Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Nationalfeiertag

Nationalfeiertag

Gestern Abend haben wir erfahren, dass heute der 12. Oktober der Nationalfeiertag in Spanien ist. Der Tag geht auf die Entdeckung von Amerika durch Christoph Kolumbus zurück, der anscheinend am 12. Oktober 1492 in Amerika gelandet sein soll. Darum wird der Tag auch in Amerika als Columbus-Day gefeiert, wenn man die Geschichte kennt ist das zumindest für Lateinamerika eigentlich kein Grund zum Feiern. Als Nationalfeiertag Spaniens wird der 12. Oktober offiziell seit 1918 gefeiert. Zum Glück wird der Tag aber in Spanien nicht so wie in anderen Ländern gefeiert, zumindest in den Touristenregionen sind die Geschäfte halbtags offen, wir wollten heute noch einkaufen gehen. Wobei wir das Problem mit Feiertagen kennen, an denen wir Einkaufen wollten, wie z. Bsp. am Tag der deutschen Einheit oder im Tessin am Josefstag und wir verwundert vor den geschlossenen Geschäften standen.

Nach dem Einkaufen sind wir am Nachmittag an den Strand und haben uns trotz der recht grossen Wellen nochmals ins Meer gewagt. Eigentlich recht warm, wenn man sich einmal überwunden hat. Gegen Abend sind wir wie viele andere Touristen und Einheimische bei El Arenal flanieren gegangen und haben feine Tapas gegessen. Vom Nationalfeiertag haben wir nichts weiter mitgekriegt, für uns ein Samstag wie jeder andere.

P1150111P1150112

Javea / Xabia

Javea / Xabia

Am Donnerstagabend waren wir recht müde, wohl vom Nichtstun und gingen dann recht früh schlafen. Allerdings wurde unsere Nachtruhe ein gute Stunde später vom Losgehen der Alarmanlage des Womo abrupt unterbrochen. Es wollte aber niemand einbrechen, es war nur der eine Magnetkontakt der abfiel und dadurch den Alarm auslöste. Es war derjenige, den ich gestern frisch angeklebt hatte, unter dem Eindruck das er nicht mehr gut hielt, ich habe dazu ein neues Klebeband genommen, von dem ich mir versprach das es besser hält. Jetzt weiss ich es besser! Zum Glück waren unsere Nachbarn eh noch wach und viele Leute sind ja sowieso nicht mehr auf dem Campingplatz.

Im Verlauf des Morgens haben wir uns dann auf den Weg in Richtung Javea / Xabia gemacht. Nochmals eine Autobahnfahrt, für den Rückweg wollen wir dann die Autobahnen meiden. Nicht nur weil es ein teurer Spass ist, sondern vor allem weil wir etwas vom Land sehen wollen. Die Autobahnfahrt von zu Hause bis nach Javea hat übrigens 151 Euro gekostet. In der Schweiz kostet die Jahresvignette 40 Franken und es gibt Leute die wegen dem Preis jammern.

In Javea angekommen haben wir Quartier auf dem Campingplatz El Naranjal bezogen.

P1150107

Zum Abendessen sind wir zu unseren Freunden ins Chalet Suizo geradelt. Wir haben wie wir es gewohnt sind sehr gut gegessen, halt mit dem kleinen Wermutstropfen, dass wir ja eigentlich nicht wegen guter Schweizer Küche in Spanien sind.

P1150108

Strandtag geplant

Strandtag geplant

In der Nacht auf Donnerstag hat es kurz aber heftig geregnet und am Morgen war es relativ kühl und bedeckt, das Wetter blieb so über den ganzen Tag. Der geplante Strandtag fand so natürlich nicht statt.

P1150066

Dafür wurde die Dachhaube fertig montiert, so dass sie jetzt auch wieder geöffnet werden kann.

P1150073

Um die Mittagszeit fuhren wir mit den Klapprädern ins benachbarte Miami Platja um etwas einkaufen zu gehen. Überall merkt man, dass die Saison abgeschlossen ist, viele Geschäft und Restaurant sind geschlossen und bei den meisten Gebäuden sind die Rollläden zu. Wir fanden sogar noch so etwas wie einen alten Ortskern, aber ansonsten sind alles neuere Gebäude.

P1150078P1150082

Im Sommer mag ein rechter Rummel sein und der Strand bevölkert, jetzt konnten wir die Ruhe geniessen. Am Nachmittag haben wir uns doch noch ins Wasser gewagt, es war recht frisch.

Den Abend liessen wir mit einem feinen Steak vom Grill ausklingen, bei überraschend angenehmen Temperaturen, das Wetter scheint sich zu erholen.

Camping Miramar

Camping Miramar

Ein eher einfacher aber sehr gepflegter Campingplatz, direkt an der Küste bei Mont-Roig-del Camp. Zumindest in der Nebensaison hat man am schönen Sandstrand ganz viel Platz

Am Meer

Am Meer

Heute Mittwoch sind wir weiter gefahren, bis nach Moint-roig-del-Camp einem Gebiet nahe bei Cambrils. Es gibt da vor allem Ferienwohnungen und Campingplätze und vor allem einen Sandstrand.

Wir sind alles Autobahn gefahren, ausser um Barcelona herum mit angenehm wenig Verkehr. Einzig in der Region Barcelona war ein Gedränge an Lastwagen, die zum Teil 3 der 4 Spuren nutzten. Auf der Gegenseite sah es etwas nach Barcelona etwas anders aus, über 10 Km Stau, nach dem sich ein Lastwagen anscheinend auf die Seite gelegt hatte, die Autobahn war komplett gesperrt und wurde eine Ausfahrt vor dem Unfall ab der Autobahn geleitet.

P1150039

An unserem Zielort, den wir kurz nach Mittag erreichten haben wir uns auf dem Campingplatz Miramar für 2 Nächte einquartiert. Wir dürfen uns über einen Platz direkt hinter der kleinen Sanddüne, direkt am Meer freuen. In der Hochsaison mag es hier ein rechter Rummel sein, jetzt ist es sehr ruhig und am Strand ist viel Platz. Das Meer ist noch erstaunlich warm, so geschätzte 24°-25°, gerade recht für eine Abkühlung. Die Luft hat etwa ähnliche Temperaturen also sehr angenehm. Als wir ankamen war es noch bedeckt, im Verlauf des Nachmittags hatten wir dann aber strahlend blauen Himmel.

P1150044P1150052

Parkplatz Navata

Parkplatz Navata

Parkplatz bei einem Restaurant, aus dem spanischen Führer, ähnlich wie France Passion. Die nahe Hauptstrasse ist etwas zu hören, aber gut geeignet für eine Übernachtung.

Schöne Wanderung und eine neue Dachhaube

Schöne Wanderung und eine neue Dachhaube

Nach einer ruhigen Nacht, nur der Hahn hielt sich nicht an die Nachtruhe, begann der Tag mit knutschblauem Himmel und völlig windstill, was für ein Unterschied zu gestern. Wir hatten ja den ganzen Tag Zeit, die neue Dachhaube sollte um 17:00 Uhr abholbereit sein. Um den schönen Tag auszunutzen beschlossen wir eine Rundwanderung um den Etang du Doul zu machen. Der See ist wie ein Kratersee bei 3 Seiten umschlossen von ca. 50m hohen Anhöhen über die verschiedene gut gepflegte Wanderwege führen. Die Sicht war toll mit dem blauen Himmel, dem Grün der Bäume. Zudem war es angenehm warm bei ca. 23 Grad. In gut 1,5 Stunden hatten wir den See umrundet und waren begeistert - irgendwie fast ein Glücksfall, dass die Dachhaube wegflog, sonst hätten hier kaum übernachtet.

P1140922P1140925

P1140928P1140930

P1140931P1150008

P1150018P1150023

Nach der Wanderung haben wir etwas beim Womo das schöne Wetter genossen, bevor wir zurück nach Narbonne gefahren sind, zuerst zum Einkaufen und dann zum Zubehörhändler, in der Hoffnung, dass es mit unserer Dachhaube klappt.

Tatsächlich pünktlich um16:55 konnten wir das neue Dachfenster in Empfang nehmen. Die Montage erwies sich mit dem Aufstellmechansimus als eine “Operation“, weshalb jetzt die Haube einfach mal fest montiert ist und der Aufstellmechanismus später mal zusammengebastelt wird. Wichtig für den Moment ist nur, dass das Dach dicht ist!

P1150030

Wir sind dann noch bis nach Spanien gefahren und Übernachten in der Nähe von Figueres auf einem Parkplatz bei einem Restaurant, dass leider geschlossen hat.

Herbstferien 2019

route

3 Wochen lang ersehnte Herbstferien sind jetzt endlich Tatsache. Wir werden Freunde in Spanien (Javea) besuchen, wobei  der Weg hin und zurück das eigentliche Ziel ist. Eine Strecke beträgt auf direktem Weg immerhin ca. 1500 Km, da kann man sich unterwegs durchaus etwas verweilen. Einen genauen Plan haben wir nicht, ausser das wir nach knapp einer Woche in Javea sein, da das Wochenende verbringen und dann in 2 Wochen kreuz und quer zurück gondeln wollen. Insofern könnte auf dem Bild eine mögliche Route sein, aber vielleicht ist es am Schluss ganz anders. Da wir noch ein oder zwei Strandtage unterwegs verbringen wollen, wird der Weg nach Süden über weite Strecken wohl via Autobahn erfolgen.

Zuerst geht es aber am Samstag an eine Hochzeit und von da aus dann am Sonntag weiter in Richtung Süden. Schon praktisch wenn man ein Wohnmobil hat, anstatt ein Hotelzimmer buchen zu müssen, haben wir uns nur einen Parkplatz gesucht auf dem wir Übernachten dürfen. Alles viel einfacher, wir haben alles dabei und fühlen uns zu Hause, vor allem auch mit dem auswärts Schlafen ist es so eine Sache, das eigene Bett ist doch am bequemsten.

Warte kurz, während wir den Kalender laden