Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Fürstlicher Weihnachtsmarkt Hohenzollern

Fürstlicher Weihnachtsmarkt Hohenzollern

Als letztes auf unseren kleinen Weihmachtsmark-Tour stand heute noch der Besuch des fürstlichen Weihnachtsmarkt auf der Burg Hohenzollern auf dem Programm. Gleich neben unserem Übernachtungsplatz fährt der Shuttle-Bus in Richtung Burg. Schon am Morgen um 11:00 Uhr war der Bus gut gefüllt und die Parkplätze in der Nähe der Burg gut besetzt. Oben bei der Burg wehte eine Steife Brise Westwind, zum Glück hat die Burg ja schützenden Mauern. Der Weihnachtmarkt findet im Burghof und in einem Saal statt. Der Weihnachtsmarkt ist nicht allzu gross, ist aber natürlich sehr speziell wegen der Lage. Am Abend bei Dunkelheit sei es besonders schön wurde uns gesagt, aber hat dann noch viel mehr Leute.

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Für uns ging es aber im Verlauf des Nachmittags wieder nach Hause, angefüllt mit vielen schönen Eindrücken und Taschen mit allerlei Zusammengekramten.

Mittelalter-Weihnachtsmarkt Esslingen

Mittelalter-Weihnachtsmarkt Esslingen

Am späteren Abend begann es zu regnen, die ganze Nacht über waren immer wieder die Regentropfen zu hören und auch am Samstagmorgen war es noch trüb und nass. Ein Grund um die wohlige Wärme im Womo-Bett etwas länger zu geniessen. Gegen 11:00 Uhr sind wir dann losgefahren nach Esslingen. In Esslingen soll es einen grossen Mittelalter-Weihnachtsmarkt geben. Allerdings nur einen kleinen Stellplatz für 4 Wohnmobile, das haben wir erst gar nicht versucht um Platz zu bekommen, sondern sind auf einen Park+Ride Parkplatz gefahren, von dem ein Shuttle-Bus in die Stadt fährt. Obwohl das Wetter nicht so gut war, zwischendurch hat es wieder etwas geregnet, waren schon am Mittag sehr viele Leute unterwegs. Das aber auch zu recht, der Weihnachtsmarkt ist sehr gross, es gibt einen normalen Teil und eben den Mittelalter-Weihnachtsmarkt. Der ist wirklich sehenswert, liebevoll gestaltete Stände und Leute in Kostümen. Zudem verschiedenste Spiele und Unterhaltungsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Das zusammen mit der beeindruckenden Kulisse der Esslinger Altstadt machen einen Besuch sehr lohnenswert.

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Am späteren Nachmittag sind wir mit müden Füssen wieder ins Wohnmobil geklettert und bis nach Hechingen gefahren wo wir Übernachten.

Altdeutscher Weihnachtsmartk Bad Wimpfen

Altdeutscher Weihnachtsmartk Bad Wimpfen

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht sind wir zu unserem nächsten Ziel Bad Wimpfen aufgebrochen. In Ludwigsburg schien die Sonne je näher wir Bad Wimpfen kamen, desto mehr Nebel gab es, der sich erst im Verlauf des Nachmittags auflöste.

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Zum Glück kamen wir bereits vor Mittag auf dem kleinen Stellplatz an, kaum hatten wir den zweitletzten Stellplatz bezogen, kamen weitere Wohnmobile die keinen Platz mehr fanden. Auch der vor dem Stellplatz liegende Parkplatz war mit Autos komplett belegt, der Weihnachtsmarkt der heute eröffnet wird, scheint viel Anziehungskraft zu haben. Am Nachmittag sind wir dann durch den Weihnachtsmarkt gebummelt. Die Stände verteilen sich in den Gassen der Altstadt, was zusammen mit den schönen Fachwerkhäusern auch am Tag eine sehr schöne Stimmung gibt. Es hat sehr viele Stände mit handwerklichen Erzeugnissen aus der Region, was uns sehr gefällt, für die allerwelts Artikel die es überall gibt, muss man ja nicht unbedingt so weit reisen.

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Nach dem Eindunkeln hat uns auch die Beleuchtung der Gassen und Stände sehr gut gefallen, es gibt eine richtige Weihnachtsstimmung.

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Der Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen hat uns definitiv besser gefallen als derjenige von Ludwigsburg. Das liegt sicher auch daran, dass Bad Wimpfen auch eine Reise ohne Weihnachtsmarkt wert ist, eine tolle Altstadt mit schönen Geschäften warten das ganze Jahr über auf Besucher. Zusammen mit den schönen Ständen für uns einer der schönsten Weihnachtsmärkte die wir schon besucht haben.

Barock-Adventsmarkt Ludwigsburg

Barock-Adventsmarkt Ludwigsburg

Nach einer kalten Nacht, am Morgen draussen -6° und auch im Womo wurde es kühl, 8° weil wir die Heizung auf kleinster Stufe laufen liessen, sind wir gegen 9:00 Uhr aufgebrochen nach Ludwigsburg.

Zuerst machten wir aber einen kleinen Umweg um das Wasserschloss von Sulz Glatt anzuschauen.

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Die Landschaft sah winterlich aus, dicker Raureif lag auf den Feldern. Das Wasserschloss war natürlich geschlossen, wie auch er Rest der Anlage, aber auch auf einer kurzen Fussrunde bekamen wir einen guten Eindruck von der schönen Anlage.

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Auf der Autobahn fuhren wir dann in Richtung Ludwigsburg, um Stuttgart herum mit ziemlich viel Verkehr, aber immerhin ohne Stau. Den Stau gab es dann beim Eingang zum Parkplatz, auf dem auch die Wohnmobilstellplätze sind. Es gibt so etwas wie ein Zählsystem, nur so viele Auto wie Plätze kommen rein. Blöd war nur, der Parkplatz für Autos war voll, Wohnmobilplätze hatte es noch freie, der Zähler ist aber nur für Auto…… Nachdem wir etwa 10‘ gestanden haben und warteten bis ein Auto raus fährt, kam ein Herr im Auto hinter uns auf die Idee, den Kontaktknopf am Automat zu drücken und der sich meldenden Stimme zu erklären, dass ein Womo auf die Einfahrt warte und es noch freie Plätze habe. Tatsächlich öffnete sich für uns die Schranke und wir konnten parkieren. In die Altstadt ist es etwa zu Fuss 10‘ zum Laufen. Bei schönem sonnigen Wetter haben wir den Barock-Weihnachtsmarkt bei Tageslicht angeschaut. Ein durchaus schöner Weihnachtsmarkt, aber mit der Bezeichnung Barock sind die Erwartungen fast noch etwas grösser gewesen.

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Mit müden Beinen und vollen Taschen sind wir am späteren Nachmittag zurück zum Womo gekommen. Etwas ausgeruht sind wir dann im Dunkeln nochmals losgelaufen um die Beleuchtung anzusehen. Zuerst gab es aber im Gasthaus Rossknecht ein deftiges, gutes Nachtessen. Die Beleuchtung ist wirklich sehr schön, da es aber am Abend sehr viele Leute hatte und es wieder recht kühl wurde sind wir bald wieder zum Womo zurückgelaufen und verbringen den Rest des Abends an der Wärme.

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Adventsmarkttour

Adventsmarkttour

Dieses verlängerte Wochenende wollen wir diverse Adventsmärkte besuchen. Als erstes steht der Adventsmarkt von Ludwigsburg auf dem Programm, Bekannte haben uns erzählt, dass dieser sehr schön sein soll. Am Mittwochabend beim Eindunkeln haben wir uns auf den Weg gemacht in Richtung Ludwigsburg und sind bis Sulz am Neckar gefahren. Erfreulicherweise zwar mit viel Verkehr aber recht wenig Stauzeit. In Sulz haben wir uns auf dem Stellplatz ganz für uns alleine einquartiert. Schon am Abend um 18:30 war es recht frisch, das Thermometer zeigte bereits -1° an. Für einen kleinen Abendspaziergang durch Sulz reichte es gerade noch. Wobei es nicht allzu viel zu sehen gibt, immerhin sieht aber die weihnachtliche Beleuchtung ganz hübsch aus.

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Cousin-Treffen 2019

Cousin-Treffen 2019

Letztes Jahr fand unser erstes Cousin-Treffen statt, da haben wir auch gleich einen Termin für dieses Jahr abgemacht. Als Ort wurde der Campingplatz am Walchensee festgelegt. Da dies für uns nicht gerade am Weg liegt, habe ich den Freitag frei genommen und die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende genutzt. Am Donnerstagabend wollten wir bis nach Wangen im Allgäu fahren und dort übernachten. Allerdings wurde es etwas spät bis wir losfahren konnten, erst kurz von 8 Uhr fuhren wir ab und waren dann kurz nach 10 Uhr in Wangen. Der dortige Stellplatz hat Platz für 40 Wohnmobile, wir waren erstaunt, dass unter der Woche der Platz praktisch voll war. Wir haben dann eine ruhige Nacht verbracht und sind am Freitagmorgen das Städtchen besichtigen gegangen. Für uns eine sehr positive Überraschung, ein sehr schöner Ort mit hübschen Häusern, Stadtmauer, Toren und vielen interessanten Geschäften. Ein Ort um wieder einmal hinzufahren.

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Gegen Mittag sind wir dann weiter in Richtung Walchensee, quer durchs Allgäu gefahren.

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Unterwegs in Seeg haben wir die Rokoko-Kirche angeschaut, eigentlich gefallen uns die prunkvollen Kirchen nicht, aber diese ist wirklich sehr hübsch und sehenswert.

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Am späten Nachmittag sind wir dann am Walchensee angelangt, auf dem Campingplatz den einer der Cousin organisiert hat. Ein toller Platz direkt am See.

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Wir haben uns gemütlich eingerichtet, am Abend wurde es ziemlich kalt ein Feuer in der mitgebrachten Feuerschale hat uns aber schön gewärmt.

Am Samstag war dann vom Morgen her strahlend blauer Himmel und es wurde rasch warm. Genau das richtige Wetter um etwas auf dem See zu paddeln.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir an der Sonne bei ca. 22° Lufttemperatur, an der Sonne wurde es richtig heiss. Gegen Abend haben wir dann das Festmahl gerichtet zu dem Alle etwas beigetragen haben - natürlich viel zu viel, aber gut war es!

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Als es Dunkel wurde und auch kühler haben wir wiederum Feuer gemacht, allerdings nicht sehr lange, dann kam die Platzaufsicht angestürmt und wies uns ziemlich energisch darauf hin das offenes Feuer auf dem Campingplatz strengstens verboten sei und wir mal die Campingregeln lesen sollen. Also rasch das Feuer ausgemacht, der Abend war trotzdem lustig und alle haben sich gut unterhalten.

Schon war das Treffen wieder vorbei, nach einem gemeinsamen Frühstück ging es wieder in Richtung Heimat. Wir wählten den Weg via Garmisch-Partenkirchen - Reutte - Bregenz - Sargans - Zürich. Ev. Hätte es eine Strecke mit weniger Verkehr gegeben, aber allenfalls auch mit noch mehr!? Auf alle Fälle standen wir diverse Mal etwas im Stau, nach ca. 6 Stunden Fahrt sind wir dann aber Wohlbehalten zu Hause angekommen.

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Schön und lustig wars - das Datum für nächstes Jahr ist auch schon festgelegt.

Pilze sammeln

Pilze sammeln

Dieses Wochenende beschlossen wir in den nahen Schwarzwald zu Fahren um Pilze zu sammeln. Zwar war es in letzter Zeit etwas trocken, aber eigentlich ist jetzt Steinpilzsaison. Am Freitagabend haben wir uns nach Hüfingen begeben um auf dem dortigen Stellplatz zu übernachten. Bei einem Bummel durch das Städtchen waren wir überrascht, dass sich da eine kleine hübsche Altstadt präsentiert.

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Am Samstagmorgen sind wir dann etwas weiter gefahren an einen Platz, den wir von früher kennen, an dem es ev. Steinpilze zu finden gibt. Nebst der Möglichkeit Pilze zu finden ist es auch sonst einfach schön durch den Wald zu Laufen, aber auch recht anstrengend auf dem weichen Boden.Nach einer 2 stündigen Runde hatten wir tatsächlich einige essbare Pilze gefunden (nebst vielen Anderen…), einige Steinpilzen auch ein paar Reizker.

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Gerade genügend das es uns für ein gutes Abendessen reichte.

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Die Nacht verbrachten wir auf dem Stellplatz in Achtal, einem kleinen Platz mitten im Grünen.

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Am Sonntag war das Wetter so schön warm, dass wir beschlossen einfach nichts zu tun ausser das warme Wetter zu geniessen, bevor es gegen Abend nach Hause ging.

Bad Windsheim

Bad Windsheim

So langsam neigen sich unsere Ferien dem Ende zu und damit auch unsere Frankentour. Schade, es hat uns sehr gut gefallen und es gäbe noch viel schönes zu entdecken, ein Grund um wieder einmal in die Region zu fahren. Zum Abschluss sind wir nach Bad Windsheim gefahren. Am Nachmittag haben wir eine kleine Stadtbesichtigung gemacht. Ein hübsches Städtchen, interessant wäre sicher das Freilichtmuseum, aber dafür fehlte die Zeit. Gegen Abend sind wir in die Frankentherme uns einweichen gegangen. Interessant vor allem der Salzsee, da kann man in einer Salzlauge (26.9% Salzanteil) baden. Schwimmen ist ziemlich schwierig, weil man die Arme und Beine kaum ins Wasser kriegt! Als Abschluss waren wir noch gut Essen, das Restaurant “Genusswerk” trägt den Namen absolut zu recht. Morgen geht es dann via eine langweilige Autobahnfahrt nach Hause.

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Bamberg

Bamberg

Heute war Bummeln durch Bamberg auf dem Programm. In der Nacht hatte es mal leicht getröpfelt, aber am Morgen war davon nichts mehr zu spüren, wiederum ein traumhaft schönes Wetter. Was wir letzte Nacht mehr gehört haben, als das Tröpfeln vom Regen, waren die herabfallenden Eicheln auf die Dächer der Wohnwagen und Wohnmobile - zum Glück haben wir unter „freiem Himmel“ parkiert.

In Bamberg haben wir den Dom besichtigt, ein recht eindrucksvolles Bauwerk und gut besucht, wohl auch weil hier diverse Berühmtheiten begraben liegen, unter anderem ein Kaiserpaar und ein Papst, anscheinend das einzige erhaltene Grabmal eines Papstes auf der Alpennordseite.

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Uns hat das nicht so beeindruckt, schon eher der schöne Rosengarten bei der neuen Residenz, in dem auch in dieser Jahreszeit noch einige Rosen blühen.

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Die Altstadt von Bamberg ist die grösste Altstadt in Deutschland die im 2. Weltkrieg nicht zerbombt wurde. Dementsprechend gibt es noch viele Gässchen und Hinterhöfe in den heute kleine Läden und Restaurants sind, es ist eine richtig gemütliche Altstadt mit südlichem Flair. Das mag auch an dem schönen Wetter liegen, überall ist draussen getischt und die Menschen geniessen die Sonne.

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Wir haben diverses zusammengekramt, unter anderem auch 2 Flaschen Franken-Wein, bei denen der Weinhändler schwört, dass er es mit guten Weinen in Frankreich aufnehmen kann - wir sind gespannt. Voll beladen sind wir am späteren Nachmittag wieder beim Womo angelangt.

Baumwipfelpfad Steigerwald

Baumwipfelpfad Steigerwald

Nach dem geruhsamen gestrigen Tag sind wir heute weitergezogen mit dem Ziel Bamberg. Das Wetter wird jeden Tag noch schöner, knutschblauer Himmel und wunderbar warm. Unterwegs in Richtung Bamberg sind wir auf den Baumwipfelpfad Steigerwald gestossen und haben da einen Zwischenhalt eingelegt. Der Baumwipfelpfad ist über 1 Km lang, ca. in der Hälfte gibt es eine Art Turm, auf den man in unzähligen Rundungen hochlaufen kann. Zuoberst auf 72 m Höhe ist man über den Baumwipfeln und hat eine tolle Aussicht.

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In Bamberg sind wir auf den Campingplatz Campinginsel, etwas ausserhalb gelegen gefahren. Den Tipp haben wir von anderen Wohnmobilisten erhalten. Der Campingplatz liegt ganz idyllisch direkt am Fluss. In 15 Minuten ist man mit dem Velo mitten in Bamberg. Am späteren Nachmittag haben wir einen ersten Bummel durch die Stadt gemacht und sind begeistert und freuen uns auf Morgen, da haben wir den ganzen Tag Zeit um Bamberg zu erkunden.

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Faulenztag

Faulenztag

Wir verbringen einen gemütlichen Tag in Albertshofen. Das Wetter war heute vom Morgen früh an, sowie angekündigt, knutschblauer Himmel und windstill. Gegen Mittag schon fast zu heiss um an der Sonne zu sein. Wir genissen den Tag mit Faulenzen, Lesen und Schiffe bestaunen. Sehr eindrücklich was für grosse Schiffe den engen und kurvigen Main hier noch hochfahren, seien es Frachtschiffe oder Luxus-Passagierschiffe.

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Irgendwie ist es hier ganz friedlich und ruhig, ausser dem Krähengekrächze und dem Rummpeln und Rasseln der kleinen Fähre, die gleich nebenan über den Main nach Bedarf hin- und her fährt. Für jeden Radfahrer, Fussgänger oder Auto einzeln, wenn es sein muss, die Überfahrt kostet für einen Fussgänger 70 Cent - dauert aber auch nur 30‘ Sekunden. Schön dass es so etwas noch gibt.

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Vielleicht liegt es am schönen Wetter, aber irgendwie haben wir das Gefühl wir könnten noch viel länger hierbleiben, vielleicht liegt es auch an dem liebevoll gepflegten Stellplatz, vielleicht auch an der schönen Umgebung - wohl an allem zusammen.

An den möglichen Aktivitäten oder den Einkaufsmöglichkeiten in Albertshofen liegt es sicherlich nicht. Als kleine Unterbrechung vom Faulenzen haben wir einen Dorfrundgang gemacht, viel zu sehen gibt es nicht. Ein gepflegtes Ratshaus, eine Metzgerei und eine Bäckerei sind so ziemlich die einzigen Attraktivitäten die wir fanden.

Den Tag haben wir abgerundet mit einem feinen Nachtessen im Gasthaus zum Anker, sehr empfehlenswert, weil schöne Lage und gut und günstig.

Würzburg

Würzburg

Am Morgen war wiederum dicker Nebel, was uns bewog den Morgen gemütlich zu nehmen. Erst gegen Mittag traute sich die Sonne hervor, wobei es nicht ganz so schön wurde wie ursprünglich der Wetterbericht versprochen hatte. So gegen Mittag bummelten wir durch Würzburg, es gibt einiges schönes anzusehen, insgesamt waren wir aber etwas enttäuscht, was durchaus auch damit zusammenhängen mag, dass wir vorher in Schwäbisch Hall und Rothenburg ob der Tauber waren. Würzburg hat halt schon mehr den Charakter einer grösseren Stadt und wirkt irgendwie hektischer als zum Beispiel das gemütliche Schwäbisch Hall.

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Sehr schön fanden wir den Garten bei der Residenz, eindrücklich ist auch die Marien-Festung, nicht nur wegen der grossartigen Aussicht auf die Stadt.

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Gegen Abend sind wir weitergezogen, aufs Land, genauer nach Albertshofen, einem kleinen Ort am Main. Viel zu sehen gibt es da nicht, ausser allenfalls die Fähre, aber es gibt einen kleinen wunderschön gelegenen Stellplatz direkt am Main. Als wir ankamen sahen wir auf den ersten Blick keinen freien Platz in der ersten Reihe, so nahmen wir halt einen Platz in der zweiten Reihe. Die Plätze sind leicht abschüssig, dafür hat man ja aber Keile um darauf zu fahren. Kaum standen wir gerade und wollten uns einrichten, fiel die erste Eichel mit beträchtlichem Lärm auf das Dach – wir standen unter einem grossen Eichenbaum mit ganz vielen braunen Eicheln, die darauf warteten herunter zu fallen! So sind wir lieber einen Platz weiter auf die Seite und haben uns neu installiert. Als ich dann den Platz bezahlen wollte, viel mir auf das in der ersten Reihe mit schöner Aussicht auf den Main ja doch ein Platz frei ist….. Also sind wir nochmals umgezogen, dass wir Probleme hatten das Womo halbwegs gerade auf die Keile zu bekomme passt gerade noch dazu. Vermutlich denken alle ringelum - typische Anfänger. Aber egal, schlussendlich stehen wir an einem wunderschönen Platz und können direkt vor uns den Main betrachten, auf dem erstaunlich grossen Schiffe unterwegs sind.

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Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber

Am Morgen war nichts mit blauem Himmel wie vorausgesagt, sondern Hochnebel. Ein richtiger Herbsttag, grau und kühl. Das hielt uns aber nicht davon ab, Rothenburg zu erkunden. Schon um 10:00 Uhr am Morgen waren recht viele Touristen unterwegs, vor allem aus dem asiatischen Raum waren das ganze Busladungen voll. Trotz den diversen touristisch orientieren Geschäften, findet man noch einige wirkliche Schmuckstücke von Geschäften mit einheimischer Handwerkskunst.

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In einem originell eingerichteten Café, dem Café Lebenslust, liessen wir es uns gut gehen.

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Inzwischen hatte sich auch die Sonne gegen den Nebel durchgesetzt. Über weite Strecken der Wehrmauer ging es zurück zum Wohnmobil und damit weiter in Richtung Würzburg unserer nächsten Station.

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Verschiedene Nebenstrassen in schönen weiten Landschaften führten uns schlussendlich nach Würzburg.

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Auf dem Stellplatz waren die Logenplätze direkt am Main schon alle besetzt, so stellten wir uns schon auf einen Parkplatz in zweiter Reihe ein, als doch noch ein anderes Womo wegfuhr. So haben wir jetzt einen Platz mit direkter Sicht auf den Main.

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Am Abend reichte es noch für einen kurzen Bummel über die alte Mainbrücke, wo da auch der obligate Schoppen nicht fehlen durfte – nachher wankten wir leicht beduselt zurück zum Womo.

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Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall

Ganz so friedlich wie erwartet war es über Nacht dann doch nicht. Die gut ausgerüstete Dorfjugend beschallte das Gelände mit Musik (leider nicht ganz nach unserem Stil-Geschmack) zudem hatten sie es lustig und hielten recht lange durch, trotz der in der Nacht recht kühlen Temperaturen. Aber alles halb so wild wir hatten es auch schon lauter in der Nacht. Wir nahmen den Morgen gemütlich und fuhren erst gegen Mittag los.

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Bei wunderschönem blauem Himmel ging es weiter nach Schwäbisch Hall. Als Überraschung war in Schwäbisch Hall über das Wochenende Haller Trödelmarkt, dann ist in der Stadt allerhand los und alle Geschäfte offen. So waren recht viele Leute unterwegs und es war ein buntes Treiben, bei wunderbarem Herbst- oder eher Sommerwetter.

Dazu passte das Mittagessen, das eher an Mittelmeer erinnerte als an eine deutsche Stadt. Wir waren insgesamt angenehm überrascht von Schwäbisch Hall, das ist eine wirklich sehr schöne kleine Stadt – die kleinste Metropole in Europa, sagte uns eine Blumenverkäuferin stolz.

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Über ein paar schmale Nebenstrassen ging es dann weiter in Richtung Rothenburg ob der Tauber. Durch schöne Herbstlandschaften mit leuchtenden Blättern an den Bäumen. Unterwegs unterquerten wir die höchste Autobahnbrücke Deutschlands, die Kochertalbrücke ist 178m hoch und über einen Kilometer lang, ein imposantes Bauwerk.

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Ein weiteres Bauwerk versperrte uns die Durchfahrt, das Stadttor von Langenburg zwang uns zu einem Umweg von einigen Kilometer.

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Die Landschaften haben uns begeistert..

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In Rothenburg angekommen quartierten wir uns auf dem Stellplatz ein, der schon gut belegt war.

In dieser Stadt waren wir schon einmal, vor knapp 40 Jahren, erinnern tun wir uns nur noch daran, dass wir damals staunten das in einem Geschäft mitten im Sommer Weihnachtsartikel zu kaufen waren. Eine Glaskugel aus Rothenburg im Sommer ziert bis heute unseren Christbaum.

Am Abend unternahmen wir noch einen kleinen Bummel in die Stadt, mittlerweile gibt es deutlich mehr Geschäfte, die das ganze Jahr Weihnachten haben. Zum Nachtessen wollten wir eigentlich ins Wohnmobil, kamen aber in einer Nebengasse an einem Restaurant vorbei, in dem es gemäss Karte verschiedene Spätzle-Gerichte gab. Kaum hatten wir im Restaurant Platz genommen, wurden wir auf berndeutsch angesprochen, die Chefin stammt aus dem Bernbiet. Das Essen war unabhängig von der freundlichen Bedienung wirklich sehr gut, vollgestopft sind wir zurück zum Womo gestapft.

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Kirbe, schöne Täler und See

Kirbe, schöne Täler und  See

Nach einer ruhigen Nacht (es hat niemand entsorgt oder uns entsorgen wollen), sind wir am morgen früh die paar Schritte bis zum Freilichtmuseum gefahren und haben festgestellt, dass wir da auch problemlos hätten übernachten können, sogar recht idyllisch auf einem Parkplatz im Wald.

Ab 9.00 Uhr war dann das Gelände geöffnet, es gibt ein paar sehr schöne Gebäude anzusehen. Interessant auch, dass auch zum Teil gearbeitet wird und Tiere da sind.

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Die Kirbe war wirklich wie man sich das vorstellt, mit Schaustellern (Gaukler und Artisten, Zauberer usw.) viele Vorstellungen wären erst am Nachmittag gewesen, aber eine Hexe (Kindertheater) haben wir geschaut und gemäss Eigenwerbung den kleinsten Zirkus der Welt. Der Mann ist mit unzähligen Hühnern und Gänsen und anderem Federgetier unterwegs. Dazu hat er zwei Hunde und ein paar Katzen, sowie Mäuse dabei, die einige Kunststücke vorführen.

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Auch einige alte Vergnügungseinrichtungen wie ein Karussell oder eine Schiffschaukel gab es. Dazu einen Antiquitätenmarkt auf dem es allerhand zu bestaunen gab. Die Schweineschlachtung haben wir ausgelassen, fand aber anhand der Menschenmenge offensichtlich grossen Anklang. Insgesamt haben wir uns gut amüsiert, das Freilichtmuseum ist aber auch ohne Kirbe durchaus einen Besuch wert.

Weiter sind wir der Donau entlang in Richtung Sigmaringen gefahren, allerdings mit Zwischenhalt, zuerst freiwillig um die Aussicht ab einem markanten Felsen zu geniessen und dann mit einem Halt, weil ein paar Felsen am Hang geräumt werden mussten, bevor sie von alleine auf die Strasse stürzen. Die Strecke der jungen Donau entlang hat uns begeistert und uns an die Flusstäler in Südfrankreich erinnert, die auch tiefeingeschnitten in die Umgebung sind.

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Ab Sigmaringen sind wir durch das Tal der Lauchert nordwärts gefahren, ebenfalls ein schönes Flüsschen. Weiter ging es via Reutlingen bis nach Welzheim und da zum Aichstruterstausee, einem idyllisch gelegenen kleinen Stausee, genauer gesagt ist es eigentlich ein Hochwasserrückhaltebecken. Am See sind Badegelegenheiten, Liegewiesen, Feuerstellen usw. im Hochsommer sicher ein grosser Rummel in der jetzigen Jahreszeit ist es aber recht ruhig.

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Interessant auch weil es unterhalb des Stausees einen Stellplatz auf einer schön angelegten Anlage gibt. In dieser friedlichen Umgebung werden wir übernachten.

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Der schöne Tag wurde dann standesgemäss mit einem eindrucksvollen Abendrot verabschiedet.

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Frankentour im Euroland

Frankentour im Euroland

Eigentlich wollten wir die anstehende Woche Ferien irgendwo im Süden verbringen. Nochmals etwas Sonne und Wärme tanken, obwohl wir ja dieses Jahr überhaupt nicht klagen konnten betreffend Wetter - irgendwie gewöhnt man sich aber daran. Allerdings wurde der Wetterbericht in Richtung Süden von Tag zu Tag schlechter, gemäss der Vorhersage sollte es am Schönsten und Wärmsten eher im Norden von uns sein, nämlich in Franken.

Das ist natürlich schon alleine ein guter Grund um in diese Region zu fahren. Hinzu kommt, dass wir ausser Nürnberg noch nicht allzu viel von Franken kennen. Ohne grossen Plan sind wir am Freitag am späteren Nachmittag losgefahren, bis nach Neuhausen ob Eck, da soll es ein Freilichtmuseum geben das wir im Vorbeiweg besuchen wollen.

Aber wie fast immer wenn es in Richtung Winterthur geht - Stau und stockender Kolonnenverkehr. Bei der Aussicht auf eine Woche Ferien und dem schönen Wetter lässt sich das Verkehrspuff einigermassen ertragen.

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In Kloten haben wir es dann doch vorgezogen über Nebenstrassen weiter zu fahren, wir haben es ja nicht eilig, zumal wir so in unserer alten Heimat Embrach und Freienstein vorbeikamen.

Wir passen knapp durch - Holzbrücke bei Andelfingen.

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In Neuhausen angekommen, stellten wir fest, dass die 8 Stellplätze schon belegt sind und auch sonst schon Wohnmobile rumstanden. Der Grund war schnell klar, am Wochenende ist im Freilichtmuseum Kirbe (so heisst die Chilbi da). Wir haben aber einen Platz gefunden inmitten von Altmetall und anderen Gegenständen zum Entsorgen, wo wir gut übernachten können – hoffentlich werden wir nicht entsorgt!

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Cousin-Treffen

Cousin-Treffen

Dieses Jahr, bei einem der verschiedenen (oft eher traurigen Ereignissen) Treffen der Verwandtschaft kam die Idee auf, sich unter den Cousins auch einmal sonst zu treffen. Da meine zwei Cousin, die im ähnlichen Alter, ebenfalls mit Wohnmobil unterwegs und zudem begeisterte Kajak-Fahrer sind, war klar, es muss ein Platz am Wasser sein, der sich für ein Treffen eignet. Da fast in der Mitte der Anfahrtswege fiel die Wahl auf den Bodensee.

So haben wir uns also am Freitagabend auf den Weg zum Campingplatz Allensbach zum ersten Cousin-Treffen gemacht. Die Anfahrt verlief recht mühsam, weil wieder einmal der Stau auf dem Nordring ziemlich gross war. Anstatt der knapp eineinviertel Stunden, die für die Strecke nötig wären, brauchten wir 2 Stunden. Der Platz auf dem Campingplatz war schon reserviert und die Hälfte der Verwandtschaft schon da. Ein kurzer Regenguss tat der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal für das Wochenende eher Sommer als Herbstwetter angesagt war.

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Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann ans Paddeln, wobei wir Anfänger neben den Fast-Profis natürlich etwas abfielen, umso mehr als unser Kajak einen unerklärlichen Linksdrall hatte. Immerhin hat es uns etwas aufgebaut, dass sich alle erstaunt über unser synchrones Paddeln zeigten, aber nach über 30 Jahren verheiratet sein, kennt man sich fast blindlings und da ist das synchrone Paddeln keine grosse Herausforderung. Trotzdem waren wir froh, nach 2,5 Stunden wieder zurück zu sein beim Womo, irgendwie spürten wir dann doch diverse Muskeln und Gelenke.

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Gegen Abend ging dann das grosse Kochen los für ein gemeinsames Nachtessen, zudem auch noch meine Schwester mit Anhang dazu stiess. In einer fröhlichen Runde verspeisten wir dann die verschiedenen Köstlichkeiten und liessen uns auch nicht von einem ungeplanten Regenguss die gute Laune vermiesen.

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Am Sonntagmorgen gab es dann nochmals ein gemeinsames Frühstück, bevor es ans einpacken ging. Das Wetter war nicht so schön, dass es zum Verweilen in den Mittag hinein verleitete, zudem war auf den späten Nachmittag und Abend stürmisches Wetter angesagt. Es gibt definitiv schöneres als bei stürmischem Wetter mit dem Wohnmobil fahren zu müssen! So haben wir uns also zur Mittagszeit voneinander verabschiedet. Die letzte Tätigkeit war noch einen Termin für das nächste Treffen in einem Jahr festzulegen und schon trennten sich die (Heim)-Wege.

Fazit: ein schönes und lustiges Wochenende, abgesehen davon das ich auch am Montag noch meine Arme spürte - wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Schloss Lichtenstein

Schloss Lichtenstein

Auf dem Nachhauseweg liessen wir uns vom Wegweiser zum Schloss Lichtenstein inspirieren um zu Schauen was es mit dem Schloss Lichtenstein auf sich hat. Wir haben nicht gewusst, dass es auch unter württembergisches Märchenschloss bekannt ist. Das Schloss oder Burg, irgendein Zwischending wurde erst ca. 1840 gebaut, auf den Mauern einer alten Burg. Das eigentliche Schloss ist auf einen Felsen hoch über dem Tal gebaut. Den Namen Lichtenstein trägt es nach dem Roman von Wilhelm Hauf, der Erbauer des Schlosses war anscheinend ein Fan des Romans und  liess sich das Schloss so erbauen wie es im Roman vorkommen soll.

Mit einer Führung kann man auch das Innere des Schlosses anschauen, das so erhalten ist wie es erbaut wurde. Es ist wirklich reich ausgeschmückt, man kann einen Waffensaal, einen Trinksaal, die Schlosskapelle und sonst verschiedene Aufenthaltsräume anschauen. Fotografieren darf man im Inneren nicht, deshalb gibt es nur Aufnahmen von Aussen.

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Quer über die schwäbische Alp ging es dann endgültig heimwärts und ein erlebnisreiches verlängertes Wochenende zu Ende.

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Wer Kennt Dinkelsbühl?

Wer Kennt Dinkelsbühl?

Unsere Übernachtung verlief wie erhofft sehr ruhig. Am Morgen lag über der Landschaft ein leichter Nebel, mit den ersten Sonnenstrahlen gab es eine schon fast mystische Landschaft.

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Wer kennt Dinkelsbühl? Wir kannten die Ortschaft jedenfalls nicht und hatten auch nicht geplant sie kennen zu lernen. Dinkelsbühl lag aber auf der Strecke in Richtung Südwesten wohin wir heute fuhren und so „stolperten“ wir darüber.

Eine Ladenbesitzerin erzählte uns stolz, dass Dinkelsbühl gerade so schön sei wie das nahe Rothenburg ob der Tauber. Wir können dem nicht absolut wiedersprechen, im Unterschied zu Rothenburg hält sich der Tourismusrummel in Dinkelsbühl in Grenzen. Aber es gibt sehr schöne Strassen mit schmucken Häusern, mitten drin eine mächtige Kirche und Ringel um eine Stadtmauer. Man findet ein paar interessante Geschäfte, kleine idyllische Winkel - die Ortschaft lädt wirklich zum Bummeln und Entdecken ein. Auch einen Stellplatz für Womos gibt es, den haben wir aber nicht genutzt zum Übernachten sondern sind weitergefahren.

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Etwas später tauchten vor uns zwei mächtige Kirchtürme in der Landschaft auf, natürlich mussten wir erkunden um was es sich handelt. Es handelte sich um die Schönenbergkirche oder auch Kirche „zu unserer lieben Frau“ geheissen. Auf alle Fälle ist es eine Wallfahrtskirche beeindruckendem Ausmasses und mit einem prunkvollen Barock-Innenraum. Interessant auch die Empore die um den ganzen Innenraum herumläuft und begehbar ist und interessante Blickwinkel zulässt. Auf der Empore befindet sich auch ein grosse ganzjährige Weihnachtskrippe.

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Als nächstes hielten wir Ausschau nach einem schönen Mittagsrastplatz aber irgendwie waren wir gerade in einer Gegend in der es offensichtlich keine schönen Parkplätze gab. Schon mit recht knurrenden Bäuchen wurden wir dann erlöst und konnten ein verspätetes Mittagessen geniessen.

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Auf dem ursprünglich avisierten Stellplatz von Neuffen war es dann so wie gestern - alles belegt. So sind wir glücklicherweise zum nächsten Stellplatz von Hülben weitergefahren. Einem hübschen Fleckchen mitten im Grünen wo es auch noch viel Platz für uns hatte. So stehen wir mitten auf der Wiese und geniessen das warme Nachmittagswetter - kaum zu glauben, dass es morgen 10° kälter sein soll!

Den Abend haben wir noch mit einem guten Essen in der Gaststätte bei den Sportstätten abgerundet - sehr zu Empfehlen!

Eine kleine Odysse

Eine kleine Odysse

Am Morgen sind wir wie geplant, weil das Wetter etwas besser (wärmer) sein sollte, in Richtung Norden gefahren, unser Ziel hiess darum auch Nördlingen.

Quer durch schöne Landschaften ging es also nördich. Unterwegs machten wir Halt bei der Maria Vesperbild Kirche, einem Wallfahrtsort. Bei der nahe gelegenen Mariagrotte kann man auf tausenden Tafeln lesen, wem die Maria von Fatima schon geholfen hat. Zur Sicherheit haben wir vorsorglich auch eine Kerze angezündet, vermutlich wäre es besser gewesen eine zweite Kerze anzuzünden mit dem konkreten Wunsch nach einem schönen Stellplatz!

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In Nördlingen angekommen war der Stellplatz voll, zum Glück fuhr aber gerade ein Wohnmobil weg, so dass wir Platz fanden, auf dem gar nicht attraktiven Teerparkplatz, neben einem Autoparkplatz und einer belebten Strasse.

Nördlingen wäre eigentlich eine recht attraktive Stadt. Die ganze Altstadt wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer umringt, die auch begehbar ist. In der Altstadt findet man sehr viele schöne Häuser, aber leider fliesst sehr viel Verkehr durch die enge Innenstadt, ein einziges kleines Gässchen ist verkehrsfrei.

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So haben wir uns gegen Abend entschlossen einen anderen Übernachtungsplatz zu suchen, an dem es etwas attraktiver und ruhiger ist. Auf der karte haben wir den Altmühlsee und den Brombachsee entdeckt und hatten die Idee, da zwei Nächte zu verbringen. Also sind wir losgefahren zum Altmühlsee, in der Hoffnung auf einen schönen Übernachtungsplatz. Beim Campingplatz stiessen wir auf ein Schild “komplett besetzt” und der nahe Stellplatz war so überfüllt, dass wir selbst wenn wir Platz gefunden hätten, nicht da geblieben wären. Also ging es weiter zum Brombachsee, da gibt es einen grossen Stellplatz für ca. 240 Wohnmobile – vermutlich waren etwa doppelt so viele schon vor Ort! Ein letzter Versuch, ohne grosse Hoffnung war dann noch ein Campingplatz in der Nähe - natürlich auch komplett ausgebucht. So haben wir uns entschlossen etwas von den Hotspots weg zu fahren, in der Hoffnung irgendwo in der Pampa übernachten zu können. Einem Hinweisschild zu einem Parkplatz sind wir dann gefolgt, der erste (ein kleiner Wanderparkplatz mitten im Wald) hat uns nicht so richtig überzeugt. Aber kurz darauf, fanden wir einen weiteren Parkplatz, wirklich idyllisch gelegen, direkt am Kanal der den Brombachsee und den Altmühlsee verbindet. So haben wir uns jetzt da einquartiert und hoffen, dass auf der Nebenstrasse die daran vorbeiführt in der Nacht kein Verkehr herrscht.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden