Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Zurück in der Schweiz

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Über einen letzten Pass, an schönen Seen entlang, an bemalten Häusern vorbei, ging es in Richtung Schweiz.

Beim CERN sind wir über die Grenze und am Genfersee entlang bis nach Greyerz gefahren.

Auf dem Parkplatz unter dem Ort übernachten wir, gegen Abend besuchten wir das Städtchen und haben noch fein gegessen.

Parc des Oiseaux

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Über Nacht hat sich das schlechte Wetter verzogen und vom Morgen her war es schön. So hatten wir doch noch eine gute Sicht auf die schöne Landschaft.

Um viele Kurven und 3 Pässe, über die Loire und Saône haben wir Lyon umfahren und sind zum Parc des Oiseaux gefahren.

Ohne allzu grosse Erwartungen haben wir den Park besucht und waren sehr begeistert. Es ist eine grosse und sehr gepflegte Anlage, nebst vielen Sorten von Vögeln hat es auch ein paar andere Tiere, wie Kängurus auf der Anlage. Der absolute Höhepunkt war die Flugshow mit ganz vielen unterschiedlichen Vögeln.

Nach guten 3 Stunden im Vogelpark, sind wir müde ein paar Kilometer weitergefahren zu unserem Übernachtungsort, einer Schneckenfarm, ebenfalls ein France Passion Standort. Von der Chefin bekamen wir eine interessante Führung durch die Farm und im kleinen Shop gibt es allerhand Produkte zum Kaufen.

Regnerisch

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Die ganze Nacht durch haben die Nachtigallen gezwitschert, vielleicht haben wir deshalb nicht so gut geschlafen? Am Morgen begann es gerade als wir los fuhren zu Regnen. Den ganzen Tag über regnete es etwas und war teilweise wolkenverhangen. Das war etwas schade, weil wir die Landschaft so nur teilweise sahen

Die ganze Strecke führte uns über Gebiete zwischen 500 Meter bis 1100 Meter über diverse kleine Pässe. Kurz vor unserem Ziel Le Monestier, einem kleinen Örtchen, fuhren wir kilometerweise durch Narzissenfelder.

Übernachten werden wir auf einem Parkplatz mit schöner Aussicht über‘s Land.

Bozouls

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Wir haben wunderbar geschlafen und uns am Morgen auf den Weg nach Bozouls gemacht. Unterwegs fuhren wir in den Frühling. Wir hatten zwar den ganzen Winter über grüne Pflanzen, Bäume und Blumen gesehen. Aber so richtig Frühling mit frisch getriebenen hellgrünen Blättern an den Bäumen und Frühlingsblumen auf den Wiesen haben wir heute das erste Mal gesehen. Wir fuhren durch einsame Gegenden auf teilweise recht schmalen Strassen, aber dafür mit wenig Verkehr.

In Bozouls angekommen, haben wir auf einem Stellplatz parkiert, wo wir auch übernachten. Zu Fuss haben wir uns aufgemacht den Ort zu erkunden. Eigentlich ist es eine kleine Ortschaft in der nicht viel los ist, wäre da nicht die spektakuläre Schlucht, an derem Rand beidseits die Häuser stehen.

Kleines Paradies

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Heute haben wir Spanien verlassen und sind nach Frankreich gelangt. Via Perpignan und Narbonne sind wir nach St. Chinian gefahren. Da haben wir aus dem France Passion Führer eine Übernachtungsgelegenheit bei einem Weingut ausgesucht. Als wir ankamen sah alles irgendwie etwas verlassen aus und wir fanden auch niemanden der uns hätte weiterhelfen können. So haben wir unser Glück bei einem anderen Weingut, auch aus France Passion, ein paar Kilometer weiter versucht und sind in einem kleinen Paradies gelandet. Das Weingut „Les Asphadodéles“, liegt in einer kleinen Talmulde, ausser Vögel, inklusive Nachtigallen, hört man nichts und die Umgebung ist, wie wir bei einem kleinen Spaziergang feststellten, wunderschön. Am Abend konnten wir dann noch den Wein probieren und wie sollte es an einem so schönen Ort auch anders sein, der Wein ist ausgezeichnet.

 

Pamplona

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Wir haben gestern aufgrund der Wetteraussichten unseren ursprünglichen Plan, entlang der Atlantikküste zu fahren, vorerst verschoben. An der  Mittelmeerküste bei Peniscola haben wir ab Mittwoch einen Campingplatz gebucht. Das Wetter soll dort der nächsten Zeit schön und warm sein. Für heute war an der Atlantikküste recht schönes Wetter angesagt, aber sehr kalt, am Morgen hatte es Raureif auf der Wiese und dem Wohnmobil. Bevor wir in Richtung Mittelmeer aufbrachen, wollten wir eigentlich noch San Sebastian besuchen, stellten beim googeln aber fest, dass da Morgen ein Marathon ist. Nachdem wir im Frühling schon zweimal in eine Stadt mit Marathon geraten waren wollten wir das nicht unbedingt schon wieder. Deshalb haben wir unseren Plan nochmals geändert und sind nach Pamplona gefahren. Unterwegs durch die Ausläufer der Pyrenäen sind wir durch den Schnee gefahren, ab 200 Meter aufwärts war es über Nacht weiss geworden, die Strassen aber frei.

In Pamplona sind wir auf einem Stellplatz der nahe an der Altstadt ist und sind zu Fuss in die Stadt. Wir staunten ab den vielen Menschen die unterwegs waren und sich in den Gassen drängten. Vielleicht hatte es so viele Leute weil heute das „Lokalderby“ im Fussball zwischen Pamplona und San Sebastian stattfindet, wie wir mit Nachforschen herausfanden. Die Altstadt ist sehr schön, es gibt viele engen Gassen und gepflegte Häuser. Die Kathedrale haben wir nur von aussen angesehen, wieder einmal wäre ein Eintritt zu bezahlen gewesen. Ebenfalls nur von Aussen, weil geschlossen haben wir die Stierkampfarena gesehen. Stiere waren zum Glück keine unterwegs. Die werden in Pamplona ja jeweils durch die Gassen getrieben, es gibt jedes Jahr verwegene verletzte Zuschauer, kein Wunder in den engen Gassen kann man ja nicht ausweichen.

Saint-Jean-de-Luz / Camping Larrouleta

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Am Mittwochmorgen war es bedeckt, doch der Regen liess zum Glück noch auf sich warten. Im Gegenteil, zwischendurch schien sogar die Sonne. Wir sind mit dem Bus nach Saint-Jean-de-Luz gefahren. Im Sommer ist da sicher ein rechtes Gewimmel, jetzt ist nicht viel los. Wir haben die schönen Gassen und Häuser bestaunt und haben uns an der Strandpromenade von der Sonne wärmen lassen. Überraschenderweise waren im Wasser recht viele Leute, es ist aber auch ein schöner Strand. Just als wir am Nachmittag zurück beim Wohnmobil waren, begann es zu Regnen.

Am Donnerstag war dann wirklich schlechtes Wetter, kalt und praktisch den ganzen Tag Regen nur mit kurzen Aufhellungen. Ausser einem kurzen Spaziergang haben wir den Tag im Wohnmobil verbracht. Langweilig wurde es nicht wir haben spannende Bücher und innen im Wohnmobil mal wieder etwas Putzen hat auch nicht geschadet.

Am Freitagmorgen hat es immer noch geregnet, dann gab es überraschenderweise plötzlich blauen Himmel, aber mit 6° war es immer noch kalt. Der Campingplatz liegt für kürzere Ausflüge etwas unglücklich, direkt in der Umgebung gibt es nicht viel zu sehen, man muss schon den Bus nehmen. Irgendwie war aber unsere Motivation nicht so gross, wohl auch nicht wegen den längerfristigen Wetteraussichten, die sind nämlich schlecht. So sind wir auf dem Platz geblieben, haben unsere Bettwäsche gewaschen und sind noch kurz ins Hallenbad.

Blauer Himmel

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Über Nacht ist der graue Deckel durch ein Zwischenhoch mit knutschblauem Himmel gewichen. Allerdings war es am Morgen mit 2° ziemlich kalt. Wir sind zurück Richtung Küste und Spanien gefahren. Wiederum über schnurgerade Strassen. Zwischen Orthez und Bayonne kamen wir durch‘s Kiwiland, überall werden Kiwi gezüchtet und zum Verkauf angeboten, auch ein Kreisel ist entsprechend geschmückt. Ab Bayonne sind wir dann durch ein Verkehrsgewusel mit vielen Kreisel bis nach St. Jean de Luz gefahren.

In der Nähe von St Jean de Luz haben wir einen Campingplatz mit Hallenbad gefunden, auf dem wir bis Samstag bleiben werden um das angesagte wirklich schlechte Wetter zu verbringen.

Tristesse

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Bis am Abend blieb es grau und kühl. Wir sind wieder durch ausgedehnte Wälder auf bolzengeraden Strassen bis nach Mont-de-Marsan gefahren.

Am Nachmittag machten wir einen Bummel durch das Stadtzentrum. Die Stadt war sicher einmal recht hübsch, davon zeugen viele schöne Gebäude, die aber allesamt ziemlich verwahrlost aussehen. Der etwas triste Eindruck wurde dadurch verstärkt, dass praktisch alle Geschäfte geschlossen waren und am Himmel Militärflugzeuge einen infernalischen Krach machten. Gleich bei der Stadt hat es einen Militärflugplatz der rege genutzt wird. Auch die Kirche passt sich dem Eindruck an, drinnen ist es total dunkel, die eigentlich schönen Malereien sieht man gar nicht.

Positiv ist aber, dass es einen grossen sehr günstigen Stellplatz gibt, auf dem wir Übernachten.

Wetteränderung

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Leider scheint es für die nächste Zeit mit dem schönen und warmen Wetter vorbei zu sein. In der Nacht hat es etwas geregnet und am Morgen war es merklich kühler als gestern. Der Wetterbericht für die nächste Zeit ist durchzogen und es wird kalt, Temperaturen um die 10° und nachts um die 0° sind vorhergesagt. Wir sind deshalb weiter gefahren, wieder ins Landesinnere durch grosse Wälder nur unterbrochen von einigen kleinen Döfern mit meist imposanten Kirchen. Überall war auch Jagd auf Wildschweine, so wie schon letzten Sonntag, das scheint ein Sonntagshobby der Einheimischen zu sein.

Bei Sauternes haben wir nochmals das Weinbaugebiet Bordeaux gestreift. Den berühmten Süsswein haben wir aber weder probiert noch gekauft, sondern nur die Reben im Vorbeifahren angeschaut.

In der Nähe von La Reole haben wir einen schön gelegenen Stellplatz gefunden. Eigentlich wollten wir am Nachmittag noch einen Spaziergang machen, aber das ständige Tröpfeln und Regnen, nebst ein paar sonnigen Abschnitten, veranlasste uns einen gemütlichen Nachmittag im Wohnmobil zu verbringen.

Dune du Pilat / Cap Ferret

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Nach dem Motto, zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen, habe ich am Freitagmorgen die Wasserpumpe ausgetauscht. Bei der alten Pumpe war die Membrane undicht, sie pumpte darum immer wieder kurz um den Druck aufrecht zu erhalten. Die neue Pumpe ist aber dermassen laut, dass sie bei unserem nächsten Heimataufenthalt wieder durch ein leiseres Modell ersetzt wird.

Nach getaner Arbeit sind wir mit dem Velo zur Dune du Pilat gefahren. Auch hier bei Arcachon gibt es ein recht gut ausgebautes Radwegnetz. Die Düne sieht man schon von weitem hell glänzen.

Erst von ganz nahe sieht man dann die eindrückliche Höhe (über 80m). Über eine steile Treppe kann man die Düne erklimmen und hat oben eine fantastische Aussicht.

Nach diesem schönen Erlebnis sind wir noch etwas der Küste entlang zurück nach Arcachon gefahren, wobei man meistens zwischen den Häusern fährt, am Strand entlang führt der Weg nur ein kurzes Stück.

Der Samstagmorgen begann mit knutschblauem Himmel, dazu war es recht warm. Am Tag wurde es ca. 20°, wir waren seit längerer Zeit wieder mal kurzärmlig unterwegs. Mit der Fähre liessen wir uns über das Bassin von Arcachon zum Cap Ferret bringen, inkl. unserer Velos.

Angekommen, sind wir zuerst ins Dorf der Austernzüchter L‘Herbe gefahren. Es gibt da ein ganzes Quartier mit kleinen Fischerhüttchen und am Strand ein paar einfache Restaurants in denen man frische Austern bekommt.

Nach der feinen Stärkung sind wir ganz zum Ende der Landzuge bei Cap Ferret gefahren und da über die Sanddüne geklettert und am Strand etwas die schöne Sicht auf das wilde Meer genossen.

Am späteren Nachmittag ging es mit der Fähre wieder zurück nach Arcachon, unterwegs hatte man nochmals einen schönen Blick auf die Dune du Pilat.

Von Bordeaux nach Arcachon

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Den Campingplatz bei Bordeaux haben wir verlassen und sind nach Arcachon gefahren. Von hier aus wollen wir die Dune de Pilat erkunden. Unterwegs sind wir im Vogelschutzgebiet von Teich etwas Laufen gegangen. Es ist zwar nicht die beste Zeit um Vögel zu beobachten, wir sahen aber doch einige verschiedene Vögel und auch einem Nutria konnten wir längere Zeit zusehen. Auch ohne viele Vögel ist es eine sehr schöne Landschaft.

In Archachon sind wir auf einen Campingplatz gefahren, hier bleiben wir bis Sonntag.

Bordeaux

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Am Montag war das Wetter noch etwas durchzogen, zwischendurch gab es ein paar Regentropfen. Wir haben einen Teil der Altstadt von Bordeaux erkundet und eine Runde mit dem Touristenbähnli gedreht. Natürlich auch die süsse Spezialität von Bordeaux probiert. Cannelé sind kleine Küchlein mit karamelisierter Kruste und weichem Kern - ziemlich süss. Es hatte erstaunlich viele Leute unterwegs, wohl auch weil der Montag dieses Jahr in Frankreich ein Brückentag ist, am Dienstag 11. November wird das Ende des ersten Weltkriegs gefeiert, in Frankreich ein Feiertag.

Der Feiertag hatte zur Folge, dass am Dienstag der Bus nicht fuhr, wir sind darum mit dem Velo in die Stadt. Zum Glück geht das recht gut, es hat überall Velowege, manchmal muss man sich zwar etwas den Weg suchen, aber man ist eigentlich nie im Verkehr. Wir sind zum Museum Cité du Vin gefahren, das Museum widmet sich dem Wein aus aller Welt. Es ist ein wirklich tolles Museum, interaktiv gestaltet mit Audioguide auch auf deutsch. Man könnte wohl einen ganzen Tag darin verbringen und viel Interessantes lernen. Im Ticket inbegriffen ist auch ein Glas Wein, dass man in luftiger Höhe im imposanten Gebäude trinken kann.

Anschliessend sind wir ins Quartier Darwin gefahren, einem quirligen Quartier, dass in alten Fabrikanlagen entstand. Auf dem Rückweg zum Campingplatz sind wir ein Stück der Garonne entlang gefahren und haben ab den Menschenmengen gestaunt, die das schöne Wetter ausgenutzt haben.

Der Mittwoch begann mit einem Feuerwerk am Himmel, es blieb auch den ganzen Tag schön. Wir haben das Bassin de Lumiére besucht. In dem, im 2. Weltkrieg erbauten U-Boot Bunker, werden heute ganz friedliche Multimedia-Shows gezeigt. Wir haben uns „Ozean“ angeschaut und verbrachten eine faszinierende Stunde im Bunker. Danach sind wir nochmals etwas in der grossen Altstadt herum gebummelt. Bordeaux ist eine wirklich tolle Stadt, wir könnten gut noch mehr Zeit verbringen, morgen ziehen wir aber trotzdem weiter.

Rothschild im Nebel

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Heute morgen sind wir quer durch die berühmten Weinbaugebiete des Médoc bis nach Bordeaux gefahren. Am Morgen früh war die Sonne zu sehen, dann stieg Bodennebel auf. In Richtung Bordeaux wurde der Nebel immer dichter, als wir bei den berühmten Chateau Laffitte Rothschild und Mouton Rothschild und wie sie alle heissen ankamen, war im Nebel nicht viel zu sehen ausser den Schildern der Weingüter.

Erst direkt vor Bordeaux lichtete sich der Nebel und die Sonne schien. Am Rande von Bordeaux sind wir auf einen Campingplatz gefahren, auf dem wir 4 Nächte bleiben um von hier aus die Stadt zu besichtigen. Heute konnten wir schon die Pflicht erledigen (Wäsche waschen).

Wald und Reben

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Wir sind an der Atlantikseite südwärts gefahren. Allerdings sahen wir das Meer nicht weil die Strasse durch Wälder führt. Die ganze Westseite des Médoc ist ein riesiger Wald.

Erst als wir in die Mitte der Halbinsel fuhren lichtete sich der Wald und wurde durch Wiesen und Felder abgelöst. Auf der Ostseite begannen die Weinreben. Zum Übernachten sind wir dann auch auf ein Weingut, dem Chateau Sipian gefahren.

Am Nachmittag machten wir noch eine kleine Wanderung zur Gironde, bevor wir am Abend den ausgezeichneten Wein des Weingutes verkosten durften.

Entsprechend haben wir jetzt ein paar Flaschen Wein mehr an Board, besonders freundlich, die angebrochene Probierflasche bekamen wir geschenkt.

Im Médoc

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In der Nacht hat es immer wieder etwas geregnet, am Morgen schien dann aber die Sonne. Wir sind um die Mittagszeit im Hafen von Royan auf die Fähre gefahren, die uns über die Gironde nach Le-Verdon-sur Mer im Médoc gebracht hat.

Wir sind noch einige Kilometer südlich gefahren bis nach Montalivet-les-Bains und da auf den Stellplatz direkt hinter den Dünen.

Am Nachmittag haben wir einen längeren Spaziergang am weiten menschenleeren Strand gemacht, bevor es wieder zu Regnen begann.

Zum Nachtessen sind wir ins Dorf gegangen, im Sommer wird hier ein riesen Rummel sein, jetzt ist überhaupt nichts los. Von den dutzenden Restaurants waren fast alle geschlossen, in einer „Dorfbeiz“ haben wir dann gegessen. An der Theke standen einige eigenartige Gestalten, das Essen war aber gut und sehr reichlich.

Im Dunkeln sind wir dann wieder zurück zum Wohnmobil getappt, auf dem fast leeren Stellplatz.

Royan

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Von Cognac sind wir heute nach Royan gefahren. Unterwegs haben wir die sehr schöne Kirche von Retaud besucht. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und überzeugt durch die Schlichtheit.

Bei Royan sind wir am Meer angekommen. Der Stellplatz auf dem wir Übernachten liegt zwar ein Stück vom Meer entfernt, deshalb haben wir die Velos genommen um eine kleine Velotour zu unternehmen. Wir sind bei trockenem Wetter ein Stück der Küste entlang geradelt. Eigentlich wollten wir am späten Nachmittag am Hafen von Royan etwas Essen, allerdings waren praktisch alle Restaurant zu und auf Crêpes oder Glace hatten wir keine Lust. Wir haben uns darum zurück beim Wohnmobil eine feine Kürbissuppe gemacht.

Von Comics zu Cognac

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Wir sind am Morgen nach Angoulême gefahren. Die Stadt wird auch Stadt des Comics genannt, weil jedes Jahr ein Comics-Festival stattfindet und es auch ein Museum über Comics gibt. Wir haben das Museum aber nicht angeschaut, sondern sind in der Stadt herumgewandert und haben die diverse Street Art besichtigt.

Neben den vielen Comics-Zeichnungen gibt es aber auch sonst viele schöne Gebäude in der Stadt zu sehen.

Nach der Besichtigung sind wir weiter nach Cognac gefahren. Der Ort heisst nicht nur so, sondern ist auch wirklich das Herz der Cognac-Produktion. Hier sind die berühmten Firmen Hennessy, Martell und Remy Martin zu Hause, aber auch noch weitere kleinere Cognac-Produzenten. Bei einer Führung durch das Martell Gelände haben wir uns die Geschichte von Martell und die Cognac-Produktion erklären lassen. Eine Kostprobe durfte anschliessend natürlich auch nicht fehlen.

Nebst der Besichtigung haben wir auch sonst einen kleinen Bummel durch Cognac gemacht.

Zum Übernachten sind wir auf den Stellplatz von Cognac gefahren. Das Wetter war heute zwar nicht ganz so schön wie im Wetterbericht angekündigt, mit 19° aber angenehm warm.

Aufregung in Limoges

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Vom ruhigen Übernachtungsort Saint Léonard-de-Noblat sind wir am Morgen in Richtung Limoges aufgebrochen, wir wollten die Stadt besuchen. Zuerst ging es beschaulich durch Wald und Feld. Als wir in Richtung Limoges kamen gab es diverse Baustellen mit Umleitungen und ziemlich verwirrenden Signalisationen durch die Baustellen. Wir kamen trotzdem wohlbehalten in der Innenstadt an. Der angepeilte Parkplatz war auf der anderen Seite der Innenstadt, wir kämpften uns durch den Verkehr, Abzweigungen und diverse Einbahnen. Beim Parkplatz angekommen, erwies sich dieser als gut gefüllt. Der weitere vorgemerkte Parkplatz, schon etwas ausserhalb war ebenfalls überfüllt. Wir wollten unsern Besuch von Limoges schon fast aufgeben, als wir in der Aussenstadt am Strassenrand einen Parkplatz fanden und dies gleich in der Nähe einer Bushaltestelle. Nach diesen Aufregungen verlief der Rest des Besuches deutlich ruhiger ab. Wir fuhren mit dem Bus in die Innenstad und bummelten durch die Altstadt mit hübschen Gässchen und schönen Plätzen.

Ein Highlight von Limoges ist sicher der Bahnhof, er gilt als einer der schönsten von Europa. Wenn man von der Stadt her durch den Park läuft, hat man eher das Gefühl man komme zu einer Kirche oder Gedenkstätte, aber nicht zu einem profanen Bahnhof.

Ebenfalls sehr schön ist die Kathedrale und der botanische Garten gleich hinter der Kathedrale mit dem ehemaligen Palais des Bischofs.

Zurück beim Wohnmobil sind wir wieder in ruhigere Gefilde zum Übernachten gefahren. Im Führer France Passion haben wir einen Bauernhof in einsamer Gegend gefunden. Hier stehen wir jetzt also in idyllischer Lage für die Nacht.

Einsame Landschaften

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Auf unserer heutigen Etappe vom Übernachtunsort bis nach Saint Léonard-de-Noblat sind wir durch sehr schöne, einsame Landschaften gefahren. Blauer Himmel wechselte sich mit Wolken ab, aber immerhin gab es heute kein Regen mehr.

In Aubusson machten wir einen Zwischenstopp. Aubusson wurde im Mittelalter durch die Tapisserie-Manufakturen (Bildwirkerei) bekannt. Heute ist es ein kleiner Ort dem man die ruhmreiche Vergangenheit an der einen oder anderen Ecke noch ansieht. Es gibt im Ort auch heute noch einige Tapisseriegeschäfte, zudem gäbe es auch ein Museum mit Tapisseriewerken, das jedoch leider über die Mittagszeit geschlossen war.

Für die Nacht sind wir auf den Stellplatz von Saint Léonard-de-Noblat, einem kleinen Dorf gefahren. Die Ortschaft bietet für Wohnmobilisten gratis einen Stellplatz an, inkl. Entsorgung und Frischwasser.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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