Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Kleines Paradies

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Heute haben wir Spanien verlassen und sind nach Frankreich gelangt. Via Perpignan und Narbonne sind wir nach St. Chinian gefahren. Da haben wir aus dem France Passion Führer eine Übernachtungsgelegenheit bei einem Weingut ausgesucht. Als wir ankamen sah alles irgendwie etwas verlassen aus und wir fanden auch niemanden der uns hätte weiterhelfen können. So haben wir unser Glück bei einem anderen Weingut, auch aus France Passion, ein paar Kilometer weiter versucht und sind in einem kleinen Paradies gelandet. Das Weingut „Les Asphadodéles“, liegt in einer kleinen Talmulde, ausser Vögel, inklusive Nachtigallen, hört man nichts und die Umgebung ist, wie wir bei einem kleinen Spaziergang feststellten, wunderschön. Am Abend konnten wir dann noch den Wein probieren und wie sollte es an einem so schönen Ort auch anders sein, der Wein ist ausgezeichnet.

 

Camping Aquarius

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Die letzten Tage am Mittelmeer verbrachten wir auf dem Camping Aquarius. Am Freitag nahmen wir es sehr gemütlich, verbrachten den Tag mit Lesen, nur unterbrochen von einem Strandspaziergang. Es blies ein frischer Wind, etwas unangenehm für uns, aber die Wind- und Kyte-Surfer hatten Freude.

Am Samstagmorgen sind wir extra früh aufgestanden um den Sonnenaufgang über dem Meer zu sehen. Es war zwar mit 10° recht frisch aber es hat sich gelohnt.

Gegen Mittag sind wir zu einer Velotour aufgebrochen, zuerst dem Strand entlang bis nach l‘Escala. Da waren uns aber zuviele Leute unterwegs, so sind wir nicht lange geblieben sondern sind im Hinterland der Küste über einsame Strassen gefahren. Unterwegs hörten wir immer wieder die Nachtigall rufen und konnten auch eine beobachten. Am Morgen haben wir den Gesang jeweils auch beim Wohnmobil gehört. Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich beim Wohnmobil, wir haben jetzt ein paar Reisetage vor uns, bevor wir bis am 1. Mai in Urdorf ankommen.

Auf dem Campingplatz Aquarius hat es uns gut gefallen.Der Platz hat eine tolle Lage direkt am Strand, ist sehr gut gepflegt und bietet alle Annehmlichkeiten die man braucht. Besonders gefällt uns auch, dass es einen Bereich für Camper mit Hunden gibt und man auf dem restlichen Platz nicht immer das Gekläffe hört. Hier könnten wir auch mal länger bleiben.

Besalú

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Nach einer ganz ruhigen Nacht, sind wir nach Besalú gefahren. Da war es dann nicht mehr so ruhig, es hatte schon recht viele Touristen wie wir unterwegs um die mittelalterliche Stadt anzuschauen. Neben dem imposanten Zugang überdie Brücke gibt es ein paar hübsche Gässchen und eine wunderschöne ganz schlichte Kirche anzuschauen.

Nach dem Besuch sind wir weiter gefahren ans Mittelmeer und haben auf dem Campingplatz Aquarius in der Nähe von Roses an einem kilometerlangen Sandstrand eingecheckt. Hier bleiben wir bis Sonntag, bevor wir uns dann definitiv in Richtung alter Heimat aufmachen.

Ausflug in die Vergangenheit

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Heute haben wir einen Vulkan erklommen. Aber zuerst waren wir Einkaufen und dann fuhren wir nach Olot.

Olot wäre eigentlich nichts Besonderes, wenn es nicht mitten im Naturpark der Vulkane Garrotxa liegen würde. Hier gab es vor über 100‘000 Jahren ganz viele aktive Vulkane, heute sieht man davon nur noch meist bewaldete Vulkankegel. Einen davon, den Montsacopa, haben wir erklommen. Das waren zwar nur gute 50 Höhenmeter, aber beim steilen rutschigen Weg trotzdem eine schweisstreibende Angelegenheit. Oben auf dem kreisförmigem Vulkankegel kann man um den ehemaligen Krater laufen und hat eine schöne Aussicht in die Umgebung.

Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit, haben wir dem Mittelalter in Form einer Brücke einen Besuch gemacht. Die Brücke von Llierca wurde im 14. Jahrhundert gebaut und überspannt den Fluss Llierca in 28 Meter Höhe. Wir haben auf dem nahen, idyllisch im Grünen gelegenen Campingplatz Montagut eingecheckt und haben die nahe Brücke kurz vor einem aufkommenden Gewitter besucht. Sehr elegant überspannt die Brücke den Fluss. Zurück liefen wir zügig und kamen fast trocken beim Wohnmobil an.

Girona

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Den Dienstag verbrachten wir bei schönstem Wetter (25°) damit um Girona zu erkunden. Am Morgen sind wir zuerst in den Park la Devesa gelaufen, da findet am Dienstag und Freitag ein grosser Markt statt.

 

Danach sind wir in Richtung Altstadt spaziert und haben die vielen Gässchen erkundet. Überall gibt es enge Gässchen, Torbogen und steile Treppen, kein Wunder sind hier diverse Szenen von Game of Thrones gedreht worden.

Es gibt auch einige Kirchen, hervorzuheben sind da die Basilika und die Kathedrale, von aussen halbe Burgen und Innen recht dunkel, dafür hat es bei der Kathedrale einen schönen Kreuzgang.

Danach sind wir eine der unzähligen Treppen weiter hoch gestiegen bis zur Stadtmauer von der man einen schönen Blick über die Stadt hat.

Am Schluss sind wir noch etwas am Rio Onyar entlanggelaufen, von da aus sieht man die bunten Häuser, inklusive Spiegelbild sehr gut.

Beim Eindunkeln haben wir nochmals einen Spaziergang gemacht.

Fahrtag

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Wir haben heute einen grossen Sprung nach Girona gemacht. Praktisch den ganzen Tag sind wir Autobahn gefahren. Vorbei an Valencia und Barcelona mit nicht mal allzuviel Verkehr. Einzig die vielen Lastwagen mit den obligaten „Elefantenrennen“ war ziemlich lästig. Am Abend als wir in Girona ankamen ging gerade ein Gewitter nieder, nicht so schlimm erstens darf es durchaus etwas abkühlen und zweitens haben wir Morgen den ganzen Tag um Girona zu Erkunden.

 

 

Camping Javea

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Am Donnerstagabend waren wir im Chalet Suizo Essen, lustigerweise trafen wir da Bekannte aus Urdorf. Den Freitag verbrachten wir am Strand, bei schönstem Wetter und ca. 22°. Am Samstag bummelten wir etwas durch Javea, bevor wir am Abend nochmals im Chalet Suizo Essen (zuviel gegessen…) waren. Den Sonntag verbrachten wir mit Ausruhen und waren mit Grossenbacher‘s vom Chalet Suizo unterwegs, am Abend heisst es schon wieder Abschied nehmen - auf ein anderes Mal.

Javea

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Heute ging es nicht weit, nur von Calp bis nach Javea. Hier bleiben wir bis Montag.

zurück in der Zivilisation

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Nach den letzten ruhigen Tagen mit einsamen schönen Landschaften und Strassen praktisch ohne Verkehr ging es heute zurück in die Zivilisation. Wir sind heute 200 Km praktisch alles Autobahn bis Calp gefahren. Zuerst in Richtung Murcia war die Landschaft noch sehr schön.

Dann begann die „Zivilisation“ mit urbaner Landschaft und viel Verkehr. Der Höhepunkt war dann bei Benidorm, das aussieht wie ein kleines Dubai.

Bei Calp sind wir auf einem ziemlich engen Stellplatz plaziert, aber für eine Nacht ist das OK. Mit dem Velo sind wir in der Ortschaft herumgekurvt, aber so richtig begeistert waren wir nicht.

Schon besser hat uns ein anschliessender Spaziergang um die ehemaligen Salinen, jetzt ein Flachsee, gefallen in dem es diverse Wasservögel inklusive Flamingos hat.

auf zum Waschsalon

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Da wir früh wach waren, sind wir für unsere Verhältnisse früh losgefahren, früh heisst bei uns 9 Uhr. Über gut ausgebaute Strassen und weiterhin schöne Landschaften ging es weiter westwärts.

In der Nähe von Calasparra besuchten wir die Santuario Virgen de la Esperanza, eine Felsenkirche. Der Sage nach fand ein Hirtenjunge hier eine kleine Marienstatue, als die Einwohner eines nahen Dorfes die Statue abtransportieren wollten, war sie plötzlich so schwer, dass dies misslang - ein Zeichen, dass die Statue hier bleiben wollte. Verständlich, ist es doch ein schöner Platz, in einer Felswand über einem schönen Flüsschen gelegen, lässt es sich aushalten. Von der Kirche sieht man nur eine Front, der Rest ist eine Höhle, ähnlich wie das Wildkirchli, nur wesentlich einfacher zu erreichen.

Nach dem Besuch fuhren wir zu unserem heutigen Ziel Cehegin. Da waren wir schon vor einem Jahr einmal. Direkt beim schönen Stellplatz hat es auch einen Waschsalon, den wir in guter Erinnerung hatten, weil sehr gepflegt und sauber. Auch heute hatten wir unsere Wäsche im Nu gewaschen. 


Villanueva de los Infantes

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Am Morgen war es kalt, den ganzen Tag über blieb es kühl und windig. Aber es schien die Sonne mit schönen weissen Wolken zwischendurch. Wir fuhren heute 200 Km durch wunderschöne Landschaften, abwechslungsweise Wiesen und Weiden mit Schafen und Kühen, dann wieder Olivenplantangen oder Reben oder riesige Ackerflächen.

Wir sind nach Villanueva de los Infantes gefahren, da gibt es einen Stellplatz am Rande des Ortes. Wir sind in die Ortschaft spaziert, es gibt aber ausser einem schönen zentralen Platz nicht viel zu sehen, vor allem waren wir während der Siesta unterwegs, zudem ist am Montag eh alles geschlossen.

Almadén

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Über Nacht hat es abgekühlt, am Morgen waren es kühle 8° und auch am Tag wurde es nicht wärmer als 18°. Unsere Reise führte uns weiter nach Almadén. Lange Strecken fuhren wir durch weite ebene Felder.

Etwa 50 Km vor Almadén wurde es dann hügelig und immer schöner. Längere Zeit fuhren wir an einem Stausee entlang, der randvoll ist.

In Almadén haben wir uns auf dem Stellplatz einquartiert, den wir ganz für uns alleine haben. In Almadén gibt es sehr grosse Zinnober-Vorkommen. Aus Zinnober wird Quecksilber gewonnen. In Almadén wurden ca. 250‘000 Tonnen Quecksilber gewonnen, ca. ein Drittel des weltweiten Quecksilberbedarfs. Das Bergwerk wurde 2003 stillgelegt und die Umgebung saniert. Auf einer Fläche von 10 Hektaren wurden ca. 3,5 Millionen Tonnen hochgiftiger Abfall entsorgt und ein Naturschutzgebiet gemacht. Das Bergwerk könnte man auf Voranmeldung besuchen, haben wir aber nicht gemacht. Aber einen kurzen Bummel durch Almadén haben wir gemacht, wobei es nicht viel zu sehen gibt.

Mérida

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Gestern Abend und in der Nacht gab es Gewitter, bei uns fielen aber nur ein paar Tropfen Regen, mit dem Resultat, dass das Wohnmobil ganz dreckig vom Sahara- oder sonstigem Staub ist. Heute sind wir gegen Mittag, bei leicht kühlerem Wetter, wieder los um weitere römische Bauten zu besichtigen. Wir sahen Stücke vom Aquädukt,

eine Rennbahn wie sie in Ben Hur vorkommt,

ein Haus einer hochgestellten Persönlichkeit,

sowie das gleich nebeneinander gelegene Forum indem sich Gladiatoren bekriegten und daneben das Amphietheater für die schönen Künste.

Ansonsten gibt es in Mérida einige schöne Häuser und Gassen, wäre aber keine Stadt die man gesehen haben muss. Die römischen Reste sind aber sehr beeindruckend und unbedingt besuchenswert.

Römerzeit

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Wir sind von Badajoz nach Mérida gefahren. Wo heute Mérida ist, befand sich zu Römerzeit die Stadt Emerita Augusta, die 25 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet wurde. In und um Mérida herum finden sich noch zahlreiche Überbleibsel der römischen Baukunst. Zuerst haben wir den Staudamm von Proserpina besucht. Der Staudamm wurde anfangs des zweiten Jahrhunderts gebaut zur Wasserversorgung des ca. 10 Km entfernten Emerita Augusta. Dorthin wurde eine Wasserleitung gebaut mit durchschnittlich 1m Gefälle auf 2 Km Distanz. Schon erstaunlich welche Leistungen die Römer vollbrachten. Der Staudamm wurde im 16. und 17. Jahrhundert saniert, entspricht aber immer noch dem ursprünglichen Damm. Der Damm ist auch heute noch in Betrieb.

Danach sind wir auf den Stellplatz von Mérida gefahren und haben bei schwüler Hitze (27°), die ersten Bauwerke besucht. Dazu gehört eine römische Brücke die über 700 Meter lang ist.

Danach besuchten wir die Alcazaba, das ist zwar eine maurische Festung, bzw. später eine Spanische, darunter befinden sich aber auch römische Überreste.

Als nächstes schauten wir uns den Dianatempel und ein paar andere Bauten an, bevor wir verschwitzt zum Wohnmobil zurückkehrten. Morgen gibt es dann den zweiten Teil der Besichtigung.

Badajoz

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Am Donnerstagmorgen zog noch eine Regenfront durch und es war recht kühl. Am späteren Nachmittag war es dann wieder drückend heiss. Wir sind gegen Mittag in die Stadt gelaufen und haben uns kreuz und quer durch die Altstadt bewegt. Um einen Teil der Altstadt herum sieht man noch die Befestigung und von der ehemals maurischen Burg sind auch noch Teile erhalten. Daneben gibt es die Kathedrale zu besichtigen, sowie einige schöne Häuser. Verschiedene Parkanlagen laden zum Flanieren ein. Insgesamt eine saubere, hübsche Stadt, aber keine die man unbedingt gesehen haben muss.

Campo Maior

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Heute Morgen war es mit 6° ungewohnt kalt, wenigstens trocken, nur etwas neblig. Im Verlauf des Morgens wurde das Wetter immer besser und es gab untertags recht viel Sonne, gegenüber den letzten Tag war es aber mit 17° relativ kühl. Wir sind in das ca. 20 Km von Elvas entfernte Campo Mair gefahren, ein kleines Städtchen, das aussergewöhnliche daran ist die Knochenkapelle. Diese wurde vermutlich nach 1766 erbaut, aus den Knochen von Toten aus einem nahen Friedhof der beim Wiederaufbau der Stadt aufgehoben wurde. Der Wiederaufbau von Campo Maior wurde nötig, nachdem 1766 ein Blitz ins Pulvermagazin der Burg einschlug und auf einen Schlag, ca 84‘000 Kg Schwarzpulver, mehrere Hundert Granaten und andere Munition in die Luft flog. Dabei wurde die Burg und über 800 der gut 1000 Häuser der Stadt zerstört. Es gab 316 Tote und über 2000 Verletzte bei dieser Katastrophe. Davon sieht man heute nichts mehr, es wurde wieder Alles, inklusive der Burg aufgebaut.

Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Badajoz gefahren, auf dem Stellplatz der Stadt bleiben wir für 2 Nächte. Heute machten wir einen Spaziergang am Fluss entlang, Morgen besichtigen wir dann die Stadt.

Auf nach Portugal

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Vom Morgen her war es heute trocken, zwischendurch zeigte sich auch mal kurz die Sonne. Wir sind weiter gefahren in Richtung Portugal. In den Bergen blühen die Mimosen und der Ginster.

 

Unser Ziel für heute heisst Braga. Für die nächsten 3 Tage wollen wir in Braga bleiben und die Stadt erkunden. Die Anfahrt zum Campingplatz erwies sich dann als etwas aufregend, weil das Navigationsgerät uns mitten durch das Zentrum von Braga führen wollte. Nach einigen Wirrungen sind wir dann auf dem Campingplatz angekommen.

Ourense

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Wir sind nach Ourense gefahren, weil es hier mehrere Freiluft-Thermalbäder gibt. Bei dem doch eher mässigen Wetter, haben wir gedacht, wäre es noch schön etwas im Thermalwasser einzuweichen. Im Winter sind aber einige Thermalbäder geschlossen und die anderen die nahe am Fluss Miño liegen sind wegen den Überschwemmungen geschlossen.

So sind wir halt etwas in der Stadt herum gelaufen, es gibt eine kleine Altstadt und einen imposanten Friedhof mit ganz komischen trostlosen Kindergräbern.

Am Donnerstag gab es vom Morgen her Dauerregen, der erst kurz vor Abend aufhörte. Das Wetter sollte jetzt dann bald einmal besser werden, zumindest der langfristige Wetterbericht zeigt kein Regen mehr an. Wir sind aufgrund des Regens heute auf dem schönen Stellplatz geblieben, abgesehen von einem kleinen Spaziergang.

Regen, Nebel und Nieselregen

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Unser zweiter Tag in Cambados fiel dann buchstäblich ins Wasser. Es regnete den ganzen Tag, am Morgen fester und am Nachmittag unangenehmer Nieselregen. Wir sind mehr oder weniger im Wohnmobil geblieben. Zum Glück gibt‘s Olympia und es war ja ein sehr erfolgreicher Schweizer Tag (2  Gold, 1 Silber, 1 Bronze). Es regnete teilweise auch in der Nacht und am Morgen schüttete es wieder richtig. Wir sind weiter gefahren nach Ourense, begleitet von Nieselregen und Nebel. Erst kurz vor Ourense klarte es auf, so dass wir einen Bummel durch die Stadt machten. Fotos davon gibt es Morgen.

Cambados

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Am Samstag sind wir noch auf dem Campingplatz in Santiago de Compostela geblieben. Wir haben die Olympiabafahrt geschaut und am Nachmittag waren wir etwas im nahen Einkaufszentrum shoppen. Das Wetter lud nicht zu anderen Aktivitäten ein, vom Mittag her war intensiver Dauerregen, der erst in der Nacht aufhörte. Am Sonntagmorgen sind wir weitergefahren nach Cambados. Unterwegs sahen nebst Nebel auch wieder einige der typischen Speicherhäuschen. Im Geggensatz zu den quadratischen in Asturien sind die galizieschen Speicher rechteckig und haben meistens ein Kreuz oben drauf. Das Wetter war heute recht gut, teilweise etwas Sonne und vor allem kein Regen.

In Cambados bleiben wir 2 Nächte. Heute sind wir in der Ortschaft Spazieren gegangen, es gibt ein paar hübsche Gassen. Etwas ausserhalb hat es eine alte zerfallene Kirche mitten in einem Friedhof. Die Gräber sind zum Teil auch in der Kirche und dicht darum herum.

Danach haben wir in einer richtigen spanischen Gaststätte galiziesche Spezialitäten gegessen und getrunken. In der Region Cambados werden die Albariño-Trauben angebaut, die einen sehr guten Weisswein ergeben.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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