By Mathias on Montag, 02. März 2026
Category: Langzeitreise

Pálacio Nacional de Mafra

Für heute haben wir uns den Besuch des Pálacio Nacional de Mafra vorgenommen. Mit ein paar Umwegen wegen gesperrten Strassen sind wir nach Mafra gefahren. Unterwegs kamen wir durch ein grosses Rebbaugebiet und fuhren am Rande des Mafra-Nationalpark entlang. Überall hat es kleine Hangrutsche und überschwemmte Felder, ein Resultat der heftigen und langen Regenfälle.

Der Pálacio Nacional de Mafra wurde 1730 eingeweiht, beherbergte königlich Gemächer und Platz für bis zu 330 Mönchen. Die Fassade ist 220 Meter lang, der Gebäudekomplex umfasst 1200 Räume und 156 Treppenhäuser.

Besichtigen kann man etwa 100 Räume, davon die berühmte Bibliothek. Es ist ein 88 Meter langer Saal mit geschwungenen Balkonen. Die Bücherregale enthalten rund 35‘000 historische Bücher. Speziell an der Bibliothek ist auch, dass nachts zahlreiche Fledermäuse darin auf die Jagd nach Insekten gehen. Sie tragen damit zum Erhalt der Bücher bei, die Insekten sollen schon seit dem 19. Jahrhundert „tätig“ sein. Am Tag merkt man nichts von den kleinen Helfern.

Ebenfalls interessant ist der Spital, ein grosser Saal, mit kleinen Kabinen, alle Betten mit Blickrichtung auf den Altar in der Mitte.

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