Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Chaos in und um Riquewihr und Ribeauvillé

Chaos in und um Riquewihr und Ribeauvillé
 

Schon länger hatten wir geplant den Mittelalter-Weihnachtsmarkt in Ribeauvillé zu besuchen, der jeweils an zwei Wochenenden im Dezember stattfindet. Schon vor längerer Zeit hatte ich deshalb auf dem Campingplatz von Riquewihr einen Platz reserviert. Am Freitagmittag machten wir uns also auf den Weg ins Elsass, mit leichten Zweifeln wegen des angesagten Wetters. Nebst Regen war Sturm angesagt, das Wetterapp gab für die Region von Freitag-Abend bis Sonntag die zweithöchste Warnstufe aus, mit Windgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer. Der Campingplatz von Riquewihr liegt in einer leichten Senke, so hofften wir auch etwas vor dem angesagten Wind geschützt. Zur Sicherheit suchten wir uns einen Platz weg von den Bäumen aus, es muss ja nicht unbedingt ein Ast auf das Womo fallen. Am späten Nachmittag spazierten wir nach Riquewihr an den Weihnachtsmarkt. Es hatte nach unserem Gefühl schon ziemlich viele Leute im Städtchen unterwegs, teilweise gab es schon etwas Gedränge. Nach dem Eindunkeln konnten die Beleuchtungen bestaunt werden, nach unserem Geschmack aber zu viel in allen Farben blinkende Objekte, irgendwie ist das für uns keine weihnächtliche Stimmung. Ein paar schön geschmückte Häuser fanden wir aber doch und der Stadtturm mit der Lichtanimation war auch interessant.

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Recht früh waren wir wieder beim Womo, das Wetter hielt sich sehr passabel, etwas Wind und zwischendurch ein paar Tropfen Regen, waren kein Problem.

In der Nacht auf Samstag regnete es dann zum Teil etwas stärker und in den Bäumen konnte man zwischendurch den Wind hören, zwei oder dreimal wurde auch das Womo von einer Windböe geschüttelt, aber alles kein Grund um nicht gut zu Schlafen. Kurz vor Mittag machten wir uns dann am Samstag auf nach Ribeauvillé. Wir haben uns entschieden den öffentlichen Bus zu nehmen, es gäbe zwar auch einen Weihnachtsbus der zwischen Riquewihr und Ribeauvillé verkehrt, die. Haltestelle des normalen Bus war aber wesentlich näher. Es wurde eine lustige Fahrt, weil der Bus kreuz und quer durch die Dörfer durch die engsten Gassen fährt. Vor Ribeauvillé konnten wir uns dann darauf vorbereiten, was uns am Weihnachtsmarkt erwartete. Schon weit ausserhalb des Städtchens waren die Autos am Strassenrand parkiert! Tatsächlich strömten dann Menschenmassen durch die Hauptgasse hinauf und hinunter, an den engsten Stellen brauchte es viel Geduld um überhaupt noch durchzukommen. Vor lauter Leuten war es teilweise wirklich fast nicht möglich zu sehen war es an den Ständen gab, wobei wir auch sonst etwas enttäuscht waren vom „Mittelalter“ Markt. Es hat zwar einige Stände die wirklich im Mittelalterlook gestaltet sind, das meiste Essstände, zudem verschiedene Spiele aber kaum Handwerk, daneben natürlich auch die normalen Weihnachtsstände.

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Insgesamt hatten wir etwas mehr erwartet, das einmal gesehen zu haben war OK, aber nochmals werden wir kaum hingehen, da gefällt uns der Weihnachtsmarkt in Eguisheim oder Kaysersberg wesentlich besser. Für den Rückweg nahmen wir wieder den öffentlichen Bus, der kam zwar deutlich später als nach Fahrplan, erstaunlich war aber eigentlich, dass der überhaupt noch fahren konnte. Beim zentralen Kreisel in Ribeauvillé war mittlerweile ein Autochaos, überall wo irgend ein halbwegs mögliches Plätzchen war, wurde parkiert, auf allen Strassen auf beide Seiten praktisch stehende Kolonnen und dazwischen die diversen Busse die sich durch den Verkehr kämpften.

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Unser sehr freundlicher Busschauffeur nahm das gelassen und verströmte gute Laune. Auch ausserhalb der Ortschaft waren überall parkierte Autos, die praktisch übergangslos in die parkierten Autos der Leute die nach Riquewihr wollten übergingen. Auch da wurde an allen unmöglichen Stellen parkiert, wenn die nicht durch Absperrungen gesperrt wurden. Wir haben den Buschauffeur bewundert, der die Ruhe selbst sich durch den Verkehr schlängelte und alle Hindernisse meisterte, zum Glück mussten wir nicht mit dem Womo fahren. Auch auf der Strasse die beim Campingplatz vorbeiführte waren Stau, so liess uns der freundliche Chauffeur direkt beim Eingang zum Campingplatz aussteigen, viel zusätzlichen Stau hat er mit dem Zwischenstopp mitten auf der Strasse nicht verursacht!

Das Wetter hielt sich den ganzen Tag über sehr anständig, zwischendurch etwas Regen, aber auch ein paar Sonnenstrahlen und kein Wind. Aber für die Nacht auf Sonntag ist wiederum sehr starker Wind angesagt. Den Abend haben wir gemütlich im Womo verbracht, froh uns nicht noch durch die Menschenmassen kämpfen zu müssen. In der Nacht hat es dann teilweise recht stark geregnet und gestürmt. Der Wind brauste zwar nur oben durch die Bäume, das Womo wurde kaum geschüttelt, aber der Regen prasselte aufs Dach, es war eine etwas unruhige Nacht.

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Am Morgen weckte uns Sonnenschein, aber bei dem starken Wind war die Lust auf draussen gering, wir blieben lieber an der Wärme. Gegen Mittag als wir zusammenräumten kam es dann prompt wieder regnen, das erleichterte den Abschied. Auf dem Heimweg hatten wir dann starken Wind, kurz vor Mülhausen blies es quer zur Strasse, dermassen stark das wir nur mit knapp 80 Km/h gefahren sind.

An diesem Wochenende konnten wir auch unsere neu Innenisolierung im Führerhaus testen, schon erstaunlich was das bringt, selbst auf kleinster Heizleistung sank die Temperatur nicht ab, das war ohne die Isolierung ganz anders. Eine wirklich praktische und effektive Massnahme und schnell montiert.

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Region Guebwiller

Region Guebwiller

Dieses Mal sind wir nur bis ganz an den Anfang des Elsass gefahren. Oder halt nur ans Ende, das ist Ansichtssache ob man von "oben" oder "unten" kommt. In der Region von Guebwiller waren wir noch nicht, dass wollten wir jetzt nachholen. Am Freitagabend haben wir uns auf dem Weingut Domaine du Bollenberg bei Rouffach einquartiert. Es gibt da einen Stellplatz, ruhig und mit schöner Aussicht.

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Als wir ankamen, war da ein richtiger Rummel, ein kleiner Markt mit musikalischer Begleitung fand statt. Wir haben uns mit feinem Käse eingedeckt, einem Salami konnten wir auch nicht wiederstehen. Für das Nachtessen sind wir in das Restaurant das zur Domaine du Bollenberg gehört gegangen und haben uns durch wirkliche Gaumenfreuden gegessen und auch guten Wein genossen. Zum Glück mussten wir danach nur ein paar Meter zu unserem Womo wanken!

Wir sind uns sicher, dass wir wieder einmal hier übernachten werden. Am Samstagmorgen war das Wetter dann ganz ungewohnt, kühl und leicht regnerisch, also kein Grund zum in Eile zu verfallen, sondern gemütlich den Tag zu beginnen. Gegen Mittag sind wir nach Guebwiller gefahren und etwas durch die Ortschaft gebummelt, allzu viel gibt es nicht zu sehen, ausser der Kirche die schon von aussen imposant wirkt. Im Innern zeigen sich dann wunderbare Glasfenster, die umso mehr leuchteten, weil es im Inneren recht düster ist.

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Danach sind wir ein paar Kilometer weiter gezogen nach Murbach, einem kleinen Ort in einem Seitental. Es gibt da ein ehemaliges Kloster anzusehen, speziell ist vor allem die Kirche. Ursprünglich war da eine grosse Anlage, die aber anscheinend nie ganz fertig gebaut wurde und teilweise einstürzte. So steht heute eine Kirche da, die eigentlich nur ein Querschiff einer grösseren Anlage ist. Von vorne erwartet man eine mächtige Kirche, erst von der Seite sieht man wie schmal sie ist. Interessant ist Murbach für uns auch, weil es da einen Stellplatz gibt, auf dem wir die Nacht verbrachten.

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Am Abend präsentierte sich die Kirche dann auch noch schön beleuchtet, zusammen mit dem Vollmond ah das richtig dramatisch aus.

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Irgendwie fühlt man sich wie im Spätherbst, die Bäume sind grösstenteils verfärbt oder teilweise ganz braun, aufgrund der Trockenheit und in den Reben werden bereits Trauben geschnitten. Unterstützt wird das Herbstgefühl noch vom Temperatursturz, seit ewig langer Zeit tragen wir wieder einmal freiwillig lange Hosen. Am Sonntagmorgen betrug die Aussentemperatur noch 10° Grad, seit langer Zeit waren wir wieder einmal um die Heizung froh, die rasch im Womo für wohlige Wärme sorgte. Immerhin begrüsste uns strahlend blauer Himmel, nachdem es gestern Nachmittag doch immer wieder etwas geregnet hatte.

Das schöne Wetter nutzen wir für eine Wanderung zur Burgruine Hohrupf. Diese Ruine ist zuoberst auf einem Waldhügel über Murbach. Für den recht anstrengenden Aufstieg wird man mit ein paar kaum noch sichtbaren Mäuerchen belohnt, dafür gibt es aber sehr schöne Aussicht.

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Zurück beim Wohnmobil ging es schon wieder nach Hause, ein schönes Wochenende war schon wieder vorbei!

Pfingsten in Ribeauvillé

Pfingsten in Ribeauvillé

Wieder mal Elsass, eigentlich sind wir schon oft gewesen und wollten eher sonst wohin, aber der Wetterbericht war wie so oft einfach für das Elsass am besten. Also haben wir beschlossen nach Ribeauvillé auf den dortigen Campingplatz zu Fahren und uns da über das Pfingstwochenende häuslich nieder zu lassen.

Auf dem Campingplatz wurden wir sogleich vom Platzwart begrüsst.

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Erstaunlicherweise fanden wir am Freitagabend noch problemlos einen Platz, der Camping ist aber auch ziemlich gross.

Am Samstagmorgen bummelten wir durch das Städtchen, schmuck wie die meisten Elsässer Ortschaften und natürlich auch einige interessante Geschäfte. So haben wir wieder allerlei Nützliches und Feines zusammengekramt.

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Am Nachmittag haben wir uns zum Kloster Dusenbach aufgemacht. Das Kloster liegt einsam an einem waldigen Berghang. Von Ribeuavillé führt ein schöner Weg zum Kloster hinauf. Angekommen befindet man sich an einem wirklich friedlichen, abgeschiedenen Ort.

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Für den Abend haben wir in einem vielversprechenden Restaurant reserviert und wurden nicht enttäuscht. Es hat alles gestimmt, hübsches Lokal, sehr nette aufmerksame Bedienung und vor allem ein sensationell gutes Essen. Wer in Ribeauvillé gut essen will, dem können wir das Restaurant „Au Relais des Menetriers“ wärmstens empfehlen.

Sonntagmorgen war es bedeckt und recht kühl. Wir haben das Klapprad genommen und sind durch die Weinberge ins Nachbardorf Bergheim gefahren. Ebenfalls ein hübsches Dorf, mit einer teilweise noch recht gut erhaltenen Befestigungsanlage um das Dorf herum.

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Am Montag stand dann noch Turckheim auf dem Programm. Auch diese Ortschaft hat ein paar ganze nette Ecken, ein Besuch lohnt sich durchaus. Danach ging es heimwärts, das Womo herrichten für die Ferien die nächste Woche beginnen.

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Camping Strassburg

Camping Strassburg

Ein sehr schön angelegter Campingplatz, eine richtige grüne Oase am Rande der Stadt. Grosszügige Stellplätze für ca. 100 Wohnwagen und Wohnmobile, viele hübsche Holzhäuschen, fix installierte Zelte und schöne Sanitäranlagen. Auch ein Freibad gibt es und Spielplätze. Das Ganze zu durchaus moderaten Preisen, auch deshalb lohnt sich die vorherige Reservation. In die Altstadt führt ein Radweg, in 10‘ ist man praktisch ohne Verkehr im Zentrum.

Campingplatz Strassburg

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Nach Strassburg

Nach Strassburg

Da der 1. Mai auf einen Dienstag fällt, eignet sich das gut für ein verlängertes Wochenende. So sind wir am Freitag nach Waldshut- Tiengen auf den dortigen Stellplatz gefahren. Um am Abend noch meinen Lieblingskleidergeschäft zu besuchen. Wie immer mit sehr guter Beratung wurden wir fündig, um den Kleiderschrank mit neuen Sachen zu füllen. Am Samstag sind wir dann querfeldein in Richtung Strassburg gefahren. Via Schauinsland ging es nach Freiburg.

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Den „Einlass“ nach Freiburg mussten wir uns richtiggehend erkämpfen, nebst einigem Verkehr war unter anderem ein recht enges und nicht all zu hohes Stadttor zu überwinden. An einer schon sonst engen Stelle kam uns dann die Strassenbahn entgegen, mit Spiegel einklappen konnten wir aber kreuzen und weiter in Richtung Kaiserstuhl fahren. Auf etlichen schmalen Strassen umrundeten wir den Kaiserstuhl. Bei Rust bestaunten wir die Bauten des Europapark, als wir das letzte Mal da waren sah das irgendwie noch etwas anders aus und vor allem deutlich kleiner. Die Achterbahnen liessen uns schaudern und wir waren froh, dass wir nur vorbeifahren und nicht auf die Bahnen mussten. Bei Schwanau-Ottenheim wechselten wir auf die französische Seite des Rheins. Die riesigen Stau- und Schleusenanlagen sind immer wieder eindrücklich anzusehen.

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Kurz vor Strassburg kamen wir dann aus ruhigen ländlichen Gegenden in den Verkehrstrubel einer Stadt. Aber das sind wir uns ja gewöhnt, nur an einem Lichtsignal, dass Rot war und trotzdem alle Autos fuhren kamen leise Zweifel auf, was das wohl zu bedeuten hat (es blinkte unten ein kleiner Pfeil mit einem Richtungsweiser rechts und geradeaus, aber nach links wäre es eh nicht gegangen). Also sind wir auch gefahren offensichtlich zu Recht, auf alle Fälle gab es kein wildes Gehupe oder so. Als letztes Hindernis war noch die Zufahrt zum Campingplatz zu bewältigen, hmmm vor uns ein rechts Abbiegeverbot, aber wir müssen ja rechts in diese offiziell bezeichnete enge Gasse? Auch das ging gut und die enge Durchfahrt unter den Bahngleisen hindurch haben wir auch noch geschafft.

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Zum Glück habe ich auf dem Campinplatz reserviert, es ist komplett ausgebucht. Wohlbehalten auf unserem Platz angekommen, begrüsste uns gleich der erste Kuckuck den wir dieses Jahr hörten. Zum Glück sind wir nicht abergläubisch, beide hatten wir kein Geld im Sack!

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Der Campingplatz liegt in einer grünen Oase am Rande der Stadt. Mit dem Velo ist man in 10‘ mitten im Zentrum.

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Am späteren Nachmittag haben wir einen ersten Augenschein der Stadt genommen, das taten auch noch „ein paar“ weitere Touristen mit uns.

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Gegen Abend gab es ein paar Tropfen Regen, so sind wir lieber zum WoMo zurückgekehrt.

Adventsausflug ins Elsass

Adventsausflug ins Elsass

Wir konnten es nicht lassen und sind auch dieses Jahr wieder zu den Adventsmärkten ins Elsass aufgebrochen. Am Freitag Nachmittag sind wir ins unser Lieblingsdorf Eguisheim gefahren. Das lohnt sich für uns immer.

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Erstens können wir da bei “unserem” Weinbauer übernachten und gleich unsere Vorräte an gutem Elsässer Weisswein auffüllen.

Zweitens ist in Eguishem die Winstub Heuhaus, eine empfehlenswerte Adresse für ein gutes Nachtessen.

Drittens gefällt uns Eguisheim sowieso, nicht nur wenn Adventsmarkt ist und die Häuser hübsche geschmückt sind.

Eine weitere Station ist dann Kayserberg, da haben wir vom Samstag auf Sonntag übernachtet. In Kaysersberg ist im Advent immer sehr viel los. Man kann durch das ganze Städtchen bummeln und viele schöne Sachen an den Ständen entdecken. Zudem gibt es einige Geschäfte, in denen wir uns auch sonst gerne umschauen, weil es meistens Dinge (Kleider , Hüte etc.) hat, denen wir nicht wiederstehen können.

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Am Sonntag Morgen recht früh sind wir nach Colmar gefahren. Da gibt es einen grossen Weihnachtsmarkt mit entsprechend vielen Leuten. Am Morgen geht das aber noch und man kann die vielen einheimischen Handwerkssachen noch betrachten ohne dass man vor den Ständen anstehen muss. Am Nachmittag sind dann die Menschenmengen dermassen gross, dass es für uns definitiv zu viele Leute hat und wir recht früh den Heimweg antraten. Für uns war es ein durchaus gelungenes vorweihnachtliches Wochenende im Elsass. Einmal mehr sind wir von der Region begeistert.

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Bildungswochenende

Bildungswochenende

Eigentlich wollten wir dieses Wochenende etwas die südlichen Vogesen erforschen. Weil wir aber später als geplant am Freitag zu Haue weg kamen und bei Basel in ein richtiges Verkehrspuff gerieten, haben wir kurz entschlossen den Parkplatz bei Kembs-Löchle angesteuert. Am Abend machten wir noch etwas Schleusen und Schiffskunde in dem wir die grosse Schleuse bestaunten, es werden 13,6 Meter Höhe überwunden, das Schleusentor wiegt 600 Tonnen. Eindrücklich sind auch die grossen Schiffe welche die Schleuse passieren.

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Am Samstag setzten wir unsere “Bildungsreise” fort mit einer Wanderung auf der Ile de Rhin, der langezogenen Insel zwischen dem Kanal und dem ursprünglichen Rhein. In grossen Teilen ist dies ein Naturschutzgebiet, auf den Wegen erfährt man allerhand interessantes zur Entstehungsgeschichte, Flora und Fauna. Wir entdeckten unter anderem, dass der Rhein in diesem Gebiet ein rechtes Gefälle hat, darum gibt es auch den Kanal und wir sahen Goldwascher am anderen Ufer. Noch nie davon gehört, dass man am Rhein unterhalb Basel  Gold waschen kann, das Internet belehrte uns eines Besseren. Das wir noch nie davon gehört haben, mag auch daran liegen, dass wohl noch niemand so richtig reich damit wurde.

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Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter auf den Stellplatz beim Écomusée d’Alsace, einem Freilichtmuseum, wo wir die Nacht verbrachten. Netten Besuch gab es auch noch.

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Am Sonntag Morgen ging es dann ins Museum. Wir waren echt begeistert und verbrachten praktisch den ganzen Tag im Museum. Die Anlage ist sehr weitläufig und sehr schön angelegt. Dutzende von Freiwilligen Helfern, bevölkern in den Originalkleidern der damaligen Zeit das Gelände und die Häuser, man kann beim Handwerk zusehen und sich in interessanten Gesprächen informieren lassen. Die Gebäude stammen alle aus verschiedenen Orten im Elsass, die dort abgebaut und im Museum wieder aufgebaut wurden. Nicht nur den menschlichen Besucher gefällt das was entstanden ist, praktisch auf allen Dächern nisten Störche.

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Am Nachmittag kamen wir in den besonderen Genuss einer Bademodeschau für Bademode aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die heutige Bademode ist dann doch etwas angenehmer zu Tragen!

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Regnerische Heimfahrt

Regnerische Heimfahrt

Nachdem wir an unserem Waldparkplatz wunderbar geschlafen haben, ging es am späteren Morgen in Richtung Heimat, wieder über diverse Pässe, quer durch die Vogesen.

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Zuerst fuhren wir nach Gérardmer, ein Touristenort, eigentlich nichts sehr schönes, aber in der Umgebung wachsen überall wilde Narzissen. Alle zwei Jahre findet ein Narzissenfest statt, mit einem Blumencorso, zum Glück war das vor einer Woche, sonst wäre wohl ein grosser Trubel gewesen. Es hat wirklich in der ganzen Umgebung von Gérardmer die ganzen Wiesen voll Narzissen, die meisten waren schon verblüht, aber ein paar schöne Wiesen haben wir noch gesehen.

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In der Nacht war es noch trocken, aber heute begleitete uns praktisch die ganze Zeit Nieselregen, so haben wir ein paar mal kurz angehalten und sind recht früh nach Hause gekommen – wo gerade die Sonne scheint.

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OsterFondue

OsterFondue

Über Nacht hat es etwas geregnet und auch am Morgen war es bedeckt. Trotzdem sind wir nach einem Osterbrunch in Richtung Routes des Crêtes aufgebrochen.

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Bei der Route des Crêtes handelt es sich um eine Kammstrasse über die ganzen Vogesen. Den südlichen Teil sind wir schon gefahren, jetzt sind wir vom Col de la Schlucht nördlich bis zum Ende nach Saint Marie aux Mines gefahren. Die ganze Zeit begleitete uns richtiges Aprilwetter (Wolken / Nebel, Sonne, Regen und sogar ein paar Schneeflocken). Oben auf der Höhe war es ziemlich kühl (3°), so haben wir nur ein paar mal kurz angehalten. Trotz dem nicht so schönen Wetter, war es eine tolle Fahrt, vielleicht war das Wetter auch ein Glück, bei schönem Wetter mag es ziemlich Verkehr haben.

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Von Saint Marie aux Mines sind wir in Richtung Südwesten gefahren, durch eine Gegend die offenbar eine industrielle Entwicklung hinter sich hat und jetzt etwas verwahrlost aussieht. Sobald es wieder etwas mehr in die Berge ging, war es auch gleich wieder wesentlich schöner.

Auf der Karte entdeckten wir per Zufall eine Landschaft mit Namen Champ des Roches bei der ein Parkplatz ausgeschildert war. Also sind wir mal hingefahren, das Ganze entpuppte sich als ein kleiner total abgelegener Waldparkplatz in der Nähe eines grossen Steinfeldes mitten im Wald.

Entstanden sind die Champs des Roches vermutlich, indem ein Gletscher in der Steinzeit eine Mulde mit Steinen füllte, die Steine sollen etwa 7 m tief liegen. Zwischen den Steinen blieb keine Erde liegen, sondern wurde vom Regen immer runter gewaschen. So liegt das Steinfeld ohne Vegetation bis heute mitten in einem Wald auf einem Bergrücken.. In einer knappen Stunde kann man eine Rundwanderung machen auf der man noch an ein paar weiteren grossen Felsbrocken vorbeikommt, selbst das Matterhorn haben wir gesehen. Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich und wechselt zwischen Schwarzwald und nordisch anmutenden Flecken ab.

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Wir übernachten gleich auf dem kleinen Parkplatz. Am späteren Nachmittag war zwar noch erstaunlich viel Betrieb aber gegen Abend wurde es ruhig. So konnten wir unser Osterfondue in aller Ruhe geniessen, einzig die Vögel unterhielten uns mit Gezwitscher.

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Wieder im Elsass

Wieder im Elsass

Am Morgen schien noch kurz die Sonne, bevor es immer mehr Wolken gab. In Richtung Schwarzwald begann es dann auch zu regnen. Trotzdem haben wir die Fahrt durch die schönen Wälder und Täler genossen.

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In Sankt Märgen besuchten wir die Klosterkirche, sehr eindrücklich aber mit all dem Prunk nicht so unser Geschmack.

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Wie geplant fuhren wir nach Breisach um dort auf dem Stellplatz zu übernachten. Der Stellplatz der recht gross ist, war aber total überfüllt. Nach kurzem Überlegen beschlossen wir weiter zu fahren über die Grenze ins Elsass, da der Wein unseres Stamm-Weinhändlers eh langsam zur Neige ging, fuhren wir gleich nach Eguisheim. Auf dem Hofplatz der Familie Bannwarth fanden wir tatsächlich noch Platz zum Übernachten. Bei trockenem Wetter konnten wir durch Eguisheim spazieren, das österlich geschmückt ist.

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Wochenende in Saint Hippolyte

Wochenende in Saint Hippolyte

Das vergangene Wochenende waren wir wieder einmal im Elsass, es gibt da noch sehr viel zu entdecken. So fuhren wir am Freitag nach Saint Hippolyte, das Dörfchen liegt gleich unterhalb der markanten Burg Haute Koenigsbourg mitten in den Rebfelds war ziemlich windig, auf dem Parkplatz auf dem wir uns hinstellten waren wir aber einigermassen vom Wind geschützt, so hofften wir auf eine ruhige Nacht. In Saint Hippolyte gibt es gleich mehrere Möglichkeiten um sich mit dem Wohnmobil zu plazieren, bei dem von uns gewählten Platz handelt es sich um zwei Plätze im Grünen gleich oberhalb des Dorfes.

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Am Abend unternahmen wir noch einen Spaziergang durch das Dorf, auch in Saint Hippolyte gibt es einige hübsche Häuser, das Dorf ist aber nicht ganz so herausgeputzt wie die bekannteren Dörfer der Region. 

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Schön wie es schon überall verschiedene Bäume und Büsche blühen, die Natur ist schon weiter als bei uns zu Hause, so sahen wir blühende Kirschbäume, Pfirsichbäume, Magnolien, Zierkirschen, Weissdorn und anderes, ein richtiger Augenschmaus.

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Die Nacht war dann leider nicht ganz so ruhig wie gehofft, irgendwann hatten ein paar Katzen streit miteinander, kurz nach 5 Uhr krähte der Güggel in der Nähe seinen ersten Morgengruss und ab 6:00 klangen die Glocken vom nahen Kirchenturm ziemlich laut zu uns herüber.

Ursprünglich habe ich gedacht, dass wir allenfalls zur Burg hoch wandern könnten, anbetracht, dass wir beide noch an einer Erkältung litten, beliessen wir es bei einer schönen Wanderung durch die Rebberge. Auch am Samstag ging noch ein starker Wind, das merkten wir vor allem, als wir im Gegenwind zum Womo zurück liefen und kaum die Füsse voreinander kriegten.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir hinter dem Wind an der Sonne, bevor wir in der Winstub des Hotels “Le Parc” ein hervorragendes Nachtessen genossen.

Die zweite Nacht war etwas ruhiger und auch der Güggel begann praktisch erst zeitgleich mit den Glocken zu lärmen (zum guten Glück hat dem Federvieh niemand gesagt, dass die Uhren in der Nacht auf Sommerzeit umgestellt wurden).

Nach dem Frühstück fuhren wir dnn mit dem Womo zur Haute Koenigsbour hoch, um die imposante Burg zu besichtigen. Von nahem sieht sie noch mächtiger aus, als vom Tal her. Auch innen drin ist sie sehr eindrücklich, zwar wurde sie total restauriert aber die Räume wieder so hergestellt und mit Möbel bestückt wie es wohl mal war. Von den Befestigungsanalgen aus hat man einen wunderbaren Blick über die Rheinebene und die Vogesen.

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Nach einem kurzen Abstecher nach Sélestat ging es schon bald wieder aus einem schönen Frühlings-Wochenende nach Hause.

Weihnachtsmärkte im Elsass

Weihnachtsmärkte im Elsass

Zum zweiten Mal besuchten wir über das Wochenende verschiedene Weihnachtsmärkte im Elsass. Die Weihnachtsmärkte sind nicht gleich wie bei uns, das Einzige was gleich ist, sind die vielen Leute. Im Elsass sind es nicht Märkte mit vielen Markständen, auf einem Platz, sondern vielmehr in in gewissen Gemeinden ist der ganz Dorfkern ein Weihnachtsmarkt, was in den sonst schon schmucken Dörfern natürlich besonders schön aussieht.

Am Freitag sind wir nach Eguisheim gefahren, das ist sowieso das ganze Jahr ein lohnenswertes Ziel, nach unserer Meinung das schönste elsässer Dorf. Die meisten Häuser sind schön geschmückt, das sieht nicht nur am Abend mit Beleuchtung, sondern auch am Tag sehr hübsch aus. Übernachtet haben wir bei der Familie Bannwarth, auf ihrem Hof darf man gratis stehen inkl. Strom und VE, das nenne ich Gastfreundschaft. Natürlich haben wir auch dieses mal wieder ein paar Flaschen von ihren guten Weinen mitgenommen, das Einkaufen fällt einem bei so freundlichen Leuten ja auch leicht.

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Am Samstag gegen Mittag sind wir weiter nach Kaysersberg gefahren, in Eguisheim halten sich die Menschenmassen in Grenzen, in Kaysersberg sieht das schon etwas anders aus, aber der Weihnachtsmarkt ist auch wesentlich grösser. Damit alle Busse, Autos und Wohnmobile einen Platz finden, wird kuzerhand um den örtlichen Fussballplatz ein Stellplatz für Wohnmobile eröffnet, auf dem für ein bescheidenes Entgelt übernachten kann, inbegriffen ist der Shuttle-Service ins Zentrum.

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Am Sonntag haben wir noch Ribéauville besucht, da war zwar noch kein Weihnachtsmarkt, aber viele Geschäfte waren offen und die Häuser schön geschmückt. Wir uns darum vorgenommen Ribéauville einmal im Sommer zu Besuchen, das schöne Städtchen hat uns gefallen und die Umgebung lädt zu schönen Wanderungen ein. Der Stellplatz ist ziemlich klein, aber ruhig gelegen, wenn es keinen Platz hätte, könnte man immer noch auf den Campingplatz ausweichen.

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Sélestat

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Dieses Wochenende hatten wir wieder einmal nichts vor, so haben wir geplant mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Allerdings machte uns der Wetterbericht nicht sehr viel Freude, über ganz Mitteleuropa war mehr oder weniger Regen angesagt. So haben wir uns ganz kurzfristig am Freitag-Nachmittag für’s Elsass entschieden, gemäss Wetterbericht waren die Chancen auf ein nicht ganz verregnetes Wochenende fast am Grössten. So sind wir also am Freitag gegen Abend nach Sélestat auf den Camping muncipial gefahren und haben am Abend im Restaurant “Pied de Boeuf”wunderbar und zu viel gegessen.

Am Samstag Morgen waren wir überrascht ob dem knutschblauen Himmel, weit und breit nichts von Regen. So blieb das Wetter fast den ganzen Tag, wir konnten Sélestat erkunden und den Nachmittag an der Sonne beim WoMo geniessen. Sélestat hat durchaus ein paar hübsche Ecken, insgesamt waren wir aber doch leicht enttäuscht, wir haben halt schon einige andere schöne Ortschaften im Elsass besucht.

In der Nacht auf Sonntag begann es dann tatsächlich zu Regnen und hörte auch nicht mehr auf. Wir besuchten im strömenden Regen noch Bergheim, bei schönem Wetter sicher nochmals einen Besuch wert und fuhren dann durch das wolkenverhangene Elsass recht früh nach Hause.

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Campingplatz Sélestat

Der Campingplatz “Les Cigognes” in Sélestat (Schlettstadt) ist einfach eingerichtet, aber sehr sauber. Sehr gut geeignet um ein Wochenende zu verbringen, in der Altstadt ist manzu Fuss  ca. 10 Minuten.P1000099

Neuf-Brisach

Die letzte Nacht haben wir nicht besonders gut geschlafen, zu laut trommelte der Regen praktisch die ganze Nacht auf das Wohnmobildach.

Die Auswirkungen des nächtlichen Regengeprassels sahen wir als wir gegen Mittag weiterfuhren, Flüsse und Bäche mit Hochwasser und Felder auf denen das Wasser stand. Wenigstens klarte es zusehends auf, sogar die Sonne zeigte sich etwas.

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Auf der Fahrt nach Eguisheim machten wir einen Zwischenhalt in Neuf-Brisach, der Ort selber ist eigentlich nicht sonderlich schön, aber die Befestigungsanlagen sind sehr eindrücklich. Der Ort wurde als Gesamtanlage konzipiert, die Festungsanlagen sind bis heute gut erhalten und können besichtig werden. Speziell ist sicherlich nebst der geometrischen Form auch die Lage mitten in der Rheinebene, von Weitem ist die Anlage kaum zu Erkennen.

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Anschliessend fuhren wir nach Egusiheim, wo wir wieder einmal beim Weingut Bannwarth übernachten. Ein Spaziergang durch Eguisheim gehört einfach zum Programm, immer wieder ist es schön zu sehen, wie die sowieso schon schmucken Häuser von den Einwohnern passend zur Jahreszeit geschmückt werden. gegen Abend setzte dann wieder der Regen ein.

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Menschenmassen in Colmar

Menschenmassen in Colmar

Heute morgen hat uns auf dem Fussballplatz ein Storch begrüsst. Wir sind recht früh aufgebrochen in der Hoffnung, dass am Morgen in Colmar noch nicht so viele Leute unterwegs sind.

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Schon vor 10:00 Uhr waren wir in Colmar und haben gerade noch den letzten Parkplatz für Wohnmobile ergattert, an der Strasse gleich neben der Altstadt. Obwohl einzelne Marktfahrer erst ihre Stände aufbauten, waren schon viele Leute unterwegs. In der ganzen Altstadt gibt es Stände mit feinem Essen und Weihnachtsartikel. Gegen Mittag war das Gedränge dermassen gross, dass wir kurz nach Mittag beschlossen, den anderen Leuten Platz zu machen. Es war ein sehr schönes Wochenende, wenn man die Leute nicht scheut lohnen sich die Weihnachtsmärkte durchaus, es gibt doch allerhand schöne Sachen und vor Allem auch andere Dinge als man bei uns an den Märkten findet. Glück hatten wir mit den Stellplätzen es lohnt sich, wenn man recht früh am Morgen unterwegs ist. Das Wetter war toll, heute gab es schon einen Anflug eines Sonnenbrandes.

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Weihnachtsmarkt Kaysersberg

Weihnachtsmarkt Kaysersberg

Nach einer ruhigen Nacht haben wir am Morgen zuerst einen Rundgang durch Eguisheim am Tag gemacht um die verschiedenen Dekorationen anzuschauen.

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Danach fuhren wir gegen Mittag weiter nach Kaysersberg. Der offizielle Stellplatz gleich bei der Altstadt wird während den Adventswochenenden für die Reisebusse reserviert, das ist aber kein Problem, etwas weiter ausserhalb werden die Wohnmobile beim Fussballplatz untergebracht. Schätzungsweise standen am Abend mindestens 60 Wohnmobile um den Fusballplatz herum! Dazu werden alle Möglichkeiten für Autoparkplätze genutzt. Das Ganze ist aber perfekt organisiert, eine grosse Schar an Platzanweisern schaut, dass kein Chaos entsteht. Zur Altstadt kann man zu Fuss laufen oder den Gratis-Shuttle Bus nehmen, der alle paar Minuten fährt. Wirklich alles ist perfekt organisiert trotz den Menschenmassen funktionierts perfekt, ein Kompliment an Kaysersberg.

Der Weihnachtsmarkt in Kaysersberg ist verteilt in der ganzen Altstadt überall findet man immer wieder ein paar Stände aber auch die normalen Läden quellen über mit Weihnachtsartikeln. Auf alle Fälle kann man in Weihnachtsartikeln aber auch anderen vielen schönen Sachen schwelgen – auch unser Portmoné hat sich geleert und die Taschen wurden voll.

Den Abend haben wir mit einem feinen Nachtessen mit Elsässer Spezialitäten abgerundet.

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Glück im Unglück

Glück im Unglück

Dieses Wochenende haben wir wieder einmal Zeit um mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Ein Wochenende im Elsass ist geplant, um ein paar Weihnachtsmarkte zu Besuchen. Wir wollen am Freitag Nachmittag losfahren, allerdings beginnt der Tag mit einem grossen Schrecken. Bei der Halle in dem unser Wohnmobil eingestellt ist, ist das Garagentor nicht ganz geöffnet, genau gesagt vermutlich etwa 1 cm zu wenig! Auf alle Fälle hängt die Satellitenschüssel an…. Es sieht auf den ersten Blick von unten so aus als wäre nicht viel passiert, erst zu Hause nach 10’ Fahrt kann der Schaden mittels Leiter begutachtet werden. Oh Schreck, die Satellitenschüssel ist komplett abgerissen und liegt lose auf dem Dach, ein Wunder das die noch darauf liegt – nicht auszudenken wenn die in voller Fahrt hinten herab gefallen wäre…..

Nachdem der Schreck verdaut ist, fahren wir trotzdem los und gehen auch schnell in der Werkstatt vorbei um die Reparatur anzumelden. Auf der Autobahn herrscht recht viel Verkehr, wir kommen aber ohne Zwischenfälle nach Eguisheim, dem ersten geplanten Übernachtungsort. Schon bei der Anfahrt sehen wir, dass überall Autos herumstehen, auf dem offiziellen Stellplatz sind sehr viele Wohnmobile, wir wollen aber sowieso beim Winzer auf dem Hof übernachten und hoffen das es noch Platz hat. Tatsächlich haben wir Glück und können praktisch den letzten Platz belegen. Nachdem wir uns mit Wein eingedeckt haben, bummeln wir durch das schön geschmückte Eguisheim. Der Weihnachtsmarkt ist ziemlich klein und nicht speziell, das ist aber nicht wichtig, die schön geschmückten Häuser und die einmalige Atmosphäre von Eguisheim machen das allemal wett.

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Goldener Herbst

Goldener Herbst

Gestern Abend sind wir nochmals etwas in Colmar herumgelaufen, um die Stadt mit Beleuchtung zu sehen, es gab ein paar ganz schöne Stimmungen bezw. Bilder.

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In der Nacht gab es gegen Morgen ein paar Regentropfen, am Morgen merkte man aber bereits nicht mehr davon. Das Wetter klarte zusehends auf und bald hatten wir blauen Himmel bei angenehmen Temperaturen.

Das schöne Wetter nützen wir für einen ausgedehnten Spaziergang bei Wettolsheim durch die Rebberge. Die Reben und der Wald darüber leuchteten in fantastischem goldgelb so stark, dass es fast blendete. An den Farben konnten wir uns fast nicht satt sehen. Beim Rückweg kamen wir mitten in Wettolsheim an der 1:1 nachgebauten Grotte von Lourdes vorbei. Recht lustig, mitten zwischen den Häusern auf die Grotte zu treffen, die anfangs letzten Jahrhunderts von einem Bischof für sein Heimatort spendiert wurde. Auf dem Heimweg machten wir noch in Rouffach Pause und besuchten die sehr schöne, mächtige Kirche. An dem wirklich schönen schlichten Bau ist vor allem speziell, dass der eine der Doppeltürme nicht fertig gebaut wurde, irgendwann 1500 irgendwas hörten die Bauleute auf zu bauen und so steht die Kirche bis heute mit 2,5 Türmen da.

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Colmar

Colmar

In Colmar gibt es einen sehr schönen Stellplatz beim Bootshafen. Ruhig gelegen und zu Fuss ca. 15’ bis ins Zentrum. In der Nebensaison für 11 Euro (in der Hauptsaision 15 Euro) kostet das Übernachten, dafür ist alles inbegriffen, Strom, Wasser, Entsorgung, auch Duschen kann man. Die Zufahrt ist nur bis 19:00 Uhr am Abend möglich, danach ist das Tor zum Gelände geschlossen, zu Fuss kommt man natürlich noch raus Zwinkerndes Smiley. Der Stellplatz liegt an der Rue du Canal  6 und bietet für ca. 30 WoMos Platz.

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Wir waren heute praktisch den ganzen Tag in Colmar unterwegs, zu Fuss und mit dem Touristenbähnchen, dass sehr informativ war. Am späten Nachmittag als die Füsse weh taten und wir dem Touristenstrom entfliehen wollten, haben wir uns noch etwas beim Stellplatz an den Kanal gesetzt und uns erholt. Das Wetter hat zwar nicht ganz das gehalten, was angekündet war, der Himmel war meistens mit dünnen Schleierwolken bedeckt, trotzdem war es ein schöner Herbsttag. Colmar lohnt sich um mal einen oder zwei Tage zu verbringen, viele schöne Gässchen und Häuser mit allerhand interessanten Geschäften (nicht nur die typischen Elsass-Souvenirs) lassen so einen Tag rasch vergehen.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden