Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Campingplatz Ribeauvillé

Campingplatz Ribeauvillé

Der Campingplatz Muncipial Pierre de Coubertin liegt am Rande von Ribeauvillé. Sehr schön angelegt und gepflegt. Sämtliche Infrastruktur die man benötigt ist da, selbst den Platzstorch gibt es.

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Parkplatz zwischen Altmühl- und Brombachsee

Parkplatz zwischen Altmühl- und Brombachsee

Der Parkplatz liegt am Überlaufkanal zwischen dem Altmühl- und Brombachsee und eignet sich gut zum Übernachten, wenn die Stellplätze wie in unserem Fall völlig überfüllt sind. Auf der nahen Strasse hat es keinen Verkehr, auch sonst ist es total ruhig.

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Schloss Lichtenstein

Schloss Lichtenstein

Auf dem Nachhauseweg liessen wir uns vom Wegweiser zum Schloss Lichtenstein inspirieren um zu Schauen was es mit dem Schloss Lichtenstein auf sich hat. Wir haben nicht gewusst, dass es auch unter württembergisches Märchenschloss bekannt ist. Das Schloss oder Burg, irgendein Zwischending wurde erst ca. 1840 gebaut, auf den Mauern einer alten Burg. Das eigentliche Schloss ist auf einen Felsen hoch über dem Tal gebaut. Den Namen Lichtenstein trägt es nach dem Roman von Wilhelm Hauf, der Erbauer des Schlosses war anscheinend ein Fan des Romans und  liess sich das Schloss so erbauen wie es im Roman vorkommen soll.

Mit einer Führung kann man auch das Innere des Schlosses anschauen, das so erhalten ist wie es erbaut wurde. Es ist wirklich reich ausgeschmückt, man kann einen Waffensaal, einen Trinksaal, die Schlosskapelle und sonst verschiedene Aufenthaltsräume anschauen. Fotografieren darf man im Inneren nicht, deshalb gibt es nur Aufnahmen von Aussen.

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Quer über die schwäbische Alp ging es dann endgültig heimwärts und ein erlebnisreiches verlängertes Wochenende zu Ende.

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Wer Kennt Dinkelsbühl?

Wer Kennt Dinkelsbühl?

Unsere Übernachtung verlief wie erhofft sehr ruhig. Am Morgen lag über der Landschaft ein leichter Nebel, mit den ersten Sonnenstrahlen gab es eine schon fast mystische Landschaft.

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Wer kennt Dinkelsbühl? Wir kannten die Ortschaft jedenfalls nicht und hatten auch nicht geplant sie kennen zu lernen. Dinkelsbühl lag aber auf der Strecke in Richtung Südwesten wohin wir heute fuhren und so „stolperten“ wir darüber.

Eine Ladenbesitzerin erzählte uns stolz, dass Dinkelsbühl gerade so schön sei wie das nahe Rothenburg ob der Tauber. Wir können dem nicht absolut wiedersprechen, im Unterschied zu Rothenburg hält sich der Tourismusrummel in Dinkelsbühl in Grenzen. Aber es gibt sehr schöne Strassen mit schmucken Häusern, mitten drin eine mächtige Kirche und Ringel um eine Stadtmauer. Man findet ein paar interessante Geschäfte, kleine idyllische Winkel - die Ortschaft lädt wirklich zum Bummeln und Entdecken ein. Auch einen Stellplatz für Womos gibt es, den haben wir aber nicht genutzt zum Übernachten sondern sind weitergefahren.

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Etwas später tauchten vor uns zwei mächtige Kirchtürme in der Landschaft auf, natürlich mussten wir erkunden um was es sich handelt. Es handelte sich um die Schönenbergkirche oder auch Kirche „zu unserer lieben Frau“ geheissen. Auf alle Fälle ist es eine Wallfahrtskirche beeindruckendem Ausmasses und mit einem prunkvollen Barock-Innenraum. Interessant auch die Empore die um den ganzen Innenraum herumläuft und begehbar ist und interessante Blickwinkel zulässt. Auf der Empore befindet sich auch ein grosse ganzjährige Weihnachtskrippe.

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Als nächstes hielten wir Ausschau nach einem schönen Mittagsrastplatz aber irgendwie waren wir gerade in einer Gegend in der es offensichtlich keine schönen Parkplätze gab. Schon mit recht knurrenden Bäuchen wurden wir dann erlöst und konnten ein verspätetes Mittagessen geniessen.

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Auf dem ursprünglich avisierten Stellplatz von Neuffen war es dann so wie gestern - alles belegt. So sind wir glücklicherweise zum nächsten Stellplatz von Hülben weitergefahren. Einem hübschen Fleckchen mitten im Grünen wo es auch noch viel Platz für uns hatte. So stehen wir mitten auf der Wiese und geniessen das warme Nachmittagswetter - kaum zu glauben, dass es morgen 10° kälter sein soll!

Den Abend haben wir noch mit einem guten Essen in der Gaststätte bei den Sportstätten abgerundet - sehr zu Empfehlen!

Stellplatz Hülben

Stellplatz Hülben

Der Stellplatz Hülben liegt etwas ausserhalb der Ortschaft, neben den Sportanlagen. Die Anlage mitten im Grünen zwischen Wald und Wiesen und wird von der Gemeinde gratis zur Verfügung gestellt. Es gibt eine einfach gehaltenen Entsorgung und eine Stromsäule (gegen Entgelt).

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Eine kleine Odysse

Eine kleine Odysse

Am Morgen sind wir wie geplant, weil das Wetter etwas besser (wärmer) sein sollte, in Richtung Norden gefahren, unser Ziel hiess darum auch Nördlingen.

Quer durch schöne Landschaften ging es also nördich. Unterwegs machten wir Halt bei der Maria Vesperbild Kirche, einem Wallfahrtsort. Bei der nahe gelegenen Mariagrotte kann man auf tausenden Tafeln lesen, wem die Maria von Fatima schon geholfen hat. Zur Sicherheit haben wir vorsorglich auch eine Kerze angezündet, vermutlich wäre es besser gewesen eine zweite Kerze anzuzünden mit dem konkreten Wunsch nach einem schönen Stellplatz!

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In Nördlingen angekommen war der Stellplatz voll, zum Glück fuhr aber gerade ein Wohnmobil weg, so dass wir Platz fanden, auf dem gar nicht attraktiven Teerparkplatz, neben einem Autoparkplatz und einer belebten Strasse.

Nördlingen wäre eigentlich eine recht attraktive Stadt. Die ganze Altstadt wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer umringt, die auch begehbar ist. In der Altstadt findet man sehr viele schöne Häuser, aber leider fliesst sehr viel Verkehr durch die enge Innenstadt, ein einziges kleines Gässchen ist verkehrsfrei.

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So haben wir uns gegen Abend entschlossen einen anderen Übernachtungsplatz zu suchen, an dem es etwas attraktiver und ruhiger ist. Auf der karte haben wir den Altmühlsee und den Brombachsee entdeckt und hatten die Idee, da zwei Nächte zu verbringen. Also sind wir losgefahren zum Altmühlsee, in der Hoffnung auf einen schönen Übernachtungsplatz. Beim Campingplatz stiessen wir auf ein Schild “komplett besetzt” und der nahe Stellplatz war so überfüllt, dass wir selbst wenn wir Platz gefunden hätten, nicht da geblieben wären. Also ging es weiter zum Brombachsee, da gibt es einen grossen Stellplatz für ca. 240 Wohnmobile – vermutlich waren etwa doppelt so viele schon vor Ort! Ein letzter Versuch, ohne grosse Hoffnung war dann noch ein Campingplatz in der Nähe - natürlich auch komplett ausgebucht. So haben wir uns entschlossen etwas von den Hotspots weg zu fahren, in der Hoffnung irgendwo in der Pampa übernachten zu können. Einem Hinweisschild zu einem Parkplatz sind wir dann gefolgt, der erste (ein kleiner Wanderparkplatz mitten im Wald) hat uns nicht so richtig überzeugt. Aber kurz darauf, fanden wir einen weiteren Parkplatz, wirklich idyllisch gelegen, direkt am Kanal der den Brombachsee und den Altmühlsee verbindet. So haben wir uns jetzt da einquartiert und hoffen, dass auf der Nebenstrasse die daran vorbeiführt in der Nacht kein Verkehr herrscht.

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Stellplatz Kaufbeuren

Stellplatz Kaufbeuren

Der Stellplatz von Kaufbeuren, liegt etwas ausserhalb der Stadt, gegenüber einer Sportanlage. Leider hat es auf der nahen Strasse ziemlich viel Verkehr der etwas stört. Der Platz ist gratis inkl. Entsorgung und Frischwasser.

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Isny–Kaufbeuren

Isny–Kaufbeuren

Am Auffahrtsmorgen wurden wir vom Rumpeln eines Gewitters geweckt. Es ist einfach gemütlich im warmen Bett zu liegen und dem Regen zu lauschen der auf das Dach tröpfelt- zumindest solange das Tröpfeln nicht in ein Prasseln übergeht, heute blieb es aber beim Tröpfeln.

Wir machten heute einen etwas ausgedehnteren Stadtbummel durch Isny, so haben wir uns die Stadtmauer angeschaut, ein Stück weit kann man auf dem Wehrgang laufen. Ebenfalls haben wir die ehemalige Klosteranlage besichtigt, die später in ein Schloss umfunktioniert wurde, danach eine psychiatrische Klinik war und heute eine Kunstausstellung beherbergt. Interessant auch die zwei Kirchen gleich bei der Klosteranlage, vor allem die katholische beeindruckt mit viel Prunk.

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Im Verlauf des Morgens sind wir dann das kurze Stück in Richtung Kaufbeuren aufgebrochen, etwas neben der direktesten Strecke ging es quer durch das Allgäu. Etwas getrübt wurde die ganze Sache höchstens dadurch, dass sämtliche Bauern den vorhergesagten Regen dazu nutzen die Gülle auszubringen, so dass an verschiedenen Orten die grünen Wiesen einen leicht bräunlichen „Anstrich“ hatten, mit den entsprechenden Geschmäckern dazu.

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Bei wesentlich besserem Wetter als vorhergesagt liessen wir uns am Nachmittag von unserer lieben Verwandtschaft fachkundig die interessante Altstadt von Kaufbeuren zeigen. Am Abend rundete noch ein deftiges Nachtessen den Tag ab, so dass wir wohlgestärkt ins Bett fielen.

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Stellplatz Isny

Stellplatz Isny

Der Stellplatz in Isny bietet Platz für ca. 20 Wohnmobile. In den Sommermonaten sei er immer komplett voll, habe ich mir von der freundlichen Dame die für den Platz zuständig ist sagen lassen.

Verständlich, dass der Platz voll ist, erstens ist er sehr schön angelegt, richtig idyllisch am Rande der Altstadt in ruhiger Lage. Zudem ist Isny und die Umgebung wirklich ein Besuch wert.

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Auffahrtswochenende

Auffahrtswochenende

Für das verlängerte Auffahrtswochenende geht es ins Allgäu. Unserer Verwandschaft in Kaufbeuren haben wir schon ewig lange versprochen, mal vorbei zu schauen, also nehmen wir die Gelegenheit wahr um auch sonst etwas in der Region unterwegs zu sein.

Wie fast immer wenn es in Richtung Osten geht begann der Ausflug mit Stau – Nordring, Winterthur, zur “Abwechslung” auch mal noch St. Gallen und dann wie befürchtet im langsamen oder stehenden Kolonnenverkehr durch Bregenz. Nach Bregenz dann endlich freie Bahn durch das Allgäu in schöner Abendstimmung bis nach Isny.

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Auf dem Stellplatz in Isny verbringen wir die Nacht.

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Vor dem Eindunkeln reichte es gerade noch für einen kleinen Bummel durch das hübsche Städtchen, versüsst mit einem feinen Gelatti aus der Allgäuer Eis-Manufaktur – sehr empfehlenswert oder wer hat schon mal Buttermilch-Holunder Eis oder Erdnuss-Caramel Eis gehabt?

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Strassburg

Strassburg

Nach einer Nacht mit Regengüssen war es am Sonntagmorgen recht kühl und bedeckt. Kaum zu glauben, dass es am Nachmittag sonnig und bis 27 Grad heiss werden soll. Das noch etwas kühlere Morgenwetter haben wir genutzt um mit dem Velo etwas die Randbezirke von Strassburg zu erkunden. Strassburg ist wirklich sehr geeignet um auf zwei Rädern durch die Gegend zu gondeln. Es gibt unzählige schön angelegte Radwege auf denen man kreuz und quer durch die Stadt fahren kann, ein richtiges Veloparadies.

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Wir sind mehr oder weniger dem Rhone - Rhein Kanal in Richtung Kehl gefolgt. Am Ufer des Rheins befindet sich eine Parkanlage namens Park der zwei Ufer, einem Überbleibsel der 2-Ländergartenschau von 2004. Imposant ist vor allem auch die Fussgänger- und Radbrücke die eigens für die Gartenschau gebaut wurde und Frankreich und Deutschland ganz ohne Zollgebäude verbindet.

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Zurück sind wir durch ein Quartier mit vielen Neubauten, dabei einige recht interessante architektonische Bauten.

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Den ganzen Montag haben wir in Strassburg verbracht, meistens zu Fuss sind wir kreuz und quer durch die Altstadt gelaufen, unterbrochen nur von einer Schifffahrt durch die Kanäle. Fazit: Strassburg ist wirklich eine Reise wert.

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Am Dienstag dem 1. Mai sind wir dann in Richtung heimwärts gefahren, zuerst wollten wir nach Molsheim, nur fand da eine grosse 1. Mai Veranstaltung statt und irgendwo parkieren war unmöglich, wir werden ein anderes Mal unser Glück versuchen. So fuhren wir weiter und machten eine Pause in Rosheim, ein nettes Städtchen, aber vor allem die alte Kirche ist wirklich schön.

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Die Fahrt durch weitere schöne Dörfer haben wir genossen, bevor wir bei Schlettstadt auf die Autobahn fuhren.

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Zuhause habe ich dann wenigstens den gröbsten Dreck heruntergewaschen. Auf dem Campingplatz standen wir unter einer Weide, auf der es sich unter Anderem jeweils Tauben bequem machten, was man auf dem Dach gut sah, aber auch sonst war alles ziemlich gelb von dem vielen Blütenstaub in der Luft.

Camping Strassburg

Camping Strassburg

Ein sehr schön angelegter Campingplatz, eine richtige grüne Oase am Rande der Stadt. Grosszügige Stellplätze für ca. 100 Wohnwagen und Wohnmobile, viele hübsche Holzhäuschen, fix installierte Zelte und schöne Sanitäranlagen. Auch ein Freibad gibt es und Spielplätze. Das Ganze zu durchaus moderaten Preisen, auch deshalb lohnt sich die vorherige Reservation. In die Altstadt führt ein Radweg, in 10‘ ist man praktisch ohne Verkehr im Zentrum.

Campingplatz Strassburg

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Nach Strassburg

Nach Strassburg

Da der 1. Mai auf einen Dienstag fällt, eignet sich das gut für ein verlängertes Wochenende. So sind wir am Freitag nach Waldshut- Tiengen auf den dortigen Stellplatz gefahren. Um am Abend noch meinen Lieblingskleidergeschäft zu besuchen. Wie immer mit sehr guter Beratung wurden wir fündig, um den Kleiderschrank mit neuen Sachen zu füllen. Am Samstag sind wir dann querfeldein in Richtung Strassburg gefahren. Via Schauinsland ging es nach Freiburg.

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Den „Einlass“ nach Freiburg mussten wir uns richtiggehend erkämpfen, nebst einigem Verkehr war unter anderem ein recht enges und nicht all zu hohes Stadttor zu überwinden. An einer schon sonst engen Stelle kam uns dann die Strassenbahn entgegen, mit Spiegel einklappen konnten wir aber kreuzen und weiter in Richtung Kaiserstuhl fahren. Auf etlichen schmalen Strassen umrundeten wir den Kaiserstuhl. Bei Rust bestaunten wir die Bauten des Europapark, als wir das letzte Mal da waren sah das irgendwie noch etwas anders aus und vor allem deutlich kleiner. Die Achterbahnen liessen uns schaudern und wir waren froh, dass wir nur vorbeifahren und nicht auf die Bahnen mussten. Bei Schwanau-Ottenheim wechselten wir auf die französische Seite des Rheins. Die riesigen Stau- und Schleusenanlagen sind immer wieder eindrücklich anzusehen.

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Kurz vor Strassburg kamen wir dann aus ruhigen ländlichen Gegenden in den Verkehrstrubel einer Stadt. Aber das sind wir uns ja gewöhnt, nur an einem Lichtsignal, dass Rot war und trotzdem alle Autos fuhren kamen leise Zweifel auf, was das wohl zu bedeuten hat (es blinkte unten ein kleiner Pfeil mit einem Richtungsweiser rechts und geradeaus, aber nach links wäre es eh nicht gegangen). Also sind wir auch gefahren offensichtlich zu Recht, auf alle Fälle gab es kein wildes Gehupe oder so. Als letztes Hindernis war noch die Zufahrt zum Campingplatz zu bewältigen, hmmm vor uns ein rechts Abbiegeverbot, aber wir müssen ja rechts in diese offiziell bezeichnete enge Gasse? Auch das ging gut und die enge Durchfahrt unter den Bahngleisen hindurch haben wir auch noch geschafft.

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Zum Glück habe ich auf dem Campinplatz reserviert, es ist komplett ausgebucht. Wohlbehalten auf unserem Platz angekommen, begrüsste uns gleich der erste Kuckuck den wir dieses Jahr hörten. Zum Glück sind wir nicht abergläubisch, beide hatten wir kein Geld im Sack!

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Der Campingplatz liegt in einer grünen Oase am Rande der Stadt. Mit dem Velo ist man in 10‘ mitten im Zentrum.

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Am späteren Nachmittag haben wir einen ersten Augenschein der Stadt genommen, das taten auch noch „ein paar“ weitere Touristen mit uns.

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Gegen Abend gab es ein paar Tropfen Regen, so sind wir lieber zum WoMo zurückgekehrt.

Einkaufen in Bad Krozingen

Einkaufen in Bad Krozingen

Über das dank Sechseläuten verlängerte Wochenende haben wir ein Wohlfühl Wochenende in Bad Krozingen geplant. Wohlfühlen wegen der Therme, dem schönen Wetter und wegen den Einkaufsmöglichkeiten. Insbesondere hatte es uns bei unserem letzten Besuch ein Schuhgeschäft und ein Kleidergeschäft angetan. Wie in letzter Zeit fast immer begann das Wochenende am Freitag-Abend mit viel Verkehr, aber wenn man Zeit hat ist das ja nicht so schlimm, andere Verkehrsteilnehmer hatten es wohl eiliger , anhand der diversen abenteuerlichen Überholmanöver die wir sahen. Trotzdem kamen wir Wohlbehalten in Bad Krozingen an, zum Glück hatten wir, eigentlich entgegen unseren Gewohnheiten, einen Stellplatz reserviert, es gab kaum noch einen freien Platz obwohl der Platz ja ca. 80 Wohnmobile beherbergen kann.

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Von den paar Regentropfen die zwischendurch fielen, haben wir uns nicht beeindrucken lassen und unser Fondue genossen, als „Belohnung“ gab es dann dafür einen schönen Regebogen.

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Am Samstagmorgen haben wir uns dann wie geplant mit Kleider und Schuhen eingedeckt, bei der freundlichen Bedienung und kompetenter Beratung fällt das sehr leicht!

Nach den Einkaufsanstrengungen haben wir am Nachmittag per Klapprad den grossen Kurpark erkundet. Der Park ist interessant, überall gibt es etwas zu Entdecken.

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Ein sehr gutes Nachtessen im Gasthof Löwen, den wir von unserem ersten Besuch von Bad Krozingen kannten, rundete den Tag ab. Es gab frische badische Spargeln, die ersten der Saison wie wir erfuhren.

An einem schönen Sonntagmorgen machten wir uns auf um etwas die Gegend per Klapprad zu erkunden. Zuerst ging es nach Tunsel, da gibt es eine Kirche mit sehr schönen Malereien. Als wir ankamen war gerade der Gottesdienst zu Ende und wir unterhielten uns mit ein paar netten Leuten vor der Kirche. Wie sich herausstellte war auch eine Dame anwesend, die des Öfteren Führungen im Ort und der Kirche macht. So kamen wir zu einer Privatführung in der wirklich sehenswerten Kirche, die vor rund 30 Jahren komplett restauriert wurde. Von aussen sieht die Kirche ganz unscheinbar aus, das Innere präsentiert sich aber überraschend schön und recht speziell, wir haben auf alle Fälle so ein Inneres einer Kirche noch nie gesehen.

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Nach der Kirchenführung bekamen wir noch den Tipp die kleine Wegkapelle in der Nähe zu besuchen. Tatsächlich war der kleine Umweg das wert, bei einem Friedhof hat es eine schöne kleine Wegkapelle, die anscheinend sehr oft besucht wird, was wir verstehen können. Die Kapelle und die Umgebung strahlen eine beruhigende Kraft aus.

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Weiter fuhren wir über das Land nach Stauffen. Das Städtchen entpuppte sich als hübscher Ort. An dem warmen Frühlingstag tummelten sich die Menschen in den Gassen und genossen wie wir auch die Sonne.

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Zurück in Bad Krozingen empfingen uns dann ganze Menschenmassen. Einmal im Frühling und Herbst gibt es in Bad Krozingen einen verkaufsoffenen Sonntag, das war eben heute. An diesem besagten Sonntag findet jeweils ein richtiges Volksfest statt, mit allerlei Ständen und Unterhaltung. Für uns schon fast etwas viel Rummel, so dass wir uns den Rest des Nachmittags beim Womo gemütlich machten.

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In der Nacht hat es wie angekündigt etwas geregnet, aber am Morgen war das Wetter viel schöner als der Wetterbericht voraussagte. So genossen wir bei schönem warmen Wetter noch etwas die Aussenbecken der Therme. Bevor es heimwärts ging, kauften wir noch frische Spargeln, die an den Ständen jetzt überall angeboten werden.

Frühlingswochenende

Frühlingswochenende

Dieses Wochenende war schönes Wetter angesagt, am schönsten und wärmsten sollte es in der Region um Schaffhausen werden. Weil es in der Schweiz leider in Sachen Stellplätze immer noch mangelhaft ist, sind wir nach Donaueschingen aufgebrochen, an dem wir bisher erst ein paar Mal vorbeigefahren sind.

Dass es auf dem Nordring um Zürich Verkehr hat, wissen wir leider nur zu gut, an diesem Freitag war es aber besonders mühsam und es ging auch weiter so.

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Schlussendlich sind wir bis nach Schaffhausen praktisch durchgehend im Stau oder Kolonnenverkehr unterwegs gewesen - nicht unbedingt das was wir als optimalen Wochenendstart vorgesehen hatten. Wenigstens konnten wir uns am schönen Wetter erfreuen.

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Nach Schaffhausen in Richtung Bargen hatten wir dann die Strasse fast für uns alleine. In Donaueschingen war der Stellplatz schon gut gefüllt, wir fanden aber noch ein Plätzchen. Für einen kleinen Bummel in die Stadt hinein, bevor es eindunkelte genügte es gerade noch. Der erste Eindruck der Stadt hat uns aber etwas enttäuscht, schon mehr begeistert waren wir vom Gasthof Linde und dem guten Nachtessen, inkl. sehr freundlicher Bedienung.

Am Samstagmorgen schauten wir uns noch etwas genauer in der Stadt um. Es hat einige sehr schöne Häuser und interessante Läden, insgesamt hatten wir uns aber mehr vorgestellt. Schade ist zudem, dass der ganze Verkehr mitten durch die Stadt rollt.

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Ein Höhepunkt ist zweifellos die Donauquelle, eine eingefasste Quelle, aus der je nach Meinung die Donau entspringt. Es gibt aber im Umland noch diverse andere Quellen und Flüsschen, deren Wasser man als Ursprungsdonau bezeichnen könnte. Aber erst ab Donaueschingen heissen die gesammelten Wasser Donau, also mag es so sein, dass wir die Donauquelle besichtigt haben.

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So gegen Mittag machten wir uns nach Geisingen auf, einem kleinen Ort nicht weit von Donaueschingen entfernt, da gibt es einen Stellplatz, auf dem wir das schöne Wetter geniessen wollten. Der Stellplatz entpuppte sich als kleines Prachtstück.

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Ausser einem kleinen Bummel durch die Ortschaft haben wir dann auch nicht viel gemacht. Allzu viel kann man in Geisingen sowieso nicht unternehmen, ausser man fährt gerne Inlineskate, da gäbe es dann eine grosse Halle dafür.

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So haben wir den Nachmittag vor allem damit verbracht vom Schatten in die Sonne zu zügeln und wieder zurück und wieder…. An der Sonne war es wirklich heiss und am Schatten eben etwas kühl, aber insgesamt wirklich wunderbares Frühlingswetter auf das wir lange gewartet haben.

Am Sonntag marschierten wir dann auf den Wartenberg, einem der vielen Vulkankegel in der Region.

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Eigentlich ist es nicht sehr weit und hoch am in dem wirklich schon eher sommerhaften Wetter kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Aber immerhin war allerhand los, einige Rehe von irgendwem verschreckt (nicht von uns) rannten den Berg hinab, kurz darauf tönten die Feuerwehrsirenen und bei einem Gebäude in Geisingen stieg dicker Rauch auf (war aber anscheinend bald gelöscht).

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So kamen wir dann auf dem Wartberg an, auf dem zuoberst ein kleines Schloss thront, dass aber in Privatbesitz ist.

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Etwas unterhalb im Wald gibt es aber etwas Interessantes zu Besichtigen, eine ehemalige Einsiedelei, die von weitem eher wie ein Hexenhaus aussieht. Von Nahem sieht man dann, dass das ganze Häuschen wunderschön mit Astmosaiken verziert ist, eine rechte Arbeit aber es sieht toll aus.

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Weiter durch den Wald, der wirklich verzaubert wirkte, stapften wir durch riesige Felder von Märzenglöckchen und bemooste Wurzeln und Sträucher – irgendwie fehlten nur die Zwerge.

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Auf der anderen Seite des Berges genossen wir dann die Aussicht, man sieht weit über das Land mit der jungen Donau und in der Ferne den Feldberg.

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So gestärkt mit schönen Momenten und viel Sonne ging es wieder nach Hause.

Stellplatz Geisingen

Stellplatz Geisingen

Bei der Ortschaft Geisingen gibt es seit einen mustergültigen Stellplatz für 37 Wohnmobile. Schön parzelliert mit viel Grün gibt es genügend Platz. Eine gut durchdachte VE gehört ebenso zum Platz wie ein Gratis-WLAN, dies für 9 Euro pro Tag. Der Platz liegt etwas ausserhalb der Ortschaft idyllisch an einem Flussarm der Donau gelegen. Am Tag hört man die Strasse etwas, aber nicht sehr störend.

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Stellplatz Donaueschingen

Stellplatz Donaueschingen

Beim Stellplatz von Donaueschingen handelt es sich eigentlich um einen Parkplatz mit einigen Stromsäulen. Eine VE gibt es nicht. Dafür ist der Platz gratis, einzig um die Entrichtung der Kurtaxe wird gebeten. Die Lage etwas ausserhalb der Stadt ist sehr schön und ruhig, durch den Schlosspark ist man in wenigen Minuten in der Stadt. Offiziell hat es Platz für ca. 20 Fahrzeuge, als wir da waren, standen aber deutlich mehr Womos da.

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Weinberge und der Rhein, Burkheim

Weinberge und der Rhein, Burkheim

Auch heute Morgen wurden wir wieder durch Vögel geweckt und dazu noch kräftiges Glockengeläute. Aber nicht weiter schlimm, bis wir aufstanden war die Sonne schon am blauen Himmel, ganz unten in der Ebene war noch leichter Nebel. Wir haben uns auf eine schöne Wanderung gemacht, zuerst durch die terrassierten Rebhänge hoch über den Dörfern. Die Terrassen wurden übrigens nicht wegen Bergbau oder bequemen Winzern angelegt, sondern es hat mit dem Boden zu tun. Der Boden ist sehr leicht und sandhaltig, ohne die Terrassen würde bei Regen die ganze Erde die Hänge hinabgeschwemmt.

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Im weiteren Verlauf kamen wir auf schönen Waldwegen an einer Burg vorbei, ganz einsam im Wald, irgendwie warteten wir darauf, dass Rapunzel ihr Haar herunterliess, vermutlich war aber gerade der passende Ritter nicht da.

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Weiter spazierten wir durch die Flussauen des Rheins, eine sehr schöne Landschaft.

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Staunten am Rhein über die grossen Containerschiffe und etwas später über die Skulpturen die ein Künstler aus allerhand Materialien zusammengebastelt hat, richtige Recyclingkunst, bevor es zurück zum Womo ging.

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Da wir am Abend noch Gäste erwarten ging es recht früh an diesem schönen und warmen Tag wieder nach Hause.

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Parkplatz Burkheim

Parkplatz Burkheim

In Burkheim gibt es in ruhiger Lage mit toller Aussicht einen Parkplatz, bei dem ein Teil davon für Wohnmobile vorgesehen ist. Es haben ca. 8 - 10 Womo Platz, Infrastruktur gibt es keine, einzig einen Brunnen mit frischem Wasser. Die Lage ist aber wirklich sehr schön, die Gegend lädt zum Wandern ein. Die Zufahrt ist ziemlich schmal und steil aber gut machbar.

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Kaiserstuhl

Kaiserstuhl

Eigentlich hatten wir vor dieses Wochenende nach Locarno zu fahren um wieder einmal den Kamelien Park zu besuchen. Das Wetter sagte aber für den Norden das schönere Wetter und vor allem mehr Sonne voraus. Deshalb sind wir am Freitagnachmittag in Richtung Kaiserstuhl gefahren, genauer gesagt nach Breisach. In Breisach hat es einen Stellplatz, auf dem wir schon einmal vor fast genau einem Jahr (Ostern 2017) übernachten wollten, damals waren die ca. 80 Plätze aber alle besetzt und der Platz völlig überfüllt.

Bei wirklich schönem Wetter und endlich mal wieder etwas wärmer sind wir in Breisach angekommen und haben auch Platz gefunden, obwohl es erstaunlich viele Wohnmobile hatte

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Am Abend sind wir ein wirkliches Schlemmermenü im Kaiserstühler Hof essen gegangen, wirklich empfehlenswert.

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Mit vollem Bauch schliefen wir trotzdem erstaunlich gut, ausser dass die Vögel schon früh am Morgen «Krach» machten, besonders derjenige, der schon am Morgen um 06:00 sich sehr viel Mühe gleich hinter unserem Womo gab. Der Wetterbericht sah eigentlich schon für den Samstagmorgen schönes Wetter vor, vom Nebel den wir am Morgen beim rausblicken sahen hatte niemand bim Wetterbericht geredet! So sind wir halt bei Nebel und kühlen Temperaturen durch Breisach gebummelt.

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Gegen Mittag als wir weiterfahren wollten, hat die Sonne dann plötzlich den Nebel aufgefressen und es wurde zu einem strahlenden wunderbaren Tag. Perfekt für unsere Fahrt mitten durch den Kaiserstuhl auf schmalen und engen Strassen, mit zum Teil tollen Aussichten.

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Der anvisierte Stellplatz bei Königschaffhausen war komplett ausgebucht. Nach kurzer Konsultation der Stellplatzapps entschlossen wir uns, unser Glück in Burkheim zu versuchen, da gibt es einen Wanderparkplatz, auf dem es auch für Wohnmobile Platz hat. Tatsächlich fanden wir einen Platz mit super Aussicht. Einen kurzen Bummel durch das kleine schmucke Dorf haben wir gemacht, den restlichen Nachmittag haben wir an der Sonne vor dem Womo verbracht. Was für ein Gegensatz zum kalten nebligen Morgen, an der Sonne wurde es uns schon fast zu heiss, mit Ärmel hochkrempeln und Sonnenhut haben wir uns gegen die ungewohnte Wärme zur Wehr gesetzt.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden