Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Elsass zum X-tEn

Elsass zum X-tEn

Dieses Wochenende waren wir wieder einmal im Elsass. Die Rebenlandschaft gefällt uns einfach sehr gut. Ebenso faszinierend finden wir zum Beispiel auch das Piemont oder erst vor kurzem hat uns auch das Burgund sehr gut gefallen. Das Elsass ist aber von zuhause her am Schnellsten erreichbar und darum ein bevorzugtes Ziel. Zudem finden wir nebst der Landschaft auch die schnuckeligen Dörfer hübsch und die Leute sind sehr freundlich, kommt dazu, dass wir uns mit alten Elsässern auf schweizerdeutsch unterhalten können, der Elsässer Dialekt hat so viel Ähnlichkeit, dass man sich versteht.

Apropos schnell erreichbar von zuhause aus, am Freitag hat das nicht wirklich gestimmt. Kaum auf der Autobahn standen wir schon im Stau, ein Unfall hatte einen grossen Rückstau ausgelöst. Bis in Richtung Rheinfelden ging es dann einigermassen flüssig voran, da war dann der nächste Stau - wieder ein Unfall und ein riesiges Verkehrschaos.

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Irgendwann haben wir dann auch diesen Stau überwunden, der Rest der Fahrt ging dann einigermassen flüssig voran. Es war aber eine spezielle Fahrt ins Elsass, nebst den zwei Unfällen, haben wir 4 Pannenfahrzeuge angetroffen, ein paar aggressive Autofahrer und einen rasenden Lastwagenfahrer, der bei seiner Einfahrt auf die Autobahn uns nicht wirklich beachtet hat, keine Ahnung wie das ausgegangen wäre wenn wir nicht gebremst hätten! Alles in allem sind wir gut eine Stunde länger unterwegs gewesen und froh, heil in Eguisheim bei „unserem“ Winzer angekommen zu sein.

Ein gutes Nachtessen im neuen Heuhaus hat den Abend dann aber definitiv gerettet.

In der Nacht war es recht kalt, noch knapp über Null Grad, schon am Morgen zeigte sich der Himmel überraschend blau. Nach dem wir uns bei Bannwarts mit Wein eingedeckt hatten, dislozierten wir nach Colmar auf den dortigen Stellplatz. Den ganzen Nachmittag bummelten wir durch Colmar, auch in dieser Jahreszeit waren erstaunlich viele Leute unterwegs. Natürlich kein Vergleich zur Weihnachtsmarkt Zeit oder so, aber bis wir ein Restaurant für das Mittagessen mit freie Platz fanden, mussten wir doch etwas suchen. Das Elsass rüstet sich schon stark für die Weihnachtszeit, an vielen Orten hängen bereits die Strassenbeleuchtungen und in Colmar stehen bereits, noch ungeschmückte, Christbäume.

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Am Sonntag gegen Mittag sind wir via Hinterland nach Cernay gefahren. An den Vogesenhängen sind die Bäume noch wunderschön verfärbt, es leuchtete obwohl die Sonne nur etwas durch die Wolken drückte.

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Von Cernay gibt es nicht viel zu berichten, ausser der geschlossenen grossen Kirche ist uns noch ein schönes Stadttor aufgefallen und ein Soldatenfriedhof aus dem ersten Weltkrieg. Die Heimreise verlief dann deutlich entspannter als die Anfahrt.

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Burgund

Burgund

Den heutigen Tag haben wir im Burgund verbracht. Von Mercurey sind wir im Zick-Zack bis nach Dijon gefahren und haben an den riesigen Flächen von Reben gestaunt und uns an den schönen Herbstfarben erfreut.

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Unterwegs gab es einen Halt in Beaune, eigentlich ein hübsches Städtchen, aber leider Verkehr durch jede Gasse.

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Da war dann Dijon schon viel angenehmer, eine grosse Fussgängerzone lädt zum Flanieren ein. Das lohnt sich nur schon wegen der eindrücklichen Gebäude die es anzuschauen gibt und natürlich waren wir auch in einer Moutarderie und haben uns eingedeckt.

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Zum Übernachten sind wir auf dem Campingplatz Du Lac Kir, mitten in der Stadt und trotzdem im Grünen und ruhig gelegen.

Campingplatz Du Lac Kir

Campingplatz Du Lac Kir

Der Campingplatz Du Lac Kir liegt in der Stadt Dijon, etwas ausserhalb der Altstadt. Ruhige Lage und sehr grosszügige Parzellen. Direkt am Campingplatz vorbei führt ein Radweg ins sehenswerte Stadtzentrum.

Parkplatz Mercurey

Parkplatz Mercurey

Übernachtungsplatz aus dem Führer France Passion bei einem Weingut in Mercurey. Tolle Lage mit Aussicht. Degustation und Kauf  der Weine und ein paar anderer Produkte möglich.

Sonne im Burgund

Sonne im Burgund

Hurra die Sonne ist wieder da! In der Nacht hat es aufgehört zu regnen, die Enten sind wieder in den See zurückgekehrt wo sie hingehören.

Wir haben den schönen Platz am Lac d‘Aubusson verlassen und sind via Autobahn bis nach Chalon sur Saône gefahren. Bei schönem recht warmen Wetter sind wir durch die Altstadt gebummelt die uns sehr gut gefallen hat.

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Gegen den frühen Abend sind wir bis nach Mercurey gefahren, oder besser gesagt haben wir uns aus dem Feierabendverkehr in Chalon sur Saône freigekämpft. In Mercurey glücklich angekommen, haben wir ein Weingut aufgesucht, dass in Führer France Passion verzeichnet ist. Beim Weingut L.Tramier & Fils können wir an einem wunderbaren Platz mit Sicht auf einen kleinen See übernachten.

Zuerst haben wir aber noch eine ausführliche Degustation der Weine gemacht und selbstverständlich blieb es nicht nur bei der Degustation, sondern die guten Tropfen fahren wir jetzt nach Hause.

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Stellplatz Lac d‘Aubusson

Stellplatz Lac d‘Aubusson

Unweit des Ufers des Lac d‘Aubusson liegt ein grosser Parkplatz, ein Teil davon ist für Wohnmobile reserviert, eine Ver- und Entsorgung ist auch vorhanden. Sehr schöne Gegend geeignet für sportliche Aktivitäten oder einfach um die Ruhe zu geniessen.

Regen, Regen, Regen…..

Regen, Regen, Regen…..

Um 2:00 Uhr am Morgen fing es am zu Regnen und der Regen begleitete uns den ganzen Tag. Gemäss dem Wetterbericht sollte es im Burgund ab Morgen besser sein, so beschlossen wir die letzten Ferientage in der Region zu verbringen, die wir schon lange besuchen wollten. Für die Fahrt gegen Norden benutzten wir grösstenteils die Autobahn, es gab im Regen und den tiefhängenden Wolken eh nicht viel zu sehen.

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Wir sind bis ein Stück nach Clermond-Ferrand gefahren und übernachten da auf einem Parkplatz bei einem Stausee. Zumindest den Enten die sich in den Pfützen beim Wohnmobil tummeln gefällt das Wetter.

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Stellplatz Moissac

Stellplatz Moissac

Ein sehr schöner Stellplatz, mit einer gut angelegten Entsorgung. Sehr ruhige Lage.

In der Heimat von d’Artagnan

In der Heimat von d’Artagnan

Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht, nur gegen Morgen machte ein Kauz auf sich aufmerksam in einem der benachbarten Bäume. Der Morgen begann schon ziemlich trüb aber trocken, leider hat sich der Wetterbericht bewahrheitet. Bei unserer Fahrt durch die Heimat von d‘Artagnan (wem das nichts sagt, das ist eine Romanfigur von Alexander Dumas Roman „ die drei Musketiere“), der Gascogne nieselte es die meiste Zeit und tiefhängende Wolken verdeckten die Aussicht. In Auch machten wir einen Zwischenhalt um die Altstadt zu besichtigen mit der grossen Kathedrale. Beim imposanten Treppenaufgang, stiessen wir dann tatsächlich auf d‘Artagnan und erfuhren so auch, dass die Romanfigur auf dem wahren Leben von Charles de Batz, Comte d’Artagnan beruht.

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Die Kathedrale ist beeindruckend hoch, ein mächtiger Bau. Die Altstadt von Auch ist zwar klein aber echt hübsch.

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Auf der Weiterfahrt war von der Landschaft dann leider wegen dem schlechten Wetter nicht allzu viel zu sehen, erst kurz vor Moissac unserem Etappenziel, klarte es etwas auf und war trocken.

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Dies genau so lange, bis wir auf dem Stellplatz angekommen sind und das Wohnmobil parkiert hatten. Im Regen hatten wir dann keine Lust um die Stadt zu besichtigen und blieben lieber im kuscheligen warmen Wohnmobil.

Stellplatz Loubajac

Stellplatz Loubajac

Ein kleiner nett angelegter Stellplatz für 6 Wohnmobile, bei einem Bauernhof. Für 10 Euro ist Ver- und Entsorgung und Strom dabei. Das Einzige was zu beanstanden wäre, die Plätze sind ziemlich schräg.

Schöne Wanderung und eine neue Dachhaube

Schöne Wanderung und eine neue Dachhaube

Nach einer ruhigen Nacht, nur der Hahn hielt sich nicht an die Nachtruhe, begann der Tag mit knutschblauem Himmel und völlig windstill, was für ein Unterschied zu gestern. Wir hatten ja den ganzen Tag Zeit, die neue Dachhaube sollte um 17:00 Uhr abholbereit sein. Um den schönen Tag auszunutzen beschlossen wir eine Rundwanderung um den Etang du Doul zu machen. Der See ist wie ein Kratersee bei 3 Seiten umschlossen von ca. 50m hohen Anhöhen über die verschiedene gut gepflegte Wanderwege führen. Die Sicht war toll mit dem blauen Himmel, dem Grün der Bäume. Zudem war es angenehm warm bei ca. 23 Grad. In gut 1,5 Stunden hatten wir den See umrundet und waren begeistert - irgendwie fast ein Glücksfall, dass die Dachhaube wegflog, sonst hätten hier kaum übernachtet.

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Nach der Wanderung haben wir etwas beim Womo das schöne Wetter genossen, bevor wir zurück nach Narbonne gefahren sind, zuerst zum Einkaufen und dann zum Zubehörhändler, in der Hoffnung, dass es mit unserer Dachhaube klappt.

Tatsächlich pünktlich um16:55 konnten wir das neue Dachfenster in Empfang nehmen. Die Montage erwies sich mit dem Aufstellmechansimus als eine “Operation“, weshalb jetzt die Haube einfach mal fest montiert ist und der Aufstellmechanismus später mal zusammengebastelt wird. Wichtig für den Moment ist nur, dass das Dach dicht ist!

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Wir sind dann noch bis nach Spanien gefahren und Übernachten in der Nähe von Figueres auf einem Parkplatz bei einem Restaurant, dass leider geschlossen hat.

Zwischenfall

Zwischenfall

Müde vom Hochzeitsfest und der gestrigen langen Fahrt sind wir früh schlafen gegangen, in der Hoffnung auf eine ruhige Nacht. Dies ging auch in Erfüllung, zumindest bis am Morgen um 05:30 Uhr, dann kam die Müllabfuhr und ab etwa 07:00 Uhr fuhr die Strassenputzmaschine herum. Das ist wohl die Rache dafür, dass wir der Stadt ein schmuddeliges Image gaben ;)

Wir sind dann für unsere Verhältnisse eher früh losgefahren, mit der Idee nördlich von Barcelona an der Küste den nächsten Übernachtungsstopp einzulegen. Bis zur Grenze wollten wir die Autobahn nutzen um rasch voran zu kommen. Nach einigen Kilometer Autobahn gab es ein heftiges Gerumpel - und die Haube vom Dachfenster flog weg - zum Glück war hinter uns kein Verkehr!

Wir hatten vergessen die Dachhaube ganz zu schliessen, sie war in der Nacht ein kleines Spältchen offen, zusammen mit dem Fahrtwind und zusätzlich heftigem Seitenwind hat das genügt. Die Halterung war noch ganz, die Haube hat es ausgerissen.

Im Internet war schnell ein Womo-Händler im nächsten grösseren Ort, Beziers, ausgemacht. Leider war da nichts in der Art vorrätig, ein Mitarbeiter gab uns aber den Tipp, dass wir es in Narbonne versuchen sollen, da gäbe es einen grossen Zubehör-Händler. Wir sind also nach Narbonne gefahren, leider war das Geschäft am Montagmorgen noch geschlossen. Wir haben die Zeit damit verbracht in den umliegenden Einkaufscenter Plastik zu suchen, um wenigsten notfallmässig einen Plastik über die Luke kleben zu können. In einem Malerzubehörgeschäft wurden wir dann fündig, immerhin einmal eine Notlösung erstanden! Um 14:00 Uhr ging das Geschäft auf und ein hilfsbereiter Verkäufer teilte uns mit, dass zwar kein Remitop II an Lager sei, sie aber eines bestellen könnten. Die Haube sei aber im Moment nicht lieferbar, es gehe bis zu 6 Wochen, ein ganzes Dachfenster könnten wir aber morgen Abend abholen. Da muss man dann nicht lange überlegen, es sind zwar gute 300 Euro Differenz, statt 200 halt 500 - aber 3 Wochen ohne Dachluke fahren ist irgendwie auch keine Alternative. So hoffen wir jetzt, dass das Fenster morgen da ist. Falls jemand in Südfrankreich mal etwas braucht, sei der Zubehör-Händler „Narbonne Accessoires“ wärmstens empfohlen, es gibt wirklich ein ziemlich grosses Sortiment. Unser Plan heute nach Spanien zu fahren war damit natürlich dahin, darum haben wir uns einen Stellplatz in der Nähe gesucht. Wegen dem starken Wind wollten wir nicht unbedingt an die Küste sondern dachten etwas im Hinterland könnten wir allenfalls etwas ruhiger stehen. So stehen wir jetzt mit der Nase im Wind und rechtem Geschüttel von den Windböen bei Peyriac-de-Mer auf einem schönen Platz. In der Hoffnung, dass der Wind gegen Abend noch etwas nachlässt, sonst kann man kaum vors Womo gehen ohne weggeblasen zu werden. Der Wind hat dann gegen Abend tatsächlich etwas nachgelassen, zudem haben wir noch um parkiert, noch etwas mehr aus dem Wind.

Einen Spaziergang zu den nahen Etang (den Salzseen) haben wir auch noch gemacht. Es gibt da ehemalige Salzgewinnungsanlagen, die mit schönen Wegen und Stegen erschlossen sind. Allerdings blies da der Wind noch so stark, dass man echt aufpassen muss, um nicht vom Steg geweht zu werden.

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Jetzt beim Eindunkeln hat sich der Wind doch etwas beruhigt, eine ruhige Nacht scheint möglich, wäre nach der ganzen Aufregung nicht schlecht.

Südwärts

Südwärts

Nach einer etwas kurzen Nacht, wir haben aber gut geschlafen, sind wir in Richtung Süden aufgebrochen. Eine Parkbusse gab es übrigens keine. Eigentlich wollten wir ursprünglich in Richtung Grenoble fahren und dort in der Nähe übernachten. Allerdings sah der Wetterbericht kein gutes Wetter vorher.

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Wir beschlossen darum via Autobahn durch das Rhonetal möglichst rasch in wärmere Gefilde zu gelangen. Schlussendlich sind wir in Sommieres gelandet,

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ich habe mal irgendwo gelesen, dass es sich bei Sommieres um ein recht hübsches Städtchen handelt. Tatsächlich gibt es ein Altstadt mit engen verwinkelten Gässchen.

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Leider wirkt alles etwas schmuddelig und ungepflegt. Die Kirche haben wir auch besucht, die mitten zwischen den Häusern steht, drinnen ist es auch am Tag praktisch dunkel, die Kirche hat nur ein paar wenige Fenster.

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Eigentlich wollten wir in einem Restaurant Essen gehen, die wenigen die offen waren sahen aber nicht wirklich einladend aus. Als wir uns schon damit abgefunden hatten, selber zu Kochen, fanden wir einen Pizza-Lieferservice, mit ein paar Tischen im Geschäft.

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Die Pizzas waren wirklich ausgezeichnet und ganz versöhnt mit Sommieres wurden wir noch durch den fantastischen Sonnenuntergang.

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Am Etang du Grande Saint-Maurice

Am Etang du Grande Saint-Maurice

Die Nacht war dann wunderbar ruhig. Am Morgen stellten wir dann fest, dass die lauten Autofahrer auch eine Sauerei hinterlassen hatten, jene Bierflaschen und sonstiger Abfall wurde einfach liegengelassen oder in den Wald geworfen! Wir haben den Abfall zusammengeräumt und wenigstens in der Feuerstelle deponiert. Kurz bevor wir losfahren wollten kam ein Mann zu unserem Wohnmobil und bot uns zum Frühstück ein Croissant an. Wie es sich herausstellte, wohnt er seit über 10 Jahren in der Nähe und hat als er ins Dorf fuhr gesehen, dass wir eine Schweizer Autonummer haben und uns darum ein Gipfeli mitgebracht - einfach so.

Wir sind dann nur ca. eine halbe Stunde weitergefahren an den Etang du Grande Saint-Maurice. Eigentlich haben wir gedacht der gestrige Platz sei nicht zu toppen, wir haben aber noch einen viel schöneren Platz gefunden. Direkt am See mit wunderschöner Aussicht, irgendwie hat man das Gefühl irgendwo in Skandinavien zu sein.

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In einem gut stündigen Fussmarsch haben wir den See umrundet, teilweise auf sehr schönen Wegen. Wie überhaupt die ganze Gegend sehr gepflegt wirkt.

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Die Seen entstanden grossenteils, weil Torf gestochen wurde, heute sind es oft Fischteiche die von Privaten oder den Gemeinden gepflegt werden. Den Rest vom Tag verbrachten wir am See die wunderbare Stimmung geniessend, einzig unterbrochen von ein paar Autos mit Fischern. Als Abwechslung hat uns ein Enten“rudel“ durch den Tag begleitet.

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Wir sind noch ganz selten an einem so schönen Platz wie am Etang du Grande Saint-Maurice gestanden.

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Wieder einmal Elsass

Wieder einmal Elsass

Das verlängerte Wochenende (Sechseläuten) nutzen wir um wieder einmal mehr im Elsass unterwegs zu sein. Der Wetterbericht ist zwar nicht besonders verheissungsvoll, das gilt aber auch für den Rest von Mitteleuropa.

Als erstes geht es am Freitagabend nach Eguisheim zur Familie Bannwarth, für einmal ist der Hofplatz leer und wir können uns eine Platz aussuchen. Noch hat die Saison nicht begonnen, in ein paar Wochen wird es wohl wesentlich mehr Womos unterwegs haben. Nach einem Schwatz mit den Bannwarths und dem obligaten Weinkauf (zu viele gute Weine im Angebot), gibt es noch ein gutes Nachtessen im Heuhaus.

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Am Samstag gondeln wir den Rebbergen entlang nordwärts. Eigentlich wollten wir in Dambach la Ville übernachten, auch da gibt es einen Eintrag bei France Passion. Vor Ort hat uns das aber nicht sehr gefallen, wie übrigens die ganze Ortschaft. Schon interessant, nebst den vielen sehr schönen und gepflegten Ortschaften im Elsass gibt es einzelne Orte die irgendwie ungepflegt und lieblos wirken - dazu gehört Dambach la Ville, obwohl es da auch viel Potential für einen schmucken Ort gäbe, wie wir uns bei einem Bummel durch den Ort überzeugen können. Irgendwie haben es diese Ort verpasst auf den Tourismus-Zug aufzuspringen.

Wir sind dann weiter bis nach Blienschwiller gefahren, auch da haben wir uns eine Adresse aus France Passion notiert. So sind wir auf dem Weingut Spitz et fils gelandet, dass eine Wiese mitten in den Rebbergen anbietet, auf der man übernachten kann. Eine wirklich schöne und ruhige Lage und den ganzen Platz haben wir für uns alleine.

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Natürlich haben wir auch die Gelegenheit wahr genommen die Weine zu probieren, die Tochter des Hauses hat uns freundlich und charmant die Weine erklärt und vorgesetzt. Als Resultat der Degustation ist unser Womo etwas schwerer unterwegs, die uns bisher unbekannte Rebsorte Auxerrois fand unseren Geschmack. Das Wetter war am Samstag recht schön, im Windschatten konnte man draussen die Sonne geniessen. Am Abend bei den letzten Sonnenstrahlen genossen wir wohl unser letztes Fondue dieser Saison.

Der Sonntag begann um 06:00 Uhr morgens mit einem Glockenspiel der Kirche, aber bis dahin hatten wir gut geschlafen. Der Himmel war wie vorhergesagt bedeckt und etwas Wind ist aufgekommen. Wir haben es gemütlich genommen und sind erst gegen Mittag weitergefahren nach Odilienberg, einer Klosteranlage die hoch oben in den Vogesen über dem Tal thront.

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Nach einem Rundgang ging es weiter zum heutigen Übernachtungsplatz direkt am Rhein in der Nähe von Diebolsheim. Eigentlich hatten wir die Hoffnung auf etwas Sonne um draussen zu sitzen und Schiffe gucken, es war aber etwas zu kühl und tröpfelte immer wieder, so haben wir die Schiffe halt aus dem Womo angeschaut.

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Am Abend gab es ein feines Steak vom neuen Grill, ein wahre Freude damit etwas zu grillieren.

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Am späteren Abend fing es dann richtig an zu regnen, also richtiges Wetter um es sich im Wohnmobil gemütlich zu machen, bei einem Glas Wein.

Praktisch die ganze Nacht hat es leicht geregnet, erst am Morgen drückte die Sonne wieder durch die Wolken.

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Gegen Mittag machten wir uns langsam in Richtung Heimat, mit einem kleinen Abstecher nach Markolsheim. Das Städtchen wurde aber im zweiten Weltkrieg praktisch komplett zerstört, dementsprechend gibt es nur noch einige ältere schöne Riegelhäuer. Dafür wurde aber eine schöne Kirche gebaut, mit einem schönen Innenraum und farbigen Fenstern.

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Mit recht viel Verkehr ging es dann via Autobahn nach Hause.

Chaos in und um Riquewihr und Ribeauvillé

Chaos in und um Riquewihr und Ribeauvillé
 

Schon länger hatten wir geplant den Mittelalter-Weihnachtsmarkt in Ribeauvillé zu besuchen, der jeweils an zwei Wochenenden im Dezember stattfindet. Schon vor längerer Zeit hatte ich deshalb auf dem Campingplatz von Riquewihr einen Platz reserviert. Am Freitagmittag machten wir uns also auf den Weg ins Elsass, mit leichten Zweifeln wegen des angesagten Wetters. Nebst Regen war Sturm angesagt, das Wetterapp gab für die Region von Freitag-Abend bis Sonntag die zweithöchste Warnstufe aus, mit Windgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer. Der Campingplatz von Riquewihr liegt in einer leichten Senke, so hofften wir auch etwas vor dem angesagten Wind geschützt. Zur Sicherheit suchten wir uns einen Platz weg von den Bäumen aus, es muss ja nicht unbedingt ein Ast auf das Womo fallen. Am späten Nachmittag spazierten wir nach Riquewihr an den Weihnachtsmarkt. Es hatte nach unserem Gefühl schon ziemlich viele Leute im Städtchen unterwegs, teilweise gab es schon etwas Gedränge. Nach dem Eindunkeln konnten die Beleuchtungen bestaunt werden, nach unserem Geschmack aber zu viel in allen Farben blinkende Objekte, irgendwie ist das für uns keine weihnächtliche Stimmung. Ein paar schön geschmückte Häuser fanden wir aber doch und der Stadtturm mit der Lichtanimation war auch interessant.

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Recht früh waren wir wieder beim Womo, das Wetter hielt sich sehr passabel, etwas Wind und zwischendurch ein paar Tropfen Regen, waren kein Problem.

In der Nacht auf Samstag regnete es dann zum Teil etwas stärker und in den Bäumen konnte man zwischendurch den Wind hören, zwei oder dreimal wurde auch das Womo von einer Windböe geschüttelt, aber alles kein Grund um nicht gut zu Schlafen. Kurz vor Mittag machten wir uns dann am Samstag auf nach Ribeauvillé. Wir haben uns entschieden den öffentlichen Bus zu nehmen, es gäbe zwar auch einen Weihnachtsbus der zwischen Riquewihr und Ribeauvillé verkehrt, die. Haltestelle des normalen Bus war aber wesentlich näher. Es wurde eine lustige Fahrt, weil der Bus kreuz und quer durch die Dörfer durch die engsten Gassen fährt. Vor Ribeauvillé konnten wir uns dann darauf vorbereiten, was uns am Weihnachtsmarkt erwartete. Schon weit ausserhalb des Städtchens waren die Autos am Strassenrand parkiert! Tatsächlich strömten dann Menschenmassen durch die Hauptgasse hinauf und hinunter, an den engsten Stellen brauchte es viel Geduld um überhaupt noch durchzukommen. Vor lauter Leuten war es teilweise wirklich fast nicht möglich zu sehen war es an den Ständen gab, wobei wir auch sonst etwas enttäuscht waren vom „Mittelalter“ Markt. Es hat zwar einige Stände die wirklich im Mittelalterlook gestaltet sind, das meiste Essstände, zudem verschiedene Spiele aber kaum Handwerk, daneben natürlich auch die normalen Weihnachtsstände.

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Insgesamt hatten wir etwas mehr erwartet, das einmal gesehen zu haben war OK, aber nochmals werden wir kaum hingehen, da gefällt uns der Weihnachtsmarkt in Eguisheim oder Kaysersberg wesentlich besser. Für den Rückweg nahmen wir wieder den öffentlichen Bus, der kam zwar deutlich später als nach Fahrplan, erstaunlich war aber eigentlich, dass der überhaupt noch fahren konnte. Beim zentralen Kreisel in Ribeauvillé war mittlerweile ein Autochaos, überall wo irgend ein halbwegs mögliches Plätzchen war, wurde parkiert, auf allen Strassen auf beide Seiten praktisch stehende Kolonnen und dazwischen die diversen Busse die sich durch den Verkehr kämpften.

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Unser sehr freundlicher Busschauffeur nahm das gelassen und verströmte gute Laune. Auch ausserhalb der Ortschaft waren überall parkierte Autos, die praktisch übergangslos in die parkierten Autos der Leute die nach Riquewihr wollten übergingen. Auch da wurde an allen unmöglichen Stellen parkiert, wenn die nicht durch Absperrungen gesperrt wurden. Wir haben den Buschauffeur bewundert, der die Ruhe selbst sich durch den Verkehr schlängelte und alle Hindernisse meisterte, zum Glück mussten wir nicht mit dem Womo fahren. Auch auf der Strasse die beim Campingplatz vorbeiführte waren Stau, so liess uns der freundliche Chauffeur direkt beim Eingang zum Campingplatz aussteigen, viel zusätzlichen Stau hat er mit dem Zwischenstopp mitten auf der Strasse nicht verursacht!

Das Wetter hielt sich den ganzen Tag über sehr anständig, zwischendurch etwas Regen, aber auch ein paar Sonnenstrahlen und kein Wind. Aber für die Nacht auf Sonntag ist wiederum sehr starker Wind angesagt. Den Abend haben wir gemütlich im Womo verbracht, froh uns nicht noch durch die Menschenmassen kämpfen zu müssen. In der Nacht hat es dann teilweise recht stark geregnet und gestürmt. Der Wind brauste zwar nur oben durch die Bäume, das Womo wurde kaum geschüttelt, aber der Regen prasselte aufs Dach, es war eine etwas unruhige Nacht.

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Am Morgen weckte uns Sonnenschein, aber bei dem starken Wind war die Lust auf draussen gering, wir blieben lieber an der Wärme. Gegen Mittag als wir zusammenräumten kam es dann prompt wieder regnen, das erleichterte den Abschied. Auf dem Heimweg hatten wir dann starken Wind, kurz vor Mülhausen blies es quer zur Strasse, dermassen stark das wir nur mit knapp 80 Km/h gefahren sind.

An diesem Wochenende konnten wir auch unsere neu Innenisolierung im Führerhaus testen, schon erstaunlich was das bringt, selbst auf kleinster Heizleistung sank die Temperatur nicht ab, das war ohne die Isolierung ganz anders. Eine wirklich praktische und effektive Massnahme und schnell montiert.

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Region Guebwiller

Region Guebwiller

Dieses Mal sind wir nur bis ganz an den Anfang des Elsass gefahren. Oder halt nur ans Ende, das ist Ansichtssache ob man von "oben" oder "unten" kommt. In der Region von Guebwiller waren wir noch nicht, dass wollten wir jetzt nachholen. Am Freitagabend haben wir uns auf dem Weingut Domaine du Bollenberg bei Rouffach einquartiert. Es gibt da einen Stellplatz, ruhig und mit schöner Aussicht.

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Als wir ankamen, war da ein richtiger Rummel, ein kleiner Markt mit musikalischer Begleitung fand statt. Wir haben uns mit feinem Käse eingedeckt, einem Salami konnten wir auch nicht wiederstehen. Für das Nachtessen sind wir in das Restaurant das zur Domaine du Bollenberg gehört gegangen und haben uns durch wirkliche Gaumenfreuden gegessen und auch guten Wein genossen. Zum Glück mussten wir danach nur ein paar Meter zu unserem Womo wanken!

Wir sind uns sicher, dass wir wieder einmal hier übernachten werden. Am Samstagmorgen war das Wetter dann ganz ungewohnt, kühl und leicht regnerisch, also kein Grund zum in Eile zu verfallen, sondern gemütlich den Tag zu beginnen. Gegen Mittag sind wir nach Guebwiller gefahren und etwas durch die Ortschaft gebummelt, allzu viel gibt es nicht zu sehen, ausser der Kirche die schon von aussen imposant wirkt. Im Innern zeigen sich dann wunderbare Glasfenster, die umso mehr leuchteten, weil es im Inneren recht düster ist.

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Danach sind wir ein paar Kilometer weiter gezogen nach Murbach, einem kleinen Ort in einem Seitental. Es gibt da ein ehemaliges Kloster anzusehen, speziell ist vor allem die Kirche. Ursprünglich war da eine grosse Anlage, die aber anscheinend nie ganz fertig gebaut wurde und teilweise einstürzte. So steht heute eine Kirche da, die eigentlich nur ein Querschiff einer grösseren Anlage ist. Von vorne erwartet man eine mächtige Kirche, erst von der Seite sieht man wie schmal sie ist. Interessant ist Murbach für uns auch, weil es da einen Stellplatz gibt, auf dem wir die Nacht verbrachten.

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Am Abend präsentierte sich die Kirche dann auch noch schön beleuchtet, zusammen mit dem Vollmond ah das richtig dramatisch aus.

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Irgendwie fühlt man sich wie im Spätherbst, die Bäume sind grösstenteils verfärbt oder teilweise ganz braun, aufgrund der Trockenheit und in den Reben werden bereits Trauben geschnitten. Unterstützt wird das Herbstgefühl noch vom Temperatursturz, seit ewig langer Zeit tragen wir wieder einmal freiwillig lange Hosen. Am Sonntagmorgen betrug die Aussentemperatur noch 10° Grad, seit langer Zeit waren wir wieder einmal um die Heizung froh, die rasch im Womo für wohlige Wärme sorgte. Immerhin begrüsste uns strahlend blauer Himmel, nachdem es gestern Nachmittag doch immer wieder etwas geregnet hatte.

Das schöne Wetter nutzen wir für eine Wanderung zur Burgruine Hohrupf. Diese Ruine ist zuoberst auf einem Waldhügel über Murbach. Für den recht anstrengenden Aufstieg wird man mit ein paar kaum noch sichtbaren Mäuerchen belohnt, dafür gibt es aber sehr schöne Aussicht.

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Zurück beim Wohnmobil ging es schon wieder nach Hause, ein schönes Wochenende war schon wieder vorbei!

Salz und Fische

Salz und Fische

Tag 13: Damgan - Piriac-sur-Mer - Le Croisic - Saint-André-des-Eaux

Km: 118

Der heutige Tag war ziemlich trüb und kühl, aber immerhin kaum Regen.

Wir haben heute vor allem die Salzfelder bei Guérande besichtigt. Zuerst sind wir aber nach Piriac-sur-Mer gefahren, einem hübschen Städtchen und sind etwas durch die Gässchen gebummelt.

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Danach fuhren wir durch die Salzgewinnungsanlagen, die noch aktiv genutzt werden und haben natürlich Salz erstanden, das hier produziert wird.

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Als am Nachmittag etwas Regen fiel, haben wir uns entschlossen, das l‘Océarium in Le Croisic zu besuchen. Ohne allzu grosse Erwartungen sind wir zu den Aquarien gefahren und wurden sehr positiv überrascht. Die Anlagen sind sehr gepflegt, es gibt eine grosse Vielfalt an Fischen und anderen Meerestieren zu besichtigen. Am meisten beeindruckt hat uns das riesige Aquarium in dem verschiedene Sorten von Haien und Rochen ihre Runden drehen.

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Zum Übernachten sind wir in die Nähe von Saint-André-des-Eaux gefahren, wo wir in idyllischer Lage am Rande eines Naturschutzgebietes (Naturpark Briére) auf einer Rossweide platziert sind.

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UM DEN GOLF VON MORBIHAN

UM DEN GOLF VON MORBIHAN

Tag 12: Locmariaquer - Auray - Saint Armel - Sarzeau - Damgan

Km: 98

Auf unserem Übernachtungsplatz haben wir eine wunderbar ruhige Nacht verbracht. Es ist schon toll, wieviele solcher Plätze es gerade in Frankreich gibt, solange es keine Infrastruktur dazugehört, sind sie zudem meistens erst noch gratis.

Auf der Weiterfahrt haben wir einen Halt in Auray gemacht einem hübschen Städtchen, mit einer Kirche mit eindrucksvollem Inneren.

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Danach sind wir weiter auf die andere Seite des Golf von Morbihan gefahren, nach Saint Armel, einem kleinen Dorf am Golf. Das Interessante, nebst ein paar nicht mehr betriebenen Salzfeldern, ist eine Strasse auf eine Insel, die wohl nur bei Ebbe befahrbar ist. Ob sie dann ganz aus dem Wasser ist, wissen wir nicht, ein Auto haben wir auch nicht durchs Wasser fahren sehen.

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Als nächstes haben wir zumindest von aussen bei Sarzeau das Château Sucinio besichtigt, eine beeindruckende Anlage, deren ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurück reichen.

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In Damgan, einem kleinen Ort übernachten wir. Dangam besteht aus über 80% Zweitwohnungen, die jetzt noch praktisch alle leer sind, entsprechend ist es ruhig im Ort, auch die meisten Restaurant und Geschäfte sind noch geschlossen. Der lange Sandstrand noch praktisch menschenleer, in ungefähr einem Monat wird es wohl anders aussehen. So ist auch der Stellplatz auf dem wir übernachten noch fast leer. Einzig die Vögel sind schon da und warten auf ein paar Brosamen.

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Trübes Wetter

Trübes Wetter

Tag 10: Concarneau - Pont Aven - Plouhinec - Carnac - Locmariaquer

Km: 161

Der Tag begrüsste uns mit Regen. So blieb es auch praktisch den ganzen Tag trüb und nass, erst gegen Abend kam die Sonne hervor und wir begannen zu schwitzen.

Trotzdem sind wir nach Pont Aven gefahren und haben uns das Städtchen beschirmt angeschaut. Pont Aven ist bekannt, weil Paul Gauguin längere Zeit im Ort lebte und malte. Um ihn herum bildete sich eine ganze Künstlergruppe und eine Kunstschule. Daraus entstanden bis heute ganz viele Galerien, in denen Werke aller Art Stilrichtungen ausgestellt werden. Vermutlich herrscht in Pont Aven weltweit die höchste Galerie-Dichte, wohl in jedem zweiten Haus gibt es eine Galerie. Paul Gauguin hatte anscheinend dazumal das spezielle Licht in Pont Aven fasziniert. Davon war heute nichts zu spüren, trotzdem herrscht am Flüsschen entlang eine spezielle Atmosphäre, die Faszination ist irgendwie nachvollziehbar.

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Uns hat aber am Meisten ein Fabrikladen fasziniert, in dem es nichts als Sardinen und Thon zu allerlei Brotaufstriche und Saucen verarbeitet, gibt. Einerseits wegen der interessanten Kombinationen von Fisch mit Irgendwas, aber auch vom farbenfrohen Anblick im Laden, da könnte man glatt zum Maler werden.

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Wir sind dann weiter gefahren nach Plouhinec um eine Poterie (Töpferei) zu besuchen. Als wir einmal auf dem Weihnachtsmarkt in Kaysersberg waren, haben wir ein paar Kleinigkeiten an einem Stand mit schönen Tonsachen gekauft und sind mit dem Verkäufer ins Gespräch gekommen. Er erzählte uns, dass er aus der Bretagne komme, wo seine Frau die Töpferei betreibe und meinte wir sollen doch mal vorbeikommen. Das haben wir jetzt in die Tat umgesetzt, hatten eine interessante Unterhaltung, kauften 4 hübsche Schälchen, bekamen Löffel dazu geschenkt und je einen Anhänger für uns zwei. Zudem den Tipp, dass im Einkaufscenter im Nachbardorf frische Langusten Aktion seien und man die dort gleich kochen lassen kann. So gibt es jetzt zum Abendessen frische Langusten.

Auf der Weiterfahrt sind wird bei Carnac vorbeigefahren und haben die riesigen Megalithen Felder bestaunt. Beim grössten Feld stehen die Steine fast ein Kilometer lang in Reih und Glied.

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Übernachten werden wir direkt am Meer hinter einer Sanddüne bei Locmariaquer (spricht man genauso aus wie es geschrieben wird!), da gibt es einen Parkplatz extra für Wohnmobile. Ganz in der Nähe kann man zudem einen grossen Dolmen (etwa 24m lang, halbrund bestaunen).

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Das Abendessen war fantastisch, was braucht man mehr als eine Schüssel voll Krustentiere, Brot, Aioli und einen guten Wein.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden