Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Kunterbuntes Wochenende

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Peking Ente, Norddeutsches Nachtessen und japanisches Brot zum Frühstück, Sonnenschein und Gewitter, verschiedene Orte….

Für das angesagte Womo Wochenende sind wir erst mal gar nicht weit gefahren. In knappen 20 Minuten sind wir am heissen Freitagabend bis nach Adliswil gefahren um dort im China Restaurant ZEN unser Nachtessen zu geniessen. Das China Restaurant ZEN hatte auch beim Wohnmobil-Dinner mitgemacht und gehört zu den Restaurants bei denen auch jetzt noch die Wohnmobilisten speziell willkommen sind, indem es reservierte Plätze gibt, oder in dem Fall auch ein Womo-Dinner immer noch möglich ist. Nach dem wir das Restaurant gefunden hatten, es liegt recht versteckt am Rande von Adliswil wurden wir sehr herzlich von der Chefin Frau Li empfangen. Weil wir mit dem Womo übernachten wollten, wurde uns ein ruhiger Platz zugewiesen (direkt vor dem Eingang!), bei den normalen Parkplätzen hört man die nahe Bahnstrecke doch sehr gut.

Bei dem heissen Wetter war es auf der lauschigen Terrasse umgeben von viel Grün umso angenehmer.

Zum Essen entschieden wir uns für die Pekingente in 2 Gängen, im ersten Gang bekommt man die knusprige Haut, die mit Zubehör in kleinen Omeletten gewickelt wird. Zum zweiten Gang gab es dann die Ente mit vielen feinen würzigen Zutaten und natürlich durfte auch das Dessert nicht fehlen.

Nebst dem feinen Essen waren wir aber vor allem auch von der herzlichen Gastfreundschaft und der Zeit die sich Frau LI nahm um sich um die Gäste zu kümmern begeistert. Das China Restaurant ZEN hat uns völlig überzeugt und wir sind garantiert nicht zum letzten Mal hier zum Essen gewesen.

Normalerweise mache ich keine Werbung aber das China Restaurant ZEN kann ich nur wärmstens empfehlen https://www.restaurant-zen.ch/

Nach dem Essen war es immer noch stickig heiss, auch das heftige Gewitter dass dann bald mit grossen Regentropfen auf das Womo prasselte brachte keine wirklich Abkühlung.

Trotzdem haben wir einigermassen gut geschlafen, es war entgegen unseren Befürchtungen doch erstaunlich ruhig

Schon früh am Samstagmorgen war es bereits wieder ziemlich warm, um 07:00 Uhr zeigte das Thermometer bereits 22° an. Frau Li hatte uns am Abend noch darauf hingewiesen, dass gleich gegenüber eine japanische Bäckerei sei, wegen Brot und so. Wir haben nicht einmal gewusst, dass es eine japanische Bäckerei in der Schweiz gibt, es scheint auch die einzige zu sein. So haben wir natürlich nur schon aus Neugier geschaut was es da gibt. Nebst ganz normalen Gipfeli (sehr gute) gibt es tatsächlich allerhand Brote mit speziellen Geschmacksrichtungen und sonstige Backwaren. So sind wir die paar Schritte zum Womo zurück gekommen, mit einem Grünteebrot, einem Vanillebrot, einem Kakaobrot, Vanille-Süssgebäck und eben den Gipfeli.

Nachdem die Gipfeli gegessen waren sind wir weitergefahren, zuerst in die Nähe von Einsiedeln zu einem Stellplatz auf dem Bauernhof, der leider schon vollbelegt war. Also sind wir weiter auf die Sattelegg, der Parkplatz war schon gut belegt, wir haben aber noch einen Platz gefunden und sind etwas spazieren gegangen, allerdings war es schon um 11:00 Uhr richtig heiss.

Irgendwie hatten wir keine Lust den Nachmittag an der Hitze und im Rummel zu verbringen und sind darum bald aufgebrochen in Richtung Glarnerland. Allerdings wollte unser Navi nicht ins Glarnerland und behauptete die Durchfahrt in Netstal sei auf 2,30m beschränkt - wohl wegen einer Baustelle. Zum Glück war die Durchfahrt da aber frei. Wir haben uns überlegt allenfalls auf den Stellplatz in Glarus zu fahren, als wir in Glarus ankamen war da auch Rummel, „Glariis fieeret Midsummer“ hiess der Rummel. So sind wir direkt weitergefahren nach Elm und haben und auf den Parkplatz der Bergbahn gestellt, ein schöner Platz am Rande des grossen Kiesplatzes. Allerdings standen wir gar noch nicht so lange da als einer mit seinem sportlichen Auto ein paar Runden mit Slides drehte und entsprechenden Staubwolken. Da wir keine Lust hatten auf allfällige nächtliche Hobbyrennfahrer haben sind wir nochmals disloziert. Mitten in Elm gibt es einen kleinen privaten Stellplatz beim Rhynersport  auf dem wir jetzt ganz für uns alleine stehen und sicher eine ruhige Nacht verbringen werden. Im Sportgeschäft fanden wir für Coni auch schöne bunte Wanderschuhe die auch wieder mal zu erneuern waren. Ein kleiner Spaziergang durch Elm hat sich gelohnt, es gibt einige sehr schöne alte Holzhäuser zu sehen. Selbstverständlich haben wir auch das Martinsloch gesichtet, gut vorstellbar das es recht spektakulär aussieht wenn die Sonne da durchscheint.

Zum Nachtessen sind wir gleich nochmals ins Restaurant gegangen, irgendwie war es uns zu heiss um selber etwas zu kochen. Das hat der Wirt im Restaurant Sonne für uns übernommen und hat das sehr gut gemacht und Dank der Terrasse war die Temperatur zum Aushalten. Weil der Wirt aus Norddeutschland stammt, gibt es auf der Karte, wie wir uns erklären liessen auch immer mal wieder norddeutsche Spezialitäten, darum gab es für mich mitten in Elm eine norddeutsche Krabbensuppe und anschliessend Matjesfilet mit Kartoffeln.

Gegen 22:00 Uhr war es immer noch 23° aber mit ein bisschen Wind zum Aushalten. In der Nacht kühlte es noch etwas weiter ab, die 19° am Morgen kamen uns schon richtig frisch vor.

Am Sonntagmorgen haben wir unsere farbigen japanischen Melopan-Brote gegessen. Hat uns etwas an Italien erinnert, recht süss und weiches Gebäck aber durchaus geniessbar.

Nach dem Verzehr der farbigen Brötchen haben wir uns mit der Gondelbahn in die Höhe transportieren lassen und sind beim Ampächli dem Riesenpfad gefolgt. Eine Wanderung von ca. 1 Stunde entlang der steilen Bergflanke und zurück. Eigentlich ist der Pfad für Familien mit Kindern angelegt, auf verschiedenen Stationen bekommt man Einblick in das Leben der Riesen. Viel aktive Betätigung für die Kids. Der Weg ist aber sehr schön angelegt und auch für uns war es durchaus unterhaltsam. Zurück bei der Bergstation oder besser gesagt ein paar Höhenmeter darüber, haben wir das recht angenehme Wetter noch etwas in einer Bergbeiz genossen, das japanische Brot hat nicht so lange hingehalten, darum gab es noch ein feines Plättli.

Danach sind wir mit der Kabinenbahn wieder ins Tal, wo es doch schon recht viel stickiger war und haben uns auf die Heimreise begeben. Unser Navi hat wieder „zuverlässig „ behauptet, das wir kein Durchkommen in Netstal hätten, wir sind aber trotzdem nach einem sehr kurzweiligen Wochenende gut nach Hause gekommen.

Campingplatz Saignelégier

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Campingplatz ausserhalb von Saignelégier in einem lichten Waldgebiet. Keine Parzellen, jder such sich seinen Platz. Es darf überall Feuer gemacht werden. Die Infrastruktur ist OK, einzig Strom kann nicht bezogen werden.

 

Putzwochenende und Wohnmobil-Dinner

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Dieses Wochenende haben wir das alljährliche grosse Frühjahres-Womo-Putzwochenende gemacht.

Nebst Innen und Aussen Reinigen und Aussen Glanzversiegeln gehört dazu auch die Reinigung der Wasseranlage, diverse Batterien ersetzen und die eigene Feuchtigkeitsmessung. Das Ganze nimmt jeweils ein Wochenende in Beschlag und ist für uns ziemlich anstrengend. Der Lohn dafür ist ein Wohnmobil das wieder fast wie neu aussieht.

Vorher / Nachher

Am Samstagabend haben wir uns zwischendurch für unsere Strapazen mit einem Wohnmobil-Dinner belohnt. Anfangs Woche hatte ich dafür im Restaurant Mühleholz am Baldegger See reserviert. Als wir kurz vor 18:00 Uhr ankamen, standen da schon recht viele Wohnmobile, am Abend habe ich dann mal gezählt, es waren 26 Wohnmobile auf dem vollen Parkplatz.

Es ist aber alles super organisiert, die Plätze sind reserviert und man wird freundlich eingewiesen. Zu jedem Parkplatz steht dazu draussen noch ein „Distanztisch“ an dem wir bei warmen Temperaturen noch den Apéro einnehmen konnten. Das Gedeck inkl. Kerze und Vase mit Rose wird angeliefert, so dass ein schönes Ambiente entsteht.

Das Essen wird vom sehr freundlichen Personal an die Türe geliefert, bei der Belegung machen die Leute einige Kilometer und sind trotzdem freundlich und gut gelaunt.

Wir entschieden uns als Vorspeise für eine Vorspeisenplatte für 2, danach Egli Filets für Coni und für mich ein Wienerschnitzel, zum Dessert nahmen wir das verheissungsvoll tönende 1/2 Meter Dessert. Dazu gab es einheimischen Wein, vom Weingut Heidegg und Kaiserspan.

Fazit des Essen: sensationell gut und fast etwas Zuviel für uns. Trotzdem haben wir halbwegs gut geschlafen, frühstücken mochten wir nicht gross, die Mägen waren noch voll. Am Sonntagmorgen fuhren wir bald wieder nach Hause um unser Putzwerk zu vollenden.

Die Dichtigkeitsmessung zeigte keine Auffälligkeiten, damit ging ein Wochenende erfolgreich zu Ende: Womo wieder sauber, dicht und wir haben gut gegessen.

An der Ostseeküste

Die Nacht am kleinen Hafen war recht ruhig, ausser das der Wind in den Bäumen rauschte. Auf kleinen Strassen machten wir uns am Morgen auf um an die Küste zu fahren. In Ahlbeck parkierten wir das Wohnmobil und machten uns mit dem Velo auf das Seeheilbad zu erkunden. An der Küste mit dem kilometerlangen Sandstrand verläuft eine Promenade, für Fussgänger und Velofahrer. Wir sind zuerst aber auf die Seebrücke spaziert und dann haben wir mit dem Velo einen Mini-Abstecher nach Polen gemacht. In Heringsdorf sind wir die längste Seebrücke (508 Meter) hinaus spaziert und haben an der Promenade die schönen Villen bestaunt. Am Nachmittag sind wir weiter gefahren bis nach Ückeritz und haben uns da auf dem Camping „Naturcampingplatz am Strand“ für die nächsten zwei Tage einquartiert. Der Campingplatz liegt direkt an der Küste hinter der kleinen Düne und zieht sich über 4 Km am Strand hin. Die Grösse des Platzes merkt man aber kaum, weil er im Wald liegt und es immer nur Lichtungen sind oder auch Plätze im Wald.

Was wir nicht wussten, innerhalb des Campingplatzes gibt es während der Herbstmonate eine Lasershow „Lichtzauber im Wald“, da gibt es allerhand Lichtinstallationen zu bestaunen und zwischendurch eine gute Lasershow.

Das Wetter war den ganzen Tag über sehr schön mit Temperaturen um 20°, aber direkt am Meer blies ein kräftiger Wind.

Einzig der Handyempfang ist nicht sehr gut auf dem Campingplatz, WLAN gibt es gar nicht - aber wir sind ja auf einem Naturcamping, deshalb gibt es aber auch keine Bilder im Blog.

Wochenende im privaten Garten

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Für dieses Wochenende haben wir uns einen etwas speziellen Stellplatz in Flüelen ausgesucht. Der Kanton Uri hat diesen Frühling, wohl aufgrund der Überflutung mit Wohnmobilen und Campingbussen eine Initiative „Temp Camp“ gestartet, in deren Rahmen diverseste temporäre Stellplätze geschaffen wurden. Im Kanton Uri ist eben Wildcamping offiziell erlaubt, deshalb wurden auch die Parkplätze in diesem Corona-Frühling überflutet. Statt mit Verboten reagiert der Kanton mit einer positiven Aktion - wirklich vorbildlich. In dem Rahmen entstand auch der temporäre Stellplatz für 2 Wohnmobile bei der Familie Ziegler. Mitten in der Industriezone von Flüelen ist eine kleine grüne Oase. Auf die Anfrage ob es noch Platz habe, bekam ich eine freundliche Antwort, ja es sei noch frei, sie selber seien noch in den Ferien und kämen erst am Freitagabend heim. Wir sollen uns aber einfach auf dem Rasen hinstellen. Nach Flüelen fahren wir, weil wir auf etwas auf dem Vierwaldstättersee paddeln wollten. So sind wir also am Freitagnachmittag nach Flüelen gefahren und haben uns im Garten platziert, gleich neben den Hasenställen und einem kleinen Teich mit Schildkröten, richtig idyllisch.

Am Samstagmorgen sind wir dann wie geplant paddeln gegangen, das Reuss-Delta ist sehr schön mit den diversen kleinen aufgeschütteten Inseln, ein Teil Naturschutz und ein Teil öffentlich zugänglich zum Baden.

Das Wasser war zwar ziemlich kalt aber dafür erfrischend bei doch recht warmen Temperaturen. Am Sonntag sind wir dann noch am Land durch das Delta gelaufen, wirklich ein sehr schönes Gebiet und viele schöne Badeplätze und Feuerstellen.

Unser Campingplatz im Garten war tiptop, einzig sind wir uns nicht gewohnt, dass Kirchenglocken in der Nacht läuten und etwas Verkehr hat man auch gehört, entsprechend haben wir auch schon besser geschlafen und kamen etwas müde von einem schönen Wochenende nach Hause.

Tal- und Bergfahrt

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Wir haben „unsere Zelte“ abgebrochen und sind weiter gefahren in Richtung Engadin. Der Tag verlief weitestgehend unspektakulär, abgesehen davon, dass ziemlich viel Verkehr unterwegs war. Das Lötschental hinab war noch ganz angenehm, am gleichen Stand wir beim Hinauffahren haben wir angehalten und feine Walliser Aprikosen erstanden. Das Wallis hinauf war dann ziemlich Verkehr, auch über den Furkapass war einiges los, aber wir kamen ohne Probleme über den Pass. Auf dem Oberalppass haben wir Mittagspause gemacht und sind dann via Reichenau-Tamis - Tiefencastel in Richtung Julierpass gefahren. In Rona übernachten wir auf einem Stellplatz und nehmen Morgen den Julierpass in Angriff um am Nachmittag auf dem Camping Morteratsch bei Pontresina einzuchecken.

Gut sind wir schon wieder etwas in der Höhe, in der Region Ilanz war es uns schon zu warm, ca. 28° sind wir uns nicht gewohnt.

Fringeliflue

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir im Verlauf des Morgens zu einer augedehnten Wanderung auf die Fringeliflue gestartet. Der steile Aufstieg wurde mit einer schönen Aussicht auf das Laufental belohnt. Auf der Fringeliflue, obwohl es eigentlich ein Grat ist, ist auch der Röschtigraben, auf der einen Seite (Kanton Solothurn und Baselland wird schweizerdeutsch gesprochen und auf der anderen Seite (Kanton Jura) französisch. Nach dem Abstieg bei mittlerweilen recht heissem Wetter haben wir beim Wohnmobil die Füsse hochgelagert und den schönen Rest-Nachmittag genossen. Weil der Platz an dem wir sind so schön ist, haben wir beschlossen eine weitere Nacht anzuhängen und erst morgen weiter zu fahren.

Mittelalter-Weihnachtsmarkt Esslingen

Mittelalter-Weihnachtsmarkt Esslingen

Am späteren Abend begann es zu regnen, die ganze Nacht über waren immer wieder die Regentropfen zu hören und auch am Samstagmorgen war es noch trüb und nass. Ein Grund um die wohlige Wärme im Womo-Bett etwas länger zu geniessen. Gegen 11:00 Uhr sind wir dann losgefahren nach Esslingen. In Esslingen soll es einen grossen Mittelalter-Weihnachtsmarkt geben. Allerdings nur einen kleinen Stellplatz für 4 Wohnmobile, das haben wir erst gar nicht versucht um Platz zu bekommen, sondern sind auf einen Park+Ride Parkplatz gefahren, von dem ein Shuttle-Bus in die Stadt fährt. Obwohl das Wetter nicht so gut war, zwischendurch hat es wieder etwas geregnet, waren schon am Mittag sehr viele Leute unterwegs. Das aber auch zu recht, der Weihnachtsmarkt ist sehr gross, es gibt einen normalen Teil und eben den Mittelalter-Weihnachtsmarkt. Der ist wirklich sehenswert, liebevoll gestaltete Stände und Leute in Kostümen. Zudem verschiedenste Spiele und Unterhaltungsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Das zusammen mit der beeindruckenden Kulisse der Esslinger Altstadt machen einen Besuch sehr lohnenswert.

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Am späteren Nachmittag sind wir mit müden Füssen wieder ins Wohnmobil geklettert und bis nach Hechingen gefahren wo wir Übernachten.

Burgund

Burgund

Den heutigen Tag haben wir im Burgund verbracht. Von Mercurey sind wir im Zick-Zack bis nach Dijon gefahren und haben an den riesigen Flächen von Reben gestaunt und uns an den schönen Herbstfarben erfreut.

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Unterwegs gab es einen Halt in Beaune, eigentlich ein hübsches Städtchen, aber leider Verkehr durch jede Gasse.

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Da war dann Dijon schon viel angenehmer, eine grosse Fussgängerzone lädt zum Flanieren ein. Das lohnt sich nur schon wegen der eindrücklichen Gebäude die es anzuschauen gibt und natürlich waren wir auch in einer Moutarderie und haben uns eingedeckt.

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Zum Übernachten sind wir auf dem Campingplatz Du Lac Kir, mitten in der Stadt und trotzdem im Grünen und ruhig gelegen.

Stellplatz Lac d‘Aubusson

Stellplatz Lac d‘Aubusson

Unweit des Ufers des Lac d‘Aubusson liegt ein grosser Parkplatz, ein Teil davon ist für Wohnmobile reserviert, eine Ver- und Entsorgung ist auch vorhanden. Sehr schöne Gegend geeignet für sportliche Aktivitäten oder einfach um die Ruhe zu geniessen.

In der Heimat von d’Artagnan

In der Heimat von d’Artagnan

Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht, nur gegen Morgen machte ein Kauz auf sich aufmerksam in einem der benachbarten Bäume. Der Morgen begann schon ziemlich trüb aber trocken, leider hat sich der Wetterbericht bewahrheitet. Bei unserer Fahrt durch die Heimat von d‘Artagnan (wem das nichts sagt, das ist eine Romanfigur von Alexander Dumas Roman „ die drei Musketiere“), der Gascogne nieselte es die meiste Zeit und tiefhängende Wolken verdeckten die Aussicht. In Auch machten wir einen Zwischenhalt um die Altstadt zu besichtigen mit der grossen Kathedrale. Beim imposanten Treppenaufgang, stiessen wir dann tatsächlich auf d‘Artagnan und erfuhren so auch, dass die Romanfigur auf dem wahren Leben von Charles de Batz, Comte d’Artagnan beruht.

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Die Kathedrale ist beeindruckend hoch, ein mächtiger Bau. Die Altstadt von Auch ist zwar klein aber echt hübsch.

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Auf der Weiterfahrt war von der Landschaft dann leider wegen dem schlechten Wetter nicht allzu viel zu sehen, erst kurz vor Moissac unserem Etappenziel, klarte es etwas auf und war trocken.

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Dies genau so lange, bis wir auf dem Stellplatz angekommen sind und das Wohnmobil parkiert hatten. Im Regen hatten wir dann keine Lust um die Stadt zu besichtigen und blieben lieber im kuscheligen warmen Wohnmobil.

Summerdays 2019

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Dieses Jahr waren wir wieder am Summerdays Openair in Arbon. Nebst dem, dass man sich einen Campingstuhl auf das Gelände stellen kann, zumindest am Freitag jeweils die Musik eher für ältere Semester ist, gefällt uns, dass man in Schrittweite zum Openairgelände das Womo hinstellen kann. Dazu wird extra ein Kiesplatz hergerichtet für Camper, auf dem es sich gut übernachten lässt. 

Wie fast immer war schönes Wetter, was auch dieses Jahr unzählige Boote anlockte, die Lage am See ist nebst der Musik jeweils auch ein Highlight.

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Bergamo

Bergamo

Auf dem Parkplatz vor dem Stellplatz haben wir ruhig übernachtet, da wir sowieso keine Infrastruktur vom Stellplatz benötigten ging das gut und kostenlos. Für heute hatten wir den Besuch von Bergamo geplant. Da wir ja Zeit haben, fuhren wir quer durchs Land und liessen die Autobahn „links“ liegen. Der Start begann damit, dass wir uns ins Verkehrsgewühl von Como stürzten, ideal um sich an die italienischen Fahrverhältnisse zu gewöhnen. Die Strecke von Como nach Bergamo erwies sich als nicht allzu attraktiv, man fährt sehr viel durch bebautes Gebiet, ein paar Kleinode dazwischen gäbe es aber doch. Besonders gut gefallen hat uns Brivio an der Adda. Da haben wir einen kleinen Bummel durch das Städtchen gemacht, mit einer recht imposanten Burg.

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In Bergamo sind wir auf den Stellplatz gefahren, der etwas ausserhalb des Zentrums liegt. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und gut beraten. Direkt vor dem Stellplatz fährt der Bus in die Innenstadt, praktischerweise bekommt man das 24 Stunden-Ticket direkt beim Betreiber des Stellplatzes.

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In die Altstadt hoch sind wir mit dem kleinen Bähnlein gefahren, das ziemlich steil hoch führt.

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Die Altstadt ist wirklich sehr sehenswert, insbesondere der grosse zentrale Platz und die diversen Kirchen.

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Vor allem die Basilika und der Dom, gleich nebeneinander, sind sehr sehenswert. Vor allem die Basilika ist richtig prunkvoll, verziert und verschnörkelt, eigentlich nicht unser Geschmack, aber in der Ausführung doch sehr eindrucksvoll.

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Bei 30° am Schatten war das Sightseeing recht anstrengend, aber es gibt ja genügend Möglichkeiten für eine Pause oder Zwischenverpflegung

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Auf dem Rückweg zum Stellplatz haben wir dann noch eine kleine Busodysse gemacht, Dank 24 Stunden Ticket aber kein Problem. Wer kann schon wissen, dass der Bus Nummer 5 mit genauer Bezeichnung 5A-F in ziemlich unterschiedliche Richtungen fährt….

Zum Abendessen gingen wir in die kleine Bar, die zum Stellplatz gehört und haben sehr gut gegessen und die regionalen Weine sind auch nicht zu verachten.

Neuer Grill

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Bisher hatten wir einen kleinen Gasgrill im Womo dabei, der mich aber irgendwie nie richtig überzeugt hat. Einerseits weil die Hitze zum Grillieren knapp war (vor allem wenn es  nur schon leicht gewindet hat) zudem hat mich gestört, dass immer zusätzlich eine Gasflasche mitgenommen werden musst.

Gestern waren wir an einer Campingausstellung und sind auf den Grill von Feuerdesign gestossen. Das Prinzip wurde vom Lotus Grill übernommen und gemäss Hersteller bei einigen Dingen verbessert. Tatsächlich hat uns das Konzept überzeugt, da der Grill zudem günstiger ist als der Original Lotus Grill, haben wir kurz entschlossen einen Feuerdesign Mayon erstanden.

Heute Morgen mal ausgepackt und „trocken“ ohne Grillgut in Betrieb genommen. Tatsächlich wird erstaunlich wie schnell sich Hitze entwickelt, nach ca. 5‘ Vorlauf könnte das Grillgut auf den heissen Grill gelegt werden. 

Gut auch das einfach heruasnehmbare Gebläse, dass via USB-Anschluss geladen werden kann. 

Aussen wird der Grill tatsächlich nicht warm, selbst der Grillrost kann am oberen Reifen erstaunlicher weise jederzeit angefasst werden und so der Grillrost problemlos abgenommen werden.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Mit ganz wenig Holzkohle wird tatsächlich ein rauchfreier heisser Grill erzeugt. Der Test mit Grillgut steht zwar noch aus, ich bin aber überzeugt, dass wir an dem Grill viel Freude haben werden.

Koordinatenkonverter GCTools

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Da ich gerade wieder einmal Koordinaten in einem für mich ungewohnten Format gelesen habe, ein APP-Tipp dazu, wie ich die sehr einfach umwandeln und direkt auf der Karte anzeigen lassen kann oder zumindest ein Format finde, dass ich auf dem Navi eingeben kann.
Ich verwende dazu die App GCTools, GC steht dabei für GeoCache und nicht etwa für Grashopper-Club Zürich!
Mit der App kann man also noch einges mehr machen, es gibt für ganz viele Anwendungsfälle Konverter, selber brauche ich aber eigentlich nur den Koordinatenkonverter. Ein wesentlicher Aspekt für mich ist, dass die App komplett offline funktioniert. Man tippt also die Koordinaten in dem Format, dass man hat ein und sieht auf einen Blick wie die Koordinaten in einem anderen Format lauten. Dazu ist es möglich, die Koordinaten direkt in eine andere App zu übernehmen, ich z. Bsp. lasse mir die Punkte so direkt in Pocket Earth anzeigen. Einziges Manko, die App gibt es nur für iOS.

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Stellplatz Aichstruter Stausee

Stellplatz Aichstruter Stausee

Ganz in der Nähe von Welzheim, das wir von Ott‘s Traumwelt (unsere Matratzen) kennen liegt der Stellplatz am Aichstruter Stausee. Auf einem gemischten Parkplatz, sind auch speziell Wohnmobilstellplätze mit Rasengittersteinen angelegt. Man kann aber auch problemlos auf den Wiesenparkplätzen stehen. Ein Tag kostet 7€, VE vorhanden. Die Umgebung ist sehr schön.

WoMo unterwegs

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Wieder einmal ist das Womo ohne mich unterwegs und hat mich einfach zu Hause gelassen. Seit gestern ist meine Frau mit einer Kollegin auf Tour, gerne wäre ich ja dabei - aber irgendwie reichen die Ferien sowieso nirgens hin.

Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass sich meine Frau alleine traut unterwegs zu sein und sämtliche Herausforderungen die sich so stellen können souverän meistert. Das kommt mir indirekt ja auch wieder zu gute, wenn wir miteinader unterwegs sind und wir uns sämtliche Aufgaben und vor allem auch das Fahren teilen können. Beides geniesse ich selber fahren oder entspannt daneben sitzen und die Landschaft geniessen.

Kajak

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Irgendwie hat ja ein Kajak nichts mit einem Wohnmobilblog zu tun - oder eben doch.

Wir haben uns ein aufblasbares Kajak zugelegt. Zusammengefaltet ist das Pack eingermassen verstaubar und die 15 Kg Gewicht können wir im Wohnmobil gerade noch verkraften. Zudem lässt sich das Kajak auch noch ein paar Meter ohne Wasser transportieren.

Vor allem in Skandinavien mit den schönen Seen und Flüssen haben wir schon gedacht, ein Boot dabei zu haben wäre schon noch toll, um die Gegend auch mal vom Wasser her zu erkunden.

Letzthin habe ich dann ein Inserat eines aufblasbaren Kajak gesehen, dass als einigermassen robust beschrieben wurde und auch von den Kosten her vernünftig schien. Wir haben nicht allzu lange überlegt und uns so ein Kajak bestellt. 

Die ersten Schwimmversuche haben wir hinter uns, zuerst auf dem See und letztes Wochenende auf dem Fluss. Resultat: wir sind begeistert. Das Kajak liegt gut im Wasser, man sitzt bequem und kommt recht gut vorwärts. 

 

Gut wenn man ein Wohnmobil hat!

Klar ist es sowieso gut wenn man ein Wohnmobil hat. Unsere Ferien und Ausflüge möchten wir nicht missen. Wir waren jetzt in letzter Zeit aber gleich zweimal froh ein Wohnmobil zu haben, für eine etwas andere Nutzung.

Zuerst quartierten wir uns auf einem Campingplatz in der Nähe des Spitals ein, in dem jemand Nahestehender war. So konnten wir uns die mühsame hin- und her Fahrerei ersparen.

Kurz darauf waren wir für das Wohnmobil froh, um bei einem sehr erfreulichen Ereignis dabei zu sein. Gute Freunde von uns heirateten. Um die Festivitäten ohne schlechtes Gewissen (Alkohl, müde heim fahren und so) geniessen zu können, konnten wir unser fahrbares Hotel direkt vor der Haustüre der Freunde parkieren.

Abruptes Ferienende

Leider sind unsere Ferien nicht wie geplant zu Ende gegangen. Deshalb gab es jetzt einige Zeit auch nichts mehr zu lesen. Ein trauriges familiäres Ereignis hat unsere Absichten über den Haufen geworfen.

Zudem haben wir es dann im ganzen Trubel auch noch geschafft eine Dachrinne mit dem Wohnmobil so stark zu streifen, dass die Seitenwand eingedrückt wurde. Immerhin ist innen nichts zu sehen und es muss nur die äussere Wand repariert werden. Das ist aber bei GFK anscheinend aufwändig genug, auf alle Fälle wird unser Womo bald einmal 2 Wochen in einer Karosseriewerkstatt, die Erfahrung mit solchen Reparaturen hat, verbringen. Zum Glück haben wir eine Vollkasko-Versicherung, da bleibt nebst dem ganzen Frust wenigstens nur der Selbstbehalt den wir selber bezahlen müssen.

Der Vollständigkeit halber, wir sind also am Donnerstag früh aufgebrochen und am Abend zu Hause angekommen. Für die ganze Strecke sind wir ca. 1000Km Autobahn gefahren. In Frankreich haben wir dafür ca. 140€ Gebühren bezahlt. Zum Glück hatten wir meistens nicht allzviel Verkehr, einzig am Morgen um Nantes und am Abend bei Mülhausen hatten wir etwas Stau. Unterwegs kamen wir zweimal in heftige Gewitter, kurz war praktisch Schritttempo angesagt.

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