Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Palermo

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Auf dem Stellplatz „Idea Vacanze“ haben wir erstaunlich gut geschlafen, obwohl er eigentlich mitten in der Stadt ist. Aber geschützt von ein paar Häuserzeilen und etwas Grün ist es angenehm ruhig. Die Betreiber des Platzes sind sehr hilfsbereit und erklären, wie man am besten ins Zentrum kommt und geben sonstige Tipps. Auch Busbillette und z. Bsp. Wasser kann gekauft werden.

Mit dem Bus sind wir zum Hafen gefahren und haben uns zu Fuss aufgemacht die Altstadt zu entdecken. Wir waren schon einmal vor ca. 15 Jahren auf einer Kreuzfahrt in Palermo vorbeigekommen. Damals erschien uns die Stadt ziemlich düster und schmutzig und zudem ein Verkehrswirrwar. Auch heute ist es noch schmuddelig, aber die Altstadt ist trotzdem einen Besuch wert.

Besonders die verschiedenen Märkte sind sehr faszinierend.

Zwischendurch haben wir einen Sightseeing Bus genommen, um die Füsse zu entlasten. Mit dem Bus kann man auch recht entspannt den Verkehr geniessen, auch da gibt es allerhand Sehenswertes.

Eigentlich hatten wir vor mit dem Bus auch noch nach Monreale zu fahren. Nach einer dreiviertel Stunde Wartezeit kam der Bus gestopft voll mit Leuten, anhand der vielen Leute in der Stadt und dem vollen Bus, liessen wir das Unterfangen Monreale sein - schon ein Grund, um mal noch etwas mehr ausserhalb der Saison wieder zu kommen. Am Nachmittag war es bedeckt und ein paar Tropfen Regen fielen, bei angenehmen 22°. Gerade richtig, um sich einzugewöhnen. Mit müden Füssen, vielen Eindrücken und ein paar Lebensmittel vom Markt kamen wir wieder zurück zum Wohnmobil.

Fährentag

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Pünktlich um 23:30 legte die Fähre ab in Richtung Palermo. Unsere Kabine lud zum Schlafen ein, leider mit einem etwas harten Bett, was mein Rücken am Morgen zurückmeldete. Den Freitag verbrachten wir mit Lesen und etwas Schiff Besichtigung. Das Meer war den ganzen Tag über sehr ruhig, also keine Gefahr für allfällige Seekrankheiten. So konnten wir das sehr gute Essen auf dem Schiff wirklich geniessen. Pünktlich legten wir in Palermo um 19:30 Uhr an. Da kam ein kleiner Kulturschock in Sachen Auto fahren, Bis zum avisierten Stellplatz waren es zwar nur knappe 3km, aber an den Verkehr müssen wir uns erst noch gewöhnen. Heil angekommen auf dem Stellplatz haben wir für 2 Nächte gebucht. Am Abend um 21:00 Uhr waren es immer noch angenehme 23°.

Auf die Fähre Genua - Palermo

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir früh durch Hundegebell und Vogelgezwitscher geweckt worden. Um 08:30 Uhr sind wir losgefahren mit dem Ziel Genua. Die Fähre nach Genua fährt aber erst um 23:3ß Uhr, deshalb haben wir einen Zwischenstopp mit einem Besuch von Pavia geplant. Der Verkehr war bis kurz vor Chiasso recht flüssig. Vor dem Zoll dann Stau, der sich dann mit wenigen Unterbrüchen praktisch bis nach Mailand fortsetzte. Schlussendlich brauchten wir bis Pavia anstatt geplanter guter eineinhalb Stunden dreieinhalb Stunden. Bevor wir das Zentrum von Pavia besuchten, wollten wir noch das Kloster Certosa die Pavia besuchen. Durch den Stau kamen wir leider erst zur Siesta Zeit an und konnten nur von aussen in die Anlage schauen. Den Besuch heben wir uns für ein anderes Mal auf.

In Pavia fanden wir gleich am Rande des Zentrums einen Parkplatz und erkundeten die schöne Altstadt zu Fuss. Zuerst die bekannte Brücke „Ponte Coperto und dann die Innenstadt. Es gibt einige sehr schöne Plätze und stattliche Häuser. Besonders beeindruckend fanden wir den Dom mit einer riesigen Kuppel.

Da wir nach dem Stadtbesuch immer noch Zeit hatten führen wir zuerst noch etwas übers Land in Richtung Genua, eine rechte Strecke auf einer schmalen Dammstrasse entlang dem Po, leider mit recht viel Verkehr, so war das etwas anstrengend. Danach ging es in ein Weinbaugebiet, dass uns ganz stark an die Gebiete im Piemont erinnerte, auch die schmalen Strässchen - diese zum Glück mit ganz wenig Verkehr.

Nach Voghera ging es zurück auf die Autobahn nach Genua - fast ohne Stau! So ging ein abwechslungsreicher Tag mit Warten auf das Einschiffen zu Ende. Ach ja, die Temperaturen: am Nachmittag und Abend war es 29° - passend zum sich für den Süden einzugewöhnen.

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