Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Jahreswechsel 21 / 22

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Eigentlich wollten wir Neujahr irgendwo in der Toskana verbringen. Aufgrund der unklaren Entwicklung der Corona-Situation liessen wir es schlussendlich bleiben. Der Wetterbericht sagte für Ende Jahr recht schönes Wetter im Tessin voraus, immerhin auch etwas südliches Flair wäre so auch möglich. Allerdings war auf den wenigen offenen Campingplätzen alles ausgebucht, wir fanden aber in der Nähe von Giubiasco einen Stellplatz für 5 Camper bei einer Tierauffangstation. Etwas ausserhalb des Ortes gelegen, mitten in den Feldern versprach das einen ruhigen Sylvester.

Bei Regenwetter sind wir am 29. Dezember daheim losgefahren, nach einigem Stau am Gotthard und auch auf der Südseite des Tunnels vom Regen begrüsst, fuhren wir in -Richtung Bellinzona. Ab etwa Biasca war es dann trocken und bei Bellinzona begrüsste uns die Sonne noch kurz ehe sie durch die Berge verdeckt wurde.

Beim Stellplatz wurden wir freundlich begrüsst und waren die ersten 2 Nächte ganz allein da. Am Donnerstag fuhren wir bei angenehmen 13-14 Grad mit dem Velo nach Bellinzona und bummelten etwas durch die Gassen und erklommen dank Lift auch die unterste Burg.

Den letzten Tag im Jahr verbrachten wir dann bei noch etwas wärmeren Temperaturen in Locarno, vor allem um den Kamelienpark zu besuchen in dem wir schon mehrmals jeweils im März waren. Tatsächlich blühen auch in der Jahreszeit schon einige der Kamelien Sträucher. In der Stadt, auf der Piazza Grande hatte es uns dann definitiv zu viele Leute, ein Getümmel und alle dicht beisammen ohne Masken, als wenn es keinen Corona-Virus gäbe.

Zurück beim Womo genossen wir den Sylvester Abend, mit unserem traditionellen Fondue und gingen müde wie meistens vor Mitternacht ins Bett.

Der 1. Januar begrüsste uns dann mit strahlend blauem Himmel und Frühlings-Temperaturen, um die Mittagszeit waren es 16-17 Grad im Schatten und an der Sonne wurde es schon fast zu heiss. Ideales Wetter für eine ausgedehnte Velotour ein Stück die Leventina hinauf und wieder zurück.

Den Sonntag haben wir gemütlich begonnen und uns gegen Mittag auf den Heimweg gemacht. Gemäss Verkehrsnachrichten hatte es vor dem Gotthard-Südportal schon einige Kilometer Stau, was uns dazu bewog die längere Route über den San Bernardino zu nehmen. Es hatte zwar auch da ziemlich viel Verkehr, aber wir kamen gut vorwärts, zumindest bis ein Stück vor Bonaduz, ab da war dann Stau angesagt, der sich leider auf der Autobahn bis nach dem Walensee fortsetzte. Immerhin wurden wir noch mit einem schönen Panorama der Kurfürsten entschädigt.  Schlussendlich kamen wir aber gut nach Hause - für die Fahrt hatten wir aber etwa 2 Stunden mehr, als wenn der Verkehr normal verläuft.

Wellness-Weekend

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Vor gut 2 Wochen hatten wir ein verlängertes Wochenende in Bad Krozingen geplant, um uns etwas verwöhnen zu lassen. Je näher der Termin rückte, desto mehr schauten wir die Nachrichten rund um die steigenden Corona Fallzahlen mit Sorge an, in der Hoffnung, dass die Bestimmungen den Termin verunmöglichten. Als wir am Donnerstagnachmittag losfuhren, wussten wir, dass nebst 2G ein Schnelltest nötig ist, um unser gebuchtes Wellness-Angebot zu nutzen.

Der Stellplatz war so leer, wie wir ihn noch nie gesehen hatten, auch am Freitag und Samstag blieb es bei ein paar wenigen Wohnmobilen, in anderen Jahren war der Stellplatz in dieser Zeit praktisch voll.

Für den Freitagnachmittag hatten wir in der Vita Classica das Arrangement „Japanisches Bad“ gebucht. Entsprechend haben wir uns also am Morgen beim Antigen Schnelltest angestellt, den es gratis zu machen gibt. Mit dem negativen Testat konnten wir dann am Nachmittag unser „Japanisches Bad“ Wohlfühlprogramm geniessen. Am Abend gab es dann auch noch ein Wohlfühlprogramm für den Bauch, in Form eines feinen „Löwenkottelet“ im Gasthof Löwen. Wie immer ein Genuss, zudem gefällt uns auch die Gastfreundschaft im Löwen sehr gut.

Am Samstag war das Wetter deutlich besser als ursprünglich angesagt, mit einem Bummel durch Bad Krozingen am Morgen und einem Spaziergang durch den Rebberg mit spektakulärem Sonnen – Wolken Bild am Nachmittag, verbrachten wir den Rest des Tages gemütlich im Wohnmobil.

Eigentlich wollten wir am Sonntagmorgen ursprünglich noch in die Therme um etwas das Wasser zu geniessen, nur hätte das wiederum einen Schnelltest bedeutet, zwischenzeitlich wurden die Bestimmungen angepasst, so haben wir verzichtet. Überhaupt sind die ständig praktisch von einem Tag auf den anderen angepassten Corona Bestimmungen eine gewisse Herausforderung, zum Glück sind die Grenzbundeländer zur Schweiz nicht von den neuen Bestimmungen betroffen, ansonsten hätten wir jetzt in Quarantäne „dürfen“.

Trotz des Corona Wirrwarr, haben wir ein schönes verlängertes Wochenende verbracht

Schlechtes Wetter

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Das anstehende Wochenende war wieder einmal als Womo-Wochenende eingeplant. Ohne fixes Ziel, einfach dem guten Wetter nach. Allerdings, je näher das Wochenende kam, war der Wetterbericht in halbwegs anfahrbarer Nähe überall ziemlich gleich. Neblig, wolkig und je nach Ort etwas mehr oder weniger Regen waren die Prognosen. So entschlossen wir uns nicht allzu weit zu fahren und den Stellplatz in Willisau aufzusuchen, auf dem wir schon 2-mal mit guten Erfahrungen waren. Als wir am Freitagabend im dicken Nebel ankamen, staunten wir das sich noch andere 5 Womos dahin "verirrt" hatten. Am Samstagmorgen hat es dann mal kurz etwas getröpfelt, bis wir aber gemütlich aufgestanden sind, war zwischendurch sogar kurz etwas blauer Himmel zu sehen. Gerade richtig für einen Bummel durch Willisau. Das Städtchen ist zwar nicht gross, aber es gibt einige interessante Geschäfte, entsprechend sind wir mit allerhand Erstandenem wieder beim Womo angelangt, die Willisauer Ringli waren noch nicht einmal dabei. Die Ringli kamen am Nachmittag dann beim Besuch des Hug Fabrikladen dazu, nebst weiteren feinen Guetzli - für die nächste Zeit sind wir eingedeckt!

Am Abend sind wir im Mohren (heisst tatsächlich noch so) ein feines Nachtessen geniessen gegangen, mit der Folge eines zu vollen Bauches und einer eher durchzogenen Nachtruhe. Am Sonntagmorgen sah es zuerst recht schön aus, sogar kurz etwas blauer Himmel, danach setzte aber Nieselregen ein. Also kein Grund um sich zu Beeilen, im Gegenteil im warmen Womo ist es richtig kuschelig. Nach dem Brunch mit gutem Zopf vom Willisauer Markt machten wir uns dann langsam ans Zusammenpacken, der Wetterbericht sah nicht so aus als würde sich noch viel ändern.

Fazit: trotz schlechtem Wetter ein schönes Wochenende.

reduziertes Cousintreffen

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Wie in letzten Jahren zur Tradition geworden, haben wir auch dieses Jahr ein Cousin Treffen geplant. Eigentlich sollte dies ursprünglich im September stattfinden, weil nicht alle Kalender das gleiche Datum aufwiesen, wurde das Treffen auf Oktober verschoben. Als Treffpunkt wurde der Stellplatz beim Schwabenhof in Balderschwang auserkoren und die Plätze reserviert. Aber anscheinend stand das Wochenende unter schlechten Vorzeichen, krankheitsbedingte Absagen führten dazu, dass wir uns schlussendlich nur zu dritt in Balderschwang treffen würden, Coni, ein Cousin und ich. So als Tüpfelchen auf dem i, war der Wetterbericht auch nicht prickelnd angesagt recht kühl und eher nass. Zwar sah der Wetterbericht dann kurz vor Wochenende besser aus, am Freitagabend war es aber noch grau und trüb als wir ankamen und ziemlich kalt.

Der Samstag zeigte sich dann noch besser als erwartet, nur am Morgen kurz eine Wolke und sonst den ganzen Tag strahlend blauer Himmel. Wir machten noch eine MTB-Runde, allzu viele Wege gibt es nicht, aber es war sehr schön. Draussen zu sitzen war sehr angenehm, bis gegen Abend die Sonne weg war, da wurde es schlagartig kalt.

Am Abend gab es dann noch ein deftiges, feines Nachtessen im Schwabenhof.

Sonntags morgen war die Wiese von Raureif überzogen, sobald die Sonne hervorkam, wurde es aber warm und wir konnten tatsächlich draussen das Frühstück geniessen.

Gegen Mittag hiess es dann schon wieder Abschied nehmen und nach Hause fahren. Es war wider Erwarten ein sehr kurzweiliges und vor allem mit dem prachtvollen Wochenende, ein gelungenes Cousin Treffen wenn auch in reduzierter Form.

Heimreise

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So richtig schön wurde der letzte Strandtag leider nicht. Es war meistens bedeckt und etwas Wind blies auch noch, insgesamt recht kühl. So nutzen wir den Tag nebst etwas Strand zum Lesen und etwas Womo-Innenreinigung. Gegen 17:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Hafen von Porto Torres. Da wartete bereits Batman auf uns um uns über‘s Meer nach Genau zu transportieren.

Die Nacht war ähnlich wie bei der Hinfahrt, zwar etwas geschlafen aber kein erhohlsamer Schlaf, zu unbequemes Bett und zu laut war es für uns. In Genau ging es zügig ab den Schiff und auf die Heimfahrt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär abgesehen von einem ca. dreiviertelstündigem Stau vor dem Gotthardtunnel. Mitte Nachmittag waren wir zu Hause und es ging ans Auspacken.

kühl und windig

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Am Morgen war es richtig kühl, 11° zeigte das Thermometer noch an, entsprechend nutzen wir die Heizung, um eine angenehme Temperatur beim Frühstück zu haben. Wir verliessen das Agriturismo in Richtung Sassari. Unterwegs hatten wir uns zwei Bergdörfer vorgemerkt für einen Besuch. Beides mal mussten wir leider unverrichteter Dinge weiterfahren, weil wir schlichtweg keinen Parkplatz fanden.

Die Fahrt führte uns durch ausgedehnte Korkeichenwälder, die aktiv genutzt werden.

Unterwegs besuchten wir noch die wunderschöne Kirche Trinita di Saccargia, eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, als Überbleibsel einer Klosteranlage.

In Sassari deckten wir uns mit Lebensmittel ein, auch mit Dingen, die wir nach Hause mitnehmen. Danach fuhren wir in Richtung Stintino, um den Nachmittag am Strand zu verbringen. Allerdings blieb es dann beim Versuch mit dem Strand, der Wind wehte definitiv zu stark und es war trotz den 23° Grad mit dem Wind sehr kühl. Wir sind aber auf dem Parkplatz beim Strand geblieben, morgen sollte der Wind nicht mehr so stark wehen, zumindest am Abend war es schon deutlich besser. So hoffen wir auf einen letzten schönen Strandtag, bevor es am Abend auf die Fähre geht.

Windig

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Nach einer ruhigen und angenehm kühlen Nacht führte unsere Reise über unzählige Hügel und Kurven in Richtung Westküste.

Wie oft wunderten wir uns über die Interpretation der Verkehrsregeln, in der Situation fuhren wir ca. 80 km/h, bei signalisierten 50 km/h….

Wobei nach dem wir gestern in Arbus eine Fahrschule gesehen hatten, die ohne Blinker und Stopp bei einer entsprechenden Signalisation gefahren ist, wundert es nicht mehr viel. Auf alle Fälle interessieren nach ein paar Tage Sardinien Sicherheitslinien nicht mehr besonders, man muss sich ja den -Gepflogenheiten anpassen!  Einen Stopp machten wir, um das Städtchen Orosei zu besichtigen. Nicht nur wegen dem feinen Mittagessen, dass wir genossen, gefiel uns Orosei sehr gut, die Ortschaft macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck.

Als Tagesziel hatten wir den Strand von Berchida avisiert. An dem wunderschönen Strand, nach unserem Dafürhalten bis jetzt der schönste den wir auf Sardinien kennen, waren wir schon vor 4 Jahren. Dannzumal war das Meer total ruhig, heute gab es doch einige Wellen. Auch sonst ist wesentlich mehr los als vor 4 Jahren, es stehen deutlich mehr Wohnmobile auf dem Parkplatz, aber am weitläufigen Strand gibt es genügend Platz.

In der Nacht kam Wind auf, der uns ein paar Mal geweckt hatte, nebst dem Hundegebell, wir haben schon besser geschlafen. Der Wind blies auch tagsüber, nahm an Stärke sogar zu, unter anderem fiel unser Sonnenschirm dem Wind zum Opfer. So beschlossen wir gegen Abend einen anderen Übernachtungsplatz im Landesinneren zu suchen mit hoffentlich etwas weniger Wind. Auf der Karte entdeckten wir das Agriturismo Ertila in der Nähe der Ortschaft Mamone, mitten im Nirgendwo und fuhren dahin. Über unzählige Kurven führte die Strasse spektakulär durch die Berglandschaft, bis wir schliesslich auf der Hochebene auf ca. 900 Meter über Meer ankamen, wo das Agriturismo liegt.

Empfangen wurden wir vom freundlichen Besitzer und einem kalten Wind, in den letzten Tagen sind wir uns ganz andere Temperaturen als 12° - 13° gewöhnt. Dafür wurden wir aber mit einem feinen Nachtessen verwöhnt, bevor es eine hoffentlich ruhige Nacht gibt.

Abschied von der Westküste

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Die Nacht haben wir dann tatsächlich schlecht geschlafen, der Wind rüttelte am Wohnmobil und es war sehr heiss, am morgen früh zeigte das Thermometer immer noch 25° an. Etwas müde verliessen wir Torre die Corsari, nicht ohne noch beim namensgebenden Turm vorbeizuschauen und den grossen Sandstrand mit der riesigen Düne dahinter zu bestaunen.

Nach einem Stück der Küste entlang verabschiedeten wir uns von der Westküste und fuhren in Richtung Landesinneres.

Unser Zwischenziel war Villacidro, genauer gesagt der Wasserfall Sa Spendula, so wie es aussieht waren wir zur falschen Jahreszeit da, von Wasser war weit und breit nichts zu sehen wir mussten uns mit den Bildern begnügen.

Danach spazierten etwas durch Villacidro, die Ortschaft fanden wir aber nicht so attraktiv, das mag aber auch an den heissen Temperaturen von mittlerweile 30° gelegen haben. So fuhren wir bald weiter nach Barumini, um das dortige Gross-Nuraghe zu besichtigen, die Anlage Su Nuraxi soll eine der grössten Siedlungen sein auf Sardinien. An der Kasse zum Eintritt auf das Gelände erfuhren wir, dass die Besichtigung nur geführt möglich sei, bei der Hitze zu warten und dann dem Palaver eines Führers zuzuhören war nicht das was wir uns vorstellten. Entsprechend sahen wir die Nuraghe-Siedlung nur von aussen und fuhren weiter ins Landesinnere.

Durch sehr einsame Landstriche kamen wir zu unserem Tagesziel, dem Stausee Lago di Gusana auf ca. 650 Meter über Meer gelegen, war es doch recht angenehm kühl. Am Abend kühlte ein kleiner Regenguss noch etwas mehr ab, so dass wir auf eine angenehme Nacht hoffen.

Oristano und Torre dei Corsari

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Nach einer recht ruhigen Nacht, nur am Abend hat ein Hund sich vermutlich heiser gebellt, haben wir am Morgen den Strand von Is Arutas verlassen.

Als wir wegfuhren kamen uns ganze Autokolonnen entgegen, unter Tags war vermutlich ein rechtes Gewimmel. Wir fuhren zuerst für eine kleine Stadtbesichtigung nach Oristano.

Danach besuchten wir den kleinen Ort Marceddi, ein Fischereihafen und einer 900 Meter langen Brücke oder Staudamm über einen Meeresarm. Die Durchfahrt ist aber nur für „Dienstfahrten“ gestattet, aber mit dem Wohnmobil wären wir da eh nicht gefahren, auf der ganzen Strecke ist ein Kreuzen eines anderen Fahrzeuges nicht möglich.

Trotzdem wollten wir auf die andere Seite in Richtung Costa Verde. Das hiess in unserem Fall einen Umweg von einer knappen Stunde und ein paar recht abenteuerliche Strassen.

Unser Tagesziel war ein Parkplatz auf den Klippen bei dem Ort Torre dei Corsari, genannt nach einem der vielen alten Wachtürmen, die es auf Sardinien gibt.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit geniessen der schönen Aussicht, die am Abend mit einem prachtvollen Sonnenuntergang. Nach dem Eindunkeln kam plötzlich Wind auf, der ums Womo braust und es etwas schüttelt - mal schauen wie die Nacht wird.

Camping Is Arenas - Teil 2

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Am Mittwoch ging es weiter mit unserem geruhsamen Campingleben. Weiterhin war das Wetter sehr schön, blauer Himmel und Temperaturen um 27°. Am Mittwoch blies aber ein kräftiger Wind, entsprechend gab es ziemliche Wellen, trotzdem liessen wir uns das Baden nicht nehmen. Auf dem Campingplatz, der vom Strand durch eine Düne geschützt ist, merkt man vom Wind praktisch nichts, einzig die Brandung hört man als ständiges Hintergrundgeräusch. Am Abend haben wir uns wieder im Restaurant verwöhnen lassen mit sardischen Spezialitäten.

Im Gegensatz zu den letzten Nächten als die Temperatur doch auf angenehme ca. 17-18° Grad sank blieb es auf Donnerstag in der Nacht wieder deutlich über 20°. Dafür kann man jeweils schon am morgen früh draussen kurzärmlig und beinig das schöne Wetter geniessen. Nebst Lesen und Baden hat sich als weitere Unterhaltung das Kommen und Gehen auf dem Campingplatz als durchaus abwechslungsreich ergeben. Man sieht da allerhand verschiedene Leute, die ihre Fahrzeuge und Gerätschaften aufstellen. Die Einen kommen an und sind in ein paar Minuten eingerichtet, während andere sich abmühen, um einen genehmen Platz zu haben. Es ist wie beim Auto parkieren, die Einen können es und die Anderen halt nicht. Den Vogel abgeschossen hat ein deutscher Urlauber, der hat gestern einen halben Nachmittag versucht einen geraden Platz zu finden unterstützt von 2 Kollegen, hat dann für die Nacht am Wegrand parkiert und heute Morgen ging es wieder los. Wirklich beste Unterhaltung die geboten wird, schon Slapstick artig. Beim dritten Platz war dann anscheinend alles in Ordnung - auch so kann man natürlich seine Ferien verbringen. Ganz gut wurde uns etwas Unterhaltung geboten die Wellen waren heute nämlich nochmals deutlich grösser als gestern, es war zum Baden definitiv nicht geeignet.

Am Freitag waren die Wellen wieder etwas kleiner und wir konnten nochmals den Strand von is Arenas richtig geniessen, wie die ganze Woche bei schönem warmem Wetter. Am Abend liessen wir uns nochmals im Restaurant verwöhnen. Am Samstag haben wir zusammengepackt uns sind ein paar Kilometer weiter gefahren auf die Halbinsel Sinis an den Strand Is Arutas.

Der Strand gilt als einer der schönsten auf Sardinien und tatsächlich hat er uns auch gefallen. Im Gegensatz zu Is Arenas mit dem ganz feinen Sand ist er bei Is Arutas ganz feinkörniger fast weisser Kiessand und das Wasser schimmert in verschiedenen Blautönen. Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht, der noch recht gut besucht ist, in der Hochsaison wird es wohl ein rechtes Getümmel sein.

Die Nacht verbringen wir gleich hinter dem Strand auf dem Parkplatz.

Beim Einnachten konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang bewundern, leider etwas getrübt von den zahlreichen Schnaken, die hier anscheinend auf ihre Opfer warten.

Camping Is Arenas - Teil 1

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Die Überfahrt nach Sardinien verlief ruhig, ausser dass wir nicht gut geschlafen haben, unsere Rücken sind weichere Betten gewohnt. In Porto Torres ging das Ausschiffen rasch vonstatten, so dass wir um 8 Uhr morgens sardischen Boden unter den Füssen bzw. Räder hatten. Wir fuhren zuerst nach Sassari zum Einkaufen, in einem riesigen Einkaufscenter deckten wir uns mit Vorräten ein. Danach ging es via der Inselautobahn südwärts, bis wir bei Macomer abzweigten und weiter auf Nebenstrassen gefahren sind. In der Region von Cuglieri ist ein riesiges Gebiet einem Waldbrand zum Opfer gefallen, so schlimm es sein mag, es gibt aber auch bereits wieder neues Grün und faszinierende Farben.

Je näher wir unserem Ziel dem Camping Is Arenas kamen, desto mehr stieg die Temperatur an, um die Mittagszeit waren es bereits über 30°. Auf dem Camping wurden wir freundlich begrüsst und konnten uns einen Platz mitten im Pinienwald suchen. Wir waren schon vor 4 Jahren auf diesem schönen Camping, allerdings dannzumal fast allein, jetzt war der Platz schon am Mittag gut besucht, bis am Abend dann ziemlich voll. Am Nachmittag genossen wir ein erstes Mal das Meer, das Wasser ist wunderbar warm, ca. 25°.  Danach blieben wir beim Womo, etwas im Schatten, um uns von der Überfahrt zu erholen, zudem war es fast zu heiss, um noch viel zu unternehmen, es dürften wohl so gegen 34° gewesen sein.

Über die Nacht blieb es sehr warm, am Morgen um 6 Uhr zeigte das Thermometer immer noch 27° an. Trotzdem haben wir recht gut geschlafen, wohl auch wegen der vorherigen Nacht auf dem Schiff.

Am Tag stieg das Thermometer wieder auf ca. 32° an, am Morgen gab es sogar einige wenige Regentropfen der Himmel war bedeckt, eigentlich ganz gut, um sich anzugewöhnen.

Am späteren Nachmittag gab es noch ein Treffen mit einem Bürokollegen, der zufälligerweise zur gleichen Zeit seine Ferien auf Sardinien verbringt. Zum Nachtessen haben wir uns dann im Restaurant auf dem Campingplatz verwöhnen lassen.

Der Montag begann dann deutlich kühler, mit 21° Grad am Morgen und im Verlauf des Tages etwa 27°, zudem mit etwas Wind, der sehr angenehm durch den Pinienwald bläst. Wie den Sonntag verbrachten wir den Montag recht gemütlich mit etwas Baden und Lesen - Erholung pur.

Auch den Dienstag verbrachten wir nicht viel anders als den Montag, langweilig wurde es uns bisher beim Nichtstun nicht. Wobei Nichtstun auch nicht ganz stimmt, Coni macht brav ihre Übungen, um die Muskulatur nach der OP wieder zu stärken. Ums Wohnmobil herum gibt es auch immer etwas zu tun etc. Interessanterweise weist der Schrittzähler bis am Abend immer eine ansehnliche Zahl Schritte aus, also ist es doch so etwas wie Aktiv-Urlaub.

zur Fähre

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Auf dem Monte Ceneri haben wir recht gut geschlafen, obwohl die Betonstrasse leider gut hörbar ist. Am Morgen nahmen wir es sehr gemütlich, wir mussten ja nur bis am Abend in Genua sein, ca. 3 Stunden Fahrzeit. So sind wir als zweitletztes Wohnmobil vom Stellplatz losgefahren - und es standen über Nacht doch einige Wohnmobile und Van herum. Schön wenn man so viel Zeit hat. Gespannt sind wir in Richtung Zoll in Chiasso gefahren, ob es da allenfalls Kontrollen wegen Corona gibt, aber da scheint sich niemand dafür zu interessieren. Um Mailand herum hatte es wie immer ziemlich viel Verkehr. Um noch etwas Zeit zu überbrücken haben wir Voghera einen Besuch abgestattet, Voghera ist eine Provinzstadt in der Nähe von Pavia mit ca.40‘000 Einwohner. Allzu viel ist da nicht los, es gibt ein paar schöne Strassenzüge, mitten in der Stadt einen grossen Platz mit einer eindrücklichen Kirche, die leider nicht zu besichtigen war

In einem kleinen Café haben wir etwas gegessen, bevor wir weiter in Richtung Genua fuhren. Etwas vor Genua gab es eine Stauwarnung, weil wir eh viel zu früh waren, sind wir ab der Autobahn und haben uns auf viel befahrenen Strassen in Richtung Hafen von Genua gekämpft. Beim Eingang zum Hafen wurden dann die Tickets überprüft, bevor wir weiterfahren durften, nach etwa 50m wurden die Tickets schon wieder verlangt und dazu der Personalausweis. An der nächsten Station wurden die Tickets nochmals überprüft und angewiesen zu welchem Gate wir fahren sollen. Da gab es nochmals eine Überprüfung, dazu wurde auch das Covid-Zertifikat geprüft. So stehen wir jetzt also bestens überprüft vor der Fähre bereit zum Einschiffen. Da wir viel Zeit hatten und das Personal sehr freundlich war ist alles eh kein Problem. Mittlerweile können wir uns an das angesagte warme Wetter auf Sardinien gewöhnen, in Genau sind es aktuell 27° Grad.

in Richtung Süden

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Am Donnerstagabend gings los in Richtung Süden. 2 Wochen Ferien auf Sardinien liegen vor uns. Mit mässigem Verkehr fuhren wir in Richtung Gotthard, das schöne Wetter trug das Übrige zur Ferienstimmung ein. Um 19:00 Uhr am Gotthard ging es ohne jeglichen Stau durch den Tunnel und weiter bis zum Monte Ceneri. Auf dem Stellplatz „Tamaro“ verbringen wir die erste Nacht. 

Endlich wieder einmal im Elsass

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Für ein verlängertes Wochenende ging es nach fast 2 Jahren Corona bedingter Elsass-Abstinenz wieder  einmal in eine unserer Lieblingsregionen. Zwar war das Wetter durchzogen angesagt, das aber eigentlich überall in der näheren Umgebung, aber immerhin nicht die ganze Zeit Regen - was bei diesjährigen Sommer ja schon fast ein Highlight ist. Am Donnerstagnachmittag fuhren wir zuerst nach Eguisheim zu unserem „Stammplatz“ bei Bannwarth‘s. Erfreut konnten wir feststellen, dass die Familie die Corona Zeit wohlbehalten überstanden hatte. Auch sonst in Eguisheim war kaum mehr etwas vom langen Lockdown zu spüren. Was uns auffiel waren die vielen Störche, deutlich mehr als in vergangenen Jahren.

Am Freitagnachmittag fuhren wir nach herzlicher Verabschiedung und gefüllter Garage mit gutem Elsässer Wein nach Kaysersberg. Wir staunten ab den vielen Leuten und dem vollen Stellplatz.

Nach einem Bummel durch das Städtchen und einem guten Flammkuchen fuhren wir zum geplanten Übernachtungsplatz nach Saint-Hippolyte. Oberhalb des Dorfes in den Rebbergen gibt es einen kleinen Parkplatz für Wohnmobile. Bei sehr schönem und warmen Wetter verbrachten wir den Resttag.

Am Samstagmorgen begann es dann wie angekündigt zu Regnen. Es blieb dann auch den ganzen Tag ziemlich trüb und nass mit einem unangenehmen Wind. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir zuerst nach Erstein, auf der Karte sah der Ort recht interessant aus, in der Praxis etwas weniger, was aber auch am schlechten Wetter gelegen haben kann. Auf jeden Fall hatten wir keine Lust im Regen herum zu laufen. Da für den Sonntag wieder recht gutes Wetter angesagt war, suchten wir uns einen Platz am Rhein für die letzte Übernachtung, in der Hoffnung das der Wetterbericht recht haben würde. Ein erster Parkplatz gefiel uns nicht so gut, weil wir auch Schiffe gucken wollten, die aber an der Stelle im Kanal weit weg fuhren. So sind wir weitergefahren zu einem Platz den wir schon kannten, da kann man direkt am Ufer mit dem Womo parkieren, zudem in schöner ruhiger Lage. „Dank“ des Regens blieben wir den ganzen Tag im Womo, kein Problem die Zeit verging mit etwas Olympia schauen und Lesen sehr rasch.

Am Sonntagmorgen war es dann tatsächlich recht schön, viel blauer Himmel aber ein etwas unangenehmer Wind. Gegen Mittag gab es dann aber wieder vermehrt dunkle Wolken, so sind wir recht früh in Richtung Heimat aufgebrochen, mit einem Abstecher über die schmalen Strassen im Kaiserstuhl.

Wochenende in Bad Krozingen

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Für ein verlängertes Wochenende sind wir wieder mal nach Bad Krozingen gefahren. Nach den Regenfällen in letzter Zeit war tastsächlich wieder einmal etwas besseres Wetter angesagt. Am Donnerstagabend fuhren wir entsprechend los in Richtung Bad Krozingen, mit erstaunlich wenig Verkehr. Am Freitag war es noch teilweise bedeckt und es waren auch noch Regengüsse angesagt, das Wetter verhielt sich dann aber ganz brav und blieb trocken bis am Abend. So konnten wir sogar draussen in unserem „Stammrestaurant“ ein feines Nachtessen geniessen.

Am Samstag sind wir bei warmen aber bewölkten Wetter mit dem Velo nach Stauffen gefahren. Was wir nicht wussten, es war ein Markt und entsprechend war es ein richtiges Menschengewimmel - etwas zu viel Leute für uns, so sind wir bald wieder nach Bad Krozingen zurück.

Der Sonntag war dann vom Morgen her sehr schön mit blauem Himmel. Bevor es wieder nach Hause ging, sind wir noch etwas auf einem Parkplatz in den nahen Rebbergen gestanden und haben das schöne Wetter und die Aussicht genossen.

Ferienende

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Für den Freitag haben wir eine Velotour geplant. Der Doubs hat sich recht tief in die Landschaft gegraben, entsprechend führte unsere Tour am Anfang recht weit hoch, bis wir etwas ebeneres Gelände erreichten. Bei der Planung habe ich übersehen, dass die Route über französisches Gebiet führt, bei dem unübersichtlichen Grenzverlauf ist das aber auch schnell passiert. Das wir in Frankreich sind haben wir erst gemerkt, als uns ein Schulbus mit französischer Autonummer im Weg stand. Via eine lange Abfahrt in das Tal des Doubs zurück erreichten wir dann auch wiederum unser Heimatland.

Zurück zum Standplatz in Soubey ging es dann wunderschön dem Doubs entlang.

Gegen Abend wurden dann die Wolken immer dunkler und die angesagten Gewitter kündeten sich an. Pünktlich aufs Abendessen fing es dann an zu regnen, die Nachbarn versuchten zuerst noch ihr Fondue draussen fertig zu Essen, gaben aber bald auf, als es richtig zu schütten begann mit Blitz und Donner.

In derNacht auf Samstag regnete es dann immer wieder, als wir aufstanden war es draussen trüb, nass und merklich kühler und der Wetterbericht sah nicht unbedingt viel besser aus. So hatte uns also der Regen eingeholt, dem wir 3 Wochen lang ziemlich erfolgreich ausgewichen waren. Wir beschlossen aufgrund des Wetters einen Tag früher nach Hause zu fahren.

Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Abstecher nach St. Ursanne und besichtigten das hübsche Städtchen, bevor es definitiv nach Hause ging.

Wir hatten zwar keinen genauen Plan, wohin wir in den Ferien wollten, das Jura war aber eine Idee. Einen Teil des Juras haben wir tatsächlich gesehen, es bleiben aber noch einige Gebiete für ein anderes Mal Ferien.

Soubey

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Vom Morgen her war der Himmel ziemlich bedeckt, dies aber bei recht warmen Temperaturen. Wenn die Sonne sich zwischendurch durch die Wolken kämpfte war es sofort drückend heiss, gegen Abend gab es entsprechend auch Gewitter.

Wir wollten heute weiterfahren und zuerst aber die Vorräte auffüllen. Nachdem wir in Saignelégier einen Parkplatz beim Migros gefunden hatten, stellten wir fest das der Laden zu war. Nach etwas Recherche kamen wir darauf, dass Heute Fronleichnahm ist, was in den katholischen Kantonen gefeiert wird. So war nicht nur der Migros geschlossen sondern eigentlich alle anderen Geschäfte auch - bis auf den Denner, bei dem wir uns eindecken konnten. Gut gerüstet führen wir also die paar Kilometer bis nach Soubey, da gibt es einen Campingplatz beim Bauernhof, auf der wir eine Nacht bleiben wollten. Als wir da an dem schönen Platz ankamen, haben wir uns rasch entschlossen gleich bis ans Ferienende am Sonntag hier zu bleiben, so gut gefällt uns der Platz direkt am Doubs.

Saignelégier

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Die Nacht war total ruhig, auch die Pferde hielten sich an die Nachtruhe! Am Dienstagmorgen war es dann vom Morgen her schönstes Wetter und wirklich warm - im Verlauf des Tages eher schon heiss. Via ein paar kleine Strässchen sind wir nach Saignelégier gefahren und auf dem dortigen Campingplatz eingecheckt.

Der Platz ist gut besucht, kein Wunder, es gibt keine Parzellen sondern jeder sucht sich seinen Platz mitten im lichten Jurawald. Zudem darf überall Feuer gemacht werden, entsprechend hat es am Abend auch überall nach Rauch gerochen. Am Nachmittag haben wir noch einen kleinen Veloausflug zum Étang de la Gruère gemacht, dem bekannten Moorsee. Aufgrund der Bekanntheit und Corona stehen Einbahntafel für den Fussweg! So haben wir den See nur an einer Ecke angeschaut und sind weitergefahren.

Anlässlich unseres Hochzeitstages haben wir es uns am Abend gut gehen lassen bei einem feinen Entrecôte vom Lac de Joux.

Am Mittwoch fuhren wir mit den Velos eine grössere Runde über kleine Strassen durch die wunderschöne Gegend, am Nachmittag sind wir dann beim Womo geblieben, einerseits weil wir müde von der Velotour waren, vor allem aber auch weil Gewitter angesagt waren.

PS:

Die auf Instagram veröffentlichen Fotos vom Übernachtungsplatz, haben auch der Firma Chausson gut gefallen, so dass ich eine Anfrage bekam ob sie diese verwenden dürfen - reich werde ich damit nicht, aber ein kleines Geschenk soll es geben.

Höhlenmühlen bei Le Locle

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Am Morgen sind wir die paar Kilometer bis nach Le Locle gefahren um die dortigen Höhlenmühlen zu besichtigen. Mangels oberirdischem Wasserlauf wurde der unterirdische Wasserfall genutzt um mehrere Mühlen anzutreiben. Das Höhlensystem mit mehreren Nachbauten der Wasserräder und Mühlen ist heute ein recht interessantes Museum.

Nachdem Museumsbesuch führen wir weiter bis nach Tramelan. Etwas ausserhalb bei einem Skilift gibt es einen Parkplatz in schöner Lage an dem wir übernachten. Am Nachmittag machten wir noch eine Wanderung rund um den Platz, da es recht steil hoch ging und warm war kamen wir richtig ins Schwitzen. Den Rest des Tages verbrachten wir bei schönstem Wetter beim Womo in Gesellschaft von ein paar Pferden auf der Weide nebenan.

Lac de Taillères - Les Ponts de Martel

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Die Nacht wurde dann gar nicht so kalt wie angekündigt, trotzdem waren wir am Morgen froh um die Heizung. Am Tag wurde es einigermassen warm, die Sonne war aber immer wieder durch dunkle Wolken verdeckt. Die Temperaturen waren aber ideal für eine Velotour durch das Tal von Brevine.

Der Sonntag begann dann deutlich kühler, dafür mit strahlend blauem Himmel, leider auch mit einem recht heftigen, kalten Wind. Wir haben darum recht früh am Tag den Lac de Taillères verlassen und sind ein paar Kilometer weiter nach Les Ponts de Martel gefahren. Es gibt da einen kleinen Stellplatz den wir anvisierten. Wir staunten über die vielen Mietshäuser von Les Ponts de Martel, es hat hier ja ganz viel Platz, eigentlich müssten keine städtischen Wohnblöcke gebaut werden. Wie ich nachgelesen habe, stammen diese Mietskasernen aus der Hochkonjunktur der Uhrenindustrie, davon ist aber nebst den Mietskasernen nichts mehr zu spüren.

Dafür gibt es einen Torflehrpfad, der sehr schön durch ein Hochmoor angelegt und interessant ist. Aufgewertet wird der Lehrpfad seit diesem Jahr durch diverse Glaskunstwerke und ganz lustig, durch diverse Ständeruhren, die einer Geschichte gewidmet sind. So verbrachten wir wohl zwei kurzweilige Stunden auf dem lehreichen, spannenden und lustigen Rundgang.

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