Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Fazit 2 Wochen Südfrankreich

2 Wochen waren wie immer viel zu kurz. Das Wetter war meistens sehr schön und vor allem warm und trocken.

Von der Benzinknappheit haben wir praktisch nichts gemerkt, wir sind an ein paar Tankstellen vorbeigefahren, die geschlossen waren, einmal war der Diesel auf 20 Liter rationiert, ansonsten alles normal.

Wir haben wieder sehr viele schöne neue Orte entdeckt und werden sicher wieder einmal nach Südfrankreich fahren. Die Zeit Anfang Juni ist recht gut, alles ist schon offen und in Betrieb, aber die grossen Massen an Touristen fehlen noch, nirgends gross anstehen oder Platz suchen. Vor allem hat es uns das Hinterland des Languedoc-Roussillon angetan, eine Region reich an Kulturgütern als verschiedenen Epochen.

Reiseroute

 

PS: Diesen Eintrag habe ich erst eine Woche nach den Ferien gepostet, nicht in erster Linie weil ich keine Zeit hatte, sondern weil uns die Swisscom während unserer Ferien durch eine Fehlschaltung von der Umwelt abgeschnitten hat und ich eine Woche brauchte um die Swisscom zu überzeugen, dass sie doch einmal einen Techniker vorbeischicken sollten!

Palais Idéal

Leider sind die Ferien schon wieder vorbei, deshalb machten wir uns heute auf in Richtung Heimat.

Zuerst durch die Camargue nordwärts.

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Anschliessend ein Stück Autobahn, bis wir rechts abbogen nach Hauterives um uns noch das Palais Idéal anzusehen.

Das Palais Idéal wurde vom Postboten Ferdinand Cheval zwischen 1879 und 1922 ganz alleine gebaut. Anscheinend hat Herr Cheval seine Freizeit ( in der Nacht..) genutzt um an seinem Palais Idéal zu bauen. Die Ideen hatte er von Ilustrierten und Briefmarken usw. weiter als über ein paar Dörfer im Umkreis sei er sein ganzes Leben lang nicht gekommen. So ist ein eigenwilliges, eindrückliches Bauwerk entstanden, dass er der Nachwelt hinterlassen hat.

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Danach fuhren wir weiter bis nach Annecy, da wollten wir eigentlich übernachten, allerdings war der kleine Stellplatz total voll. So suchten wir uns etwas in der Nähe und kamen nach La Roche-sur-Foron, da gibt es einen Stellplatz. Es ist ein kleines Städtchen mit einem alten Stadtkern, einer Burgruine und einem Schloss, ein Spaziergang durch das Städtchen lohnt sich durchaus.

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Strandtag

Strandtag

Den heutigen Tag genossen wir am Strand, bevor es Morgen wieder in Richtung Regen geht.

Mehr oder weniger den ganzen Tag haben wir uns auf den Liegestühlen bequem gemacht.

Am Abend sind wir dann noch auswärts so richtig fein Schlemmen gewesen, das Restaurant “la Cave a Huitres” bietet sich dazu wirklich an.

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Camargue

Camargue

Auf der Weiterfahrt besuchten wir Aigues-Mortes. Wir waren schon mal vor über 30 Jahren da, damals hatten wir keinen guten Eindruck bekommen – schmuddelig und verfallen war es. Jetzt waren wir positiv überrascht, alles sehr sauber und aufgeräumt, durchaus einen Abstecher wert.

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Weiter sind wir nach Saintes-Maries-de-la-Mer gefahren, da kamen wir schon vor 2 Jahren auf unserer zweiten Wohnmobilreise vorbei und hatten gute Erinnerung an den Campingplatz “la Brise” und vor allem an die schöne Camargue-Umgebung. Das ist alles immer noch so, nur hatten wir vergessen, dass schon letztes Mal das Meer so elendiglich kalt war -  das ist auch wieder so! Trotzdem legen wir noch einen Strandtag ein, mal sehen ob wir es noch bis zum Hals ins Wasser schaffen.

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Flamingos

Flamingos

Nach einer ruhigen Nacht (auch unser Nachbar war anscheinend Müde – kein Wunder) sind wir weiter gegen Norden gefahren. Auch wieder einmal über etwas komische Strassen, diesmal war aber nicht das Navi Schuld sondern Bauarbeiten und eine entsprechende Umleitung.

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Trotzdem sind wir wohlbehalten in Villeneuve-les-Maguelone angekommen, und übernachten da auf dem Stellplatz.

Villeneuve-les-Maguelone liegt etwas zurück versetzt vom Meer, getrennt durch ein paar Salzseen, zur Küste hin hat es eine Insel in den Salzseen, auf der ganz für sich alleine eine Kathedrale steht. Mit dem Velo sind wir zur Küste gefahren und haben im Meer, dass hier viel wärmer ist, gebadet und den vielen Kite-Surfern zugesehen.

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Auf dem Rückweg sahen wir unzählige Flamingos die ihre Nahrung im Salzsee suchten. Überhaupt ist um den Stellplatz herum, der sehr schön liegt, allerhand los. Wir sehen die Flamingos im See, unzählige Vogelarten die in den Büschen zwitschern, eine Kaninchen ist vorbei gehoppelt, Camarque-Pferde und Frösche die quaken.

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Narbonne Plage

Narbonne Plage

Den heutigen Tag verbrachten wir mit Nichtstun am Strand von Narbonne.
Am Morgen einen Spaziergang am Strand, etwas Drachen steigen lassen, wobei der Wind zu stark und vor allem zu viele Windböen hatte. Ansonsten einfach etwas im Schatten die Wärme geniessen.

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Auch ins Meer haben wir uns wieder gewagt, wobei es schon noch ziemlich frisch war.

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Also ein geruhsamer Tag…. Wären da nicht unsere Wohnmobilnachbarn gewesen.
Der Mann war tatsächlich den ganzen Tag irgendetwas „am näggele“, unglaublich was die alles in ihrem Campingbus (nebst 2 Hunden) mitschleppen, was irgendwie aufgebaut oder wieder abgebaut werden kann / muss und was man sonst noch so alles an einem Campingbus auf– und zumachen kann. Ich glaube den ganzen Tag ist unser Nachbar kaum 5’ mal ruhig in einem Stuhl gesessen. Wir haben uns ernsthaft überlegt ob wir weiterfahren sollen, mit dem ständigen Rumoren von nebendran, aber der Strand ist halt schön.

Zum “Trost” haben wir uns auswärts ein feines Nachtessen gegönnt.

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Am Meer

Am Meer

Von Saint Cyprien fuhren wir heute der Küste entlang nordwärts bis Narbonne Plage. Wieder einmal gab es auch ein paar schmale Strassen, im dümmsten Moment Gegenverkehr und schon hat unser zweiter Aussenspiegel auch einen Kratzer, weil er mit einer Begrenzung “Feindberührung” hatte.

Die Fahrt der Küste entlang ist teilweise sehr schön (soweit nicht alles verbaut ist)

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In Narbonne Plage werden wir zweimal übernachten und etwas das Strandleben geniessen. Heute sind wir beide auch im Wasser gewesen, es ist zwar noch ziemlich kalt…

Der Strand ist riesig und jetzt noch fast menschenleer, in einem Monat wird es wohl ganz anders aussehen.

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Katharerburgen mit – und ohne Nebel

Katharerburgen mit – und ohne Nebel

Wie geplant fuhren wir am Morgen in Richtung Montsegur, je höher wir kamen desto tiefer hingen die Restwolken vom gestrigen Abendgewitter. Auf dem Montsegurpass (gut 1000 Hm) sahen wir da wo der Berg ist nur Nebel bzw.  Wolken. Da es nicht so aussah als würde es besser mit dem Wetter fuhren wir halt weiter.

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Die nächste Burg Puivert sahen wir nur von unten.

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Ebenso die Burg Puilaurens, bei dem inzwischen blauen Himmel war es uns zu heiss um ziemlich weit hoch zu laufen.

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Die nächste Burg auf unserer Route, war die Burg Quéribus, da kann man ziemlich weit hoch fahren, auch mit dem Wohnmobil geht das. Anschliessend ein kleiner Fussmarsch hoch zur Burg. Selbst mit den dicken Mauern vom Abgrund geschützt kann einem schwindlig werden. Unglaublich wie die Burg auf den Felsen gebaut wurde.

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Als letzte Burg stand Peyrepertuse auf dem Programm, aber auch diese Burg schauten wir uns nur von unten an, mittlerweile stand das Thermometer bei über 25 Grad, schlichtwegs zu heiss für eine Wanderung.

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Nach einer Fahrt quer durch Perpignan um Gas zu tanken, die eine Tankstelle (die geschlossen war) lag auf der Nordseite, die zweite auf der Südseite, sind wir nach Saint Cyprien gefahren, am Hafen gibt es einen Stellplatz. Mit dem Velo haben wir noch eine Runde gedreht und die Füsse im Mittelmeer gebadet.
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Carcassone–Mirepoix

Carcassone–Mirepoix

Samstag, 4. Juni (veröffentlicht am Sonntag, am Samstagabend hatten wir nicht mal mit dem Handy-Empfang und schon gar kein Internet)

Nach kurzer Fahrt durch eine interessante Gegend am Canal du Midi entlang erreichten wir Carcassone.

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In Carcassone waren wir auch schon einmal, als wir mit dem Hausboot unterwegs waren, es hatte vor 30 Jahren aber kaum so viel Leute wie jetzt oder dann ist die Erinnerung davon verblasst. Zum Glück waren wir recht früh daran, da ging es noch mit den Leuten, als wir um die Mittagszeit weiterfuhren war es ein furchtbares Gewimmel, definitv zuviel für uns.

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Der nächste Halt war Mirepoix, das Städtchen verfügt über einen sehr grossen Hauptplatz, das Besondere daran, nebst der mächtigen Kirche, sind die Häuser ringsherum. Um den ganzen Platz sind Riegelhäuser gebaut windschief wie im Elsass oder so, das Interessante daran ist, nur bei dem Platz gibt es Riegelhäuser, weder sonst in Mirepoix oder in der ganzen Region trifft man sonst Riegelhäuser an. Das Erdgeschoss steht komplett auf Holzpfeilern, so dass sich darunter um den ganzen Platz eine gedeckte Arkade bildet.

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Auf der Weiterfahrt in Richtung Etappenort Montferrier machten wir noch einen kleinen Umweg zum Chatêau Lagarde. Das ist zwar nur noch eine Ruine aber trotzdem noch sehr imposant anzusehen. Gemäss den Informationen und Rekonstruktionen muss es sich im 17. Jahrhundert um ein sehr schönes Chatêau gehandelt haben, mit einer grossen Parkanlage, von der aber nichts mehr zu sehen ist. Das Chatêau Lagarde soll auch Versailles der Pyrenäen geheissen haben.

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Übernachten werden wir in Montferrier in den Ausläufern der Pyrenäen, es ist ein kleines Dorf ohne irgendetwas Spezielles, ausser das es einen Stellplatz hat und vor allem sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Burg Montsegur die wir morgen besuchen wollen.

Am Abend gerade als der Grill heiss war, zog ziemlich überraschend ein Gewitter über uns hinweg. Es reichte gerade noch um die Markise hinaus zu kurbeln, sonst wäre das Grillen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Es war aber ziemlich unheimlich, wer in den Bergen schon mal ein Gewitter erlebt hat, weiss wie es tönt, zumal es ein paar mal ziemlich nahe Blitze waren.

Querfeldein….

Querfeldein….

Am Morgen fuhren wir weiter nach Mouröze und gingen in den Cirque du Mouréze wandern. Es handelt sich dabei um eine bizarre Felslandschaft, mit vielen Felstürmen, erfreulicherweise gibt es markierte Wanderwege dazwischen, sonst würde man sich zwischen den Gesteinsformationen verirren.

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Anschliessend fuhren wir weiter südwärts, durch das Hinterland, des Haute Langguedoc. Eine wunderschöne und ziemlich einsame Gegend.

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Schon in der Nähe von Carcassone besuchten wir den kleinen Ort Minerve, der spektakulär auf einem Felsen angelegt ist.

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Als Übernachtungsort haben wir Homps gewählt. Auf dem Weg dahin spielte uns das Navi wieder einmal einen Streich und fand wohl einen direkten Weg. An einer Bachfurt musste Coni aussteigen und schauen ob wir hinten nicht aufsetzen, schlussendlich sind wir aber heil angekommen.

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In Homps am Canal du Midi waren wir schon einmal vor über 30 Jahren mit dem Hausboot.

Heute war es ziemlich heiss und schwül, die Wetteraussichten sagen noch wärmer voraus, die langärmligen Kleider können wir jetzt definitv auf die Seite räumen.

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Navi-Wirrungen

Donnerstag, 2. Juni

Am Morgen war noch alles OK mit dem Navi, es lotste uns direkt zum Pont du Gard. Das diese Brücke so gross ist, hat uns sehr überrascht, die Wasserleitung ist 57 m über Boden. Überhaupt ist es eine beeindruckende Leistung die irgendwann im ersten Jahrhundert nach Christus vollbracht wurde. Über 50 Km wurde die Leitung von Uzés nach Nimês gebaut, mit nur 12 m Gefälle auf der ganzen Strecke.

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Anschliessend fuhren wir nach Uzés in besichtigten die schöne Stadt.

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Weiter war die Route geplant (und auch auf dem Navi eingegeben), dass wir über Land nach Saint-Jean-de-Fos fahren, als wir irgendwann auf die Autobahn fuhren, war mir definitv klar, dass das Navi wieder einmal eine andere Route “gefunden” hat. Also bei der nächsten Abfahrt (die sind gar nicht so häufig) wieder ab der Autobahn, mal schauen wo wir so sind und eine neue Route planen. Dafür fuhren wir dann “über Stock und Stein” auf schmalsten Strassen, zum Glück mit wenig Verkehr durch eine schöne Landschaft.

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Bei Saint-Jean-de-Fos unserem Übernachtungsort, liessen wir das WoMo stehen und nahmen die Velos für einen Ausflug. Zuerst ging es zur Teufelsbrücke (praktisch die gleiche Geschichte wie in der Schöllenenschlucht Zwinkerndes Smiley nur war es in Frankreich ein Hund der zuerst über die Brücke geschickt wurde---

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Dann fuhren wir nach Saint-Guillaume-le-Desert einem der schönsten Dörfer Frankreichs gemäss Führer. Es ist tatsächlich ein sehr schönes Dorf und so am Abend schön ruhig und kaum Touristen, in der Hochsaison sieht es wohl anders aus.

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Internet-Wüste

an unserem heutigen Übernachtungsort ist der Empfang so schlecht, dass es keine Bilder gibt, die folgen dann Morgen.

Verschiedene Bauwerke

Gestern Abend gingen wir anlässlich unseres Hochzeitstages „auswärts“ Essen. Unsere Wahl viel auf das Restaurant Le Bercail, dieses liegt ganz in der Nähe unseres Campingplatz, etwas abseits gelegen, direkt am Rhoneufer mit Aussicht auf Avignon. Das Essen ist nicht sehr günstig, aber das Restaurant ist sehr zu empfehlen.

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Am Abend setzte leichter Nieselregen ein, der über die ganze Nacht anhielt. Wir bekamen so den Nachteil unseres lauschigen Plätzchen mit, der normale Regen ist schon ziemlich laut auf dem WoMo-Dach, jetzt wurden wir aber die ganze Nacht vom unregelmässigen „Gepolter“ durch das Tropfen von den Bäumen gestört.

Am Morgen fuhren wir nach Les Baux-de-Provence, da gibt es gleich verschiedenes Anzusehen. Als erstes besichtigten wir die Carrières de Lumières, ein Ton- und Lichtshow in einem ehemaligen Bergwerk. Gezeigt werden vor allem bekannte französische Maler, deren Kunstwerke dargestellt werden, ein wirklich faszinierendes Schauspiel in den grossen Hallen. Wir konnten die Werke von Chagall bestaunen.

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Danach besichtigten wir das Dorf Les Baus-de-Provence und vor allem die imposante Burgruine, die über dem Dorf thront, es soll sich dabei um eine der grössten Anlagen in ganz Frankreich handeln, auf alle Fälle ebenfalls einen Besuch wert.

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Danach fuhren wir weiter zur Abbay Saint-Roman in der Nähe von Beaucaire. Es handelt sich dabei um eine Einsiedelei oder Kloster, das komplett in einen Felsen gebaut oder besser gesagt geschlagen wurde. Der Felsen thront auf einem Hügel, in 2-3 Minuten kann man ringelum laufen. Oben auf dem Plateau sind dutzende ehemalige Gräber in die Felsen geschlagen.

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Auf der Weiterfahrt zu unserem geplanten Stellplatz, haben wir fast unser Wohnmobil in einer engen Kurve verkeilt. Die Strassen sind sowieso ziemlich eng, vor einer Unterführung, bei der eine Warntafel, wegen 3.10m Höhe stand (aber nichts von einer schmalen Unterführung mit einer engen Kurve), mussten wir den Rückwärtsgang einlegen, ein Durchkommen war nicht möglich, am Aussenspiegel bleiben als Andenken ein paar Kratzer.

Übernachten werden wir auf dem Stellplatz (Parkplatz) von Comps, idyllisch an einem Flussarm gelegen.

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Sur le pont d’avignon

Sur le pont d’avignon

Ja auf der Brücke waren wir selbstverständlich auch!

Wir waren aber vor allem von der Stadt überrascht, bisher kannten wir von Avignon nur eben die Brücke. Das Tanzen liessen wir aber bleiben, Coni hat sich am WoMo-Treffen den Fuss verstaucht und meine Sache ist das Tanzen eh nicht Zwinkerndes Smiley

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Das es aber daneben z. Bsp. den monumentalen Papstpalast gibt und weitere sehr schöne Gebäude und eine sehr gut erhaltene Stadtmauer war uns nicht bekannt. So verbrachten wir den Tag mit der Besichtigung von Avignon, auch die Fussgängerzone in der Altstadt bietet ein buntes Gemisch von Geschäften aller Art. Das Wetter war gerade richtig für eine Stadtbesichtigung, nicht zu heiss und den ganzen Tag leicht bedeckt. Jetzt hoffen wir aber, dass es in den nächsten Tagen doch noch etwas schöner wird.

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Unser Stellplatz auf dem Campingplatz “Du Pont d’Avignon”

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Festungen, Schluchten und Reben

Festungen, Schluchten und Reben

Die Nacht war dann wesentlich angenehmer als erwartet, es regnete zwar noch leicht aber der Wind liess nach. Am Morgen hatten wir frische 4°, aber deutlich schöneres Wetter.

Vom Montgenevere-Pass geht es steil hinab nach Briancon. Da machten wir den ersten Halt und besichtigten das alte Festungsstädtchen. Auf beiden Seiten des Tales ziehen sich gewaltige Festungsbauwerke den Berg hoch, sehr imposant, aber auch das Städtchen lohnt ein Besuch.

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Weiter fuhren wir talwärts, die Temeraturen stiegen langsam etwas höher. Die Fahrt war abwechslungsreich, wie das Wetter, immer wieder gab es einzelne Regenschauer, aber auch immer mehr Sonne. Am Lac de Serre-Poncon machten wir Mittagspause.

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Etwas später fuhren wir durch die Gorges du Saint-May, eine sehr eindrückliche Schlucht und jetzt im Frühling besonders schön weil überall der Ginster blüht.

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Am Ende der Schlucht beginnen die Rebenfelder des Rhonetals, über weite Strecken sind nur noch Reben zu sehen.

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An unserem Etappenort Avignon, sind wir jetzt auf dem Campingplatz, gleich gegenüber der berühmten Brücke. Mittlerweile  passt auch das Wetter, schön und warm.

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Regenfahrt

Regenfahrt

Praktisch den ganzen Tag begleitet uns der Regen.

Am Morgen haben wir uns von unseren WoMo-Kollegen verabschiedet und sind gegen Süden aufgebrochen. Bis nach Chur war es trocken, von da an regnete es eigentlich mehr oder weniger die ganze Zeit. Zum guten Glück fuhren wir in Richtung Süden, die ganze Strecke von Thusis bis Bellinzona, war in Richtung Norden Kolonnenverkehr und Stau.

Für einmal war der Unterschied zwischen Nord und Süd nicht sehr gross, ausser, dass man nach dem San Bernardino Tunnel überhaupt nichts sah – Blick nach Mesocco…..

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Nach Turin im Val Susa sahen wir das erste mal kurz die Sonne, aber pünktlich zur Ankunft auf dem Montgenevre-Pass wo wir übernachten begann es wieder zu regnen, zudem windet es noch dazu. Mal schauen wie wir übernachten.

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