Obwohl wir einigermassen windgeschützt stehen, war die Nacht unruhig. In den Bäumen rauschte der Wind, einzelne Böen liessen das Wohnmobil wackeln und zwischendurch prasselte Regen herab. Am Morgen hörte wenigstens der Regen auf und wir haben uns auf in die Stadt gemacht. Cascais liegt bei diesem Wind aus Nordwest einigermassen windgeschützt hinter den Hügeln und man kann das Meer mit grossen Wellen von der recht ruhigen Küste beobachten. Zuerst schauten wir uns die Boca do Inferno an, eine Felsbrücke unter der das Wasser in einen Felskessel rauscht. Danach sind wir etwas der wilden Felsküste entlang gelaufen und haben die grossen Wellen beobachtet.
Die Altstadt ist recht hübsch, aber für unseren Geschmack schon zu fest touristisch.
Auf dem Rückweg zum Campingplatz sind wir mit dem Bus bis zum Guincho-Strand gefahren und durch ein Dünennaturschutzgebiet zum Camping zurück gelaufen. Hier waren wir voll dem Wind ausgesetzt, der in heftigen Böen blies und wir aufpassen mussten, dass wir auf den Beinen blieben.