Wir sind von Badajoz nach Mérida gefahren. Wo heute Mérida ist, befand sich zu Römerzeit die Stadt Emerita Augusta, die 25 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet wurde. In und um Mérida herum finden sich noch zahlreiche Überbleibsel der römischen Baukunst. Zuerst haben wir den Staudamm von Proserpina besucht. Der Staudamm wurde anfangs des zweiten Jahrhunderts gebaut zur Wasserversorgung des ca. 10 Km entfernten Emerita Augusta. Dorthin wurde eine Wasserleitung gebaut mit durchschnittlich 1m Gefälle auf 2 Km Distanz. Schon erstaunlich welche Leistungen die Römer vollbrachten. Der Staudamm wurde im 16. und 17. Jahrhundert saniert, entspricht aber immer noch dem ursprünglichen Damm. Der Damm ist auch heute noch in Betrieb.
Danach sind wir auf den Stellplatz von Mérida gefahren und haben bei schwüler Hitze (27°), die ersten Bauwerke besucht. Dazu gehört eine römische Brücke die über 700 Meter lang ist.
Danach besuchten wir die Alcazaba, das ist zwar eine maurische Festung, bzw. später eine Spanische, darunter befinden sich aber auch römische Überreste.
Als nächstes schauten wir uns den Dianatempel und ein paar andere Bauten an, bevor wir verschwitzt zum Wohnmobil zurückkehrten. Morgen gibt es dann den zweiten Teil der Besichtigung.