Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Hirsch, Wildschwein und jede Menge Vögel

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Die Nacht war sehr ruhig, abgesehen von eingen lauten Knaller, wenn eine Eichel auf das Dach des Womo fiel. Über das Womo ragte ein Ast einer Eiche, was wir gestern nicht realisiert hatten. Am Nachmittag haben wir dann das Womo etwas umparkiert.

Heute haben wir uns wie geplant auf eine Wanderung aufgemacht. Am nördlichen Ende der Darss, dem Darsser Ort gibt es ein grosses Naturschutzgebiet, in dem es einen Rundwanderweg hat, den wir unter die Füsse nehmen wollten. Das Wetter passte am Morgen sehr gut, Sonne, blauer Himmel und weisse Wolken gaben eine schöne Stimmung. Das erste Stück führte uns dem wunderbaren Strand vor dem Campingplatz entlang, danach ging es über sandige Wege und Stege durch das Naturschutzgebiet.

Wald, Dünengebiete, Wasser- und Schilfflächen wechselten sich ab, es war sehr abwechslungsreich zum Laufen und das bei angenehmen Temperaturen.

In einem Schilfgebiet entdeckten wir plötzlich ein Geweih eines Hirsches. Mit dem Feldstecher war noch ein weiterer auszumachen und ein Hirschkuh.

 

Weiter auf der Wanderung an einem Flachwasser waren Reiher und ein paar Kraniche zu sehen, Kraniche sind auch immer wieder mit Gekrächze in Formationen vorbeigeflogen.

Auf der anderen Seite der Halbinsel kamen wir wieder ans Ufer der Ostsee, hier waren recht viele Leute unterwegs, man kann ganz in die Nähe mit dem Velo fahren. Noch mehr als Leute waren aber Kormorane zu sehen, die in grossen Schwärmen angeflogen kamen und sich versammelten. Möwen waren auch sehr viele zu sehen, die Eine präsentierte sich ganz stolz in unserer Nähe.

Nachdem der Weg wieder von der Küste in den Wald führte und wir das Gewimmel von Leuten hinter uns liessen,  entdeckten wir im Gebüsch zwei junge Wildschweine.

Nach gut 3 Stunden marschieren kamen wir mit tollen Eindrücken wieder müde beim Wohnmobil an, das Laufen auf den Sandwegen war recht anstrengend.

Wir sind dann noch an den „Hausstrand“ gegangen, es zogen aber vermehrt Wolken auf und auch der Wind frischte auf. Für die Nacht und vor allem Morgen ist Regen und stürmisches Wetter angesagt, am Abend blies der Wind schon ganz kräftig durch die Bäume, gut steht das Womo nicht mehr unter der Eiche!

Darss

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Heute hiess es Abschied nehmen von Rügen, die Fahrt geht weiter. Beim Aufwachen schien die Sonne, nach der Abfahrt ein paar Kilometer weiter tauchten wir dann in den Nebel ein. Bis nach Stralsund hatte es immer wieder Nebelbänke, mal dicker mal dünner, es gab richtig schöne Nebellandschaften.

Kurz vor Stralsund deckten wir uns noch mit Nudeln ein, die Manufaktur der Nudeln die wir auf dem Rügen Markt gekauft haben lag da direkt am Weg.

Nach Stralsund sind wir über kleine Landstrassen weitergefahren, unterwegs sahen wir grosse Schwärme von Kranichen, die machen in der Region einen Zwischenhalt auf dem Weg in Richtung Süden, es müssen tausende von Kranichen gewesen sein, ein tolles Naturerlebnis.

In Barth machten wir einen Zwischenhalt und schauten uns mit einem kleinen Spaziergang den schönen Ort an.

Das Ziel des heutigen Tages ist der Campingplatz Regebogen auf der Darss, direkt an der fantastischen Ostseeküste mitten im Naturschutzgebiet. Da bleiben wir zwei Tage, morgen ist eine Wanderung im Naturschutzgebiet geplant.

Parkplatz Kap Arkona

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Ein Parkplatz auf dem ein Teil nur für Wohnmobile augeschildert ist. Man kann aber nur ein 24 Stunden Ticket lösen für 15 Euro. Eine andere Möglichkeit in der Nähe des Kaps mit dem Wohnmobil zu parkieren gibt es nicht.

Kap Arkona

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Unser nächstes Ziel ist das Kap Arkona, der nördlichste Punkt auf Rügen. In einer knappen halben Stunfe waren wir von Lohme am Kap Arkona oder besser gesagt auf dem Parkplatz in der Nähe. Die Zufahrt direkt zum Kap oder nach Putgarden ist nur für Zubringer gestattet, weil es doch ein rechter Touristenrummel auch in dieser Jahreszeit ist. Wir haben uns darum zu Fuss auf den Weg gemacht, das Touristenbähnli war nichts für uns. Beim hübschen kleinen Fischerort Vitt sind wir auf den Strand gelangt und dem entlang gewandert um das Kap herum. Es war recht interessant da zu Laufen, schöne Steine, Muschel-Friedhöfe und die Kalksteinklippen über uns.

Zum Teil läuft man direkt unter den fast senkrecht aufragenden Klippen, die grösstenteils aus losem Material bestehen, an diesen Stellen sind wir schnell vorbei, weil es doch ziemlich gefährlich aussah.

Die angepeilte Treppe die auf der Karte zu sehen war, gibt es nicht mehr oder nur noch Reste davon, aber irgendwie sind wir den Abhang wieder hoch gekommen. Erst oben anhand einer Tafel haben wir verstanden warum das so ist, bei einem Hangrutsch kam hier vor 9 Jahren ein Mädchen ums Leben. Direkt bei den Leuchttürmen waren uns dann zu viele Leute, aber sobald wir etwas weiter gelaufen sind, waren wir wieder fast alleine.

Das Wetter hielt sich den ganzen Tag recht gut, meistens ziemlicher blauer Himmel, nur einmal ein Regenschauer, aber recht kühl bei ca. 10°

Wandertag

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Für heute stand eine Wanderung entlang der Steilküste auf dem Programm. Am Morgen regnete es noch leicht und es ging ein zügiger Wind der den ganzen Tag anhielt. Deshalb nahmen wir es gemütlich bis wir los gegangen sind, wir hatten sonst sowieso nichts vor. Die Wanderung verlief alles der steil abfallenden Küste entlang in einem schönen Buchenwald.

Für den Rückweg stiegen wir zum Strand ab und konnten etwas von den Kreidefelsen sehen und die verschiedenen Steine bewundern. Es liegen ganz verschiedene Gesteinsarten am Strand in allen Grössen, bis hin zu einigen gossen Findlingen. Für Geologen sicher eine interessante Mischung, für uns schön zum Ansehen und anstrengend zum Laufen.

Mit dem Fussmarsch haben wir uns dafür ein feines Nachtessen verdient.

Zu den Kreidefelsen

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In der Nacht hat es sich ausgewindet und -geregnet, der Morgen begrüsste uns mit Sonnenschein. Das Wetter war den ganzen Tag über recht sonnig und mild mit ca. 15°. Unser nächstes Ziel war der Jasmund Nationalpark mit den berühmten Kreidefelsen. Weil die Verbindungsstrasse immer noch gesperrt war, mussten wir den Weg zurück nach Putbus nehmen, dieses Mal standen wir im Stau, war aber nicht so schlimm wie am Mittwoch. Unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp bei Prora. Das sind die kilometerlangen Blöcke die von den Nationalsozialisten kurz vor dem Krieg nicht ganz fertig gebaut wurden und für rund 20‘000 Menschen die Urlaubsdestination hätten werden sollen. In DDR Zeiten wurden die Anlagen als Kaserne genutzt, ein Teil ist heute mehr oder weniger Ruine und vieles wurde restauriert und hübsch hergerichtet oder wird noch Instand gestellt.

Beim Jasmund Nationalpark gibt es auch einen Stellplatz, auf dem haben wir unser Womo abgestellt und sind mit dem Velo an die Küste gefahren. Beim Nationalpark Zentrum Königsstuhl war ein riesiger Rummel, ebenso auf den Wegen der Küste entlang, man musste anstehen um einen Blick auf die Felsen ab der Aussichtsplattformen erhaschen zu können.

Für uns definitiv zu viele Leute, so sind wir bald wieder mit dem Velo zurück zum Wohnmobil. Ursprünglich wollten wir auf dem Platz übernachten, aber vermutlich hat es am Wochenende noch mehr Leute, so sind wir lieber einige Kilometer weitergefahren ins beschauliche Lohme. Auch da hat es einen Stellplatz und viel weniger Leute. Morgen wollen wir von hier aus einen Versuch starten die Kreidefelsen etwas anzuschauen.

Stellplatz Lohme

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Ein Stellplatz in ruhiger Lage im kleinen Ort Lohme. Ein guter Ausgangspunkt um die Kreidefelsen zu besuchen. Beim Stellplatz gibt es auch einen kleinen Laden in dem man alles nötige bekommt.

Rügen Markt

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Für heute Donnerstagnachmittag ist Regen vorhergesagt. Am Morgen wollten wir noch an den Rügen-Markt, der wurde uns empfohlen, als Markt mit verschiedenen Erzeugnissen von Rügen. Wir sind darum recht früh für unsere Verhältnisse mit dem Velo unterwegs gewesen, bei grauem Himmel und frischen 12° Grad und etwas Wind. Auf einem sehr schön angelegten Radweg sind wir an den Hafen von Thiessow gefahren, da findet der Markt statt.

Tatsächlich wurden wir positiv überrascht, der Markt ist recht gross und es werden viele einheimische Produkte und Selbstgemachtes angeboten. Entsprechend wurden einige Marktfahrer glücklich, das Portmonee leichter und unser Rucksack schwerer. Nach dem Marktbesuch sind wir weiter nach Göhren gefahren, wo wir die Einfahrt des rasenden Rolands beobachten konnten und uns am Strand mit einer Suppe gestärkt haben.

Die Weiterfahrt führte uns über sehr schöne Radwege zurück zum Wohnmobil, inzwischen hatte der Wind merklich aufgefrischt und im Gegenwind war es recht anstrengend.

Wie angekündigt begann es dann am Nachmittag zu regnen, begleitet von kräftigen Windböen, so machten wir es uns im Wohnmobil gemütlich, mit Spielen, Lesen und Fernsehen.

Halbinsel Mönchsgut

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Mittwoch, 7. Oktober 2020

20:22

Der Stellplatz an der Marina am Hafen von Lauterbach ist wirklich sehr schön, auch die Sanitäranlagen sind sehr sauber, zudem haben wir noch selten eine Dusche angetroffen bei der so richtig viel Wasser fliesst. Trotzdem sind wir weiter gefahren auf die Halbinsel Mönchsgut, dem östlichsten Zipfel von Rügen. Weil eine wichtige Verbindungsstrasse gesperrt ist, fliesst der gesamte Verkehr über eine ziemlich schmale Nebenstrasse, mit dem Resultat von kilometerlangem Kolonnenverkehr, zum Glück in unserer Gegenrichtung.

Auf der Halbinsel Mönchsgut haben wir uns auf einem Campingplatz in Gager für 2 Tage einquartiert.

Am Nachmittag machten wir noch einen Ausflug in die Zickerberge, der höchste “Berg“ ist immerhin 66 Meter über Meer. Der ganze Bereich der zikerschen Berge ist ein Naturschutzgebiet und wie wir am Schluss auf einer Tafel lasen, darf man auch nicht mit dem Velo da herumfahren, was wohl die nicht gar so freundlichen Blicke der anderen Touristen erklärte. Uns hat es aber trotzdem gefallen und mit dem Velo sind wir auch etwas herumgekommen.

In Gross Zicker (einem kleinen Ort mit ein paar Häuser) haben wir uns die hübsche kleine Kirche angeschaut.

Für einen Spaziergang am Hafen von Gager reichte es auch noch, gerade zu einem Zeitpunkt als die Sonne etwas hervorkam, ansonsten war es meistens bewölkt, aber trocken bei ca. 13°.

Am Abend gab es fangfrischen Dorsch, direkt vom Fischer, der im Hafen alle 2 Tage direkt seinen Fang verkauft, den Tipp bekamen wir von unserem Nachbarn auf dem Campingplatz, einem Einheimischen.

Camping Mönchgut

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Ein eher einfacher Campingplatz am Rande des Naturschutzgebietes zwickersche Berge. Sehr geeignet für Ausflüge in die schöne Umgebung.

Stellplatz Lauterbach

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Ein sehr gepflegter Stellplatz bei der Marina von Lauterbach. Total ruhig und schön gelegen mit sehr sauberen und gepflegten Sanitäranlagen.

Auf nach Rügen

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Wir nahmen am Morgen Abschied von Usedom und haben uns auf den Weg nach Rügen gemacht. Unterwegs besuchten wir Wolgast, herausragend vor allem die riesige Kirche mit dem Turm. Vom Turm hat man eine sehr schöne Sicht über die Umgebung, speziell ist vor allem der Aufstieg auf den Turm, ziemlich eng (noch enger als gestern auf dem U-Boot).

Als nächstes Ziel hatten wir uns Stralsund vorgenommen. Dass es mit Parkplätzen schwierig sein würde, war von vorherein klar, aber nachdem wir die Stadt einmal umkreist und nichts gefunden hatten, versuchten wir es auf dem Stellplatz. Da hiess es alles voll, leider kein Platz. Frustriert fuhren wir weiter und Stralsund war eigentlich schon gestrichen, als wir an einem grossen praktisch leeren Platz vorbeifuhren. Wir haben uns da hingestellt und wollten Parktickets lösen, allerdings war der eine Ticketautomat defekt und der andere abgebaut, also ein Gratis-Parkplatz.

So konnten wir doch noch unsere Stadtbesichtigung durchführen, es hat sich gelohnt, trotz leichtem Nieselregen hat uns Stralsund sehr gefallen.

In einem Caravan und Campingzubehör Geschäft fanden wir noch einen neuen Regenschutz für den Veloständer, der alte erst gerade neu gekaufte von Fiamma hat sich als untauglich erwiesen, der Reissverschluss war bereits defekt. Das neue Modell von Hindermann scheint deutlich robuster zu sein und auch funktional durchdachter.

Danach ging es über die imposante Brücke nach Rügen.

Als Übernachtungsplatz haben wir die Marina von Lauterbach bei Putbus gewählt.

Peenemünde

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Nach zwei Tagen durfte sich unser Wohnmobil auch wieder bewegen. Vom schönen Campingplatz fuhren wir gar nicht allzu weit bis nach Peenemünde auf den Stellplatz. In Peenemünde waren im 2. Weltkrieg und nachher bis zu Wiedervereinigung allerhand militärische Anlagen der Wehrmacht, dann der roten Armee und nachher von der Volksarmee. Jetzt ist vieles verfallen und kann teilweise angeschaut werden. Das technische Museum haben wir ausgelassen, aber das russische U-Boot U-461 haben wir besichtigt. Dieses U-Boot wurde 1961 gebaut und war bis 1991 im Einsatz. Jetzt wissen wir, dass wir nicht für ein U-Boot geeignet wären, erstens zu ungelenk und zweitens haben nur schon die 15 Minuten quer durch das Boot gereicht mit der bedrückenden Enge - kaum vorstellbar wie man sich fühlen muss, wochenlang in dieser Enge zu leben und dann noch ein paar hundert Meter unter Wasser.

Das Nachtessen mussten wir uns "erkämpfen", beim Eindunkeln überfielen uns die Schnaken!

Stellplatz Peenemünde

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Ein grosser Wiesenplatz, direkt neben dem technischen Museum und den sonstigen Besichtigungsmöglichkeiten.

Nachtrag Samstag / Sonntag

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Noch ein paar nachgelieferte Bilder vom Samstag, nachdem wir jetzt wieder in der „Zivilisation“ sind und guten Empfang haben.

Am Samstag haben wir wieder ein paar interessante Strassen entdeckt.

Vom kleinen Abstecher nach Polen habe ich schon berichtet, hier noch der Bildbeweis dazu, sowie ein paar Bilder aus Ahlbeck von der Seebrücke und den Villen.

Und vom Abend noch die Bilder von „Lichtzauber im Wald“

Und zum Schluss noch eine spezielle Lichtschau.

Am Sonntag haben wir uns auf eine Radtour gemacht, der Küste entlang Richtung Nordwesten auf einem schönen Radweg, mit recht anständigen Steigungen, bis 16%. Leider ist an meinem e-Bike die Steuerung defekt, somit gibt es keinen Antrieb sondern nur Muskelkraft. Auf der Rückfahrt, sind wir ein grösseres Stück auf einem Damm gefahren, das war eine ziemliche Schüttelei aber dafür mit schöner Aussicht. Die Temperaturen waren mit gegen 18° recht angenehm.

Campingplatz "Am Strand"

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Naturcampingplatz “am Strand“ ziemlich grosser Campingplatz, der sich 4,5 Km am Strand entlang zieht. Durch die verschiedenen Unterteilungen wirkt es aber nicht so gross. Schöne grosse Parzellen.

An der Ostseeküste

Die Nacht am kleinen Hafen war recht ruhig, ausser das der Wind in den Bäumen rauschte. Auf kleinen Strassen machten wir uns am Morgen auf um an die Küste zu fahren. In Ahlbeck parkierten wir das Wohnmobil und machten uns mit dem Velo auf das Seeheilbad zu erkunden. An der Küste mit dem kilometerlangen Sandstrand verläuft eine Promenade, für Fussgänger und Velofahrer. Wir sind zuerst aber auf die Seebrücke spaziert und dann haben wir mit dem Velo einen Mini-Abstecher nach Polen gemacht. In Heringsdorf sind wir die längste Seebrücke (508 Meter) hinaus spaziert und haben an der Promenade die schönen Villen bestaunt. Am Nachmittag sind wir weiter gefahren bis nach Ückeritz und haben uns da auf dem Camping „Naturcampingplatz am Strand“ für die nächsten zwei Tage einquartiert. Der Campingplatz liegt direkt an der Küste hinter der kleinen Düne und zieht sich über 4 Km am Strand hin. Die Grösse des Platzes merkt man aber kaum, weil er im Wald liegt und es immer nur Lichtungen sind oder auch Plätze im Wald.

Was wir nicht wussten, innerhalb des Campingplatzes gibt es während der Herbstmonate eine Lasershow „Lichtzauber im Wald“, da gibt es allerhand Lichtinstallationen zu bestaunen und zwischendurch eine gute Lasershow.

Das Wetter war den ganzen Tag über sehr schön mit Temperaturen um 20°, aber direkt am Meer blies ein kräftiger Wind.

Einzig der Handyempfang ist nicht sehr gut auf dem Campingplatz, WLAN gibt es gar nicht - aber wir sind ja auf einem Naturcamping, deshalb gibt es aber auch keine Bilder im Blog.

An die Küste

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In der Nacht begann es zu regnen und der Morgen war trüb und nass. Da passte es ganz gut, dass wir gestern Abend beschlossen hatten an sie Küste zu fahren, genauer nach Usedom. Usedom soll die Sonnenstube Deutschlands sein.

Zuerst machten wir am Morgen noch einen kurzen Abstecher nach Waren, eine hübsche Stadt, direkt am Müritzersee.

Auf der Weiterfahrt besuchten wir Schloss Basedow. Ein grosses Landgut mit einem rechtinteressanten Schlossgebäude, leider in keinem guten Zustand, aber es sind Renovationsarbeiten im Gange.

Der Besuch der Stadt Malchin war dann ziemlich kurz, viel mehr als nicht sehr attraktive Mietskasernen gab es nicht zu sehen, ev. hat sich der triste Eindruck auch noch durch das wirklich graue und trübe Wetter verstärkt. Noch kürzer war der Besuch von Demmin, wir fanden keinen Parkplatz und lange suchen wollten wir auch nicht.

Je näher wir in Richtung Usedom kamen wurde es heller und tatsächlich kurz bevor wir auf die Insel fuhren kam die Sonne hervor. Als Übernachtungsplatz sind wir nach Karnin gefahren, einem kleinen Ort mit einem kleinen Hafen und einem Stellplatz für 4 Wohnmobile.

Es verspricht eine ruhige Übernachtung zu geben, weil wirklich nichts los ist. Als einzige Attraktion steht mitten im gut 300 Meter breiten Strom der das Stettiner Haff mit der Peene verbindet der Rest einer Hubbrücke. Die Brücke, der Hubteil steht noch, war eine Eisenbahnbrücke, die festen Teile beidseitig der Hubkonstruktion wurden 1945 kurz vor Kriegsende gesprengt.

Am Imbisstand beim Hafen gab es dann auch noch dir richtige Zwischenverpflegung, ein Fischbrötchen mit Matjesfilet.

Stellplatz Karnin

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Beim kleinen Hafen Karnin hat es einen Stellplatz für max. 4 Wohnmobile in ruhiger Lage.

Im Müritz-Nationalpark

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Heute durfte das Wohnmobil auf der Ziegenwiese stehen bleiben, wir waren mit dem e-Bike unterwegs. Im Müritz-Nationalpark gibt es diverse Velowege, teilweise quer durch den Wald, sehr schön angelegt. Wir haben eine kurzweilige Rundfahrt gemacht, die uns durch ganz verschiedene Landschaften führte. Die Wälder sind sehr unterschiedlich, teilweise Fichtenwälder und dann wieder lichte Laubwälder, zum Teil sumpfiges Gebiet und dazwischen sandiger Boden.

In Boek besuchten wir noch die hübsche Kirche und schauten uns bei einer Fischzucht um.

Zurück beim Womo machten wir uns da etwas gemütlich, das Wetter war so durchzogen, viele Wolken und dazwischen etwas Sonne, bei knapp 18°

Den ganzen Tag über sahen wir im Nationalpark keine Tiere und hörten kaum mal einen Vogel. Als Entschädigung überflogen uns am Abend mehrere Formationen von Kranichen.

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