Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Der Küste entlang

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Heute fuhren wir die restlichen 30 Km der ursprünglich gestern geplanten Strecke. Unterwegs machten wir einen kleinen Abstecher zu einer verlassenen Fischzucht mit natürlichem Becken. In der Region wurden bereits ab 1904 Fische und Krustentiere in Fischzuchten gezüchtet. Die von uns besuchte Fischzucht wurde 1954 in Betrieb genommen und bis 1990 betrieben. Sie besteht aus einem natürlichen Becken und einem später gebauten Gebäude in dem Hummer gezüchtet wurden. Heute war es ziemlich windig und der Atlantik wild.

Wir sind weiter der Küste entlang gefahren, bis kurz vor die Ortschaft Foz, da hat es einen Stellplatz mit Strom, dem einzigen Platz mit Strom weit und breit (wir sind jetzt eine Woche ohne Landstrom unterwegs gewesen). Hier bleiben wir etwas, nicht wegen dem Strom, vor allem wegen der tollen Landschaft.

Am Nachmittag haben wir der Küste entlang einen Spaziergang gemacht und mussten immer wieder den imposanten Wellen zusehen. Das Wetter war heute erstaunlich schön. In den nächsten Tagen wird sich das „Aprilwetter“ fortsetzen.

Tapia de Casariego

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In der Nacht hatte es mal kurz geregnet, ansonsten war es total ruhig. Am Morgen zeigte sich blauer Himmel und Sonne. Wir fuhren der wilden Küste entlang westwärts. Beim Cabo Busto machten wir einen kleinen Zwischenstopp, der kräftige kalte Wind trieb uns aber rasch wieder ins Wohnmobil.

Landschaftlich ist es hier in dieser Region sehr schön und vor allem grün, man kommt sich teilweise gar nicht wie in Spanien vor, es könnte auch irgendwo in Mitteleuropa sein.

Einzig die grossen Eukalyptuswälder passen nicht dazu. Seit dem 19. Jahrhundert wurde sehr viel Eukalyptus angepflanzt, es ist ein beliebtes weil schnellwachsendes Holz, aber auch gefährlich wegen Waldbränden. So hat es im Sommer 2025 verheerende Waldbrände gegeben, die Spuren sieht man noch deutlich.

Als nächsten Zwischenstopp haben wir uns die Ortschaft Tapia de Casariego herausgesucht. Weil wir auf dem Stellplatz eine Gebühr entrichten mussten, haben wir uns spontan entschlossen, gleich über Nacht hier zu bleiben. Bei einem Spaziergang haben wir das Dorf erkundet und vor allem die grossen Wellen des Atlantik beobachtet. Ein sehr eindrückliches Schauspiel wie die grossen Wellen an die Küste rollen.

In einem der wenigen offenen Restaurant haben wir uns ein Mittagessen gegönnt. Uns wurde die Zarzuela de Pescado y Marisco empfohlen - wir haben wohl selten so feinen Fisch gegessen!

Das Wetter blieb den ganzen Tag über mehr oder weniger trocken und der Wind blies heute auch nicht sehr stark. Mit nur 9° war es aber auch bei moderatem Wind draussen ziemlich kühl, wir haben die Sicht auf das Meer lieber aus dem Wohnmobil genossen.

Regenwetter

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Über Nacht hat es nicht geregnet, dafür pünktlich auf den Morgen angefangen und bis am späten Nachmittag nicht mehr aufgehört. Wir sind zuerst nach Aviles hineingefahren, eigentlich wollten wir die Altstadt anschauen. Da wir keinen Parkplatz fanden und die Motivation dank Regen auch nicht so gross war, sind wir weitergefahren ohne Altstadtbesuch. Etwas ausserhalb von Aviles wollten wir den Aussichtspunkt Mirador Playa Salinas besuchen. Aber der Zugang zum Aussichtspunkt auf einer kleinen vorgelagerten Insel, war aufgrund der hohen Wellen gesperrt. So haben wir die eindrucksvollen Wellen von der Strasse her angeschaut und von einer Treppe in Richtung Meer, das hat genügt um meine Hosen von einer aufspritzenden Welle zu durchnässen.

Nach dem nassen Erlebnis sind wir weiter der Küste entlang gefahren, bis zu einer Bucht namens Playa del Silencio. Hoch oben auf den Klippen führt die schmale Strasse durch, von der man einen eindrücklichen Blick hinab in die Bucht hat. Es führt auch ein Weg zur Bucht hinab, anlässlich des unangenehmen Regens haben wir den Abstieg aber sein lassen und sind zu unserem Übernachtungsplatz gefahren.

Auf unserer Fahrt sahen wir viele Speicher, heissen hier Hórreos, die uns etwas ans Wallis erinnern. Es soll davon noch etwa 18‘00 Exemplare geben, teilweise sehr hübsch verziert.

Gleich hinter einer der vielen, zumindest im Winter, einsamen Buchten stehen wir ganz alleine auf einem grossen Parkplatz. Als der Regen etwas nachliess haben wir noch einen kleinen Spaziergang zum schönen Strand gemacht. Auf dem Weg dahin und zurück, steht überall Wasser, es hat in der Region in letzter Zeit sehr viel geregnet.

Stürmisches Wetter

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Wie angekündigt blies heute stürmischer Wind, gemäss Prognose mit Böen über 80 Km/h. Wir wollten heute nur ein kleines Stück weiterfahren und blieben deshalb bis am Nachmittag relativ windgeschützt in Oviedo stehen und schauten noch etwas Skirennen. Nebst dem Wind war das Wetter besser als vorausgesagt, es gab fast kein Regen. Just als wir losfuhren, regnete es dann aber und der Wind blies stark. Wir sind ca. 40 Km bis in die Nähe von Aviles gefahren unterwegs haben wir noch die Gastankflasche gefüllt. Wir übernachten auf einem kleinen Stellplatz, wie so oft ist die Benutzung gratis inkl. Wasser und Entsorgung. Einzig haben diese Plätze keinen Strom. Gegen Abend setzte dann Regen ein, wir haben es uns darum im Wohnmobil gemütlich gemacht.

Oviedo

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Das Wetter ist leider weiterhin unbeständig. Zwar haben wir hier keinen Schnee, aber immer wieder Regengüsse - aber auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Wir haben heute die Altstadt von Oviedo besucht. Es hat uns sehr gut gefallen, erstens ist die ganze Innenstadt autofrei und hat viele schöne Gassen, Plätze und bunte Häuser. Gemäss Wetterbericht, wird sich am Wetter für die nächsten Tage nicht viel ändern, ausser das es Morgen starken Wind geben soll.

Schnee

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Wegen dem nicht so guten Wetterbericht haben wir beschlossen durch die Berge bis nach Asturien zu fahren, als Ziel haben wir Oviedo gewählt.

Bei schönem windigem Wetter mit Sonnenschein sind wir losgefahren. Ein Stück vor León verdunkelte sich der Himmel es begann kräftig zu schneien. Bald war auch die Fahrbahn weiss und wir fragten uns ob es eine gute Idee ist, jetzt durch die Berge zu fahren.

Es ging immerhin noch knappe 500 Höhenmeter höher. Auf der Autobahn gab es zudem Hinweise, dass wegen schwierigen Fahrbahnbedingungen die Strecke für über 7,5 Tonnen gesperrt sei. Gemäss dem Radarbild in der Wetterapp haben wir aber gesehen, dass es nach León nicht mehr schneite und haben die Weiterfahrt darum riskiert. Tatsächlich war dann die Weiterfahrt komplett schneefrei, die Räumungsfahrzeuge haben wohl ziemlich fest gesalzen, auf alle Fälle ist unser Wohnmobil jetzt salzverkrustet. Wir sind wohlbehalten bei schönem Wetter in Oviedo angekommen, die letzte Herausforderung des Tages, war dann noch die Such nach einem Parkplatz zum Einkaufen. Nachdem wir das auch noch geschafft haben sind wir auf den Stellplatz etwas ausserhalb von Oviedo gefahren zum Übernachten.

Salamanca

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Der Wind hat dann gestern Abend tatsächlich nachgelassen und wir konnten gut schlafen. Am Donnerstagmorgen war es trocken, zwischendurch zeigte sich auch kurz die Sonne, aber mit etwas Wind und 2° bissig kalt. Wir sind trotzdem mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben uns die Altstadt angesehen. Nachdem quirligen Madrid, strahlt Salamanca eine behäbige Ruhe aus. Die Altstadt besteht gefühlt aus mindestens 50 Kirchen und diversen Palacios mit wunderschönen Innenhöfen. Herausragend ist die Plaza Major und die Kathedrale, genaugenommen sind es zwei Kathedralen die alte und die neue Kathedrale die zusammengebaut sind. Daneben gibt es aber noch viele weitere schöne Gebäude.

Plaza Major

Neue und alte Kathedrale

Regen - Nebel - Sonne - Sturm - Regen und Sturm

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Das Wetter zog heute auf unserer Weiterfahrt alle Register. Am Morgen bei unserer Abfahrt aus Madrid war es 2° und regnerisch. Auf unserer Fahrt in Richtung Avila sahen wir dann vor allem dichten Nebel und ein paar Schneeflecken. So ging es dann knappe 100 Km ohne Sicht. Erst kurz vor Avila tauchten wir aus dem Nebel auf und es gab sogar blaue Löcher am Himmel.

In Avila haben wir nicht angehalten, die Stadt haben wir letztes Jahr schon besucht, sondern sind weiter in Richtung Salamanca gefahren.

Kurz nach Avila wurde der Wind dann immer stärker und unser Tempo auf der Autobahn immer langsamer wegen der starken Böen. Dafür wurde das Wetter immer schöner und wärmer, in Salamanca waren es dann immerhin 10°.

Auf einem Stellplatz in einer Ortschaft neben Salamanca werden wir übernachten und Morgen Salamanca besuchen. Einstweilen stehen wir im Wind und lassen uns durchschütteln, am späteren Abend soll es aber etwas ruhiger werden. Bis nach 22 Uhr wurde es nicht wirklich ruhig, im Gegenteil, mit Sturmböen prasselte der Regen an das Wohnmobil.

Madrid

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Für Madrid haben wir uns 3 Tage reserviert. Das Wetter meinte es einigermassen gut mit uns, zwar recht kalt mit max. 10°, aber sonnig.

Am Sonntag haben wir uns zuerst eine Metro 3 Tageskarte organisiert, die Metro ist wirklich sehr gut, alle paar Minuten fährt ein Zug.

Dann sind wir zum Mittelpunkt von Spanien auf der Puerta del Sol gelaufen und haben über die Menschenmengen die unterwegs waren gestaunt.

Danach haben wir eine Rundfahrt mit dem Sightseeing-Bus gemacht. Da der Bus oben offen war, sind wir ziemlich durchfroren von der Tour zurückgekommen und sind zum Wohnmobil zurück um uns aufzuwärmen.

Am Montag sind wir zu Fuss durch die Altstadt gestreift. Die Plaza Major ist ein eindrucksvoller, sehr schöner Platz.

Das nächste Ziel war die Almudena-Kathedrale, die zwar schon vor etwa 200 Jahren in Auftrag gegeben, aber erst 1993 eingeweiht wurde. Darum sind die Deckengemälde und Glasfenster erstaunlich modern gestaltet, passen aber sehr gut in die Kathedrale.

Gleich neben der Kathedrale ist der Palacio Real, die Königsfamilie lebt zwar nicht mehr hier, der Palast wird aber für offizielle Empfänge genutzt. Einen Teil der rund 2000 Säle, Salons und Kabinette kann man besichtigen. Überall ist es sehr prunkvoll, verziert und verschnörkelt. Es gibt viele grosse Gemälde und ein Raum ist nur für 4 Stradivaris hergerichtet.

Danach sind wir etwas durch die Stadt gebummelt, entlang der Gran Via gibt es sehr viele eindrucksvolle Gebäude.

Am Dienstag haben wir die Sammlung Thyssen-Bornemisza besucht. Das Kunstmuseum birgt eine grosse Sammlung von Gemälden von alten Meistern bis hin zu ganz modernen Künstlern. So haben wir Bilder von Monnet, Gaugin, Renoir etc. gesehen, natürlich diverse Picasso Kunstwerke und in einer Sonderausstellung Bilder von Andy Warhol.

Nach dem Museumsbesuch wollten wir noch den Bahnhof Antocha ansehen, darin hat es einen kleinen botanischen Garten, leider befindet sich das ganze Gebäude im Umbau, was uns auch schon beim Mercado de San Miguel passiert ist.

Madrid ist durchaus eine sehenswerte Stadt, aber wir haben in Spanien schon diverse schönere Städte besucht.

Schmuddelwetter

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Am Samstagmorgen haben wir bei garstigem Wetter zusammengepackt und sind weiter nach Madrid gefahren. In Madrid begrüsste uns nebst ein paar Störchen richtiges Schmuddelwetter, teils mit Schneeregen. Wir fuhren auf den einzigen Campingplatz den es in Madrid gibt. Da bleiben wir bis Mittwoch.

Am späteren Nachmittag wurde das Wetter etwas besser und wir machten bei leichtem Nieselregen einen Spaziergang im nahen Park El Capricho.

 

Toledo

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Den Donnerstag und Freitag verbrachten wir damit Toledo zu erkunden. Die Altstadt ist auf einem Hügel, umrundet vom Fluss Tajo.Entsprechend geht es auch immer auf und ab über Treppen und enge Strassen auf denen es recht viel Verkehr hat. Die Ursprünge von Toledo gehen auf eine Zeit vor Christus zurück. Geprägt wurde die Stadt aber in der Zeit der Mauren von 712 - 1085 und danach von den Spaniern. Aus diesen Zeiten gibt es sehr viele prachtvolle Bauten, natürlich vor allem Kirchen. Herausragend dabei ist die Kathedrale, das ehemalige Franziskanerkloster San Juan de los Reyes, einer der ältesten noch erhaltenen Synagogen von Europa namens Santa Maria la Blanca und die verschiedenen Werke von dem Maler  Domínikos Theotokópoulos, den die Spanier der Einfachheit „El Greco“ nannten. Eines der berühmtesten Werke ist das Begräbnis des Grafen von Orgaz, das in der Kirche Santo Tomé zu besichtigen ist.

Kathedrale von Toledo

Franziskanerkloster San Juan de los Reyes

Synagoge Santa Maria La Blanca

Santo Tomé: Das Begräbnis des Grafen Orgaz

Don Quijotes Windmühlen

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In der Nacht auf Mittwoch regnete es etwas und am Morgen war es grau bedeckt. Wir fuhren über mehr oder weniger gute Strassen, aber durch schöne Landschaften nach Consuegra.

Da stehen auf einem Hügelzug, nebst einer Burg auch 12 malerische Windmühlen. Gemäss dem Roman von Miguel de Cervantes, kämpfte Don Quijote gegen diese Windmühlen, weil er sie für Riesen hielt. Zum Glück war der Kampf erfolglos, sonst gäbe es das Sprichwort nicht und schade um die schönen Windmühlen wäre es auch gewesen. Mit einem Rundgang haben wir die Windmühlen besichtigt, das Wetter war uns auch hold, die Sonne schien durch die Wolken. Als wir weiter nach Toledo fuhren war es wieder ziemlich grau.

In Toledo sind wir für 3 Nächte auf einem Campingplatz, der erste Eindruck von Toledo aufgenommen von der gegenüberliegenden Flusseite ist verheissungsvoll.

Geier und andere Vögel

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Die Nacht war wie erwartet total ruhig. Am Morgen wurden wir mit einem schönen Morgenrot begrüsst.

Wir fuhren heute ein Stück nordwärts auf der Autobahn. Beim Desfiladero de Despeñaperros, einem kleinen Gebirgspass fuhren wir nicht durch den neuen Tunnel sondern über die alte Strasse. Bei einem kleinen Parkplatz hielten wir an und konnten Geier beobachten die in grossen Mengen über uns kreisten. Ein sehr schönes Erlebnis.

Danach sind wir weitergefahren durch Weinbaugebiete und grosse Menge von Staren, bis zum Nationalpark Tablas del Daimiel.

Da Übernachten wir auf einem Parkplatz. Am Nachmittag machten wir noch eine kleine Wanderung durch den Park und sahen allerhand Wasservögel, dabei genau ein einsamer Flamingo. Leider war der Himmel sehr bedeckt, die Landschaft wäre bei Sonnenlicht noch viel schöner.

Baeza

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Am späteren Morgen sind wir 10 Km weiter gefahren nach Baeza. Auch dieser Ort ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Wir sind durch den Ort gelaufen, auch hier hat es einige schöne Gebäude und Plätze. Wenn man vorher aber in Úeba war, ist man fast etwas enttäuscht.

Nach der Besichtigung sind wir noch einige Kilometer weiter zum geplanten Übernachtungsplatz an einem Stausee gefahren. Als wir bei der Staumauer ankamen, sah das anders aus als ich mir vorgestellt hatte. Kein Wunder im GPS hatte ich den falschen Stausee eingegeben! So sind wir nochmals einige Kilometer weiter, zum Teil auf einer mit Schlaglöchern übersäten Piste gefahren, bevor wir dann zum richtigen Staudamm kamen. Hier haben wir einen Platz mit super Aussicht gefunden, ringsherum ist nichts als Natur, auf der Strasse kommt ca. alle Stunde ein Auto vorbei.

Am Nachmittag sassen wir an der wärmenden Sonne und schauten den herumhoppelnden Hasen zu.

Beim Eindunkeln sahen wir dann den Fledermäusen zu. Wenn der Staudamm nicht beleuchtet wäre, würden wir kein einziges Licht sehen, ringsherum ist es dunkel.

Úbeda

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Úbeda ist eine Stadt mit gut 33‘000 Einwohner, seit 2003 wird sie auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe geführt. Es gibt eine grosse Altstadt mit zahlreichen schönen Plätzen und Gebäuden, unter Anderem einem Spital aus dem 17. Jahrhundert und einer Basilika die von Gold überladen ist. Die Stadt liegt auf einer Anhöhe auf 740 Meter über Meer, von der Stadtmauer hat man einen weiten Blick über die Olivenplantagen bis zur Sierra Nevada.

Wir haben am Nachmittag, bei schönem aber mit 8° kalten Wetter, einen Rundgang durch die Stadt gemacht, unterbrochen von einem ausgezeichneten Mittagessen.

Abgeschlossen wurde der schöne Tag von einem prachtvollen Abendhimmel.

Schöne Landschaften

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Nachdem wir den Sieg von Marco Odermatt in Adelboden im Fernsehen gesehen hatten, fuhren wir von Baza bis nach Úbeda. Dabei durchquerten wir wunderschöne Landschaften.

In Úbeda angekommen, haben wir Platz auf dem Stellplatz gefunden und machten einen ersten kurzen Bummel in die Stadt (Fotos folgen morgen).

Baza

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Am Morgen wurden wir mit einem prachtvollen Sonnenaufgang begrüsst.

Nach dem Morgenessen fuhren wir zurück nach Vera und dann zur Firma Hispavan. Die Firma entpuppte sich als grosse Werkstatt bei der gleichzeitig mehrere Wohnmobile gewartet / repariert wurden. Nach etwas Wartezeit bekamen wir ein neues Batterieladegerät eingebaut und konnten nach 2 Stunden weiterfahren. Bei der Wohnmobilwerkstatt trafen wir auch auf zwei jüngere Schweizerinnen, die schon etwas länger warteten. Am 30. Dezember ging ein Radlager kaputt, sie mussten bis heute warten, bis die Ersatzteile da waren. Etwa zu gleicher Zeit wie wir konnten sie auch weiterfahren.

Wir sind dann ins Landesinnere bis nach Baza zum Übernachten gefahren. Die schöne Landschaft konnte ich während dem Fahren nicht so richtig geniessen, es herrschte ein starker, böiger Wind und das Lenkrad musste ziemlich gut gehalten werden.

In Baza angekommen reichte es noch für einen kurzen Bummel durch den Ort, aber viel gibt es nicht zu sehen. Vielleicht lag es auch daran, dass es recht unangenehm zum Spazieren war, der Himmel war bedeckt und es blies ein kalter Wind bei ca. 10°. Baza liegt auf 850 Meter über Meer.

Cuevas del Almanzora

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Wir haben uns am Mittwoch etwas den Ort angeschaut, es gibt zwei Kirchen, ein paar Plätze und ein Castillo und überall viel Verkehr.

Am Donnerstag wurde das Wetter noch etwas besser als am Mittwoch, sprich noch wärmer mit 18°. Wir haben eine kleine Wanderung gemacht und ehemalige Höhlenhäuser besichtigt, sowie der Ernte von Salat zugesehen. Zurück beim Wohnmobil genossen wir die wunderbare Sonne.

Ungeplanter Zwischenstopp

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Eigentlich wollten wir heute ins Landesinnere aufbrechen, machen jetzt aber einen ungeplanten Zwischenstopp. Am Morgen stellte ich fest, dass das Batterieladegerät die Aufbaubatterie mit Landstrom nicht mehr lädt, nach einem Check war klar, das Ladegerät ist defekt. Zum Glück gibt es ganz in der Nähe eine Wohnmobilwerkstatt. Allerdings hiess es bei einem Anruf, sie hätten keine freien Termine, nach etwas Überreden können wir am Freitagmorgen zumindest einmal vorbeifahren, damit die Geschichte angeschaut wird. Da der Stellplatz in Vera ausgebucht ist, mussten wir uns einen anderen Übernachtungsort suchen. In der Nachbargemeinde Cuevas del Almanzora haben wir einen Platz gefunden, auf dem wir jetzt bis Freitag bleiben um dann in die Werkstatt zu fahren.

Vera

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Am Sonntagmorgen war es noch trocken, wir verabschiedeten uns von unserer netten Nachbarin und fuhren in Richtung Vera. Begleitet wurden wir von dunklen Wolken, aber es blieb trocken bis wir in Vera ankamen. Unterwegs fuhren wir an grossen Gewächshäusern und offenen Gemüsefeldern vorbei, wir kommen in die Region mit den riesigen Gemüseplantagen, deren Erzeugnisse in den Regalen der Geschäfte in Mitteleuropa zu kaufen sind.

Kaum hatten wir auf dem Stellplatz eingecheckt, begann es zu nieseln. In einer kleinen Regenpause sind wir einmal um den Stellplatz gelaufen, ansonsten haben wir uns im Wohnmobil gemütlich eingerichtet.

In der Nacht auf Montag hat es geregnet, gegen Mittag kam tatsächlich mal kurz sogar die Sonne hervor. Der Wetterbericht hatte zum Glück mit der Wettervorhersage nicht ganz recht, es war deutlich mehr Regen angesagt. Gegen Abend begann es dann wieder zu Regnen, bis gegen Morgen vom Dreikönigstag.

Am Dienstag, dem Dreikönigstag war dann der Regen endgültig vorbei. Es wehte aber ein unangenehmer Wind, bei 6° war es draussen ziemlich ungemütlich an diesem für Spanien wichtigen Feiertag. In Spanien ist der Dreikönigstag wichtiger als Weihnachten selbst. Die Kinder erhalten ihre Geschenke am 6. Januar, nicht am heiligen Abend oder Weihnachtstag. Diese Tradition ist tief in der spanischen Kultur verwurzelt und gilt als symbolischer Abschluss der Weihnachtszeit. Dazu gehört auch der Dreikönigskuchen, am 6. Januar isst man einen Róscon de Reyes, ein süsses Brot mit Zuckerguss und Sahnefüllung. Darin verborgen ist wie bei uns eine kleine Figur, wer sie in seinem Stück findet ist für einen Tag König. Es gibt aber noch einen zweiten Inhalt, nämlich eine Bohne, wer diese bekommt „darf“ die Zeche bezahlen. Auf dem Stellplatz wurden alle Wohnmobilbesatzungen am Morgen zu einem Stück Königskuchen und heisser - sehr süsser Schokolade eingeladen, eine wirklich nette Geste Vom Stellplatzbetreiber. Einen König haben wir nicht erwischt, ich nur eine Bohne…. zum Glück waren wir ja eingeladen.

Ebenfalls die Bohne erwischte ich bei unserem selber gekauften Dreikönigskuchen. Wer König ist, wurde leider nicht klar, wir haben den König genau in der Mitte angeschnitten, deshalb sind wir wohl beide Könige!

Gegen Mittag klarte es auf und an der Sonne war es schon recht angenehm, wir haben einen kleinen Bummel durch Vera gemacht. Die Ortschaft ist nicht gerade spektakulär, aber ein paar hübsch Orte hat es und vor allem sehr schöne Weihnachtsdekoration, die wir aber nur am Tag angeschaut haben.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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