Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Nützliche Werbung

Nützliche Werbung

Meistens halte ich nicht viel von Werbung, vor allem nicht die für die „nützlichen“ Gadgets. Letzthin bin ich aber über eine Werbung gestolpert bei der ich nicht wiederstehen konnte. Eine Matte für auf den Grill, die feuerfest sein soll und gut zu reinigen, zudem soll es trotzdem die typischen Grillspuren am Grillierten geben. Das Ganze erst noch praktisch gratis, zumindest im Werbefilm sah es gut aus. Also glauben tue ich ja solche Werbung nicht, aber den Grill putzen tue ich auch nicht besonders gerne! Also habe ich mal ca. 11 CHF investiert und mir 2 Set Grillmatten á 2 Matten bestellt. Etwa eine Woche später kam ein kleines Paket mit 4 kupferfarbigen Matten. Zuhause gleich ausgetestet, mit verblüffendem Resultat, das Grillgut sieht tatsächlich immer noch wie direkt auf dem Rost grilliert aus und die Matte ist feuerfest. Das Reinigen funktioniert gut, etwas im Wasser einlegen und abrubbeln, es bleiben nur wenige leichte Verfärbungen zurück (im Werbefilm gar keine….). Das Putzen ist um Welten angenehmer als den verkrusteten Grillrost zu putzen. Ich habe darum eine der rechteckigen Matten auch für den Campinggrill rund zugeschnitten und freue mich jetzt daran, wie angenehm das Grillen geht ohne nachher den halben Grill und den Rost mühselig putzen zu müssen.

Falls jemand Interesse an dieser Matte hat, muss ich leider sagen, dass ich die Werbung nicht mehr gefunden habe und die Adresse dazu auch nicht. Also selbst wenn ich wollte könnte ich keine Werbung für das Produkt machen. Falls ich wieder einmal über die Werbung stolpere werde ich den Link dazu aber hier posten, weil ich wirklich überzeugt von der Matte bin.

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Werbung für Solbio

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WERBUNG

Eigentlich mache ich ja wirklich keine Werbung, alle Produkte die ich schon beschrieben und in Gebrauch habe, wurden von mir selber gekauft und werden nur aus Überzeugung beschrieben, dafür bekomme ich auch nichts.
Ich mache jetzt eine Ausnahme mit Solbio. Dies aber auch nur, weil ich das Produkt schon Ende 2016 beschrieben habe: https://www.reppi.ch/easyblog/entry/klo-kasette-und-gerueche
Vor ein paar Tagen bekam ich ein Mail aus Belgien, von Carlo Debaeke, einem der zwei Entwickler und Besitzer von Solbio. Er schrieb, dass er manchmal auf meinem Blog schaut für Inspirationen wohin er als Camper gehen könnte, so war er anscheinend im Sommer in der Schweiz unterwegs und hat mir davon ein schönes Foto geschickt. Natürlich schwärmte er mir im Mail vor, wie gut Solbio sei und er mir gerne 2 Probebeutel schicken würde. Habe zwar zurückgeschrieben, dass ich eh schon vor langer Zeit ihr Produkt beschrieben habe und nichts anderes mehr nutze, die 2 Probebeutel sind jetzt trotzdem gekommen. Die nehme ich natürlich gerne, weil wir wirklich vom Produkt überzeugt sind, es soll keine schädliche Chemie enthalten und der Geschmack in der WC-Kassette ist wesentlich angenehmer als wenn man das klassiche Chemiezeugs reinschüttet und die Wirkung ist die Gleiche.
Resultat: einmal richtige Werbung für ein Produkt: Solbio, ein nützliches und sinnvolles Produkt. https://getsolbio.com/de/
Mal schauen ob ich die Beutel noch brauche, weil die halten lange und wir liebäugeln mit einer Trockentoilette, aber das ist dann ein anderes Thema!

Motorfahrzeugkontrolle bestanden

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Heute war die erste MFK fällig. Alles ging völlig problemlos, in der Garage musste vor der MFK einzig ein Blinkerglas beim Rückspiegel ersetzt werden, mit dem waren wir einmal etwas zu nahe an eine Seitenbegrenzung geraten, seither hatte es einen Sprung.

Gespannt war ich ob die MFK allenfalls etwas gegen den von mir gebastelten seitlichen Grauwasserabfluss hatte, aber kein Problem. Noch gespannter war ich auf das Thema fix montierte Gastankflasche mit Aussenbetankung. Dazu gibt es allerhand verschiedene Meinungen ob die im Fahrzeugausweis eingetragen sein muss oder nicht, ob die Anlage überprüft wird oder nicht etc. Zumindest hat das bei uns niemand interessiert, also alles kein Problem. Aber einen neuen Fahrzeugausweis gab es trotzdem, die Sitzplatzanzahl wurde von 5 auf 4 korrigiert, das ist sogar korrekt, weil wir bei einem seitlichen Sitz den Gurtenblock zugunsten unseres Schuhgestell entfernt haben.

Einen guten Nebeneffekt hatte die MFK auch noch, wir haben jetzt eine offizielle Gewichtsangabe - alles im grünen Breich. Mit halb vollem Benzin- und Wassertank und sonst voll beladen 3330 Kg, da mag noch gut eine 2 Person dazu und ein voller Tank.

WoMo unterwegs

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Wieder einmal ist das Womo ohne mich unterwegs und hat mich einfach zu Hause gelassen. Seit gestern ist meine Frau mit einer Kollegin auf Tour, gerne wäre ich ja dabei - aber irgendwie reichen die Ferien sowieso nirgens hin.

Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass sich meine Frau alleine traut unterwegs zu sein und sämtliche Herausforderungen die sich so stellen können souverän meistert. Das kommt mir indirekt ja auch wieder zu gute, wenn wir miteinader unterwegs sind und wir uns sämtliche Aufgaben und vor allem auch das Fahren teilen können. Beides geniesse ich selber fahren oder entspannt daneben sitzen und die Landschaft geniessen.

Smartgo Pokefi

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Das Ganz hat nichts mit Pokemon oder so zu tun. Bei Smartgo Pokefi handelt es sich um einen mobilen Hotspot. Vielreisende (dazu gehören Wohnmobilisten ja auch) kennen das Problem, unterwegs zu sein und doch wenn es irgendwie geht eine Internetverbindung zu haben. Mit der eigenen SIM ist das im Ausland sehr teuer oder dann kompliziert, um sich eine lokale SIM zu beschaffen. EU-Bürger haben es da zumindest im EU-Raum seit Mitte 2017 etwas einfacher, mit dem Wegfall der Roaminggebuhren, stehen aber ausserhalb der EU vor dem gleichen Problem.
Eine Firma aus Hongkong schafft da für viele Fälle Abhilfe, eben mit dem Pokefi (Pocket - WiFi - Router). Das Gerät über eine Soft-SIM, es kann also keine andere SIM damit betrieben werden, wie mit einem herkömmlichen mobilen Hotspot.
Es gibt auch andere Hersteller, die ähnliche Konzepte anbieten, allerdings ist nach meinen (aber keineswegs umfassenden Recherchen) der Pokefi aus 3 Gründen sehr interessant.
1. Eine sehr grosse Länderabdeckung
2. Die Kosten für die Datenvolumen sind sehr günstig
3. Total einfache Bedienung, bei der Inbetriebnahme und im Betrieb

Länderabdeckung
Momentan funktioniert der kleine etwa Smartphone grosse Router in gut 80 Ländern, dabei ist ganz Europa und Nordamerika, sowie viele asiatische Länder usw.

Kosten
Die Anschaffungskosten betragen etwa Fr. 170.— je nach Kurs des Hongkong-Dollar.
Es gibt keine fixe Gebühren, sondern man bucht sich Datenvolumen dazu, es gibt verschiedene buchbare Pakete, das interessanteste Paket aus meiner Sicht, sind die 5 GB Daten für ca. Fr. 15.- mit 2 Jahren Laufzeit.

Einfache Bedienung
Eigentlich kann man nichts falsch machen. Das Gerät hat genau einen Knopf zum Anstellen und Abstellen, dazu zwei Leuchtdioden, eine für die Anzeige der Verbindung und eine (um den Schaltknopf herum) für die Anzeige des Ladezustandes des Akku. Das Rückteil des Gerätes kann man abnehmen für den Akkutausch, falls man mehr als einen Akku hat. Geladen wird der Akku via einer USB-C Buchse.
Die Inbetriebnahme wird in der Mini-Anleitung beschrieben, kurz: Einschalten, warten bis Verbindung da ist, die interne Webseite des Gerätes aufrufen http://a.pokefi und die wenige Konfiguration vornehmen (die voreingestellten Verbindungsdaten stehen auf der Innenseite des abnehmbaren Rückteils).
Konfigurieren kann man eigentlich nur die SSID des WLAN, sowie ein Passwort für das WLAN und noch ein Passwort für den Gerätezugang.
Ebenfalls wird man bei der Inbetriebnahme zur Registration aufgefordert, Adressdaten und E-Mail müssen eingegeben werden. Via E-Mail erhält man dann einen Aktivivierungscode, diesen eingeben und fertig!
Das Gerät wird ab Werk mit 5 GB Datenvolumen ausgeliefert, gültig über 10 Jahre, die zubuchbaren Pakete, es können mehrere gleichzeitig gebucht werden, sind dann zuerst im Gebrauch. Bei den zubuchbaren Paketen kann man das Startdatum der Gültigkeit wählen. Pakete buchen, kann man direkt, via der internen Gerätewebseite, bezahlbar mit Paypal oder dann auf der Herstellerwebseite, dann kann auch mit Visa usw. bezahlt werden. Am einfachsten geht es auf der Geräteseite, weil man da keine weiteren Angaben machen muss, weil ja bereits alles hinterlegt ist, via Herstellerwebseite, brauchts die Serienummer des Gerätes.

Der Pokefi ist bei uns erst seit Anfang Jahr im Einsatz also allzuviele Erfahrungen damit gibt es nicht, die bisherigen sind aber sehr positiv. Das Gerät funktioniert, die Bedienung ist einfach und durchdacht. Unerstützt werden 2G, 3G und 4G, wobei ich bisher an den getesteten Standorten in der Schweiz und Deutschland nur 3G Empfang hatte. Es können gleichzeitg bis zu 8 Geräten am Hotspot aktiv sein.
Die einzigen Negativpunkte die mir bisher aufgefallen sind: Die Verbindungsdauer ist etwas lang, nach dem Anstellen dauert es etwa 1-2 Minuten bis die Verbindung steht, aber da man ja das Gerät kaum ständig an- und abstellt ist das egal. Als weiterrn Punkt kann man erwähnen, dass die Bedinenungsanleitung nur auf englisch vorliegt, aber das Wenige was man wissen muss, schafft man auch ohne Englischkentnisse. Generell ist zu sagen, es braucht eigentlich keine technischen Kenntnisse um den Hotspot in Betrieb zu nehmen.
Bisheriges Fazit: Eine gute Alternative anstatt der ständigen SIM-Fummelei, wenn man auch unterwegs gerne Internet hat.

https://www.mypokefi.com/

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Kein neues Wohnmobil nötig

Da der Wetterbericht für heute schlechtes Wetter ansagte (und auch recht hatte), beschlossen wir an den Suisse Caravan Saloon nach Bern zu gehen. Einfach um uns etwas umzuschauen, was es so Neues gibt oder ob wir sonst auf eine gute Idee stossen.

Es ist ja immer interessant sich mal umzuschauen und rein theoretisch zu überlegen ob das eine Alternative wäre. Bisher hatten wir noch kein einziges Gefährt gesehen, mit dem wir unser Womo tauschen wollten. So war es auch heute, ein paar interessante Konzepte haben wir gesehen, aber nichts was uns auf Gedanken bringen würde, dass wir das falsche Wohnmobil haben. So sind wir wieder heimgereist und freuen uns weiterhin an dem für uns optimalen Womo. 

Putzwochenende

In den 4 Wochen Ferien hat sich innen und aussen allerhand Schmutz angesammelt. Dieses Wochenende haben wir unser Wohnmobil wieder zum Glänzen gebracht.
Innen alles entstaubt und gewaschen, ein paar Schrauben angezogen, Gummibänder gekürzt die sich gedehnt haben, WC-Kassetten gereinigt und Diverses anderes.
Eine Überraschung gab es noch beim Frischwasser ablassen, zuerst kam mal eine rechte Portion feinster Sand. Im Süden kann es das geben, obwohl das abgefüllte Wasser im sehr klar aussah. Gleich ein Grund für eine umfassende Tankreinigung, jetzt sieht der Tank wieder so aus, wie er sollte.
So haben wir den Samstag und den halben Sonntag verbracht, dafür ist das Womo jetzt wieder startklar für die nächsten Ausflüge.

Telepass

Telepass

Als Nachtrag zu den Bikeferien am Gardasee, hier noch einen Beitrag zu den Erfahrungen mit der Mautbox Telepass.

Schon länger habe ich mich wie viele andere Verkehrsteilnehmer in Italien über die Mautstellen auf den Autobahnen geärgert. Nebst dem Theater mit dem nötigen Kleingeld zusammenkramen oder Kreditkarten die mal immer wieder nicht funktionieren, kommt beim Wohnmobil das Ärgernis hinzu, dass der obere Bezahlterminal für LKW's zu hoch oben und der untere für PKW's zu tief unten ist. Das heisst immer möglichst nahe an den Terminal fahren, auf den Spiegel aufpassen, sich losgurten und mit ausgestrecktem Arm irgendwie an einen Terminal zu gelangen. Wenn es dann doch nicht klappt kriegt man die Tür kaum auf um auszusteigen – die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer bringen bei welchem Fall auch immer eh kein Verständnis auf. Von den langen Kolonnen die sich zum Teil vor den Mautstellen bilden und dem Gefluche, wenn man wieder mal so einen Depp vor sich hat, der das nötige Kleingeld nicht hat, die Kreditkarte nicht geht oder was auch immer und man darum wieder einmal in der falschen Kolonne steht, reden wir jetzt mal gar nicht. Jedem ist das wohl, wenn er nach Italien fährt schon genau so ergangen und hat dann mit neidischem Blick auf die leeren Telepass-Spuren geschaut, auf denen die Autos vorbeifahren und rasch durch die Schranken kommen.

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Ermutigt durch die Erfahrungen in Norwegen mit der Mautbox (die es da aber eigentlich nicht braucht) habe ich deshalb bei der Firma Tolltickets eine Telepass-Mautbox bestellt, die ihre "Feuertaufe" eben in den Bikeferien gemacht hat. Die Box kann man bei Tolltickets entweder für eine beschränkte Zeit oder Fix bestellen. Bei der Fixen Box, fällt eine Jahresmiete von 35 Euro an. Natürlich kann man der Meinung sein, das man sich das Geld sparen kann, das stimmt sicher, die Frage ist halt immer was einem irgend etwas Wert ist (ich habe auf jeden Fall schon viel mehr Geld für Dümmeres ausgegeben – meine Meinung)

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Wie ist also nun meine Erfahrung mit der Box. Die Box wie beschrieben vorne unten an der Windschutzschreibe festgemacht (praktisch das gleiche Klettgegenstück von der Norwegen-Mautbox passt). An der ersten Mautstelle bin ich dann mal vorsichtig, langsam auf der Telepass-Spur in Richtung Schranke gerollt. Gleich zu beginn der Durchfahrt durch die Mautstelle, gab die Box einen Piepser von sich und die Schranke öffnete sich, einen zweiten Piepser gab es dann noch beim Verlassen der Zahlstelle. Bei den nächsten Mautstellen bin ich dann schon etwas schneller gefahren (soweit man das mit dem Wohnmobil bei den recht engen Durchfahrten geht) und immer hat es einwandfrei funktioniert.

Welch ein "erhabenes" Gefühl, so an den Kolonnen vorbei zu fahren, die an den Zahlstellen anstehen!

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Interessant ist auch, dass ich bei Tolltickets jederzeit transparent sehe, welche Gebühren angefallen sind und dies auch noch Jahre später.

Fazit: Die Telepass-Box bleibt fix im Wohnmobil die paar Euro sind es mir absolut Wert, ich will ja meine Ferien geniessen und dazu gehört für mich auch eine möglichst ärgerfreie Fahrt.

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Jetzt verstehe ich den Satz: Für Schönheit muss man Leiden.

Über dieses Wochenende steht die grosse Frühjahrsreinigung an. Heute haben wir den ganzen Tag damit verbracht unser Womo innen und aussen zu putzen. Es ist schon interessant wieviel Staub und Dreck sich so im Womo ansammelt. Man merkt bei so einer Aktion auch, dass es unglaublich viele Kästchen und sonstige Ablageflächen und Winkel wo sich Staub niederlassen kann. Dafür ist unser Womo jetzt wieder richtig sauber und glänzt innen und aussen, fast mehr als damals als wir es neu bekamen. Blöd ist nur, dass auf Morgen etwas Regen angesagt ist, aber heute freuen wir uns am glänzenden Womo!. Morgen steht dann noch die Reinigung des Wassertanks und der Leitungen an, sowie die Dichtigkeitsmessung, das ist dann aber wesentlich weniger anstrengend als die ganze Putzerei.

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Wasser im Wohnmobil!

Wasser im Wohnmobil!

Wasser im Wohnmobil ist an und für sich nichts Spezielles, wenn es dort ist wo es hingehört!

Heute gab es aber eine Aufregung, weil nämlich Wasser an einem Ort war, an dem kein Wasser sein sollte. Am Mittag bin ich an den Tisch gesessen und hatte plötzlich einen nassen Socken. Unter dem Sitzbank ist der Wassertank und zu meinen Füssen war eine kleine Pfütze. Hmmmmm wo kommt wohl das Wasser her? Der Tank wird ja kaum undicht sein? Ist die Wasserpumpe leck? Oder ein Schlauch?

Beim Test mit in der Küche Wasser laufen lassen rinnt auf alle Fälle Wasser unter der Sitzbank hervor. Also wird zuerst einmal die Sitzbank demontiert, dass man den Wassertank und die Pumpe begutachten kann. Da scheint alles trocken zu sein, so wie es aussieht läuft das Wasser vom Küchenblock her unter die Sitzbank. Also den ersten Küchenschrank ausräumen und unten reinschauen – tatsächlich, am Boden ist es feucht, aber nicht zu sehen woher das Wasser kommt. So wird halt der zweite Küchenschrank mit den Schubladen ausgeräumt und der Bodendeckel aufgemacht. Da ist dann das Problem sofort zu sehen. Die Abwasserleitung von der Spüle in der Küche ist auseinander, vermutlich zu viel geschüttelt auf den Rumpelstrassen. Allerdings ist die Verbindung auch nur mit einem billigen Klebeband zusammengeklebt gewesen. Genau für solch Fälle haben wir das Panzerklebeband dabei, mit dem ist der Schlauch wieder zusammengesteckt und geklebt und hält jetzt hoffentlich. Zum Glück war es nichts Schlimmeres, etwas die Heizung laufen gelassen und so sieht es schon wieder trocken aus, nur der Teppich ist noch etwas feucht.

Zum Glück steht das WoMo auch leicht nach vorne geneigt, so da das Wasser rasch ans Tageslicht kam, nicht auszudenken, es wäre anders gestanden und das Wasser wäre auf die andere Seite gelaufen, es wäre wohl einen Moment gegangen, bis irgendwo Wasser zu bemerken gewesen wäre.

Feuchtigkeitsmessgerät

Feuchtigkeitsmessgerät

Während der Garantiezeit, bei unserem Chausson sind dies 5 Jahre, muss die Dichtigkeitsprüfung jedes Jahr durch einen authorisierten Fachhändler gemacht werden, ansonsten gibt es Probleme bei einem Garantiefall wegen undichten Stellen. Die Prüfung erfolgt so, dass das Fahrzeug eingesprüht wird mit Wasser und dann an verschiedenen vorgegebenen Stellen mit einem Feuchtigkeitssensor gemessen wird.

Nach Ablauf der Garantie kann man das weiter vom Fachhändler machen lassen oder aber selber Hand anlegen. Auf alle Fälle lohnt sich das, es ist wohl für jeden Wohnmobilisten der Alptraum, wenn irgendwann entdeckt wird, dass Wasser eingedrungen ist und das lange niemand gemerkt hat. Wer schon Bilder davon gesehen hat....

Ich habe parallel zur Dichtigkeitsprüfung vom Fachhändler selber angefangen eine Feuchtigkeitsmessung zu machen. Das erlaubt mir eine Messreihe aufzubauen, die schon beginnt solange das Wohnmobil offiziell "dicht ist" und ich somit mit mein Messgerät "eichen" kann, welche Werte OK sind.

Dazu habe ich mir ein Feuchtigkeitsmessgerät der Marke Greisinger (Model GMK-210) angeschafft, dass speziell für Wohnmobile, Boote etc. sein soll. Es geht dabei um den Aufbau, den man in dem Gerät eingeben kann um einigermassen korrekte Werte zu erhalten. Damit kann man aber auch ein normales Stück Holz messen und Anderes.

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Zusätzlich habe ich mir ein Excel angelegt in dem ich alle Messpunkte, die ich in einer Grafik eingezeichnet habe, erfasst sind. Jeweils im Frühjahr messe ich also jetzt unser WoMo auf Feuchtikgkeit an den vorgesehenen Stellen nach. Durch die lange Zeitreihe sehe ich schon sehr schnell ob es Abweichungen gibt, denen man auf den Grund gehen muss.

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Kochblume

Kochblume

Manchmal sind es die kleinen Erfindungen die das Leben wirklich erleichtern, dazu gehört die Kochblume.
Wer kennt nicht das Problem vom Nudelwasser usw. das überkocht. Das ist ja nicht nur im WoMo sondern auch zu Hause ärgerlich. Findige Leute haben die Kochblume entwickelt, ein zweiteiliges Silikongebilde, dass es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Damit ist das Überlaufen des Kochtopfes definitiv Vergangenheit. Das Wasser, die Suppe oder was auch immer mag, dampfen, strudeln kochen, garantiert aber ohne dass es eine Sauerei gibt. Im WoMo hat die Kochblume noch einen weiteren Vorteil, die normalen Topfdeckel muss man klapperfrei verstauen, mit dem Silikon ist das kein Problem, kann auch als Zwischenschicht genutzt werden um andere Gerätschaften zu entklappern.

Wasserwaage

Wasserwaage

Was braucht es neben Keilen um gerade zu stehen? Klar eine Wasserwaage. Gerade wenn man etwas heikel auf Schrägstehen ist, wie wir sind und sich den Luxus von Hubstützen, welche automatisch die Nivellierung übernehmen nicht leisten will (Kosten) oder wegen dem Gewicht (3,5t Klasse) nicht kann, braucht eine Wasserwaage und Keile.

Dazu eignet sich so eine kleine Kreuzwasserwaage sehr gut, die man in einem Bauwarengeschäft bekommt. Praktisch ist es wenn die Wasserwaage an einem fixen geraden Platz ist, den man im Blickfeld vom Fahrersitz aus hat. Im Cockpit des Ducatos gibt es aber keine ebene Fläche auf der die Wasserwaage ausnivelliert steht.

Ich habe eine kleine Holzunterlage gemacht, die Rundung entsprechend dem Cockpit geschliffen, die Wasserwaage darauf geklebt und das ganze mit Doppelklebeband im Cockpit befestigt. So sehen wir schon beim Ankommen auf einem Platz ob wir waagrecht stehen und falls es Keile benötigt, sieht man auch gleich beim darauf fahren wann das WoMo gerade steht.

Für die Montage sucht man sich einen Platz an dem das WoMo auch wirklich so steht, wie man es als gerade empfindet. So kann man die Wasserwaage in der richtigen Position befestigen.

Teppich im Wohnmobil?

Teppich im Wohnmobil?
 
Eigentlich haben wir am Liebsten gar kein Teppich, weder zu Hause und schon gar nicht im Wohnmobil. Teppiche sind für uns Staubfänger und vor allem unhygienisch und gerade im Wohnmobil ständig verschmutzt. Es ist doch praktisch, wenn der Boden im Wohnmobil kurz gewischt werden kann und schon wieder sauber ist.
Durch einen Artikel auf Facebook bin ich dann auf ein Zwischending zwischen Fussmatte und Teppich aufmerksam geworden. Ein rutschfestes, gut zuschneidbares Microfaser-Hightech-Ding soll es sein, dass auch einfach waschbar ist. Also habe ich mir mal die entsprechende Webseite: http://www.lifestyle-mat.de angeschaut und war interessiert an dem Material. Weil im Winter der Fussboden in unserem Wohnmobil doch ziemlich kalt ist, haben wir uns entschlossen eine solche Matte zu bestellen, das aus unserer Sicht passende Muster war schnell ausgesucht.
Kurz bevor wir auf unseren Nachweihnacht - Neujahrsausflug gingen kamen die Rollen bei uns an. So haben wir diese mal mit eingepackt und am ersten Abend verarbeitet. Das Zuschneiden geht wirklich ganz einfach, ausser das es doch einiges an Fusel gibt beim Schneiden, aber in recht kurzer Zeit war der Boden mit Teppich belegt. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv, das Material fühlt sich sehr angenehm an, rutscht überhaupt nicht und sieht robust aus. Zumindest über den Winter bleibt jetzt der Teppich sicher im Wohnmobil, ob es schlussendlich gar ein Ganzjahresteppich wird ist noch offen.

Klo-Kassette und Gerüche

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Ein Bericht über meine bisherigen Erkenntnisse zum Thema Klo-Kassette und unangenehme Gerüche.

Eigentlich ein nicht sehr appetitliches Thema und trotzdem immer wieder heiss diskutiert. Die Toilette im WoMo.

Es soll ja Leute geben, welche die eigene Toilette nicht nutzen, weil das Entsorgen nicht zu den angenehmen Pflichten gehört und darum nur auf Campingplatz-Toiletten gehen. Da wir aber nur im Ausnahmefall auf dem Campingplatz sind und viel lieber frei irgendwo sind, nutzen wir die Toilette zwangsweise – zudem empfinden wir es doch angenehmer auf dem eigenen stillen Örtchen zu sitzen.

Dementsprechend war von Anfang an das Thema welche Zusätze kommen in die Toilette und was kann man sonst noch so tun.

Als erstes kam von Anfang an eine SOG zum Einsatz. Damit entschärft sich das Thema Geruch schon ganz fest, allerdings im Sommer bei heissen Temperaturen , wenn die Kassette nicht täglich geleert wird geht es doch nicht ganz ohne Geruch ab (ev. Sind auch einfach unsere Nasen zu empfindlich), spätestens aber beim entleeren ist es definitiv nicht mehr appetitlich. So haben wir uns also zuerst mal mit den klassischen chemischen Zusätzen beschäftigt und ganz brav das teure Spezial-Klopapier gekauft. Nebst den Kosten hat uns das auch sonst nicht überzeugt, die Chemie soll nicht wirklich gesund für die Kläranlage sein und der Geruch war auch nicht überzeugend, zwar besser als ohne Zusatz, aber auch nicht wirklich etwas für unsere Nasen. Dann habe ich gelesen, dass man mit Essig etwa das Gleiche wie mit dem Chemie-Zeugs erreicht, mit dem Unterschied, dass es eben keine Chemie ist und deshalb kein schlechtes Gewissen sein muss und des Weiteren normales Klo-Papier genutzt werden kann, von den Kostenersparnissen ganz zu Schweigen. Tatsächlich funktioniert das mit Essig ebenfalls sehr gut, nur der Geruch ist halt immer noch teilweise da, aber aus unserer persönlichen Sicht riecht es eher besser als mit dem Chemie-Zeugs. 

So waren wir mit Essig unterwegs und mehr oder weniger zufrieden, bis ich auf ein Inserat gestossen bin, in dem eine Firma (Solbio) ihr neues Produkt einer Sanitärflüssigkeit angepriesen hat. Ihr Produkt mit zwei Geschmacksrichtungen solle die Gerüche unterbinden, es solle einen angenehmen Geruch haben, biologisch abbaubar usw.  (Auszug aus der Beschreibung):

  • Biologisch, sehr leistungsstark und pur Natur

  • Enthält eine äußerst wirtschaftliche Formel

  • Verhindert allerlei unangenehme Gerüche

  • Baut Abfallstoffe und Toilettenpapier ab und ermöglicht die einfache Entleerung des Behälters

  • Hält Ihre Toilette und Ihr Behälter sauber und frisch

  • Hat einen Reinigungs- und Sterilisierungseffekt auf Ihre Toilette und deren Zubehörteile

  • Ohne Chemikalien oder synthetische Stoffe

  • Vorzugsweise alle 3 oder 4 Tage wechseln

Das Ganze in einem praktischen Beutel mit einem Dosierer und erst noch kostenfreie Lieferung. Da ich von Grunde auf neugierig bin habe ich je einen Beutel bestellt und inzwischen ist der "Original" Beutel nach gefühlten unzähligen Kassettenfüllungen bald leer.

Das Fazit: wunderbar, weder in der Toilette noch beim Entleeren gibt es noch die unangenehmen Gerüche (ausser wenn es mal extrem warm ist und die Kassette 3 oder 4 Tage nicht geleert wird, dann kann es ein leichtes Müffeln geben, aber kein Vergleich mit der Chemie oder dem Essig), ansonsten ist ein angenehmer Duft nach Eukalyptus und Kiefern (beim Original) wahr zu nehmen. Zersetzt wird der Inhalt der Kassette auch innert kürzester Zeit, auch das normale Toilettenpapier. Somit hat der Solbio-Beutel seinen fixen Platz im WoMo gefunden. Falls es dann wieder einmal aus dem Grauwassertank müffelt werde ich auch da ein bisschen Solbio reinschütten und schauen ob es wirkt.

Falls sich jemand dafür interessiert: http://www.getsolbio.com/de/

Von Snooper bis Snooper oder das Navi-Theater

Von Snooper bis Snooper oder das Navi-Theater

Als wir uns begannen für die Reiseform Wohnmobil zu interessieren, habe ich mich auch mit dem Thema Navigation auseinandergesetzt. Das Thema an und für sich war nicht neu für mich, bezeichne ich mich doch als Navi-Nutzer „erster Stunde“, als Navis halbwegs erschwinglich wurden. Mein erstes Navi war ein recht grosser Klotz und ziemlich langsam und unpräzise, mit dem ich meine Mountainbike-Touren fuhr. Das nächste war dann ein Garmin GPSmap 60, wohl eines der besten Navis die es gab (es läuft im übrigen immer noch hervorragend). Dann kam dann auch das erste Navi im Auto dazu, auch da war es ein Garmin. Bei Garmin bin ich dann irgendwie hängengeblieben, vor allem wegen der hervorragenden Möglichkeit der Offline-Planung auf dem PC mit Mapsource, danach habe ich mich dann auch noch an Basecamp gewöhnt und habe alle meine verschiedenen Touren damit geplant.

Jetzt stand also das Thema WoMo-Navigation an. Für mich war klar, dass ich ein sogenanntes WoMo-Navi wollte, d.h. Eingabe von Breite, Länge usw. obwohl auch klar war, dass ein WoMo unter 3.5t unser Ziel war.

Nach einigem studieren der verschiedenen Systeme habe ich mich für ein Snooper Ventura  7000 entschieden. Leider hatte ich zuwenig genau gelesen, dass es tatsächlich keine Möglichkeit gab um irgendwelche POIs oder Routen zu Importieren, was mich dann schon mal ärgerte. An die ungewöhnliche Farbgebung der Karten wollte ich mich auch nicht so richtig gewöhnen, ebensowenig wie an die gelegentlichen Abstürze oder das nach einer Pause das Navi gelegentlich zum Ausgangspunkt zurück wollte anstatt der geplanten Route weiter zu folgen. Abgesehen davon hat uns das Snooper aber zuverlässig durch schmale Strassen gelotst, ohne dass wir je weder wegen Höhe, Gewicht etc. umkehren mussten. Aber unter dem Strich war das ganze zu wenig ausgereift.

Aus den obgenannten Gründen kam ich zum Schluss, dass dieses Navi nicht das Richtige ist für mich ist. Dies um so mehr als das Garmin 760 Camper auf den Markt kam und von der Fachzeitschrift Promobil in den höchsten Tönen gelobt wurde. Also habe ich dieses Navi erstanden und konnte wieder meine Routen auf Basecamp erstellen und auf das Navi übertragen. Soweit zur Theorie, in der Praxis hat das Navi aus unerfindlichen Gründen jeweils eine eigene Interpretation der geplanten Routen vorgenommen, auf alle Fälle nicht das was ich auf Basecamp geplant hatte, was mehrfach zu einigen Überraschungen geführt hat. Unter anderem kam die geplante Tankstelle im Norden von Finnland halt einfach nicht – was zu einigen Schweissausbrüchen führte bis zur nächsten Tankstelle!  Die Nachforschungen im Internet haben ergeben, dass nicht nur ich mit diesem Phänomen kämpfe und auch eine Anfrage beim Support von Garmin führte nicht zu befriedigenden Ergebnissen. Dazu kam, dass das Garmin zwar bei Routen von A nach B sicher eine Route fand, solange keine Zwischenziele eingegeben wurden, ansonsten wurde es ziemlich abenteuerlich und ziemlich unlogisch. Auf alle Fälle bin ich mit dem Garmin zwei mal vor einem Engnis gestanden an dem es nicht weiterging, obwohl man ja auch beim Garmin die Masse (Länge , Breite usw.) eingeben kann. Es scheint mir seine Nähe zum LKW-Navi ist gegeben, auf Autobahnen und Hauptstrassen OK, ansonsten nur für abenteuerlustige Leute geeignet. Das Garmin darf jetzt daher seinen Lebensabend im PKW fristen, da funktioniert die PKW-Navigation ganz ordentlich.

Der nächste Versuch war dann das Zusammenlegen von Navi und Tablet, eigentlich liegt das ja auf der Hand. Da ich Windows brauche um diverse Arbeiten zu Erledigen und den Blog zu Unterhalten und ich weiterhin Basecamp nutzen möchte, war es naheliegend den Versuch mit einem Windows Tablet zu wagen. Als Navi-Software habe ich Sygic probiert, das kannte ich schon vom Handy, eigentlich eine ziemlich gute Navi-Lösung. Nur habe ich dann festgestellt, dass die Windows- Version von Sygic leider nur wenig Ähnlichkeit mit der Android oder iOS Version zu tun hat, da ist Sygic eine hervorragende Navi Software.Unter Windows funktioniert  es zwar auch, aber die hinterlegten Kartenstände oder die Berechnungsfunktionen sind definitv anders, zudem fehlen Schnittstellen für POI Übergabe etc.  Zudem war es etwas ein Gefummel mit der GPS-Maus, weil das Tablet keinen internen GPS Sensor hat und unter Windows 10 die ganzen Treibermodelle neu sind. Also irgendwie war das auch keine Lösung. Schön war der grosse Display, daran könnte man sich gewöhnen.

Der nächste Versuch war ein ein Android Tablet zu nehmen. Erster Erfolg, Sygic läuft sehr gut darauf. Der interne GPS-Empfänger ist aber fragwürdig, weil einfach nicht die gleiche Empfangsleistung wie mit  einem Nur-Navi, mit der GPS-Maus die ich ja schon habe, geht es deutlich besser. Nächstes Problem: die Lautstärke der Durchsagen ist untauglich mit dem internen Pipser, also braucht es einen externen Lautsprecher. Ein weiteres Problem, die Stromversorgung via Zigarettenanzünder klappt nicht wirklich gut, irgendwie zu wenig Spannung für das Tablet. Irgendwo mitten in Frankreich sind wir mal stehen geblieben weil das Tablet kein Saft mehr hatte, zum Glück war  als Backup noch das abenteuerliche Garmin dabei. Zudem hätte ich gerne ein ziemlich aufgeräumtes Cockpit, jetzt war da ein Kabelpuff für Navi, GPS-Maus und Lautsprecher usw. also auch nicht wirklich eine Lösung. Ein weiteres Manko der Tabletlösungen war, dass es kein TMC gibt. Über die Stauwarnungen kann man ja durchaus geteilter Meinung sein, der eine oder andere Hinweis ist aber trotzdem ganz nützlich.

Kurz hatte ich mich auch mit Doppelschacht Einbau Geräten beschäftigt, aber die Berichte und Reaktionen im Internet haben mich auch nicht überzeugt. Die teuren Einbaugeräte wie Zenec usw. scheinen auch ihre Macken zu haben, am ehesten wären es wohl die zum Teil recht günstigen Android-Lösungen. Interessant wären vor allem Lösungen die das aufspielen eigener Apps zulassen. Nach ein paar Nachfragen, betreffend Updatefähigkeit der Andriodversion (mit negativer Auskunft) habe ich die Finger davon gelassen, weil ich nicht unbedingt will, dass in 1-2 Jahren die Navi Software (Sygic oder so) nicht mehr aktualisiert werden kann, weil es ein neueres Android braucht.

Als ich schon meinte ich müsse mich mit einer unbefriedigenden Lösung zufrieden geben oder die Ansprüche halt deutlich revidieren oder gleich zur guten alten Landkarte greifen hab ich mich an die sehr gute Navigation des Snoopers erinnert.

Wenn die diversen Unzulänglichkeiten nicht gewesen wären hätte ich das Snooper ja wohl behalten. Also habe ich mich über den aktuellen Stand der Snooper-Navi informiert und noch einen Versuch gewagt. Immer in der Hoffnung, dass ja ein paar Jährchen ins Land gegangen sind und die Leute ja hoffentlich auch ihr System etwas weiterentwickelt haben.

Seit einigen Wochen ist jetzt ein Snooper Ventura 6800 in unserem WoMo verbaut und wird drinnen bleiben. Von den früheren Mängel ist einzig die etwas spezielle Farbgebung geblieben (das ist ja kein eigentlicher Mangel, es gibt sogar verschiedene Farbvarianten, wie die Kartendarstellung sein soll, sehr kreative darunter... aber keine die die „normalen“ Farben wie bei wie man es sich bei den meisten Navis gewöhnt ist haben, irgendwo habe ich gelesen das Snooper sei ein Navi für Individualisten, in Bezug auf die Farbgebung stimme ich dem zu, ansonsten funktioniert das Navi perfekt und führt uns absolut zuverlässig auch über kleine Strassen. Die Informationen über Beschränkungen, Höhe, Breite, Gewicht usw. sind sehr umfassend und reichen praktisch bis zu jedem Feldweg. Das Navi reagiert schnell, die Ansagen und Darstellungen sind gut. Die Planung von Routen, die angebotenen Möglichkeiten sind sehr gut, wenn man sich einmal an die Philosophie gewöhnt hat. Sehr gut ist es auch, dass diverse Campingplatz und Stellplatzverzeichnisse implementiert sind, wie z. Bsp. Paul Rogers und ASCCI für Camping oder Campercontact für Stellplätze, zudem findet man unter den Benutzerpois noch weitere Verzeichnisse, eigentlich ziemlich alles was mir bekannt ist. Dadurch ist es gar nicht mehr so wichtig, dass es keine Import Schnittstelle für eigene POIs oder Routen gibt. Eigene Favoriten sind schnell erstellt und gespeichert. Interessant ist auch .z. Bsp. die Möglichkeit von Mehrfachrouten, man gibt verschiedene Ziele ein und das Navi rechnet automatisch die optimale Route. Betreffend optimaler Route, es gibt die klassischen Möglichkeiten von schnellster und kürzester Route. Die Funktion kürzeste Route funktioniert da hervorragend ohne, dass man in unmögliche Situationen gerät wie mit dem Garmin. Interessant ist auch die Funktion vermeiden von Strassen oder Gebieten, ich kann also nicht nur Mautstrassen oder Autobahnen vermeiden, sondern auch einzelne Strassen oder Gebiete ausschliessen, das Snooper rechnet dann einen Weg darum herum.

Ein weiteres Plus ist, dass es von Snooper auch ein Reifendrucksystem gibt (analog einem TireMoni oder so), für das man als Display ebenfalls das Navi verwenden kann. Also konnte ich ein weiteres kleines Display und Kabel eliminieren. Weil mich das Snooper jetzt wirklich überzeugt, habe ich den Strom mit einem separaten Kabel vom Zigarettenanzünder abgenommen und die ganzen Kabel schön hinter den Cockpit-Verkleidungen verstaut, so dass ich mich jetzt an einem sauber aufgeräumten Cockpit und einem funktionierenden Navi erfreuen kann, dass meine Anforderungen praktisch  komplett abdeckt.

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Unser Wohnmobil ist weg

Ja so ist es, unser Wohnmobil ist weg! Nein, es ist nicht etwa gestohlen oder defekt oder sonst etwas Schlimmes, sondern schlichtwegs mit meiner Frau unterwegs.

Das ist das erste Mal, dass meine Frau mit einer Kollegin alleine (ohne mich) unterwegs ist.

Bisher haben wir uns beim Fahren abgewechselt (das Wohnmobil in die Garage versorgen kann meine Frau definitv besser als ich) und auch sonst haben wir uns die „Arbeit“ geteilt.

Jetzt wollte meine Frau aber mal probieren, wirklich alleine unterwegs zu sein und so „Männerdinge“ wie Navi bedienen und WLAN Verbindung aufbauen usw. auch hinkriegen.

Zur Sicherheit habe ich eine kleine Anleitung gemacht obwohl ich eigentlich sicher war, dass das schon klappt – und es klappt bisher auch!

Das finde ich super, weil wir uns wirklich die ganzen Wohnmobil-Tätigkeiten komplett teilen können oder eben auch mal ein Partner alleine unterwegs sein kann, obwohl es natürlich zu zweit am Schönsten ist.

ein paar Veränderungen am Wohnmobil

Wir haben am Wohnmobil ein paar kleine Veränderungen veranlasst oder selber eingebaut, die “im täglichen” Wohnmobilleben angenehm zu spüren sind.

Als Erstes liessen wir bei der Gasversorgung einen Crashsensor einbauen, Jetzt muss nicht immer beim Fahren an der Flasche der Gashahn zugedreht werden, sondern darf offen bleiben.

Da unsere zwei Aufbaubatterien schon im letzten Herbst einmal schwächelten (was sich darin zeigte, dass die Kaffeemaschine am Sonntag morgen nur noch 2 Kaffee hergab) und wir doch ab und zu mehrere Tage freistehen wollen, war da der Wechsel eine Frage der Zeit. So haben wir uns jetzt also eine LiFePo4-Batterie einbauen lassen und hoffen, dass sie die Erwartungen erfüllt.

Einen schönen Nebeneffekt hat das schon jetzt, anstatt 2 mal 24 Kg unter dem Beifahrersitz zu haben begnügt sich die neue Batterie mit 15 Kg bei gleichzeitig mehr Netto-Leistung!

Als Letztes habe ich unseren Kühlschrank von manuell zwischen Gas- Batterie- und Landstrombetrieb auf automatisch umgebaut. Zwar geht das gemäss Hersteller Thetford offiziell nicht, durch einen Beitrag in einem Internetforum bin ich aber darauf aufmerksam geworden, dass es anscheinend recht einfach möglich sein soll, in dem man das Bedienpanel wechselt. Also habe ich mir das nötige Panel beschafft und gewechselt, leider hat das noch nicht funktioniert, der angezeigte Fehler deutete darauf hin, dass auch das sogenannte Powerboard gewechselt werden muss. So habe ich mir auch dieses beschafft und mich mit leicht mulmigem Gefühl an den Ausbau des Alten und Einbau des Neuen gemacht. Erstens ist es ziemlich eng beim Einbauplatz und Zweitens sind da unzählige Kabel und Stecker wieder richtig anzubringen!

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Schlussendlich war der Umbau aber leichter als gedacht und so stellt nun unser Kühlschrank automatisch auf die Beste vorhandene Energiequelle um!

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Pizza aus dem Backofen

Der Tag begann strahlend schön, Frühstück gab es gemütlich vor dem “Haus”.

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Ausser einem kleinen Ausflug nach Weggis mit dem Velo haben wir uns nochmals im Vierwaldstättersee abgekühlt, es war heute sehr heiss.

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Gegen Abend gab es kurz ein paar Regentropfen, aber am späteren Abend war es bereits wieder schön.

So konnten wir draussen unseren neuen Omnia-Backofen einweihen. Das machten wir mit einer Pizza Calzone, die wunderbar schmeckte. Wirklich erstaunlich, was mit dem Ringbackofen auf der Gasflamme möglich ist. Wir haben den Ofen vor allem für Aufbackbrötchen gekauft und wollten aber auch einmal sonst etwas probieren – die Pizza wird es wieder einmal geben!

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Klangweg und Thurfälle

Klangweg und Thurfälle

In der Nacht hat es immer wieder geregnet, erst am Morgen klarte es auf und ab dem Nachmittag hatten wir ganz entgegen dem Wetterbericht sehr schönes Wetter.

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Kurz vor Mittag machten wir uns mit einer Gruppe von Forumsteilnehmern auf den Weg um den Klangpfad zu erwandern. Ab der Alp Sellamatt säumen den Weg immer wieder ganz verschiedene Klang “Instrumente”, was die Wanderung sehr kurzweilig macht.

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Da das Wetter immer noch etwas unsicher aussah, wanderten wir nur einen Teil des Weges und besuchten dafür noch die Thurfälle bei Unterwasser. Das Wasser schiesst da spektakulär über 2 Stufen von 13 und 10 Metern Höhe in einen richtigen Kessel.

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Am Abend fand dann das traditionelle gemütliche Beisamensein statt.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden