Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Entracque

Entracque

Den heutigen Tag haben wir wie geplant gemütlich auf dem Campingplatz Valle Gesso verbracht. Der Campingplatz liegt in der Nähe der Ortschaft Entracque, eingebettet von schon recht ansehnlichen Bergen. Es handelt sich um einen recht einfachen Campingplatz, mit nicht sehr viel Infrastruktur, aber dafür in schöner Lage und einem grossen Schwimmbad. Die Plätze sind zwar etwas klein es gefällt uns trotzdem hier. Das Gebiet ist perfekt zum Wandern, gleich hinter Entracque beginnt der Naturpark "Seealpen". Allerdings ist es uns für grössere Unternehmungen zu heiss - wobei auf dem Campingplatz ein angenehmer Wind weht.

Für einen Spaziergang nach Entracque hat es dennoch gereicht, die Ortschaft stellt sich als schmuckes Städtchen heraus, mit allerhand interessanten Geschäften zum etwas Stöbern und Einkaufen. Unter Anderem fand in unserem Rucksack, der zunehmend schwerer wurde, frische Pasta, Wein und Käse aus der Region Platz. Schlussendlich auch noch ein "Bodi-Beer", einem Bier gebraut mit Bergkartoffeln, eben "Bodi", das durchaus trinkbar ist.

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Das ganze Städtchen wirkt sehr gepflegt, der Tourismus hinterlässt wohl seine positiven Spuren. Eine eindrucksvolle Kirche (eine von mehreren) gehört ebenfalls zum Ortsbild

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Am Abend haben wir dann bei einem milden Abendklima ein feines 1. Augustmenü genossen.

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Morgen wollen wir eine kleine Wandertour unternehmen, bei den vorausgesagten Temperaturen von gegen 34° wird es wohl nicht allzu weit gehen, wobei bisher die Temperaturen gut auszuhalten waren, dank dem Wind der jeweils am Nachmittag aufkommt. 

Klo-Kassette und Gerüche

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Ein Bericht über meine bisherigen Erkenntnisse zum Thema Klo-Kassette und unangenehme Gerüche.

Eigentlich ein nicht sehr appetitliches Thema und trotzdem immer wieder heiss diskutiert. Die Toilette im WoMo.

Es soll ja Leute geben, welche die eigene Toilette nicht nutzen, weil das Entsorgen nicht zu den angenehmen Pflichten gehört und darum nur auf Campingplatz-Toiletten gehen. Da wir aber nur im Ausnahmefall auf dem Campingplatz sind und viel lieber frei irgendwo sind, nutzen wir die Toilette zwangsweise – zudem empfinden wir es doch angenehmer auf dem eigenen stillen Örtchen zu sitzen.

Dementsprechend war von Anfang an das Thema welche Zusätze kommen in die Toilette und was kann man sonst noch so tun.

Als erstes kam von Anfang an eine SOG zum Einsatz. Damit entschärft sich das Thema Geruch schon ganz fest, allerdings im Sommer bei heissen Temperaturen , wenn die Kassette nicht täglich geleert wird geht es doch nicht ganz ohne Geruch ab (ev. Sind auch einfach unsere Nasen zu empfindlich), spätestens aber beim entleeren ist es definitiv nicht mehr appetitlich. So haben wir uns also zuerst mal mit den klassischen chemischen Zusätzen beschäftigt und ganz brav das teure Spezial-Klopapier gekauft. Nebst den Kosten hat uns das auch sonst nicht überzeugt, die Chemie soll nicht wirklich gesund für die Kläranlage sein und der Geruch war auch nicht überzeugend, zwar besser als ohne Zusatz, aber auch nicht wirklich etwas für unsere Nasen. Dann habe ich gelesen, dass man mit Essig etwa das Gleiche wie mit dem Chemie-Zeugs erreicht, mit dem Unterschied, dass es eben keine Chemie ist und deshalb kein schlechtes Gewissen sein muss und des Weiteren normales Klo-Papier genutzt werden kann, von den Kostenersparnissen ganz zu Schweigen. Tatsächlich funktioniert das mit Essig ebenfalls sehr gut, nur der Geruch ist halt immer noch teilweise da, aber aus unserer persönlichen Sicht riecht es eher besser als mit dem Chemie-Zeugs. 

So waren wir mit Essig unterwegs und mehr oder weniger zufrieden, bis ich auf ein Inserat gestossen bin, in dem eine Firma (Solbio) ihr neues Produkt einer Sanitärflüssigkeit angepriesen hat. Ihr Produkt mit zwei Geschmacksrichtungen solle die Gerüche unterbinden, es solle einen angenehmen Geruch haben, biologisch abbaubar usw.  (Auszug aus der Beschreibung):

  • Biologisch, sehr leistungsstark und pur Natur

  • Enthält eine äußerst wirtschaftliche Formel

  • Verhindert allerlei unangenehme Gerüche

  • Baut Abfallstoffe und Toilettenpapier ab und ermöglicht die einfache Entleerung des Behälters

  • Hält Ihre Toilette und Ihr Behälter sauber und frisch

  • Hat einen Reinigungs- und Sterilisierungseffekt auf Ihre Toilette und deren Zubehörteile

  • Ohne Chemikalien oder synthetische Stoffe

  • Vorzugsweise alle 3 oder 4 Tage wechseln

Das Ganze in einem praktischen Beutel mit einem Dosierer und erst noch kostenfreie Lieferung. Da ich von Grunde auf neugierig bin habe ich je einen Beutel bestellt und inzwischen ist der "Original" Beutel nach gefühlten unzähligen Kassettenfüllungen bald leer.

Das Fazit: wunderbar, weder in der Toilette noch beim Entleeren gibt es noch die unangenehmen Gerüche (ausser wenn es mal extrem warm ist und die Kassette 3 oder 4 Tage nicht geleert wird, dann kann es ein leichtes Müffeln geben, aber kein Vergleich mit der Chemie oder dem Essig), ansonsten ist ein angenehmer Duft nach Eukalyptus und Kiefern (beim Original) wahr zu nehmen. Zersetzt wird der Inhalt der Kassette auch innert kürzester Zeit, auch das normale Toilettenpapier. Somit hat der Solbio-Beutel seinen fixen Platz im WoMo gefunden. Falls es dann wieder einmal aus dem Grauwassertank müffelt werde ich auch da ein bisschen Solbio reinschütten und schauen ob es wirkt.

Falls sich jemand dafür interessiert: http://www.getsolbio.com/de/

Der Kauf

Kurz nach der Rückkehr unserer zweiten Reise war der Entscheid gefällt. Wir kaufen uns ein Wohnmobil.

Mit unserem zweimaligen Vermieter, Forster Wohnmobile Gmbh, waren wir uns ziemlich schnell handelseinig, dass wir ein Mietmodell der Mietflotte 2014 übernehmen werden.

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Am Suisse Caravan Saloon 2013 konnten wir unser zukünftiges Wohnmobil, (Chausson Flash 614) frisch ab Werk ausgeliefert das erste Mal anschauen.

Nun heisst es bis Oktober 2014 warten. Die Zeit überbrücken wir mit fleissig Informationen sammeln und Reiseführer lesen.

 

Die zweite Wohnmobilreise

Nach dem Erfolg unserer ersten Reise, war schon fast klar, dass wir uns ein Wohnmobil kaufen. Zur "Sicherheit" und auch um noch ein anderes Modell zu testen, machten wir im September 2012 unsere zweite zweiwöchige Reise.

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Unser Mietfahrzeug war dieses Mal ein Vollintegrieter Bavaria IG60.

Eigentlich wollten wir Belgien bereisen, allerdings waren die Wetterprognosen dermassen schlecht, dass wir uns kurzentschlossen entschieden, südwärts zu fahren. So führte uns unsere Reise via Piemont, Côte d'Azur in die Provence und Camarque.

Fazit:

Wohnmobilreisen ist unser Ding, der Bavaria nicht. Der Chausson Flash 26 hat uns wesentlich besser gepasst.

 

Die erste Wohnmobilreise

Nachdem wir im Herbst 2011 am Suisse Caravan Saloon waren, um ein paar Wohnmobile mal etwas näher anzuschauen, war für uns klar, dass wir zumindest mal einen Versuch machen wollen.

Nach einiger Recherche, fiel die Wahl auf einen Teilintegrierten: Chausson Flash 26. Ein Vermieter, wurde mit Forster-Wohnmobile GmbH in der Nähe auch gefunden.

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So ging es im Juni 2012 also auf unsere erste Reise. Sie führte uns nach Ostdeutschland (Erzgebirge, sächsische Schweiz, Dresden und Berlin). Wir waren zwei Wochen unterwegs und haben wunderschöne Ferien verbracht.

Bei der Abgabe des Wohnmobils hat meine Frau gemeint, am Liebsten würde sie das Gefährt gleich behalten.

 

Wie alles begann....

Die Idee einmal mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein bestand schon länger.

Konkretisiert hatte sich das Ganze in den letzten Norwegen Fischerferien im Sommer 2011. An einem wunderschönen Platz mitten in der Wildnids stand ein Wohnmobil. Am Abend als wir zurück in unser Blockhaus fuhren, konnten die Leute einfach mit dem Wohnmobil an dem wunderschönen Platz stehen bleiben.

Das war übrigens hier (mitten in Norwegen, in der Nähe des Femundsees)

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Warte kurz, während wir den Kalender laden