Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Internet im Womo

Internet im Womo

Zum Thema Internet im Wohnmobil kann man sich abendfüllend unterhalten, ob man überhaupt braucht und welche Lösung die Beste ist. In der Weite des Internet findet man auch unzählige Beiträge und Ideen.

Schlussendlich muss jeder selber wissen was er braucht.

Für uns ist es klar ohne Internet wollen wir nicht sein (ist zwar nicht lebenswichtig aber angenehm). Wir brauchen Internet unterwegs um irgendwelche Recherchen zu machen, Zeitung lesen usw. und natürlich auch Blog nachführen.

Solange wir in der Schweiz unterwegs sind ist es kein Problem mit dem Handy-Flat Abonnement und Empfang gibt es praktisch überall.

Im Ausland sieht das Ganze etwas schwieriger aus. Es gibt für uns zwei Möglichkeiten an Internet zu kommen entweder über ein vorhandenes WLAN oder dann über mobile Kommunikation. Eine weitere Möglichkeit wäre noch die Satelliten-Verbindung die mir für unsere Nutzung aber zu teuer ist.

WLAN:

Für die Möglichkeit ein vorhandenes WLAN zu nutzen habe ich einen Alfa R36 Router eingesetzt, der ein externes WLAN quasi verlängern kann. Um eine möglichst grosse Reichweite zu haben, hängt am Alfa eine externe Antenne (TravelConnector) die jedes WLAN in einer Umgebung von mehreren hundert Meter anzeigt. Das ist vor allem nützlich auf Campingplätzen oder in bewohnten Gebieten, wenn es ein offenes WLAN in der Umgebung gibt.

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Mobiler Hotspot:

Oft gibt es aber kein WLAN, dann kommt die zweite Konfiguration zum Einsatz, ein Huawei Router (E5786) der mittels mobiler Verbindung ein WLAN im Wohnmobil zur Verfügung stellt. Auch an diesem Router hängt eine externe Antenne (Multi Band LTE Antenne) die den Empfang (Signalqualität) merklich steigert.

huaweiantenne

Die beiden Antennen habe ich in der Garage montiert, meine Messungen haben ergeben, dass die Empfangsleistung nur leicht reduziert ist gegenüber einer Montage ausserhalb des Womos, darum habe ich diese Lösung zugunsten von weniger Löchern in der Aussenhaut des Womos gewählt.

Da ist jetzt nur noch das Problem, welchen Mobileanbieter nimmt man, wer hat das attraktivste Angebot. Da gibt es leider einen Markt der sich ständig verändert, es gibt wohl keine Lösung die überall passt. Eventuell ändert sich das in der EU mit dem Wegfall der Roaming-Gebühren Mitte Jahr, wie wir in der Schweiz davon profitieren wird sich noch zeigen. Lange Zeit war die "Europa-Sim" von Vodafone Italien eine interessante Möglichkeit um europaweit dieselbe SIM-Karte zu verwenden, nachdem aber letzten Sommer Vodafone Italien die Tarife angepasst hat ist sie eigentlich nur noch für Italien interessant. Momentan bietet Three UK eine recht interessante SIM-Karte an, 12 GB Datenvolumen für praktisch ganz Europa (ein Jahr gültig). Diese SIM habe ich momentan im Einsatz und bin bisher zufrieden damit. Eine preiswerte Alternative ist natürlich, wenn man länger im gleichen Land unterwegs ist, eine lokale Prepaid-SIM zu erstehen und diese zu Nutzen. In den meisten Ländern in Europa ist das sehr einfach möglich ohne grosse Angaben von persönlichen Daten.

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Feuchtigkeitsmessgerät

Feuchtigkeitsmessgerät

Während der Garantiezeit, bei unserem Chausson sind dies 5 Jahre, muss die Dichtigkeitsprüfung jedes Jahr durch einen authorisierten Fachhändler gemacht werden, ansonsten gibt es Probleme bei einem Garantiefall wegen undichten Stellen. Die Prüfung erfolgt so, dass das Fahrzeug eingesprüht wird mit Wasser und dann an verschiedenen vorgegebenen Stellen mit einem Feuchtigkeitssensor gemessen wird.

Nach Ablauf der Garantie kann man das weiter vom Fachhändler machen lassen oder aber selber Hand anlegen. Auf alle Fälle lohnt sich das, es ist wohl für jeden Wohnmobilisten der Alptraum, wenn irgendwann entdeckt wird, dass Wasser eingedrungen ist und das lange niemand gemerkt hat. Wer schon Bilder davon gesehen hat....

Ich habe parallel zur Dichtigkeitsprüfung vom Fachhändler selber angefangen eine Feuchtigkeitsmessung zu machen. Das erlaubt mir eine Messreihe aufzubauen, die schon beginnt solange das Wohnmobil offiziell "dicht ist" und ich somit mit mein Messgerät "eichen" kann, welche Werte OK sind.

Dazu habe ich mir ein Feuchtigkeitsmessgerät der Marke Greisinger (Model GMK-210) angeschafft, dass speziell für Wohnmobile, Boote etc. sein soll. Es geht dabei um den Aufbau, den man in dem Gerät eingeben kann um einigermassen korrekte Werte zu erhalten. Damit kann man aber auch ein normales Stück Holz messen und Anderes.

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Zusätzlich habe ich mir ein Excel angelegt in dem ich alle Messpunkte, die ich in einer Grafik eingezeichnet habe, erfasst sind. Jeweils im Frühjahr messe ich also jetzt unser WoMo auf Feuchtikgkeit an den vorgesehenen Stellen nach. Durch die lange Zeitreihe sehe ich schon sehr schnell ob es Abweichungen gibt, denen man auf den Grund gehen muss.

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Teppich im Wohnmobil?

Teppich im Wohnmobil?
 
Eigentlich haben wir am Liebsten gar kein Teppich, weder zu Hause und schon gar nicht im Wohnmobil. Teppiche sind für uns Staubfänger und vor allem unhygienisch und gerade im Wohnmobil ständig verschmutzt. Es ist doch praktisch, wenn der Boden im Wohnmobil kurz gewischt werden kann und schon wieder sauber ist.
Durch einen Artikel auf Facebook bin ich dann auf ein Zwischending zwischen Fussmatte und Teppich aufmerksam geworden. Ein rutschfestes, gut zuschneidbares Microfaser-Hightech-Ding soll es sein, dass auch einfach waschbar ist. Also habe ich mir mal die entsprechende Webseite: http://www.lifestyle-mat.de angeschaut und war interessiert an dem Material. Weil im Winter der Fussboden in unserem Wohnmobil doch ziemlich kalt ist, haben wir uns entschlossen eine solche Matte zu bestellen, das aus unserer Sicht passende Muster war schnell ausgesucht.
Kurz bevor wir auf unseren Nachweihnacht - Neujahrsausflug gingen kamen die Rollen bei uns an. So haben wir diese mal mit eingepackt und am ersten Abend verarbeitet. Das Zuschneiden geht wirklich ganz einfach, ausser das es doch einiges an Fusel gibt beim Schneiden, aber in recht kurzer Zeit war der Boden mit Teppich belegt. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv, das Material fühlt sich sehr angenehm an, rutscht überhaupt nicht und sieht robust aus. Zumindest über den Winter bleibt jetzt der Teppich sicher im Wohnmobil, ob es schlussendlich gar ein Ganzjahresteppich wird ist noch offen.

Von Snooper bis Snooper oder das Navi-Theater

Von Snooper bis Snooper oder das Navi-Theater

Als wir uns begannen für die Reiseform Wohnmobil zu interessieren, habe ich mich auch mit dem Thema Navigation auseinandergesetzt. Das Thema an und für sich war nicht neu für mich, bezeichne ich mich doch als Navi-Nutzer „erster Stunde“, als Navis halbwegs erschwinglich wurden. Mein erstes Navi war ein recht grosser Klotz und ziemlich langsam und unpräzise, mit dem ich meine Mountainbike-Touren fuhr. Das nächste war dann ein Garmin GPSmap 60, wohl eines der besten Navis die es gab (es läuft im übrigen immer noch hervorragend). Dann kam dann auch das erste Navi im Auto dazu, auch da war es ein Garmin. Bei Garmin bin ich dann irgendwie hängengeblieben, vor allem wegen der hervorragenden Möglichkeit der Offline-Planung auf dem PC mit Mapsource, danach habe ich mich dann auch noch an Basecamp gewöhnt und habe alle meine verschiedenen Touren damit geplant.

Jetzt stand also das Thema WoMo-Navigation an. Für mich war klar, dass ich ein sogenanntes WoMo-Navi wollte, d.h. Eingabe von Breite, Länge usw. obwohl auch klar war, dass ein WoMo unter 3.5t unser Ziel war.

Nach einigem studieren der verschiedenen Systeme habe ich mich für ein Snooper Ventura  7000 entschieden. Leider hatte ich zuwenig genau gelesen, dass es tatsächlich keine Möglichkeit gab um irgendwelche POIs oder Routen zu Importieren, was mich dann schon mal ärgerte. An die ungewöhnliche Farbgebung der Karten wollte ich mich auch nicht so richtig gewöhnen, ebensowenig wie an die gelegentlichen Abstürze oder das nach einer Pause das Navi gelegentlich zum Ausgangspunkt zurück wollte anstatt der geplanten Route weiter zu folgen. Abgesehen davon hat uns das Snooper aber zuverlässig durch schmale Strassen gelotst, ohne dass wir je weder wegen Höhe, Gewicht etc. umkehren mussten. Aber unter dem Strich war das ganze zu wenig ausgereift.

Aus den obgenannten Gründen kam ich zum Schluss, dass dieses Navi nicht das Richtige ist für mich ist. Dies um so mehr als das Garmin 760 Camper auf den Markt kam und von der Fachzeitschrift Promobil in den höchsten Tönen gelobt wurde. Also habe ich dieses Navi erstanden und konnte wieder meine Routen auf Basecamp erstellen und auf das Navi übertragen. Soweit zur Theorie, in der Praxis hat das Navi aus unerfindlichen Gründen jeweils eine eigene Interpretation der geplanten Routen vorgenommen, auf alle Fälle nicht das was ich auf Basecamp geplant hatte, was mehrfach zu einigen Überraschungen geführt hat. Unter anderem kam die geplante Tankstelle im Norden von Finnland halt einfach nicht – was zu einigen Schweissausbrüchen führte bis zur nächsten Tankstelle!  Die Nachforschungen im Internet haben ergeben, dass nicht nur ich mit diesem Phänomen kämpfe und auch eine Anfrage beim Support von Garmin führte nicht zu befriedigenden Ergebnissen. Dazu kam, dass das Garmin zwar bei Routen von A nach B sicher eine Route fand, solange keine Zwischenziele eingegeben wurden, ansonsten wurde es ziemlich abenteuerlich und ziemlich unlogisch. Auf alle Fälle bin ich mit dem Garmin zwei mal vor einem Engnis gestanden an dem es nicht weiterging, obwohl man ja auch beim Garmin die Masse (Länge , Breite usw.) eingeben kann. Es scheint mir seine Nähe zum LKW-Navi ist gegeben, auf Autobahnen und Hauptstrassen OK, ansonsten nur für abenteuerlustige Leute geeignet. Das Garmin darf jetzt daher seinen Lebensabend im PKW fristen, da funktioniert die PKW-Navigation ganz ordentlich.

Der nächste Versuch war dann das Zusammenlegen von Navi und Tablet, eigentlich liegt das ja auf der Hand. Da ich Windows brauche um diverse Arbeiten zu Erledigen und den Blog zu Unterhalten und ich weiterhin Basecamp nutzen möchte, war es naheliegend den Versuch mit einem Windows Tablet zu wagen. Als Navi-Software habe ich Sygic probiert, das kannte ich schon vom Handy, eigentlich eine ziemlich gute Navi-Lösung. Nur habe ich dann festgestellt, dass die Windows- Version von Sygic leider nur wenig Ähnlichkeit mit der Android oder iOS Version zu tun hat, da ist Sygic eine hervorragende Navi Software.Unter Windows funktioniert  es zwar auch, aber die hinterlegten Kartenstände oder die Berechnungsfunktionen sind definitv anders, zudem fehlen Schnittstellen für POI Übergabe etc.  Zudem war es etwas ein Gefummel mit der GPS-Maus, weil das Tablet keinen internen GPS Sensor hat und unter Windows 10 die ganzen Treibermodelle neu sind. Also irgendwie war das auch keine Lösung. Schön war der grosse Display, daran könnte man sich gewöhnen.

Der nächste Versuch war ein ein Android Tablet zu nehmen. Erster Erfolg, Sygic läuft sehr gut darauf. Der interne GPS-Empfänger ist aber fragwürdig, weil einfach nicht die gleiche Empfangsleistung wie mit  einem Nur-Navi, mit der GPS-Maus die ich ja schon habe, geht es deutlich besser. Nächstes Problem: die Lautstärke der Durchsagen ist untauglich mit dem internen Pipser, also braucht es einen externen Lautsprecher. Ein weiteres Problem, die Stromversorgung via Zigarettenanzünder klappt nicht wirklich gut, irgendwie zu wenig Spannung für das Tablet. Irgendwo mitten in Frankreich sind wir mal stehen geblieben weil das Tablet kein Saft mehr hatte, zum Glück war  als Backup noch das abenteuerliche Garmin dabei. Zudem hätte ich gerne ein ziemlich aufgeräumtes Cockpit, jetzt war da ein Kabelpuff für Navi, GPS-Maus und Lautsprecher usw. also auch nicht wirklich eine Lösung. Ein weiteres Manko der Tabletlösungen war, dass es kein TMC gibt. Über die Stauwarnungen kann man ja durchaus geteilter Meinung sein, der eine oder andere Hinweis ist aber trotzdem ganz nützlich.

Kurz hatte ich mich auch mit Doppelschacht Einbau Geräten beschäftigt, aber die Berichte und Reaktionen im Internet haben mich auch nicht überzeugt. Die teuren Einbaugeräte wie Zenec usw. scheinen auch ihre Macken zu haben, am ehesten wären es wohl die zum Teil recht günstigen Android-Lösungen. Interessant wären vor allem Lösungen die das aufspielen eigener Apps zulassen. Nach ein paar Nachfragen, betreffend Updatefähigkeit der Andriodversion (mit negativer Auskunft) habe ich die Finger davon gelassen, weil ich nicht unbedingt will, dass in 1-2 Jahren die Navi Software (Sygic oder so) nicht mehr aktualisiert werden kann, weil es ein neueres Android braucht.

Als ich schon meinte ich müsse mich mit einer unbefriedigenden Lösung zufrieden geben oder die Ansprüche halt deutlich revidieren oder gleich zur guten alten Landkarte greifen hab ich mich an die sehr gute Navigation des Snoopers erinnert.

Wenn die diversen Unzulänglichkeiten nicht gewesen wären hätte ich das Snooper ja wohl behalten. Also habe ich mich über den aktuellen Stand der Snooper-Navi informiert und noch einen Versuch gewagt. Immer in der Hoffnung, dass ja ein paar Jährchen ins Land gegangen sind und die Leute ja hoffentlich auch ihr System etwas weiterentwickelt haben.

Seit einigen Wochen ist jetzt ein Snooper Ventura 6800 in unserem WoMo verbaut und wird drinnen bleiben. Von den früheren Mängel ist einzig die etwas spezielle Farbgebung geblieben (das ist ja kein eigentlicher Mangel, es gibt sogar verschiedene Farbvarianten, wie die Kartendarstellung sein soll, sehr kreative darunter... aber keine die die „normalen“ Farben wie bei wie man es sich bei den meisten Navis gewöhnt ist haben, irgendwo habe ich gelesen das Snooper sei ein Navi für Individualisten, in Bezug auf die Farbgebung stimme ich dem zu, ansonsten funktioniert das Navi perfekt und führt uns absolut zuverlässig auch über kleine Strassen. Die Informationen über Beschränkungen, Höhe, Breite, Gewicht usw. sind sehr umfassend und reichen praktisch bis zu jedem Feldweg. Das Navi reagiert schnell, die Ansagen und Darstellungen sind gut. Die Planung von Routen, die angebotenen Möglichkeiten sind sehr gut, wenn man sich einmal an die Philosophie gewöhnt hat. Sehr gut ist es auch, dass diverse Campingplatz und Stellplatzverzeichnisse implementiert sind, wie z. Bsp. Paul Rogers und ASCCI für Camping oder Campercontact für Stellplätze, zudem findet man unter den Benutzerpois noch weitere Verzeichnisse, eigentlich ziemlich alles was mir bekannt ist. Dadurch ist es gar nicht mehr so wichtig, dass es keine Import Schnittstelle für eigene POIs oder Routen gibt. Eigene Favoriten sind schnell erstellt und gespeichert. Interessant ist auch .z. Bsp. die Möglichkeit von Mehrfachrouten, man gibt verschiedene Ziele ein und das Navi rechnet automatisch die optimale Route. Betreffend optimaler Route, es gibt die klassischen Möglichkeiten von schnellster und kürzester Route. Die Funktion kürzeste Route funktioniert da hervorragend ohne, dass man in unmögliche Situationen gerät wie mit dem Garmin. Interessant ist auch die Funktion vermeiden von Strassen oder Gebieten, ich kann also nicht nur Mautstrassen oder Autobahnen vermeiden, sondern auch einzelne Strassen oder Gebiete ausschliessen, das Snooper rechnet dann einen Weg darum herum.

Ein weiteres Plus ist, dass es von Snooper auch ein Reifendrucksystem gibt (analog einem TireMoni oder so), für das man als Display ebenfalls das Navi verwenden kann. Also konnte ich ein weiteres kleines Display und Kabel eliminieren. Weil mich das Snooper jetzt wirklich überzeugt, habe ich den Strom mit einem separaten Kabel vom Zigarettenanzünder abgenommen und die ganzen Kabel schön hinter den Cockpit-Verkleidungen verstaut, so dass ich mich jetzt an einem sauber aufgeräumten Cockpit und einem funktionierenden Navi erfreuen kann, dass meine Anforderungen praktisch  komplett abdeckt.

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Unser Wohnmobil ist weg

Ja so ist es, unser Wohnmobil ist weg! Nein, es ist nicht etwa gestohlen oder defekt oder sonst etwas Schlimmes, sondern schlichtwegs mit meiner Frau unterwegs.

Das ist das erste Mal, dass meine Frau mit einer Kollegin alleine (ohne mich) unterwegs ist.

Bisher haben wir uns beim Fahren abgewechselt (das Wohnmobil in die Garage versorgen kann meine Frau definitv besser als ich) und auch sonst haben wir uns die „Arbeit“ geteilt.

Jetzt wollte meine Frau aber mal probieren, wirklich alleine unterwegs zu sein und so „Männerdinge“ wie Navi bedienen und WLAN Verbindung aufbauen usw. auch hinkriegen.

Zur Sicherheit habe ich eine kleine Anleitung gemacht obwohl ich eigentlich sicher war, dass das schon klappt – und es klappt bisher auch!

Das finde ich super, weil wir uns wirklich die ganzen Wohnmobil-Tätigkeiten komplett teilen können oder eben auch mal ein Partner alleine unterwegs sein kann, obwohl es natürlich zu zweit am Schönsten ist.

Satellitentheater

Nach dem wir ja im Dezember unsere Satellitenschüssel abgefahren haben Blog-Eintrag hält uns die Geschichte ganz schön auf Trab oder besser gesagt vor allem die Leute von Campingprofi! Zuerst verging über Weihnacht / Neujahr sehr viel Zeit bis das Ersatzteil geliefert wurde, dazu kam noch, dass Ten Haft (die Herstellerfirma) umzog und deshalb das Geschaäft einige Tage geschlossen war. Nachdem das langersehnte Teil endlich da war, stellte sich heruas, dass es da falsche Teil ist (entweder falsch bestellt oder geliefert). Alos nochmals warten bis das richtige Ersatzteil da ist. Jetzt hat es endlich geklappt, die Schüssel sitzt wieder richtig auf dem Dach - inzwischen haben Veränderungen bei den Astrasatelliten stattgefunden, zudem senden diverse Kanäle nur noch in HD oder sind am Umstellen. Trotz Software-Update gibt es zur Zeit noch keinen Empfang, irgendwie scheint die Kombination von Satellitenschüssel, Steuergerät und Receiver nicht wirklich zu passen. Wir müssen noch auf die richtige Software warten hat es geheissen.

Ein Trost, die Abende werden länger, im Sommer wollen wir ja eh nicht Fernsehen, da sitzen wir lieber draussen, also hat die Sache jetzt bis zum Herbst Zeit.

50’000 KM Service

50’000 KM Service

50’000 Km haben wir zwar noch nicht erreicht, auf dem Tacho stehen “erst” 42’000 Km. Da wir unser WoMo mit 24’000 Km übernommen haben, fuhren wir also in eineinhalb Jahren ca. 18’000 Km, über die Hälfte davon gehen auf die Norwegenreise zurück. Bis jetzt hat uns unser WoMo noch nie im Stich gelassen, auch beim Service wurde nichts Aussergewöhnliches festgestellt. Der Service wurde fällig, weil die Regel gilt, entweder die erreichten Km oder alle zwei Jahre. Der nächste Service wäre also theoretisch bei 100’000 Km fällig, in der Praxis wird das aber in zwei Jahren mit deutlich weniger Kilometer sein. Für den Service bin ich zur Auto AG Limmattal, an der Pfingstweidstrasse, Zürich, gegangen. Einerseits liegt das am Arbeitsweg, zudem überzeugt mich die die Firma bisher durch Freundlichkeit und Servicequalität.

Nebst dem Service wurden auch die Sommerpneus ersetzt. Durch einen Tipp eines WoMo-Kollegen sind jetzt nicht mehr die 215 speziellen Camping-Reifen aufgezogen, sondern normale 225 Nutzfahrzeug Reifen. Diese haben eine höhere Traglast und sind günstiger, mal schauen wie es mit der Laufleistung aussieht.

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Glück im Unglück

Glück im Unglück

Dieses Wochenende haben wir wieder einmal Zeit um mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Ein Wochenende im Elsass ist geplant, um ein paar Weihnachtsmarkte zu Besuchen. Wir wollen am Freitag Nachmittag losfahren, allerdings beginnt der Tag mit einem grossen Schrecken. Bei der Halle in dem unser Wohnmobil eingestellt ist, ist das Garagentor nicht ganz geöffnet, genau gesagt vermutlich etwa 1 cm zu wenig! Auf alle Fälle hängt die Satellitenschüssel an…. Es sieht auf den ersten Blick von unten so aus als wäre nicht viel passiert, erst zu Hause nach 10’ Fahrt kann der Schaden mittels Leiter begutachtet werden. Oh Schreck, die Satellitenschüssel ist komplett abgerissen und liegt lose auf dem Dach, ein Wunder das die noch darauf liegt – nicht auszudenken wenn die in voller Fahrt hinten herab gefallen wäre…..

Nachdem der Schreck verdaut ist, fahren wir trotzdem los und gehen auch schnell in der Werkstatt vorbei um die Reparatur anzumelden. Auf der Autobahn herrscht recht viel Verkehr, wir kommen aber ohne Zwischenfälle nach Eguisheim, dem ersten geplanten Übernachtungsort. Schon bei der Anfahrt sehen wir, dass überall Autos herumstehen, auf dem offiziellen Stellplatz sind sehr viele Wohnmobile, wir wollen aber sowieso beim Winzer auf dem Hof übernachten und hoffen das es noch Platz hat. Tatsächlich haben wir Glück und können praktisch den letzten Platz belegen. Nachdem wir uns mit Wein eingedeckt haben, bummeln wir durch das schön geschmückte Eguisheim. Der Weihnachtsmarkt ist ziemlich klein und nicht speziell, das ist aber nicht wichtig, die schön geschmückten Häuser und die einmalige Atmosphäre von Eguisheim machen das allemal wett.

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Airbag defekt?

Airbag defekt?

Am letzten Tag unserer Ferien erschreckte uns am Morgen beim Abfahren die Meldung auf dem Display: "Airbag defekt" und "Schauen sie im Handbuch nach". Das habe ich dann auch gemacht, erwartungsgemäss stand da nichts weiter Neues, als das wenn diese Meldung kommt, man sofort zum Fachhändler soll. Am Samstag Morgen irgendwo in Deutschland hilft das nicht wirklich viel weiter. Nachdem ich noch auf dem Internet ein paar Einträge gefunden haben, die darauf hinweisen, dass es am ehesten ein loser Stecker am Drehsitz sein könnte sind wir ahlt mit "defektem" Airbag nach Hause gefahren. Heute habe ich unser WoMo in die Garage gebracht um das Problem beheben zu lassen. Nicht ganz überraschend ist e tatsächlich ein gelöster Stecker unter dem Drehsitz gewesen. 

Fazit: Zum Glück kein Problem, unser WoMo ist auch nach 38'000 Km immer noch pannenfrei. Das nächste Mal werde ich falls diese Nachricht wieder einaml erscheinen sollte selber Hand anlegen, obwohl so ein Drehsitz abbauen um an das Kabel zu kommen so eine Sache für sich ist.

auf der Suche nach Milch–Teil 2

Tag 4

Kmh: 686

Gestern waren wir auf der Suche nach Milch, zuerst in Mariestad kurz gesucht und nichts gefunden, dann haben wir einen "Dollar-Shop" besucht, da gab es allerhand, aber keine Frischeprodukte also auch keine Milch. Schlussendlich fanden wir in einem riesigen Einkaufsgelände einen grossen Supermarkt. Darin einen ganzen gekühlten Raum mit Milchprodukten, ev. haben wir auch darum nicht so lange geschaut, es war kühl, auf jedenfall nahmen wir 2 Milchpackungen mit, aus dem Gestell, dass offensichtlich das meistgekaufte war.

Sauermilch:

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Nach einer ruhigen Nacht, nur etwas Mövengeschrei störte die Stille, sind wir um 09:00 Uhr abgefahren, bei angenehmen Temperaturen von ca. 19 Grad und leicht bewölktem Himmel.
Das Wetter blieb den ganzen Tag schön.Wie fuhren den ganzen Tag auf der gut ausgebauten Küstenautobahn in Richtung Norden, übernachten werden wir auf einem Parkplatz kurz vor Jävre auf dem schon ganz viele Wohnmobile stehen.

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Auch heute haben wir unterwegs allerhand Interessantes gesehen.

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Von unserem Übernachtungsplatz hat man eine sehr schöne Aussicht auf den botnischen Meerbusen.

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Dichtigkeitstest

Heute waren wir den Dichtigkeitstest machen lassen. Bei Chausson gibt es 5 Jahre Garantie auf Dichtigkeit, aber nur wenn einmal im Jahr der Dichtigkeitstest gemacht wird. Das geht zeimlich rasch, nach einer halben Stunde ist der Test gemacht und wir wissen, dass unser Wohnmobil noch dicht ist.

Garageschloss kaputt - Ersatz mit Hindernissen

Das eine Schloss an der Türe der Heckgarage hatte von Anfang an geklemmt, vor ein paar Wochen ist es dann passiert, beim Scliessen ist das Schloss kaputt gegangen. Also ausgebaut und den Schaden begutachtet.

 

Klar, das ist nicht zu reparieren, also erst einmal nach ausgiebiger Internet-Recherche herausfinden, was das für ein Schloss ist (Zylinder ist zwar angeschrieben -Zadi). Nachdem das herausgefunden und das richtige für Zadi-Zylinder bestellt ist, kann ich mich auch mit dem Ausbau des Zylinders beschäftigen, ich will ja nicht verschiedene Schlösser und Schlüssel.

Bald ist klar, entweder zu einem Händler mit Spezialschlüssel, einen Schlüssel nachfeilen oder versuchen einen Spezialschlüssel zu bekommen. Ich entscheide mich für die Variante, Spezialschlüssel bekommen, hat auch geklappt (wenn also jemand mal ein Zadi-Schloss ausbauen will, ich habe einen Schlüssel....)

Endlich kriege ich per Post meinen neuen Verschluss und den Schlüssel, aus dem alten Verschluss ist das Zadi-Schloss per sofort ausgebaut, nur passt es leider nicht in den neuen Verschluss, die Kerbungen wo der Zylinder rein soll, sind schlichtwegs anders, obwohl es zum Zadi-Schloss passen soll!?

Also nehme ich das ganze Verschlussteil auseinander um nur den alten Griff zu verwenden. Dabei gibt es einen Sicherungsring, den ich nur wieder mit einer entsprechenden Spezialzange wieder anbringen kann - dass ich die Zange noch nicht hatte ist ja klar.

Wie auch immer der Verschluss ist jetzt ersetzt und ich habe wieder einiges dazugelernt und meine Werkzeugausrüstung erweitert.

 

 

Checkliste

Ich habe eine kleine Checkliste angelegt, die wir jeweils kurz durchgehen, bevor wir jeweils abfahren. Das hat sich durchaus schon bewährt, indem doch noch eine offenen Luke oder so entdeckt wurde. Zusätzlich habe ich die Masse des WoMo ebenfalls auf der Liste, eigentlich sollte man die ja wissen, aber es schadet sicher nicht, sich zwischendurch wieder in Erinnerung zu rufen, dass man nicht mit dem Kleinwagen unterwegs ist.

Erinnerungsschild

Die Sache mit der Wechselnummer...

So eine Wechselnummer ist ja eine praktische Sache, wenn man mit dem WoMo unterwegs ist braucht das Auto ja keine Nummer und umgekehrt auch. Nur sollte man dann auch daran denken, die Nummer zu wechseln!

Als wir unser WoMo vor 2 Wochen aus der Garage holen gingen, haben wir prompt die Nummer zu Hause vergessen - sind also ohne Nummer nach Hause gefahren, zum Glück ist es nicht allzuweit. Heute haben wir unser WoMo wieder in die Garage gebracht, abgestellt, am Strom angeschlossen und sind wieder mit dem Zweit-Auto nach Hause gefahren. Zu Hause angekommen fällt der Blick auf's andere Auto, tja da fehlt die Nummer! Also wieder zurück um die Nummer zu holen. Unser Garagenvermieter meinte, ev. sollten wir die Nummer an einem Gummizug befestigen..... Ev. müssen wir uns das mal überlegen ;)

 

Gastankflasche das erste Mal gefüllt

Am Dienstag haben wir unsere Gastankflasche das erste Mal gefüllt. Eigentlich eine einfache Sache, wenn man weiss wie!

Das erste Problem war aber überhaupt eine Gastankstelle in der Region Zürich zu finden. Die diversen Apps und Webseiten die es zum Thema gibt sind oft falsch, zudem scheint es teilweise Verwechslungen mit Erdgas-Tankstellen zu geben. Wirklich verlässlic, scheint mir nur die Webseite von Autogas zu sein. Da sieht man dann auch, dass es in Zürich genau eine Gastankstelle gibt, an der Wehntalerstrasse in Zürich Affoltern, in der weiteren Umgebung gibt es noch ein paar Andere, die an der Wehntalerstrasse ist für uns von zu Hause aus aber am Nächsten.

Also sind wir am Dienstag Abend dahin gefahren, mit einem leicht mulmigen Gefühl mal an der Anlage hantiert (wer hantiert schon gerne mit Gas). Mal wie bei Benzin den Hebel des Zapfhans hochgezogen - und nichts ist passiert...... Nach 2 oder 3 Versuchen wollte ich schon unverrichteter Dinge aufgeben, zum Glück war aber der Besitzer noch anwesend und hat uns freundlich die Bedienung erklärt. Jetzt sind wir also in der Lage selber unsere Flasche zu füllen!

Warte kurz, während wir den Kalender laden