Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Stellplatz Albertshofen

Stellplatz Albertshofen

In der kleinen Gemeinde Albertshofen gibt es einen Stellplatz für 20 Womo direkt am Main, den ich zu den Schöneren zähle, die wir schon besucht haben. Ideal um etwas auszuspannen und einfach das Leben zu geniessen. Nebenbei können die erstaunlich grossen Schiffe bestaunt werden, die da noch auf dem Main fahren. Gleich gegenüber in Mainstockheim gibt es einen weiteren Stellplatz für ca. 70 Womo, falls nötig könnte man mit der Fähre übersetzen.

P1110236

P1110237

P1110239

Würzburg

Würzburg

Am Morgen war wiederum dicker Nebel, was uns bewog den Morgen gemütlich zu nehmen. Erst gegen Mittag traute sich die Sonne hervor, wobei es nicht ganz so schön wurde wie ursprünglich der Wetterbericht versprochen hatte. So gegen Mittag bummelten wir durch Würzburg, es gibt einiges schönes anzusehen, insgesamt waren wir aber etwas enttäuscht, was durchaus auch damit zusammenhängen mag, dass wir vorher in Schwäbisch Hall und Rothenburg ob der Tauber waren. Würzburg hat halt schon mehr den Charakter einer grösseren Stadt und wirkt irgendwie hektischer als zum Beispiel das gemütliche Schwäbisch Hall.

P1110185P1110189

Sehr schön fanden wir den Garten bei der Residenz, eindrücklich ist auch die Marien-Festung, nicht nur wegen der grossartigen Aussicht auf die Stadt.

P1110193P1110195

P1110199P1110211

P1110215

Gegen Abend sind wir weitergezogen, aufs Land, genauer nach Albertshofen, einem kleinen Ort am Main. Viel zu sehen gibt es da nicht, ausser allenfalls die Fähre, aber es gibt einen kleinen wunderschön gelegenen Stellplatz direkt am Main. Als wir ankamen sahen wir auf den ersten Blick keinen freien Platz in der ersten Reihe, so nahmen wir halt einen Platz in der zweiten Reihe. Die Plätze sind leicht abschüssig, dafür hat man ja aber Keile um darauf zu fahren. Kaum standen wir gerade und wollten uns einrichten, fiel die erste Eichel mit beträchtlichem Lärm auf das Dach – wir standen unter einem grossen Eichenbaum mit ganz vielen braunen Eicheln, die darauf warteten herunter zu fallen! So sind wir lieber einen Platz weiter auf die Seite und haben uns neu installiert. Als ich dann den Platz bezahlen wollte, viel mir auf das in der ersten Reihe mit schöner Aussicht auf den Main ja doch ein Platz frei ist….. Also sind wir nochmals umgezogen, dass wir Probleme hatten das Womo halbwegs gerade auf die Keile zu bekomme passt gerade noch dazu. Vermutlich denken alle ringelum - typische Anfänger. Aber egal, schlussendlich stehen wir an einem wunderschönen Platz und können direkt vor uns den Main betrachten, auf dem erstaunlich grossen Schiffe unterwegs sind.

P1110225P1110227

Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber

Am Morgen war nichts mit blauem Himmel wie vorausgesagt, sondern Hochnebel. Ein richtiger Herbsttag, grau und kühl. Das hielt uns aber nicht davon ab, Rothenburg zu erkunden. Schon um 10:00 Uhr am Morgen waren recht viele Touristen unterwegs, vor allem aus dem asiatischen Raum waren das ganze Busladungen voll. Trotz den diversen touristisch orientieren Geschäften, findet man noch einige wirkliche Schmuckstücke von Geschäften mit einheimischer Handwerkskunst.

P1110124P1110117

In einem originell eingerichteten Café, dem Café Lebenslust, liessen wir es uns gut gehen.

P1110123P1110113

Inzwischen hatte sich auch die Sonne gegen den Nebel durchgesetzt. Über weite Strecken der Wehrmauer ging es zurück zum Wohnmobil und damit weiter in Richtung Würzburg unserer nächsten Station.

P1110127P1110132

Verschiedene Nebenstrassen in schönen weiten Landschaften führten uns schlussendlich nach Würzburg.

P1110147P1110148

Auf dem Stellplatz waren die Logenplätze direkt am Main schon alle besetzt, so stellten wir uns schon auf einen Parkplatz in zweiter Reihe ein, als doch noch ein anderes Womo wegfuhr. So haben wir jetzt einen Platz mit direkter Sicht auf den Main.

P1110160P1110167

Am Abend reichte es noch für einen kurzen Bummel über die alte Mainbrücke, wo da auch der obligate Schoppen nicht fehlen durfte – nachher wankten wir leicht beduselt zurück zum Womo.

P1110168P1110180

Stellplatz Würzburg

Stellplatz Würzburg

Am Rande eines grossen Parkplatzes sind ca. 30 Plätze direkt am Main für Wohnmobile vorgesehen. Sehr nahe vom Stadtzentrum in ruhige Lage.

Stellplatz Rothenburg ob der Tauber

Stellplatz Rothenburg ob der Tauber

Es gibt 2 Stellplätze gleich gegenüber der Altstadt. Insgesamt haben ca. 50 Gefährte Platz. Ein Teil der Plätze ist als Wohnmobilstellplätze ausgewiesen, der Rest als allgemeine Parkfläche. Als wir da waren, sind praktisch sämtliche Plätze von Wohnmobilen belegt gewesen. Trotz naher Strasse erstaunlich ruhig.

Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall

Ganz so friedlich wie erwartet war es über Nacht dann doch nicht. Die gut ausgerüstete Dorfjugend beschallte das Gelände mit Musik (leider nicht ganz nach unserem Stil-Geschmack) zudem hatten sie es lustig und hielten recht lange durch, trotz der in der Nacht recht kühlen Temperaturen. Aber alles halb so wild wir hatten es auch schon lauter in der Nacht. Wir nahmen den Morgen gemütlich und fuhren erst gegen Mittag los.

P1110016P1110022

Bei wunderschönem blauem Himmel ging es weiter nach Schwäbisch Hall. Als Überraschung war in Schwäbisch Hall über das Wochenende Haller Trödelmarkt, dann ist in der Stadt allerhand los und alle Geschäfte offen. So waren recht viele Leute unterwegs und es war ein buntes Treiben, bei wunderbarem Herbst- oder eher Sommerwetter.

Dazu passte das Mittagessen, das eher an Mittelmeer erinnerte als an eine deutsche Stadt. Wir waren insgesamt angenehm überrascht von Schwäbisch Hall, das ist eine wirklich sehr schöne kleine Stadt – die kleinste Metropole in Europa, sagte uns eine Blumenverkäuferin stolz.

P1110038P1110040

P1110049P1110052

P1110058

Über ein paar schmale Nebenstrassen ging es dann weiter in Richtung Rothenburg ob der Tauber. Durch schöne Herbstlandschaften mit leuchtenden Blättern an den Bäumen. Unterwegs unterquerten wir die höchste Autobahnbrücke Deutschlands, die Kochertalbrücke ist 178m hoch und über einen Kilometer lang, ein imposantes Bauwerk.

P1110067P1110068

Ein weiteres Bauwerk versperrte uns die Durchfahrt, das Stadttor von Langenburg zwang uns zu einem Umweg von einigen Kilometer.

P1110101

Die Landschaften haben uns begeistert..

P1110086P1110088

In Rothenburg angekommen quartierten wir uns auf dem Stellplatz ein, der schon gut belegt war.

In dieser Stadt waren wir schon einmal, vor knapp 40 Jahren, erinnern tun wir uns nur noch daran, dass wir damals staunten das in einem Geschäft mitten im Sommer Weihnachtsartikel zu kaufen waren. Eine Glaskugel aus Rothenburg im Sommer ziert bis heute unseren Christbaum.

Am Abend unternahmen wir noch einen kleinen Bummel in die Stadt, mittlerweile gibt es deutlich mehr Geschäfte, die das ganze Jahr Weihnachten haben. Zum Nachtessen wollten wir eigentlich ins Wohnmobil, kamen aber in einer Nebengasse an einem Restaurant vorbei, in dem es gemäss Karte verschiedene Spätzle-Gerichte gab. Kaum hatten wir im Restaurant Platz genommen, wurden wir auf berndeutsch angesprochen, die Chefin stammt aus dem Bernbiet. Das Essen war unabhängig von der freundlichen Bedienung wirklich sehr gut, vollgestopft sind wir zurück zum Womo gestapft.

P1110101P1110103

Kirbe, schöne Täler und See

Kirbe, schöne Täler und  See

Nach einer ruhigen Nacht (es hat niemand entsorgt oder uns entsorgen wollen), sind wir am morgen früh die paar Schritte bis zum Freilichtmuseum gefahren und haben festgestellt, dass wir da auch problemlos hätten übernachten können, sogar recht idyllisch auf einem Parkplatz im Wald.

Ab 9.00 Uhr war dann das Gelände geöffnet, es gibt ein paar sehr schöne Gebäude anzusehen. Interessant auch, dass auch zum Teil gearbeitet wird und Tiere da sind.

P1100915P1100929

P1100920P1100918

Die Kirbe war wirklich wie man sich das vorstellt, mit Schaustellern (Gaukler und Artisten, Zauberer usw.) viele Vorstellungen wären erst am Nachmittag gewesen, aber eine Hexe (Kindertheater) haben wir geschaut und gemäss Eigenwerbung den kleinsten Zirkus der Welt. Der Mann ist mit unzähligen Hühnern und Gänsen und anderem Federgetier unterwegs. Dazu hat er zwei Hunde und ein paar Katzen, sowie Mäuse dabei, die einige Kunststücke vorführen.

P1100936P1100939

Auch einige alte Vergnügungseinrichtungen wie ein Karussell oder eine Schiffschaukel gab es. Dazu einen Antiquitätenmarkt auf dem es allerhand zu bestaunen gab. Die Schweineschlachtung haben wir ausgelassen, fand aber anhand der Menschenmenge offensichtlich grossen Anklang. Insgesamt haben wir uns gut amüsiert, das Freilichtmuseum ist aber auch ohne Kirbe durchaus einen Besuch wert.

Weiter sind wir der Donau entlang in Richtung Sigmaringen gefahren, allerdings mit Zwischenhalt, zuerst freiwillig um die Aussicht ab einem markanten Felsen zu geniessen und dann mit einem Halt, weil ein paar Felsen am Hang geräumt werden mussten, bevor sie von alleine auf die Strasse stürzen. Die Strecke der jungen Donau entlang hat uns begeistert und uns an die Flusstäler in Südfrankreich erinnert, die auch tiefeingeschnitten in die Umgebung sind.

P1100955P1100959

Ab Sigmaringen sind wir durch das Tal der Lauchert nordwärts gefahren, ebenfalls ein schönes Flüsschen. Weiter ging es via Reutlingen bis nach Welzheim und da zum Aichstruterstausee, einem idyllisch gelegenen kleinen Stausee, genauer gesagt ist es eigentlich ein Hochwasserrückhaltebecken. Am See sind Badegelegenheiten, Liegewiesen, Feuerstellen usw. im Hochsommer sicher ein grosser Rummel in der jetzigen Jahreszeit ist es aber recht ruhig.

P1110004P1110009

Interessant auch weil es unterhalb des Stausees einen Stellplatz auf einer schön angelegten Anlage gibt. In dieser friedlichen Umgebung werden wir übernachten.

P1110006

Der schöne Tag wurde dann standesgemäss mit einem eindrucksvollen Abendrot verabschiedet.

P1110014

Stellplatz Aichstruter Stausee

Stellplatz Aichstruter Stausee

Ganz in der Nähe von Welzheim, das wir von Ott‘s Traumwelt (unsere Matratzen) kennen liegt der Stellplatz am Aichstruter Stausee. Auf einem gemischten Parkplatz, sind auch speziell Wohnmobilstellplätze mit Rasengittersteinen angelegt. Man kann aber auch problemlos auf den Wiesenparkplätzen stehen. Ein Tag kostet 7€, VE vorhanden. Die Umgebung ist sehr schön.

Frankentour im Euroland

Frankentour im Euroland

Eigentlich wollten wir die anstehende Woche Ferien irgendwo im Süden verbringen. Nochmals etwas Sonne und Wärme tanken, obwohl wir ja dieses Jahr überhaupt nicht klagen konnten betreffend Wetter - irgendwie gewöhnt man sich aber daran. Allerdings wurde der Wetterbericht in Richtung Süden von Tag zu Tag schlechter, gemäss der Vorhersage sollte es am Schönsten und Wärmsten eher im Norden von uns sein, nämlich in Franken.

Das ist natürlich schon alleine ein guter Grund um in diese Region zu fahren. Hinzu kommt, dass wir ausser Nürnberg noch nicht allzu viel von Franken kennen. Ohne grossen Plan sind wir am Freitag am späteren Nachmittag losgefahren, bis nach Neuhausen ob Eck, da soll es ein Freilichtmuseum geben das wir im Vorbeiweg besuchen wollen.

Aber wie fast immer wenn es in Richtung Winterthur geht - Stau und stockender Kolonnenverkehr. Bei der Aussicht auf eine Woche Ferien und dem schönen Wetter lässt sich das Verkehrspuff einigermassen ertragen.

1

In Kloten haben wir es dann doch vorgezogen über Nebenstrassen weiter zu fahren, wir haben es ja nicht eilig, zumal wir so in unserer alten Heimat Embrach und Freienstein vorbeikamen.

Wir passen knapp durch - Holzbrücke bei Andelfingen.

P1100906

In Neuhausen angekommen, stellten wir fest, dass die 8 Stellplätze schon belegt sind und auch sonst schon Wohnmobile rumstanden. Der Grund war schnell klar, am Wochenende ist im Freilichtmuseum Kirbe (so heisst die Chilbi da). Wir haben aber einen Platz gefunden inmitten von Altmetall und anderen Gegenständen zum Entsorgen, wo wir gut übernachten können – hoffentlich werden wir nicht entsorgt!

P1100912

Stellplatz Neuhausen ob Eck

Stellplatz Neuhausen ob Eck

Die Gemeinde Neuhausen ob Eck stellt freundlicherweise 8 Stellplätze kostenlos zur Verfügung, einzig die VE ist zu bezahlen. Die Stellplätze liegen am Rande der Gemeinde in ruhiger Lage mit schöner Aussicht. Ca. 1 Km entfernt befindet sich das Freilichtmuseum mit 25 typischen Gebäuden aus der Region.

WoMo unterwegs

26E66EE3-51F7-4FEE-8859-96E26D712F09

Wieder einmal ist das Womo ohne mich unterwegs und hat mich einfach zu Hause gelassen. Seit gestern ist meine Frau mit einer Kollegin auf Tour, gerne wäre ich ja dabei - aber irgendwie reichen die Ferien sowieso nirgens hin.

Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass sich meine Frau alleine traut unterwegs zu sein und sämtliche Herausforderungen die sich so stellen können souverän meistert. Das kommt mir indirekt ja auch wieder zu gute, wenn wir miteinader unterwegs sind und wir uns sämtliche Aufgaben und vor allem auch das Fahren teilen können. Beides geniesse ich selber fahren oder entspannt daneben sitzen und die Landschaft geniessen.

Cousin-Treffen

Cousin-Treffen

Dieses Jahr, bei einem der verschiedenen (oft eher traurigen Ereignissen) Treffen der Verwandtschaft kam die Idee auf, sich unter den Cousins auch einmal sonst zu treffen. Da meine zwei Cousin, die im ähnlichen Alter, ebenfalls mit Wohnmobil unterwegs und zudem begeisterte Kajak-Fahrer sind, war klar, es muss ein Platz am Wasser sein, der sich für ein Treffen eignet. Da fast in der Mitte der Anfahrtswege fiel die Wahl auf den Bodensee.

So haben wir uns also am Freitagabend auf den Weg zum Campingplatz Allensbach zum ersten Cousin-Treffen gemacht. Die Anfahrt verlief recht mühsam, weil wieder einmal der Stau auf dem Nordring ziemlich gross war. Anstatt der knapp eineinviertel Stunden, die für die Strecke nötig wären, brauchten wir 2 Stunden. Der Platz auf dem Campingplatz war schon reserviert und die Hälfte der Verwandtschaft schon da. Ein kurzer Regenguss tat der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal für das Wochenende eher Sommer als Herbstwetter angesagt war.

P1100849

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann ans Paddeln, wobei wir Anfänger neben den Fast-Profis natürlich etwas abfielen, umso mehr als unser Kajak einen unerklärlichen Linksdrall hatte. Immerhin hat es uns etwas aufgebaut, dass sich alle erstaunt über unser synchrones Paddeln zeigten, aber nach über 30 Jahren verheiratet sein, kennt man sich fast blindlings und da ist das synchrone Paddeln keine grosse Herausforderung. Trotzdem waren wir froh, nach 2,5 Stunden wieder zurück zu sein beim Womo, irgendwie spürten wir dann doch diverse Muskeln und Gelenke.

P1100861P1100878

Gegen Abend ging dann das grosse Kochen los für ein gemeinsames Nachtessen, zudem auch noch meine Schwester mit Anhang dazu stiess. In einer fröhlichen Runde verspeisten wir dann die verschiedenen Köstlichkeiten und liessen uns auch nicht von einem ungeplanten Regenguss die gute Laune vermiesen.

P1100883

Am Sonntagmorgen gab es dann nochmals ein gemeinsames Frühstück, bevor es ans einpacken ging. Das Wetter war nicht so schön, dass es zum Verweilen in den Mittag hinein verleitete, zudem war auf den späten Nachmittag und Abend stürmisches Wetter angesagt. Es gibt definitiv schöneres als bei stürmischem Wetter mit dem Wohnmobil fahren zu müssen! So haben wir uns also zur Mittagszeit voneinander verabschiedet. Die letzte Tätigkeit war noch einen Termin für das nächste Treffen in einem Jahr festzulegen und schon trennten sich die (Heim)-Wege.

Fazit: ein schönes und lustiges Wochenende, abgesehen davon das ich auch am Montag noch meine Arme spürte - wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Campingplatz Allensbach

Campingplatz Allensbach

Der Campingplatz Allensbach liegt direkt am Ufer des Bodensees, direkt gegenüber der Insel Reichenau. Eignet sich sehr gut für Wassersport.

Es gibt keine fixe Parzellen, die Infrastruktur ist eher einfach gehalten (wird aber gerade umgebaut), es gibt ein Restaurant am Platz. Der Platz liegt sehr ruhig, die nahe Bahnlinie stört eigentlich überhaupt nicht, vor allem in der Nacht fährt kaum ein Zug.

Ein wirklich schöner Platz für alle die keinen Komfort brauchen und es gerne etwas ruhig haben.

Bike WM Rückblick

Bike WM Rückblick

Schon wieder sind einige Tage vergangen seit die Bike WM vorbei ist. Irgendwie bin ich bis heute nicht dazugekommen die Bilder auszuwerten und einen kleinen Rückblick zu machen. aber jetzt ist es geschafft, ein paar Zeilen zu den schönen, spannenden und erfolgreichen Tagen sind geschrieben.

Donnerstag

Der Morgen begann ganz anders als erwartet mit Sonnenschein. Gegen Mittag wurde es so heiss, dass wir froh um den Schatten der Markise waren, die ich eigentlich eher wegen dem zu erwartenden Regen ausgefahren habe.

Am Nachmittag blieb es sehr lange trocken, erst kurz vor dem Start des Herren Junioren Rennen begann es etwas zu Regnen. Das störte uns aber nicht, dass spannende Rennen zu verfolgen und uns über eine weitere Goldmedaille zu freuen.

Zwischendurch konnten wir auch den Downhillern zu sehen, vor allem der Zielsprung ist äusserst spektakulär wenn die Cracks hoch oben über unsere Köpfe fliegen.

P1100574P1100577

Am Abend sind wir ins Restaurant St. Cassian für das Nachtessen gegangen. Das Essen war sehr gut, so gut, dass wir gleich für Samstagabend wieder einen Tisch reserviert haben.

Freitag

In der Nacht hat es geregnet, jedoch am Morgen verzogen sich die Regenwolken und gegen Mittag wagte sich bereits wieder die Sonne durch die Wolken. Nach einem geruhsamen Morgen ging es am Nachmittag zu den U23 Rennen. Erfreulich viele Fans waren schon gekommen und sorgten für gute Stimmung. Die natürlich durch Gold und Silber bei den Damen noch gesteigert wurde.

P1100619P1100630

Samstag

Schon am morgen früh strahlend blauer Himmel. Dementsprechend waren viele Fans unterwegs und es brauchte etwas Geduld bis wir in der Bike Arena waren. Begrüsst wurden wir von der PC7-Staffel die atemberaubende Manöver zeigten und verschiedene Figuren in den Himmel malten.

P1100650P1100651

Das Frauenrennen endete mit einer leisen Enttäuschung irgendwie hatten alle mit einer Medaille von Jolanda Neff gerechnet. Dafür wurden dann die meisten der rund 25000 Fans im Herrenrennen nicht enttäuscht, in einem spannenden Rennen gewann Nino Schurter Gold. Die Stimmung war unglaublich, die Fahrer fuhren die ganze Strecke durch eine Fan-Schneise, es sah so aus wie bei einer Zielankunft bei der Tour de France, auch die Lautstärke war weltmeisterlich. Es muss auch für die Athleten ein eindrücklicher.Anlass gewesen sein.

P1100655P1100682

Sonntag

Schon recht früh waren wir unterwegs um mit der Gondelbahn an den Start der Downhill Strecke zu kommen. Im Verlauf des Tages sind wir dann von oben nach unten der Strecke entlang gelaufen und konnten die Fahrerinnen und Fahrer bewundern. Das Wetter war heute noch etwas wärmer als gestern, den ganzen Tag strahlend blauer Himmel. Auch heute waren wieder sehr viele Leute am Berg unterwegs, eine sicher auch für die Athleten tolle Stimmung. Müde von der Sonne, der Klettereien und überhaupt ständig unterwegs sein sind wir am späten Nachmittag wieder beim Wohnmobil angelangt.

P1100691P1100757

Montag

Am Morgen haben wir zusammengepackt und sind gemütlich in Richtung zu Hause gefahren. Vom grossen Rummel über das verlängerte Wochenende war schon fast nichts mehr zu spüren.

Fazit: Wir haben einige sehr spannende Rennen gesehen, das Wetter war wesentlich besser als ursprünglich angekündigt, Samstag und Sonntag schlichtweg sensationell. Ein “rundes” Wochenende mehr, dass wir zu unseren Erlebnissen hinzufügen konnten.

UCI Mountainbike WM Lenzerheide

UCI Mountainbike WM Lenzerheide

Das verlängerte Wochenende ( Mittwoch Abend - Montag ) sind wir an der Mountainbike WM in der Lenzerheide. Die Gelegenheit in der Heimat eine WM zu sehen, lassen wir uns nicht entgehen. Einquartiert haben wir uns auf dem Campingplatz St. Cassian, Lantsch. Der heutige Mittwoch der WM begann ja schon sehr erfolgreich, mit Gold im Teamrelay. Wir haben aber nur die Entscheidung im Fernsehen mitbekommen, wir waren noch auf der Anfahrt, bzw uns am bequem nieder zu lassen. Aber es gibt hoffentlich noch ein paar Gelegenheiten um erfolgreiche Schweizer Sportler im Einsatz sehen zu können. Einzig das Wetter macht uns noch etwas Sorgen, für Morgen Donnerstag und Freitag ist etwas Regen angesagt, aber wir haben ja wetterfeste Kleidung dabei.

Campingplatz St. Cassian

Campingplatz St. Cassian

Ein eher einfach ausgestatteter Campingplatz ohne fixe Parzellen in wunderschöner Naturlandschaft. Sehr geeignet als Homebase für Wanderungen und Biketouren in der schönen Bündner Bergwelt.

P1100526

Region Guebwiller

Region Guebwiller

Dieses Mal sind wir nur bis ganz an den Anfang des Elsass gefahren. Oder halt nur ans Ende, das ist Ansichtssache ob man von "oben" oder "unten" kommt. In der Region von Guebwiller waren wir noch nicht, dass wollten wir jetzt nachholen. Am Freitagabend haben wir uns auf dem Weingut Domaine du Bollenberg bei Rouffach einquartiert. Es gibt da einen Stellplatz, ruhig und mit schöner Aussicht.

P1100429

Als wir ankamen, war da ein richtiger Rummel, ein kleiner Markt mit musikalischer Begleitung fand statt. Wir haben uns mit feinem Käse eingedeckt, einem Salami konnten wir auch nicht wiederstehen. Für das Nachtessen sind wir in das Restaurant das zur Domaine du Bollenberg gehört gegangen und haben uns durch wirkliche Gaumenfreuden gegessen und auch guten Wein genossen. Zum Glück mussten wir danach nur ein paar Meter zu unserem Womo wanken!

Wir sind uns sicher, dass wir wieder einmal hier übernachten werden. Am Samstagmorgen war das Wetter dann ganz ungewohnt, kühl und leicht regnerisch, also kein Grund zum in Eile zu verfallen, sondern gemütlich den Tag zu beginnen. Gegen Mittag sind wir nach Guebwiller gefahren und etwas durch die Ortschaft gebummelt, allzu viel gibt es nicht zu sehen, ausser der Kirche die schon von aussen imposant wirkt. Im Innern zeigen sich dann wunderbare Glasfenster, die umso mehr leuchteten, weil es im Inneren recht düster ist.

P1100452P1100454

P1100444

P1100446P1100447

P1100448P1100449

Danach sind wir ein paar Kilometer weiter gezogen nach Murbach, einem kleinen Ort in einem Seitental. Es gibt da ein ehemaliges Kloster anzusehen, speziell ist vor allem die Kirche. Ursprünglich war da eine grosse Anlage, die aber anscheinend nie ganz fertig gebaut wurde und teilweise einstürzte. So steht heute eine Kirche da, die eigentlich nur ein Querschiff einer grösseren Anlage ist. Von vorne erwartet man eine mächtige Kirche, erst von der Seite sieht man wie schmal sie ist. Interessant ist Murbach für uns auch, weil es da einen Stellplatz gibt, auf dem wir die Nacht verbrachten.

P1100457P1100461

P1100486P1100515

Am Abend präsentierte sich die Kirche dann auch noch schön beleuchtet, zusammen mit dem Vollmond ah das richtig dramatisch aus.

P1100485P1100477

Irgendwie fühlt man sich wie im Spätherbst, die Bäume sind grösstenteils verfärbt oder teilweise ganz braun, aufgrund der Trockenheit und in den Reben werden bereits Trauben geschnitten. Unterstützt wird das Herbstgefühl noch vom Temperatursturz, seit ewig langer Zeit tragen wir wieder einmal freiwillig lange Hosen. Am Sonntagmorgen betrug die Aussentemperatur noch 10° Grad, seit langer Zeit waren wir wieder einmal um die Heizung froh, die rasch im Womo für wohlige Wärme sorgte. Immerhin begrüsste uns strahlend blauer Himmel, nachdem es gestern Nachmittag doch immer wieder etwas geregnet hatte.

Das schöne Wetter nutzen wir für eine Wanderung zur Burgruine Hohrupf. Diese Ruine ist zuoberst auf einem Waldhügel über Murbach. Für den recht anstrengenden Aufstieg wird man mit ein paar kaum noch sichtbaren Mäuerchen belohnt, dafür gibt es aber sehr schöne Aussicht.

P1100488P1100496

P1100504P1100507

Zurück beim Wohnmobil ging es schon wieder nach Hause, ein schönes Wochenende war schon wieder vorbei!

Stellplatz Murbach

Stellplatz Murbach

Es handelt sich um einen Parkplatz beim ehemaligen Kloster von Murbach. Eine Entsorgungsstation ist vorhanden. Schöne Gegend zum Wandern. Der Stellplatz ist nicht geeignet für Fernsehsüchtige oder solche Leute die gerne Telefonieren. Bei beidem ist Fehlanzeige.

Stellplatz Domaine Du Bollenberg

Stellplatz Domaine Du Bollenberg

Beim Weingut Domaine Du Bollenberg wird ein schön gelegener Parkplatz für ca. 5 Wohnmobile zur Verfügung gestellt. Infrastruktur gibt es nicht, dafür ist der Platz gratis und mit toller Aussicht in ruhiger Lage. Da zu Übernachten lohnt sich nur schon wegen des dazugehörenden Restaurant, Reservation empfehlenswert.

P1100430

Nützliches und Angenehmes verbinden

Nützliches und Angenehmes verbinden

Dieses Wochenende hatten wir bei Campingwelt Portmann abgemacht, um unsere Schliessanlage des Wohnmobils umprogrammieren zu lassen. Die Originalfernbedienung von Fiat überträgt anscheinend offen immer den gleichen Code, es soll einfache Empfänger geben, die diesen Code auffangen und wieder senden können.

Da wird es dann eher schwierig einen Diebstahl nachzuweisen, wenn es keine Einbruchspuren gibt. Das Problem ist bei Fiat schon lange bekannt, aber wird verschwiegen und nicht angepasst, auch die neusten Fernbedienungen sind nicht besser. Man kann sich aber via 3-Zubehör die Schlüssel und Zentraleinheit anpassen lassen, dann wird ein verschlüsselter, sich ändernder Code versendet.

So sind wir am Freitagabend bis nach Willisau gefahren, haben auf dem dortigen Stellplatz übernachtet. Ein feines Nachtessen im Restaurant Mohren genossen und dann bei hitzigen Temperaturen in (um 22:00 Uhr waren es noch 29° im Womo) versucht zu Schlafen. Immerhin waren es am Morgen nur noch gut 20° - schon fast kalt. Pünktlich auf Termin trafen wir dann in Hasle bei Hr. Portmann ein, der in ca. 1,5 Stunden die nötigen Umbauarbeiten vornahm. Wir sind in der Zwischenzeit eine kleine Runde entlang der Entle und der Emme gelaufen. Bei den schon wieder heissen Temperaturen, war es hauptsächlich im Wald noch angenehm kühl. Den jungen Einheimischen haben die Temperaturen gefallen, es sei immer noch ziemlich frisch wenn man in die Emme springt.

P1100352P1100354

P1100356

Als wir zurück kamen war Hr. Portmann auch gerade fertig und somit der „nützliche“ Teil des Wochenendes erledigt. Damit gingen wir zum „angenehmen“ Teil über, der darin bestand etwas in die Höhe zu kommen um der Hitze zu entfliehen. Dazu fuhren wir in Richtung Glaubenbühlenpass, kurz vor der Passhöhe auf ca. 1570m haben wir uns auf dem Parkplatz Glaubenbielen einquartiert.

P1100381

Dies erst noch ganz legal, weil man im Kanton Obwalden ganz offiziell eine Wild-Übernachtung machen darf. So richtig kühl war es am Tag auch nicht, aber immerhin war es bei 27° doch etwas angenehmer als bei ca. 35° zu Hause, zudem zwischen durch auch noch ein Lüftchen etwas Kühlung brachte.

Das Lüftchen hat uns auch noch zu einem Bier und Apfelschorle gebracht. Die nette Dame vom Verkaufsstand von feinem Alpkäse (mit dem wir uns eingedeckt haben), war so froh, dass ich den Sonnenschirm reparieren konnte, er liess sich nicht mehr zusammenklappen, dass sie uns eben eine Erfrischung offerierte.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir am Schatten beim Wohnmobil, kurz unterbrochen von einem kleinen Spaziergang, als ein paar Wolken aufzogen.

P1100387

P1100384P1100386

Irgendwo in der Ferne rumpelte es mal, aber etwas erhoffter Regen der Abkühlung gebracht hätte blieb aus. Immerhin wurde es gegen Abend angenehm kühler, bei 20° hatten wir schon kalt. Am Abend leerte sich der Parkplatz etwas von den PKW, dafür standen immer mehr Van und Wohnmobile da für eine Übernachtung, schlussendlich waren es deutlich über 10 Fahrzeuge. In der Nacht war es dann angenehm ruhig und halbwegs kühl. Tagwache war aber recht früh, Wanderer die den kühlen Morgen (17°) nutzen und Motorradfahrer, die wohl ebenfalls gerne etwas kühle Temperaturen und freie Strassen hatten.

Am Morgen haben wir eine Wanderung in die schöne Umgebung gemacht, steil hoch ging es, bei schon wieder recht hohen Temperaturen, deshalb fiel die Wanderung etwas kürzer aus als ursprünglich geplant.  Nach 2,5 Stunden waren wir wieder beim WoMo und genossen den Schatten bevor es wieder ins noch heissere Unterland nach Hause ging.

P1100393P1100399

P1100403P1100410

P1100413P1100415

Warte kurz, während wir den Kalender laden