Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Kirbe, schöne Täler und See

Kirbe, schöne Täler und  See

Nach einer ruhigen Nacht (es hat niemand entsorgt oder uns entsorgen wollen), sind wir am morgen früh die paar Schritte bis zum Freilichtmuseum gefahren und haben festgestellt, dass wir da auch problemlos hätten übernachten können, sogar recht idyllisch auf einem Parkplatz im Wald.

Ab 9.00 Uhr war dann das Gelände geöffnet, es gibt ein paar sehr schöne Gebäude anzusehen. Interessant auch, dass auch zum Teil gearbeitet wird und Tiere da sind.

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Die Kirbe war wirklich wie man sich das vorstellt, mit Schaustellern (Gaukler und Artisten, Zauberer usw.) viele Vorstellungen wären erst am Nachmittag gewesen, aber eine Hexe (Kindertheater) haben wir geschaut und gemäss Eigenwerbung den kleinsten Zirkus der Welt. Der Mann ist mit unzähligen Hühnern und Gänsen und anderem Federgetier unterwegs. Dazu hat er zwei Hunde und ein paar Katzen, sowie Mäuse dabei, die einige Kunststücke vorführen.

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Auch einige alte Vergnügungseinrichtungen wie ein Karussell oder eine Schiffschaukel gab es. Dazu einen Antiquitätenmarkt auf dem es allerhand zu bestaunen gab. Die Schweineschlachtung haben wir ausgelassen, fand aber anhand der Menschenmenge offensichtlich grossen Anklang. Insgesamt haben wir uns gut amüsiert, das Freilichtmuseum ist aber auch ohne Kirbe durchaus einen Besuch wert.

Weiter sind wir der Donau entlang in Richtung Sigmaringen gefahren, allerdings mit Zwischenhalt, zuerst freiwillig um die Aussicht ab einem markanten Felsen zu geniessen und dann mit einem Halt, weil ein paar Felsen am Hang geräumt werden mussten, bevor sie von alleine auf die Strasse stürzen. Die Strecke der jungen Donau entlang hat uns begeistert und uns an die Flusstäler in Südfrankreich erinnert, die auch tiefeingeschnitten in die Umgebung sind.

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Ab Sigmaringen sind wir durch das Tal der Lauchert nordwärts gefahren, ebenfalls ein schönes Flüsschen. Weiter ging es via Reutlingen bis nach Welzheim und da zum Aichstruterstausee, einem idyllisch gelegenen kleinen Stausee, genauer gesagt ist es eigentlich ein Hochwasserrückhaltebecken. Am See sind Badegelegenheiten, Liegewiesen, Feuerstellen usw. im Hochsommer sicher ein grosser Rummel in der jetzigen Jahreszeit ist es aber recht ruhig.

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Interessant auch weil es unterhalb des Stausees einen Stellplatz auf einer schön angelegten Anlage gibt. In dieser friedlichen Umgebung werden wir übernachten.

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Der schöne Tag wurde dann standesgemäss mit einem eindrucksvollen Abendrot verabschiedet.

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Stellplatz Aichstruter Stausee

Stellplatz Aichstruter Stausee

Ganz in der Nähe von Welzheim, das wir von Ott‘s Traumwelt (unsere Matratzen) kennen liegt der Stellplatz am Aichstruter Stausee. Auf einem gemischten Parkplatz, sind auch speziell Wohnmobilstellplätze mit Rasengittersteinen angelegt. Man kann aber auch problemlos auf den Wiesenparkplätzen stehen. Ein Tag kostet 7€, VE vorhanden. Die Umgebung ist sehr schön.

Frankentour im Euroland

Frankentour im Euroland

Eigentlich wollten wir die anstehende Woche Ferien irgendwo im Süden verbringen. Nochmals etwas Sonne und Wärme tanken, obwohl wir ja dieses Jahr überhaupt nicht klagen konnten betreffend Wetter - irgendwie gewöhnt man sich aber daran. Allerdings wurde der Wetterbericht in Richtung Süden von Tag zu Tag schlechter, gemäss der Vorhersage sollte es am Schönsten und Wärmsten eher im Norden von uns sein, nämlich in Franken.

Das ist natürlich schon alleine ein guter Grund um in diese Region zu fahren. Hinzu kommt, dass wir ausser Nürnberg noch nicht allzu viel von Franken kennen. Ohne grossen Plan sind wir am Freitag am späteren Nachmittag losgefahren, bis nach Neuhausen ob Eck, da soll es ein Freilichtmuseum geben das wir im Vorbeiweg besuchen wollen.

Aber wie fast immer wenn es in Richtung Winterthur geht - Stau und stockender Kolonnenverkehr. Bei der Aussicht auf eine Woche Ferien und dem schönen Wetter lässt sich das Verkehrspuff einigermassen ertragen.

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In Kloten haben wir es dann doch vorgezogen über Nebenstrassen weiter zu fahren, wir haben es ja nicht eilig, zumal wir so in unserer alten Heimat Embrach und Freienstein vorbeikamen.

Wir passen knapp durch - Holzbrücke bei Andelfingen.

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In Neuhausen angekommen, stellten wir fest, dass die 8 Stellplätze schon belegt sind und auch sonst schon Wohnmobile rumstanden. Der Grund war schnell klar, am Wochenende ist im Freilichtmuseum Kirbe (so heisst die Chilbi da). Wir haben aber einen Platz gefunden inmitten von Altmetall und anderen Gegenständen zum Entsorgen, wo wir gut übernachten können – hoffentlich werden wir nicht entsorgt!

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Stellplatz Neuhausen ob Eck

Stellplatz Neuhausen ob Eck

Die Gemeinde Neuhausen ob Eck stellt freundlicherweise 8 Stellplätze kostenlos zur Verfügung, einzig die VE ist zu bezahlen. Die Stellplätze liegen am Rande der Gemeinde in ruhiger Lage mit schöner Aussicht. Ca. 1 Km entfernt befindet sich das Freilichtmuseum mit 25 typischen Gebäuden aus der Region.

WoMo unterwegs

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Wieder einmal ist das Womo ohne mich unterwegs und hat mich einfach zu Hause gelassen. Seit gestern ist meine Frau mit einer Kollegin auf Tour, gerne wäre ich ja dabei - aber irgendwie reichen die Ferien sowieso nirgens hin.

Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass sich meine Frau alleine traut unterwegs zu sein und sämtliche Herausforderungen die sich so stellen können souverän meistert. Das kommt mir indirekt ja auch wieder zu gute, wenn wir miteinader unterwegs sind und wir uns sämtliche Aufgaben und vor allem auch das Fahren teilen können. Beides geniesse ich selber fahren oder entspannt daneben sitzen und die Landschaft geniessen.

Cousin-Treffen

Cousin-Treffen

Dieses Jahr, bei einem der verschiedenen (oft eher traurigen Ereignissen) Treffen der Verwandtschaft kam die Idee auf, sich unter den Cousins auch einmal sonst zu treffen. Da meine zwei Cousin, die im ähnlichen Alter, ebenfalls mit Wohnmobil unterwegs und zudem begeisterte Kajak-Fahrer sind, war klar, es muss ein Platz am Wasser sein, der sich für ein Treffen eignet. Da fast in der Mitte der Anfahrtswege fiel die Wahl auf den Bodensee.

So haben wir uns also am Freitagabend auf den Weg zum Campingplatz Allensbach zum ersten Cousin-Treffen gemacht. Die Anfahrt verlief recht mühsam, weil wieder einmal der Stau auf dem Nordring ziemlich gross war. Anstatt der knapp eineinviertel Stunden, die für die Strecke nötig wären, brauchten wir 2 Stunden. Der Platz auf dem Campingplatz war schon reserviert und die Hälfte der Verwandtschaft schon da. Ein kurzer Regenguss tat der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal für das Wochenende eher Sommer als Herbstwetter angesagt war.

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Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann ans Paddeln, wobei wir Anfänger neben den Fast-Profis natürlich etwas abfielen, umso mehr als unser Kajak einen unerklärlichen Linksdrall hatte. Immerhin hat es uns etwas aufgebaut, dass sich alle erstaunt über unser synchrones Paddeln zeigten, aber nach über 30 Jahren verheiratet sein, kennt man sich fast blindlings und da ist das synchrone Paddeln keine grosse Herausforderung. Trotzdem waren wir froh, nach 2,5 Stunden wieder zurück zu sein beim Womo, irgendwie spürten wir dann doch diverse Muskeln und Gelenke.

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Gegen Abend ging dann das grosse Kochen los für ein gemeinsames Nachtessen, zudem auch noch meine Schwester mit Anhang dazu stiess. In einer fröhlichen Runde verspeisten wir dann die verschiedenen Köstlichkeiten und liessen uns auch nicht von einem ungeplanten Regenguss die gute Laune vermiesen.

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Am Sonntagmorgen gab es dann nochmals ein gemeinsames Frühstück, bevor es ans einpacken ging. Das Wetter war nicht so schön, dass es zum Verweilen in den Mittag hinein verleitete, zudem war auf den späten Nachmittag und Abend stürmisches Wetter angesagt. Es gibt definitiv schöneres als bei stürmischem Wetter mit dem Wohnmobil fahren zu müssen! So haben wir uns also zur Mittagszeit voneinander verabschiedet. Die letzte Tätigkeit war noch einen Termin für das nächste Treffen in einem Jahr festzulegen und schon trennten sich die (Heim)-Wege.

Fazit: ein schönes und lustiges Wochenende, abgesehen davon das ich auch am Montag noch meine Arme spürte - wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Campingplatz Allensbach

Campingplatz Allensbach

Der Campingplatz Allensbach liegt direkt am Ufer des Bodensees, direkt gegenüber der Insel Reichenau. Eignet sich sehr gut für Wassersport.

Es gibt keine fixe Parzellen, die Infrastruktur ist eher einfach gehalten (wird aber gerade umgebaut), es gibt ein Restaurant am Platz. Der Platz liegt sehr ruhig, die nahe Bahnlinie stört eigentlich überhaupt nicht, vor allem in der Nacht fährt kaum ein Zug.

Ein wirklich schöner Platz für alle die keinen Komfort brauchen und es gerne etwas ruhig haben.

Bike WM Rückblick

Bike WM Rückblick

Schon wieder sind einige Tage vergangen seit die Bike WM vorbei ist. Irgendwie bin ich bis heute nicht dazugekommen die Bilder auszuwerten und einen kleinen Rückblick zu machen. aber jetzt ist es geschafft, ein paar Zeilen zu den schönen, spannenden und erfolgreichen Tagen sind geschrieben.

Donnerstag

Der Morgen begann ganz anders als erwartet mit Sonnenschein. Gegen Mittag wurde es so heiss, dass wir froh um den Schatten der Markise waren, die ich eigentlich eher wegen dem zu erwartenden Regen ausgefahren habe.

Am Nachmittag blieb es sehr lange trocken, erst kurz vor dem Start des Herren Junioren Rennen begann es etwas zu Regnen. Das störte uns aber nicht, dass spannende Rennen zu verfolgen und uns über eine weitere Goldmedaille zu freuen.

Zwischendurch konnten wir auch den Downhillern zu sehen, vor allem der Zielsprung ist äusserst spektakulär wenn die Cracks hoch oben über unsere Köpfe fliegen.

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Am Abend sind wir ins Restaurant St. Cassian für das Nachtessen gegangen. Das Essen war sehr gut, so gut, dass wir gleich für Samstagabend wieder einen Tisch reserviert haben.

Freitag

In der Nacht hat es geregnet, jedoch am Morgen verzogen sich die Regenwolken und gegen Mittag wagte sich bereits wieder die Sonne durch die Wolken. Nach einem geruhsamen Morgen ging es am Nachmittag zu den U23 Rennen. Erfreulich viele Fans waren schon gekommen und sorgten für gute Stimmung. Die natürlich durch Gold und Silber bei den Damen noch gesteigert wurde.

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Samstag

Schon am morgen früh strahlend blauer Himmel. Dementsprechend waren viele Fans unterwegs und es brauchte etwas Geduld bis wir in der Bike Arena waren. Begrüsst wurden wir von der PC7-Staffel die atemberaubende Manöver zeigten und verschiedene Figuren in den Himmel malten.

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Das Frauenrennen endete mit einer leisen Enttäuschung irgendwie hatten alle mit einer Medaille von Jolanda Neff gerechnet. Dafür wurden dann die meisten der rund 25000 Fans im Herrenrennen nicht enttäuscht, in einem spannenden Rennen gewann Nino Schurter Gold. Die Stimmung war unglaublich, die Fahrer fuhren die ganze Strecke durch eine Fan-Schneise, es sah so aus wie bei einer Zielankunft bei der Tour de France, auch die Lautstärke war weltmeisterlich. Es muss auch für die Athleten ein eindrücklicher.Anlass gewesen sein.

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Sonntag

Schon recht früh waren wir unterwegs um mit der Gondelbahn an den Start der Downhill Strecke zu kommen. Im Verlauf des Tages sind wir dann von oben nach unten der Strecke entlang gelaufen und konnten die Fahrerinnen und Fahrer bewundern. Das Wetter war heute noch etwas wärmer als gestern, den ganzen Tag strahlend blauer Himmel. Auch heute waren wieder sehr viele Leute am Berg unterwegs, eine sicher auch für die Athleten tolle Stimmung. Müde von der Sonne, der Klettereien und überhaupt ständig unterwegs sein sind wir am späten Nachmittag wieder beim Wohnmobil angelangt.

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Montag

Am Morgen haben wir zusammengepackt und sind gemütlich in Richtung zu Hause gefahren. Vom grossen Rummel über das verlängerte Wochenende war schon fast nichts mehr zu spüren.

Fazit: Wir haben einige sehr spannende Rennen gesehen, das Wetter war wesentlich besser als ursprünglich angekündigt, Samstag und Sonntag schlichtweg sensationell. Ein “rundes” Wochenende mehr, dass wir zu unseren Erlebnissen hinzufügen konnten.

UCI Mountainbike WM Lenzerheide

UCI Mountainbike WM Lenzerheide

Das verlängerte Wochenende ( Mittwoch Abend - Montag ) sind wir an der Mountainbike WM in der Lenzerheide. Die Gelegenheit in der Heimat eine WM zu sehen, lassen wir uns nicht entgehen. Einquartiert haben wir uns auf dem Campingplatz St. Cassian, Lantsch. Der heutige Mittwoch der WM begann ja schon sehr erfolgreich, mit Gold im Teamrelay. Wir haben aber nur die Entscheidung im Fernsehen mitbekommen, wir waren noch auf der Anfahrt, bzw uns am bequem nieder zu lassen. Aber es gibt hoffentlich noch ein paar Gelegenheiten um erfolgreiche Schweizer Sportler im Einsatz sehen zu können. Einzig das Wetter macht uns noch etwas Sorgen, für Morgen Donnerstag und Freitag ist etwas Regen angesagt, aber wir haben ja wetterfeste Kleidung dabei.

Campingplatz St. Cassian

Campingplatz St. Cassian

Ein eher einfach ausgestatteter Campingplatz ohne fixe Parzellen in wunderschöner Naturlandschaft. Sehr geeignet als Homebase für Wanderungen und Biketouren in der schönen Bündner Bergwelt.

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Region Guebwiller

Region Guebwiller

Dieses Mal sind wir nur bis ganz an den Anfang des Elsass gefahren. Oder halt nur ans Ende, das ist Ansichtssache ob man von "oben" oder "unten" kommt. In der Region von Guebwiller waren wir noch nicht, dass wollten wir jetzt nachholen. Am Freitagabend haben wir uns auf dem Weingut Domaine du Bollenberg bei Rouffach einquartiert. Es gibt da einen Stellplatz, ruhig und mit schöner Aussicht.

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Als wir ankamen, war da ein richtiger Rummel, ein kleiner Markt mit musikalischer Begleitung fand statt. Wir haben uns mit feinem Käse eingedeckt, einem Salami konnten wir auch nicht wiederstehen. Für das Nachtessen sind wir in das Restaurant das zur Domaine du Bollenberg gehört gegangen und haben uns durch wirkliche Gaumenfreuden gegessen und auch guten Wein genossen. Zum Glück mussten wir danach nur ein paar Meter zu unserem Womo wanken!

Wir sind uns sicher, dass wir wieder einmal hier übernachten werden. Am Samstagmorgen war das Wetter dann ganz ungewohnt, kühl und leicht regnerisch, also kein Grund zum in Eile zu verfallen, sondern gemütlich den Tag zu beginnen. Gegen Mittag sind wir nach Guebwiller gefahren und etwas durch die Ortschaft gebummelt, allzu viel gibt es nicht zu sehen, ausser der Kirche die schon von aussen imposant wirkt. Im Innern zeigen sich dann wunderbare Glasfenster, die umso mehr leuchteten, weil es im Inneren recht düster ist.

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Danach sind wir ein paar Kilometer weiter gezogen nach Murbach, einem kleinen Ort in einem Seitental. Es gibt da ein ehemaliges Kloster anzusehen, speziell ist vor allem die Kirche. Ursprünglich war da eine grosse Anlage, die aber anscheinend nie ganz fertig gebaut wurde und teilweise einstürzte. So steht heute eine Kirche da, die eigentlich nur ein Querschiff einer grösseren Anlage ist. Von vorne erwartet man eine mächtige Kirche, erst von der Seite sieht man wie schmal sie ist. Interessant ist Murbach für uns auch, weil es da einen Stellplatz gibt, auf dem wir die Nacht verbrachten.

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Am Abend präsentierte sich die Kirche dann auch noch schön beleuchtet, zusammen mit dem Vollmond ah das richtig dramatisch aus.

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Irgendwie fühlt man sich wie im Spätherbst, die Bäume sind grösstenteils verfärbt oder teilweise ganz braun, aufgrund der Trockenheit und in den Reben werden bereits Trauben geschnitten. Unterstützt wird das Herbstgefühl noch vom Temperatursturz, seit ewig langer Zeit tragen wir wieder einmal freiwillig lange Hosen. Am Sonntagmorgen betrug die Aussentemperatur noch 10° Grad, seit langer Zeit waren wir wieder einmal um die Heizung froh, die rasch im Womo für wohlige Wärme sorgte. Immerhin begrüsste uns strahlend blauer Himmel, nachdem es gestern Nachmittag doch immer wieder etwas geregnet hatte.

Das schöne Wetter nutzen wir für eine Wanderung zur Burgruine Hohrupf. Diese Ruine ist zuoberst auf einem Waldhügel über Murbach. Für den recht anstrengenden Aufstieg wird man mit ein paar kaum noch sichtbaren Mäuerchen belohnt, dafür gibt es aber sehr schöne Aussicht.

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Zurück beim Wohnmobil ging es schon wieder nach Hause, ein schönes Wochenende war schon wieder vorbei!

Stellplatz Murbach

Stellplatz Murbach

Es handelt sich um einen Parkplatz beim ehemaligen Kloster von Murbach. Eine Entsorgungsstation ist vorhanden. Schöne Gegend zum Wandern. Der Stellplatz ist nicht geeignet für Fernsehsüchtige oder solche Leute die gerne Telefonieren. Bei beidem ist Fehlanzeige.

Stellplatz Domaine Du Bollenberg

Stellplatz Domaine Du Bollenberg

Beim Weingut Domaine Du Bollenberg wird ein schön gelegener Parkplatz für ca. 5 Wohnmobile zur Verfügung gestellt. Infrastruktur gibt es nicht, dafür ist der Platz gratis und mit toller Aussicht in ruhiger Lage. Da zu Übernachten lohnt sich nur schon wegen des dazugehörenden Restaurant, Reservation empfehlenswert.

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Nützliches und Angenehmes verbinden

Nützliches und Angenehmes verbinden

Dieses Wochenende hatten wir bei Campingwelt Portmann abgemacht, um unsere Schliessanlage des Wohnmobils umprogrammieren zu lassen. Die Originalfernbedienung von Fiat überträgt anscheinend offen immer den gleichen Code, es soll einfache Empfänger geben, die diesen Code auffangen und wieder senden können.

Da wird es dann eher schwierig einen Diebstahl nachzuweisen, wenn es keine Einbruchspuren gibt. Das Problem ist bei Fiat schon lange bekannt, aber wird verschwiegen und nicht angepasst, auch die neusten Fernbedienungen sind nicht besser. Man kann sich aber via 3-Zubehör die Schlüssel und Zentraleinheit anpassen lassen, dann wird ein verschlüsselter, sich ändernder Code versendet.

So sind wir am Freitagabend bis nach Willisau gefahren, haben auf dem dortigen Stellplatz übernachtet. Ein feines Nachtessen im Restaurant Mohren genossen und dann bei hitzigen Temperaturen in (um 22:00 Uhr waren es noch 29° im Womo) versucht zu Schlafen. Immerhin waren es am Morgen nur noch gut 20° - schon fast kalt. Pünktlich auf Termin trafen wir dann in Hasle bei Hr. Portmann ein, der in ca. 1,5 Stunden die nötigen Umbauarbeiten vornahm. Wir sind in der Zwischenzeit eine kleine Runde entlang der Entle und der Emme gelaufen. Bei den schon wieder heissen Temperaturen, war es hauptsächlich im Wald noch angenehm kühl. Den jungen Einheimischen haben die Temperaturen gefallen, es sei immer noch ziemlich frisch wenn man in die Emme springt.

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Als wir zurück kamen war Hr. Portmann auch gerade fertig und somit der „nützliche“ Teil des Wochenendes erledigt. Damit gingen wir zum „angenehmen“ Teil über, der darin bestand etwas in die Höhe zu kommen um der Hitze zu entfliehen. Dazu fuhren wir in Richtung Glaubenbühlenpass, kurz vor der Passhöhe auf ca. 1570m haben wir uns auf dem Parkplatz Glaubenbielen einquartiert.

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Dies erst noch ganz legal, weil man im Kanton Obwalden ganz offiziell eine Wild-Übernachtung machen darf. So richtig kühl war es am Tag auch nicht, aber immerhin war es bei 27° doch etwas angenehmer als bei ca. 35° zu Hause, zudem zwischen durch auch noch ein Lüftchen etwas Kühlung brachte.

Das Lüftchen hat uns auch noch zu einem Bier und Apfelschorle gebracht. Die nette Dame vom Verkaufsstand von feinem Alpkäse (mit dem wir uns eingedeckt haben), war so froh, dass ich den Sonnenschirm reparieren konnte, er liess sich nicht mehr zusammenklappen, dass sie uns eben eine Erfrischung offerierte.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir am Schatten beim Wohnmobil, kurz unterbrochen von einem kleinen Spaziergang, als ein paar Wolken aufzogen.

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Irgendwo in der Ferne rumpelte es mal, aber etwas erhoffter Regen der Abkühlung gebracht hätte blieb aus. Immerhin wurde es gegen Abend angenehm kühler, bei 20° hatten wir schon kalt. Am Abend leerte sich der Parkplatz etwas von den PKW, dafür standen immer mehr Van und Wohnmobile da für eine Übernachtung, schlussendlich waren es deutlich über 10 Fahrzeuge. In der Nacht war es dann angenehm ruhig und halbwegs kühl. Tagwache war aber recht früh, Wanderer die den kühlen Morgen (17°) nutzen und Motorradfahrer, die wohl ebenfalls gerne etwas kühle Temperaturen und freie Strassen hatten.

Am Morgen haben wir eine Wanderung in die schöne Umgebung gemacht, steil hoch ging es, bei schon wieder recht hohen Temperaturen, deshalb fiel die Wanderung etwas kürzer aus als ursprünglich geplant.  Nach 2,5 Stunden waren wir wieder beim WoMo und genossen den Schatten bevor es wieder ins noch heissere Unterland nach Hause ging.

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Parkplatz Glaubenbielen

Parkplatz Glaubenbielen

Kurz vor der Passhöhe des Glaubenbühlenpasses liegt der Parkplatz Glaubenbielen. Am Tag herrscht rechter Betrieb aber in der Nacht ist es ruhig. Der Kiesparkplatz ist etwas schräg, Keile sind von Vorteil. Vom Parkplatz aus lassen sich schöne Wanderungen in der Umgebung unternehmen.

Wieder im Einsatz...

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 Wieder im Einsatz gilt für unser Womo und für Coni.

Bei unserem Womo wurde die lädierte Seitenwand saniert, so schön das überhaupt nichts mehr vom Schaden zu sehen ist, obwohl die ganze Seitenwand neu gestrichen werden musste. Die Carosserie & Autospritzwerk Riedweg AG hat perfekte Arbeit gemacht.
Meine bessere Hälfte ist mit dem Womo auch wieder im Einsatz, quasi als Botschafterin für das Hobby oder eher Lebensgefühl Wohnmobil. Konkret heisst das, sie ist mit einer guten Freundin unterwegs die auch einmal das Womo-Feeling erleben möchte. Da der Mann unserer Freundin anscheinend mit dem Elsass nicht viel anfangen kann und wir begeistert von der Region sind, steht unser Womo wieder einmal im Elsass - leider ohne mich. Aber die zwei Frauen kommen eben auch alleine gut zu recht, auch immer wieder zum Erstaunen diverser männlicher Womo-Fahrer. Auf alle Fälle gab es schon einige Komplimente wie gut das Frau macht. Für mich immer wieder komisch ist das doch für uns wenn wir zu zweit unterwegs sind normal, dass wir Beide auch alles machen können.

Kajak

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Irgendwie hat ja ein Kajak nichts mit einem Wohnmobilblog zu tun - oder eben doch.

Wir haben uns ein aufblasbares Kajak zugelegt. Zusammengefaltet ist das Pack eingermassen verstaubar und die 15 Kg Gewicht können wir im Wohnmobil gerade noch verkraften. Zudem lässt sich das Kajak auch noch ein paar Meter ohne Wasser transportieren.

Vor allem in Skandinavien mit den schönen Seen und Flüssen haben wir schon gedacht, ein Boot dabei zu haben wäre schon noch toll, um die Gegend auch mal vom Wasser her zu erkunden.

Letzthin habe ich dann ein Inserat eines aufblasbaren Kajak gesehen, dass als einigermassen robust beschrieben wurde und auch von den Kosten her vernünftig schien. Wir haben nicht allzu lange überlegt und uns so ein Kajak bestellt. 

Die ersten Schwimmversuche haben wir hinter uns, zuerst auf dem See und letztes Wochenende auf dem Fluss. Resultat: wir sind begeistert. Das Kajak liegt gut im Wasser, man sitzt bequem und kommt recht gut vorwärts. 

 

Wochenende anders als gedacht und trotzdem schön

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Eigentlich war für das Wochenende angedacht, dass die Zentralverriegelung beim Womo angepasst wird. Genauer gesagt der Schlüssel von der Fernbedienung, der anscheinend unverschlüsselt immer den gleichen Code sendet. Also ein leichtes den Code abzufangen und nachdem die Besitzer des Womo weg sind, den Code nochmals zu senden - und schon ist das Womo (die Zentralpverriegelung) offen. So jedenfalls demonstriert das die Firma Thitronik, die aber auch Abhilfe schaffen kann. Von Fiat selber hört man nichts, die einzige Empfehlung die es gibt, lautet den Schlüssel mit der Fernbedienung nicht zu verwenden.... Geplant war also, dass eine Firma die über die entsprechende Ausrüstung verfügt, die nötigen Anpassungen vornimmt. Leider wurde daraus nichts, der Termin muss neu angesetzt werden, weil das Programiergerät defekt war. So kamen wir zu einem Wochenende, dass zwar anders geplant, aber schlussendlich trotzdem sehr schön war.

Wir nutzten die plötzlich freie Zeit um unser neues aufblasbares Kajak auf dem Sempachersee zu testen. Nach 2 Stunden paddeln, waren die Arme müde aber wir wissen nun, dass wir mit dem Kajak wohl den einen oder anderen Ausflug auf dem Wasser unternehmen können.

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Abgerundet wurde der schöne, warme Tag von einem spektakulären Sonnenuntergang.

Wieder zu Hause, haben wir das Womo in die Karosseriespenglerei gebracht, in der hoffentlich der Schaden in der Seitenwand so geflickt werden kann, dass unser Womo wieder wie neu aussieht.

Gut wenn man ein Wohnmobil hat!

Klar ist es sowieso gut wenn man ein Wohnmobil hat. Unsere Ferien und Ausflüge möchten wir nicht missen. Wir waren jetzt in letzter Zeit aber gleich zweimal froh ein Wohnmobil zu haben, für eine etwas andere Nutzung.

Zuerst quartierten wir uns auf einem Campingplatz in der Nähe des Spitals ein, in dem jemand Nahestehender war. So konnten wir uns die mühsame hin- und her Fahrerei ersparen.

Kurz darauf waren wir für das Wohnmobil froh, um bei einem sehr erfreulichen Ereignis dabei zu sein. Gute Freunde von uns heirateten. Um die Festivitäten ohne schlechtes Gewissen (Alkohl, müde heim fahren und so) geniessen zu können, konnten wir unser fahrbares Hotel direkt vor der Haustüre der Freunde parkieren.

Abruptes Ferienende

Leider sind unsere Ferien nicht wie geplant zu Ende gegangen. Deshalb gab es jetzt einige Zeit auch nichts mehr zu lesen. Ein trauriges familiäres Ereignis hat unsere Absichten über den Haufen geworfen.

Zudem haben wir es dann im ganzen Trubel auch noch geschafft eine Dachrinne mit dem Wohnmobil so stark zu streifen, dass die Seitenwand eingedrückt wurde. Immerhin ist innen nichts zu sehen und es muss nur die äussere Wand repariert werden. Das ist aber bei GFK anscheinend aufwändig genug, auf alle Fälle wird unser Womo bald einmal 2 Wochen in einer Karosseriewerkstatt, die Erfahrung mit solchen Reparaturen hat, verbringen. Zum Glück haben wir eine Vollkasko-Versicherung, da bleibt nebst dem ganzen Frust wenigstens nur der Selbstbehalt den wir selber bezahlen müssen.

Der Vollständigkeit halber, wir sind also am Donnerstag früh aufgebrochen und am Abend zu Hause angekommen. Für die ganze Strecke sind wir ca. 1000Km Autobahn gefahren. In Frankreich haben wir dafür ca. 140€ Gebühren bezahlt. Zum Glück hatten wir meistens nicht allzviel Verkehr, einzig am Morgen um Nantes und am Abend bei Mülhausen hatten wir etwas Stau. Unterwegs kamen wir zweimal in heftige Gewitter, kurz war praktisch Schritttempo angesagt.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden