Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Flüsterleise Wasserpumpe

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Die alte Wasserpumpe ratterte recht laut und weil wohl die Membrane nicht mehr ganz dicht war, sprang sie zwischendurch auch kurz "unmotiviert" an. Bevor sie den Dienst ganz versagte, habe ich die Wasserpumpe mit einer neuen Shurflo Soft SL ersetzt. Diese Wasserpumpe ist sehr laufruhig. Zusätzlich habe ich ein Ausdehnungsbehälter angebracht, für noch mehr Laufruhe. Um überhaupt an die Pumpe zu kommen mustte zuerst der Tisch weg und auch sonst allerhand demontiert werden. Durch den zusätzlichen Ausdehnungsbehälter gab es eine etwas abenteuerliche Leitungsführung, damit keine Knicke in der Leitung entstehen. Schlussendlich sieht man das ja nicht mehr und die Funktionalität ist gewährleistet.

Trenntoilette

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Für mehr Autarkie haben wir die Theford Kassettentoilette durch eine Trenntoilette von Trelino ersetzt.

Das war schon ein länger geplantes Projekt, scheiterte aber immer an den engen Platzverhältnissen im Bad. Ich hatte schon einige Modelle von Trenntoiletten nachgebildet um zu schauen wie die in unser kleines Bad passen würden. Immer fehlten etwa 5 - 10 cm in der Länge. Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, dass es leider nicht geht und extra 2 Ersatzkassetten der Thetford Toieltte gekauft. Bis ich per Zufall über einen Bericht der Trelino "stolperte und nochmals einen Versuch unternahm, mit einem massstäblichen Grundriss tatsälich die sollte passen.

Die Bestellung und Lieferung war problemlos in die Schweiz möglich. Weil wir der Sache wegen Geruchsbelästigung noch nicht ganz trauten, wurde die Trelino zeurst eine Woche zu Hause in die Toilette gestellt und getestet. Obwohl der Lüfter nicht angeschlossen war, konnten wir keine Geruchsbelästigung feststellen.

Somit ging es an den Einbau, bzw. zuerst an den Ausbau der Thetford, dies ging überrasschen einfach.

Einen eigentlichen "Einbau" braucht es bei der Trelino nicht, aber die diversen Löcher und Lucken die der Ausbau der Thetford hinterlassen hat, mussten geschlossen werden.

Nützliche Werbung

Nützliche Werbung

Meistens halte ich nicht viel von Werbung, vor allem nicht die für die „nützlichen“ Gadgets. Letzthin bin ich aber über eine Werbung gestolpert bei der ich nicht wiederstehen konnte. Eine Matte für auf den Grill, die feuerfest sein soll und gut zu reinigen, zudem soll es trotzdem die typischen Grillspuren am Grillierten geben. Das Ganze erst noch praktisch gratis, zumindest im Werbefilm sah es gut aus. Also glauben tue ich ja solche Werbung nicht, aber den Grill putzen tue ich auch nicht besonders gerne! Also habe ich mal ca. 11 CHF investiert und mir 2 Set Grillmatten á 2 Matten bestellt. Etwa eine Woche später kam ein kleines Paket mit 4 kupferfarbigen Matten. Zuhause gleich ausgetestet, mit verblüffendem Resultat, das Grillgut sieht tatsächlich immer noch wie direkt auf dem Rost grilliert aus und die Matte ist feuerfest. Das Reinigen funktioniert gut, etwas im Wasser einlegen und abrubbeln, es bleiben nur wenige leichte Verfärbungen zurück (im Werbefilm gar keine….). Das Putzen ist um Welten angenehmer als den verkrusteten Grillrost zu putzen. Ich habe darum eine der rechteckigen Matten auch für den Campinggrill rund zugeschnitten und freue mich jetzt daran, wie angenehm das Grillen geht ohne nachher den halben Grill und den Rost mühselig putzen zu müssen.

Falls jemand Interesse an dieser Matte hat, muss ich leider sagen, dass ich die Werbung nicht mehr gefunden habe und die Adresse dazu auch nicht. Also selbst wenn ich wollte könnte ich keine Werbung für das Produkt machen. Falls ich wieder einmal über die Werbung stolpere werde ich den Link dazu aber hier posten, weil ich wirklich überzeugt von der Matte bin.

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Werbung für Solbio

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WERBUNG

Eigentlich mache ich ja wirklich keine Werbung, alle Produkte die ich schon beschrieben und in Gebrauch habe, wurden von mir selber gekauft und werden nur aus Überzeugung beschrieben, dafür bekomme ich auch nichts.
Ich mache jetzt eine Ausnahme mit Solbio. Dies aber auch nur, weil ich das Produkt schon Ende 2016 beschrieben habe: https://www.reppi.ch/easyblog/entry/klo-kasette-und-gerueche
Vor ein paar Tagen bekam ich ein Mail aus Belgien, von Carlo Debaeke, einem der zwei Entwickler und Besitzer von Solbio. Er schrieb, dass er manchmal auf meinem Blog schaut für Inspirationen wohin er als Camper gehen könnte, so war er anscheinend im Sommer in der Schweiz unterwegs und hat mir davon ein schönes Foto geschickt. Natürlich schwärmte er mir im Mail vor, wie gut Solbio sei und er mir gerne 2 Probebeutel schicken würde. Habe zwar zurückgeschrieben, dass ich eh schon vor langer Zeit ihr Produkt beschrieben habe und nichts anderes mehr nutze, die 2 Probebeutel sind jetzt trotzdem gekommen. Die nehme ich natürlich gerne, weil wir wirklich vom Produkt überzeugt sind, es soll keine schädliche Chemie enthalten und der Geschmack in der WC-Kassette ist wesentlich angenehmer als wenn man das klassiche Chemiezeugs reinschüttet und die Wirkung ist die Gleiche.
Resultat: einmal richtige Werbung für ein Produkt: Solbio, ein nützliches und sinnvolles Produkt. https://getsolbio.com/de/
Mal schauen ob ich die Beutel noch brauche, weil die halten lange und wir liebäugeln mit einer Trockentoilette, aber das ist dann ein anderes Thema!

Motorfahrzeugkontrolle bestanden

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Heute war die erste MFK fällig. Alles ging völlig problemlos, in der Garage musste vor der MFK einzig ein Blinkerglas beim Rückspiegel ersetzt werden, mit dem waren wir einmal etwas zu nahe an eine Seitenbegrenzung geraten, seither hatte es einen Sprung.

Gespannt war ich ob die MFK allenfalls etwas gegen den von mir gebastelten seitlichen Grauwasserabfluss hatte, aber kein Problem. Noch gespannter war ich auf das Thema fix montierte Gastankflasche mit Aussenbetankung. Dazu gibt es allerhand verschiedene Meinungen ob die im Fahrzeugausweis eingetragen sein muss oder nicht, ob die Anlage überprüft wird oder nicht etc. Zumindest hat das bei uns niemand interessiert, also alles kein Problem. Aber einen neuen Fahrzeugausweis gab es trotzdem, die Sitzplatzanzahl wurde von 5 auf 4 korrigiert, das ist sogar korrekt, weil wir bei einem seitlichen Sitz den Gurtenblock zugunsten unseres Schuhgestell entfernt haben.

Einen guten Nebeneffekt hatte die MFK auch noch, wir haben jetzt eine offizielle Gewichtsangabe - alles im grünen Breich. Mit halb vollem Benzin- und Wassertank und sonst voll beladen 3330 Kg, da mag noch gut eine 2 Person dazu und ein voller Tank.

WoMo unterwegs

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Wieder einmal ist das Womo ohne mich unterwegs und hat mich einfach zu Hause gelassen. Seit gestern ist meine Frau mit einer Kollegin auf Tour, gerne wäre ich ja dabei - aber irgendwie reichen die Ferien sowieso nirgens hin.

Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass sich meine Frau alleine traut unterwegs zu sein und sämtliche Herausforderungen die sich so stellen können souverän meistert. Das kommt mir indirekt ja auch wieder zu gute, wenn wir miteinader unterwegs sind und wir uns sämtliche Aufgaben und vor allem auch das Fahren teilen können. Beides geniesse ich selber fahren oder entspannt daneben sitzen und die Landschaft geniessen.

Smartgo Pokefi

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Das Ganz hat nichts mit Pokemon oder so zu tun. Bei Smartgo Pokefi handelt es sich um einen mobilen Hotspot. Vielreisende (dazu gehören Wohnmobilisten ja auch) kennen das Problem, unterwegs zu sein und doch wenn es irgendwie geht eine Internetverbindung zu haben. Mit der eigenen SIM ist das im Ausland sehr teuer oder dann kompliziert, um sich eine lokale SIM zu beschaffen. EU-Bürger haben es da zumindest im EU-Raum seit Mitte 2017 etwas einfacher, mit dem Wegfall der Roaminggebuhren, stehen aber ausserhalb der EU vor dem gleichen Problem.
Eine Firma aus Hongkong schafft da für viele Fälle Abhilfe, eben mit dem Pokefi (Pocket - WiFi - Router). Das Gerät über eine Soft-SIM, es kann also keine andere SIM damit betrieben werden, wie mit einem herkömmlichen mobilen Hotspot.
Es gibt auch andere Hersteller, die ähnliche Konzepte anbieten, allerdings ist nach meinen (aber keineswegs umfassenden Recherchen) der Pokefi aus 3 Gründen sehr interessant.
1. Eine sehr grosse Länderabdeckung
2. Die Kosten für die Datenvolumen sind sehr günstig
3. Total einfache Bedienung, bei der Inbetriebnahme und im Betrieb

Länderabdeckung
Momentan funktioniert der kleine etwa Smartphone grosse Router in gut 80 Ländern, dabei ist ganz Europa und Nordamerika, sowie viele asiatische Länder usw.

Kosten
Die Anschaffungskosten betragen etwa Fr. 170.— je nach Kurs des Hongkong-Dollar.
Es gibt keine fixe Gebühren, sondern man bucht sich Datenvolumen dazu, es gibt verschiedene buchbare Pakete, das interessanteste Paket aus meiner Sicht, sind die 5 GB Daten für ca. Fr. 15.- mit 2 Jahren Laufzeit.

Einfache Bedienung
Eigentlich kann man nichts falsch machen. Das Gerät hat genau einen Knopf zum Anstellen und Abstellen, dazu zwei Leuchtdioden, eine für die Anzeige der Verbindung und eine (um den Schaltknopf herum) für die Anzeige des Ladezustandes des Akku. Das Rückteil des Gerätes kann man abnehmen für den Akkutausch, falls man mehr als einen Akku hat. Geladen wird der Akku via einer USB-C Buchse.
Die Inbetriebnahme wird in der Mini-Anleitung beschrieben, kurz: Einschalten, warten bis Verbindung da ist, die interne Webseite des Gerätes aufrufen http://a.pokefi und die wenige Konfiguration vornehmen (die voreingestellten Verbindungsdaten stehen auf der Innenseite des abnehmbaren Rückteils).
Konfigurieren kann man eigentlich nur die SSID des WLAN, sowie ein Passwort für das WLAN und noch ein Passwort für den Gerätezugang.
Ebenfalls wird man bei der Inbetriebnahme zur Registration aufgefordert, Adressdaten und E-Mail müssen eingegeben werden. Via E-Mail erhält man dann einen Aktivivierungscode, diesen eingeben und fertig!
Das Gerät wird ab Werk mit 5 GB Datenvolumen ausgeliefert, gültig über 10 Jahre, die zubuchbaren Pakete, es können mehrere gleichzeitig gebucht werden, sind dann zuerst im Gebrauch. Bei den zubuchbaren Paketen kann man das Startdatum der Gültigkeit wählen. Pakete buchen, kann man direkt, via der internen Gerätewebseite, bezahlbar mit Paypal oder dann auf der Herstellerwebseite, dann kann auch mit Visa usw. bezahlt werden. Am einfachsten geht es auf der Geräteseite, weil man da keine weiteren Angaben machen muss, weil ja bereits alles hinterlegt ist, via Herstellerwebseite, brauchts die Serienummer des Gerätes.

Der Pokefi ist bei uns erst seit Anfang Jahr im Einsatz also allzuviele Erfahrungen damit gibt es nicht, die bisherigen sind aber sehr positiv. Das Gerät funktioniert, die Bedienung ist einfach und durchdacht. Unerstützt werden 2G, 3G und 4G, wobei ich bisher an den getesteten Standorten in der Schweiz und Deutschland nur 3G Empfang hatte. Es können gleichzeitg bis zu 8 Geräten am Hotspot aktiv sein.
Die einzigen Negativpunkte die mir bisher aufgefallen sind: Die Verbindungsdauer ist etwas lang, nach dem Anstellen dauert es etwa 1-2 Minuten bis die Verbindung steht, aber da man ja das Gerät kaum ständig an- und abstellt ist das egal. Als weiterrn Punkt kann man erwähnen, dass die Bedinenungsanleitung nur auf englisch vorliegt, aber das Wenige was man wissen muss, schafft man auch ohne Englischkentnisse. Generell ist zu sagen, es braucht eigentlich keine technischen Kenntnisse um den Hotspot in Betrieb zu nehmen.
Bisheriges Fazit: Eine gute Alternative anstatt der ständigen SIM-Fummelei, wenn man auch unterwegs gerne Internet hat.

https://www.mypokefi.com/

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Kein neues Wohnmobil nötig

Da der Wetterbericht für heute schlechtes Wetter ansagte (und auch recht hatte), beschlossen wir an den Suisse Caravan Saloon nach Bern zu gehen. Einfach um uns etwas umzuschauen, was es so Neues gibt oder ob wir sonst auf eine gute Idee stossen.

Es ist ja immer interessant sich mal umzuschauen und rein theoretisch zu überlegen ob das eine Alternative wäre. Bisher hatten wir noch kein einziges Gefährt gesehen, mit dem wir unser Womo tauschen wollten. So war es auch heute, ein paar interessante Konzepte haben wir gesehen, aber nichts was uns auf Gedanken bringen würde, dass wir das falsche Wohnmobil haben. So sind wir wieder heimgereist und freuen uns weiterhin an dem für uns optimalen Womo. 

Putzwochenende

In den 4 Wochen Ferien hat sich innen und aussen allerhand Schmutz angesammelt. Dieses Wochenende haben wir unser Wohnmobil wieder zum Glänzen gebracht.
Innen alles entstaubt und gewaschen, ein paar Schrauben angezogen, Gummibänder gekürzt die sich gedehnt haben, WC-Kassetten gereinigt und Diverses anderes.
Eine Überraschung gab es noch beim Frischwasser ablassen, zuerst kam mal eine rechte Portion feinster Sand. Im Süden kann es das geben, obwohl das abgefüllte Wasser im sehr klar aussah. Gleich ein Grund für eine umfassende Tankreinigung, jetzt sieht der Tank wieder so aus, wie er sollte.
So haben wir den Samstag und den halben Sonntag verbracht, dafür ist das Womo jetzt wieder startklar für die nächsten Ausflüge.

Telepass

Telepass

Als Nachtrag zu den Bikeferien am Gardasee, hier noch einen Beitrag zu den Erfahrungen mit der Mautbox Telepass.

Schon länger habe ich mich wie viele andere Verkehrsteilnehmer in Italien über die Mautstellen auf den Autobahnen geärgert. Nebst dem Theater mit dem nötigen Kleingeld zusammenkramen oder Kreditkarten die mal immer wieder nicht funktionieren, kommt beim Wohnmobil das Ärgernis hinzu, dass der obere Bezahlterminal für LKW's zu hoch oben und der untere für PKW's zu tief unten ist. Das heisst immer möglichst nahe an den Terminal fahren, auf den Spiegel aufpassen, sich losgurten und mit ausgestrecktem Arm irgendwie an einen Terminal zu gelangen. Wenn es dann doch nicht klappt kriegt man die Tür kaum auf um auszusteigen – die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer bringen bei welchem Fall auch immer eh kein Verständnis auf. Von den langen Kolonnen die sich zum Teil vor den Mautstellen bilden und dem Gefluche, wenn man wieder mal so einen Depp vor sich hat, der das nötige Kleingeld nicht hat, die Kreditkarte nicht geht oder was auch immer und man darum wieder einmal in der falschen Kolonne steht, reden wir jetzt mal gar nicht. Jedem ist das wohl, wenn er nach Italien fährt schon genau so ergangen und hat dann mit neidischem Blick auf die leeren Telepass-Spuren geschaut, auf denen die Autos vorbeifahren und rasch durch die Schranken kommen.

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Ermutigt durch die Erfahrungen in Norwegen mit der Mautbox (die es da aber eigentlich nicht braucht) habe ich deshalb bei der Firma Tolltickets eine Telepass-Mautbox bestellt, die ihre "Feuertaufe" eben in den Bikeferien gemacht hat. Die Box kann man bei Tolltickets entweder für eine beschränkte Zeit oder Fix bestellen. Bei der Fixen Box, fällt eine Jahresmiete von 35 Euro an. Natürlich kann man der Meinung sein, das man sich das Geld sparen kann, das stimmt sicher, die Frage ist halt immer was einem irgend etwas Wert ist (ich habe auf jeden Fall schon viel mehr Geld für Dümmeres ausgegeben – meine Meinung)

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Wie ist also nun meine Erfahrung mit der Box. Die Box wie beschrieben vorne unten an der Windschutzschreibe festgemacht (praktisch das gleiche Klettgegenstück von der Norwegen-Mautbox passt). An der ersten Mautstelle bin ich dann mal vorsichtig, langsam auf der Telepass-Spur in Richtung Schranke gerollt. Gleich zu beginn der Durchfahrt durch die Mautstelle, gab die Box einen Piepser von sich und die Schranke öffnete sich, einen zweiten Piepser gab es dann noch beim Verlassen der Zahlstelle. Bei den nächsten Mautstellen bin ich dann schon etwas schneller gefahren (soweit man das mit dem Wohnmobil bei den recht engen Durchfahrten geht) und immer hat es einwandfrei funktioniert.

Welch ein "erhabenes" Gefühl, so an den Kolonnen vorbei zu fahren, die an den Zahlstellen anstehen!

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Interessant ist auch, dass ich bei Tolltickets jederzeit transparent sehe, welche Gebühren angefallen sind und dies auch noch Jahre später.

Fazit: Die Telepass-Box bleibt fix im Wohnmobil die paar Euro sind es mir absolut Wert, ich will ja meine Ferien geniessen und dazu gehört für mich auch eine möglichst ärgerfreie Fahrt.

Modifizierter Grauwasserablauf

Modifizierter Grauwasserablauf

Der Grauwasserablauf ist bei unserem Wohnmobil mittig unter dem Fahrzeug platziert.

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Das ist soweit kein Problem, wenn für die Entsorgung eine Rinne oder ein Bodeneinlass besteht, bei dem man mit dem Wohnmobil drüberfahren kann. Verschiedentlich trifft man aber auf Versorgungsstationen, an denen alles an einer einzigen Säule konzentriert ist, da war bisher für uns die Grauwasserentsorgung nicht möglich, oder dann nur indem man ein Becken unter den Auslauf stellte und beckenweise entsorgte, was keine wirklich komfortable Lösung ist. Angeregt durch Beiträge in einer Facebookgruppe habe ich jetzt den Auslauf mittels Material aus dem Bauhaus seitlich ans Fahrzeug verlängert.

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Somit können wir jetzt an jeder Entsorgungsstelle unser Grauwasser ablassen, entweder direkt oder mittels der Schlauchverlängerung.

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Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Jetzt verstehe ich den Satz: Für Schönheit muss man Leiden.

Über dieses Wochenende steht die grosse Frühjahrsreinigung an. Heute haben wir den ganzen Tag damit verbracht unser Womo innen und aussen zu putzen. Es ist schon interessant wieviel Staub und Dreck sich so im Womo ansammelt. Man merkt bei so einer Aktion auch, dass es unglaublich viele Kästchen und sonstige Ablageflächen und Winkel wo sich Staub niederlassen kann. Dafür ist unser Womo jetzt wieder richtig sauber und glänzt innen und aussen, fast mehr als damals als wir es neu bekamen. Blöd ist nur, dass auf Morgen etwas Regen angesagt ist, aber heute freuen wir uns am glänzenden Womo!. Morgen steht dann noch die Reinigung des Wassertanks und der Leitungen an, sowie die Dichtigkeitsmessung, das ist dann aber wesentlich weniger anstrengend als die ganze Putzerei.

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Internet im Womo

Internet im Womo

Zum Thema Internet im Wohnmobil kann man sich abendfüllend unterhalten, ob man überhaupt braucht und welche Lösung die Beste ist. In der Weite des Internet findet man auch unzählige Beiträge und Ideen.

Schlussendlich muss jeder selber wissen was er braucht.

Für uns ist es klar ohne Internet wollen wir nicht sein (ist zwar nicht lebenswichtig aber angenehm). Wir brauchen Internet unterwegs um irgendwelche Recherchen zu machen, Zeitung lesen usw. und natürlich auch Blog nachführen.

Solange wir in der Schweiz unterwegs sind ist es kein Problem mit dem Handy-Flat Abonnement und Empfang gibt es praktisch überall.

Im Ausland sieht das Ganze etwas schwieriger aus. Es gibt für uns zwei Möglichkeiten an Internet zu kommen entweder über ein vorhandenes WLAN oder dann über mobile Kommunikation. Eine weitere Möglichkeit wäre noch die Satelliten-Verbindung die mir für unsere Nutzung aber zu teuer ist.

WLAN:

Für die Möglichkeit ein vorhandenes WLAN zu nutzen habe ich einen Alfa R36 Router eingesetzt, der ein externes WLAN quasi verlängern kann. Um eine möglichst grosse Reichweite zu haben, hängt am Alfa eine externe Antenne (TravelConnector) die jedes WLAN in einer Umgebung von mehreren hundert Meter anzeigt. Das ist vor allem nützlich auf Campingplätzen oder in bewohnten Gebieten, wenn es ein offenes WLAN in der Umgebung gibt.

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Mobiler Hotspot:

Oft gibt es aber kein WLAN, dann kommt die zweite Konfiguration zum Einsatz, ein Huawei Router (E5786) der mittels mobiler Verbindung ein WLAN im Wohnmobil zur Verfügung stellt. Auch an diesem Router hängt eine externe Antenne (Multi Band LTE Antenne) die den Empfang (Signalqualität) merklich steigert.

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Die beiden Antennen habe ich in der Garage montiert, meine Messungen haben ergeben, dass die Empfangsleistung nur leicht reduziert ist gegenüber einer Montage ausserhalb des Womos, darum habe ich diese Lösung zugunsten von weniger Löchern in der Aussenhaut des Womos gewählt.

Da ist jetzt nur noch das Problem, welchen Mobileanbieter nimmt man, wer hat das attraktivste Angebot. Da gibt es leider einen Markt der sich ständig verändert, es gibt wohl keine Lösung die überall passt. Eventuell ändert sich das in der EU mit dem Wegfall der Roaming-Gebühren Mitte Jahr, wie wir in der Schweiz davon profitieren wird sich noch zeigen. Lange Zeit war die "Europa-Sim" von Vodafone Italien eine interessante Möglichkeit um europaweit dieselbe SIM-Karte zu verwenden, nachdem aber letzten Sommer Vodafone Italien die Tarife angepasst hat ist sie eigentlich nur noch für Italien interessant. Momentan bietet Three UK eine recht interessante SIM-Karte an, 12 GB Datenvolumen für praktisch ganz Europa (ein Jahr gültig). Diese SIM habe ich momentan im Einsatz und bin bisher zufrieden damit. Eine preiswerte Alternative ist natürlich, wenn man länger im gleichen Land unterwegs ist, eine lokale Prepaid-SIM zu erstehen und diese zu Nutzen. In den meisten Ländern in Europa ist das sehr einfach möglich ohne grosse Angaben von persönlichen Daten.

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Wasser im Wohnmobil!

Wasser im Wohnmobil!

Wasser im Wohnmobil ist an und für sich nichts Spezielles, wenn es dort ist wo es hingehört!

Heute gab es aber eine Aufregung, weil nämlich Wasser an einem Ort war, an dem kein Wasser sein sollte. Am Mittag bin ich an den Tisch gesessen und hatte plötzlich einen nassen Socken. Unter dem Sitzbank ist der Wassertank und zu meinen Füssen war eine kleine Pfütze. Hmmmmm wo kommt wohl das Wasser her? Der Tank wird ja kaum undicht sein? Ist die Wasserpumpe leck? Oder ein Schlauch?

Beim Test mit in der Küche Wasser laufen lassen rinnt auf alle Fälle Wasser unter der Sitzbank hervor. Also wird zuerst einmal die Sitzbank demontiert, dass man den Wassertank und die Pumpe begutachten kann. Da scheint alles trocken zu sein, so wie es aussieht läuft das Wasser vom Küchenblock her unter die Sitzbank. Also den ersten Küchenschrank ausräumen und unten reinschauen – tatsächlich, am Boden ist es feucht, aber nicht zu sehen woher das Wasser kommt. So wird halt der zweite Küchenschrank mit den Schubladen ausgeräumt und der Bodendeckel aufgemacht. Da ist dann das Problem sofort zu sehen. Die Abwasserleitung von der Spüle in der Küche ist auseinander, vermutlich zu viel geschüttelt auf den Rumpelstrassen. Allerdings ist die Verbindung auch nur mit einem billigen Klebeband zusammengeklebt gewesen. Genau für solch Fälle haben wir das Panzerklebeband dabei, mit dem ist der Schlauch wieder zusammengesteckt und geklebt und hält jetzt hoffentlich. Zum Glück war es nichts Schlimmeres, etwas die Heizung laufen gelassen und so sieht es schon wieder trocken aus, nur der Teppich ist noch etwas feucht.

Zum Glück steht das WoMo auch leicht nach vorne geneigt, so da das Wasser rasch ans Tageslicht kam, nicht auszudenken, es wäre anders gestanden und das Wasser wäre auf die andere Seite gelaufen, es wäre wohl einen Moment gegangen, bis irgendwo Wasser zu bemerken gewesen wäre.

Feuchtigkeitsmessgerät

Feuchtigkeitsmessgerät

Während der Garantiezeit, bei unserem Chausson sind dies 5 Jahre, muss die Dichtigkeitsprüfung jedes Jahr durch einen authorisierten Fachhändler gemacht werden, ansonsten gibt es Probleme bei einem Garantiefall wegen undichten Stellen. Die Prüfung erfolgt so, dass das Fahrzeug eingesprüht wird mit Wasser und dann an verschiedenen vorgegebenen Stellen mit einem Feuchtigkeitssensor gemessen wird.

Nach Ablauf der Garantie kann man das weiter vom Fachhändler machen lassen oder aber selber Hand anlegen. Auf alle Fälle lohnt sich das, es ist wohl für jeden Wohnmobilisten der Alptraum, wenn irgendwann entdeckt wird, dass Wasser eingedrungen ist und das lange niemand gemerkt hat. Wer schon Bilder davon gesehen hat....

Ich habe parallel zur Dichtigkeitsprüfung vom Fachhändler selber angefangen eine Feuchtigkeitsmessung zu machen. Das erlaubt mir eine Messreihe aufzubauen, die schon beginnt solange das Wohnmobil offiziell "dicht ist" und ich somit mit mein Messgerät "eichen" kann, welche Werte OK sind.

Dazu habe ich mir ein Feuchtigkeitsmessgerät der Marke Greisinger (Model GMK-210) angeschafft, dass speziell für Wohnmobile, Boote etc. sein soll. Es geht dabei um den Aufbau, den man in dem Gerät eingeben kann um einigermassen korrekte Werte zu erhalten. Damit kann man aber auch ein normales Stück Holz messen und Anderes.

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Zusätzlich habe ich mir ein Excel angelegt in dem ich alle Messpunkte, die ich in einer Grafik eingezeichnet habe, erfasst sind. Jeweils im Frühjahr messe ich also jetzt unser WoMo auf Feuchtikgkeit an den vorgesehenen Stellen nach. Durch die lange Zeitreihe sehe ich schon sehr schnell ob es Abweichungen gibt, denen man auf den Grund gehen muss.

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Kochblume

Kochblume

Manchmal sind es die kleinen Erfindungen die das Leben wirklich erleichtern, dazu gehört die Kochblume.
Wer kennt nicht das Problem vom Nudelwasser usw. das überkocht. Das ist ja nicht nur im WoMo sondern auch zu Hause ärgerlich. Findige Leute haben die Kochblume entwickelt, ein zweiteiliges Silikongebilde, dass es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Damit ist das Überlaufen des Kochtopfes definitiv Vergangenheit. Das Wasser, die Suppe oder was auch immer mag, dampfen, strudeln kochen, garantiert aber ohne dass es eine Sauerei gibt. Im WoMo hat die Kochblume noch einen weiteren Vorteil, die normalen Topfdeckel muss man klapperfrei verstauen, mit dem Silikon ist das kein Problem, kann auch als Zwischenschicht genutzt werden um andere Gerätschaften zu entklappern.

Wasserwaage

Wasserwaage

Was braucht es neben Keilen um gerade zu stehen? Klar eine Wasserwaage. Gerade wenn man etwas heikel auf Schrägstehen ist, wie wir sind und sich den Luxus von Hubstützen, welche automatisch die Nivellierung übernehmen nicht leisten will (Kosten) oder wegen dem Gewicht (3,5t Klasse) nicht kann, braucht eine Wasserwaage und Keile.

Dazu eignet sich so eine kleine Kreuzwasserwaage sehr gut, die man in einem Bauwarengeschäft bekommt. Praktisch ist es wenn die Wasserwaage an einem fixen geraden Platz ist, den man im Blickfeld vom Fahrersitz aus hat. Im Cockpit des Ducatos gibt es aber keine ebene Fläche auf der die Wasserwaage ausnivelliert steht.

Ich habe eine kleine Holzunterlage gemacht, die Rundung entsprechend dem Cockpit geschliffen, die Wasserwaage darauf geklebt und das ganze mit Doppelklebeband im Cockpit befestigt. So sehen wir schon beim Ankommen auf einem Platz ob wir waagrecht stehen und falls es Keile benötigt, sieht man auch gleich beim darauf fahren wann das WoMo gerade steht.

Für die Montage sucht man sich einen Platz an dem das WoMo auch wirklich so steht, wie man es als gerade empfindet. So kann man die Wasserwaage in der richtigen Position befestigen.

Teppich im Wohnmobil?

Teppich im Wohnmobil?
 
Eigentlich haben wir am Liebsten gar kein Teppich, weder zu Hause und schon gar nicht im Wohnmobil. Teppiche sind für uns Staubfänger und vor allem unhygienisch und gerade im Wohnmobil ständig verschmutzt. Es ist doch praktisch, wenn der Boden im Wohnmobil kurz gewischt werden kann und schon wieder sauber ist.
Durch einen Artikel auf Facebook bin ich dann auf ein Zwischending zwischen Fussmatte und Teppich aufmerksam geworden. Ein rutschfestes, gut zuschneidbares Microfaser-Hightech-Ding soll es sein, dass auch einfach waschbar ist. Also habe ich mir mal die entsprechende Webseite: http://www.lifestyle-mat.de angeschaut und war interessiert an dem Material. Weil im Winter der Fussboden in unserem Wohnmobil doch ziemlich kalt ist, haben wir uns entschlossen eine solche Matte zu bestellen, das aus unserer Sicht passende Muster war schnell ausgesucht.
Kurz bevor wir auf unseren Nachweihnacht - Neujahrsausflug gingen kamen die Rollen bei uns an. So haben wir diese mal mit eingepackt und am ersten Abend verarbeitet. Das Zuschneiden geht wirklich ganz einfach, ausser das es doch einiges an Fusel gibt beim Schneiden, aber in recht kurzer Zeit war der Boden mit Teppich belegt. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv, das Material fühlt sich sehr angenehm an, rutscht überhaupt nicht und sieht robust aus. Zumindest über den Winter bleibt jetzt der Teppich sicher im Wohnmobil, ob es schlussendlich gar ein Ganzjahresteppich wird ist noch offen.

Klo-Kassette und Gerüche

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Ein Bericht über meine bisherigen Erkenntnisse zum Thema Klo-Kassette und unangenehme Gerüche.

Eigentlich ein nicht sehr appetitliches Thema und trotzdem immer wieder heiss diskutiert. Die Toilette im WoMo.

Es soll ja Leute geben, welche die eigene Toilette nicht nutzen, weil das Entsorgen nicht zu den angenehmen Pflichten gehört und darum nur auf Campingplatz-Toiletten gehen. Da wir aber nur im Ausnahmefall auf dem Campingplatz sind und viel lieber frei irgendwo sind, nutzen wir die Toilette zwangsweise – zudem empfinden wir es doch angenehmer auf dem eigenen stillen Örtchen zu sitzen.

Dementsprechend war von Anfang an das Thema welche Zusätze kommen in die Toilette und was kann man sonst noch so tun.

Als erstes kam von Anfang an eine SOG zum Einsatz. Damit entschärft sich das Thema Geruch schon ganz fest, allerdings im Sommer bei heissen Temperaturen , wenn die Kassette nicht täglich geleert wird geht es doch nicht ganz ohne Geruch ab (ev. Sind auch einfach unsere Nasen zu empfindlich), spätestens aber beim entleeren ist es definitiv nicht mehr appetitlich. So haben wir uns also zuerst mal mit den klassischen chemischen Zusätzen beschäftigt und ganz brav das teure Spezial-Klopapier gekauft. Nebst den Kosten hat uns das auch sonst nicht überzeugt, die Chemie soll nicht wirklich gesund für die Kläranlage sein und der Geruch war auch nicht überzeugend, zwar besser als ohne Zusatz, aber auch nicht wirklich etwas für unsere Nasen. Dann habe ich gelesen, dass man mit Essig etwa das Gleiche wie mit dem Chemie-Zeugs erreicht, mit dem Unterschied, dass es eben keine Chemie ist und deshalb kein schlechtes Gewissen sein muss und des Weiteren normales Klo-Papier genutzt werden kann, von den Kostenersparnissen ganz zu Schweigen. Tatsächlich funktioniert das mit Essig ebenfalls sehr gut, nur der Geruch ist halt immer noch teilweise da, aber aus unserer persönlichen Sicht riecht es eher besser als mit dem Chemie-Zeugs. 

So waren wir mit Essig unterwegs und mehr oder weniger zufrieden, bis ich auf ein Inserat gestossen bin, in dem eine Firma (Solbio) ihr neues Produkt einer Sanitärflüssigkeit angepriesen hat. Ihr Produkt mit zwei Geschmacksrichtungen solle die Gerüche unterbinden, es solle einen angenehmen Geruch haben, biologisch abbaubar usw.  (Auszug aus der Beschreibung):

  • Biologisch, sehr leistungsstark und pur Natur

  • Enthält eine äußerst wirtschaftliche Formel

  • Verhindert allerlei unangenehme Gerüche

  • Baut Abfallstoffe und Toilettenpapier ab und ermöglicht die einfache Entleerung des Behälters

  • Hält Ihre Toilette und Ihr Behälter sauber und frisch

  • Hat einen Reinigungs- und Sterilisierungseffekt auf Ihre Toilette und deren Zubehörteile

  • Ohne Chemikalien oder synthetische Stoffe

  • Vorzugsweise alle 3 oder 4 Tage wechseln

Das Ganze in einem praktischen Beutel mit einem Dosierer und erst noch kostenfreie Lieferung. Da ich von Grunde auf neugierig bin habe ich je einen Beutel bestellt und inzwischen ist der "Original" Beutel nach gefühlten unzähligen Kassettenfüllungen bald leer.

Das Fazit: wunderbar, weder in der Toilette noch beim Entleeren gibt es noch die unangenehmen Gerüche (ausser wenn es mal extrem warm ist und die Kassette 3 oder 4 Tage nicht geleert wird, dann kann es ein leichtes Müffeln geben, aber kein Vergleich mit der Chemie oder dem Essig), ansonsten ist ein angenehmer Duft nach Eukalyptus und Kiefern (beim Original) wahr zu nehmen. Zersetzt wird der Inhalt der Kassette auch innert kürzester Zeit, auch das normale Toilettenpapier. Somit hat der Solbio-Beutel seinen fixen Platz im WoMo gefunden. Falls es dann wieder einmal aus dem Grauwassertank müffelt werde ich auch da ein bisschen Solbio reinschütten und schauen ob es wirkt.

Falls sich jemand dafür interessiert: http://www.getsolbio.com/de/

Batteriemonitor mit Bluetooth, Victron BMV-700

Batteriemonitor mit Bluetooth, Victron BMV-700

Batteriemonitor BMV-702

 

Schon lange hat mich die ungenaue Batterieanzeige der Aufbaubatterien geärgert. Gerade wenn der Strom langsam etwas knapp wird, wünscht man sich doch eine etwas präzisere Anzeige als insgesamt 6 farbigen Striche.

So kam zusammen mit der der neuen LiFePo4-Batterie auch ein Batteriemonitor von Victron-Energy dazu. Ich habe mich für das BMV-702 entschieden, momentan hängt zwar nur die eine Aufbaubatterie daran, so bleibt das System aber ausbaufähig.

Zuerst hatte ich vor die Anzeige bei den übrigen Bedienpanelen zu platzieren, was etwas Bastelarbeit bedeutet hätte, zum Glück bin ich dann aber auf das Bluetoothmodul: VE.Direct Bluetooth Smart dongle gestossen. So habe ich den Monitor unter dem Beifahrersitz, gleich bei der Batterie plaziert, wo er falls nötig zugänglich wäre und den Bluetoothdongle angehängt. So kann ich mir Dank dem zugehörigen App die Batterieinformationen bequem dem Handy anschauen.

 

VE. Direct Bluetooth Smart Dongle

VE.Direct Bluetooth Smart dongle

 

live

Live Daten von unserer Aufbaubatterie auf dem Handy

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