Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Heimfahrt

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Am Freitag sind wir ein grosses Stück nach Süden gefahren, als letzten Übernachtungsort haben wir uns Lauffen am Neckar ausgewählt. Das Städtchen sah auf der Karte und bei Google noch recht interessant aus, in der Praxis leider ziemlich enttäuschend, ein paar schöne Häuser und eine düstere Kirche und das wars.  Zudem ist der Stellplatz zwar ausserhalb an ruhiger Lage bei Sportplätzen, das nützt aber nichts, wenn ein paar besoffene Jugendliche bis morgens um 2 Uhr am Lärmen sind. Das beim Stellplatz die Ver- und Entsorgung defekt ist passte gerade noch zum schlechten Eindruck.

Am Samstagmorgen war das letzte Stück der Heimreise angesagt, wir kamen ohne Stau, weder bei Stuttgart noch beim Nordring, gut nach Hause.

Fazit:

Der Norden gefällt uns im Sommer eigentlich besser, das lag aber sicher auch am insgesamt doch recht durchzogenem Wetter, die Sonne haben wir sehr wenig gesehen, meistens war es grau und trüb. Das Polarlicht ist aber faszinierend und wir hätten es gerne noch mehr gesehen. Ein Grund, um einmal mit mehr Zeit sich auf die Suche nach der Aurora Borealis zu machen, es sind doch sehr weite Strecken zum Fahren und noch etwas nördlicher wären die Polarlichter besser zu sehen.

Der Diesel ist bei uns aktuell teuer, im Vergleich zu Schweden aber geradezu günstig!

Dieses Mal waren wir wegen der Milch gut vorbereitet und wussten, das Fil-Mjölk Sauermilch ist und nicht gut im Kaffee schmeckt.

Insgesamt wieder einmal gelungene Ferien trotz dem Aufreger wegen dem Benzin im Tank, einem Plastikschaden am Womo und wohl einer Rechnung aus Deutschland wegen zu schnellem Fahren - die vermutlich noch kommt (zumindest geblitzt hat es).

Einbeck

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So langsam geht es in Richtung Heimat. Wir fuhren heute von Travemünde bis nach Einbeck. Die Fahrerei war zumindest auf der Autobahn ziemlich mühsam, zum Teil etwas Seitenwind, schlechte Betonpisten, sehr viele Lastwagen und Baustellen.

In Einbeck angekommen gab es einen Bummel durch das Städtchen, das sehr gepflegt wirkt. Es gibt sehr viele schöne Häuser anzuschauen. Einbeck ist auf jeden Fall einen Besuch wert, falls man in der Nähe ist.

Travemünde

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Eigentlich war geplant noch einen kurzen Abstecher an die Nordseeküste zu machen. Allerdings wurde der Wetterbericht immer schlechter, Wind und Regen war angesagt. So beschlossen wir auf der Ostseeseite zu bleiben, da war deutlich besseres Wetter vorhergesagt. Wir fuhren bis Travemünde um da zu Übernachten. Die Fahrt war recht mühsam, einerseits sehr viele Lastwagen und zum anderen ein lästiger, böiger Seitenwind.

In Travemünde spazierten wir etwas auf der Promenade, in der Jahreszeit ist praktisch alles geschlossen und nicht viel los. Ich (Mathias) fand dann doch noch eine offene Verkaufsbude, an der ich mir ein Fischbrötchen erstand. Allerdings war die Freude darüber von kurzer Dauer, kaum vom Stand weg wurde mir das Brötchen von den Möwen aus der Hand gerissen. Vom Verkäufer bekam ich ein zweites Brötchen geschenkt, er meinte, dass es wirklich ein Problem sei, weil die Möwen von den Leuten gefüttert werden. Das zweite Brötchen konnte ich dann essen, allerdings mussten wir es regelrecht gegen die Möwen verteidigen. Nach dieser Aufregung gönnten wir uns für den Rückweg ein Trotinett. 

Lüneburger Heide

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Wir verbrachten eine total ruhige Nacht von Samstag auf Sonntag, auch die Eicheln hatten ein Einsehen und blieben an den Bäumen hängen.

Recht ausgeruht unternahmen wir am Morgen eine Wanderung durch die Heide. Auch jetzt wo nur noch ganz vereinzelt ein Erika blüht, ist es eine tolle Landschaft. Wir kommen definitiv nochmals in der Jahreszeit der blühenden Erika her, dass muss fantastisch aussehen.

Heute aber fuhren wir weiter nach Kiel, mit einem kleinen Umweg, erstens war auf der Stadtautobahn Stau gemeldet und etwas Zeit hatten wir auch noch. So machten wir in der kleinen Stadt Preetz einen kurzen Halt, bummelten durch die Altstadt und erfuhren, dass Preetz eine Schusterstadt mit langer Tradition ist.

Anschliessend fuhren wir die paar Kilometer bis nach Kiel und konnten nach kurzer Zeit anstehen auf die Fähre fahren.

Zum Nachtessen schlemmten wir vom Buffet, die Fähre ist maximum halb gefüllt, so gab es kein Gedränge und das Essen war ein richtiger Genuss.

Nordwärts

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In der letzten Nacht haben wir nicht sonderlich gut geschlafen, das la wohl am guten und zu vielem Essen, aber auch am Regen der praktisch die ganze Nacht aufs Womo-Dach prasselte und etwas Verkehrslärm gabs auch.

Immerhin hat der Regen am Morgen aufgehört und es blieb den ganzen Tag trocken. Je weiter wir gegen Norden fuhren wurde das Wetter schöner und angenehm warm. Weniger schön waren die Baustellen, es scheint als würden sämtliche Autobahnbrücken saniert, zum Glück war der Verkehr erträglich, ausser nach Hannover da war ein Stau wegen Unfall. Aber unser gescheites Navi hat eine gute Umfahrung gefunden, so kamen wir gegen Abend auf dem anvisierten Stellplatz mitten in der Lüneburger Heide an.

Es sieht hier sehr idyllisch aus, ausser dass wir unter Eichenbäumen stehen, wir hoffen das die Eicheln oben bleiben.

Weinwanderung Bad Krozingen

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Für das Wochenende hatten wir uns für eine kulinarische Weinwanderung in Bad Krozingen angemeldet und Freunde von uns gefragt, ob sie auch Interesse hätten. Nach dem der Wetterbericht anfangs Woche noch Regen vorher sagte wurde die Vorschau zum Glück von Tag zu Tag besser. Am Freitagnachmittag war es dann bei der Anfahrt schon fast heiss.

Den Samstagmorgen verbrachten wir mit einem Bummel durch Bad Krozingen, bevor es nachmittags auf die geführte Wanderung ging. Wir verbrachten einige interessante Stunden, bei denen uns 4 verschiedenen Stationen von 4 verschiedenen Winzern die Weine vorgestellt wurden und auch sonst allerhand Wissenswertes erfuhren. Nebst Wein gab es auch genügend zu Essen und das alles bei schönstem warmem Wetter.

Am Sonntagmorgen wachten wir bei deutlich kühlerem Wetter und Nebel auf, gerade das richtige Wetter, um sich im warmen Wasser der Therme einzuweichen. Gegen Mittag vertrieb die Sonne den Nebel, gerade rechtzeitig für einen Bummel durch Staufen.

Gestärkt von vielen schönen Eindrücken sind wir gegen Abend nach Hause gefahren.

Nasskaltes Wochenende

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Es ist nach dem trockenen Sommer schon gut, wenn es mal etwas Niederschlag gibt, nur hätte es nicht gerade dieses Wochenende sein müssen. Wir hatten unser alljährliches Cousin Treffen-Wochenende im Allgäu auf dem Programm. Aufgrund der Wetterprognose von Niederschlägen über das ganze Wochenende und Temperaturen von 5-6° nahmen wir das Kajak gar nicht erst mit, dabei hatten wir extra auf dem Campingplatz am Grüntensee gebucht, um etwas paddeln zu können.

Schon auf der Anfahrt am Freitag gab es zwischendurch Regen, den ganzen Freitagabend und die Nacht auf Samstag war dann Dauerregen und auch am Samstag war es nebst kalt auch ziemlich regnerisch. Bei einer Wanderung um den See hatten wir dann fast das volle Wetterprogramm, kurz Sonne, Regengüsse, Sturmböen und auch etwas Graupel.  

Am Sonntagmorgen war es fast trocken, dafür kalt und windig, entsprechend hat es in den Bergen auch ziemlich weit hinab geschneit, wie wir auf der Heimfahrt sahen. Die Sonne kam dann auch immer mehr hervor und die Aussicht war richtig schön. Daheim stellten wir dann beim Regenmesser fest, dass es hier kaum geregnet hatte.

Wir haben uns aber die gute Laune vom schlechten Wetter nicht vermiesen lassen und haben ein gemütliches Wochenende verbracht. Nächstes Jahr probieren wir es nochmals mit dem Grüntensee, weil landschaftlich hat es uns sehr gut gefallen.

Wochenende mit Aufreger

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In Zürich war das Sechseläuten angesagt, das ist zwar nicht so unser Ding, hat aber den Nebeneffekt eines halben Tages frei, den man gut zu einem Tag ausbauen kann und somit ein verlängertes Wochenende hat. Der Wetterbericht verhiess zwar nicht viel Gutes, trotzdem sind wir am Freitagnachmittag in Richtung Waldshut losgefahren. Schon zu Beginn weg waren sehr viel Verkehr und Stau vor dem Grenzübergang angesagt. Darum führte uns das Navi über Umwege, die sich zum Teil als eher schmale Strassen entpuppten. Gefahren ist Coni, was mir entgegenkam, weil aus dem Büro Anrufe eintrudelten, um noch dringende Probleme zu lösen. So starteten wir leicht genervt durch Verkehr, enge Strassen und nicht erreichbare Mitarbeiter in das Wochenende. Kurz bevor wir in Waldshut-Tiengen ankamen, piepste noch das Reifendruckkontrollsystem, was zusätzlich stresste, weil wir doch erst vor kurzem mit dem PW noch knapp aus dem Gubristtunnel mit einem platten Pneu gekommen sind. Beim Wohnmobil stellte es sich zum Glück als etwas zu viel Druck heraus, die Garage hatte es wohl beim Wechsel auf die Sommerpneu etwas gar gut mit dem Reifendruck gemeint. Im Verlauf des Abends beruhigte sich die Situation dann etwas und wir sind nach Waldshut um Abendessen gegangen ins Restaurant Fuya. Es passte irgendwie zum Start ins Wochenende, dass nebendran eine grosse Gesellschaft war, mit diversen Kleinkindern und unser Essen praktisch gleichzeitig mit dem Apéro kam, so gab es noch nicht wirklich ein gemütliches Wochenende Gefühl. Eigentlich war für Samstag Shopping und Brillenanprobe angesagt, es gab aber keine Termine beim Brillengeschäft – erst für Montag. So sind wir am Samstagmorgen weitergefahren in Richtung Bernau im Schwarzwald. Zuerst machten wir einen Spaziergang im Zauberwald, ein Rundgang von einer guten Stunde für Familien, aber es hat uns auch als Paar ohne Kinder gut gefallen (20 Jahre früher wären unsere Kinder sicher auch begeistert gewesen).

Anschliessend sind wir auf den Stellplatz in Bernau gefahren, auf dem wir uns bis Montag einquartierten. Das Wetter hielt sich einigermassen, zwar recht kühl, aber trocken. Am Sonntagmorgen haben wir recht gebummelt, was dazu führte, dass es zu regnen begann und recht windig wurde, bis wir so weit gewesen wären «vor die Türe zu gehen». Irgendwie war die Motivation dann nicht sehr gross für draussen und wir verbrachten den ganzen Tag im Wohnmobil mit Lesen, ausser am Abend sind wir ins nahe Kurhaus für ein Abendessen gegangen. Am Montagmorgen war es immer noch regnerisch, bis zum Brillentermin am Nachmittag klarte es aber zunehmend auf, schlussendlich konnten wir den Nachmittag bei einem Shopping-bummel bei Sonnenschein verbringen, bevor es wieder nach Hause ging.

Fazit: Wochenende mit aufregendem Start, dass sich wegen dem Wetter schlussendlich als erhohlsam erwies.

PS: Auch das Bög verbrennen, war ein Aufreger - 38 Minuten bis der Kopf platzte sind sehr lang. Bedeutet wenn es den stimmen würde einen ganz miesen Sommer.

Wellness-Weekend

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Vor gut 2 Wochen hatten wir ein verlängertes Wochenende in Bad Krozingen geplant, um uns etwas verwöhnen zu lassen. Je näher der Termin rückte, desto mehr schauten wir die Nachrichten rund um die steigenden Corona Fallzahlen mit Sorge an, in der Hoffnung, dass die Bestimmungen den Termin verunmöglichten. Als wir am Donnerstagnachmittag losfuhren, wussten wir, dass nebst 2G ein Schnelltest nötig ist, um unser gebuchtes Wellness-Angebot zu nutzen.

Der Stellplatz war so leer, wie wir ihn noch nie gesehen hatten, auch am Freitag und Samstag blieb es bei ein paar wenigen Wohnmobilen, in anderen Jahren war der Stellplatz in dieser Zeit praktisch voll.

Für den Freitagnachmittag hatten wir in der Vita Classica das Arrangement „Japanisches Bad“ gebucht. Entsprechend haben wir uns also am Morgen beim Antigen Schnelltest angestellt, den es gratis zu machen gibt. Mit dem negativen Testat konnten wir dann am Nachmittag unser „Japanisches Bad“ Wohlfühlprogramm geniessen. Am Abend gab es dann auch noch ein Wohlfühlprogramm für den Bauch, in Form eines feinen „Löwenkottelet“ im Gasthof Löwen. Wie immer ein Genuss, zudem gefällt uns auch die Gastfreundschaft im Löwen sehr gut.

Am Samstag war das Wetter deutlich besser als ursprünglich angesagt, mit einem Bummel durch Bad Krozingen am Morgen und einem Spaziergang durch den Rebberg mit spektakulärem Sonnen – Wolken Bild am Nachmittag, verbrachten wir den Rest des Tages gemütlich im Wohnmobil.

Eigentlich wollten wir am Sonntagmorgen ursprünglich noch in die Therme um etwas das Wasser zu geniessen, nur hätte das wiederum einen Schnelltest bedeutet, zwischenzeitlich wurden die Bestimmungen angepasst, so haben wir verzichtet. Überhaupt sind die ständig praktisch von einem Tag auf den anderen angepassten Corona Bestimmungen eine gewisse Herausforderung, zum Glück sind die Grenzbundeländer zur Schweiz nicht von den neuen Bestimmungen betroffen, ansonsten hätten wir jetzt in Quarantäne „dürfen“.

Trotz des Corona Wirrwarr, haben wir ein schönes verlängertes Wochenende verbracht

reduziertes Cousintreffen

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Wie in letzten Jahren zur Tradition geworden, haben wir auch dieses Jahr ein Cousin Treffen geplant. Eigentlich sollte dies ursprünglich im September stattfinden, weil nicht alle Kalender das gleiche Datum aufwiesen, wurde das Treffen auf Oktober verschoben. Als Treffpunkt wurde der Stellplatz beim Schwabenhof in Balderschwang auserkoren und die Plätze reserviert. Aber anscheinend stand das Wochenende unter schlechten Vorzeichen, krankheitsbedingte Absagen führten dazu, dass wir uns schlussendlich nur zu dritt in Balderschwang treffen würden, Coni, ein Cousin und ich. So als Tüpfelchen auf dem i, war der Wetterbericht auch nicht prickelnd angesagt recht kühl und eher nass. Zwar sah der Wetterbericht dann kurz vor Wochenende besser aus, am Freitagabend war es aber noch grau und trüb als wir ankamen und ziemlich kalt.

Der Samstag zeigte sich dann noch besser als erwartet, nur am Morgen kurz eine Wolke und sonst den ganzen Tag strahlend blauer Himmel. Wir machten noch eine MTB-Runde, allzu viele Wege gibt es nicht, aber es war sehr schön. Draussen zu sitzen war sehr angenehm, bis gegen Abend die Sonne weg war, da wurde es schlagartig kalt.

Am Abend gab es dann noch ein deftiges, feines Nachtessen im Schwabenhof.

Sonntags morgen war die Wiese von Raureif überzogen, sobald die Sonne hervorkam, wurde es aber warm und wir konnten tatsächlich draussen das Frühstück geniessen.

Gegen Mittag hiess es dann schon wieder Abschied nehmen und nach Hause fahren. Es war wider Erwarten ein sehr kurzweiliges und vor allem mit dem prachtvollen Wochenende, ein gelungenes Cousin Treffen wenn auch in reduzierter Form.

Wochenende in Bad Krozingen

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Für ein verlängertes Wochenende sind wir wieder mal nach Bad Krozingen gefahren. Nach den Regenfällen in letzter Zeit war tastsächlich wieder einmal etwas besseres Wetter angesagt. Am Donnerstagabend fuhren wir entsprechend los in Richtung Bad Krozingen, mit erstaunlich wenig Verkehr. Am Freitag war es noch teilweise bedeckt und es waren auch noch Regengüsse angesagt, das Wetter verhielt sich dann aber ganz brav und blieb trocken bis am Abend. So konnten wir sogar draussen in unserem „Stammrestaurant“ ein feines Nachtessen geniessen.

Am Samstag sind wir bei warmen aber bewölkten Wetter mit dem Velo nach Stauffen gefahren. Was wir nicht wussten, es war ein Markt und entsprechend war es ein richtiges Menschengewimmel - etwas zu viel Leute für uns, so sind wir bald wieder nach Bad Krozingen zurück.

Der Sonntag war dann vom Morgen her sehr schön mit blauem Himmel. Bevor es wieder nach Hause ging, sind wir noch etwas auf einem Parkplatz in den nahen Rebbergen gestanden und haben das schöne Wetter und die Aussicht genossen.

Fazit 3 Wochen Ferien im Nordosten Deutschlands

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Wir haben 3 Wochen schöne Ferien verbracht, wie immer war die Zeit sehr schnell vorbei. Das Corona-Thema hat man überall gespürt, hat uns aber kaum eingeschränkt, ausser das wir das wir etwas weniger in Läden waren und bei Museen nur Aussenbereiche anschauten, wir waren ja aber vor allem wegen der Landschaft in der Region. Das Wetter hätte ein paar Grad wärmer sein dürfen, die kurzärmligen Sachen haben wir vergebens mitgenommen. Die Seenplatte und die Ostseeküste wird uns wieder einmal sehen, es hat uns gut gefallen und es gibt noch Einiges zu sehen. Sehr begeistert waren wir von der Darss, da wollen wir einmal deutlich mehr Zeit verbringen.

Ausser ein paar Problemen mit der Elektronik gab es keine Aufregungen. Der Display der Rückfahrkamera hat den Geist aufgegeben, mit der SAT-Anlage gab es im Norden von Deutschland keinen Empfang vom Schweizer Fernsehen, der Fotoapparat zickt mit langen Abschaltzeiten und die Steuerung des e-Bike Antriebs hat Wasser abbekommen und war nicht mehr zu gebrauchen. Fast vergessen, die Glühbirne für das Abblendlicht rechts musste ich zweimal wechseln. Aber sonst hat unser Wohnmobil die vielen Rumpelstrassen alle brav mitgemacht.

Mülhausen-Meiningen-Kitzingen

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So langsam neigen sich die Ferien leider dem Ende zu, deshalb sind wir weiter in Richtung Süden gefahren. Heute gab es zwischendurch mal wieder etwas Sonne, bei kühlen 9°.  Einen Zwischenhalt haben wir in Meinigen gemacht und sind etwas in der Altstadt herumgelaufen.

In Erinnerung wird uns Meinigen aber vor allem wegen dem Stau beim herausfahren ab dem Stellplatz bleiben, aber irgendwann war auch das Hindernis geschafft. Unterwegs haben wir noch das Eine oder andere gesehen, was man sich ein anderes Mal anschauen könnte, heute wollten wir aber bis nach Kitzingen fahren. Vor allem aber auch Landschaften mit schöner Herbstfärbung, noch vor wenigen Tagen war das uns nicht aufgefallen.

In Kitzingen sind wir auf dem Stellplatz, der in schöner Lage am Main ist und schon recht gut gefüllt war bei unserer Ankunft. Für einen Bummel durch die nahe Altstadt hat es auch noch gereicht, den Abend haben wir gemütlich im Womo verbracht.

Wittenberge-Quedlinburg-Mühlhausen

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Praktisch die ganze Nacht durch hat es leicht geregnet. Am Morgen sind wir recht früh weiter gefahren, weiter in Richtung Süden, als Zwischenziel haben wir uns Quedlinburg vorgenommen. Da angekommen ging es auf die Suche nach einem Parkplatz. Beim ersten von 2 Möglichkeiten war alles voll, beim 2 Parkplatz war noch genau ein Platz für ein Wohnmobil frei. Wir haben einen ausführlichen Stadtbummel unternommen und waren von der Stadt absolut begeistert. Eine Gasse schöner als die andere, mit wunderschönen Fachwerkhäusern und einem eindrucksvollen zentralem Platz. Es hatte recht viele Leute unterwegs, für uns teilweise schon fast zu viel, deshalb haben wir auf den Besuch der eindrucksvollen Burg verzichtet, das heben wir uns für ein anderes Mal auf.

Nach Quedlinburg durchquerten wir den Harz, wolkenverhangen und regnerisch präsentierte sich das Gebiet. Über längere Zeit kreuzte sich die Selketalbahn mit der Strasse und wir konnten die Dampflokomotive bewundern.

Gegen Abend kamen wir nach Mülhausen - in Thüringen, nicht im Elsass! Es reichte gerade noch für einen kleinen Spaziergang durch die durchaus hübsche Stadt vor dem Eindunkeln.

Sturm an der Ostsee

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Die zweite Nacht auf dem Campingplatz war auch nicht sehr ruhig. Zwar fielen keine Eicheln mehr aufs Dach, dafür aber rauschte der Wind in den Bäumen und Blätter raschelten auf dem Dach. Zwischendurch prasselte der Regen ans Wohnmobil. Am Morgen blies der Wind dann heftig, zum Glück sind gegen das Meer hin noch die Dünen als Windstopper da. Bei einem kurzen Augenschein des schönen Strandes stellten wir fest, dass dieser aufgrund des Sturmes unter Wasser war und etwas weiter draussen grosse Wellen heranrollten. Zudem blies der Wind sehr stark, eine eindrückliche Naturgewalt.

Wir packten unsere Sachen zusammen, weil wir uns langsam wieder auf den Weg in Richtung Heimat machen. Unterwegs besuchten wir Güstrow, da hat es ein grosses Schloss und einen Dom. Das Schloss und der Park waren leider geschlossen, weil umgebaut wird. Die Stadt ist aber auch sonst durchaus einen Besuch wert.

Einen weiteren Kurzbesuch machten wir in Perleberg, ebenfalls ein hübscher Ort mit einigen sehr schönen Gebäuden.

Die Nacht verbringen wir am Hafen von Wittenberge, da gibt es einen grossen Stellplatz.

Das Wetter hat sich heute den ganzen Tag stürmisch gezeigt, bei frischen 10°, am späteren Nachmittag kam dann noch Regen dazu.

Hirsch, Wildschwein und jede Menge Vögel

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Die Nacht war sehr ruhig, abgesehen von eingen lauten Knaller, wenn eine Eichel auf das Dach des Womo fiel. Über das Womo ragte ein Ast einer Eiche, was wir gestern nicht realisiert hatten. Am Nachmittag haben wir dann das Womo etwas umparkiert.

Heute haben wir uns wie geplant auf eine Wanderung aufgemacht. Am nördlichen Ende der Darss, dem Darsser Ort gibt es ein grosses Naturschutzgebiet, in dem es einen Rundwanderweg hat, den wir unter die Füsse nehmen wollten. Das Wetter passte am Morgen sehr gut, Sonne, blauer Himmel und weisse Wolken gaben eine schöne Stimmung. Das erste Stück führte uns dem wunderbaren Strand vor dem Campingplatz entlang, danach ging es über sandige Wege und Stege durch das Naturschutzgebiet.

Wald, Dünengebiete, Wasser- und Schilfflächen wechselten sich ab, es war sehr abwechslungsreich zum Laufen und das bei angenehmen Temperaturen.

In einem Schilfgebiet entdeckten wir plötzlich ein Geweih eines Hirsches. Mit dem Feldstecher war noch ein weiterer auszumachen und ein Hirschkuh.

 

Weiter auf der Wanderung an einem Flachwasser waren Reiher und ein paar Kraniche zu sehen, Kraniche sind auch immer wieder mit Gekrächze in Formationen vorbeigeflogen.

Auf der anderen Seite der Halbinsel kamen wir wieder ans Ufer der Ostsee, hier waren recht viele Leute unterwegs, man kann ganz in die Nähe mit dem Velo fahren. Noch mehr als Leute waren aber Kormorane zu sehen, die in grossen Schwärmen angeflogen kamen und sich versammelten. Möwen waren auch sehr viele zu sehen, die Eine präsentierte sich ganz stolz in unserer Nähe.

Nachdem der Weg wieder von der Küste in den Wald führte und wir das Gewimmel von Leuten hinter uns liessen,  entdeckten wir im Gebüsch zwei junge Wildschweine.

Nach gut 3 Stunden marschieren kamen wir mit tollen Eindrücken wieder müde beim Wohnmobil an, das Laufen auf den Sandwegen war recht anstrengend.

Wir sind dann noch an den „Hausstrand“ gegangen, es zogen aber vermehrt Wolken auf und auch der Wind frischte auf. Für die Nacht und vor allem Morgen ist Regen und stürmisches Wetter angesagt, am Abend blies der Wind schon ganz kräftig durch die Bäume, gut steht das Womo nicht mehr unter der Eiche!

Darss

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Heute hiess es Abschied nehmen von Rügen, die Fahrt geht weiter. Beim Aufwachen schien die Sonne, nach der Abfahrt ein paar Kilometer weiter tauchten wir dann in den Nebel ein. Bis nach Stralsund hatte es immer wieder Nebelbänke, mal dicker mal dünner, es gab richtig schöne Nebellandschaften.

Kurz vor Stralsund deckten wir uns noch mit Nudeln ein, die Manufaktur der Nudeln die wir auf dem Rügen Markt gekauft haben lag da direkt am Weg.

Nach Stralsund sind wir über kleine Landstrassen weitergefahren, unterwegs sahen wir grosse Schwärme von Kranichen, die machen in der Region einen Zwischenhalt auf dem Weg in Richtung Süden, es müssen tausende von Kranichen gewesen sein, ein tolles Naturerlebnis.

In Barth machten wir einen Zwischenhalt und schauten uns mit einem kleinen Spaziergang den schönen Ort an.

Das Ziel des heutigen Tages ist der Campingplatz Regebogen auf der Darss, direkt an der fantastischen Ostseeküste mitten im Naturschutzgebiet. Da bleiben wir zwei Tage, morgen ist eine Wanderung im Naturschutzgebiet geplant.

Kap Arkona

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Unser nächstes Ziel ist das Kap Arkona, der nördlichste Punkt auf Rügen. In einer knappen halben Stunfe waren wir von Lohme am Kap Arkona oder besser gesagt auf dem Parkplatz in der Nähe. Die Zufahrt direkt zum Kap oder nach Putgarden ist nur für Zubringer gestattet, weil es doch ein rechter Touristenrummel auch in dieser Jahreszeit ist. Wir haben uns darum zu Fuss auf den Weg gemacht, das Touristenbähnli war nichts für uns. Beim hübschen kleinen Fischerort Vitt sind wir auf den Strand gelangt und dem entlang gewandert um das Kap herum. Es war recht interessant da zu Laufen, schöne Steine, Muschel-Friedhöfe und die Kalksteinklippen über uns.

Zum Teil läuft man direkt unter den fast senkrecht aufragenden Klippen, die grösstenteils aus losem Material bestehen, an diesen Stellen sind wir schnell vorbei, weil es doch ziemlich gefährlich aussah.

Die angepeilte Treppe die auf der Karte zu sehen war, gibt es nicht mehr oder nur noch Reste davon, aber irgendwie sind wir den Abhang wieder hoch gekommen. Erst oben anhand einer Tafel haben wir verstanden warum das so ist, bei einem Hangrutsch kam hier vor 9 Jahren ein Mädchen ums Leben. Direkt bei den Leuchttürmen waren uns dann zu viele Leute, aber sobald wir etwas weiter gelaufen sind, waren wir wieder fast alleine.

Das Wetter hielt sich den ganzen Tag recht gut, meistens ziemlicher blauer Himmel, nur einmal ein Regenschauer, aber recht kühl bei ca. 10°

Wandertag

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Für heute stand eine Wanderung entlang der Steilküste auf dem Programm. Am Morgen regnete es noch leicht und es ging ein zügiger Wind der den ganzen Tag anhielt. Deshalb nahmen wir es gemütlich bis wir los gegangen sind, wir hatten sonst sowieso nichts vor. Die Wanderung verlief alles der steil abfallenden Küste entlang in einem schönen Buchenwald.

Für den Rückweg stiegen wir zum Strand ab und konnten etwas von den Kreidefelsen sehen und die verschiedenen Steine bewundern. Es liegen ganz verschiedene Gesteinsarten am Strand in allen Grössen, bis hin zu einigen gossen Findlingen. Für Geologen sicher eine interessante Mischung, für uns schön zum Ansehen und anstrengend zum Laufen.

Mit dem Fussmarsch haben wir uns dafür ein feines Nachtessen verdient.

Zu den Kreidefelsen

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In der Nacht hat es sich ausgewindet und -geregnet, der Morgen begrüsste uns mit Sonnenschein. Das Wetter war den ganzen Tag über recht sonnig und mild mit ca. 15°. Unser nächstes Ziel war der Jasmund Nationalpark mit den berühmten Kreidefelsen. Weil die Verbindungsstrasse immer noch gesperrt war, mussten wir den Weg zurück nach Putbus nehmen, dieses Mal standen wir im Stau, war aber nicht so schlimm wie am Mittwoch. Unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp bei Prora. Das sind die kilometerlangen Blöcke die von den Nationalsozialisten kurz vor dem Krieg nicht ganz fertig gebaut wurden und für rund 20‘000 Menschen die Urlaubsdestination hätten werden sollen. In DDR Zeiten wurden die Anlagen als Kaserne genutzt, ein Teil ist heute mehr oder weniger Ruine und vieles wurde restauriert und hübsch hergerichtet oder wird noch Instand gestellt.

Beim Jasmund Nationalpark gibt es auch einen Stellplatz, auf dem haben wir unser Womo abgestellt und sind mit dem Velo an die Küste gefahren. Beim Nationalpark Zentrum Königsstuhl war ein riesiger Rummel, ebenso auf den Wegen der Küste entlang, man musste anstehen um einen Blick auf die Felsen ab der Aussichtsplattformen erhaschen zu können.

Für uns definitiv zu viele Leute, so sind wir bald wieder mit dem Velo zurück zum Wohnmobil. Ursprünglich wollten wir auf dem Platz übernachten, aber vermutlich hat es am Wochenende noch mehr Leute, so sind wir lieber einige Kilometer weitergefahren ins beschauliche Lohme. Auch da hat es einen Stellplatz und viel weniger Leute. Morgen wollen wir von hier aus einen Versuch starten die Kreidefelsen etwas anzuschauen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite vor allem Berichte von diversen Velo-Touren (Mountainbike und eBike) sowie Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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