Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Bollenberg

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So langsam geht unser Elsass Ausflug zu Ende. Heute sind wir vom nördlichen Elsass in südliche Elsass gefahren. Einen grossen Teil der Fahrt sind wir durch die Weinberge gefahren, die sich bunt verfärbt hatten. Eigentlich war für heute den ganzen Tag über Regen angesagt. Am Morgen früh hat es mal getröpfelt, danach war es zwar bedeckt aber bis am Abend blieb es trocken. Zum Übernachten sind wir zur Domaine Bollenberg in der Nähe von Rouffach gefahren. Nebst der Möglichkeit der Übernachtung hat es da ein sehr gutes Restaurant, wie wir von einem früheren Besuch wissen - und es ist immer noch gut.

Am Freitag sind wir dann auf direktem Weg nach Urdorf gefahren. Über das Wochenende ist Chilbi, da trifft man viele Bekannte und kann etwas Schwatzen. Inzwischen hat sich auch die Terminsache bezüglich der Augen-OP ergeben, am Mittwoch findet der Eingriff statt. So können wir jetzt auch die weitere Zeit planen, bis hin zur Fähre die uns am 9. November von Genua nach Palermo bringt.

Wissembourg

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Heute sind wir nach Wissembourg (Frankreich) gefahren. Die Strecke führte uns auf deutscher Seite der Grenze entlang durch den Pfälzer Wald. Wissembourg entpuppte sich als hübsches kleines Städtchen, durchzogen von einigen Wasserläufen.

Wir fuhren, weil wir eh Zeit hatten, mit einem Touristenzug durch das Städtchen. Als Besonderheit fährt die Bimmelbahn über die Grenze in den Nachbarort Schweigen. Da beginnt mit einem prunkvollen Tor, aus der durch den Nationalsozialismus geprägten Zeit die deutsche Weinstrasse. Diese wurde 1935 erfunden um den serbelnden Absatz des deutschen Weins anzukurbeln.

Weil uns der staubige Parkplatz in Wissembourg nicht besonders gefiel, sind wir einige Kilometer weiter bis nach Soultz-sous-Forêt gefahren. Da hat es einen recht schönen Stellplatz. Heute war wohl der letzte heisse Tag dieses Jahr, wir hatten wieder Temperaturen um 30°.

Altschlossfelsen

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Wir sind heute durch trockene Landschaften und schöne Täler im Nordwesten Frankreichs gefahren und an der Grenze zu Deutschland angelangt.

Für heute, bei immer noch sehr warmem Wetter (28°), haben wir eine Wanderung zu den Altschlossfelsen geplant. Die Altschlossfelsen sind eine etwa 1,5 Kilometer lange Felsgruppe aus Sandstein, deren Sandsteintürme eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Teils haben sich einzelne Sandsteintürme ausgebildet, teils längere Ketten. Die Felsen liegen an der Grenze im Pfälzer Wald auf der deutschen Seite. Gestartet auf unsere Wanderung sind wir aber in Frankreich, in Roppeviller. Bereits auf dem Weg zu den Felsen, auf einem alten Römerweg, war der Boden sehr sandig und natürlich alles sehr trocken. Die verschiedenen Felsformationen haben uns dann begeistert. Der Wanderweg führt an den ganzen Felsen entlang und ist gut begehbar.

Zurück von der Wanderung über die grüne Grenze sind wir ein paar wenige Kilometer weiter bis nach Walschbronn gefahren. Im kleinen Dörfchen gibt es einen schönen Übernachtungsplatz.

Schiffshebewerk Saint Louis / Arzviller

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Wenige Kilometer von Saverne entfernt liegt das Schiffhebewerk von Saint Lous / Arzviller. Das wurde zwischen 1964 - 1969 gebaut um die 44 Höhenmeter zu überwinden, für die es vorher auf 3,5 Km 17 Schleusen gab. Zu der Zeit war der Marne - Rheinkanal ein wichtiger Transportweg für Güter aller Art. Einige wenige Jahre später, verlagerte sich der Güterverkehr auf die Schiene und heutzutage freuen sich nur noch die Freizeitkapitäne an der  beweglichen Wanne. Man kann die Anlage besichtigen und sogar eine Mini-Kreuzfahrt machen. Einmal oben ins Schiff einsteigen, nach unten fahren, auf dem Kanal eine kleine Runde drehen und wieder zurück nach oben geschippert werden.

Danach sind wir etwas nordwärts gefahren, die geplante Strecke war mit einigen Umleitungen versehen, wir sind trotzdem in Meisenthal angekommen. Da gibt es einen kleinen Stellplatz, im kleinen Dorf gibt es sonst nicht viel zu sehen, ausser einem Glasmuseum. Leider hat das am Montag geschlossen und sonst nur am Nachmittag geöffnet, wir wollen aber morgen früh weiter. Auf der Karte sahen wir in der Umgebung noch einen Brunnen im Wald und beschlossen den zu Besuchen. Das erwies sich bei schwülen 28° als ziemlich schweisstreibende Angelegenheit, es ging steil bergauf. Der Brunnen erwies sich als alter Waschbrunnen, aus 1769, wie wir recherchierten, allerdings fanden wir nicht heraus, was der Brunnen mitten im Wald macht. Vielleicht hat die Landschaft um 1769 noch ganz anders ausgesehen.

Saverne

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Von Molsheim sind wir etwa 30 Km weiter bis nach Saverne (auf Deutsch Zabern) gefahren und da auf den Stellplatz. Mitten durch Saverne führt der Marne - Rhein Kanal und im Ort gibt es einen Hafen.

Bei einem Bummel durch das Städtchen haben wir die schönen Riegelhäuser und das Chateau des Rohan bestaunt.

Danach haben wir mit einigen Umwegen auch den schönen Rosengarten „La Roseraie“ gefunden, in dem seit 1900 Rosen gezüchtet werden, zwar ist die Saison der Rosen schon ziemlich vorbei, trotzdem haben noch viele der ca. 5000 Rosensträucher geblüht. Weil heute der letzte Tag in diesem Jahr war, an dem der Rosengarten geöffnet ist, bekamen alle Damen eine Rose geschenkt.

Das Wetter war nochmals richtig prachtvoll, mit Temperaturen um 30°

Radtour rund um die Festung Mutzig

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Auf einer Velotour haben wir den Hügelzug auf der die Festung Mutzig ist, umrundet. Die Runde die wir gefahren sind betrug 35 Km. Von der Festung Mutzig, die zwischen 1893 - 1914 gebaut wurde, sieht man praktisch nichts, da eigentlich die ganze Anlage unterirdisch ist. Wir wollten ja aber eh nicht die Festung, sondern die schöne Landschaft besichtigen. Gleich beim Campingplatz in Molsheim führt ein schöner Radweg vorbei. Ein Stück fuhren wir dem Canal de Bruche entlang, ein ganz idyllisches Stück.

Danach ging es über Felder und kleine Dörfer weiter, bis wir wieder an die Bruche gelangten.

In Molsheim machten wir einen Abstecher zur Chartreuse einem ehemaligen grossen Kartäuserkloster, in deren Museum die zwei Bugatti zu sehen sind.

Nebst den Autos gibt es das städtische Museum  mit Fundstücken aus der Steinzeit bis zum Mittelalter, zudem kann man einen Teil des ehemaligen Klosters besichtigen.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz schauten wir uns dann auch noch die Jesuitenkirche an, einer der bedeutestenden Kirchenbauten aus dem 17. Jahrhundert im Rheintal.

Molsheim

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Unsere Reise ging heute nur etwa 10 Km weiter bis nach Molsheim und da auf den Camping Municipal. Zum Glück haben wir reserviert, als wir ankamen war das Schild „complete“ draussen aufgehängt. Molsheim ist wohl vielen Autofans ein Begriff. Hier liess sich 1903 Ettore Bugatti nieder und begann Bugattis zu bauen. Die Fabrik ist bis heute immer noch in Molsheim. Uns war das nicht bekannt, wir haben erst davon gelesen, als wir uns etwas über Molsheim erkundigten. In der Ortschaft sieht man nicht viel von den berühmten Autos oder dem Erbauer, eine Strasse ist nach ihm benannt ein Geschäft mit Miniaturen haben wir gefunden und ein Paar Schilder. Die Fabrik ist versteckt hinter einem Zaun und Grünzeug, ebenso das dazugehörende Schloss und nur für Käufer, bzw. Besitzer eines Bugattis zugänglich. Dazu fehlt uns das nötige Kleingeld, der aktuelle Bugatti, von dem 250 Stück gebaut werden, soll als Einstiegspreis ohne Extras 3,8 Million Euro kosten. Ein Museum gibt es nicht, wenn man Bugattis anschauen will, muss man nach Mullhouse ins Museum der Gebr. Schlumpf, da stehen ganz viele Bugattis herum. In Molsheim stehen nur 2 Bugattis im Museum Chartreuse, das war aber geschlossen, vielleicht finden wir morgen Zeit um uns das Museum anzuschauen. Ansonsten bietet Molsheim nicht sehr viel, es ist ein recht beschauliches Örtchen mit einigen hübschen elsässischen Gassen. Heute war es wieder sehr schönes Wetter mit Temperaturen bis 23°, ab Morgen soll es nochmals richtig sommerlich heiss werden. Apropos Sommer, die freilebenden Störche sind schon um den 20. August in Richtung Süden geflogen, haben also viel Sommer verpasst. Einzig in einem Gehege haben wir 3 Exemplare entdeckt.

Bahnradweg Saint Nabor - Rosheim

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Am Morgen wachten wir bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen auf. Den ganzen Tag über war es ziemlich kühl mit Temperaturen knapp unter 20°. Gerade passendes Wetter für eine Velotour. Wir befuhren heute den Radweg von Saint Nabor nach Rosheim, der auf einem ehemaligen Bahntrasse verläuft. Die Strecke ist zwar nur 11 Km lang führt aber durch eine schöne Gegend und ist mit diversen Infotafeln zur Geschichte, Natur etc. ergänzt. Wir sind zuerst bergauf nach Saint Nabor gefahren, von daher führt das ehemalige Trasse meist leicht abwärts nach Rosheim. Von Rosheim zurück nach Obernai führt der Weg durch die Rebbaugebiete. Die Trauben sind dieses Jahr aber schon längst geerntet, die Traubenernte begann ab ca. 20. August, so früh wie noch nie.

Obernai

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Nach einer wie erwartet ruhigen Nacht, haben wir uns am Morgen verabschiedet und sind nach Obernai gefahren. Eigentlich wollten wir da auf den Campingplatz, aber schon bei der Einfahrt zum Platz stand ein Schild „complete“. Zum Glück hat es ganz in der Nähe einen Platz aus dem France Passion Führer bei einem Weingut, bei dem wir Platz fanden. Wir dürfen hier an einem ruhigen Platz zweimal Übernachten. Bei angenehmen milden Herbstwetter spazierten wir durch den hübschen Ort Obernai. Schade ist allerdings, dass ausser in einer kleinen Fussgängerzone überall die Autos durchfahren.

Positive Nachricht gibt es auch vom Augenarzt, der OP-Termin ist jetzt bekannt. Zwar verzögert sich unsere Reise in den Süden bis anfangs November, aber wenigstens können wir jetzt planen.

Ein paar Tage Elsass

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Am Morgen haben wir die Garage des Wohnmobils wieder gepackt und sind gegen Mittag in Richtung Elsass gefahren. Als erstes wollten wir nach Eguisheim zu unserem Lieblingswinzer. Als wir ankamen staunten wir über die vielen Wohnmobile die da waren. Wir wurden wie immer freundlich begrüsst und hatten Glück noch einen Platz zu bekommen. Nachdem wir Wein degustiert, den neuen Degustationsraum bestaunt hatten, sind wir durch Egusiheim gebummelt.

Wie immer sind die Häuser hübsch geschmückt, in der jetzigen Jahreszeit noch mit vielen Blumen. Nach einem feinen Nachtessen freuen wir uns auf eine ruhige Nacht.

Zurück in der Schweiz

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Über einen letzten Pass, an schönen Seen entlang, an bemalten Häusern vorbei, ging es in Richtung Schweiz.

Beim CERN sind wir über die Grenze und am Genfersee entlang bis nach Greyerz gefahren.

Auf dem Parkplatz unter dem Ort übernachten wir, gegen Abend besuchten wir das Städtchen und haben noch fein gegessen.

Parc des Oiseaux

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Über Nacht hat sich das schlechte Wetter verzogen und vom Morgen her war es schön. So hatten wir doch noch eine gute Sicht auf die schöne Landschaft.

Um viele Kurven und 3 Pässe, über die Loire und Saône haben wir Lyon umfahren und sind zum Parc des Oiseaux gefahren.

Ohne allzu grosse Erwartungen haben wir den Park besucht und waren sehr begeistert. Es ist eine grosse und sehr gepflegte Anlage, nebst vielen Sorten von Vögeln hat es auch ein paar andere Tiere, wie Kängurus auf der Anlage. Der absolute Höhepunkt war die Flugshow mit ganz vielen unterschiedlichen Vögeln.

Nach guten 3 Stunden im Vogelpark, sind wir müde ein paar Kilometer weitergefahren zu unserem Übernachtungsort, einer Schneckenfarm, ebenfalls ein France Passion Standort. Von der Chefin bekamen wir eine interessante Führung durch die Farm und im kleinen Shop gibt es allerhand Produkte zum Kaufen.

Regnerisch

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Die ganze Nacht durch haben die Nachtigallen gezwitschert, vielleicht haben wir deshalb nicht so gut geschlafen? Am Morgen begann es gerade als wir los fuhren zu Regnen. Den ganzen Tag über regnete es etwas und war teilweise wolkenverhangen. Das war etwas schade, weil wir die Landschaft so nur teilweise sahen

Die ganze Strecke führte uns über Gebiete zwischen 500 Meter bis 1100 Meter über diverse kleine Pässe. Kurz vor unserem Ziel Le Monestier, einem kleinen Örtchen, fuhren wir kilometerweise durch Narzissenfelder.

Übernachten werden wir auf einem Parkplatz mit schöner Aussicht über‘s Land.

Bozouls

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Wir haben wunderbar geschlafen und uns am Morgen auf den Weg nach Bozouls gemacht. Unterwegs fuhren wir in den Frühling. Wir hatten zwar den ganzen Winter über grüne Pflanzen, Bäume und Blumen gesehen. Aber so richtig Frühling mit frisch getriebenen hellgrünen Blättern an den Bäumen und Frühlingsblumen auf den Wiesen haben wir heute das erste Mal gesehen. Wir fuhren durch einsame Gegenden auf teilweise recht schmalen Strassen, aber dafür mit wenig Verkehr.

In Bozouls angekommen, haben wir auf einem Stellplatz parkiert, wo wir auch übernachten. Zu Fuss haben wir uns aufgemacht den Ort zu erkunden. Eigentlich ist es eine kleine Ortschaft in der nicht viel los ist, wäre da nicht die spektakuläre Schlucht, an derem Rand beidseits die Häuser stehen.

Kleines Paradies

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Heute haben wir Spanien verlassen und sind nach Frankreich gelangt. Via Perpignan und Narbonne sind wir nach St. Chinian gefahren. Da haben wir aus dem France Passion Führer eine Übernachtungsgelegenheit bei einem Weingut ausgesucht. Als wir ankamen sah alles irgendwie etwas verlassen aus und wir fanden auch niemanden der uns hätte weiterhelfen können. So haben wir unser Glück bei einem anderen Weingut, auch aus France Passion, ein paar Kilometer weiter versucht und sind in einem kleinen Paradies gelandet. Das Weingut „Les Asphadodéles“, liegt in einer kleinen Talmulde, ausser Vögel, inklusive Nachtigallen, hört man nichts und die Umgebung ist, wie wir bei einem kleinen Spaziergang feststellten, wunderschön. Am Abend konnten wir dann noch den Wein probieren und wie sollte es an einem so schönen Ort auch anders sein, der Wein ist ausgezeichnet.

 

Pamplona

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Wir haben gestern aufgrund der Wetteraussichten unseren ursprünglichen Plan, entlang der Atlantikküste zu fahren, vorerst verschoben. An der  Mittelmeerküste bei Peniscola haben wir ab Mittwoch einen Campingplatz gebucht. Das Wetter soll dort der nächsten Zeit schön und warm sein. Für heute war an der Atlantikküste recht schönes Wetter angesagt, aber sehr kalt, am Morgen hatte es Raureif auf der Wiese und dem Wohnmobil. Bevor wir in Richtung Mittelmeer aufbrachen, wollten wir eigentlich noch San Sebastian besuchen, stellten beim googeln aber fest, dass da Morgen ein Marathon ist. Nachdem wir im Frühling schon zweimal in eine Stadt mit Marathon geraten waren wollten wir das nicht unbedingt schon wieder. Deshalb haben wir unseren Plan nochmals geändert und sind nach Pamplona gefahren. Unterwegs durch die Ausläufer der Pyrenäen sind wir durch den Schnee gefahren, ab 200 Meter aufwärts war es über Nacht weiss geworden, die Strassen aber frei.

In Pamplona sind wir auf einem Stellplatz der nahe an der Altstadt ist und sind zu Fuss in die Stadt. Wir staunten ab den vielen Menschen die unterwegs waren und sich in den Gassen drängten. Vielleicht hatte es so viele Leute weil heute das „Lokalderby“ im Fussball zwischen Pamplona und San Sebastian stattfindet, wie wir mit Nachforschen herausfanden. Die Altstadt ist sehr schön, es gibt viele engen Gassen und gepflegte Häuser. Die Kathedrale haben wir nur von aussen angesehen, wieder einmal wäre ein Eintritt zu bezahlen gewesen. Ebenfalls nur von Aussen, weil geschlossen haben wir die Stierkampfarena gesehen. Stiere waren zum Glück keine unterwegs. Die werden in Pamplona ja jeweils durch die Gassen getrieben, es gibt jedes Jahr verwegene verletzte Zuschauer, kein Wunder in den engen Gassen kann man ja nicht ausweichen.

Saint-Jean-de-Luz / Camping Larrouleta

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Am Mittwochmorgen war es bedeckt, doch der Regen liess zum Glück noch auf sich warten. Im Gegenteil, zwischendurch schien sogar die Sonne. Wir sind mit dem Bus nach Saint-Jean-de-Luz gefahren. Im Sommer ist da sicher ein rechtes Gewimmel, jetzt ist nicht viel los. Wir haben die schönen Gassen und Häuser bestaunt und haben uns an der Strandpromenade von der Sonne wärmen lassen. Überraschenderweise waren im Wasser recht viele Leute, es ist aber auch ein schöner Strand. Just als wir am Nachmittag zurück beim Wohnmobil waren, begann es zu Regnen.

Am Donnerstag war dann wirklich schlechtes Wetter, kalt und praktisch den ganzen Tag Regen nur mit kurzen Aufhellungen. Ausser einem kurzen Spaziergang haben wir den Tag im Wohnmobil verbracht. Langweilig wurde es nicht wir haben spannende Bücher und innen im Wohnmobil mal wieder etwas Putzen hat auch nicht geschadet.

Am Freitagmorgen hat es immer noch geregnet, dann gab es überraschenderweise plötzlich blauen Himmel, aber mit 6° war es immer noch kalt. Der Campingplatz liegt für kürzere Ausflüge etwas unglücklich, direkt in der Umgebung gibt es nicht viel zu sehen, man muss schon den Bus nehmen. Irgendwie war aber unsere Motivation nicht so gross, wohl auch nicht wegen den längerfristigen Wetteraussichten, die sind nämlich schlecht. So sind wir auf dem Platz geblieben, haben unsere Bettwäsche gewaschen und sind noch kurz ins Hallenbad.

Blauer Himmel

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Über Nacht ist der graue Deckel durch ein Zwischenhoch mit knutschblauem Himmel gewichen. Allerdings war es am Morgen mit 2° ziemlich kalt. Wir sind zurück Richtung Küste und Spanien gefahren. Wiederum über schnurgerade Strassen. Zwischen Orthez und Bayonne kamen wir durch‘s Kiwiland, überall werden Kiwi gezüchtet und zum Verkauf angeboten, auch ein Kreisel ist entsprechend geschmückt. Ab Bayonne sind wir dann durch ein Verkehrsgewusel mit vielen Kreisel bis nach St. Jean de Luz gefahren.

In der Nähe von St Jean de Luz haben wir einen Campingplatz mit Hallenbad gefunden, auf dem wir bis Samstag bleiben werden um das angesagte wirklich schlechte Wetter zu verbringen.

Tristesse

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Bis am Abend blieb es grau und kühl. Wir sind wieder durch ausgedehnte Wälder auf bolzengeraden Strassen bis nach Mont-de-Marsan gefahren.

Am Nachmittag machten wir einen Bummel durch das Stadtzentrum. Die Stadt war sicher einmal recht hübsch, davon zeugen viele schöne Gebäude, die aber allesamt ziemlich verwahrlost aussehen. Der etwas triste Eindruck wurde dadurch verstärkt, dass praktisch alle Geschäfte geschlossen waren und am Himmel Militärflugzeuge einen infernalischen Krach machten. Gleich bei der Stadt hat es einen Militärflugplatz der rege genutzt wird. Auch die Kirche passt sich dem Eindruck an, drinnen ist es total dunkel, die eigentlich schönen Malereien sieht man gar nicht.

Positiv ist aber, dass es einen grossen sehr günstigen Stellplatz gibt, auf dem wir Übernachten.

Wetteränderung

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Leider scheint es für die nächste Zeit mit dem schönen und warmen Wetter vorbei zu sein. In der Nacht hat es etwas geregnet und am Morgen war es merklich kühler als gestern. Der Wetterbericht für die nächste Zeit ist durchzogen und es wird kalt, Temperaturen um die 10° und nachts um die 0° sind vorhergesagt. Wir sind deshalb weiter gefahren, wieder ins Landesinnere durch grosse Wälder nur unterbrochen von einigen kleinen Döfern mit meist imposanten Kirchen. Überall war auch Jagd auf Wildschweine, so wie schon letzten Sonntag, das scheint ein Sonntagshobby der Einheimischen zu sein.

Bei Sauternes haben wir nochmals das Weinbaugebiet Bordeaux gestreift. Den berühmten Süsswein haben wir aber weder probiert noch gekauft, sondern nur die Reben im Vorbeifahren angeschaut.

In der Nähe von La Reole haben wir einen schön gelegenen Stellplatz gefunden. Eigentlich wollten wir am Nachmittag noch einen Spaziergang machen, aber das ständige Tröpfeln und Regnen, nebst ein paar sonnigen Abschnitten, veranlasste uns einen gemütlichen Nachmittag im Wohnmobil zu verbringen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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