Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Basteln im Reppischtal

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Am Donnerstag haben wir Waldshut verlassen und sind wieder ins Reppischtal gefahren. Am Freitag war ein Augenarzt-Termin, es geht um die anstehende graue Star OP bei Mathias - aber ein Termin ist immer noch nicht bekannt, was etwas blöd ist, weil damit unsere Überwinterungspläne torpediert werden. Über das Wochenende war dann Basteln am Wohnmobil angesagt. Das Lavabo im Bad hatte einen Sprung und musste ersetzt werden und der Wasserhahn spritze auf alle Seiten. Weil man sich im Bad kaum umdrehen kann und im Kästchen unter dem Lavabo es sehr eng ist, verkam das zu einer schweisstreibenden Angelegenheit. Irgendwann nach einigem Gestöhne und Gefluche war es dann geschafft - altes Becken abmontiert und neues Becken angepasst und montiert. Der Wasserhahn abmontiert und gereinigt und wieder montiert. Als wir probehalber die Wasserpumpe in Betieb nahmen, plätscherte das Wasser munter ins Becken, aber auch hinter der Rückwand der Dusche! Beim Demontieren / Montieren des Wasserhans hat sich offensichtlich die Schlauchverbindung gelockert. Das blöde an der Sache ist, dass man nicht daran kommt ohne die halbe Dusche auseinander zu nehmen und das dies beim recht spröden Plastikmaterial eine etwas heikle Sache ist. Damit man dann wirklich an den Schlauch kommt, kam auch noch die Stichsäge zum Einsatz, um ein Stück einer nicht sichtbaren Wand zu entfernen. Irgendwann war das geschafft und die Schlauchverbindung wieder fest angezogen und die Dusche wieder zusammengesetzt.

Eine kleinere Arbeit war es noch, für die Starlinkantenne eine neue Halterung zu basteln, mit dem neuen Dachfenster funktionierte die alte Version nicht mehr.

Etwas mehr zu tun gab am Samstag das Freilegen der Rückwand beim Wohnmobil, da wo die Undichtigkeit war und wir immer wieder Wasser in der Garage hatten. Die Ursache ist ja schon im Beitrag „Betrug“ beschrieben. Mit Rückenweh und einem Schnitt im Finger war das am Samstagabend auch geschafft. Heute Montagmorgen konnte ich dann das Wohnmobil zur Reperatur in die Garage bringen und am Abend wieder abholen, die Rückwand innen ist jetzt saniert und mittels eines Riffelbleches auch verstärkt, damit sollte unsere Reise weitergehen können.

Es war ein etwas durchzogenes Wochenende, dass der Planzer-Lieferservice wieder mal ein Paket nicht liefert auf das wir dringendst warten, passt auch noch dazu, aber immerhin ist das Thema Rückwand hoffentlich erledigt.

Velotour und Shopping

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Bei sehr schönem Wetter haben wir am Montag eine Velotour dem Rhein entlang unternommen. Es war die erste etwas längere Ausfahrt mit den neuen Velos und wir hatten viel Freude beim Fahren. Zurück beim Wohnmobil haben wir das schöne Wetter genossen, gegen Abend wurde es richtig heiss und wir suchten Schatten.

Am Dienstag wurde es dann nochmals richtig Sommer mit Temperaturen knapp unter 30°. Am Mittwochnachmittag gab es dann einen Temperaturrückgang auf 20° aber keinen Regen.

Dienstag und Mittwoch haben wir von verschiedenen Freunden und Verwandschaft Besuch erhalten und sind miteinander auf Shoppingtour in Waldshut, verbunden mit feinem Essen.

nach Waldshut

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Am Morgen sind wir auf dem Naturlehrpfad bei Rothaus spazieren gegangen. Es gibt viele Hinweistafeln die über Flora und Fauna aufklären. Damit der Pfad auch für Kinder interessant ist, gibt es zusätzlich viele Holzskulpturen, wie Wichtel, Tiere, Märchengestalten und andere Phantasiefiguren. Der Pfad führt auch beim Schlüchtsee vorbei, am hinteren Ende kann man die Natur in Form eines wohl erst kürzlich errichteten Bieberdamm beobachten.

Am Nachmittag sind wir nach Waldshut gefahren und haben uns einen Platz auf dem gut gefüllten Stellplatz ergattert. Hier bleiben wir bis am Donnerstag, dann geht es wieder ins Reppischtal.

Grafenhausen

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In der Nacht wurde es mit 7° ziemlich kühl, wir sind aber auch auf knapp 1000 Meter. Darum nahmen wir es am Morgen auch gemütlich, bis es wärmer wurde. Dann starteten wir eine kleine Erkundungsrunde mit den Velos. Zuerst ging es in den Ort Grafenhausen, da wollten wir ein Geschäft mit Holzschnitzereien besuchen, das war aber am Samstag leider geschlossen. Gleich in der Nähe ist auch der Skulpturenpark von Grafenhausen. Wir sind durch die Anlage spaziert und haben uns über die Skulpturen gewundert, irgendwie nicht so unser Ding.

Etwas entäuscht haben wir uns wieder aufs Velo geschwungen und sind zum kleinen hübschen Schlüchtsee gefahren.

Weiter ging es in Richtung Brauerei Rothaus, mit einem Abstecher zum Wohnhaus von Dr. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik, in Wahrheit handelt es sich um das Heimatmuseum Hüsli.

Nach dem Blick über den Gartenhag ging es zur nahen Brauerei. Da empfing uns laute Musik und viele Menschen, auf dem Brauereigelände fand ein Food-Festival statt. Da wir eigentlich nur in aller Ruhe die Brauerei anschauen wollten, sind wir halt ohne Besichtigung zum Wohnmobil zurück gefahren und haben da noch etwas die Sonne genossen.

Wieder im Wohnmobil

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Am Donnerstagmorgen haben wir im Hotel Spalentor ausgecheckt und sind mit dem Zug zurück nach Urdorf gefahren. Zuerst direkt zur Werkstatt um unser Wohnmobil abzuholen, bei der MFK wurde noch ein defekter Motor für die Einstellung des Scheinwerfers beanstandet, dieser muss noch ausgetauscht werden. Sonst ist alles in Ordnung. Übernachtet haben wir im Reppischtal, am Freitag  gegen Mittag konnten wir noch unsere neuen Velos abholen. Danach haben wir uns im Reppischtal verabschiedet und sind nach Grafenhausen im Schwarzwald gefahren. Da bleiben wir bis Sonntag, bevor wir nach Waldshut fahren.

3 Tage Basel

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Am Montag haben wir die Altstadt ein erstes Mal erkundet und waren von den schönen Gässchen und vielen tollen Geschäften begeistert.

Am Dienstagmorgen sind wir zuerst durch den botanischen Garten bei der Universität geschlendert.

Danach fuhren wir ins Tinguely-Museum wo wir die diversen phantasievollen „Maschienen“ bestaunten, die meisten davon können in Betrieb gesetzt werden und lärmen und klappern dann.

Danach sind wir nochmals durch die Gassen geschlendert und haben wiederum viel Interessantes entdeckt.

Am Abend haben wir uns bei Aussen-Temperaturen über 30° in einem argentinischen Restaurant verwöhnen lassen. 

In der Nacht auf Mittwoch gab es dann, begleitet von Gewittern, den grossen Temperatursturz. Am Mittwochmorgen war es nur noch 15° und feucht. Im Verlauf des Tages wurde es trocken, aber nur knappe 19° warm. Wir haben eine liebe Freundin am Bahnhof abgeholt und sind zusammen in den Zolli gegangen. Nach einem ausgiebigen Besuch sind wir noch etwas durch die Stadt gebummelt, bevor wir uns voneinander verabschiedet haben.

Was uns noch so aufgefallen ist in Basel, es sind sehr viele Velos unterwegs und an gefühlt jeder zweiten Strasse ist eine Baustelle.

PS:

Genau heute vor 2 Jahren sind wir in unser Wohnmobil-Leben aufgebrochen. Bis jetzt haben wir noch keine Ermüdungserscheinungen und freuen uns auf die weiteren Erlebnisse und kleine oder grössere Abenteuer.

Fahrt ins Reppischtal mit Hindernissen

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Zuerst gab es nach Meersburg ein bisschen Stau, dann rollten wir flüssig bis nach Singen. Da kam uns eine schwarze Gewitterwand entgegen und es begann zu stürmen und regnen. Wir fuhren gerade in einen Tunnel als das Gewitter so richtig loslegte. Am Ende des Tunnels stand ein Auto mit Warnblinker, als wir zum Tunnel hinausschauten sahen wir warum, es herrschte Weltuntergangsstimmung. Auch wir warteten im Tunnel, wie viele andere Autofahrer bis das Schlimmste vorbei war und man wenigstens wieder ein paar Meter weit sah, im prasselnden Regen und Hagel fuhren wir weiter. Zum Glück war das Gewitter dann bald vorbei. Am Zoll in Thayngen wollten wir unsere neuen Matratzen verzollen, nach einigem Hin und Her gelang dann das auch. Die Weiterfahrt bis nach Eglisau verlief dann ereignislos, da gerieten wir dann in einen grösseren Stau, das war dann vermutlich grosses Glück. Ab Bülach sahen wir dann die Spuren eines kürzlich durchgezogenen Gewitters mit Hagel. In Höri und Umgebung standen viele Autos mit grossen Dellen und zerschlagenen Scheiben, später in den News sahen wir, dass es Golfball grosse Hagelkörner geregnet hat - nicht auszudenken wenn wir da hinein gefahren wären. Überall von sichtbaren Spuren des Gewitters begleitet kamen wir dann einigermassen gut bis ins Reppischtal. Da sind wir für eine gute Woche, Augenarzttermine stehen an.

Meersburg

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Mit ziemlich viel Verkehr sind wir dem Bodensee entlang bis nach Meersburg gefahren und da auf einen der Stellplätze wo wir über Nacht bleiben. In Meersburg waren wir schon des Öfteren, allerdings kannten wir bisher nur den Fähranleger. Darum wollten wir uns heute auch mal das Städtchen anschauen. Mit der Idee waren wir nicht ganz alleine, wir waren überrascht ob der vielen Leute. Der Besuch von Meersburg lohnt sich aber auch, es gibt einige sehr schöne Gässchen zu Bestaunen. Am frühen Nachmittag war die Temperatur noch sehr angenehm, später am Nachmittag als wir vom Seeufer wieder die steilen Gässchen und Treppen hoch liefen war es schwül und drückend heiss. Zurück beim Wohnmobil waren wir froh um etwas Schatten.

Baustellen- und Umleitungschaos

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Nach einer wie erhofften ruhigen Nacht sind wir mit einem kleinen Umweg nach Leutkirch im Allgäu gefahren.

Der Umweg ergab sich durch eine gestrige spontane Einladung von der lieben Verwandschaft, so sind wir heute gerne via Taufkirchen nach Leutkirch gefahren. Allerdings haben wir die diversen Baustellen nicht miteingerechnet. Begonnen hat es schon kurz nach Bad Tölz, anstatt direkt auf die Autobahn sind wir über eine schmale Strasse, bei der ein Kreuzen mit anderen Autos kaum möglich war, geleitet worden. In Taufkirchen ging es dann quer durch den Ort auf verkehrsberuhigten Strassen, irgendwie nicht für die Grösse unseres Gefährts berechnet. Nach dem Besuch, bei dem wir mit einem feinen Mittagessen beglückt wurden, fing die Odyssee dann richtig an. Die Autobahneinfahrt war gesperrt, gefühlt sind wir dann mindestens einmal rund um Taufkirchen herumgefahren, dann ging es in die Vororte von München, natürlich mit weiteren Baustellen, bzw. Umleitungen, bevor wir dann endlich leicht gestresst auf die Autobahn in Richtung Bodensee gelangten. Die Weiterfahrt wurde dann nur noch von ein paar Baustellen die uns höchstens ein Lächeln abverlangten behindert.

In Leutkirch auf dem Stellplatz angekommen, machten wir einen Bummel durch die nette Altstadt, dies bei sommerlichen 26°.

Bad Tölz

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Nach einer lauten zweiten Nacht, schade ansonsten hat der Campingplatz eine tolle Lage, sind wir nach Bad Tölz gefahren. Unterwegs begann es zu Regnen und auf dem Stück Autobahn, dass wir gefahren sind herrschte viel Verkehr, bzw. Stau. In Bad Tölz Übernachten wir auf einem Parkplatz direkt am Isar-Ufer, hier ist es sicher ruhiger als die 2 letzten Nächte am Chiemsee.

Nachdem der Regen im Verlauf des Nachmittags aufgehört hat, sind wir Bad Tölz anschauen gegangen. Es gibt im Ort viele schöne wärschafte Häuser mit Verzierungen und Gemälden. In der autofreien Zone hat es viele Geschäfte, man könnte sich mit Schmuck und Trachten, inkl. Lederhosen eindecken.

Nach der Besichtigung der Altstadt sind wir auf den Kalvarienberg gestiegen. Ein Kalvarienberg ist eine künstliche oder natürliche Anhöhe, im Falle von Bad Tölz eine natürliche, die als Nachbildung des biblischen Hügels Golgota an das Leiden und den Tod von Jesus Christus erinnert. Zum Glück geht es nicht allzuweit hoch, es wurde nach dem Regen schon wieder warm. Oben steht die Heilig-Kreuz-Kirche, in der sich auch eine Nachbildung der Scala Santa in Rom befindet.  Daneben steht noch eine Kapelle für den heiligen St. Leonhard. Vom Kalvarienberg hat man zudem eine schöne Aussicht über Bad Tölz. Auf der anderen Seite des Kalvarienberges sind wir wieder hinunter gestiegen und zurück zum Wohnmobil gelaufen.

Schifffahrt auf dem Chiemsee

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Der Autoverkehr auf der beim Campingplatz vorbeiführenden Strasse war auch in der Nacht zu hören. Insbesondere am Morgen war der Lastwagenverkehr ziemlich laut, darum waren wir auch früh wach. Heute war das nicht so schlimm weil wir für unsere Verhältnisse früh aufgestanden sind um das erste Schiff um 10:30 Uhr am Morgen zu erreichen, dass von Chieming zu den Inseln fährt.

Zuerst haben wir die grössere Herreninsel besucht, auf der das Neue Schloss Herrenchiemsee steht. Nebst den prunkvollen Aussenanlagen des Schlosses gibt es auf der Insel ein ehemaliges Kloster und viel Landwirtschaft und Wald.

Danach fuhren wir zur Fraueneinsel, die stärker besiedelt ist, mit schönen Häuser und prächtigen Gärten. Das grosse Kloster ist noch in Betrieb und nicht zugänglich. Auf der Fraueninsel waren wesentlich mehr Leute unterwegs als vorher auf der Herreninsel. Danach fuhren wir mit dem Schiff bei wunderschönem Wetter und angenehmen Temperaturen zurück nach Chieming.

Am Chiemsee

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Am Morgen sind wir knappe 25 Km weiter gefahren bis an den Chiemsee. Unterwegs haben wir einen Zwischenhalt in Traunstein gemacht und haben die hübsche Altstadt besucht.

Nach einem Kaffee auf dem Stadtplatz, bei dem wir mit den Wespen um unser Getränk kämpfen mussten sind wir bis zum Chiemsee Strandcamping bei Chieming gefahren. Hier haben wir den letzten freien Platz für 2 Nächte bekommen. Gleich hinter dem Campingplatz führt eine stark befahrene Strasse durch, hoffentlich ist es in der Nacht etwas ruhiger. Bei einem Besuch von Chieming haben wir ab dem Rummel gestaunt, waren wir uns vom beschaulichen Wagingsee her nicht gewohnt. Beim Chiemsee sieht man gut, dass einiges an Wasser fehlt. Einige Schiffstationen werden wegen Niedrigstand von den Schiffen nicht mehr angefahren, Chieming gehört zum Glück nicht dazu, wir wollen morgen eine Schiffahrt machen.

Camping Gut Horn

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Um den Wagingsee herum gibt es diverse Campingplätze, einer davon ist der Camping Gut Horn. Direkt am See gelegen mit einem ca. 400 Meter langem Kiesstrand. Auf dem Platz gibt es alles was man braucht, inkl. einem kleinen Edeka-Markt. Etwas schade ist es, dass man zu Fuss kaum irgendwohin laufen kann, es gibt die Zufahrtsstrasse zum Camping und den Radweg um den See, aber keinen Fussweg am See entlang.

Die Hitzewelle hat sich am Montag mit einigen Gewittern verabschiedet. Weil kräftige Gewitter vorausgesagt waren, haben wir die Markise abgebaut und am Abend nachdem tatsächlich kräftige Windböen verbunden mit Gewitter vorbei waren, wieder aufgestellt. Am Dienstag war der kühlste Tag der Woche mit Höchsttemperatur von 18°, richtig angenehm um sich von der Hitze zu erhohlen. Da es fast den ganzen Tag regnete, war es um so mehr ein Grund gar nicht viel zu machen.

Am Mittwoch war es dann wieder schönstes Wetter mit Temperaturen gegen 30°. Wir haben eine Velotour nach Tittmoning und Fridolfing gemacht. Danach war ein Bad im immer noch sehr warmen See (ca. 26°) eine willkommene Erfrischung.

Donnerstag war Regen vorausgesagt, mehr als ein Paar Tropfen gab es aber nicht.

Für Freitag war wieder ab Nachmittag Regen und starker Wind angesagt. Am Morgen war es noch schön und wir sind mit dem Velo ins nahe Waging gefahren, ein hübsches kleines Städtchen mit einer prunkvollen Kirche.

Am späteren Nachmittag begann es dann auch recht kräftig zu Regnen, zum Glück hatten wir die Markise wegen dem angesagten Wind schon etwas früher abgebaut. Am Abend zog dann ein richtiges Unwetter über den Platz mit Sturmböen und prasselndem Regen. Wir waren froh, hatten wir vorher aufgeräumt.

Der Samstag war dann merklich kühler. Wir sind mit dem Velo um den Wagingsee gefahren und haben beim Wohnmobil fertig zusammengeräumt, damit wir Morgen startklar zum Weiterfahren sind.

Am Wagingsee

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Gegen Mittag sind wir einige Kilometer südlich bis an den Wagingersee gefahren. Da haben wir auf dem Camping Gut Horn für eine Woche einen Stellplatz gebucht. Da der Platz etwas schräg ist, dauerte es bis wir einigermassen grade standen. Die nächste Herausforderung war dann noch die Markise mit Heringen möglichst gut im steinigen Boden zu verankern und das alles bei feuchtwarmen Wetter. Danach kühlten wir uns im See ab, der angenehme 27° Wassertemperatur hat.

Burghausen

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Auf dem Waldparkplatz haben wir gut geschlafen, es war sehr ruhig. Am Morgen störten weder, Autos, Kirchenglocken oder ein Hahn, nicht mal die Vögel haben gezwitschert, denen war es wohl zu heiss. Wir sind nach Burghausen gefahren, da steht mit über einem Kilometer Länge die längste Burg der Welt. Es gibt einen Stellplatz etwas ausserhalb der Stadt. Bei brütender Hitze sind wir mit dem Velo bis zur Burg gefahren. Zum Glück liegt der Stellplatz oben über dem Steilhang zur Salzach hinab, auf gleicher Höhe wie die Burganlage. So konnten wir ebenerdig die 1 Km durch die Burganlage schlendern, eine sehr gepflegte Anlage.

Am anderen Ende sind wir dann die 80 Höhenmeter hinab in den alten Stadtteil gelaufen, da hat es viele sehr prunkvolle Häuser. Kurz haben wir auch ein paar Schritte nach Österreich gemacht, am anderen Ufer der Salzach ist Österreich und man hat einen guten Blick auf die Burganlage. Danach ging es wieder den Berg hoch, bei schweisstreibenden 35°.

Mit dem Velo sind wir dann noch zur nahen Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt gefahren, die Kirche gilt als eine der schönsten Rokokokirche Bayerns. Tatsächlich ist die Kirch wirklich sehr schön und bietet zudem einen guten Blick auf Burghausen.

Gegensätze

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Nachdem wir letzte Nacht auf dem Stellplatz im quirligen Ingolstadt übernachtet haben, stehen wir für diese Nacht auf einem einsamen Platz am Waldrand.

Der Stellplatz in Ingolstadt war sehr eng, am Abend völlig überfüllt, die Türe vom Wohnmobil liess sich noch knapp öffnen. Nebenan auf dem Auto-Parkplatz war auch sehr viel Betrieb. Trotzdem war es in der Nacht sehr ruhig, geschlafen haben wir aber nicht gut, es war viel zu warm, am Morgen früh immer noch 22°. Wir sind am Morgen zuerst ins Ingolstadt Village, einem riesigen Outlet gefahren. Unter anderem gibt es da den einzigen Arc‘teryx Outletshop in Europa. Nachdem unsere Regenjacken den letzten Regentest im Münstertal nicht bestanden haben, mussten neue Jacken her. Wir wurden auch tatsächlich fündig, bei Rabatten von 30% - 70% lohnt sich das. Auch sonst sind wir etwas durch diverse Markengeschäfte gebummelt und haben noch ein paar Kleinigkeiten gefunden. Danach verabschiedeten wir uns von Gucci, Karl Lagerfeld und wie sie alle heissen und sind auf‘s Land gefahren.

In der Nähe von Laberweinting haben wir den Stellplatz in der Nähe eines einsamen Waldgasthofes gefunden und geniessen die Ruhe. Auch einen kleinen Spaziergang haben wir noch gemacht, eigentlich wäre es ein schöner Wald um Pilze zu suchen, aber bei der herrschenden Trockenheit lohnt sich der Versuch nicht.

Ingolstadt

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In der Nacht haben wir nur mehr oder weniger gut auf den neuen provisorischen Matratzen geschlafen. Das lag aber nicht an den durchaus bequemen Matratzen sondern an der Hitze im Wohnmobil. Am Morgen haben wir dann das OK gegeben und die Matratzen wurden mit einem definitiven Bezug versehen.

Da dies einige Zeit dauert haben wir einen Spaziergang zum Ostkastell gemacht, einer Befestigunsanlage am berühmten Limes-Wall.

Am frühen Nachmittag konnten wir dann mit den fertigen neuen Matratzen weiterfahren. Wir fuhren durch sehr trockene Landschaften bis nach Ingolstadt.

Auf dem sehr engen Stellplatz haben wir noch einen Platz gefunden. Am frühen Abend machten wir uns auf um Ingolstadt zu erkunden. Es gibt ein paar Sehenswürdigkeiten wie das Kreuztor oder das Münster. Wir waren eigentlich ohne grosse Erwartungen nach Ingolstadt gekommen und wurden von der lebendigen Altstadt mit vielen Strassenbeizen und Strassenmusikern überrascht, vielleicht trug auch das schöne Wetter zur tollen Stimmung bei, um 9:00 Uhr abends war es immer noch 26° warm.

Neue Matratzen

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Vor 11 Jahren hatten wir uns in Welzheim bei Ott‘s Traumwelt Matratzen machen lassen. Inzwischen waren diese doch ziemlich durchgelegen. Wir haben uns darum vor ca. 2 Monaten für neue Matratzen angemeldet. Von Bad Urach nach Welzheim ist es nicht allzuweit, unser Termin war um 14:00 Uhr, deshalb verbrachten wir einen gemütlichen Morgen auf dem Stellplatz in Bad Urach. In Welzheim angekommen wurden wir freundlich empfangen und der Ist-Zustand begutachtet. Da auch der Unterbau, speziell bei Coni‘s Bett doch schon ziemlich gelitten hatte, wurde kurzfristig bei einer Schreinerei in der Nähe die Bettlättchen durch stabile Bretter ersetzt. Bei meinem Bett wurden die Bettlatten mit zusätzlichen Latten verstärkt. Danach ging es ans Probeliegen auf verschiedenen Matratzen. Nachdem wir die für uns angenehme Unterlage gewählt hatten, wurden die Matratzen zugeschnitten und in einem provisorischen Überzug in unsere Betten verfrachtet. Darauf werden wir diese Nacht schlafen und wenn wir am Morgen meinen das sei genau das Richtige, wird der definitive Überzug genäht. Übernachten können wir direkt auf dem Firmengelände.

Den ganzen „Stress“ vom Probeliegen haben wir im nahen Biergarten heruntergespült.

Bad Uracher Wasserfall

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In der Nacht kühlte es auf 16° ab. Bei angenehmer Temperatur machten wir uns am späteren Morgen auf um den Bad Uracher Wasserfall zu besichtigen, in der Hofnung das überhaupt noch Wasser fliesst. Eigentlich wollten wir mit dem Velo bis unten an den Steilhang fahren und von da zu Fuss hoch zum Wasserfall laufen. Unsere Velofahrt war dann allerdings bereits nach gut 200 Meter vom Stellplatz weg zu Ende, ein Fahrverbot verhinderte die Weiterfahrt. So haben wir die Velos stehen gelassen und sind zu Fuss weiter, auf einem schönen schattigem Fussweg dem Bach entlang der tatsächlich noch etwas Wasser führte.  Irgendwann hatte es ein Loch in der Wiese, aus dem das Wasser strömte und das Bachbett weiter hinauf war trocken, was uns Schlimmes in Sachen Wasserfall befürchten liess. Unten am Steilhang angekommen, stapften wir über unzählige Treppenstufen hoch in Richtung Wasserfall, bei dem tatsächlich noch etwas Wasser floss. Das Wasser sucht sich anscheinend immer neue Wege, aktuell plätschert es auch munter über die Treppen nach unten. Oben angekommen hat man einen schönen Blick über das Tal in Richtung Bad Urach. Nicht ganz so schön war der Blick auf einen Nacktwanderer der uns entgegenkam, schon etwas speziell, es haben sich auch diverse Leute zumindest etwas gewundert. Auf schönen meist schattigen Waldwegen liefen wir wieder nach unten.

Zurück bei den Velos fuhren wir noch kurz zur Kartause Güterstein, die ganz in der Nähe liegt.

Inzwischen war das Thermometer auf knapp unter 30° gestiegen, wir genossen den Schatten beim Wohnmobil. Am Abend haben wir dann im Restaurant Bep Viet ausgezeichnet vietnamesisch gegessen, bevor wir den Füssen noch ein Kneippbad in der gleich beim Stellplatz liegenden Kneippanlage gegönnt haben.

Bad Urach

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Heute ging unsere Reise weiter, durch trockene Landstriche in der Schweiz und Deutschland sind wir nach Bad Urach gefahren. Unterwegs gab es mal kurz einen Regensprutz und eine damit verbundene willkommene Abkühlung. Die Temperatur sankt kurzfristig über 10° auf 20°. Bald war aber wieder Sonne und die Temperatur über 30°. Bei Bad Urach gibt es etwas ausserhalb gelegen einen ruhigen Stellplatz. Mit dem Velo waren wir dann rasch im Zentrum mit den schönen Fachwerkhäuser. Bald verdunkelte sich aber der Himmel und wir sind rasch zum Wohnmobil zurück. Kaum angekommen gab es einen kühlenden Platzregen. Am Abend war es dann angenehm frisch, wie wir es schon länger nicht mehr hatten.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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