Die Kirche in Fatima bimmelt den ganzen Tag, gnädigerweise ist sie aber von 21:30 - 7:00 Uhr ruhig, so haben wir sehr gut geschlafen. Am Morgen gab es etwas Regen, gemäss Wetterbericht sollte es aber ab Mittag wieder schön sein. So sind wir nach Nazaré gefahren, in der Hoffnung auf besseres Wetter und grosse Wellen. In Nazaré gibt es einen Punkt von dem aus man riesige Wellen von 20 - 30 Meter Höhe beobachten kann und todesmutige Surfer die auf diesen Wellen surfen. Die Wellen sind nicht immer so hoch, Saison ist aber im Februar / März. Als wir in Nazaré ankamen nieselte es aus dem Nebel und das Meer war ziemlich flach. Wir wollten trotzdem hoch zu dem Ort, von dem man aus die Wellen beobachten kann, dazu gibt es eine Seilbahn - allerdings wird die bis Ende März revidiert und fährt also nicht. Der Nebel wurde eher dichter als das ersichtlich auflöste, Wellen waren weder für heute noch Morgen angesagt, wir beschlossen deshalb weiter zu fahren.
Wir kamen dabei am Campingplatz vorbei, auf dem wir ursprünglich 1-2 Tage bleiben wollten, der Platz wurde aber im Sturm zerstört, die Aufräumarbeiten werden wohl etwas länger dauern.
Wenige Kilometer im Landesinneren von Nazaré liegt der Ort Alcobaça, da gibt es einen ziemlich schrägen Stellplatz, auch mit Keilen stehen wir ziemlich schräg und vor allem ein grosses ehemaliges Zisterienserkloster. Einen Teil des ehemaligen Klosters und die Kirche kann man besuchen. Wir waren von der schlichten Schönheit und den riesigen Räumen sehr beeindruckt.