In der Nacht hatte es mal kurz geregnet, ansonsten war es total ruhig. Am Morgen zeigte sich blauer Himmel und Sonne. Wir fuhren der wilden Küste entlang westwärts. Beim Cabo Busto machten wir einen kleinen Zwischenstopp, der kräftige kalte Wind trieb uns aber rasch wieder ins Wohnmobil.
Landschaftlich ist es hier in dieser Region sehr schön und vor allem grün, man kommt sich teilweise gar nicht wie in Spanien vor, es könnte auch irgendwo in Mitteleuropa sein.
Einzig die grossen Eukalyptuswälder passen nicht dazu. Seit dem 19. Jahrhundert wurde sehr viel Eukalyptus angepflanzt, es ist ein beliebtes weil schnellwachsendes Holz, aber auch gefährlich wegen Waldbränden. So hat es im Sommer 2025 verheerende Waldbrände gegeben, die Spuren sieht man noch deutlich.
Als nächsten Zwischenstopp haben wir uns die Ortschaft Tapia de Casariego herausgesucht. Weil wir auf dem Stellplatz eine Gebühr entrichten mussten, haben wir uns spontan entschlossen, gleich über Nacht hier zu bleiben. Bei einem Spaziergang haben wir das Dorf erkundet und vor allem die grossen Wellen des Atlantik beobachtet. Ein sehr eindrückliches Schauspiel wie die grossen Wellen an die Küste rollen.
In einem der wenigen offenen Restaurant haben wir uns ein Mittagessen gegönnt. Uns wurde die Zarzuela de Pescado y Marisco empfohlen - wir haben wohl selten so feinen Fisch gegessen!
Das Wetter blieb den ganzen Tag über mehr oder weniger trocken und der Wind blies heute auch nicht sehr stark. Mit nur 9° war es aber auch bei moderatem Wind draussen ziemlich kühl, wir haben die Sicht auf das Meer lieber aus dem Wohnmobil genossen.