Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Mittelalter-Weihnachtsmarkt Esslingen

Mittelalter-Weihnachtsmarkt Esslingen

Am späteren Abend begann es zu regnen, die ganze Nacht über waren immer wieder die Regentropfen zu hören und auch am Samstagmorgen war es noch trüb und nass. Ein Grund um die wohlige Wärme im Womo-Bett etwas länger zu geniessen. Gegen 11:00 Uhr sind wir dann losgefahren nach Esslingen. In Esslingen soll es einen grossen Mittelalter-Weihnachtsmarkt geben. Allerdings nur einen kleinen Stellplatz für 4 Wohnmobile, das haben wir erst gar nicht versucht um Platz zu bekommen, sondern sind auf einen Park+Ride Parkplatz gefahren, von dem ein Shuttle-Bus in die Stadt fährt. Obwohl das Wetter nicht so gut war, zwischendurch hat es wieder etwas geregnet, waren schon am Mittag sehr viele Leute unterwegs. Das aber auch zu recht, der Weihnachtsmarkt ist sehr gross, es gibt einen normalen Teil und eben den Mittelalter-Weihnachtsmarkt. Der ist wirklich sehenswert, liebevoll gestaltete Stände und Leute in Kostümen. Zudem verschiedenste Spiele und Unterhaltungsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Das zusammen mit der beeindruckenden Kulisse der Esslinger Altstadt machen einen Besuch sehr lohnenswert.

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Am späteren Nachmittag sind wir mit müden Füssen wieder ins Wohnmobil geklettert und bis nach Hechingen gefahren wo wir Übernachten.

Burgund

Burgund

Den heutigen Tag haben wir im Burgund verbracht. Von Mercurey sind wir im Zick-Zack bis nach Dijon gefahren und haben an den riesigen Flächen von Reben gestaunt und uns an den schönen Herbstfarben erfreut.

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Unterwegs gab es einen Halt in Beaune, eigentlich ein hübsches Städtchen, aber leider Verkehr durch jede Gasse.

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Da war dann Dijon schon viel angenehmer, eine grosse Fussgängerzone lädt zum Flanieren ein. Das lohnt sich nur schon wegen der eindrücklichen Gebäude die es anzuschauen gibt und natürlich waren wir auch in einer Moutarderie und haben uns eingedeckt.

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Zum Übernachten sind wir auf dem Campingplatz Du Lac Kir, mitten in der Stadt und trotzdem im Grünen und ruhig gelegen.

Stellplatz Lac d‘Aubusson

Stellplatz Lac d‘Aubusson

Unweit des Ufers des Lac d‘Aubusson liegt ein grosser Parkplatz, ein Teil davon ist für Wohnmobile reserviert, eine Ver- und Entsorgung ist auch vorhanden. Sehr schöne Gegend geeignet für sportliche Aktivitäten oder einfach um die Ruhe zu geniessen.

In der Heimat von d’Artagnan

In der Heimat von d’Artagnan

Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht, nur gegen Morgen machte ein Kauz auf sich aufmerksam in einem der benachbarten Bäume. Der Morgen begann schon ziemlich trüb aber trocken, leider hat sich der Wetterbericht bewahrheitet. Bei unserer Fahrt durch die Heimat von d‘Artagnan (wem das nichts sagt, das ist eine Romanfigur von Alexander Dumas Roman „ die drei Musketiere“), der Gascogne nieselte es die meiste Zeit und tiefhängende Wolken verdeckten die Aussicht. In Auch machten wir einen Zwischenhalt um die Altstadt zu besichtigen mit der grossen Kathedrale. Beim imposanten Treppenaufgang, stiessen wir dann tatsächlich auf d‘Artagnan und erfuhren so auch, dass die Romanfigur auf dem wahren Leben von Charles de Batz, Comte d’Artagnan beruht.

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Die Kathedrale ist beeindruckend hoch, ein mächtiger Bau. Die Altstadt von Auch ist zwar klein aber echt hübsch.

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Auf der Weiterfahrt war von der Landschaft dann leider wegen dem schlechten Wetter nicht allzu viel zu sehen, erst kurz vor Moissac unserem Etappenziel, klarte es etwas auf und war trocken.

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Dies genau so lange, bis wir auf dem Stellplatz angekommen sind und das Wohnmobil parkiert hatten. Im Regen hatten wir dann keine Lust um die Stadt zu besichtigen und blieben lieber im kuscheligen warmen Wohnmobil.

Summerdays 2019

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Dieses Jahr waren wir wieder am Summerdays Openair in Arbon. Nebst dem, dass man sich einen Campingstuhl auf das Gelände stellen kann, zumindest am Freitag jeweils die Musik eher für ältere Semester ist, gefällt uns, dass man in Schrittweite zum Openairgelände das Womo hinstellen kann. Dazu wird extra ein Kiesplatz hergerichtet für Camper, auf dem es sich gut übernachten lässt. 

Wie fast immer war schönes Wetter, was auch dieses Jahr unzählige Boote anlockte, die Lage am See ist nebst der Musik jeweils auch ein Highlight.

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Bergamo

Bergamo

Auf dem Parkplatz vor dem Stellplatz haben wir ruhig übernachtet, da wir sowieso keine Infrastruktur vom Stellplatz benötigten ging das gut und kostenlos. Für heute hatten wir den Besuch von Bergamo geplant. Da wir ja Zeit haben, fuhren wir quer durchs Land und liessen die Autobahn „links“ liegen. Der Start begann damit, dass wir uns ins Verkehrsgewühl von Como stürzten, ideal um sich an die italienischen Fahrverhältnisse zu gewöhnen. Die Strecke von Como nach Bergamo erwies sich als nicht allzu attraktiv, man fährt sehr viel durch bebautes Gebiet, ein paar Kleinode dazwischen gäbe es aber doch. Besonders gut gefallen hat uns Brivio an der Adda. Da haben wir einen kleinen Bummel durch das Städtchen gemacht, mit einer recht imposanten Burg.

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In Bergamo sind wir auf den Stellplatz gefahren, der etwas ausserhalb des Zentrums liegt. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und gut beraten. Direkt vor dem Stellplatz fährt der Bus in die Innenstadt, praktischerweise bekommt man das 24 Stunden-Ticket direkt beim Betreiber des Stellplatzes.

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In die Altstadt hoch sind wir mit dem kleinen Bähnlein gefahren, das ziemlich steil hoch führt.

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Die Altstadt ist wirklich sehr sehenswert, insbesondere der grosse zentrale Platz und die diversen Kirchen.

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Vor allem die Basilika und der Dom, gleich nebeneinander, sind sehr sehenswert. Vor allem die Basilika ist richtig prunkvoll, verziert und verschnörkelt, eigentlich nicht unser Geschmack, aber in der Ausführung doch sehr eindrucksvoll.

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Bei 30° am Schatten war das Sightseeing recht anstrengend, aber es gibt ja genügend Möglichkeiten für eine Pause oder Zwischenverpflegung

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Auf dem Rückweg zum Stellplatz haben wir dann noch eine kleine Busodysse gemacht, Dank 24 Stunden Ticket aber kein Problem. Wer kann schon wissen, dass der Bus Nummer 5 mit genauer Bezeichnung 5A-F in ziemlich unterschiedliche Richtungen fährt….

Zum Abendessen gingen wir in die kleine Bar, die zum Stellplatz gehört und haben sehr gut gegessen und die regionalen Weine sind auch nicht zu verachten.

Neuer Grill

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Bisher hatten wir einen kleinen Gasgrill im Womo dabei, der mich aber irgendwie nie richtig überzeugt hat. Einerseits weil die Hitze zum Grillieren knapp war (vor allem wenn es  nur schon leicht gewindet hat) zudem hat mich gestört, dass immer zusätzlich eine Gasflasche mitgenommen werden musst.

Gestern waren wir an einer Campingausstellung und sind auf den Grill von Feuerdesign gestossen. Das Prinzip wurde vom Lotus Grill übernommen und gemäss Hersteller bei einigen Dingen verbessert. Tatsächlich hat uns das Konzept überzeugt, da der Grill zudem günstiger ist als der Original Lotus Grill, haben wir kurz entschlossen einen Feuerdesign Mayon erstanden.

Heute Morgen mal ausgepackt und „trocken“ ohne Grillgut in Betrieb genommen. Tatsächlich wird erstaunlich wie schnell sich Hitze entwickelt, nach ca. 5‘ Vorlauf könnte das Grillgut auf den heissen Grill gelegt werden. 

Gut auch das einfach heruasnehmbare Gebläse, dass via USB-Anschluss geladen werden kann. 

Aussen wird der Grill tatsächlich nicht warm, selbst der Grillrost kann am oberen Reifen erstaunlicher weise jederzeit angefasst werden und so der Grillrost problemlos abgenommen werden.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Mit ganz wenig Holzkohle wird tatsächlich ein rauchfreier heisser Grill erzeugt. Der Test mit Grillgut steht zwar noch aus, ich bin aber überzeugt, dass wir an dem Grill viel Freude haben werden.

Koordinatenkonverter GCTools

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Da ich gerade wieder einmal Koordinaten in einem für mich ungewohnten Format gelesen habe, ein APP-Tipp dazu, wie ich die sehr einfach umwandeln und direkt auf der Karte anzeigen lassen kann oder zumindest ein Format finde, dass ich auf dem Navi eingeben kann.
Ich verwende dazu die App GCTools, GC steht dabei für GeoCache und nicht etwa für Grashopper-Club Zürich!
Mit der App kann man also noch einges mehr machen, es gibt für ganz viele Anwendungsfälle Konverter, selber brauche ich aber eigentlich nur den Koordinatenkonverter. Ein wesentlicher Aspekt für mich ist, dass die App komplett offline funktioniert. Man tippt also die Koordinaten in dem Format, dass man hat ein und sieht auf einen Blick wie die Koordinaten in einem anderen Format lauten. Dazu ist es möglich, die Koordinaten direkt in eine andere App zu übernehmen, ich z. Bsp. lasse mir die Punkte so direkt in Pocket Earth anzeigen. Einziges Manko, die App gibt es nur für iOS.

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Stellplatz Aichstruter Stausee

Stellplatz Aichstruter Stausee

Ganz in der Nähe von Welzheim, das wir von Ott‘s Traumwelt (unsere Matratzen) kennen liegt der Stellplatz am Aichstruter Stausee. Auf einem gemischten Parkplatz, sind auch speziell Wohnmobilstellplätze mit Rasengittersteinen angelegt. Man kann aber auch problemlos auf den Wiesenparkplätzen stehen. Ein Tag kostet 7€, VE vorhanden. Die Umgebung ist sehr schön.

WoMo unterwegs

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Wieder einmal ist das Womo ohne mich unterwegs und hat mich einfach zu Hause gelassen. Seit gestern ist meine Frau mit einer Kollegin auf Tour, gerne wäre ich ja dabei - aber irgendwie reichen die Ferien sowieso nirgens hin.

Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass sich meine Frau alleine traut unterwegs zu sein und sämtliche Herausforderungen die sich so stellen können souverän meistert. Das kommt mir indirekt ja auch wieder zu gute, wenn wir miteinader unterwegs sind und wir uns sämtliche Aufgaben und vor allem auch das Fahren teilen können. Beides geniesse ich selber fahren oder entspannt daneben sitzen und die Landschaft geniessen.

Kajak

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Irgendwie hat ja ein Kajak nichts mit einem Wohnmobilblog zu tun - oder eben doch.

Wir haben uns ein aufblasbares Kajak zugelegt. Zusammengefaltet ist das Pack eingermassen verstaubar und die 15 Kg Gewicht können wir im Wohnmobil gerade noch verkraften. Zudem lässt sich das Kajak auch noch ein paar Meter ohne Wasser transportieren.

Vor allem in Skandinavien mit den schönen Seen und Flüssen haben wir schon gedacht, ein Boot dabei zu haben wäre schon noch toll, um die Gegend auch mal vom Wasser her zu erkunden.

Letzthin habe ich dann ein Inserat eines aufblasbaren Kajak gesehen, dass als einigermassen robust beschrieben wurde und auch von den Kosten her vernünftig schien. Wir haben nicht allzu lange überlegt und uns so ein Kajak bestellt. 

Die ersten Schwimmversuche haben wir hinter uns, zuerst auf dem See und letztes Wochenende auf dem Fluss. Resultat: wir sind begeistert. Das Kajak liegt gut im Wasser, man sitzt bequem und kommt recht gut vorwärts. 

 

Gut wenn man ein Wohnmobil hat!

Klar ist es sowieso gut wenn man ein Wohnmobil hat. Unsere Ferien und Ausflüge möchten wir nicht missen. Wir waren jetzt in letzter Zeit aber gleich zweimal froh ein Wohnmobil zu haben, für eine etwas andere Nutzung.

Zuerst quartierten wir uns auf einem Campingplatz in der Nähe des Spitals ein, in dem jemand Nahestehender war. So konnten wir uns die mühsame hin- und her Fahrerei ersparen.

Kurz darauf waren wir für das Wohnmobil froh, um bei einem sehr erfreulichen Ereignis dabei zu sein. Gute Freunde von uns heirateten. Um die Festivitäten ohne schlechtes Gewissen (Alkohl, müde heim fahren und so) geniessen zu können, konnten wir unser fahrbares Hotel direkt vor der Haustüre der Freunde parkieren.

Abruptes Ferienende

Leider sind unsere Ferien nicht wie geplant zu Ende gegangen. Deshalb gab es jetzt einige Zeit auch nichts mehr zu lesen. Ein trauriges familiäres Ereignis hat unsere Absichten über den Haufen geworfen.

Zudem haben wir es dann im ganzen Trubel auch noch geschafft eine Dachrinne mit dem Wohnmobil so stark zu streifen, dass die Seitenwand eingedrückt wurde. Immerhin ist innen nichts zu sehen und es muss nur die äussere Wand repariert werden. Das ist aber bei GFK anscheinend aufwändig genug, auf alle Fälle wird unser Womo bald einmal 2 Wochen in einer Karosseriewerkstatt, die Erfahrung mit solchen Reparaturen hat, verbringen. Zum Glück haben wir eine Vollkasko-Versicherung, da bleibt nebst dem ganzen Frust wenigstens nur der Selbstbehalt den wir selber bezahlen müssen.

Der Vollständigkeit halber, wir sind also am Donnerstag früh aufgebrochen und am Abend zu Hause angekommen. Für die ganze Strecke sind wir ca. 1000Km Autobahn gefahren. In Frankreich haben wir dafür ca. 140€ Gebühren bezahlt. Zum Glück hatten wir meistens nicht allzviel Verkehr, einzig am Morgen um Nantes und am Abend bei Mülhausen hatten wir etwas Stau. Unterwegs kamen wir zweimal in heftige Gewitter, kurz war praktisch Schritttempo angesagt.

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Salz und Fische

Salz und Fische

Tag 13: Damgan - Piriac-sur-Mer - Le Croisic - Saint-André-des-Eaux

Km: 118

Der heutige Tag war ziemlich trüb und kühl, aber immerhin kaum Regen.

Wir haben heute vor allem die Salzfelder bei Guérande besichtigt. Zuerst sind wir aber nach Piriac-sur-Mer gefahren, einem hübschen Städtchen und sind etwas durch die Gässchen gebummelt.

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Danach fuhren wir durch die Salzgewinnungsanlagen, die noch aktiv genutzt werden und haben natürlich Salz erstanden, das hier produziert wird.

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Als am Nachmittag etwas Regen fiel, haben wir uns entschlossen, das l‘Océarium in Le Croisic zu besuchen. Ohne allzu grosse Erwartungen sind wir zu den Aquarien gefahren und wurden sehr positiv überrascht. Die Anlagen sind sehr gepflegt, es gibt eine grosse Vielfalt an Fischen und anderen Meerestieren zu besichtigen. Am meisten beeindruckt hat uns das riesige Aquarium in dem verschiedene Sorten von Haien und Rochen ihre Runden drehen.

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Zum Übernachten sind wir in die Nähe von Saint-André-des-Eaux gefahren, wo wir in idyllischer Lage am Rande eines Naturschutzgebietes (Naturpark Briére) auf einer Rossweide platziert sind.

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UM DEN GOLF VON MORBIHAN

UM DEN GOLF VON MORBIHAN

Tag 12: Locmariaquer - Auray - Saint Armel - Sarzeau - Damgan

Km: 98

Auf unserem Übernachtungsplatz haben wir eine wunderbar ruhige Nacht verbracht. Es ist schon toll, wieviele solcher Plätze es gerade in Frankreich gibt, solange es keine Infrastruktur dazugehört, sind sie zudem meistens erst noch gratis.

Auf der Weiterfahrt haben wir einen Halt in Auray gemacht einem hübschen Städtchen, mit einer Kirche mit eindrucksvollem Inneren.

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Danach sind wir weiter auf die andere Seite des Golf von Morbihan gefahren, nach Saint Armel, einem kleinen Dorf am Golf. Das Interessante, nebst ein paar nicht mehr betriebenen Salzfeldern, ist eine Strasse auf eine Insel, die wohl nur bei Ebbe befahrbar ist. Ob sie dann ganz aus dem Wasser ist, wissen wir nicht, ein Auto haben wir auch nicht durchs Wasser fahren sehen.

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Als nächstes haben wir zumindest von aussen bei Sarzeau das Château Sucinio besichtigt, eine beeindruckende Anlage, deren ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurück reichen.

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In Damgan, einem kleinen Ort übernachten wir. Dangam besteht aus über 80% Zweitwohnungen, die jetzt noch praktisch alle leer sind, entsprechend ist es ruhig im Ort, auch die meisten Restaurant und Geschäfte sind noch geschlossen. Der lange Sandstrand noch praktisch menschenleer, in ungefähr einem Monat wird es wohl anders aussehen. So ist auch der Stellplatz auf dem wir übernachten noch fast leer. Einzig die Vögel sind schon da und warten auf ein paar Brosamen.

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Glenan Inseln

Glenan Inseln

Tag 10: Concarneau

Km: 10

Das Wetter hielt sich wieder einmal nicht an den Wetterbericht! Eigentlich hätte es am Morgen schön sein sollen und erst am Mittag regnen. Pünktlich als ich Croissants und Schoko-Brötchen holte begann es zu schütten. Den ganzen Morgen war es dann ein Gemisch aus Sonne und Regen, aber warm bei ca. 22 Grad. Um 13:00 Uhr enterten wir dann das Schiff das uns zu den Glenan Inseln brachte. Auf der Hauptinsel hatten wir Zeit für einen Rundgang, anschliessnd gab es noch eine Kreuzfahrt durch den Miniarchipel.

Zum Glück machte das Wetter weiter was es wollte und hielt sich überhaupt nicht an die Vorhersage, die je länger der Tag dauerte immer schlechteres Wetter voraussagte. In der Praxis wurde es immer besser in und auf den Glenan Inseln konnten wir schönes Wetter geniessen.

Die Inseln sind ein paar flache Erhebungen aus dem Meer, auf der Hauptinsel Saint Nicolas, die man in ein paar Minuten zu Fuss umrundet gibt es ein paar Häuser, ebenso auf zwei Nachbarinseln. Ansonsten gibt es s nur schöne Natur zu sehen und ein paar Sandstrände die auch in der Karibik gut aussehen würden. Überall, zumindest bei Ebbe ragen Felsen aus dem Wasser. Nebst den paar Menschen die hier leben fühlen sich vor allem Vögel und Seehunde auf den Inseln wohl. Auf der Minikeuzfahrt konnten wir uns kaum sattsehen an den verschiedenen wirklich wunderschönen Ausblicken.

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Als wir von dem tollen Ausflug zurück waren hat sich das Wetter doch noch dem Wetterbericht angepasst, es regnete zwischendurch!

Wir sind am Morgen vom Campingplatz weggefahren und haben das Womo über den Tag auf einem Parkplatz in Concarneau abgestellt. Jetzt am Abend sind wir auf einen Parkplatz etwas ausserhalb von Concarneau  gefahren und übernahten hier direkt an einer schönen Bucht.

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FaulenzTag

FaulenzTag

Tag 9: Concarneau

Eigentlich wollten wir heute ja auf die Glenan Inseln. In der Nebensaison fährt aber nicht jeden Tag ein Schiff ab Concarneau dahin, das nächste fährt am Sonntag. Deshalb haben wir beschlossen einen Tag länger zu bleiben und einen Faulenztag einzulegen. Das richtige Wetter dazu hatten wir auch, vom Morgen her strahlend blau und warm. Immerhin haben wir am Nachmittag den kurzen Weg ans Meer gemacht, an den Strand Sable Blancs. Da sind wir dann zum ersten Mal, man glaubt es kaum, in diesen Ferien mit dem Meer in Berührung gekommen. Bisher waren immer schroffe Klippen ein Hindernisgrund um ans Wasser zu gelangen. Dafür sind wir heute kurz bis zum Hals im ca. 16 Grad kalten Wasser eingetaucht.

Gegen Abend war der Himmel dann bedeckt, bei immer noch angenehmen ca. 20 Grad. Die Wolken sind wohl die Vorboten der auf morgen Nachmittag angesagten Gewitter, das ist dann wenn wir auf den Glenan Inseln sind - wir sind gespannt!

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Morgenstund hat Gold im Mund

Morgenstund hat Gold im Mund

Tag 7: Point du Raz - Concarneau

Km: 82

Als wir am morgen früh als es hell wird hinausschauen, sehen wir tatsächlich blauen Himmel, wie wir es gestern erhofft haben. Wir sind ohne Frühstück losmarschiert und waren ganz alleine unterwegs. Alleine stimmt nicht ganz, andere Menschen hatte es nicht, aber aller Art Vögel und vor allem sahen wir hunderte Hasen herumhoppeln die ebenfalls den Morgen genossen.

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Zwar zog noch ein Wolkenband vorbei, dass die Sonne nochmals verdeckte, aber dann schien die Sonne auf die grandiose Landschaft.

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Ausser dem Gezwitscher der Vögel und dem Rauschen des Meeres am Point du Raz war nichts zu hören. Das Wort Raz kommt anscheinend ursprünglich von den Wikinger und bedeutet rasen. Tatsächlich sieht man zwischen den letzten Felsen des Festlandes und dem davor liegenden Leuchtturm das Meer durch das Engnis mit unglaublicher Geschwindigkeit hindurchrasen, in der Strömung gibt es hohe Wellen, durch die sich ein paar Fischerboote kämpften.

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Es war ein wunderschöner Morgen den wir ganz alleine auf dem Kap erleben durften.

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Nach dem Frühstück sind wir weiter nach Concarneau gefahren um uns die Heimat von Kommissar Dupin etwas genauer anzusehen.

Der Ort selber ist nur im Hafenbereich wirklich attraktiv, da insbesondere die Altstadt, die innerhalb der Festungsanlagen mitten im Hafen liegt.

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Überrascht haben wir festgestellt, dass es am Hafen tatsächlich ein Restaurant l‘Amiral gibt (Dupins Lieblingsrestaurant). Es soll gutes Essen geben, das wir am Abend gleich testen werden.

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Zum Mittagessen bekamen wir Muscheln. Bisher hatten wir überall nach Muscheln nachgefragt, überall hiess es, es gäbe erst ab Mitte Juni Muscheln, sie seien jetzt noch zu klein. In Concarneau bekommt man aber bereits jetzt (kleine, aber feine) Muscheln.

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Die nächsten zwei Nächte verbringen wir auf dem Campingplatz Sable Blanc in Conarneau, da wir noch die Glenan-Inseln besuchen wollen.

Nachtrag: Das Essen im l’Amiral war exquisit – kein Wunder ist das Kommissar Dupins Lieblingsrestaurant!

Côte de Granit Rose

Côte de Granit Rose

Tag 5: Ploumanac’h

Km: 0 (zumindest mit dem Womo)

Der Tag begann wie er gestern aufhörte, mit ziemlich trübem Wetter. Der Nebel hält sich ziemlich hartnäckig. Egal, wir haben es ja nicht besonders eilig, zumindest heute nicht, da wir ja auf dem Camping bleiben. So haben wir gemütlich gefrühstückt und hoffen, dass sich der Nebel auflöst.

Wir sind auf dem Campingplatz „Le Ranolien“, einem 5 Sterne Platz. Zum grössten Teil besteht die sehr grosse Anlage aus fixen Bungalows und einem kleineren Teil aus Stellplätzen. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt, verfügt über ein Frei- und Hallenbad, Restaurant, Laden usw. Für Familien mit Kindern ein Traum, es gibt auch grosse Spielbereiche, aber auch wir fühlen uns durchaus wohl, so schöne Sanitäranlagen haben wir noch nie auf einem Campintplatz gesehen. Zudem ist der Platz nach unseren Massstäben sehr günstig. Zwei Übernachtungen für 2 Personen inkl. Strom etc. kosten uns mit etwas Rabatt nur 36€.

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Kurz vor Mittag machte es den Anschein als wolle sich die Sonne gegen den Nebel durchsetzen. Wir sind dann losmarschiert, auch weil für den späteren Nachmittag Regen angesagt ist. Zuerst sah man noch nicht allzuviel, das Wetter wurde aber zusehends besser und die rötliche Färbung der Felsen kam immer besser zur Geltung. Die Wanderung war sehr kurzweilig, immer wieder sieht man neue Felsformationen und gigantische Klötze, die aussehen als würden sie beim kleinsten Windstoss herunterfallen.

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Zurück beim Womo haben wir die Beine ausgestreckt und etwas die Ruhe genossen.

Am späteren Nachmittag hat es dann tatsächlich auch etwas geregnet, bei Temperaturen um 18 Grad.

Neblig und trotzdem Schön

Neblig und trotzdem Schön

Tag 4: Lanvollon - Paimpol - Sillon de Talbert - Le Gouffre - Perros-Guirec

Km: 100

Zum Übernachten war es wunderbar ruhig auf der Apfelfarm. Die Familie bewirtschaftet 35 Hektaren Apfelplantagen, vor allem für Cidre und Süssmost. Ringsherum also wirklich nichts als Apfelbäume.

Am morgen früh begann es dann zu Regnen, wie eigentlich schon für gestern angekündigt. Als wir um ca. 10:00 Uhr weiterzogen, war es nur noch ein leichtes Nieseln aus dem Nebel. Als erstes sind wir nach Paimpol gefahren um etwas durch die Stadt zu bummeln. Eigentlich hat es in Paimpol ziemlich viele Parkplätze, die Hälfte davon ist aber momentan von Schaustellern belegt, Paimpol feiert ein Fest. Die andere Hälfte ist von Leuten belegt die anscheinend früher als wir aufgestanden sind. So sind wir durch enge Gässchen rumgekurvt und als wir schon fast aufgegeben haben, fanden wir eine Strasse mit ganz vielen leeren Parkplätzen. In der Stadt fand auch gleichzeitig noch ein grosser Markt statt, auf dem wir allerlei feine Sachen gepostet haben. Paimpol hat eine hübsche Altstadt, vermutlich ist am Abend allerhand los, jetzt am Morgen war es noch angenehm ruhig, zumal die verschiedenen Chilbi-Bahnen noch nicht in Betrieb waren.

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Als nächste fuhren wir zur Sillon de Talbert, dabei handelt es sich um eine ca. 3 Km ins Meer hinausragende schmale Sanddüne, ein Naturreservat. Man kann auf einem Fussweg hinauslaufen, einen kleinen Teil haben wir gemacht. Bei Ebbe ist links und rechts kaum Wasser sondern eine Steinwüste, mit dem Nebel der immer noch alles bedeckte sieht das wie eine Einöde aus. Immerhin hat es aufgehört zu nieseln, sicher weil wir für Coni in Paimpol einen Regenhut erstanden haben.

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Als nächstes Ziel stand Le Gouffre auf dem Programm. Vor allem bekannt durch eines der wohl am meisten fotografierten Häuser der Welt. Irgendwie klar, die Lage des Hauses zwischen den Felsen ist auch wirklich spektakulär. Aber auch die Felsformationen ringsherum sind super schön. Umso mehr als just in dem Augenblick als wir bei Le Gouffre ankamen, die Sonne für einen Moment den Nebel verdrängte. Ein wirklich spezieller Ort.

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Anschliessend sind wir über schmale Strassen bis nach Perros-Guirec gefahren und haben uns für zwei Tage auf einem Campingplatz gleich bei einem der schönsten Abschnitte der rosa Granitküste einquartiert.

Warte kurz, während wir den Kalender laden