Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Nationalfeiertag

Nationalfeiertag

Gestern Abend haben wir erfahren, dass heute der 12. Oktober der Nationalfeiertag in Spanien ist. Der Tag geht auf die Entdeckung von Amerika durch Christoph Kolumbus zurück, der anscheinend am 12. Oktober 1492 in Amerika gelandet sein soll. Darum wird der Tag auch in Amerika als Columbus-Day gefeiert, wenn man die Geschichte kennt ist das zumindest für Lateinamerika eigentlich kein Grund zum Feiern. Als Nationalfeiertag Spaniens wird der 12. Oktober offiziell seit 1918 gefeiert. Zum Glück wird der Tag aber in Spanien nicht so wie in anderen Ländern gefeiert, zumindest in den Touristenregionen sind die Geschäfte halbtags offen, wir wollten heute noch einkaufen gehen. Wobei wir das Problem mit Feiertagen kennen, an denen wir Einkaufen wollten, wie z. Bsp. am Tag der deutschen Einheit oder im Tessin am Josefstag und wir verwundert vor den geschlossenen Geschäften standen.

Nach dem Einkaufen sind wir am Nachmittag an den Strand und haben uns trotz der recht grossen Wellen nochmals ins Meer gewagt. Eigentlich recht warm, wenn man sich einmal überwunden hat. Gegen Abend sind wir wie viele andere Touristen und Einheimische bei El Arenal flanieren gegangen und haben feine Tapas gegessen. Vom Nationalfeiertag haben wir nichts weiter mitgekriegt, für uns ein Samstag wie jeder andere.

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Javea / Xabia

Javea / Xabia

Am Donnerstagabend waren wir recht müde, wohl vom Nichtstun und gingen dann recht früh schlafen. Allerdings wurde unsere Nachtruhe ein gute Stunde später vom Losgehen der Alarmanlage des Womo abrupt unterbrochen. Es wollte aber niemand einbrechen, es war nur der eine Magnetkontakt der abfiel und dadurch den Alarm auslöste. Es war derjenige, den ich gestern frisch angeklebt hatte, unter dem Eindruck das er nicht mehr gut hielt, ich habe dazu ein neues Klebeband genommen, von dem ich mir versprach das es besser hält. Jetzt weiss ich es besser! Zum Glück waren unsere Nachbarn eh noch wach und viele Leute sind ja sowieso nicht mehr auf dem Campingplatz.

Im Verlauf des Morgens haben wir uns dann auf den Weg in Richtung Javea / Xabia gemacht. Nochmals eine Autobahnfahrt, für den Rückweg wollen wir dann die Autobahnen meiden. Nicht nur weil es ein teurer Spass ist, sondern vor allem weil wir etwas vom Land sehen wollen. Die Autobahnfahrt von zu Hause bis nach Javea hat übrigens 151 Euro gekostet. In der Schweiz kostet die Jahresvignette 40 Franken und es gibt Leute die wegen dem Preis jammern.

In Javea angekommen haben wir Quartier auf dem Campingplatz El Naranjal bezogen.

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Zum Abendessen sind wir zu unseren Freunden ins Chalet Suizo geradelt. Wir haben wie wir es gewohnt sind sehr gut gegessen, halt mit dem kleinen Wermutstropfen, dass wir ja eigentlich nicht wegen guter Schweizer Küche in Spanien sind.

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Strandtag geplant

Strandtag geplant

In der Nacht auf Donnerstag hat es kurz aber heftig geregnet und am Morgen war es relativ kühl und bedeckt, das Wetter blieb so über den ganzen Tag. Der geplante Strandtag fand so natürlich nicht statt.

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Dafür wurde die Dachhaube fertig montiert, so dass sie jetzt auch wieder geöffnet werden kann.

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Um die Mittagszeit fuhren wir mit den Klapprädern ins benachbarte Miami Platja um etwas einkaufen zu gehen. Überall merkt man, dass die Saison abgeschlossen ist, viele Geschäft und Restaurant sind geschlossen und bei den meisten Gebäuden sind die Rollläden zu. Wir fanden sogar noch so etwas wie einen alten Ortskern, aber ansonsten sind alles neuere Gebäude.

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Im Sommer mag ein rechter Rummel sein und der Strand bevölkert, jetzt konnten wir die Ruhe geniessen. Am Nachmittag haben wir uns doch noch ins Wasser gewagt, es war recht frisch.

Den Abend liessen wir mit einem feinen Steak vom Grill ausklingen, bei überraschend angenehmen Temperaturen, das Wetter scheint sich zu erholen.

Camping Miramar

Camping Miramar

Ein eher einfacher aber sehr gepflegter Campingplatz, direkt an der Küste bei Mont-Roig-del Camp. Zumindest in der Nebensaison hat man am schönen Sandstrand ganz viel Platz

Am Meer

Am Meer

Heute Mittwoch sind wir weiter gefahren, bis nach Moint-roig-del-Camp einem Gebiet nahe bei Cambrils. Es gibt da vor allem Ferienwohnungen und Campingplätze und vor allem einen Sandstrand.

Wir sind alles Autobahn gefahren, ausser um Barcelona herum mit angenehm wenig Verkehr. Einzig in der Region Barcelona war ein Gedränge an Lastwagen, die zum Teil 3 der 4 Spuren nutzten. Auf der Gegenseite sah es etwas nach Barcelona etwas anders aus, über 10 Km Stau, nach dem sich ein Lastwagen anscheinend auf die Seite gelegt hatte, die Autobahn war komplett gesperrt und wurde eine Ausfahrt vor dem Unfall ab der Autobahn geleitet.

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An unserem Zielort, den wir kurz nach Mittag erreichten haben wir uns auf dem Campingplatz Miramar für 2 Nächte einquartiert. Wir dürfen uns über einen Platz direkt hinter der kleinen Sanddüne, direkt am Meer freuen. In der Hochsaison mag es hier ein rechter Rummel sein, jetzt ist es sehr ruhig und am Strand ist viel Platz. Das Meer ist noch erstaunlich warm, so geschätzte 24°-25°, gerade recht für eine Abkühlung. Die Luft hat etwa ähnliche Temperaturen also sehr angenehm. Als wir ankamen war es noch bedeckt, im Verlauf des Nachmittags hatten wir dann aber strahlend blauen Himmel.

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Parkplatz Navata

Parkplatz Navata

Parkplatz bei einem Restaurant, aus dem spanischen Führer, ähnlich wie France Passion. Die nahe Hauptstrasse ist etwas zu hören, aber gut geeignet für eine Übernachtung.

Schöne Wanderung und eine neue Dachhaube

Schöne Wanderung und eine neue Dachhaube

Nach einer ruhigen Nacht, nur der Hahn hielt sich nicht an die Nachtruhe, begann der Tag mit knutschblauem Himmel und völlig windstill, was für ein Unterschied zu gestern. Wir hatten ja den ganzen Tag Zeit, die neue Dachhaube sollte um 17:00 Uhr abholbereit sein. Um den schönen Tag auszunutzen beschlossen wir eine Rundwanderung um den Etang du Doul zu machen. Der See ist wie ein Kratersee bei 3 Seiten umschlossen von ca. 50m hohen Anhöhen über die verschiedene gut gepflegte Wanderwege führen. Die Sicht war toll mit dem blauen Himmel, dem Grün der Bäume. Zudem war es angenehm warm bei ca. 23 Grad. In gut 1,5 Stunden hatten wir den See umrundet und waren begeistert - irgendwie fast ein Glücksfall, dass die Dachhaube wegflog, sonst hätten hier kaum übernachtet.

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Nach der Wanderung haben wir etwas beim Womo das schöne Wetter genossen, bevor wir zurück nach Narbonne gefahren sind, zuerst zum Einkaufen und dann zum Zubehörhändler, in der Hoffnung, dass es mit unserer Dachhaube klappt.

Tatsächlich pünktlich um16:55 konnten wir das neue Dachfenster in Empfang nehmen. Die Montage erwies sich mit dem Aufstellmechansimus als eine “Operation“, weshalb jetzt die Haube einfach mal fest montiert ist und der Aufstellmechanismus später mal zusammengebastelt wird. Wichtig für den Moment ist nur, dass das Dach dicht ist!

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Wir sind dann noch bis nach Spanien gefahren und Übernachten in der Nähe von Figueres auf einem Parkplatz bei einem Restaurant, dass leider geschlossen hat.

Stellplatz Peyriac-de-Mer

Stellplatz Peyriac-de-Mer

Ein schön gelegener, total ruhiger Stellplatz etwas ausserhalb des kleinen Ortes. Das besondere am Platz ist, dass gleich nebenan diverse Salzseen sind aus denen früher Salz gewonnen wurde. Jetzt ist es ein Naturgebiet mit diversen Pfaden auf denen sich wunderbar Wandern lässt.

Zwischenfall

Zwischenfall

Müde vom Hochzeitsfest und der gestrigen langen Fahrt sind wir früh schlafen gegangen, in der Hoffnung auf eine ruhige Nacht. Dies ging auch in Erfüllung, zumindest bis am Morgen um 05:30 Uhr, dann kam die Müllabfuhr und ab etwa 07:00 Uhr fuhr die Strassenputzmaschine herum. Das ist wohl die Rache dafür, dass wir der Stadt ein schmuddeliges Image gaben ;)

Wir sind dann für unsere Verhältnisse eher früh losgefahren, mit der Idee nördlich von Barcelona an der Küste den nächsten Übernachtungsstopp einzulegen. Bis zur Grenze wollten wir die Autobahn nutzen um rasch voran zu kommen. Nach einigen Kilometer Autobahn gab es ein heftiges Gerumpel - und die Haube vom Dachfenster flog weg - zum Glück war hinter uns kein Verkehr!

Wir hatten vergessen die Dachhaube ganz zu schliessen, sie war in der Nacht ein kleines Spältchen offen, zusammen mit dem Fahrtwind und zusätzlich heftigem Seitenwind hat das genügt. Die Halterung war noch ganz, die Haube hat es ausgerissen.

Im Internet war schnell ein Womo-Händler im nächsten grösseren Ort, Beziers, ausgemacht. Leider war da nichts in der Art vorrätig, ein Mitarbeiter gab uns aber den Tipp, dass wir es in Narbonne versuchen sollen, da gäbe es einen grossen Zubehör-Händler. Wir sind also nach Narbonne gefahren, leider war das Geschäft am Montagmorgen noch geschlossen. Wir haben die Zeit damit verbracht in den umliegenden Einkaufscenter Plastik zu suchen, um wenigsten notfallmässig einen Plastik über die Luke kleben zu können. In einem Malerzubehörgeschäft wurden wir dann fündig, immerhin einmal eine Notlösung erstanden! Um 14:00 Uhr ging das Geschäft auf und ein hilfsbereiter Verkäufer teilte uns mit, dass zwar kein Remitop II an Lager sei, sie aber eines bestellen könnten. Die Haube sei aber im Moment nicht lieferbar, es gehe bis zu 6 Wochen, ein ganzes Dachfenster könnten wir aber morgen Abend abholen. Da muss man dann nicht lange überlegen, es sind zwar gute 300 Euro Differenz, statt 200 halt 500 - aber 3 Wochen ohne Dachluke fahren ist irgendwie auch keine Alternative. So hoffen wir jetzt, dass das Fenster morgen da ist. Falls jemand in Südfrankreich mal etwas braucht, sei der Zubehör-Händler „Narbonne Accessoires“ wärmstens empfohlen, es gibt wirklich ein ziemlich grosses Sortiment. Unser Plan heute nach Spanien zu fahren war damit natürlich dahin, darum haben wir uns einen Stellplatz in der Nähe gesucht. Wegen dem starken Wind wollten wir nicht unbedingt an die Küste sondern dachten etwas im Hinterland könnten wir allenfalls etwas ruhiger stehen. So stehen wir jetzt mit der Nase im Wind und rechtem Geschüttel von den Windböen bei Peyriac-de-Mer auf einem schönen Platz. In der Hoffnung, dass der Wind gegen Abend noch etwas nachlässt, sonst kann man kaum vors Womo gehen ohne weggeblasen zu werden. Der Wind hat dann gegen Abend tatsächlich etwas nachgelassen, zudem haben wir noch um parkiert, noch etwas mehr aus dem Wind.

Einen Spaziergang zu den nahen Etang (den Salzseen) haben wir auch noch gemacht. Es gibt da ehemalige Salzgewinnungsanlagen, die mit schönen Wegen und Stegen erschlossen sind. Allerdings blies da der Wind noch so stark, dass man echt aufpassen muss, um nicht vom Steg geweht zu werden.

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Jetzt beim Eindunkeln hat sich der Wind doch etwas beruhigt, eine ruhige Nacht scheint möglich, wäre nach der ganzen Aufregung nicht schlecht.

Parkplatz Sommieres

Parkplatz Sommieres

Ein Gratis-Parkplatz direkt vor dem Camping Muncipal (nur im Sommer geöffnet), für Autos und Wohnmobile. Die Entsorgung des Campingplatzes ist ganzjährig nutzbar, direkt vor dem Eingang. Gut geeigneter Platz zum Übernachten.

Südwärts

Südwärts

Nach einer etwas kurzen Nacht, wir haben aber gut geschlafen, sind wir in Richtung Süden aufgebrochen. Eine Parkbusse gab es übrigens keine. Eigentlich wollten wir ursprünglich in Richtung Grenoble fahren und dort in der Nähe übernachten. Allerdings sah der Wetterbericht kein gutes Wetter vorher.

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Wir beschlossen darum via Autobahn durch das Rhonetal möglichst rasch in wärmere Gefilde zu gelangen. Schlussendlich sind wir in Sommieres gelandet,

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ich habe mal irgendwo gelesen, dass es sich bei Sommieres um ein recht hübsches Städtchen handelt. Tatsächlich gibt es ein Altstadt mit engen verwinkelten Gässchen.

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Leider wirkt alles etwas schmuddelig und ungepflegt. Die Kirche haben wir auch besucht, die mitten zwischen den Häusern steht, drinnen ist es auch am Tag praktisch dunkel, die Kirche hat nur ein paar wenige Fenster.

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Eigentlich wollten wir in einem Restaurant Essen gehen, die wenigen die offen waren sahen aber nicht wirklich einladend aus. Als wir uns schon damit abgefunden hatten, selber zu Kochen, fanden wir einen Pizza-Lieferservice, mit ein paar Tischen im Geschäft.

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Die Pizzas waren wirklich ausgezeichnet und ganz versöhnt mit Sommieres wurden wir noch durch den fantastischen Sonnenuntergang.

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An den Thunersee zur Hochzeit

An den Thunersee zur Hochzeit

Am Samstagmorgen haben wir unser Womo fertig eingeräumt - bei strömendem Regen und recht kühlen Temperaturen. Da steigt die Lust auf Süden und schönes warmes Wetter gleich noch mehr. Aber bevor es ab in den Süden geht, gehen wir ja noch an die Hochzeit. Also haben wir uns fein herausgeputzt und sind losgefahren. Zuerst ging es nach Laufenburg für die zivile Trauung und dann nach Hilterfingen am Thunersee für das Fest. Das Wetter war nicht ganz so festlich, aber immerhin gab es doch ein paar trockene Abschnitte im Verlauf des Tages. In Hilterfingen haben wir uns auf einem Parkplatz beim Schloss einquartiert - im Winter (ab Oktober) sei das kein Problem wurde uns von der Gemeinde auf Anfrage erklärt. Als wir bei dem Parkplatz ankamen, stellten wir fest, dass untertags die Parkdauer auf 2 Stunden beschränkt ist, aber ansonsten es sich um ein ruhiges Plätzchen handelt. Also sind wir das Risiko einer Parkbusse eingegangen. Umso mehr als das es für uns ein praktischer Platz, knapp 10‘ vom Fest Ort entfernt ist. Natürlich wurde es, wie es sich gehört für eine Hochzeit ziemlich spät, bis wir im Dunkeln zu unserem Wohnmobil zurück tappten und eine ruhige Nacht verbrachten, nur begleitet von noch etwas Regen der auf das Dach tropfte.

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Herbstferien 2019

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3 Wochen lang ersehnte Herbstferien sind jetzt endlich Tatsache. Wir werden Freunde in Spanien (Javea) besuchen, wobei  der Weg hin und zurück das eigentliche Ziel ist. Eine Strecke beträgt auf direktem Weg immerhin ca. 1500 Km, da kann man sich unterwegs durchaus etwas verweilen. Einen genauen Plan haben wir nicht, ausser das wir nach knapp einer Woche in Javea sein, da das Wochenende verbringen und dann in 2 Wochen kreuz und quer zurück gondeln wollen. Insofern könnte auf dem Bild eine mögliche Route sein, aber vielleicht ist es am Schluss ganz anders. Da wir noch ein oder zwei Strandtage unterwegs verbringen wollen, wird der Weg nach Süden über weite Strecken wohl via Autobahn erfolgen.

Zuerst geht es aber am Samstag an eine Hochzeit und von da aus dann am Sonntag weiter in Richtung Süden. Schon praktisch wenn man ein Wohnmobil hat, anstatt ein Hotelzimmer buchen zu müssen, haben wir uns nur einen Parkplatz gesucht auf dem wir Übernachten dürfen. Alles viel einfacher, wir haben alles dabei und fühlen uns zu Hause, vor allem auch mit dem auswärts Schlafen ist es so eine Sache, das eigene Bett ist doch am bequemsten.

Cousin-Treffen 2019

Cousin-Treffen 2019

Letztes Jahr fand unser erstes Cousin-Treffen statt, da haben wir auch gleich einen Termin für dieses Jahr abgemacht. Als Ort wurde der Campingplatz am Walchensee festgelegt. Da dies für uns nicht gerade am Weg liegt, habe ich den Freitag frei genommen und die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende genutzt. Am Donnerstagabend wollten wir bis nach Wangen im Allgäu fahren und dort übernachten. Allerdings wurde es etwas spät bis wir losfahren konnten, erst kurz von 8 Uhr fuhren wir ab und waren dann kurz nach 10 Uhr in Wangen. Der dortige Stellplatz hat Platz für 40 Wohnmobile, wir waren erstaunt, dass unter der Woche der Platz praktisch voll war. Wir haben dann eine ruhige Nacht verbracht und sind am Freitagmorgen das Städtchen besichtigen gegangen. Für uns eine sehr positive Überraschung, ein sehr schöner Ort mit hübschen Häusern, Stadtmauer, Toren und vielen interessanten Geschäften. Ein Ort um wieder einmal hinzufahren.

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Gegen Mittag sind wir dann weiter in Richtung Walchensee, quer durchs Allgäu gefahren.

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Unterwegs in Seeg haben wir die Rokoko-Kirche angeschaut, eigentlich gefallen uns die prunkvollen Kirchen nicht, aber diese ist wirklich sehr hübsch und sehenswert.

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Am späten Nachmittag sind wir dann am Walchensee angelangt, auf dem Campingplatz den einer der Cousin organisiert hat. Ein toller Platz direkt am See.

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Wir haben uns gemütlich eingerichtet, am Abend wurde es ziemlich kalt ein Feuer in der mitgebrachten Feuerschale hat uns aber schön gewärmt.

Am Samstag war dann vom Morgen her strahlend blauer Himmel und es wurde rasch warm. Genau das richtige Wetter um etwas auf dem See zu paddeln.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir an der Sonne bei ca. 22° Lufttemperatur, an der Sonne wurde es richtig heiss. Gegen Abend haben wir dann das Festmahl gerichtet zu dem Alle etwas beigetragen haben - natürlich viel zu viel, aber gut war es!

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Als es Dunkel wurde und auch kühler haben wir wiederum Feuer gemacht, allerdings nicht sehr lange, dann kam die Platzaufsicht angestürmt und wies uns ziemlich energisch darauf hin das offenes Feuer auf dem Campingplatz strengstens verboten sei und wir mal die Campingregeln lesen sollen. Also rasch das Feuer ausgemacht, der Abend war trotzdem lustig und alle haben sich gut unterhalten.

Schon war das Treffen wieder vorbei, nach einem gemeinsamen Frühstück ging es wieder in Richtung Heimat. Wir wählten den Weg via Garmisch-Partenkirchen - Reutte - Bregenz - Sargans - Zürich. Ev. Hätte es eine Strecke mit weniger Verkehr gegeben, aber allenfalls auch mit noch mehr!? Auf alle Fälle standen wir diverse Mal etwas im Stau, nach ca. 6 Stunden Fahrt sind wir dann aber Wohlbehalten zu Hause angekommen.

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Schön und lustig wars - das Datum für nächstes Jahr ist auch schon festgelegt.

Campinplatz Walchensee

Campinplatz Walchensee

Der Campingplatz Walchensee liegt am gleichnamigen See. Direkt am Ufer an wunderschöner Lage. Die Infrastruktur ist einfach gehalten, genügt aber vollauf, das Highlight ist ja auch der See!

Stellplatz Wangen im Allgäu

Stellplatz Wangen im Allgäu

Ein Stellplatz in ruhiger Lage in kurzer Entfernung zur sehr sehenswerten Altstadt. Es gibt Platz für 40 Wohnmobile, der Platz ist sehr gut ausgelastet, wenn es voll ist wird es etwas eng. Das Parkticket kostet 10 Euro 20, den Betrag muss man genau einwerfen sonst klappt das nicht, beim etwa 4ten Versuch habe ich das auch gemerkt!

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Pilze sammeln

Pilze sammeln

Dieses Wochenende beschlossen wir in den nahen Schwarzwald zu Fahren um Pilze zu sammeln. Zwar war es in letzter Zeit etwas trocken, aber eigentlich ist jetzt Steinpilzsaison. Am Freitagabend haben wir uns nach Hüfingen begeben um auf dem dortigen Stellplatz zu übernachten. Bei einem Bummel durch das Städtchen waren wir überrascht, dass sich da eine kleine hübsche Altstadt präsentiert.

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Am Samstagmorgen sind wir dann etwas weiter gefahren an einen Platz, den wir von früher kennen, an dem es ev. Steinpilze zu finden gibt. Nebst der Möglichkeit Pilze zu finden ist es auch sonst einfach schön durch den Wald zu Laufen, aber auch recht anstrengend auf dem weichen Boden.Nach einer 2 stündigen Runde hatten wir tatsächlich einige essbare Pilze gefunden (nebst vielen Anderen…), einige Steinpilzen auch ein paar Reizker.

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Gerade genügend das es uns für ein gutes Abendessen reichte.

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Die Nacht verbrachten wir auf dem Stellplatz in Achtal, einem kleinen Platz mitten im Grünen.

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Am Sonntag war das Wetter so schön warm, dass wir beschlossen einfach nichts zu tun ausser das warme Wetter zu geniessen, bevor es gegen Abend nach Hause ging.

Stellplatz Achdorf

Stellplatz Achdorf

Achdorf gehört zu Blumberg, dort gibt es ebenfalls einen Stellplatz. Aber derjenige in Achdorf liegt viel schöner, direkt an der Wutach. Mitten im Grünen etwas ausserhalb von Achdorf kann man die Ruhe geniessen. Einziger Nachteil, es gibt weit und breit keine Einkaufsmöglichkeit, am nächsten liegt Blumberg, dass man über eine 15% recht lange Steigung erreicht.

Stellplatz Hüfingen

Stellplatz Hüfingen

Ein Stellplatz für ca. 30 Wohnmobile am Rande des Städtchens Hüfingen. Am Tag hört man etwas Verkehr aber in der Nacht ist es sehr ruhig. Gut geeignet für einen Wochenendausflug an den Rande des Schwarzwaldes. Das Städtchen hat eine kleine aber durchaus hübsche Altstadt.

Summerdays 2019

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Dieses Jahr waren wir wieder am Summerdays Openair in Arbon. Nebst dem, dass man sich einen Campingstuhl auf das Gelände stellen kann, zumindest am Freitag jeweils die Musik eher für ältere Semester ist, gefällt uns, dass man in Schrittweite zum Openairgelände das Womo hinstellen kann. Dazu wird extra ein Kiesplatz hergerichtet für Camper, auf dem es sich gut übernachten lässt. 

Wie fast immer war schönes Wetter, was auch dieses Jahr unzählige Boote anlockte, die Lage am See ist nebst der Musik jeweils auch ein Highlight.

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