Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Oberengadin

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Der Stellplatz in Rona erwies sich schon am morgen früh als recht laut, einerseits durch die nahe Julierstrasse und auch wegen einer Baustelle. So waren wir früh wach und sind auch relativ früh losgefahren. Dafür war aber auch Zeit für einen Abstecher nach Samedan, um den Ort wieder einmal zu Besuchen an dem ich (Mathias) einen Teil meiner Schulzeit verbracht habe. Gegen Mittag ging es dann auf den Campingplatz Morteratsch auf dem wir uns für die nächste Woche häuslich eingerichtet haben.

Tal- und Bergfahrt

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Wir haben „unsere Zelte“ abgebrochen und sind weiter gefahren in Richtung Engadin. Der Tag verlief weitestgehend unspektakulär, abgesehen davon, dass ziemlich viel Verkehr unterwegs war. Das Lötschental hinab war noch ganz angenehm, am gleichen Stand wir beim Hinauffahren haben wir angehalten und feine Walliser Aprikosen erstanden. Das Wallis hinauf war dann ziemlich Verkehr, auch über den Furkapass war einiges los, aber wir kamen ohne Probleme über den Pass. Auf dem Oberalppass haben wir Mittagspause gemacht und sind dann via Reichenau-Tamis - Tiefencastel in Richtung Julierpass gefahren. In Rona übernachten wir auf einem Stellplatz und nehmen Morgen den Julierpass in Angriff um am Nachmittag auf dem Camping Morteratsch bei Pontresina einzuchecken.

Gut sind wir schon wieder etwas in der Höhe, in der Region Ilanz war es uns schon zu warm, ca. 28° sind wir uns nicht gewohnt.

Langgletscher

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Recht früh am Morgen sind wir in Richtung Langgletscher ganz hinten im Lötschental losmarschiert. Unterwegs durften wir uns wiederum an der schönen Blumenwelt erfreuen und natürlich am schönen Wetter. Zum Wandern war es gerade noch angenehm (kurz ärmlig und beinig). Der Langgletscher verdient seinen Namen schon bald nicht mehr, der Gletscherschwund ist eindrücklich dokumentiert. Pro Jahr ist der Gletscher 18m kürzer und 4m weniger hoch. Das Gletschertor, mag ich mich erinnern war mal gleich beim Wanderweg, und ist jetzt weit weg oben am Hang. Auch auf dem Rückweg zum Campingplatz durften wir uns wieder an allerhand schöner Natur erfreuen.

Fafleralp

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Nach einem gemütlichen Start in den Tag haben wir uns auf eine leichte Wanderung das Lötschtal hinab gemacht. Unser Ziel war Kippel, wo ich Verwandtschaft hatte und in jungen Jahren auf Besuch war. Die Verwandtschaft gibt es aber seit längerer Zeit nur noch auf dem Friedhof und beim Haus war ich mir auch nicht mehr sicher, zu viel hat sich verändert. Aber egal, die Wanderung war schön und führt uns durch blumenreiche Wiesen mit einer Vielzahl verschiedener Blumenarten. Für den Rückweg haben wir das Postauto genommen und den Rest des Tages gemütlich beim Womo verbracht. Im Verlaufe des Nachmittags füllte sich der Campingplatz und ist jetzt proppenvoll, zum Glück haben wir ein Plätzchen am Rande.

Ins Lötschental

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Heute haben wir den Platz in Savièse verlassen und sind weiter in Richtung Oberwallis gefahren. Die nächsten Tage verbringen wir auf dem Campingplatz Fafleralp, ganz zuhinterst im Lötschental. Wir wollen auch hier etwas wandern gehen. Die Temperaturen steigen jeden Tag an, selbst auf 1800m ist es ziemlich warm, zwischendurch ist man froh um etwas Schatten.

Savièse

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Die Walliser waren in der Nacht ruhig und auch sonst war es angenehm still. Für den heutigen Tag hatten wir eine Wanderung geplant. Das Ganze war dann schlussendlich eine ziemlich anstrengende Sache, es ging teilweise sehr steil hinauf und auch der Abstieg war dann ziemlich anstrengend. Auf alle Fälle waren wir ziemlich froh als wir wieder beim Womo ankamen und die müden Beine hochlagern konnten. Es war aber trotzdem eine schöne Wanderung hoch über Savièse, teilweise den Suonen entlang und mit sehr schönen Naturwiesen, mit allerhand Pflanzen die bei uns sehr selten sind. Auch den Schmetterlingen gefiel es offensichtlich, wir haben noch nicht oft so viele Schmetterlinge gesehen.

Am Abend haben wir uns dann mit einem feinen Fondue "Baccus" im nahen Chalet Binii belohnt - sehr empfehlenswert. Das war übrigens unser erster Nach-Corona Restaurantbesuch.

Ins Wallis

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Nach einer wirklich ruhigen Nacht sind wir am Morgen (für unsere Verhältnisse recht früh) weitergefahren in Richtung Wallis. Unser erstes Ziel ist der Parkplatz „Bisse de Torrent Neuf“ oberhalb Savièse. Da waren wir schon einmal und es hatte uns sehr gut gefallen. Dieses Mal standen deutlich mehr Wohnmobile auf dem Platz, zum Glück ist er aber sehr gross und es hat schön Platz für alle. Wir fanden sogar problemlos einen Platz in er „ersten Reihe“ mit dem schönen Blick auf die gegenüberliegende Talseite. Schön, dass es so etwas gibt und erst noch gratis! Selbst eine VE gibt es, also perfekt, dazu das schöne Wetter - ein wirklich gelungener Ferienbeginn. Im Verlauf des Nachmittags haben wir noch eine kleine Testrunde mit dem neuen eBike gemacht und sind auf dem Parkplatz 50m weitergezügelt. Dies weil gegenüber eine grössere Gruppe Walliser ihr Partyzelt aufgestellt hat und es schon am Nachmittag recht lustig hatte. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wir möchten aber gerne etwas Ruhe geniessen und wenn es um die Zeit schon laut ist hatten wir Befürchtungen um unsere Nachtruhe. Das Wetter ist auf 1000M recht angenehm, noch etwas viele Wolken, aber es soll von Tag zu Tag wärmer und sonniger werden.

Gute 2 Wochen Pause

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Pause heisst Ferien. Ganz ursprünglich waren 3 Wochen Ferien geplant, die wir für eine Reise in Richtung Ostsee nutzen wollten. Corona und etwas viel zu tun im Büro liessen die Ferien schrumpfen und das Reiseziel ändern. Irgendwie bleiben wir im Moment lieber in der Schweiz, was ja durchaus auch schöne Möglichkeiten bietet. Geplant ist jetzt eine Wallis - Engadin Tour. Gestartet sind wir am Freitagnachmittag, zuerst noch bei unserem Velohändler vorbei um das neue e-Bike für Coni abzuholen und gleich weiter zu fahren. Allzu weit sind wir nicht gefahren, schon länger stand das Ziel Wangen an der Aare auf der todo Liste, seit gut zwei Jahren gibt es da einen Stellplatz. Gut angekommen machten wir noch einen kleinen Bummel durch das hübsche Städtchen. Das Wetter sollte für die nächste Zeit auch passen, heute gab es zwischendurch noch etwas Regen, aber immerhin bei sehr angenehmen Temperaturen.

Am Abend unterhielt uns dann noch unser fauchender Nachbar, eigentlich ein friedlicher Schwan, der in der Wiese weidete, aber anscheinend eine Aversion auf Hunde hat. Auf jeden Fall ging er auf jeden Hund los, der in der Nähe war - zum Glück haben wir keinen Hund!

Wochenende in Weggis

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Für das Wochenende haben wir in beim Camping Gerbeweid in Weggis angefragt ob es noch Platz hat. Auf diesem kleinem Platz waren wir bereits schon einmal mit guten Erinnerungen.

Am Freitag am späten Nachmittag gut angekommen, bei starkem Föhnwind. Hinter dem Wohnmobil als Windschutz war es sehr angenehm oder eher schon heiss, bis in den späten Abend.

 

Auf die Nacht hin hat sich der Föhn dann beruhigt und liess uns gut schlafen. Für den Samstag war über den Tag schönes Wetter angesagt und gegen Abend starke Gewitter, allenfalls mit Sturm und Hagel. Davon liessen wir uns erst mal nicht beirren und machten einen Fussmarsch nach Weggis und dem See nach zurück, am Nachmittag war es ziemlich schwül und wir schwitzten recht bei einem steilen Aufstieg im Wald.

Am späteren Nachmittag wurde es dann immer dunkler und bedrohlicher am Himmel, irgendwann begann es dann auch stark zu Winden.

Ausser ein paar Regentropfen passierte aber zum Glück nichts weiter. Auch die für die Nacht angekündigten Gewitter blieb es aus, gegen Sonntagmorgen begann es zu regnen und es war dann am Morgen kühl, nass und trüb, so dass wir uns schon vor Mittag auf den nach Hause weg machten. Trotz der etwas frühen Heimkehr ein durchaus gelungenes Wochenende.

Fazit Auffahrt 2020

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Eigentlich ist das verlängerte Wochenende mit Maria Himmelfahrt ganz anders verlaufen als geplant. Die erste Übernachtung war noch so vorgesehen, nachher war alles anders als mal angedacht. Aber genau das ist ja auch der Reiz mit dem Wohnmobil, wir können ganz flexibel „planen“ und dann doch etwas anderes machen. So geht ein wunderschönes Wochenende zu Ende - zum Glück ist in einer Woche Pfingsten.

Regentag

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Für den heutigen Tag war Regen vorhergesagt. Beim Aufwachen am Morgen hatte es auch schon viele. Wolken. Überraschend klarte der Himmel dann aber auf, so dass wir draussen unser Frühstück geniessen konnten. Zwischendurch wurde es sehr warm, bevor dann gegen 11:00 Uhr schwarze Wolken aufzogen und es intensiv zu Regnen begann. Wir hatten zwischenzeitlich beschlossen gleich nochmals eine Nacht an dem schönen Platz anzuhängen. Den ganzen Nachmittag regnete es zum Teil recht intensiv, bevor es dann richtig auf den Abend hin abtrocknete, so dass noch etwas Bewegung an der frischen Luft möglich war.

Fringeliflue

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir im Verlauf des Morgens zu einer augedehnten Wanderung auf die Fringeliflue gestartet. Der steile Aufstieg wurde mit einer schönen Aussicht auf das Laufental belohnt. Auf der Fringeliflue, obwohl es eigentlich ein Grat ist, ist auch der Röschtigraben, auf der einen Seite (Kanton Solothurn und Baselland wird schweizerdeutsch gesprochen und auf der anderen Seite (Kanton Jura) französisch. Nach dem Abstieg bei mittlerweilen recht heissem Wetter haben wir beim Wohnmobil die Füsse hochgelagert und den schönen Rest-Nachmittag genossen. Weil der Platz an dem wir sind so schön ist, haben wir beschlossen eine weitere Nacht anzuhängen und erst morgen weiter zu fahren.

Chilpen

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Die Nacht verlief nicht ganz so ruhig wie gedacht. Um ca. 3 Uhr bis 4 Uhr morgens wurden wir von 2 jungen Pärchen „unterhalten“ die wohl die laue Nacht genossen und es sehr lustig hatten, leider in der Nähe unseres Schlafplatzes. Kurz nachdem es dann ruhig wurde kam der erste Jogger, der beim ersten Morgenlicht seine Runde ab dem Parkplatz drehen wollte und darum sein Auto neben dem Wohnmobil parkierte. Dadurch waren wir früher unterwegs als geplant, wir fuhren nicht sehr weit bis nach Dietgen, da parkierten wir unser Womo und machten uns auf in das Naturschutzgebiet „Chilpen“. Beim Chilpen handelt es sich um ein sehr schönes Naturschutzgebiet, mit Magerwiesen und lichten Waldwiesen mit allerhand Orchideenarten und sonstigen seltenen Pflanzen. Durch das Gebiet führen ein paar Wege, aber auch die weitere Umgebung ist sehr schön.

Nach einer ca. 3 stündigen Wanderung waren wir wieder beim Womo und fuhren weiter in Richtung Passwang. Eigentlich wollten wir da bei der Kapelle auf dem Parkplatz unsere nächste Nacht verbringen. Als wir mitte Nachmittag ankamen sind da aber schon 2 andere Camper gestanden, so sind wir lieber weitergefahren. In der Nähe von Delemont (bei Montsevelier) haben wir dann im 3.ten Anlauf einen für uns genehmen Platz zum Übernachten gefunden, neben einem Sportplatz in erhöhter Lage mit schöner Aussicht.

Auffahrtswochenende

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Während den letzten Wochen sind wir wegen Corona schön brav zu Hause quasi in Isolation geblieben. Aber über das verlängerte Wochenende von Donnerstag Auffahrt bis Sonntag wollen wir doch wieder einmal das Womo-Leben geniessen. Da die Campingplätze noch geschlossen sind, bleibt uns nichts anderes übrig als frei zu stehen. Das ist aber für uns kein Problem, wir sind sowieso wenig auf Campingplätzen, zudem ist ja das Ansteckungsrisiko auf einem einsamen Parkplatz klein, insofern Verhalten wir uns richtig vorbildlich. Am späten Mittwochnachmittag sind wir losgefahren, allgemeine  Richtung Westen, nach Aarau sind wir aufs Land gefahren und haben in der Nähe von Rohr einen idyllischen Übernachtungsplatz gefunden.

Sarnen

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Für dieses Wochenende war wiederum untypisches Februarwetter (eher Frühlingswetter) angesagt. Schön sollte es überall sein, am wärmsten in der Innerschweiz, so beschlossen wir den Sarnersee als Ziel zu wählen. Als genaues Ziel wählten wir den Camping Seefeld gleich bei Sarnen.

Bei schönstem Wetter wurden wir am Freitagabend freundlich auf dem Campingplatz begrüsst. Zwar ist in dieser Jahreszeit nur ein Teil der Infrastruktur in Betrieb, aber es hat alles was wir brauchen und viel Platz. Bevor es dunkel und kalt wurde reichte es gerade noch für einen kleinen Rundgang nach Sarnen.

Am Samstagmorgen lag Reifen auf der Wiese, der sich aber rasch auflöste als die Sonne hinter den Bergen hervorkam. Das strahlend schöne Wetter lud zu einer Wanderung ein, wir wollten die Klause von Niklaus von der Flüe einen Besuch abstatten. Der Weg führte teilweise steil vom See her hoch in Richtung Flüeli-Ranft, aber wir genossen den frühlingshaften Tag und die prachtvolle Aussicht. Einzig die Bauern die den schönen Tag auch nutzen um die Gülle auf die Felder zu sprühen, waren nicht ganz nach unserem Geschmack. Aber das muss halt auch sein, unsere Jacken, die den Landwirtschaftsduft annahmen, kann man ja wieder waschen.

Oben in Flüeli-Ranft angekommen stiegen wir in Richtung Klause hinunter und besichtigten die Anlagen des Wallfahrtortes.

Für den Rückweg genehmigten wir uns das Postauto, die ungewohnte Wärme und der steile Aufstieg haben wir doch gespürt. Den Nachmittag verbrachten wir beim Wohnmobil und genossen die Sonne, zwischendurch wurde es schon fast zu heiss.

Zum Abschluss des Tages wurden wir dann noch mit einem Alpenglühen und einem aussergewöhnlich intensivem Abendrot verwöhnt.

Der Sonntag war dann nicht ganz so schön wie ursprünglich versprochen, darum liessen wir es gemütlich angehen und machten uns im Verlauf des Nachmittags auf den Heimweg.

Käse und warmes Wetter

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Endlich hatten wir wieder einmal Zeit um das Womo aus der Garage zu holen. Der Wetterbericht versprach in allgemeiner Richtung Nordwest das beste Wetter, sonnig und warm, am Sonntag gegen 20° und das Mitte Februar.

So sind wir am Freitag gegen Abend los gefahren bis nach Ferrette und haben uns da auf dem kleinen Stellplatz für die Nacht einquartiert.

Nach Ferrette sind wir gefahren, weil da die Fromagerie Antony ist. Maitre Bernard Antony liefert seine Käse nach Paris, London und wohin auch immer, an die feinsten Restaurant-Adressen. Bevor wir am Samstag in die Käserei fuhren, habe ich noch die neue Mini Drohne ausprobiert und den Stellplatz von oben fotografiert.

 

Gegen Mittag sind wir dann in die Käserei um als Mittagessen einen Degustationsteller mit feinsten Käsen zu geniessen. Seit knapp 40 Jahren ist der Chef am Käse veredeln und in die ganze Welt zu exportieren und sich aber nicht zu schade selber die Degustationsteller zu servieren und zu erklären, was für feine Käse darauf sind.

Bevor wir weiter gefahren sind, haben wir noch einige der feinen Käse erstanden, unter anderem einen reifen Münsterkäse, der dick eingewickelt wurde mit Plastik und trotzdem in unserem Kühlschrank seinen Geschmack ausströmte. Jedes Mal wenn wir den Kühlschrank öffneten, war nachher das Wohnmobil mit dem unvergleichlichen Geschmack „eingenebelt“, ein Wunder das der Gaswarner nicht losging!

Am Samstagnachmittag sind wir auf den grossen Parkplatz beim Lac du Malsaucy gefahrn. Da gibt es eine grosse Freizeitanlage und auf dem Parkplatz kann man Übernachten. Als wir ankamen staunten wir über die vielen Autos, die Anlagen scheinen sehr beliebt zu sein. In den Anlagen war dann auch ein Gewimmel von Menschen, die das schöne Wetter genossen.

 

 

 

 

 

 

Gegen Abend als die Sonne unterging, leerte sich der Parkplatz sehr rasch, nebst uns standen nur noch 3 andere Wohnmobile auf dem Platz, nichts störte unsere Nachtruhe.

Am Sonntagmorgen war es erst bedeckt und wir zweifelten noch, dass es wirklich so warm werden sollte wie angekündigt. Aber egal wir hatten eine Wanderung um die diversen Seen geplant und marschierten am späteren Morgen los. Die Gegend ist übersät mit zahllosen kleinen und grösseren Seen, der Lac du Malsaucy und ein paar andere gehören zu einem grossen Naturschutzgebiet.

Gegen Mittag kam dann die Sonne immer mehr durch die Wolken und es wurde tatsächlich sehr warm. So warm, dass sich auch bereits sehr viele Zitronenfalter auf machten um die Sonne zu geniessen. Noch nie haben wir Mitte Februar in unseren Breitengraden Schmetterlinge fliegen sehen.

Müde von der Wanderung ging es im Verlauf des Nachmittags zurück nach Hause.

Sylvester in Bad Krozingen

Sylvester in Bad Krozingen

Die letzten Jahre haben wir Sylvester südlich der Alpen verbracht und sind etwas in der Gegend herum gegondelt. Für dieses Jahr wollten wir nicht so weit fahren und haben uns deshalb entschlossen das alte Jahr gemütlich in Bad Krozingen ausklingen zu lassen. Zum Glück haben wir uns einen Stellplatz reservieren lassen, die gut 70 Plätze waren praktisch alle beleg, als wir am 28. Dezember ankamen. Zum Einstieg ins Jahresende haben wir uns mit einem der vielen Welnessangeboten verwöhnen lassen. Die Therme war in diesen Tagen jeweils vor allem gegen Abend gut besucht und für uns etwas zu überfüllt, aber wir waren ja nicht nur wegen der Therme nach Bad Krozingen gefahren. Das Wetter war wie verbreitet nicht ganz wie gewünscht, an den meisten Tagen war die Sonne kaum zu sehen, sondern alles in dichten Nebel gehüllt.

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Einzig an Sylvester war vom Morgen her blauer Himmel, den Tag nutzen wir um nach Staufen zu laufen und uns dort etwas umzusehen. Staufen ist auch sonst ein sehr schöner Ort und jetzt in der Weihnachtszeit sehr hübsch geschmückt.

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Den Sylvester feierten wir in den letzten Jahren gemütlich schlafend im Bett, das hatten wir auch über diesen Jahreswechsel im Sinn. Allerdings hatten wir unterschätzt wie viel Feuerwerk abgeballert wird, wir dachten etwas ausserhalb am Kurpark gelegen sei es wohl etwas ruhiger…. An Neujahr haben wir dann nochmals die Therme besucht, mit deutlich weniger Leuten im Wasser konnten wir uns nochmals gründlich einweichen, bevor wir am 2. Januar wieder nach Hause führen.

Fazit: die Knallerei an Sylvester ist definitiv nichts für uns, für nächstes Jahr werden wir uns wieder eine ruhigere Gegend suchen.

Fürstlicher Weihnachtsmarkt Hohenzollern

Fürstlicher Weihnachtsmarkt Hohenzollern

Als letztes auf unseren kleinen Weihmachtsmark-Tour stand heute noch der Besuch des fürstlichen Weihnachtsmarkt auf der Burg Hohenzollern auf dem Programm. Gleich neben unserem Übernachtungsplatz fährt der Shuttle-Bus in Richtung Burg. Schon am Morgen um 11:00 Uhr war der Bus gut gefüllt und die Parkplätze in der Nähe der Burg gut besetzt. Oben bei der Burg wehte eine Steife Brise Westwind, zum Glück hat die Burg ja schützenden Mauern. Der Weihnachtmarkt findet im Burghof und in einem Saal statt. Der Weihnachtsmarkt ist nicht allzu gross, ist aber natürlich sehr speziell wegen der Lage. Am Abend bei Dunkelheit sei es besonders schön wurde uns gesagt, aber hat dann noch viel mehr Leute.

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Für uns ging es aber im Verlauf des Nachmittags wieder nach Hause, angefüllt mit vielen schönen Eindrücken und Taschen mit allerlei Zusammengekramten.

Altdeutscher Weihnachtsmartk Bad Wimpfen

Altdeutscher Weihnachtsmartk Bad Wimpfen

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht sind wir zu unserem nächsten Ziel Bad Wimpfen aufgebrochen. In Ludwigsburg schien die Sonne je näher wir Bad Wimpfen kamen, desto mehr Nebel gab es, der sich erst im Verlauf des Nachmittags auflöste.

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Zum Glück kamen wir bereits vor Mittag auf dem kleinen Stellplatz an, kaum hatten wir den zweitletzten Stellplatz bezogen, kamen weitere Wohnmobile die keinen Platz mehr fanden. Auch der vor dem Stellplatz liegende Parkplatz war mit Autos komplett belegt, der Weihnachtsmarkt der heute eröffnet wird, scheint viel Anziehungskraft zu haben. Am Nachmittag sind wir dann durch den Weihnachtsmarkt gebummelt. Die Stände verteilen sich in den Gassen der Altstadt, was zusammen mit den schönen Fachwerkhäusern auch am Tag eine sehr schöne Stimmung gibt. Es hat sehr viele Stände mit handwerklichen Erzeugnissen aus der Region, was uns sehr gefällt, für die allerwelts Artikel die es überall gibt, muss man ja nicht unbedingt so weit reisen.

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Nach dem Eindunkeln hat uns auch die Beleuchtung der Gassen und Stände sehr gut gefallen, es gibt eine richtige Weihnachtsstimmung.

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Der Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen hat uns definitiv besser gefallen als derjenige von Ludwigsburg. Das liegt sicher auch daran, dass Bad Wimpfen auch eine Reise ohne Weihnachtsmarkt wert ist, eine tolle Altstadt mit schönen Geschäften warten das ganze Jahr über auf Besucher. Zusammen mit den schönen Ständen für uns einer der schönsten Weihnachtsmärkte die wir schon besucht haben.

Barock-Adventsmarkt Ludwigsburg

Barock-Adventsmarkt Ludwigsburg

Nach einer kalten Nacht, am Morgen draussen -6° und auch im Womo wurde es kühl, 8° weil wir die Heizung auf kleinster Stufe laufen liessen, sind wir gegen 9:00 Uhr aufgebrochen nach Ludwigsburg.

Zuerst machten wir aber einen kleinen Umweg um das Wasserschloss von Sulz Glatt anzuschauen.

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Die Landschaft sah winterlich aus, dicker Raureif lag auf den Feldern. Das Wasserschloss war natürlich geschlossen, wie auch er Rest der Anlage, aber auch auf einer kurzen Fussrunde bekamen wir einen guten Eindruck von der schönen Anlage.

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Auf der Autobahn fuhren wir dann in Richtung Ludwigsburg, um Stuttgart herum mit ziemlich viel Verkehr, aber immerhin ohne Stau. Den Stau gab es dann beim Eingang zum Parkplatz, auf dem auch die Wohnmobilstellplätze sind. Es gibt so etwas wie ein Zählsystem, nur so viele Auto wie Plätze kommen rein. Blöd war nur, der Parkplatz für Autos war voll, Wohnmobilplätze hatte es noch freie, der Zähler ist aber nur für Auto…… Nachdem wir etwa 10‘ gestanden haben und warteten bis ein Auto raus fährt, kam ein Herr im Auto hinter uns auf die Idee, den Kontaktknopf am Automat zu drücken und der sich meldenden Stimme zu erklären, dass ein Womo auf die Einfahrt warte und es noch freie Plätze habe. Tatsächlich öffnete sich für uns die Schranke und wir konnten parkieren. In die Altstadt ist es etwa zu Fuss 10‘ zum Laufen. Bei schönem sonnigen Wetter haben wir den Barock-Weihnachtsmarkt bei Tageslicht angeschaut. Ein durchaus schöner Weihnachtsmarkt, aber mit der Bezeichnung Barock sind die Erwartungen fast noch etwas grösser gewesen.

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Mit müden Beinen und vollen Taschen sind wir am späteren Nachmittag zurück zum Womo gekommen. Etwas ausgeruht sind wir dann im Dunkeln nochmals losgelaufen um die Beleuchtung anzusehen. Zuerst gab es aber im Gasthaus Rossknecht ein deftiges, gutes Nachtessen. Die Beleuchtung ist wirklich sehr schön, da es aber am Abend sehr viele Leute hatte und es wieder recht kühl wurde sind wir bald wieder zum Womo zurückgelaufen und verbringen den Rest des Abends an der Wärme.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden