Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Camaret-sur-Mer

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Am Morgen war es bedeckt und angenehm in Sachen Temperaturen. Gerade recht für eine Velotour  um Camaret-sur Mer. Zuerst ging es an den Hafen, nebst alten halb zerfallenen Schiffen, schöner Aussicht, gibt es den Vaubun-Turm und eine hübsche Seefahrer-Kirche zu besichtigen.

Danach fuhren wir zuerst der schönen Küste entlang und danach auf der Route Vert. Die Route Vert ist wohl ein altes Bahntrasse, führt auf alle Fälle als schöner Veloweg mitten durchs Grüne.

Am Schluss unserer Runde besichtigen wir noch den äussersten südlichsten Zipfel von Crozon, den Ponite de Pen-Hir, die Felsen  sind ähnlich spektakulär wie bei der Pointe du Raz. Es gibt entlang der Küste auch einige Befsestigungsanlagen des Atlanikwalls, Teile davon lassen sich besichtigen.

Den Nachmittag verbrachten wir an der Plage de Pen Hat, ein wunderschöner Sandstrand mit ganz viel Platz.

Zum Nachtessen sind wir an den hübschen Hafen spaziert und haben uns verwöhnen lassen.

Ziemlich warm

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Morgens beim Aufhellen sind wir aufgebrochen um Hasen zu beobachten. Entweder war den Hasen das Wetter nicht genehm oder wie ein Einheimischer meinte, es hat im Sommer zu viele Leute unterwegs. Auf alle Fälle sahen wir keine Hasen obwohl wir um diese Zeit alleine am Point du Raz unterwegs waren. Zumindest wurden wir dafür aber mit einem schönen Sonnenaufgang entschädigt.

Als Ziel haben wir uns heute die Halbinsel  Crozon vorgenommen. Zuerst ging es aber ans Einkaufen, schon erstaunlich was man für wenig Geld bekommt, zu Hause sind wir uns andere Preise gewöhnt. Unterwegs machten wir einen Halt in Locronan. Da gibt es eine sehr schöne Kirche und überhaupt ein hübsches Dorf zu betrachten.

Danach fuhren wir auf den Menéz-Hom, dabei handelt es sich um einen ehemaligen Vulkan, der Resthügel ist immerhin noch 330 Meter hoch und damit einer der höchsten „Berge“ der Bretagne. Man kann bis nach oben fahren und bekommt eine schöne 360° Aussicht.

Weiter ging es auf die Halbinsel Crozon, bis nach Camaret-sur-Mer auf den Camping Municipal, auf dem wir für 2 Nächte bleiben. Gemäss Wetter-App hättte es heute angenehme 23° sein sollen, am Nachmittag waren es aber 29° und es blieb warm bis in den späten Abend. Für uns ein Grund etwas im Schatten zu bleiben und vor uns hin zu Schwitzen.

Concarneau - Quimper - Point du Raz

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Unsere Reise führten wir heute weiter, zuerst ging es nach Quimper. Da es schon um 11 Uhr ca. 28° war, nahmen wir das Touristenbähnli zur Besichtiggung (ein paar Schritte haben wir aber auch selber getan). Es gibt eine hübsche Altstadt zu Besichtigen, durchaus ein Besuch wert.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Point du Raz, machten wir je einen Halt in Pont l´Abbé und Audierne. Am Nachmittag sitzen die Bötli immer auf dem Trockenen, dann ist Ebbe und die Differenz zwischen Ebbe und Flut ist doch beträchtlich.

Am Point du Raz angekommen, wir übernachten da auf dem Parkplatz, sind wir bis zum Spitz gelaufen. Das Meer ist da ziemlich wild und es gibt extreme Strömungen um die Landspitze herum, das Rauschen hört man schon von Weitem. Die Aussicht vom Plateau ist ziemlich spektakulär. 

Ein zweites Mal sind wir mit dem Velo kurz vor Sonnenuntergang hingefahren für den Sonnenuntergang. 

Morgen früh laufen wir nochmals hin, als wir letztes Mal hier waren sahen wir m Morgen früh ganz viele Hasen.

Velotour und das Leben geniessen

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Wir gingen den Montag langsam an, sprich ausschlafen und gemütlich Frühstücken (machen wir eigentlich fast immer ;) ).

Danach brachen wir für eine Velotour ins Hinterland von Concarneau auf. Es war schon ziemlich warm, obwohl der Himmel nicht klar war sondern irgendwie grau bedeckt. Als wir zurück von unserer Velotour kamen, waren wir ziemlich erschöpft. Obwohl die Sonne kaum richtig, schien war es 30°, wir beschlossen gar nicht mehr gross etwas zu unternehmen. Nur ein erfrischendes Bad im Pool und dann einfach das Leben geniessen.

Am Abend kam noch ein Strandspaziergang dazu.

Concarneau

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Heute war es nur eine kurze Etappe von Pont Aven nach Concarneau. Wir bleiben da für 2 Nächte auf dem Campingplatz Les Sables Blancs. 

Heute und morgen ist / wird es richtig heiss, bis 29°. Da kam uns das Schwimmbad im Campingplatz gerade recht um etwas abzukühlen. Gegen Abend sind wir in die Stadt etwas bummeln und feine Moules Essen gegangen. Abgerundet wurde der Tag mit einem schönen Sonnenuntergang.

Fête de la belle Angèle

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Wir sind noch einen Tag in Pont Aven hängen geblieben. Der Grund ist das Fête de la belle Angèle, dieses findet diesen Samstagnachmittag und Abend statt. Es handelt sich um ein Schiff-Fest bei dem ein paar alte Boote den Aven hinauf fahren und im Hafen festmachen. Dies geling nur bei sehr hoher Flut, die Fahrrinne ist ziemlich schmal. Neben den Schiffen anschauen gibt es keltische und andere traditonelle Musik, Essen, Trinken und am Abend ein Feuerwerk.

Am Morgen haben wir einen Veloausflug zur Küste gemacht und uns am schönen Landgebiet erfreut.

Am Nachmittag nochmals etwas durch Pont Aven gebummelt.

Gegen Abend sind wir dann in Richtung Festgelände gegangen und haben den verschiedenen kleinen und grösseren Schiffen zugeschaut die eingelaufen sind. Nachdem wir noch etwas einer Musikgruppe zugehört haben, die keltische Volksmusik spielte, haben wir uns vom Festgelände verabschiedet. Für uns hatte es zuviele Leute und das Feuerwerk müssen wir auch nicht unbedingt sehen.

Vannes - Carnac - Pont Aven

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Das Wetter wiederholt sich! Nur das wir am Morgen durch prasselnden Regen geweckt wurden, dafür war es dann schon um die Mittagszeit schönes Wetter bei angenehmen 22°.

Wir besuchten Vannes und waren sehr positiv überrascht von der schönen Stadt. Es gibt viele Winkel zu entdecken mit krummen Riegelhäusern, eine riesige Kathedrale, hohe Stadtmauern und vieles mehr.

Nach einem ausgedehnten Bummel fuhren wir nach Carnac und bestaunten die tausende Menhire, für die niemand weiss, warum die vor 7000 Jahren hingestellt wurden, ev. hätte Obelix ein Erklärung dazu, zumindest aber jede Menge Wurfmaterial.

Übernachten werden wir in Pont Aven, seit Paul Gaugin hier das Licht so schön, fand gibt es eine ganze Reihe von Gallerien mit mit Bildern von mehr oder weniger begabten Künstlern. Die Ortschaft ist aber wirklich sehr schön, zwar etwas sehr tourisitisch angehaucht aber jederzeit einen Besuch wert. Entlang dem Fluss gibt es sehr viele schöne Motive, heute war es gerade noch etwas speziell, es war Vollmond und die Flut recht stark, auf alle Fälle stand das Ufer unter Wasser. Nebst schönen Ansichten gibt es auch mehrere Geschäfte mit Konserven (Rillette und sonstige Fischerzeugnisse), selbst wenn man die Spezialitäten nicht mag, sind sie zumindest hübsch anzusehen. Für uns war es sowieso ein Highlight, zum ersten Mal bekamen wir Moule / Fites zum Abendessen.

 

Guérande

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Das Wetter war heute ähnlich wie gestern, einfach ein bisschen schlechter. Am Morgen Nieselregen und am Nachmittag wurde es zunehmend schöner. Wir umrundeten die Brière, allerdings führte uns zuerst das Navi falsch und dann war an einem der schönsten Abschnitte die Strasse gesperrt. Aber das Wetter spielte eh nicht mit, bei dem Nieselregen war nicht allzu viel zu sehen. Als Zwischenziel hatten wir Guérande gespeichert. Die Altstadt wird von einer wehrhaften Festungsmauer umrundet. Die Altstadt ist lohnenswert, ganz speziell auch die Stiftskirche St. Aubin, mit riesigen Fenstern.

In einer Seitegasse fanden wir ein hübsches kleines Restaurant. Eigentlich wollten wir nur etwas trinken, aber die kleine Speisekarte und die in blumigen Worten vorgetragenen Erklärungen der Speisen durch die Besitzerin überzeugten uns, dass wir etwas zum Essen bestellten. Wir haben es überhaupt nicht bereut, die Austern waren gut (kann man ja nicht viel flasch machen - solange sie frisch sind, aber der Rest war wirklich fantastisch.

Unsere Fahrt ging weiter durch die ausgedehnten Salzgewinnungsfelder von Guérande. Bei einem Geschäft in dem wir schon das letzte Mal als wir in der Bretagne waren Fluer de Sel kauften, deckten wir uns auch dieses Mal ein. Das Kilo kostet hier weniger als bei un ein kleines Döschen.

Als nächstes Ziel stand Piriac auf dem Programm. Das soll ein hübscher Ort sein. Allerdings fanden wir zuerst nur durchaus schöne Landhäuser, aber kein wirklich schönes Städtchen. Das passiert halt, wenn man die Karte nicht richtig anschaut, irgendwann fanden wir dann die wirklich schöne Altstadt doch noch. Nebst schönen typischt bretonischen Häusern, gab es feines Glacé und ein paar interessante Kleidergeschäft, in denen wir unsere Garderobe erweiterten.

Zum Übernachten ging es noch ein Stück weiter, bis nach Penestin, da übernachten wir auf einem Stellplatz ein paar Schritte von der imposanten Steilküste entfernt.

Brière

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Gegen Morgen hat es etwas geregnet, als wir aufgestanden sind, schien aber bereits wieder die Sonne. Es war aber merklich kühler geworden, das Thermometer zeigte 16° an. Wir packten zusammen und fuhren via Saint Nazaire in Richtung dem Sumpfgebiet Brière. Bei Saint Nazaire führt die Strasse über die Loire mittels einer recht imposanten Brücke, 60 Meter über dem Meer.

Kurz nach Saint Nazaire, beginnt das Sumpfgebiet Brière, es handelt sich dabei um das zweitgrösste Sumpfgebiet nach der Camarque in Frankreich. Das Gebiet ist durchzogen von vielen Kanälen, ein grosser Teil wird landwirtschaftlich noch genutzt, ein Teil steht unter Naturschutz. An verschiedenen Orten gibt es die Möglichkeit einer Bootstour durch die Kanäle. Für uns speziell, 2018 waren wir schon einmal hier und wollten eine Bootstour machen, mussten dann aber die Ferien aus familiären Gründen abbrechen. Dieses mal klappte es, wir buchten eine Bootsfahrt und liessen uns durch die Kanäle schippern. Anschliessend machten wir uns auch noch zu Fuss auf einen Spaziergang, entlang dem Sumpfgebiet, eine wirklich tolle Landschaft. Das Wetter meinte es auch gut mit uns, blauer Himmel bei ca. 23°.

Übernachten werden wir direkt am Rande der Sümpfe auf einer Wiese, ein Platz aus dem France Passion Führer.

Ruhetag

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Heute Dienstag war zumindest für das Wohnmobil Ruhetag. Wir unternahmen eine ausgedehnte Velotour rund um die Sumpfgebiete. Zuerst fuhren wir aber auf den Markt der in Sainte-Hillarie-de-Riez stattfand und bestaunten die Auslagen. Danach fuhren wir nach Saint-Gilles-Croix-de-Vie, bevor wir ins Landesinnere abbogen. Leider waren nur teilweise Radwege vorhanden und es hatte auf den Hauptstrassen ziemlich viel Verkehr. Trotzdem konnten wir eine schöne Velotour geniessen.

Das Wetter blieb den ganzen Tag über recht kühl, erst gegen Abend gab es noch etwas Sonne.

Die Sonne nutzen wir für einen Strandspaziergang. Mutig stürzte ich mich auch ins Meer, aber nur ganz kurz, das Wasser war mir eindeutig zu kalt.

 

In der Mitte von Frankreich

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Nach einer sehr ruhigen Nacht ging unsere Fahrt weiter quer durchs Land. Als Zwischenziel besuchten  wie Hérisson, ein kleines Dorf mit der eindrücklichen Ruine einer mächtigen Burg der Bourbonen. 

Als nächstes Ziel peilten wir die Mitte von Frankreich an. Wobei es zwei geografische Mitten gibt, eine nur vom Festland und die andere mit Korsika eingerechnet. Wobei die geografischen Mitten nur wenige Kilometer auseinander liegen. Wir entschieden uns für die Mitte mit Korsika und fuhren auf einem schmalen Weg fast am Mittelpunkt vorbei, mehr als eine schlichte Tafel gibt es nicht zu sehen. 

Weiter ging unsere Fahrt in den regionalen Naturpark Brenne, das Gebiet wird auch Gebiet der 1001 Teiche genannt. Es gibt grosse Naturschutzgebiet an denen man Vögel beobachten kann. Wobei wir bei unserem Spaziergang nur Schwäne gesehen haben.

Zum Übernachten haben wir uns auf dem Camping Muncipal von Rosnay einquartiert, auch der Campingplatz liegt an einem der 1001 Teiche. Das Wetter war auch heute wieder recht angenehm, bei ca. 22° und wolkigem Himmel.

Ferien - es geht in die Bretagne

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Für die 3 Wochen anstehenden Ferien wollen wir in die Bretagne. Unser erster Womo-Aufenthalt in der Bretagne mussten wir aus familiären Gründen etwas vorzeitig abbrechen. Es hatte uns aber so gut gefallen, dass wir unbedingt wieder in die Region wollen.

Am Freitagnachmittag sind wir losgefahren, am letzten Tag der Hitzeperiode (gemäss Wetterbericht), wir hoffen auf etwas kühleres aber trotzdem schönes Wetter. Wie üblich war einiges an Verkehr unterwegs. Wir sind via Bern - Yverdon in Richtung Jura gefahren. Der Grenzübertritt nach Frankreich wurde uns etwas erschwert durch Stau und unserem Navi. Das führte uns auf eine vermeintliche Umfahrung des Staus, leider mündete die geniale Umfahrung nach 2 oder 3 Km als Sackgasse. Wir haben es dann trotzdem bis zum geplanten Übernachtungsort geschafft. Wir übernachten im kleinen Dorf Nozeroy. Es gibt da einen sehr schönen Stellplatz mit Aussicht. Bei einem Bummel durch das Dorf wurden wir von einer hübschen, gepflegten Ortschaft mit einem mittelalterlichen Ambieten überrascht. Nozeroy war früher ein wichtiger Markflecken mit Stadtrecht und etwas vom mittelalterlichen Flair wurde erhalten.

Am Abend fand  noch ein Boule-Festival für Jung und Alt statt, bei dem wir noch etwas zuschauten.

Elsass zum x-ten

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Das verlängerte Wochenende vom Knabenschiessen haben wir genutzt, um wieder einmal ins Elsass zu fahren. Am Freitag fuhren wir nach Eguisheim, zu unserem Lieblingswinzer, der auf seinem Hof Stellplätze anbietet. Als wir ankamen hat die Frau des Hauses schon von weitem gewunken, es sei alles besetzt. Erst als wir beim Hoftor anhielten und sie uns erkannte, gab es doch noch ein Plätzchen für uns. Es war aber tatsächlich recht voll und wie wir erfuhren, waren die Plätze überall gut besetzt und die Campingplätze ausgebucht - also nochmals Glück gehabt. Für das Nachtessen fanden wir ohne Reservation nach einigem Suchen doch noch ein Restaurant.

In der Nacht auf Samstag hat es immer mal wieder geregnet und am Morgen war es bedeckt, wir beschlossen eine weitere Nacht in Eguisheim zu bleiben und einen ruhigen Tag zu verbringen. Ausser einem Bummel durch Eguisheim und einem Spaziergang durch die Rebberge haben wir nicht viel gemacht. Am Sonntagmorgen sind wir weiter gefahren an einen schönen Platz am Rhein, um gemütlich den Tag zu verbringen und etwas Schiffe gucken.

Auf dem Wasser war zwar nicht viel Betrieb, wir haben den Tag trotzdem genossen. Gegen Abend sind wir nach Bad Bellingen gefahren, da haben wir übernachtet. Gegen Montagmittag ging es dann nach einem schönen Wochenende nach Hause.

Endlich wieder einmal im Elsass

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Für ein verlängertes Wochenende ging es nach fast 2 Jahren Corona bedingter Elsass-Abstinenz wieder  einmal in eine unserer Lieblingsregionen. Zwar war das Wetter durchzogen angesagt, das aber eigentlich überall in der näheren Umgebung, aber immerhin nicht die ganze Zeit Regen - was bei diesjährigen Sommer ja schon fast ein Highlight ist. Am Donnerstagnachmittag fuhren wir zuerst nach Eguisheim zu unserem „Stammplatz“ bei Bannwarth‘s. Erfreut konnten wir feststellen, dass die Familie die Corona Zeit wohlbehalten überstanden hatte. Auch sonst in Eguisheim war kaum mehr etwas vom langen Lockdown zu spüren. Was uns auffiel waren die vielen Störche, deutlich mehr als in vergangenen Jahren.

Am Freitagnachmittag fuhren wir nach herzlicher Verabschiedung und gefüllter Garage mit gutem Elsässer Wein nach Kaysersberg. Wir staunten ab den vielen Leuten und dem vollen Stellplatz.

Nach einem Bummel durch das Städtchen und einem guten Flammkuchen fuhren wir zum geplanten Übernachtungsplatz nach Saint-Hippolyte. Oberhalb des Dorfes in den Rebbergen gibt es einen kleinen Parkplatz für Wohnmobile. Bei sehr schönem und warmen Wetter verbrachten wir den Resttag.

Am Samstagmorgen begann es dann wie angekündigt zu Regnen. Es blieb dann auch den ganzen Tag ziemlich trüb und nass mit einem unangenehmen Wind. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir zuerst nach Erstein, auf der Karte sah der Ort recht interessant aus, in der Praxis etwas weniger, was aber auch am schlechten Wetter gelegen haben kann. Auf jeden Fall hatten wir keine Lust im Regen herum zu laufen. Da für den Sonntag wieder recht gutes Wetter angesagt war, suchten wir uns einen Platz am Rhein für die letzte Übernachtung, in der Hoffnung das der Wetterbericht recht haben würde. Ein erster Parkplatz gefiel uns nicht so gut, weil wir auch Schiffe gucken wollten, die aber an der Stelle im Kanal weit weg fuhren. So sind wir weitergefahren zu einem Platz den wir schon kannten, da kann man direkt am Ufer mit dem Womo parkieren, zudem in schöner ruhiger Lage. „Dank“ des Regens blieben wir den ganzen Tag im Womo, kein Problem die Zeit verging mit etwas Olympia schauen und Lesen sehr rasch.

Am Sonntagmorgen war es dann tatsächlich recht schön, viel blauer Himmel aber ein etwas unangenehmer Wind. Gegen Mittag gab es dann aber wieder vermehrt dunkle Wolken, so sind wir recht früh in Richtung Heimat aufgebrochen, mit einem Abstecher über die schmalen Strassen im Kaiserstuhl.

Käse und warmes Wetter

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Endlich hatten wir wieder einmal Zeit um das Womo aus der Garage zu holen. Der Wetterbericht versprach in allgemeiner Richtung Nordwest das beste Wetter, sonnig und warm, am Sonntag gegen 20° und das Mitte Februar.

So sind wir am Freitag gegen Abend los gefahren bis nach Ferrette und haben uns da auf dem kleinen Stellplatz für die Nacht einquartiert.

Nach Ferrette sind wir gefahren, weil da die Fromagerie Antony ist. Maitre Bernard Antony liefert seine Käse nach Paris, London und wohin auch immer, an die feinsten Restaurant-Adressen. Bevor wir am Samstag in die Käserei fuhren, habe ich noch die neue Mini Drohne ausprobiert und den Stellplatz von oben fotografiert.

 

Gegen Mittag sind wir dann in die Käserei um als Mittagessen einen Degustationsteller mit feinsten Käsen zu geniessen. Seit knapp 40 Jahren ist der Chef am Käse veredeln und in die ganze Welt zu exportieren und sich aber nicht zu schade selber die Degustationsteller zu servieren und zu erklären, was für feine Käse darauf sind.

Bevor wir weiter gefahren sind, haben wir noch einige der feinen Käse erstanden, unter anderem einen reifen Münsterkäse, der dick eingewickelt wurde mit Plastik und trotzdem in unserem Kühlschrank seinen Geschmack ausströmte. Jedes Mal wenn wir den Kühlschrank öffneten, war nachher das Wohnmobil mit dem unvergleichlichen Geschmack „eingenebelt“, ein Wunder das der Gaswarner nicht losging!

Am Samstagnachmittag sind wir auf den grossen Parkplatz beim Lac du Malsaucy gefahrn. Da gibt es eine grosse Freizeitanlage und auf dem Parkplatz kann man Übernachten. Als wir ankamen staunten wir über die vielen Autos, die Anlagen scheinen sehr beliebt zu sein. In den Anlagen war dann auch ein Gewimmel von Menschen, die das schöne Wetter genossen.

 

 

 

 

 

 

Gegen Abend als die Sonne unterging, leerte sich der Parkplatz sehr rasch, nebst uns standen nur noch 3 andere Wohnmobile auf dem Platz, nichts störte unsere Nachtruhe.

Am Sonntagmorgen war es erst bedeckt und wir zweifelten noch, dass es wirklich so warm werden sollte wie angekündigt. Aber egal wir hatten eine Wanderung um die diversen Seen geplant und marschierten am späteren Morgen los. Die Gegend ist übersät mit zahllosen kleinen und grösseren Seen, der Lac du Malsaucy und ein paar andere gehören zu einem grossen Naturschutzgebiet.

Gegen Mittag kam dann die Sonne immer mehr durch die Wolken und es wurde tatsächlich sehr warm. So warm, dass sich auch bereits sehr viele Zitronenfalter auf machten um die Sonne zu geniessen. Noch nie haben wir Mitte Februar in unseren Breitengraden Schmetterlinge fliegen sehen.

Müde von der Wanderung ging es im Verlauf des Nachmittags zurück nach Hause.

Elsass zum X-tEn

Elsass zum X-tEn

Dieses Wochenende waren wir wieder einmal im Elsass. Die Rebenlandschaft gefällt uns einfach sehr gut. Ebenso faszinierend finden wir zum Beispiel auch das Piemont oder erst vor kurzem hat uns auch das Burgund sehr gut gefallen. Das Elsass ist aber von zuhause her am Schnellsten erreichbar und darum ein bevorzugtes Ziel. Zudem finden wir nebst der Landschaft auch die schnuckeligen Dörfer hübsch und die Leute sind sehr freundlich, kommt dazu, dass wir uns mit alten Elsässern auf schweizerdeutsch unterhalten können, der Elsässer Dialekt hat so viel Ähnlichkeit, dass man sich versteht.

Apropos schnell erreichbar von zuhause aus, am Freitag hat das nicht wirklich gestimmt. Kaum auf der Autobahn standen wir schon im Stau, ein Unfall hatte einen grossen Rückstau ausgelöst. Bis in Richtung Rheinfelden ging es dann einigermassen flüssig voran, da war dann der nächste Stau - wieder ein Unfall und ein riesiges Verkehrschaos.

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Irgendwann haben wir dann auch diesen Stau überwunden, der Rest der Fahrt ging dann einigermassen flüssig voran. Es war aber eine spezielle Fahrt ins Elsass, nebst den zwei Unfällen, haben wir 4 Pannenfahrzeuge angetroffen, ein paar aggressive Autofahrer und einen rasenden Lastwagenfahrer, der bei seiner Einfahrt auf die Autobahn uns nicht wirklich beachtet hat, keine Ahnung wie das ausgegangen wäre wenn wir nicht gebremst hätten! Alles in allem sind wir gut eine Stunde länger unterwegs gewesen und froh, heil in Eguisheim bei „unserem“ Winzer angekommen zu sein.

Ein gutes Nachtessen im neuen Heuhaus hat den Abend dann aber definitiv gerettet.

In der Nacht war es recht kalt, noch knapp über Null Grad, schon am Morgen zeigte sich der Himmel überraschend blau. Nach dem wir uns bei Bannwarts mit Wein eingedeckt hatten, dislozierten wir nach Colmar auf den dortigen Stellplatz. Den ganzen Nachmittag bummelten wir durch Colmar, auch in dieser Jahreszeit waren erstaunlich viele Leute unterwegs. Natürlich kein Vergleich zur Weihnachtsmarkt Zeit oder so, aber bis wir ein Restaurant für das Mittagessen mit freie Platz fanden, mussten wir doch etwas suchen. Das Elsass rüstet sich schon stark für die Weihnachtszeit, an vielen Orten hängen bereits die Strassenbeleuchtungen und in Colmar stehen bereits, noch ungeschmückte, Christbäume.

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Am Sonntag gegen Mittag sind wir via Hinterland nach Cernay gefahren. An den Vogesenhängen sind die Bäume noch wunderschön verfärbt, es leuchtete obwohl die Sonne nur etwas durch die Wolken drückte.

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Von Cernay gibt es nicht viel zu berichten, ausser der geschlossenen grossen Kirche ist uns noch ein schönes Stadttor aufgefallen und ein Soldatenfriedhof aus dem ersten Weltkrieg. Die Heimreise verlief dann deutlich entspannter als die Anfahrt.

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Campingplatz Du Lac Kir

Campingplatz Du Lac Kir

Der Campingplatz Du Lac Kir liegt in der Stadt Dijon, etwas ausserhalb der Altstadt. Ruhige Lage und sehr grosszügige Parzellen. Direkt am Campingplatz vorbei führt ein Radweg ins sehenswerte Stadtzentrum.

Parkplatz Mercurey

Parkplatz Mercurey

Übernachtungsplatz aus dem Führer France Passion bei einem Weingut in Mercurey. Tolle Lage mit Aussicht. Degustation und Kauf  der Weine und ein paar anderer Produkte möglich.

Sonne im Burgund

Sonne im Burgund

Hurra die Sonne ist wieder da! In der Nacht hat es aufgehört zu regnen, die Enten sind wieder in den See zurückgekehrt wo sie hingehören.

Wir haben den schönen Platz am Lac d‘Aubusson verlassen und sind via Autobahn bis nach Chalon sur Saône gefahren. Bei schönem recht warmen Wetter sind wir durch die Altstadt gebummelt die uns sehr gut gefallen hat.

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Gegen den frühen Abend sind wir bis nach Mercurey gefahren, oder besser gesagt haben wir uns aus dem Feierabendverkehr in Chalon sur Saône freigekämpft. In Mercurey glücklich angekommen, haben wir ein Weingut aufgesucht, dass in Führer France Passion verzeichnet ist. Beim Weingut L.Tramier & Fils können wir an einem wunderbaren Platz mit Sicht auf einen kleinen See übernachten.

Zuerst haben wir aber noch eine ausführliche Degustation der Weine gemacht und selbstverständlich blieb es nicht nur bei der Degustation, sondern die guten Tropfen fahren wir jetzt nach Hause.

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Regen, Regen, Regen…..

Regen, Regen, Regen…..

Um 2:00 Uhr am Morgen fing es am zu Regnen und der Regen begleitete uns den ganzen Tag. Gemäss dem Wetterbericht sollte es im Burgund ab Morgen besser sein, so beschlossen wir die letzten Ferientage in der Region zu verbringen, die wir schon lange besuchen wollten. Für die Fahrt gegen Norden benutzten wir grösstenteils die Autobahn, es gab im Regen und den tiefhängenden Wolken eh nicht viel zu sehen.

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Wir sind bis ein Stück nach Clermond-Ferrand gefahren und übernachten da auf einem Parkplatz bei einem Stausee. Zumindest den Enten die sich in den Pfützen beim Wohnmobil tummeln gefällt das Wetter.

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Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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