Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

El Torcal

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir ins Naturschutzgebiet El Torcal gefahren. Auf etwa 1200 Meter war es recht frisch, aber mit der Wanderung wurde uns ziemlich schnell warm. Der Rundweg ist zwar nur etwa 3,5 Km lang, aber ein ständiges Auf- und Ab und mit Steinen und Felsen dursetzt über die es zu Klettern gilt. Auf alle Fälle waren wir ziemlich geschafft als wir wieder beim Womo waren, aber vielleicht lag das auch an den Eindrücken der Landschaft.

Wir sind weitergefahren bis nach Malaga. Unterwegs sahen wir viele Mandelbäume blühen und eine Lilienart, die hier heimisch ist. Ebenso sind die Iberischen Steinböcke heimisch, die sich die Menschen gewohnt sind und gleich neben den Wegen grasen.

In Malaga haben wir uns mit vielen anderen Wohnmobilen direkt am Strand hingestellt, hier ist das Parken im Winter inoffiziell geduldet.

Ein Tag mit Hindernissen und Happy End

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Der Hustensirup aus der Apotheke hat gewirkt, ich (wir) konnten wesentlich besser schlafen. Bevor wir weiter gefahren sind, haben wir in einem riesigen Carrefour eingekauft, wenn man sich alles anschauen möchte was es zu Kaufen gibt, könnte man gut einen halben Tag damit verbringen. Unsere gesuchten Sachen haben wir mit einigem Zick-Zack und Hin und Her laufen gefunden.

Bei der Abfahrt aus Lucena, war sich das Navi und wir nicht einig welche Ausfahrt an einem Kreisel es sein soll - mit dem Resultat, dass wir die falsche Ausfahrt nahmen und dafür an eine Tankstelle mit günstigem Diesel kamen. Allerdings war die Bedienung auf dem Display der Zapfsäule ziemlich kompliziert, aber die freundliche junge Dame von der Tankstelle half uns, so dass wir doch noch zu unserem Diesel kamen.

Unsere Weiterfahrt führte uns zuerst nach Rute (wiederum alles durch Olivenhaine).

In Rute wollten wir das Schinkenmuseum und eine Distillerie besuchen. Das Jamon-Museum war geschlossen, dafür konnten wir eine sehr interessante Führung durch die Anis-Distillerie Machaquito geniessen. Die nette Dame erklärte uns alles sehr kompetent und am Schluss durften wir natürlich auch die verschiedenen Destillate probieren, besonders angetan hat es uns ein süsslicher Anis-Schnaps.

Auf der Weiterfahrt ging es weiter durch die Olivenbäume und an einem grossen Stausee entlang.

Übernachten wollten wir eigentlich in Antequera, der Parkplatz war allerdings schon völlig gefüllt mit Wohnmobilen, ausser Plätze direkt an einer stark befahrenen Strasse. Wir haben deshalb den „Espana Discovery“-Führer konsultiert, einem Verzeichnis von Übernachtungsmöglichkeiten bei Bauernhöfen, Restaurant usw. und haben ein Restaurant in einer knappen halben Stunde Entfernung gefunden.

Flugs die Daten im Navi eingegeben und losgefahren. Das Navi führte uns mitten durch Antequera hindurch, das Schild Verbot für Busse und Lastwagen stresste uns noch nicht gross, als wir dann aber vor einer Einbahntafel standen durch die das Navi in verbotener Richtung wollte, ein Umkehren nicht möglich und die Alternative eine schmale Seitenstrasse war, stieg der Puls schon mal an. Wir sind dann ein Stück die Einbahnstrasse gefahren, beim nächsten Schild und einer unübersichtlichen Kurve dann aber einer schmalen Quartierstrasse gefolgt die erlaubt war, abgebogen in eine weitere enge Strasse und geflucht und gebetet (Puls sehr hoch), dass wir da irgendwie wieder rauskommen. Zum Glück hatte es insgesamt wenig Verkehr. Dann tauchte vor uns ein Torbogen auf, genügend breit und hoch und dahinter sahen wir mehrere grosse Busse fahren. Wir haben uns noch nie so über die Sichtung von Bussen gefreut, wo die durchkommen schaffen wir das auch. So sind wir dann tatsächlich heil aus Antequera hinausgekommen, ich nehme an, es haben diverse Leute den Kopf über die blöden ausländischen Wonmobiltouristen geschüttelt - kann ich gut verstehen! Unser Puls wieder normal.

Wir sind dann gut nach Villanueva del Rosario zum Restaurant “Venta las Delicias“ gekommen, haben uns zuerst von einem Schild „Wohnmobil 600 Meter weiter“ irritieren lassen, nach ca. 1 Km umgekehrt beim Restaurant angehalten und gefragt ob wir übernachten dürfen. Klar hinten bei den Olivenbäumen, sei es OK, um dahinzukommen, weil alles voller Autos zugestellt war, brauchte es noch einen kleinen Sondereinsatz von Coni, dafür stehen wir jetzt an einem schönen Platz.

Am Abend sind wir natürlich ins Restaurant essen gegangen, ausser das 2 Männer an der Bar standen, sassen wir alleine im Restaurant und verzehrten Kottelets und zähe Schnitzel vom iberischen Schwein. Der Parkplatz ist inzwischen leer und es ist kalt und still.

Lucena

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Die Nacht war tatsächlich viel ruhiger als die letzte in Cordoba - ausser das sich die Erkältung von Mathias gegen Morgen in Form von Husten bemerkbar machte. Etwas müde beschlossen wir einen Tag auf dem Stellplatz zu bleiben. Wir machten einen Spaziergang ins Stadtzentrum von Lucena um eine Apotheke zu suchen. Gestern hatten wir nicht viel von Lucena gesehen und wir bekamen den Eindruck von nichts Sehenswertem. Deshalb waren wir heute positiv überrascht von einem lebendigen Zentrum mit schönen Häusern und Kirchen.

Cordoba - Lucena

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Wir hatten eine etwas unruhige Nacht, leider hört man den Strassenlärm recht gut. Zudem hat eine vermeintlich wohl „lustige“ Gestalt nachts um viertel vor Elf an diverse Wohnmobile geklopft, bevor sie weiterzog. Wir haben schon geschlafen und waren dann natürlich eine Weile wach. Zum Glück passieren solche Sachen recht selten.

Am Morgen waren es 0°, aber mit blauem Himmel und Sonne wurde es wärmer, tagsüber ca. 12°

Für heute haben wir den Sightseeing Bus gebucht. Auf 2 Routen kann man Cordoba kennenlernen. Erstaunlich welche schmalen Gassen mit dem Doppeldeckerbus gefahren werden, ich möchte diese nicht mal mit dem Wohnmobil fahren.

Unterwegs sind wir an verschiedenen Orten ausgestiegen, wie z. Bsp. beim Palacio Viana, einem Gebäudekomplex mit 12 schönen Innenhöfen.

Natürlich kamen wir auch wieder bei der Römerbrücke vorbei, mit gutem Blick auf die Kathedrale.

Gegen Abend sind wir weiter gefahren, wir haben beschlossen an einem ruhigeren Ort zu übernachten. In Cordoba könnte man gut mehr Zeit verbringen, in der Altstadt gäbe es noch viel zu entdecken, aber bei wärmerem Wetter und einem ruhigeren Übernachtungsplatz - schade gibt es in Cordoba kein besseres Stellplatzangebot. Zudem ist der schräge Parkplatz sehr teuer mit 18.5 Euro pro Tag.

Wir sind etwa 50 Km bis nach Lucena gefahren, da hat es einen Stellplatz der eine ruhigere Nacht verspricht.

Alcala la Real - Cordoba

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Auf der Weiterreise in Richtung Cordoba ging auch die Fahrt durch die Olivenbäume weiter. Bis kurz vor Córdoba änderte sich daran nichts, erst da gab es Felder und es wurde auch recht grün. Ganz überraschend sahen wir unterwegs eine grössere Storchenkolonie.

In Córdoba sind wir auf den ziemlich schrägen Stellplatz gefahren, zum Glück haben wir recht hohe Keile, so stehen wir gerade.

Wir sind in die nahe Altstadt spaziert, es hat hübsche Gässchen, bei einigen Häusern darf man gegen ein kleines Entgelt den Innenhof bewundern. Am Fluss Guadalquivir der durch Córdoba fliesst, haben wir die römische Brücke bestaunt, die ursprüngliche Brücke wurde 45 vor Christi gebaut und im 10. Jahrhundert durch die Mauren erneuert.

Anschliessend besuchten wir die Mezquita-Kathedrale, deren imposanten Aussenmasse betragen 134 x 179 Meter. Ursprünglich war das Gebäude eine Moschee, in die im 16. Jahrhundert die Kirche gebaut wurde. So geht man heute in eine Moschee hinein, ringsherum am Rande sind unzählige Kapellen angeordnet und mitten drin betritt man eine imposante Kirche.

Der Zugang wurde uns erschwert durch das lösen der Online-Tickets (an der Kasse wäre es wohl einfacher gewesen) danach gab es einen Audioguide zum herunterladen, mit dem man aber nicht so richtig wusste von was gesprochen wurde - erst kurz vor dem Ausgang kamen wir damit klar. Das hat den Besuch etwas gestört, aber interessant war es trotzdem.

Am Abend bei Vollmond noch einen kleinen Nachtspaziergang gemacht.

Alcala la Real

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Wir haben den Tag gemütlich angegangen, erstens gibt es im Städtchen mit gut 20‘000 Einwohner ausser der Burg nicht viel zu sehen und zweitens war das gerade gut zum etwas die Erkältung die ich mir (Mathias) zugezogen habe, auszukurieren.

So haben wir am Morgen Skirennen geschaut - immerhin sehen wir von hier auch den Schnee in der Sierra Nevada und sind dann zur Burg hochgelaufen.

Die Burg entpuppte sich als ganze ehemalige Stadt mit Burganlage und einer Kirche. Es gab dazu einen sehr kurzweiligen Audiguide, was den Rundgang noch interessanter machte und zum Abschluss noch einen gut gemachten Film über die Geschichte von Alcala la Real, auch sehr gut gemacht. Die Anlage ist wirklich sehr sehenswert und die Zeit vergeht ziemlich rasch.

Olivenbaum-Meer

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Kurz nach Granada bis nach Alcala la Real sind wir gute 2 Stunden lang durch Olivenbaumplantagen gefahren. So weit das Auge reichte alles voller Olivenbäume. Wir haben in Spanien schon grosse Olivenbaumplantagen gesehen, aber wir kamen ab der schönen Landschaft und den vielen Olivenbäumen nicht mehr zum Staunen heraus. Aktuell ist Saison für die Ernte der Oliven, überall sahen wir Menschen in den Olivenbaumplantagen. Die geernteten Oliven werden zur Weiterverarbeitung in zentrale Anlagen gebracht, wo die Oliven weiterverarbeitet werden.

Zwischendurch stieg das Gelände etwas an auf gut  1000 Meter, daran stauten sich die Wolken und in Alcala la Real nieselte es etwas. Dafür sahen wir unterwegs die ersten blühenden Mandelbäume.

In Alcala la Real sind wir auf einem gepflegten Stellplatz und bleiben sicher noch Morgen hier, das Wetter soll dann schön sein.

Granada

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3 Tage haben wir uns Zeit genommen um Granada zu besichtigen. Am ersten Tag sind wir in die Altstadt, haben die grosse Kathedrale besichtigt, sind im Quartier Alcaiceria herumgebummelt und den Tag im Quartier Albaycin mit schöner Sicht auf die Alhambra abgeschlossen.

Am Donnerstag sind wir mit dem Velo zur Alhambra gefahren. Velo fahren ist übrigens in Spanien wirklich angenehm, einerseits hat es sehr viele Velowege und zweitens sind die Auflagen für Autofahrer beim Velo überholen sehr streng, mind. 1,5 Meter Abstand und reduzierte Geschwindigkeit, mit Androhung hoher Bussen. Die Spanier halten sich daran und fahren oft ewig lang hinterher, in Situationen bei denen in unseren Breitengraden schon lange überholt wird.

Wir haben die Alhambra (Alcazeba, Nasridenpalast und Generalife) besucht und waren sehr beeindruckt, vor allem vom Nasridenpalast. Kaum zu Glauben was die Mauren im 13. und 14. Jahrhundert für schöne Bauten geschaffen haben.

Am letzten Tag haben wir uns mit dem Sightseeing-Bähnli (Rumpelbähnli) herumfahren lassen. Haben einen grösseren Fussmarsch beim Sacromonte gemacht. Die Höhlenhäuser sind grösstenteils immer noch bewohnt, zum Teil sieht es wohl immer noch ähnlich wie vor 100 Jahren aus.

Einen weiteren Stopp machten wir bei der Monasterio de la Cartuja und waren total überrascht von der Schönheit vor allem von der Kirche.

Garofe - La Peza

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In der Nacht war es eigentlich total ruhig, ausser dem Wind der am Wohnmobil rüttelte und am Morgen etwas Regen der auf das Dach prasselte. Entsprechend war die Sicht am Morgen etwas getrübt, in der Ferne sahen wir aber trotzdem „neue“ Schneeberge der Sierra Nevada.

Wir haben es gemütlich genommen, erstens wegen dem Wetter und zweitens wollten wir nur 60 Km bis ins (mit Umwegen) entfernte La Peza fahren.

Die kurze Fahrt führte uns immer wieder durch eindrückliche Landschaften, wir hielten oft an um die grandiose Natur zu bestaunen. Das Wetter war zwar nicht so schön, bedeckt und immer wieder etwas Regen, das hat uns aber nicht gestört.

In La Peza sind wir auf den Stellplatz gefahren, der von der Gemeinde, wie oft, kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Vom Platz aus hat man eine schöne Sicht auf die Ortschaft.

Auf den Strassen war es recht ruhig, eventuell wegen dem Dreikönigstag, der in Spanien ein wichtiger Feiertag ist.

Es gibt wie bei uns auch den traditionellen Dreikönigskuchen in Spanien.

Der Dreikönigskuchen kann aber auch gefüllt sein mit Schlagrahm oder Creme. Unserer war  gefüllt mit süssem Schlagrahm - lecker. Einen gekürten König gab es nicht, erstens war keine Krone dabei und zweitens haben wir die Figur beim Anschneiden mitten drin erwischt. Zum Glück war die Figur nicht wie bei uns aus Plastik, sondern aus Porzellan!

Reise ans Ende der Welt

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Nach einer sehr unruhigen Nacht, es waren wohl viele Partygänger unterwegs, sind wir heute mit dem Velo ans Ende der Welt gefahren. Zum Glück ist das nicht allzuweit von Guadix entfernt.

Ganz in der Nähe von Guadix sind die Badlands de Purullena, es handelt sich um fantastische Felsformationen. Zu Fuss wäre es zu weit aber mit dem Velo gut erreichbar über teilweise holprige und staubige Schotterpisten.

Ganz in der Nähe ist dann auch das Ende der Welt. Da der Wind da ziemlich heftig blies konnte man sich den Platz als Ende der Welt gut vorstellen.

Zurück beim Wohnmobil sind wir nur ein kurzes Stück weitergefahren bis in die Nähe von Gorafe, da übernachten wir mit schöner Aussicht. In der Umgebung gibt es sehr viele Dolmen, meistens kleine Gräber, es soll aber auch ein paar grössere Anlagen haben.

Guadix

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Wir haben unsere Weihnachts- Neujahrspause beendet und sind weiter gefahren. Es war eine gute Wahl mit dem Camping Cabo de Gata gewesen, kaum Bäume und damit sonnig und sehr freundliches Personal auf dem Platz.

Wir sind bis nach Guadix gefahren, da bleiben wir 2 Tage. Unterwegs kamen wir nochmals durch die Tabernas-Wüste, die Autostrasse führt mitten durch eine eindrückliche Landschaft.

In Guadix stehen wir auf einem Parkplatz, ein Teil davon ist für Wohnmobile reserviert, der Platz ist nicht sehr attraktiv, aber einen besseren gibt es nicht.

In Guadix gibt es viele Höhlenhäuser, alle noch bewohnt und sehen innen drin ganz wohnlich aus.

Auch die Kathedrale haben wir besichtigt, ziemlich prunkvoll und als Highlight gibt es eine Marmorskulptur, eine Kopie einer Skulptur von Michelangelo (La Piedad - Die Barmherzigkeit) die mit Licht animiert wird.

Am Abend haben wir uns noch die Weihnachtsbeleuchtung angeschaut.

Weihnachts- Neujahrquartier bezogen

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Bis um Mitternacht war die Chilbi gut zu hören, danach war es sehr ruhig am Hafen.

Um unsere Vorräte aufzufrischen sind wir zu einem Einkaufszentrum gefahren, dafür mussten wir mitten durch die Stadt fahren. Wie immer mit viel Verkehr und vielen zwei- oder mehrspurigen Kreiseln, aber mit der Zeit gewöhnt man sich ans Kreisel fahren. Bevor wir in unser Quartier für die Weihnachtszeit gefahren sind, haben wir noch das Wohnmobil gewaschen.

Danach sind wir zum Camping Cabo de Gata gefahren, auf dem wir die Weihnachtstage und Neujahr verbringen, am 4. Januar fahren wir weiter. Hier haben wir auch das Vorzelt aufgestellt, für die sonstigen kürzeren Aufenthalte hat sich das nicht gelohnt.

Almeria

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Von San José sind wir nach Almeria gefahren, übernachten werden wir am Hafen auf einem Parkplatz. Am Nachmittag schauten wir uns die Altstadt an, während der Siesta war nicht viel los.

 

Wir kletterten zur Alcazaba hoch, eine ziemlich grosse maurische Burganlage, Teile davon werden wieder restauriert.

 

In der Altstadt besuchten wir die Kathedrale, die von aussen eher wie eine Burg wirkt und innen ziemlich prunkvoll ist.

 

Danach lagerten wir beim Wohnmobil etwas die Füsse hoch, bevor wir am Abend die Weihnachtsbeleuchtung angeschaut haben. Unterwegs haben wir jetzt schon verschiedene Weihnachtsbeleuchtungen gesehen, aber Almeria ist da schon ganz speziell. Einerseits die verschiedenen Installationen an der Hafenpromenade und dann vor allem die Lichtkirche vor der Kathedrale ist eindrücklich. Weihnachtstände gibt es auch und beim Hafenparkplatz ist am Abend so etwas wie eine Weihnachtschilbi - gut zu hören bei unserem Parkplatz.

Schöne Küste

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Eigentlich wollten wir heute eine Velotour machen, der Wetterbericht versprach Temperaturen bis 23°. Am Morgen war es dann schon ziemlich warm, aber bewölkt und zudem kam Wind auf. Wir haben bis Mittag gewartet und dann beschlossen eine Wanderung zu machen, weil der Wind doch zum Teil ziemlich stark blies. So sind wir zu Fuss zur Bucht Playa de los Genoveses gelaufen, eine wunderschöne weite Sandbucht.

San José

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Durch den Naturpark Cabo de Gata sind wir südwärts bis nach San José gefahren.

Da bleiben wir für 2 Nächte auf einem Parkplatz. Heute haben wir nicht viel gemacht, vermutlich von der Wärme waren wir richtig müde. Den ganzen Tag war kurzärmlige und -beinige Kleidung angesagt.

Cala de Enmedio

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Heute haben wir eine Wanderung unternommen. Das Gebiet um Agua Amarga ist landschaftlich sehr schön und einsam.

Auf unserer Wanderung kamen wir zu einer richtigen Schönheit. Ganz überraschend kamen wir an die Cala de Enmedio und waren verzaubert, wohl eine der schönsten Buchten an denen wir je waren.

Auf dem Retourweg hatten wir auch eine gute Sicht auf Agua Amarga.

Den Tag konnten wir mit einem ausgezeichneten Essen im La Nonna, eine absolute Empfehlung, abschliessen.

ein paar Kilometer weiter gefahren

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Wir haben uns von Little Texas verabschiedet und sind ein paar Kilomter (ca. 50) weiter gefahren an die Küste nach Agua Amarga. Unterwegs fuhren wir wiederum durch eine beeindruckende Landschaft.

Die Ortschaft liegt im Naturpark Cabo de Gata, war ursprünglich ein kleines Fischerdorf und jetzt, zumindest im Sommer ein Touristenort, jetzt ist es angenehm ruhig. Die Ferienanlagen wurden zum Glück aber sehr gut integriert, es gibt keine Betonklötze, der Ort ist richtig hübsch und davor ist ein wunderschöner Strand. Gleich hinter dem Strand liegt auch ein Stellplatz, auf dem wir 2 Nächte bleiben.

Stellplatz Little Texas

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Little Texas ist ein Stellplatz in der Nähe von Tabernas. Eigentlich ist hier nichts los, aber genau das ist der Vorteil - wunderbar um sich zu erholen. Dazu lädt auch die gemütliche und freundliche Atmosphäre ein. Von hier aus kann man Ausflüge in die Umgebung machen. Gestern haben wir eine etwas grössere Velotour gemacht. Mehrheitlich auf guten Strassen, dazwischen aber auch wieder Schotterpisten. Dabei kamen wir an einer Baustelle für ein riesiges Solarfeld vorbei. Später aus der Höhe sahen wir, dass daneben noch ein weiteres Feld geplant ist, nebst bereits bestehenden Anlagen, hier entstehen grosse Mengen von Strom. Auf unserer Velotour kamen wir auch an einem Industriedenkmal vorbei, alte Schmelzöfen aus der Zeit des Erzabbaus.

Heute haben wir das Nichtstun genossen, es war warm genung um draussen zu sitzen und die Sonne zu geniessen, sogar für einen kleinen Schwumm im solargeheizten Schwimmbad hat es gereicht.

Zurück ins flachere Land

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Der Morgen begann prachtvoll mit Morgenrot.

Tagsüber war es dann aber meistens bedeckt und kühl. Die heutige Strecke nach Tabernas führte uns nochmals über einige bergige Strecke, vor allem die Passstrasse Puerto de la Virgen war schmal und mit vielen Kurven versehen, zum Glück ohne Gegenverkehr.

 

Wir fuhren noch kurz durch den Ort Tabernas, es gibt da aber nicht viel zu sehen. Unterwegs zum Stellplatz machten wir einen kurzen Stopp bei der Bar / Restaurant Route 66, das sieht von Weitem ganz interessant aus, von Nahem wirkt alles etwas ungepflegt.

Dafür ist auf dem Stellplatz Little Texas, auf dem wir ein paar Tage bleiben alles sehr gepflegt und der Besitzer sehr freundlich, wir haben uns gleich wohl gefühlt.

Betrieb auf der Strasse

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In der Nacht war es wie erwartet total still, kein Laut zu hören. Kalt war es auch mit Minusgraden, am Morgen war die ganze Landschaft mit Raureif bedeckt.

Wir fuhren weiter über schmale Strassen durch eine faszinierende Landschaft zwischen 1400 - 1600 Meter.

Es gab allerhand “Betrieb“ auf der Strasse, wie Schafherden, baumfällende Förster, salzstreuende Schneepflüge, ein grosser Lastwagen und später Gebüschkugeln wie man sie aus Western kennt, wir nähern uns auch der Wüste Tabernas - aber kaum Autos.

 

Im zweiten Streckenteil kamen wir aus den Bergen in ein flaches, weites Land mit Mandelbäumen und Lavendel. Es muss wunderschön aussehen wenn die Mandelbäume blühen. Die Strasse führte  kilometerweise geradeaus, dann eine Kurve und wieder geradeaus.

Einen Zwischenhalt machten wir in Vélez-Blanco, ein kleines Dorf aber mit schöner Aussicht.

Übernachten werden wir in Vélez-Rubio auf einem Parkplatz. Wir machten noch einen kurzen Bummel durch das Dorf um Einzukaufen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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