Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Heimreise

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So richtig schön wurde der letzte Strandtag leider nicht. Es war meistens bedeckt und etwas Wind blies auch noch, insgesamt recht kühl. So nutzen wir den Tag nebst etwas Strand zum Lesen und etwas Womo-Innenreinigung. Gegen 17:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Hafen von Porto Torres. Da wartete bereits Batman auf uns um uns über‘s Meer nach Genau zu transportieren.

Die Nacht war ähnlich wie bei der Hinfahrt, zwar etwas geschlafen aber kein erhohlsamer Schlaf, zu unbequemes Bett und zu laut war es für uns. In Genau ging es zügig ab den Schiff und auf die Heimfahrt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär abgesehen von einem ca. dreiviertelstündigem Stau vor dem Gotthardtunnel. Mitte Nachmittag waren wir zu Hause und es ging ans Auspacken.

kühl und windig

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Am Morgen war es richtig kühl, 11° zeigte das Thermometer noch an, entsprechend nutzen wir die Heizung, um eine angenehme Temperatur beim Frühstück zu haben. Wir verliessen das Agriturismo in Richtung Sassari. Unterwegs hatten wir uns zwei Bergdörfer vorgemerkt für einen Besuch. Beides mal mussten wir leider unverrichteter Dinge weiterfahren, weil wir schlichtweg keinen Parkplatz fanden.

Die Fahrt führte uns durch ausgedehnte Korkeichenwälder, die aktiv genutzt werden.

Unterwegs besuchten wir noch die wunderschöne Kirche Trinita di Saccargia, eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, als Überbleibsel einer Klosteranlage.

In Sassari deckten wir uns mit Lebensmittel ein, auch mit Dingen, die wir nach Hause mitnehmen. Danach fuhren wir in Richtung Stintino, um den Nachmittag am Strand zu verbringen. Allerdings blieb es dann beim Versuch mit dem Strand, der Wind wehte definitiv zu stark und es war trotz den 23° Grad mit dem Wind sehr kühl. Wir sind aber auf dem Parkplatz beim Strand geblieben, morgen sollte der Wind nicht mehr so stark wehen, zumindest am Abend war es schon deutlich besser. So hoffen wir auf einen letzten schönen Strandtag, bevor es am Abend auf die Fähre geht.

Windig

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Nach einer ruhigen und angenehm kühlen Nacht führte unsere Reise über unzählige Hügel und Kurven in Richtung Westküste.

Wie oft wunderten wir uns über die Interpretation der Verkehrsregeln, in der Situation fuhren wir ca. 80 km/h, bei signalisierten 50 km/h….

Wobei nach dem wir gestern in Arbus eine Fahrschule gesehen hatten, die ohne Blinker und Stopp bei einer entsprechenden Signalisation gefahren ist, wundert es nicht mehr viel. Auf alle Fälle interessieren nach ein paar Tage Sardinien Sicherheitslinien nicht mehr besonders, man muss sich ja den -Gepflogenheiten anpassen!  Einen Stopp machten wir, um das Städtchen Orosei zu besichtigen. Nicht nur wegen dem feinen Mittagessen, dass wir genossen, gefiel uns Orosei sehr gut, die Ortschaft macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck.

Als Tagesziel hatten wir den Strand von Berchida avisiert. An dem wunderschönen Strand, nach unserem Dafürhalten bis jetzt der schönste den wir auf Sardinien kennen, waren wir schon vor 4 Jahren. Dannzumal war das Meer total ruhig, heute gab es doch einige Wellen. Auch sonst ist wesentlich mehr los als vor 4 Jahren, es stehen deutlich mehr Wohnmobile auf dem Parkplatz, aber am weitläufigen Strand gibt es genügend Platz.

In der Nacht kam Wind auf, der uns ein paar Mal geweckt hatte, nebst dem Hundegebell, wir haben schon besser geschlafen. Der Wind blies auch tagsüber, nahm an Stärke sogar zu, unter anderem fiel unser Sonnenschirm dem Wind zum Opfer. So beschlossen wir gegen Abend einen anderen Übernachtungsplatz im Landesinneren zu suchen mit hoffentlich etwas weniger Wind. Auf der Karte entdeckten wir das Agriturismo Ertila in der Nähe der Ortschaft Mamone, mitten im Nirgendwo und fuhren dahin. Über unzählige Kurven führte die Strasse spektakulär durch die Berglandschaft, bis wir schliesslich auf der Hochebene auf ca. 900 Meter über Meer ankamen, wo das Agriturismo liegt.

Empfangen wurden wir vom freundlichen Besitzer und einem kalten Wind, in den letzten Tagen sind wir uns ganz andere Temperaturen als 12° - 13° gewöhnt. Dafür wurden wir aber mit einem feinen Nachtessen verwöhnt, bevor es eine hoffentlich ruhige Nacht gibt.

Abschied von der Westküste

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Die Nacht haben wir dann tatsächlich schlecht geschlafen, der Wind rüttelte am Wohnmobil und es war sehr heiss, am morgen früh zeigte das Thermometer immer noch 25° an. Etwas müde verliessen wir Torre die Corsari, nicht ohne noch beim namensgebenden Turm vorbeizuschauen und den grossen Sandstrand mit der riesigen Düne dahinter zu bestaunen.

Nach einem Stück der Küste entlang verabschiedeten wir uns von der Westküste und fuhren in Richtung Landesinneres.

Unser Zwischenziel war Villacidro, genauer gesagt der Wasserfall Sa Spendula, so wie es aussieht waren wir zur falschen Jahreszeit da, von Wasser war weit und breit nichts zu sehen wir mussten uns mit den Bildern begnügen.

Danach spazierten etwas durch Villacidro, die Ortschaft fanden wir aber nicht so attraktiv, das mag aber auch an den heissen Temperaturen von mittlerweile 30° gelegen haben. So fuhren wir bald weiter nach Barumini, um das dortige Gross-Nuraghe zu besichtigen, die Anlage Su Nuraxi soll eine der grössten Siedlungen sein auf Sardinien. An der Kasse zum Eintritt auf das Gelände erfuhren wir, dass die Besichtigung nur geführt möglich sei, bei der Hitze zu warten und dann dem Palaver eines Führers zuzuhören war nicht das was wir uns vorstellten. Entsprechend sahen wir die Nuraghe-Siedlung nur von aussen und fuhren weiter ins Landesinnere.

Durch sehr einsame Landstriche kamen wir zu unserem Tagesziel, dem Stausee Lago di Gusana auf ca. 650 Meter über Meer gelegen, war es doch recht angenehm kühl. Am Abend kühlte ein kleiner Regenguss noch etwas mehr ab, so dass wir auf eine angenehme Nacht hoffen.

Oristano und Torre dei Corsari

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Nach einer recht ruhigen Nacht, nur am Abend hat ein Hund sich vermutlich heiser gebellt, haben wir am Morgen den Strand von Is Arutas verlassen.

Als wir wegfuhren kamen uns ganze Autokolonnen entgegen, unter Tags war vermutlich ein rechtes Gewimmel. Wir fuhren zuerst für eine kleine Stadtbesichtigung nach Oristano.

Danach besuchten wir den kleinen Ort Marceddi, ein Fischereihafen und einer 900 Meter langen Brücke oder Staudamm über einen Meeresarm. Die Durchfahrt ist aber nur für „Dienstfahrten“ gestattet, aber mit dem Wohnmobil wären wir da eh nicht gefahren, auf der ganzen Strecke ist ein Kreuzen eines anderen Fahrzeuges nicht möglich.

Trotzdem wollten wir auf die andere Seite in Richtung Costa Verde. Das hiess in unserem Fall einen Umweg von einer knappen Stunde und ein paar recht abenteuerliche Strassen.

Unser Tagesziel war ein Parkplatz auf den Klippen bei dem Ort Torre dei Corsari, genannt nach einem der vielen alten Wachtürmen, die es auf Sardinien gibt.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit geniessen der schönen Aussicht, die am Abend mit einem prachtvollen Sonnenuntergang. Nach dem Eindunkeln kam plötzlich Wind auf, der ums Womo braust und es etwas schüttelt - mal schauen wie die Nacht wird.

Camping Is Arenas - Teil 2

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Am Mittwoch ging es weiter mit unserem geruhsamen Campingleben. Weiterhin war das Wetter sehr schön, blauer Himmel und Temperaturen um 27°. Am Mittwoch blies aber ein kräftiger Wind, entsprechend gab es ziemliche Wellen, trotzdem liessen wir uns das Baden nicht nehmen. Auf dem Campingplatz, der vom Strand durch eine Düne geschützt ist, merkt man vom Wind praktisch nichts, einzig die Brandung hört man als ständiges Hintergrundgeräusch. Am Abend haben wir uns wieder im Restaurant verwöhnen lassen mit sardischen Spezialitäten.

Im Gegensatz zu den letzten Nächten als die Temperatur doch auf angenehme ca. 17-18° Grad sank blieb es auf Donnerstag in der Nacht wieder deutlich über 20°. Dafür kann man jeweils schon am morgen früh draussen kurzärmlig und beinig das schöne Wetter geniessen. Nebst Lesen und Baden hat sich als weitere Unterhaltung das Kommen und Gehen auf dem Campingplatz als durchaus abwechslungsreich ergeben. Man sieht da allerhand verschiedene Leute, die ihre Fahrzeuge und Gerätschaften aufstellen. Die Einen kommen an und sind in ein paar Minuten eingerichtet, während andere sich abmühen, um einen genehmen Platz zu haben. Es ist wie beim Auto parkieren, die Einen können es und die Anderen halt nicht. Den Vogel abgeschossen hat ein deutscher Urlauber, der hat gestern einen halben Nachmittag versucht einen geraden Platz zu finden unterstützt von 2 Kollegen, hat dann für die Nacht am Wegrand parkiert und heute Morgen ging es wieder los. Wirklich beste Unterhaltung die geboten wird, schon Slapstick artig. Beim dritten Platz war dann anscheinend alles in Ordnung - auch so kann man natürlich seine Ferien verbringen. Ganz gut wurde uns etwas Unterhaltung geboten die Wellen waren heute nämlich nochmals deutlich grösser als gestern, es war zum Baden definitiv nicht geeignet.

Am Freitag waren die Wellen wieder etwas kleiner und wir konnten nochmals den Strand von is Arenas richtig geniessen, wie die ganze Woche bei schönem warmem Wetter. Am Abend liessen wir uns nochmals im Restaurant verwöhnen. Am Samstag haben wir zusammengepackt uns sind ein paar Kilometer weiter gefahren auf die Halbinsel Sinis an den Strand Is Arutas.

Der Strand gilt als einer der schönsten auf Sardinien und tatsächlich hat er uns auch gefallen. Im Gegensatz zu Is Arenas mit dem ganz feinen Sand ist er bei Is Arutas ganz feinkörniger fast weisser Kiessand und das Wasser schimmert in verschiedenen Blautönen. Wir haben den ganzen Tag am Strand verbracht, der noch recht gut besucht ist, in der Hochsaison wird es wohl ein rechtes Getümmel sein.

Die Nacht verbringen wir gleich hinter dem Strand auf dem Parkplatz.

Beim Einnachten konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang bewundern, leider etwas getrübt von den zahlreichen Schnaken, die hier anscheinend auf ihre Opfer warten.

Camping Is Arenas - Teil 1

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Die Überfahrt nach Sardinien verlief ruhig, ausser dass wir nicht gut geschlafen haben, unsere Rücken sind weichere Betten gewohnt. In Porto Torres ging das Ausschiffen rasch vonstatten, so dass wir um 8 Uhr morgens sardischen Boden unter den Füssen bzw. Räder hatten. Wir fuhren zuerst nach Sassari zum Einkaufen, in einem riesigen Einkaufscenter deckten wir uns mit Vorräten ein. Danach ging es via der Inselautobahn südwärts, bis wir bei Macomer abzweigten und weiter auf Nebenstrassen gefahren sind. In der Region von Cuglieri ist ein riesiges Gebiet einem Waldbrand zum Opfer gefallen, so schlimm es sein mag, es gibt aber auch bereits wieder neues Grün und faszinierende Farben.

Je näher wir unserem Ziel dem Camping Is Arenas kamen, desto mehr stieg die Temperatur an, um die Mittagszeit waren es bereits über 30°. Auf dem Camping wurden wir freundlich begrüsst und konnten uns einen Platz mitten im Pinienwald suchen. Wir waren schon vor 4 Jahren auf diesem schönen Camping, allerdings dannzumal fast allein, jetzt war der Platz schon am Mittag gut besucht, bis am Abend dann ziemlich voll. Am Nachmittag genossen wir ein erstes Mal das Meer, das Wasser ist wunderbar warm, ca. 25°.  Danach blieben wir beim Womo, etwas im Schatten, um uns von der Überfahrt zu erholen, zudem war es fast zu heiss, um noch viel zu unternehmen, es dürften wohl so gegen 34° gewesen sein.

Über die Nacht blieb es sehr warm, am Morgen um 6 Uhr zeigte das Thermometer immer noch 27° an. Trotzdem haben wir recht gut geschlafen, wohl auch wegen der vorherigen Nacht auf dem Schiff.

Am Tag stieg das Thermometer wieder auf ca. 32° an, am Morgen gab es sogar einige wenige Regentropfen der Himmel war bedeckt, eigentlich ganz gut, um sich anzugewöhnen.

Am späteren Nachmittag gab es noch ein Treffen mit einem Bürokollegen, der zufälligerweise zur gleichen Zeit seine Ferien auf Sardinien verbringt. Zum Nachtessen haben wir uns dann im Restaurant auf dem Campingplatz verwöhnen lassen.

Der Montag begann dann deutlich kühler, mit 21° Grad am Morgen und im Verlauf des Tages etwa 27°, zudem mit etwas Wind, der sehr angenehm durch den Pinienwald bläst. Wie den Sonntag verbrachten wir den Montag recht gemütlich mit etwas Baden und Lesen - Erholung pur.

Auch den Dienstag verbrachten wir nicht viel anders als den Montag, langweilig wurde es uns bisher beim Nichtstun nicht. Wobei Nichtstun auch nicht ganz stimmt, Coni macht brav ihre Übungen, um die Muskulatur nach der OP wieder zu stärken. Ums Wohnmobil herum gibt es auch immer etwas zu tun etc. Interessanterweise weist der Schrittzähler bis am Abend immer eine ansehnliche Zahl Schritte aus, also ist es doch so etwas wie Aktiv-Urlaub.

zur Fähre

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Auf dem Monte Ceneri haben wir recht gut geschlafen, obwohl die Betonstrasse leider gut hörbar ist. Am Morgen nahmen wir es sehr gemütlich, wir mussten ja nur bis am Abend in Genua sein, ca. 3 Stunden Fahrzeit. So sind wir als zweitletztes Wohnmobil vom Stellplatz losgefahren - und es standen über Nacht doch einige Wohnmobile und Van herum. Schön wenn man so viel Zeit hat. Gespannt sind wir in Richtung Zoll in Chiasso gefahren, ob es da allenfalls Kontrollen wegen Corona gibt, aber da scheint sich niemand dafür zu interessieren. Um Mailand herum hatte es wie immer ziemlich viel Verkehr. Um noch etwas Zeit zu überbrücken haben wir Voghera einen Besuch abgestattet, Voghera ist eine Provinzstadt in der Nähe von Pavia mit ca.40‘000 Einwohner. Allzu viel ist da nicht los, es gibt ein paar schöne Strassenzüge, mitten in der Stadt einen grossen Platz mit einer eindrücklichen Kirche, die leider nicht zu besichtigen war

In einem kleinen Café haben wir etwas gegessen, bevor wir weiter in Richtung Genua fuhren. Etwas vor Genua gab es eine Stauwarnung, weil wir eh viel zu früh waren, sind wir ab der Autobahn und haben uns auf viel befahrenen Strassen in Richtung Hafen von Genua gekämpft. Beim Eingang zum Hafen wurden dann die Tickets überprüft, bevor wir weiterfahren durften, nach etwa 50m wurden die Tickets schon wieder verlangt und dazu der Personalausweis. An der nächsten Station wurden die Tickets nochmals überprüft und angewiesen zu welchem Gate wir fahren sollen. Da gab es nochmals eine Überprüfung, dazu wurde auch das Covid-Zertifikat geprüft. So stehen wir jetzt also bestens überprüft vor der Fähre bereit zum Einschiffen. Da wir viel Zeit hatten und das Personal sehr freundlich war ist alles eh kein Problem. Mittlerweile können wir uns an das angesagte warme Wetter auf Sardinien gewöhnen, in Genau sind es aktuell 27° Grad.

Camping Leben

Camping Leben

Am Dienstag habe ich mich mit dem Shuttlebus in Richtung Tremalzo fahren lassen, derweil Coni nach Arco fuhr.

Der Tremalzopass und die Abfahrt nach Pregasina ist immer wieder toll. Zwar fahrtechnisch nicht sehr spannend aber die Aussicht unterwegs ist doch unbeschreiblich schön.

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Am Mittwoch fuhren wir mit Velo nach Arco auf den Markt und dann weiter nach Dro. Eigentlich wollten wir noch den Lago Cavedine umrunden, es war uns aber zu heiss und so richtig in Form für längere Veloausflüge sind wir auch nicht. Darum gab es eine abgekürzte Runde.

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Der Donnerstagmorgen begann kühl und bedeckt mit etwas wenig Regen. Eine durchaus willkommene Abwechslung zu den sonst so hohen Temperaturen. Als es etwas aufklarte sind wir mit dem Velo zur Cascata Varone gefahren. Der Bach hat sich da in den letzten 20‘000 Jahren eine eindrückliche Schlucht in die Felsen gefressen. Am Nachmittag sind wir dann das einzige Mal im See baden gewesen - es war doch noch ziemlich kalt.

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Den Freitag habe ich für eine zweite Bike Tour genutzt. Mit dem Bike Shuttle ging es bis zum Refugio Graziani, von daher sind es dann „nur“ noch 400 Hm bis auf den Monte Altissimo die Nago, der Schotterweg hoch ist aber ziemlich steil und trotzdem, dass man bei 1650 Meter über Meer startet war es ziemlich heiss und schweisstreibend. Die Aussicht von ganz oben 2050 Meter ist aber grandios. Die anschliessende Abfahrt geht ziemlich in die Arme und Hände - die Bremsen werden ziemlich gut gebraucht.

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Monte Brione

Monte Brione

In der Nacht begann es wie vom Wetterbericht vorher gesagt etwas zu regnen. Am Morgen war es dann noch bedeckt und kühl, also kein Grund um früh aufzustehen. Gegen Mittag drückte dann vermehrt die Sonne durch die Wolken und wir machten uns auf den Weg auf den Monte Brione. Eigentlich inmitten der hohen Berg nur ein kleiner Hügel, der es aber in sich hat. Der Fussweg führt immer entlang der Felswand mit grossen Stufen steil nach oben.

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Es wurde schnell wärmer und wir schwitzten, wurden aber mit fantastischer Sicht auf den Gardasee belohnt.

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Verschiedentlich kommt man an alten Bunkeranlagen vorbei.

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Von der obersten Bunkeranlage hat man dann eine wunderbare Rundsicht von Torbole bis Riva del Garda.

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Für den Abstieg wählten wir dann einen Weg durch die Olivenhaine, nach 2 Stunden kamen wir wieder recht müde zurück und genossen den Rest vom Tag beim Womo.

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PlampiTag

PlampiTag

Wir nahmen es heute sehr gemütlich. Im Verlauf des Morgens fuhren wir mit dem Fahrrad ins Zentrum von Riva und spazierten zu Fuss durch die Gässchen von Riva. Jetzt in der Hochsaison sind auch am Sonntag sämtliche Geschäfte geöffnet, dem Shoppen steht also nichts im Weg. Nebst shoppen war auch sonst für Unterhaltung gesorgt, es gab allerlei zu Bestaunen und eine Strassenmusik spielte echt gute Bluesmusik.

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Als wir am Nachmittag zurück zum Campingplatz fuhren, war am See ein rechtes Gewusel am Lande und auf dem Wasser. Für die Windsurfer tolle Verhältnisse, es wehte ein recht kräftiger Wind.

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Am Abend sind wir ins "alla Grotta" gefahren, ein echter Tipp für alle die gerne gutes Fleisch essen, für uns natürlich besonders sympathisch, dass das "alla Grotta" von einem Schweizer Ehepaar geführt wird.

Nach Riva del Garda

Nach Riva del Garda

Am späten Abend waren es gestern draussen immer noch über 25° warm. Weil kein Lüftchen ging brachten wir die Wärme auch nicht aus dem Wohnmobil heraus, so versuchten wir bei etwa 28° Innentemperatur zu schlafen. Kurz nach Mitternacht begann es dann leicht zu regnen, das heisst die Dachfenster fast zu machen, damit wurde es natürlich drinnen auch nicht unbedingt besser. Erst gegen Morgen, gab sanken die Aussentemperaturen auf ca. 19° und mit offener Türe und Dachfenster wurde es auch innen angenehmer. Fazit der Nacht, wir haben auch schon besser geschlafen, zumal die nahe Strasse auch zu hören war. Aber wir haben ja eine Woche Ferien vor uns, ohne grosse Pläne, da wird die Erholung schon nicht zu kurz kommen.

Am späteren Morgen sind wir weitergefahren und wurden herzlich verabschiedet. Via Autobahn fuhren wir bis Brescia, unterwegs gab es diverse Staus.

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Nach Brescia fuhren wir ab der Autobahn in Richtung Lago d‘Idro, auch immer noch mit viel Verkehr und zwischendurch Stau, sowie einigen ziemlich schwach beleuchteten Tunnes.

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Am Idrosee wurde es dann deutlich besser, ab der Strasse hat man eine tolle Sicht auf den See, Schade nur, dass es kaum Haltemöglichkeiten gibt.

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Nach dem Idrosee fuhren wir in Richtung Ledrosee, eine recht spektakuläre Strasse ein enges Tal oder eher Schlucht hoch zum Ledrosee.

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Der Ledrosee liegt wunderbar eingebettet zwischen den Bergen, jetzt am Wochenende belagert von vielen Leuten.

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Am Nachmittag kamen wir auf dem Camping Brione in Riva del Garda an, wo wir eine Woche bleiben werden.

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Mit dem e-Bike fuhren wir noch nach Torbole rüber, um den Bike-Shuttle für Dienstag zu buchen und noch bei Mecki einen Welcome- Gardasee-Apéro zu nehmen.

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Einfache eine tolle Gegend der Gardasee, auch beim wohl etwa 15 Besuch fasziniert mich der See und die Berge herum immer noch.

Bergamo

Bergamo

Auf dem Parkplatz vor dem Stellplatz haben wir ruhig übernachtet, da wir sowieso keine Infrastruktur vom Stellplatz benötigten ging das gut und kostenlos. Für heute hatten wir den Besuch von Bergamo geplant. Da wir ja Zeit haben, fuhren wir quer durchs Land und liessen die Autobahn „links“ liegen. Der Start begann damit, dass wir uns ins Verkehrsgewühl von Como stürzten, ideal um sich an die italienischen Fahrverhältnisse zu gewöhnen. Die Strecke von Como nach Bergamo erwies sich als nicht allzu attraktiv, man fährt sehr viel durch bebautes Gebiet, ein paar Kleinode dazwischen gäbe es aber doch. Besonders gut gefallen hat uns Brivio an der Adda. Da haben wir einen kleinen Bummel durch das Städtchen gemacht, mit einer recht imposanten Burg.

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In Bergamo sind wir auf den Stellplatz gefahren, der etwas ausserhalb des Zentrums liegt. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und gut beraten. Direkt vor dem Stellplatz fährt der Bus in die Innenstadt, praktischerweise bekommt man das 24 Stunden-Ticket direkt beim Betreiber des Stellplatzes.

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In die Altstadt hoch sind wir mit dem kleinen Bähnlein gefahren, das ziemlich steil hoch führt.

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Die Altstadt ist wirklich sehr sehenswert, insbesondere der grosse zentrale Platz und die diversen Kirchen.

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Vor allem die Basilika und der Dom, gleich nebeneinander, sind sehr sehenswert. Vor allem die Basilika ist richtig prunkvoll, verziert und verschnörkelt, eigentlich nicht unser Geschmack, aber in der Ausführung doch sehr eindrucksvoll.

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Bei 30° am Schatten war das Sightseeing recht anstrengend, aber es gibt ja genügend Möglichkeiten für eine Pause oder Zwischenverpflegung

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Auf dem Rückweg zum Stellplatz haben wir dann noch eine kleine Busodysse gemacht, Dank 24 Stunden Ticket aber kein Problem. Wer kann schon wissen, dass der Bus Nummer 5 mit genauer Bezeichnung 5A-F in ziemlich unterschiedliche Richtungen fährt….

Zum Abendessen gingen wir in die kleine Bar, die zum Stellplatz gehört und haben sehr gut gegessen und die regionalen Weine sind auch nicht zu verachten.

Nebel, Sonne, starker Wind, Stau und Schnee

Nebel, Sonne, starker Wind, Stau und Schnee

Nebel, Sonne, starker Wind, Stau und Schnee haben wir heute auf unserer "abwechslungsreichen" Heimfahrt erlebt. Dadurch wurde die Fahrt eine Stunde länger als geplant, aber wir sind Wohlbehalten zu Hause angekommen.

Am Morgen begann es mit dichtem Nebel und weiss gefrorenen Feldern. Ziemlich mühsam zum Fahren, wenn man sich eh nicht auskennt.

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Gegen Mailand hin riss dann der Nebel auf und es war strahlend schönes Wetter mit klarer Luft, so schön haben wir die Gegend um Mailand noch nie erlebt, schon ein Stück vor Mailand konnte man im Hintergrund die verschneiten Alpen sehen.

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Kurz vor der Grenze gab es dann den ersten Stau, direkt vor einer Zahlstelle gab es einen Unfall, mit einem Lastwagen und einigen beteiligten PW, von den 3 Spuren war genau noch eine befahrbar. Der nächste Stau war dann am Zoll, nur eine Fahrbahn geöffnet und die Zöllner machten ziemlich viel Kontrolle. Interessanterweise mussten wir mit dem Wohnmobil noch nie anhalten - auch dieses mal nicht, obwohl man ja allerhand Platz hätte… tatsächlich hätten wir etwas zu viel Fleisch dabei gehabt (Parma-Schinken und Salami).

Ab Mailand kam immer stärkerer Nord Föhn auf, zwar brachte der schönes Wetter, zum Fahren war es aber sehr unangenehm, zwischendurch gab es starke Böen, die das Womo schüttelten.

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Eine Böe auf der Monte Ceneri Nordampe war dermassen stark, dass der Rückspiegel durch den Wind halb eingeklappt wurde. Nach Biasca war es dann etwas angenehmer zum Fahren, dafür kamen wir dem Nebel und Schnee näher. Vor dem Gotthard war dann der nächste Stau aber irgendwann schafften wir es dann auch durch die Röhre. Auf der Nordseite empfing uns dann der Winter, aber zum Glück nicht schlimm.

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Der Rest der Heimfahrt verlief dann problemlos.

Nordwärts

Nordwärts

Den Sylvester haben wir gut hinter uns gebracht, um 23:30 Uhr sind wir Schlafen gegangen, der Schlaf wurde zwar noch etwas verzögert, weil es um Mitternacht noch etwas Geknalle gab, danach war es aber ruhig. Am Morgen sind wir nordwärts gefahren, um vorwärts zu kommen haben wir die Autobahn in Richtung La Spezia und dann Parma genommen. Quer durch den Appenin ist das eine ziemlich kurvige Angelegenheit.

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Auf der Ostseite des Gebrigszuges empfing uns dann der Nebel. Trotzdem sind wir da querfeldein über schmale Strässchen in Richtung Castell‘ Arquato gefahren.

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Es handelt sich bei Castell‘ Arquato um einen kleinen aber sehr gepflegten Ort, mit vielen schönen Häusern und einer Burg, bei der man auf den Turm steigen kann, von dem man eine schöne Übersicht hat. Zudem gibt es mehrere Parkplätze auf denen man mit dem Wohnmobil übernachten kann.

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Sylvester am Meer

Sylvester am Meer

Am letzten Tag im Jahr sind wir noch etwas durch das Hinterland gegondelt. Über schmale Strässchen ohne viel Verkehr kamen wir durch hübsche Dörfchen und konnten uns an der abwechslungsreichen Landschaft kaum satt sehen.

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Am Nachmittag kamen wir in Marina di Pisa an, wo wir auf einem Parkplatz direkt am Meer übernachten. Es war so schön warm, dass man an der Sonne ohne Jacke die Wärme geniessen konnte.

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Die Sonne verabschiedete sich standesgemäss vom Jahr 2018 mit einem schönen Sonnenuntergang.

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Unser schon fast traditionelles Sylvester Fondue haben wir recht rasch gegessen, in der Nacht wurde es recht kühl und etwas Wind kam auf.

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Bolgheri

Bolgheri

Am Morgen sind wir ins nahe gelegene Naturschutzgebiet marschiert. Ein wilder einsamer Wald hat uns gut gefallen, zumal wir da etwas vor dem Wind geschützt waren, der am Morgen anfing zu blasen.

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Nachdem anstrengenden Rückweg dem Sandstrand entlang sind wir weitergefahren.

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Unser nächstes Ziel hiess Bolgheri. Das war für uns ein völlig unbekannter Ort, drauf gekommen sind wir nur durch eine Flasche Wein. Das ging so: in Volterra haben wir in einer Weinbar einen Apéro getrunken, andere Gäste die hereinkamen wollten verschiedene Weine probieren und bekamen einen Chianti, einen Chianti Classico und einen Bolgheri vorgesetzt. Als wir am nächsten Tag im Laden standen um unsere Vorräte aufzubessern, stand ich recht ratlos vor der Weinauswahl, bis mir der Name Bolgheri auffiel. Die Rebsorten Kombination tönte interessant, als fand eine Flasche den Weg ins Wohnmobil.

Am Abend gab es ein feines Essen mit einem Wein aus Bolgheri, der uns sehr mundete. Die Nachforschungen im Internet ergaben, dass Bolgheri eine kleine Ortschaft ganz in der Nähe ist und nur der Wein aus dem Ort eben diesen Namen tragen darf. Der Name Bolgheri stammt übrigens davon, dass bulgarische Söldner in früheren Zeiten in dem kleinen Ort einquartiert wurden. Darum sind wir auf die Idee gekommen nach Bolgheri zu fahren und uns da etwas umzuschauen, zumal es da einen Parkplatz geben soll auf dem man Übernachten darf.

Zuerst mussten wir uns unterwegs etwas Nachschub an Wasser besorgen.

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Etwas hinter der Küste wird die Landschaft von Olivenhainen und Reben geprägt, immer wieder gibt es auch Pinien- oder Zedernalleen zu bestaunen.

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Bei unserer Ankunft überraschte uns ein rechtes Verkehrspuff, anscheinend waren wir nicht die einzigen Touristen die nach Bolgheri kamen.

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Das Örtchen ist wirklich sehr klein, praktisch in jedem zweiten Haus ist entweder ein Restaurant oder dann eine Weinhandlung. Trotzdem und auch obwohl es ein richtiges Gewimmel von Menschen war, hat es uns gefallen, das mag durch aus auch am feinen Essen gelegen haben, das wir in einer hübschen Osteria genossen. Zudem wurden wir noch mit einem tollen Sonnenuntergang beglückt.

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Ans Meer

Ans Meer

Bei sehr schönem Wetter und angenehmen Temperaturen von ca. 12° Grad fuhren wir quer durch das Land in Richtung Follonica. Gleich nach Volterra zauberte das Sonnenlicht wunderschöne Farben in die auch sonst schon schöne Landschaft. Ein richtiger Augenschmaus der sich uns darbot.

 

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Auf unserer Fahrt kamen wir durch das Valle del Diavolo. Der Name kommt von der aktiven vulkanischen Tätigkeit, anscheinend brodelt dicht unter der Oberfläche Magma, was sich an der Oberfläche durch heissen Dampf bemerkbar macht. Das haben sich die Leute schon lange nutzbar gemacht, in Lardello steht das älteste Geothermie-Kraftwerk von Europa. Die Gegend ist übersät von Kühltürmen und Röhren, nicht unbedingt eine Augenweide, aber doch viel besser als, wenn die Kühltürme zu Atomkraftwerken gehörten, für was wir sie zuerst hielten.

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Unterwegs kamen wir an Massa Marittima vorbei, wo wir eine kleine Pause einlegten um den Ort zu besichtigen. Leider war der eindrucksvolle Dom geschlossen, dafür wurden wir mit einem ersten Blick auf das Meer entschädigt.

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Durch Follonica haben wir eine Runde gedreht, nebst dem, dass wir keinen Parkplatz fanden hat das was wir sahen uns eh nicht überzeugt, also fuhren wir gleich weiter zu unserem geplanten Übernachtungsplatz, ausserhalb von Follonica, praktisch direkt am Meer.

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Im Sommer wird hier ein rechter Rummel sein, jetzt waren am Tag ein paar Spaziergänger unterwegs und nach dem Eindunkeln sind wir ganz alleine.

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San Gimigiano–Volterra

San Gimigiano–Volterra

Heute haben wir uns auf den Weg nach San Gimigiano gemacht. Bei unserer letzten Toskana / Sardinien Ferien sind wir bereits bei San Gimiginano vorbeigekommen, mangels Parkplatzes aber weitergefahren. Nach dem Kartenstudium ist mir ein Parkplatz ganz in der Nähe der Altstadt aufgefallen, der verheissungsvoll aussah. Das Problem bei den offiziellen Parkplätzen ist, dass überall ein Verbot für Wohnmobile steht. Auf der Fahrt in Richtung Florenz und weiter wurde es immer wärmer, auch die Sonne zeigte sich durch die Wolken. In San Gimigiano waren dann angenehme 12°, mit der Sonne wurde es richtig warm.

Im zweiten Anlauf fand ich auch den angestrebten Parkplatz, genau noch ein Platz war für uns frei. So Stand dem Besuch von San Gimigiano nichts mehr im Wege. Auch jetzt mitten im Winter hatte es erstaunlich viele Touristen, die Stadt ist aber auch sehenswert, nicht nur wegen den imposanten Türmen.

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Die Temperaturen waren so angenehm, dass wir draussen einen kleinen Imbiss genossen.

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Der Dom ist nicht nur von aussen eindrucksvoll, innen zieren Fresken die ganze Kirche.

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Am späteren Nachmittag fuhren wir dann weiter ins nahe gelegene Volterra, auf dem da vorhandenen Stellplatz verbringen wir die Nacht. Beim Eindunkeln machten wir noch einen Bummel durch Volterra, durchaus auch eine schöne Stadt, aber halt etwas schwierig im direkten Vergleich, wenn man vorher in San Gimigiano war. Aber der Hauptplatz mit dem grossen Christbaum und der Beleuchtung hat durchaus auch seinen Reiz.

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Die erstanden Köstlichkeiten müssen alle probiert werden.

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Busprobleme in Modena

Busprobleme in Modena

Wir haben wunderbar geschlafen und den Morgen etwas verbummelt. An der Rezeption erkundigten wir uns nach den Busverbindungen in die Stadt und bekam von der netten Dame Auskunft inkl. einem Fahrplan mit den Abfahrzeiten (es gibt 3 Fahrpläne, ein „normaler“, einer für die Schulferien und einer sonst irgendwie), den jetzt gültigen Fahrplan hat sie markiert.

Pünktlich sind wir um die Mittagszeit zur Haltestelle gelaufen, nur kam da kein Bus, auch nach einiger Warterei war weit und breit kein Bus. In der nahen Apotheke fragten wir ob der Fahrplan nicht stimme, die Dame in der Apotheke meinte doch der sei schon richtig, das nütze uns aber nicht viel (vielleicht wusste es ja der Bus nicht…). Die Dame meinte noch wir sollen zum nahen Einkaufszentrum laufen, da würden verschiedene Buslinien sein. Das haben wir dann auch gemacht, kurz vor wir dort waren sahen wir tatsächlich einen Bus fahren. Angekommen an der Haltestelle sollte gemäss dem Fahrplan schon bald der nächste Bus fahren, das meinten wohl auch die vielen anderen Leute die warteten. Die nächsten zwei Abfahrzeiten verstrichen ohne Bus, nicht nur wir wurden etwas unruhig, aber irgendwann kam dann tatsächlich ein Bus. Weil der Ticketautomat im Bus defekt war fuhren wir halt schwarz - gut gab es keine Kontrolle.

Endlich in der Stadtmitte angekommen, besuchten wir zuerst die Markthalle und deckten uns mit allerhand feinen Sachen ein.

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Dann besichtigten wir den Dom von aussen und innen, gerade in dem Moment als die Sonne etwas durch die Wolken schien und den Dom beleuchtete.

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Die Altstadt von Modena ist sehr schön, es gibt ein paar grosse Plätze die von eindrucksvollen Bauten umringt sind, den Strassen entlang führen zum Teil Arkaden in denen es sich im Sommer im Schatten gut bummeln lässt. Heute war es etwas kalt zum Bummeln ca. 4° zeigte das Thermometer an.

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Am Abend warteten wir noch bis die Weihnachtsbeleuchtung angeschaltet war und gingen dann zur Haltestelle wo der Bus abfahren sollte, der uns zurück zum Wohnmobil bringen sollte. Inzwischen lag dicker Nebel über der Stadt, die das Warten auf den Bus ungemütlich machte, weil „natürlich“ zur Zeit, gemäss Fahrplan, weit und breit kein Bus zu sehen war. Nach etwa 20 Minuten warten haben wir aufgegeben und sind zum nächsten Taxistand gegangen und haben uns zum Wohnmobil chauffieren lassen.

Fazit vom Tag: Modena hat uns gut gefallen, im Sommer wohl eine tolle Stadt zum etwas Bummeln - auf den Busfahrplan sollte man sich wohl aber nicht verlassen!

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