Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Fahrt ins Reppischtal mit Hindernissen

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Zuerst gab es nach Meersburg ein bisschen Stau, dann rollten wir flüssig bis nach Singen. Da kam uns eine schwarze Gewitterwand entgegen und es begann zu stürmen und regnen. Wir fuhren gerade in einen Tunnel als das Gewitter so richtig loslegte. Am Ende des Tunnels stand ein Auto mit Warnblinker, als wir zum Tunnel hinausschauten sahen wir warum, es herrschte Weltuntergangsstimmung. Auch wir warteten im Tunnel, wie viele andere Autofahrer bis das Schlimmste vorbei war und man wenigstens wieder ein paar Meter weit sah, im prasselnden Regen und Hagel fuhren wir weiter. Zum Glück war das Gewitter dann bald vorbei. Am Zoll in Thayngen wollten wir unsere neuen Matratzen verzollen, nach einigem Hin und Her gelang dann das auch. Die Weiterfahrt bis nach Eglisau verlief dann ereignislos, da gerieten wir dann in einen grösseren Stau, das war dann vermutlich grosses Glück. Ab Bülach sahen wir dann die Spuren eines kürzlich durchgezogenen Gewitters mit Hagel. In Höri und Umgebung standen viele Autos mit grossen Dellen und zerschlagenen Scheiben, später in den News sahen wir, dass es Golfball grosse Hagelkörner geregnet hat - nicht auszudenken wenn wir da hinein gefahren wären. Überall von sichtbaren Spuren des Gewitters begleitet kamen wir dann einigermassen gut bis ins Reppischtal. Da sind wir für eine gute Woche, Augenarzttermine stehen an.

Meersburg

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Mit ziemlich viel Verkehr sind wir dem Bodensee entlang bis nach Meersburg gefahren und da auf einen der Stellplätze wo wir über Nacht bleiben. In Meersburg waren wir schon des Öfteren, allerdings kannten wir bisher nur den Fähranleger. Darum wollten wir uns heute auch mal das Städtchen anschauen. Mit der Idee waren wir nicht ganz alleine, wir waren überrascht ob der vielen Leute. Der Besuch von Meersburg lohnt sich aber auch, es gibt einige sehr schöne Gässchen zu Bestaunen. Am frühen Nachmittag war die Temperatur noch sehr angenehm, später am Nachmittag als wir vom Seeufer wieder die steilen Gässchen und Treppen hoch liefen war es schwül und drückend heiss. Zurück beim Wohnmobil waren wir froh um etwas Schatten.

Baustellen- und Umleitungschaos

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Nach einer wie erhofften ruhigen Nacht sind wir mit einem kleinen Umweg nach Leutkirch im Allgäu gefahren.

Der Umweg ergab sich durch eine gestrige spontane Einladung von der lieben Verwandschaft, so sind wir heute gerne via Taufkirchen nach Leutkirch gefahren. Allerdings haben wir die diversen Baustellen nicht miteingerechnet. Begonnen hat es schon kurz nach Bad Tölz, anstatt direkt auf die Autobahn sind wir über eine schmale Strasse, bei der ein Kreuzen mit anderen Autos kaum möglich war, geleitet worden. In Taufkirchen ging es dann quer durch den Ort auf verkehrsberuhigten Strassen, irgendwie nicht für die Grösse unseres Gefährts berechnet. Nach dem Besuch, bei dem wir mit einem feinen Mittagessen beglückt wurden, fing die Odyssee dann richtig an. Die Autobahneinfahrt war gesperrt, gefühlt sind wir dann mindestens einmal rund um Taufkirchen herumgefahren, dann ging es in die Vororte von München, natürlich mit weiteren Baustellen, bzw. Umleitungen, bevor wir dann endlich leicht gestresst auf die Autobahn in Richtung Bodensee gelangten. Die Weiterfahrt wurde dann nur noch von ein paar Baustellen die uns höchstens ein Lächeln abverlangten behindert.

In Leutkirch auf dem Stellplatz angekommen, machten wir einen Bummel durch die nette Altstadt, dies bei sommerlichen 26°.

Bad Tölz

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Nach einer lauten zweiten Nacht, schade ansonsten hat der Campingplatz eine tolle Lage, sind wir nach Bad Tölz gefahren. Unterwegs begann es zu Regnen und auf dem Stück Autobahn, dass wir gefahren sind herrschte viel Verkehr, bzw. Stau. In Bad Tölz Übernachten wir auf einem Parkplatz direkt am Isar-Ufer, hier ist es sicher ruhiger als die 2 letzten Nächte am Chiemsee.

Nachdem der Regen im Verlauf des Nachmittags aufgehört hat, sind wir Bad Tölz anschauen gegangen. Es gibt im Ort viele schöne wärschafte Häuser mit Verzierungen und Gemälden. In der autofreien Zone hat es viele Geschäfte, man könnte sich mit Schmuck und Trachten, inkl. Lederhosen eindecken.

Nach der Besichtigung der Altstadt sind wir auf den Kalvarienberg gestiegen. Ein Kalvarienberg ist eine künstliche oder natürliche Anhöhe, im Falle von Bad Tölz eine natürliche, die als Nachbildung des biblischen Hügels Golgota an das Leiden und den Tod von Jesus Christus erinnert. Zum Glück geht es nicht allzuweit hoch, es wurde nach dem Regen schon wieder warm. Oben steht die Heilig-Kreuz-Kirche, in der sich auch eine Nachbildung der Scala Santa in Rom befindet.  Daneben steht noch eine Kapelle für den heiligen St. Leonhard. Vom Kalvarienberg hat man zudem eine schöne Aussicht über Bad Tölz. Auf der anderen Seite des Kalvarienberges sind wir wieder hinunter gestiegen und zurück zum Wohnmobil gelaufen.

Schifffahrt auf dem Chiemsee

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Der Autoverkehr auf der beim Campingplatz vorbeiführenden Strasse war auch in der Nacht zu hören. Insbesondere am Morgen war der Lastwagenverkehr ziemlich laut, darum waren wir auch früh wach. Heute war das nicht so schlimm weil wir für unsere Verhältnisse früh aufgestanden sind um das erste Schiff um 10:30 Uhr am Morgen zu erreichen, dass von Chieming zu den Inseln fährt.

Zuerst haben wir die grössere Herreninsel besucht, auf der das Neue Schloss Herrenchiemsee steht. Nebst den prunkvollen Aussenanlagen des Schlosses gibt es auf der Insel ein ehemaliges Kloster und viel Landwirtschaft und Wald.

Danach fuhren wir zur Fraueneinsel, die stärker besiedelt ist, mit schönen Häuser und prächtigen Gärten. Das grosse Kloster ist noch in Betrieb und nicht zugänglich. Auf der Fraueninsel waren wesentlich mehr Leute unterwegs als vorher auf der Herreninsel. Danach fuhren wir mit dem Schiff bei wunderschönem Wetter und angenehmen Temperaturen zurück nach Chieming.

Am Chiemsee

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Am Morgen sind wir knappe 25 Km weiter gefahren bis an den Chiemsee. Unterwegs haben wir einen Zwischenhalt in Traunstein gemacht und haben die hübsche Altstadt besucht.

Nach einem Kaffee auf dem Stadtplatz, bei dem wir mit den Wespen um unser Getränk kämpfen mussten sind wir bis zum Chiemsee Strandcamping bei Chieming gefahren. Hier haben wir den letzten freien Platz für 2 Nächte bekommen. Gleich hinter dem Campingplatz führt eine stark befahrene Strasse durch, hoffentlich ist es in der Nacht etwas ruhiger. Bei einem Besuch von Chieming haben wir ab dem Rummel gestaunt, waren wir uns vom beschaulichen Wagingsee her nicht gewohnt. Beim Chiemsee sieht man gut, dass einiges an Wasser fehlt. Einige Schiffstationen werden wegen Niedrigstand von den Schiffen nicht mehr angefahren, Chieming gehört zum Glück nicht dazu, wir wollen morgen eine Schiffahrt machen.

Camping Gut Horn

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Um den Wagingsee herum gibt es diverse Campingplätze, einer davon ist der Camping Gut Horn. Direkt am See gelegen mit einem ca. 400 Meter langem Kiesstrand. Auf dem Platz gibt es alles was man braucht, inkl. einem kleinen Edeka-Markt. Etwas schade ist es, dass man zu Fuss kaum irgendwohin laufen kann, es gibt die Zufahrtsstrasse zum Camping und den Radweg um den See, aber keinen Fussweg am See entlang.

Die Hitzewelle hat sich am Montag mit einigen Gewittern verabschiedet. Weil kräftige Gewitter vorausgesagt waren, haben wir die Markise abgebaut und am Abend nachdem tatsächlich kräftige Windböen verbunden mit Gewitter vorbei waren, wieder aufgestellt. Am Dienstag war der kühlste Tag der Woche mit Höchsttemperatur von 18°, richtig angenehm um sich von der Hitze zu erhohlen. Da es fast den ganzen Tag regnete, war es um so mehr ein Grund gar nicht viel zu machen.

Am Mittwoch war es dann wieder schönstes Wetter mit Temperaturen gegen 30°. Wir haben eine Velotour nach Tittmoning und Fridolfing gemacht. Danach war ein Bad im immer noch sehr warmen See (ca. 26°) eine willkommene Erfrischung.

Donnerstag war Regen vorausgesagt, mehr als ein Paar Tropfen gab es aber nicht.

Für Freitag war wieder ab Nachmittag Regen und starker Wind angesagt. Am Morgen war es noch schön und wir sind mit dem Velo ins nahe Waging gefahren, ein hübsches kleines Städtchen mit einer prunkvollen Kirche.

Am späteren Nachmittag begann es dann auch recht kräftig zu Regnen, zum Glück hatten wir die Markise wegen dem angesagten Wind schon etwas früher abgebaut. Am Abend zog dann ein richtiges Unwetter über den Platz mit Sturmböen und prasselndem Regen. Wir waren froh, hatten wir vorher aufgeräumt.

Der Samstag war dann merklich kühler. Wir sind mit dem Velo um den Wagingsee gefahren und haben beim Wohnmobil fertig zusammengeräumt, damit wir Morgen startklar zum Weiterfahren sind.

Am Wagingsee

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Gegen Mittag sind wir einige Kilometer südlich bis an den Wagingersee gefahren. Da haben wir auf dem Camping Gut Horn für eine Woche einen Stellplatz gebucht. Da der Platz etwas schräg ist, dauerte es bis wir einigermassen grade standen. Die nächste Herausforderung war dann noch die Markise mit Heringen möglichst gut im steinigen Boden zu verankern und das alles bei feuchtwarmen Wetter. Danach kühlten wir uns im See ab, der angenehme 27° Wassertemperatur hat.

Burghausen

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Auf dem Waldparkplatz haben wir gut geschlafen, es war sehr ruhig. Am Morgen störten weder, Autos, Kirchenglocken oder ein Hahn, nicht mal die Vögel haben gezwitschert, denen war es wohl zu heiss. Wir sind nach Burghausen gefahren, da steht mit über einem Kilometer Länge die längste Burg der Welt. Es gibt einen Stellplatz etwas ausserhalb der Stadt. Bei brütender Hitze sind wir mit dem Velo bis zur Burg gefahren. Zum Glück liegt der Stellplatz oben über dem Steilhang zur Salzach hinab, auf gleicher Höhe wie die Burganlage. So konnten wir ebenerdig die 1 Km durch die Burganlage schlendern, eine sehr gepflegte Anlage.

Am anderen Ende sind wir dann die 80 Höhenmeter hinab in den alten Stadtteil gelaufen, da hat es viele sehr prunkvolle Häuser. Kurz haben wir auch ein paar Schritte nach Österreich gemacht, am anderen Ufer der Salzach ist Österreich und man hat einen guten Blick auf die Burganlage. Danach ging es wieder den Berg hoch, bei schweisstreibenden 35°.

Mit dem Velo sind wir dann noch zur nahen Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt gefahren, die Kirche gilt als eine der schönsten Rokokokirche Bayerns. Tatsächlich ist die Kirch wirklich sehr schön und bietet zudem einen guten Blick auf Burghausen.

Gegensätze

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Nachdem wir letzte Nacht auf dem Stellplatz im quirligen Ingolstadt übernachtet haben, stehen wir für diese Nacht auf einem einsamen Platz am Waldrand.

Der Stellplatz in Ingolstadt war sehr eng, am Abend völlig überfüllt, die Türe vom Wohnmobil liess sich noch knapp öffnen. Nebenan auf dem Auto-Parkplatz war auch sehr viel Betrieb. Trotzdem war es in der Nacht sehr ruhig, geschlafen haben wir aber nicht gut, es war viel zu warm, am Morgen früh immer noch 22°. Wir sind am Morgen zuerst ins Ingolstadt Village, einem riesigen Outlet gefahren. Unter anderem gibt es da den einzigen Arc‘teryx Outletshop in Europa. Nachdem unsere Regenjacken den letzten Regentest im Münstertal nicht bestanden haben, mussten neue Jacken her. Wir wurden auch tatsächlich fündig, bei Rabatten von 30% - 70% lohnt sich das. Auch sonst sind wir etwas durch diverse Markengeschäfte gebummelt und haben noch ein paar Kleinigkeiten gefunden. Danach verabschiedeten wir uns von Gucci, Karl Lagerfeld und wie sie alle heissen und sind auf‘s Land gefahren.

In der Nähe von Laberweinting haben wir den Stellplatz in der Nähe eines einsamen Waldgasthofes gefunden und geniessen die Ruhe. Auch einen kleinen Spaziergang haben wir noch gemacht, eigentlich wäre es ein schöner Wald um Pilze zu suchen, aber bei der herrschenden Trockenheit lohnt sich der Versuch nicht.

Ingolstadt

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In der Nacht haben wir nur mehr oder weniger gut auf den neuen provisorischen Matratzen geschlafen. Das lag aber nicht an den durchaus bequemen Matratzen sondern an der Hitze im Wohnmobil. Am Morgen haben wir dann das OK gegeben und die Matratzen wurden mit einem definitiven Bezug versehen.

Da dies einige Zeit dauert haben wir einen Spaziergang zum Ostkastell gemacht, einer Befestigunsanlage am berühmten Limes-Wall.

Am frühen Nachmittag konnten wir dann mit den fertigen neuen Matratzen weiterfahren. Wir fuhren durch sehr trockene Landschaften bis nach Ingolstadt.

Auf dem sehr engen Stellplatz haben wir noch einen Platz gefunden. Am frühen Abend machten wir uns auf um Ingolstadt zu erkunden. Es gibt ein paar Sehenswürdigkeiten wie das Kreuztor oder das Münster. Wir waren eigentlich ohne grosse Erwartungen nach Ingolstadt gekommen und wurden von der lebendigen Altstadt mit vielen Strassenbeizen und Strassenmusikern überrascht, vielleicht trug auch das schöne Wetter zur tollen Stimmung bei, um 9:00 Uhr abends war es immer noch 26° warm.

Neue Matratzen

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Vor 11 Jahren hatten wir uns in Welzheim bei Ott‘s Traumwelt Matratzen machen lassen. Inzwischen waren diese doch ziemlich durchgelegen. Wir haben uns darum vor ca. 2 Monaten für neue Matratzen angemeldet. Von Bad Urach nach Welzheim ist es nicht allzuweit, unser Termin war um 14:00 Uhr, deshalb verbrachten wir einen gemütlichen Morgen auf dem Stellplatz in Bad Urach. In Welzheim angekommen wurden wir freundlich empfangen und der Ist-Zustand begutachtet. Da auch der Unterbau, speziell bei Coni‘s Bett doch schon ziemlich gelitten hatte, wurde kurzfristig bei einer Schreinerei in der Nähe die Bettlättchen durch stabile Bretter ersetzt. Bei meinem Bett wurden die Bettlatten mit zusätzlichen Latten verstärkt. Danach ging es ans Probeliegen auf verschiedenen Matratzen. Nachdem wir die für uns angenehme Unterlage gewählt hatten, wurden die Matratzen zugeschnitten und in einem provisorischen Überzug in unsere Betten verfrachtet. Darauf werden wir diese Nacht schlafen und wenn wir am Morgen meinen das sei genau das Richtige, wird der definitive Überzug genäht. Übernachten können wir direkt auf dem Firmengelände.

Den ganzen „Stress“ vom Probeliegen haben wir im nahen Biergarten heruntergespült.

Bad Uracher Wasserfall

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In der Nacht kühlte es auf 16° ab. Bei angenehmer Temperatur machten wir uns am späteren Morgen auf um den Bad Uracher Wasserfall zu besichtigen, in der Hofnung das überhaupt noch Wasser fliesst. Eigentlich wollten wir mit dem Velo bis unten an den Steilhang fahren und von da zu Fuss hoch zum Wasserfall laufen. Unsere Velofahrt war dann allerdings bereits nach gut 200 Meter vom Stellplatz weg zu Ende, ein Fahrverbot verhinderte die Weiterfahrt. So haben wir die Velos stehen gelassen und sind zu Fuss weiter, auf einem schönen schattigem Fussweg dem Bach entlang der tatsächlich noch etwas Wasser führte.  Irgendwann hatte es ein Loch in der Wiese, aus dem das Wasser strömte und das Bachbett weiter hinauf war trocken, was uns Schlimmes in Sachen Wasserfall befürchten liess. Unten am Steilhang angekommen, stapften wir über unzählige Treppenstufen hoch in Richtung Wasserfall, bei dem tatsächlich noch etwas Wasser floss. Das Wasser sucht sich anscheinend immer neue Wege, aktuell plätschert es auch munter über die Treppen nach unten. Oben angekommen hat man einen schönen Blick über das Tal in Richtung Bad Urach. Nicht ganz so schön war der Blick auf einen Nacktwanderer der uns entgegenkam, schon etwas speziell, es haben sich auch diverse Leute zumindest etwas gewundert. Auf schönen meist schattigen Waldwegen liefen wir wieder nach unten.

Zurück bei den Velos fuhren wir noch kurz zur Kartause Güterstein, die ganz in der Nähe liegt.

Inzwischen war das Thermometer auf knapp unter 30° gestiegen, wir genossen den Schatten beim Wohnmobil. Am Abend haben wir dann im Restaurant Bep Viet ausgezeichnet vietnamesisch gegessen, bevor wir den Füssen noch ein Kneippbad in der gleich beim Stellplatz liegenden Kneippanlage gegönnt haben.

Bad Urach

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Heute ging unsere Reise weiter, durch trockene Landstriche in der Schweiz und Deutschland sind wir nach Bad Urach gefahren. Unterwegs gab es mal kurz einen Regensprutz und eine damit verbundene willkommene Abkühlung. Die Temperatur sankt kurzfristig über 10° auf 20°. Bald war aber wieder Sonne und die Temperatur über 30°. Bei Bad Urach gibt es etwas ausserhalb gelegen einen ruhigen Stellplatz. Mit dem Velo waren wir dann rasch im Zentrum mit den schönen Fachwerkhäuser. Bald verdunkelte sich aber der Himmel und wir sind rasch zum Wohnmobil zurück. Kaum angekommen gab es einen kühlenden Platzregen. Am Abend war es dann angenehm frisch, wie wir es schon länger nicht mehr hatten.

Etwas in der Schweiz herumgondeln

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Wir sind von Bad Krozingen zu einer kleinen Tour de Suisse aufgebrochen. Zuerst zurück für 2 Nächte nach Urdorf. Dann weiter nach Neukirch-Egnach, hier sind wir bis Sonntag um gute Freunde zu besuchen. Weiter wird es in Richtung St. Gallen gehen zu den nächsten Freunden. Danach vermutlich ins Appenzellerland, kommt noch auf das Wetter an. Danach geht es ans alljährliche Cousintreffen, dass dieses Jahr in Rüdlingen stattfindet und etwas grösser ausfällt, weil auch die nächste oder übernächste Generation dabei ist. Das Wetter macht bisher noch nicht so richtig mit, nachdem wir in Bad Krozingen anfangs zu heiss hatten, wurde das Wetter immer schlechter, Tiefpunkt war am Mittwoch im Thurgau mit Regen und gerade noch 14° Höchsttemperatur. Für Donnerstag war wieder besseres Wetter angesagt, es blieb aber bei der Ansage, es war den ganzen Tag über nass und grau. Über Nacht auf Samstag kam dann tatsächlich das schöne Wetter. Schon am Morgen war es gegen 20° und wurde immer wärmer, es blies aber ein kräftiger Westwind. Wir unternahmen trotz dem Wind eine schöne Velotour nach Bischoffszell, unterwegs erkundeten wir das Hudelmoos, hier wurde früher Torf gestochen und ist jetzt ein hübsches Naturschutzgebiet. In der Waldschenke Bischofszell mit schönem Blick auf Säntis und Churfirsten machten wir einen Zwischenstopp, bevor es zurück nach Neukirch zum Womo ging.

Bad Krozingen

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Den Samstag verbrachten wir bei grosser Hitze im Städtchen bei einem Ladenbummel.

Auch der Sonntag begann sehr warm, wir machten eine unterhaltsame Velotour an den Rhein.

Zurück beim Wohnmobil bemerkte ich, dass beim Duschen Wasser unter dem Wohnmobil heraus tropfte. So wie es aussieht tropft der Duschhahn etwas, da muss Ersatz her.

Am Abend schauten wir dann natürlich den Eishockey WM-Final - leider wieder nur Silber.

Am Montag, unserem 41 Hochzeitstag sind wir in ein nahes Campingzubehörgeschäft gefahren und fanden eine passende Duscharmatur - nur passt jetzt der alte Duschschlauch nicht mehr…. Immerhin ist schon mal alles dicht und einen handelsüblichen Schlauch finden wir auch noch. Am Abend haben wir unseren Hochzeitstag im Restaurant Löwen bei einem feinen Essen gefeiert.

Wenn man längere Zeit auf dem Stellplatz bei der Therme ist, bekommt man Gratisangebote von der Therme (ab 3 Übernachtungen 2 Eintritte in die Therme, ab 7 Übernachtungen ein Wannenbad). Dazu gibt es für die ganze Aufenthalstszeit die Gästekarte, mit der kann man praktisch im ganzen Schwarzwald den ÖV gratis nutzen. Heute Montag haben wir uns das Wannenbad genehmigt, in einer Holzwanne kann man 20 Minuten das Original Thermenwasser, zwischen 34° - 38°, ohne Chlor- oder andere Zusätze auf sich einwirken lassen. Sehr entspannend, danach riecht man leicht rostig - aber fühlt sich nicht so!

Am Dienstagmorgen war es noch schönes Wetter, im Verlauf des Nachmittags begann es dann zu Regnen. Wir sind am Morgen mit dem Velo im Kurpark herumgefahren und dann Einkaufen gegangen.

Unter Anderem einen passenden Duschschlauch und Brause. Am frühen Nachmittag haben wir uns noch zu unseren Nachbarn auf dem Stellplatz aus dem Berner Oberland gesetzt und etwas geschwatzt. Als dann der Regen kam war das eine gute Gelegenheit die ratternde Wasserpumpe durch eine neue flüsterleise Lilie Soft zu ersetzen. Der Ersatz ist eigentlich kein Problem, ausser das man zuerst den Tisch abbauen muss und auch sonst einiges demontieren muss um vernünftig an die Pumpe zu kommen.

Am Mittwoch haben wir es etwas ruhiger genommen, praktisch den ganzen Nachmittag haben wir uns im Japanbad verwöhnen lassen.

Am Donnerstag war Fronleichnam, ein Feiertag in Deutschland. Am Morgen haben wir im Kurhaus ein Konzert angehört. Am Nachmittag sind wir etwas Spazieren gegangen, bevor es gegen Abend zu Regnen begann. Den ganzen Tag über war es kühl und windig.

Den Freitag haben wir genutzt um mit dem Zug nach Freiburg zu fahren. Schon am Bahnhof hatte es viele Leute, im Zug gab es nur noch Stehplätze und in Freiburg war ein rechtes Gewimmel. Mit der Schlossbergbahn fuhren wir ein paar Meter in die Höhe, gerade als wir oben ausstiegen ging ein Regenschauer nieder. Das Ende des Regens warteten wir im Restaurant bei einer heissen Schokolade ab, danach stürzten wir uns ins Getümmel. Es hatte uns aber wirklich zu viele Leute unterwegs, so sind wir bald wieder zurück ins beschauliche Bad Krozingen gefahren.

Am Samstagmorgen gleich zu Öffnungsbeginn sind wir ins Thermalbad, um diese Zeit hat es noch wenig Leute und man kann die verschiedenen Sprudelbäder etc. in Ruhe geniessen. Gegen Mittag sind wir bei schönem, aber windigem Wetter zu einer Velotour nach Sulzburg und Stauffen aufgebrochen. Über schöne Wege ging es zurück nach Bad Krozingen, da gab es noch eine kleine Stärkung im Sahnehäuble.

Am Sonntagmorgen sind wir nochmals zu einer Velotour aufgebrochen, die Tour führte uns durch Felder und Wiesen in Richtung Freiburg. Auf dem Rückweg ging es über einen Rebhügel mit toller Aussicht nach Bad Krozingen zurück. Es war heute nochmals ein sehr schöner Tag mit Temperaturen gegen 25°, den Nachmittag genossen wir beim Wohnmobil.

Waldshut-Tiengen

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Über die Tage war es in Waldshut-Tiengen sehr heiss und auch die Nächte waren nicht mehr kühl. Zum Glück kühlte wenigstens der Rhein noch etwas ab. Wir waren froh gab es beim Schauen und Shoppen in den Geschäften kühle Räume um sich zwischendurch etwas abzukühlen.

Am Dienstag- und Donnerstagabend schauten wir Eishockey-WM bei ca, 30° im Wohnmobil. Das kühle Eis strahlte leider nicht bis zu uns aus.Dafür war es jeweils am Morgen sehr angenehme um draussen zu Frühstücken.

Am Freitagmorgen haben wir zusammengepackt und sind quer durch den Schwarzwald nach Bad Krozingen gefahren.

Hier bleiben wir bis zum 8. Juni, etwas Baden, Rad fahren und Wandern ist geplant - je nach Wetter. In Bad Krozingen haben wir einen Platz mit etwas Wiese, auf der es am Nachmittag angenehmen Schatten gibt.

Rhein-Camping Waldshut

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Gestern gegen Mittag haben wir uns verabschiedet und sind nach Waldshut-Tiengen gefahren. Zur Abwechslung mal nicht auf den Stellplatz, sondern auf den davor, direkt am Rhein liegenden Campingplatz, wo wir einen Platz mit schönem Blick auf den. Rhein haben. Gegen Abend bei richtig heissem Wetter haben wir Wohnmobil-Bekannte getroffen und haben zusammen einen unterhaltsamen Abend gehabt. Heute und Morgen sind wir noch in Waldshut-Tienge, bevor es nach Bad Krozingen weitergeht.

Unsere Reise geht weiter

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In den letzten 2 Wochen haben wir Diverses erledigt. Auto im grossen Service inkl. Zahnriemenwechsel. Eine neue Aufbaubatterie einbauen lassen, die alte hat nach 10 Jahren schlapp gemacht.

Es standen auch diverse Arztbesuche an und die Medikamentenvorräte mussten aufgefüllt werden.

Vor Allem aber durften natürlich verschiedene Verwandschafts- und Freundebesuche nicht fehlen, man hat sich ja immer viel zu erzählen.

Es waren 2 schöne Wochen in der alten Heimat, aber wir freuen uns jetzt auch darauf Neues zu entdecken. Unsere Reise geht in Richtung Bordeaux und dann der Atlantikküste entlang bis nach Portugal. Hoffentlich mit viel schönem Wetter und wärmer als in den letzten Tagen hier. Unser Heimataufenthalt wurde von Hochnebel und viel Regen und einigen wenigen schönen aber kühlen Herbsttagen begleitet.

Unsere erste Übernachtung ist noch nicht weit weg, wir sind nur bis nach Waldshut-Tiengen gefahren.

Vesoul

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Wir sind heute von Waldshut bis nach Vesoul gefahren. Die Fahrt führte uns durch schöne Herbstlandschaften.

In Vesoul sind wir auf einen Stellplatz etwas ausserhalb gefahren. Mit dem Velo sind wir zuerst um den wunderschönen Lac de Vesoul-Valvere gefahren.

Danach hinein nach Vesoul. Sehr spektakulär ist die Stadt nicht, aber es gibt doch ein paar Strassen mit kleinen schönen Geschäften. Zudem war Jahrmarkt, entsprechend waren auch recht viele Leute unterwegs.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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