eine Multimediashow, mit der die Fassade des Bundeshauses in allerlei Sujet und Farben getaucht wird. Dieses Jahr unter dem Motto 150 Jahr rotes Kreuz.

Wir beschlossen den Besuch der Lichtshow gleich mit einem ganzen Wochenende zu verknüpfen. Die Fahrt am Freitag-Abend war mühsam, viel Verkehr, Stau und zwischendurch heftige Regengüsse. Schlussendlich kamen wir aber wohlbehalten am gewählten Übernachtungsplatz in der Nähe des Marzilibades an. Die letztjährige Lichtshow hat uns besser gefallen, aber ein paar schöne Bilder gab es trotzdem.

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Die Nacht verbrachten wir etwas unruhig, weil immer wieder Regenschauer auf das Dach prasselten. So gegen 11:00 Uhr war es am Samstag dann vorbei mit dem Regen und wir machten uns auf etwas durch die Berner-Altstadt zu Bummeln.

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Am Nachmittag hatten wir uns zu einer Führung durchs Bundeshaus angemeldet. Nachdem wir schon auf dem Jungfraujoch waren, die Kappelerbrücke beschritten haben, in Genf den Jet d’eau besichtigten und noch vieles mehr schon gesehen haben was man in der Schweiz so “gesehen” haben muss, waren wir der Meinung auch das Bundeshaus nicht nur von aussen sondern auch von innen zu kennen gehört dazu. Die rund einstündige Führung mit Besichtigung der zwei Ratssäle und der Wandelhalle war sehr interessant und informativ. Spannend was sich der Architekt alles überlegt hat um die Schweiz, die Eigenheiten und das politische System darzustellen. Ob wohl unsere Politiker auch schon einmal an einer Führung mitgemacht haben? Dem einen oder Anderen würde es wohl gut tun um wieder zu wissen für was sie gewählt wurden! Zumindest wüssten sie dann, dass sich der Maler des Bildes im Nationalraatssales einen 1. Aprilscherz erlaubt hat in dem er eine Forelle in der Felswand versteckte.

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Da die Parkdauer auf dem Marziliparkplatz beschränkt ist und wir für Sonntag sowieso ins Paul Klee Museum wollten, sind wir gegen auf den Parkplatz beim Museum gefahren um dort zu übernachten. Wir fragten im Museum noch nach ob das möglich wäre, uns wurde beschieden auf diesem Platz nicht, aber auf dem zweiten gleich neben der Autobahn schon. Wir haben dann dort kurz angehalten und uns rasch entschieden, dass wir gerne etwas mehr Nachtruhe hätten! Ich erinnerte mich daran, dass wir mal in Murten übernachten wollten, damals war der Platz aber voll, also sind wir weiter nach Murten gefahren und haben wunderbar ruhig übernachtet.

Unser Besuch von Bern hat leider wieder einmal gezeigt wie schlecht die Infrastruktur in Sachen Stellplätze für Wohnmobile in der Schweiz ist. Nur schon irgendwo einen Parkplatz zu finden der genügend gross für ein WoMo ist, grenzt an ein Wunder, geschweige den eine Platz zum Übernachten zu haben. Schade waren im Bundeshaus nicht gerade die Parlamentarier da, man hätte doch mal darauf hinweisen können…….

Etwas geärgert habe ich mich am Abend noch, als ich das Resultat von Bern – Kloten erfuhr (1:8), wäre eigentlich ein perfekter Abend für einen Matchbesuch gewesen, wenn man schon in Bern ist.

Am Sonntagmorgen war es ziemlich kühl, draussen mit leichten Minusgraden und im WoMo, wir liessen die Heizung nicht laufen, zeigte das Thermometer noch 7 Grad an. Aber dank unserer Matratzen war es trotzdem wohlig warm im Bett. Nach einem gemütlichen Frühstück war es dann auch draussen genügend warm um einen Spaziergang zu unternehmen. Bei traumhaften Wetter genossen wir die schöne Landschaft, es war so warm, dass wir draussen sitzen konnten ohne Jacke.

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Auf dem Heimweg suchten wir noch die neue Entsorgungungsstation beim Rastplatz Grauholz auf, eine mal richtig gut gelungene Anlage.

Auf schmalen Pfaden…

Auf schmalen Pfaden…

Auf schmalen Pfaden waren wir heute unterwegs – hmmm, ja es waren nicht Pfade sondern Strassen. Wir fuhren im Zick-Zack auf sehr schmalen Strassen durch das Plateau der 1000 Seen. Oft war ein Kreuzen kaum möglich, zum Glück ist die Gegend recht einsam und es hatte kaum Verkehr. Gleich bei Faucogney-et-La-Mer ging es steil hoch, zuerst fuhren wir noch zur Kirche St. Martin, die einsam hoch über dem Dorf thront.

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Danach ging es an unzähligen Seen und Seelein vorbei, dies bei traumhaften Wetter. Unterwegs sahen wir ein paar Wanderparkplätze die wir sicher einmal, wenn wir etwas Zeit haben ansteuern werden. 

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Eindrückliche Bauwerke

Eindrückliche Bauwerke

Unser nächstes Ziel das wir besuchten war Belfort. Die Stadt selber hat uns etwas enttäuscht, die Altstadt wäre eigentlich noch ganz schön, nur fliesst überall der Verkehr durch, es gibt leider keine Fussgängerzone. Mit dem Wohnmobil ist es ein kleines Abenteuer, sich nach Belfort hinein zu wagen, ziemlich enge Gassen und vor allem ist der ganze Stadtkern nur im Einbahnverkehr befahrbar. Schliesslich haben wir trotzdem noch einen Parkplatz gleich unter der mächtigen Festung gefunden. Nur schon wegen dieser Festung lohnt sich ein Besuch von Belfort. Es ist eine riesige Anlage mit mehreren Festungsringen, zuoberst sieht man aus schwindelerregender Höhe über die Stadt. Kein Wunder, dass die Festung im 18. Jahrhundert einmal erfolglos etwa ein Jahr lang belagert wurde. 

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Das nächste imposante Bauwerk war die Le Corbusier Kapelle in Ronchamp das wir besichtigten. Auf einem Hügel gelegen in schöner Lage steht die Kapelle. Seit etwa 5 Jahren gehört dazu auch ein Kloster, ein ganz moderner Bau und trotzdem hat es irgendwie die Wirkung wie ein altes Kloster.

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Eindrücklich ist aber das Bauwerk von Le Corbusier, vor über 60 Jahren gebaut, wirkt diese Kapelle noch immer sehr modern. Nur schon von aussen ein fantastisches Werk. Im Inneren wirkt die Kapelle schlicht und erhaben, einfach wunderschön. Eindrücklich wie Le Corbusier das Licht spielen lässt.

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Weiter führte unsere Fahrt über das “Plateau des Mille Étangs”. Die Gegend ist durchzogen von unzähligen (es könnten tatsächlich 1000 sein!) kleinen Tümpeln und Seen. An einem besonders hübschen Exemplar, an dem wir uns wie in Norwegen wähnten, genossen wir die wärmende Herbstsonne, bevor wir nach Faucogney-et-la-Mer (weit und breit kein Meer) an unseren Übernachtungsort fuhren.

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verlängertes Wochenende

verlängertes Wochenende

Gestern Abend sind wir nach Waldshut gefahren und haben auf dem schönen Stellplatz übernachtet.

Für’s Nachtessen versuchten wir unser Glück im Restaurant Fuya, Sushi vom Förderband war geplant, allerdings war das chanenlos, die Empfehlung des Personals lautete 1-2 Wochen vorher reservieren. Immerhin bekamen wir wenigstens noch einen Tisch. Nach dem Essen verstanden wir auch warum man so lange voraus reservieren muss, das Essen war ein wirklicher Genuss.

Für heute hatten wir ein weiteres kulinarisches Highlight geplant, wir wollten der Empfehlung eines Arbeitskollegen folgen und bei der Käserei Antony vorbeischauen.

Die Käserei von Maître Antony ist in Viuex-Ferrette einem kleinen Dorf im südlichen Elsass. Finden tut man die Käserei nur, wenn man weiss wo sie ist. Die Käse sind ziemlich bekannt (wobei die Käse nicht selber produziert werden, sondern aufgekauft und gelagert bis sie reif sind). Bekannt sind die Käse in Paris (dort gibt es einen Laden) und in diversen erstklassigen Restaurants.

Bevor wir die Käserei besuchten, machten wir einen Spaziergang zur Ruine der Burg von Ferrette die hoch über dem Dorf thront. Es handelt sich um eine eindrückliche Anlage und die Aussicht ist auch nicht zu verachten.

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Danach ging es also zur Käserei. Die Theke mit den vielen verschiedenen Käsen, vornehmlich französische Weichkäse sieht wirklich sensationell aus, man könnte problemlos ein Vermögen ausgeben. Wir haben uns aber auf wenige Käse beschränkt. Vorher genossen wir aber einen “Degustationsteller”, darauf werden einem verschiedene Sorten angeboten, schön sortiert um sie der Reihe nach vom milden bis sehr rezenten Käse zu geniessen. Ein bisschen stolz waren wir natürlich schon, dass ausser französischen Käsen auch ein Greyerzer den Weg ins auserlesene Sortiment gefunden hat. Natürlich darf auch nicht ein guter Schluck Wein dazu fehlen, der Weinkeller der zur Käserei gehört ist auch nicht zu verachten.

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Als wir zufrieden weiter fuhren haben wir uns gesagt, da waren wir nicht zum letzten Mal!

Übernachten tun wir auf dem kleinen schön gelegenen Stellplatz von Montreux le Chateau, direkt am Rohne – Rhein Kanal gelegen.

Leider hat es am Abend zu regnen begonnen.

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Sélestat

Sélestat

Dieses Wochenende hatten wir wieder einmal nichts vor, so haben wir geplant mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Allerdings machte uns der Wetterbericht nicht sehr viel Freude, über ganz Mitteleuropa war mehr oder weniger Regen angesagt. So haben wir uns ganz kurzfristig am Freitag-Nachmittag für’s Elsass entschieden, gemäss Wetterbericht waren die Chancen auf ein nicht ganz verregnetes Wochenende fast am Grössten. So sind wir also am Freitag gegen Abend nach Sélestat auf den Camping muncipial gefahren und haben am Abend im Restaurant “Pied de Boeuf”wunderbar und zu viel gegessen.

Am Samstag Morgen waren wir überrascht ob dem knutschblauen Himmel, weit und breit nichts von Regen. So blieb das Wetter fast den ganzen Tag, wir konnten Sélestat erkunden und den Nachmittag an der Sonne beim WoMo geniessen. Sélestat hat durchaus ein paar hübsche Ecken, insgesamt waren wir aber doch leicht enttäuscht, wir haben halt schon einige andere schöne Ortschaften im Elsass besucht.

In der Nacht auf Sonntag begann es dann tatsächlich zu Regnen und hörte auch nicht mehr auf. Wir besuchten im strömenden Regen noch Bergheim, bei schönem Wetter sicher nochmals einen Besuch wert und fuhren dann durch das wolkenverhangene Elsass recht früh nach Hause.

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Summerdays 2016 Tag 2

Summerdays 2016 Tag 2

Am Samstag ist traditionsgemäss das Programm auch etwas mehr auf ein jüngeres Publikum ausgelegt, aber trotzdem hatte es fast noch mehr Stühle. Den Nachmittag bestreiten meistens noch nicht so bekannte Schweizer Formationen, darunter vielmals überraschend gute Qualität.

So war es auch dieses Jahr, von Amélie Junes und Yokko waren wir sehr angetan. Ebenfalls sehr gefallen hat uns Hurts. Es spielten: Amélie Junes, Yoko, Baschi, Gregor Meyle, Patent Ochsner, Hurts und Faithless (wobei wir Faithless nicht mehr mitbekamen, erstens waren wir müde und zweitens ist das eh nicht so unser Musikgeschmack).

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Büne Huber (Patent Ochsner) und Amélie Junes

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Noch mehr Stühle und noch mehr Schiffe

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Summerdays 2016 Tag 1

Summerdays 2016 Tag 1

Wie fast jedes Jahr sind wir wieder an den Summerdays. Dieses Jahr passt der Titel perfekt, mehr Sommer ist schon fast nicht mehr möglich: Wetteraussichten für das ganze Wochenende perfekt, knutschblauer Himmel, warm und auch in der Nacht Temperaturen nicht unter 20°.

So steht also dem Happening nichts im Wege. Das Programm vom Freitag: Saga, ELO mit Phil Bates, Level 42, Simply Red und Spider Murphy Gang.

Unsere persönlichen Highlights waren ELO und Simply Red, mit dem was Level 42 gespielt hat konnten wir trotz Temperaturen von bis gegen 30° nicht richtig warm werden.

Wie letztes Jahr sind wir auf dem speziellen Festivalparkplatz für Wohnmobile, zwar hat es nicht viel Platz, dafür sind es nur ein paar Schritte bis zum Festival-Gelände.

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Saga, noch bei Tageslicht

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ELO mit Phil Bates spielten praktisch alle bekannten Titel durch

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Die Zahl der Stühle scheint sich jedes Jahr zu vermehren, das Publikum wird ja auch immer älter (wir gehören auch zur Stühle-Fraktion, die ganze Zeit stehen oder am Boden sitzen finden unsere Rücken auch nicht mehr so richtig lässig).

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Ob die auch Eintritt bezahlt haben?

Ein paar schöne Tage in Thun und Umgebung

Ein paar schöne Tage in Thun und Umgebung

Das verlängerte Wochenende in Thun liess keine Wünsche offen. Perfektes Wetter, einen schönen Campingplatz und schöne Ausflüge. Am Samstag waren wir in Thun unterwegs, haben das Schloss und die Altstadt besichtigt.

Am Sonntag unternehmen wir eine Velotour von Kandersteg nach Thun, unterwegs gab es ein Abstecher an den Blausee (der See wäre zwar schön, aber Eintritt zu bezahlen und sich inmitten von Völkerscharen tummeln, hat uns rasch vertrieben). DasTropenhaus in Frutigen war interessant, vor allem die Störzucht wird gut erklärt.

Am Montag nahmen wir es gemütlich, mittels einer Schifffahrt auf dem Thunersee.

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Thunerseespiele

Thunerseespiele

wir machen ein verlängertes Wochenende in Thun. Nebst verschiedenen Ausflügen die wir auf dem Programm haben, waren wir gestern Abend vor allem bei der Seebühne Thun. Das Stück "Manche mögen es heiss" ist ja als Film ein Klassiker, aber auch das Musical hat uns sehr gefallen. Die Lage der Seebühne mit der Aussicht über den See und im Hintergrund Eiger, Mönch und Jungfrau trägt natürlich zum tollen Ambiente bei.

 

Räbhüsli-Fäscht Schinznach

Räbhüsli-Fäscht Schinznach

Gestern waren wir am Räbhüsli-Fäscht in Schinznach. Überall in den Rebbergen hat es bewirtete Rebhüsli bei denen man allerlei gutes Essen und natürlich die lokalen Weine probieren kann. So kann man von im schön gelegenen Rebberg herumwandern und sich verwöhnen lassen. Da wir mit einer Gruppe von Freunden unterwegs waren, war es entsprechend lustig.

Da wir ja die Reben nicht nur anschauen, sondern den Wein auch probieren wollten und wir beide gerne Wein haben, sind wir mit dem WoMo nach Schinznach gefahren, haben da übernachtet und konnten so ohne schlechtes Gewissen den Wein geniessen. Ich habe vor ca. 3 Wochen die Gemeinde angeschrieben ob Sie mir einen Tipp hätten, wo ich mit dem WoMo übernachten könne – auf die Antwort warte ich immer noch. So sind wir schlussendlich nach einiger Parkplatz suche bei der Gärtnerei Zulauf vorgefahren und haben gefragt, ob wir au ihrem Parkplatz übernachten dürfen. Ja klar war die Antwort und viel Vergnügen am Räbhüsli-Fäscht. Wir haben gut und ruhig geschlafen, vielen Dank an die Gärtnerei Zulauf!

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Abschluss 1. August Wochenende

Abschluss 1. August Wochenende

Nachtrag zum Sonntag: Gemäss Wetterbericht sollte es ja gewitterahft sein und mehr oder weniger den ganzen Tag regnen. Deshalb beschlossen wir es mal ruhig anzugehen, vom Morgen her war es dann aber wieder erwarten schön und warm. So gingen wir nochmals im See schwimmen und genossen den Tag beim WoMo. Am späteren Nachmittag kam dann tatsächlich noch ein Gewitter. Ziemlich rasch wurde es ziemlich dunkel und dann ging es los mit starkem Regen und kräftigen Windböen. In der Wiese bildeten sich rasch kleine Seen und unser WoMo wurde fast vom Hügel geblasen. Nach kurzer Zeit war es mit dem Spuk vorbei und der Rest vom Abend gestaltete sich wieder gemütlich.

Am 1. August wollten wir eine Wanderung von Vitznau nach Weggis unternehmen, am Morgen ging es zuerst auf das Schiff, da gab es zur Feier des Nationalfeiertages eine süsse Überraschung für alle Passagiere.

Unsere Wanderung machten wir nur zur Hälfte, bis zum höchsten Punkt keuchten und schwitzten wir uns hoch, dann war Schluss, der Abstieg wäre sehr steil und rutschig gewesen, so machten wir lieber wieder rechtsumkehrt und landeten schlussendlich wieder in Vitznau. Für die Rückfahrt mit dem Schiff gab es dafür nochmals einen Donat.

Am Abend schauten wir den verschiedenen Hobby-Feuerwerker zu wie sie ihre verschiedenen Raketen, Vulkane und was auch immer abbrannten. Eigentlich wollten wir vor allem Höhenfeuer sehen aber trotzdem wir viele Berggipfle sahen, war kaum irgendwo ein Feuer auszumachen.

Nachtrag zum Montag: Am späteren Nachmittag kam ein deutscher Camper und fragte ob er sein WoMo neben uns stellen dürfe. Klar haben wir gesagt - aber nicht damit gerechnet, was er damit gemeint hat mit "neben uns stellen". Eigentlich hätte es ja noch ziemlich viel Platz gehabt, da wir aber eh am Dienstag früh heim mussten hat es uns nicht sehr gestört, aber ev. wurden unsere Nachbarn früher geweckt als ihnen lieb war....

Pizza aus dem Backofen

Der Tag begann strahlend schön, Frühstück gab es gemütlich vor dem “Haus”.

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Ausser einem kleinen Ausflug nach Weggis mit dem Velo haben wir uns nochmals im Vierwaldstättersee abgekühlt, es war heute sehr heiss.

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Gegen Abend gab es kurz ein paar Regentropfen, aber am späteren Abend war es bereits wieder schön.

So konnten wir draussen unseren neuen Omnia-Backofen einweihen. Das machten wir mit einer Pizza Calzone, die wunderbar schmeckte. Wirklich erstaunlich, was mit dem Ringbackofen auf der Gasflamme möglich ist. Wir haben den Ofen vor allem für Aufbackbrötchen gekauft und wollten aber auch einmal sonst etwas probieren – die Pizza wird es wieder einmal geben!

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1. August Wochenende 2016

1. August Wochenende 2016

Da der erste August auf einen Montag fällt, ergibt das ein schönes verlängertes Wochenende. Wir haben beschlossen unseren Nationalfeiertag quasi am Ursprungsort, nämlich dem Vierwaldstättersee zu feiern. So sind wir also am Freitag Nachmittag nach Weggis gefahren, das gibt es den Camping auf dem Bauernhof Gerbeweid. Weil wir früh unterwegs waren, sind wir auch zu einem exklusiven Platz auf einem kleinen Hügel gekommen, von dem aus hat man eine wunderbare Sicht, nicht nur auf die Campingnachbarn “im Tal” sondern vor allem auf den Pilatus und Rigi. Für ein Bad im See hat es auch noch gereicht, im erstaunlich warmen Wasser sind wir längere Zeit geschwadert und haben uns etwas abgekühlt.

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Blueberry Hill

Blueberry Hill

Wir haben in Willisau gut und recht ruhig übernachtet, als nächsten Übernachtungsort haben wir uns für den Bauernhof “Blueberry Hill” entschieden, eigentlich nur ein Katzensprung von Willisau weg, wir sind aber noch einen kleinen Umweg gefahren. Zuerst besuchten wir das Kloster St. Urban, eine sehr schöne Anlage die Ruhe und Kraft ausströmt. In der Parkanlage des Klosters befinden sich allerlei recht interessante Skulpturen von chinesischen Künstlern. Sehr beeindruckt waren wir aber vor allem von der Klosterkirche, für uns sicherlich eine der schönsten Kirchen die wir schon besichtigt haben. Der Innenraum strahlt eine schlichte Eleganz aus und wirkt überhaupt nicht protzig. Schön war auch, dass gerade jemand auf der Orgel spielte und wir so ganz alleine in den Genuss eines Orgelkonzertes kamen.

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Der nächste Fixpunkt war ein Weinshop in Langenthal. Gestern Abend tranken wir im Restaurant einen wunderbaren Primitivo, nur schon der Name ist schön: senza parole. Mit googlen entdeckte ich, dass dieser Wein eben in dem Weinshop erhältlich ist, so fahren jetzt also noch 4 Karton mit Weinflaschen mit.

Gut ausgerüstet sind wir dann zum Bauernhof Blueberry Hill gefahren, dieser liegt ausserhalb von Dürrenroth in schöner Lage mit super Ausssicht auf die Alpen. Blueberry Hill heisst der Hof, weil die Besitzer grosse Blaubeer-Plantagen haben. Nebst den Blaubeeren, einem Hofladen mit verschiedenen Blaubeer- und anderen Produkten, gibt es Stellplätze für 5 Wohnmobile.

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So übernachten wir jetzt in exklusiver Lage auf dem Blueberry Hill mit grossartiger Sicht auf Eiger Mönch und Jungfrau.

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Ein Wochenende zwischen Luzern und Bern

Ein Wochenende zwischen Luzern und Bern

An diesem Wochenende wollen wir mal etwas die Gegend irgendwo zwischen Luzern und Bern etwas erkunden. Angefangen haben wir heute in Willisau, da gibt es einen Parkplatz extra für Wohnmobile, nahe beim Ortskern und ziemlich ruhig – ausser den Krähen die in grösseren Mengen herumflattern und sich bemerkbar machen.

Die obligaten Willisauer-Ringli haben wir schon eingekauft. Auch sonst gibt es ein paar interessante Geschäfte in der wirklich schönen kleinen Altstadt.

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Den Apéro konnten wir noch im Freien geniessen, der Kälteeinbruch scheint sich langsam zu verabschieden. Zum Nachtessen waren wir dann im Restaurant zum Mohren. Falls mal jemand in Willisau ist, dieses Restaurant können wir wirklich empfehlen, nebst dem sehr guten Essen hat uns auch die freundliche Bedienung überzogen.

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nach Hause

Schon wieder ist da Auffahrtswochenende vorbei, Es war wirklich sehr schön in Rolle, nicht nur wegen dem super Wetter. Heute gingen wir am Morgen noch auf einen Markt in Rolle. Danach fuhren wir am Neuenburger- und Bielersee entlang in Richtung Zürich. In Le Landeron gab es noch eigentlich ungeplant ein feines Mittagessen - im Strandrestaurant gab es zum Muttertag “nur” ein feines Menue, bestehend aus einem Spargelrisotto, Eglifilet mit Kartoffeln und zum Dessert einen Schoggikuchen mit weichem Kern. So konnten wir gestärkt die Fahrt nach Hause antreten, mit einigem stockenden Kolonnenverkehr kamen wir aber trotzdem recht gut durch den Verkehr.

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Velotour nach Aubonne

Velotour nach Aubonne

Wir wollten uns noch etwas sportlich betätigen, also die Klappvelos ausgepackt und uns auf eine schöne Velotour begeben. Zuerst ging es steil durch die Rebberge bergauf, da kam eine Bank mit schöner Aussicht gerade recht.

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Als wir die Höhe erreicht hatten führte die Strasse hoch über Fechy in Richtung Aubonne, mit wunderbarer Sicht über den Genfersee. Schon am Morgen um ca. 11:00 Uhr war es schon recht warm, obwohl einige Schlieren am Himmel waren.

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Aubonne ist ein kleines altes Städtchen schmuck am Hang gelegen. Nur schade, dass der “Veloweg” ein rechtes Stück der stark befahrenen Hauptstrasse folgt.

Bevor wird dann wieder über einsamere Strassen in Richtung See hinabfahren konnten.

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Zurück auf dem Campingplatz haben wir den Nachmittag mit Lesen verbracht und uns von den Strapazen der Velotour erholt. Bevor wir unser wohlverdientes Nachtessen genossen.

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Genf

Genf

Praktisch den ganzen Tag verbrachten wir in Genf. Mit dem Zug ab Rolle ist man in einer knappen halben Stunde stressfrei in Genf. Zuerst stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Da ein Bus ausfiel gab es zusätzlich eine Gratisrundfahrt mit einem kleinen “Zug” durch wunderschöne Parkanalgen.

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Anschliessend ging es mit dem Bus auf Stadtrundfahrt, vor allem zu den Gebäuden der verschiedenen internationalen Organisationen, die in Genf ansässig sind: UNO, WHO, UNICEF, WTO, rotes Kreuz usw. über 200 verschiedene Organisationen sind in Genf beheimatet.

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Bei strahlendem Wetter erkundeten wir zu Fuss die Altstadt, so wie viele andere Leute auch, unglaublich diese Menschenmassen! In der Altstadt gibt es aber durchaus auch ein paar ruhige Flecken. In der Kathedrale St. Peter bestiegen wir den Turm, von dem man eine sehr schöne Aussicht über die Stadt hat.

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Ermüdet von der Wärme, den vielen Eindrücken und Menschen haben wir den Abend auf dem Campingplatz verbracht.

Wanderung durch die Rebberge bei Rolle

Wir unternahmen bei wunderschönem Frühlingswetter eine ausgedehnte Wanderung durch die Rebberge oberhalb Rolle. Von den Hängen über Rolle ergeben sich immer wieder prächtige Ausblicke über den Genfersee, selbst die Fontäne von Genf war in der Ferne zu sehen.

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An den Hängen durchquert man nebst modernen “Villenvierteln” auch einige schmucke alte Weiler, wohl ursprüngliche Gutshöfe.

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Den ersten Kuckuck des Jahres hörten wir auf der Wanderung und auch die Bienen scheinen den Frühling zu spüren. An den schönen Aussichten konnten wir uns kaum satt sehen.

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Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Campingplatz. Den ganzen Tag war keine einzige Wolke am Himmel zu sehen, die Sonne ist schon ziemlich intensiv, trotz noch etwas kühlem Wind war es im Schatten angenehme, nur schon wegen der Haut die im Verlauf des Tages zunehmend einen Rotstich annahm.

Warte kurz, während wir den Kalender laden