Nach einer ruhigen Nacht sind wir im Verlauf des Morgens zu einer augedehnten Wanderung auf die Fringeliflue gestartet. Der steile Aufstieg wurde mit einer schönen Aussicht auf das Laufental belohnt. Auf der Fringeliflue, obwohl es eigentlich ein Grat ist, ist auch der Röschtigraben, auf der einen Seite (Kanton Solothurn und Baselland wird schweizerdeutsch gesprochen und auf der anderen Seite (Kanton Jura) französisch. Nach dem Abstieg bei mittlerweilen recht heissem Wetter haben wir beim Wohnmobil die Füsse hochgelagert und den schönen Rest-Nachmittag genossen. Weil der Platz an dem wir sind so schön ist, haben wir beschlossen eine weitere Nacht anzuhängen und erst morgen weiter zu fahren.
Kleine Fluchten - WoMo-Blog
Wir haben „unsere Zelte“ abgebrochen und sind weiter gefahren in Richtung Engadin. Der Tag verlief weitestgehend unspektakulär, abgesehen davon, dass ziemlich viel Verkehr unterwegs war. Das Lötschental hinab war noch ganz angenehm, am gleichen Stand wir beim Hinauffahren haben wir angehalten und feine Walliser Aprikosen erstanden. Das Wallis hinauf war dann ziemlich Verkehr, auch über den Furkapass war einiges los, aber wir kamen ohne Probleme über den Pass. Auf dem Oberalppass haben wir Mittagspause gemacht und sind dann via Reichenau-Tamis - Tiefencastel in Richtung Julierpass gefahren. In Rona übernachten wir auf einem Stellplatz und nehmen Morgen den Julierpass in Angriff um am Nachmittag auf dem Camping Morteratsch bei Pontresina einzuchecken.
Gut sind wir schon wieder etwas in der Höhe, in der Region Ilanz war es uns schon zu warm, ca. 28° sind wir uns nicht gewohnt.
Für dieses Wochenende haben wir uns einen etwas speziellen Stellplatz in Flüelen ausgesucht. Der Kanton Uri hat diesen Frühling, wohl aufgrund der Überflutung mit Wohnmobilen und Campingbussen eine Initiative „Temp Camp“ gestartet, in deren Rahmen diverseste temporäre Stellplätze geschaffen wurden. Im Kanton Uri ist eben Wildcamping offiziell erlaubt, deshalb wurden auch die Parkplätze in diesem Corona-Frühling überflutet. Statt mit Verboten reagiert der Kanton mit einer positiven Aktion - wirklich vorbildlich. In dem Rahmen entstand auch der temporäre Stellplatz für 2 Wohnmobile bei der Familie Ziegler. Mitten in der Industriezone von Flüelen ist eine kleine grüne Oase. Auf die Anfrage ob es noch Platz habe, bekam ich eine freundliche Antwort, ja es sei noch frei, sie selber seien noch in den Ferien und kämen erst am Freitagabend heim. Wir sollen uns aber einfach auf dem Rasen hinstellen. Nach Flüelen fahren wir, weil wir auf etwas auf dem Vierwaldstättersee paddeln wollten. So sind wir also am Freitagnachmittag nach Flüelen gefahren und haben uns im Garten platziert, gleich neben den Hasenställen und einem kleinen Teich mit Schildkröten, richtig idyllisch.
Am Samstagmorgen sind wir dann wie geplant paddeln gegangen, das Reuss-Delta ist sehr schön mit den diversen kleinen aufgeschütteten Inseln, ein Teil Naturschutz und ein Teil öffentlich zugänglich zum Baden.
Das Wasser war zwar ziemlich kalt aber dafür erfrischend bei doch recht warmen Temperaturen. Am Sonntag sind wir dann noch am Land durch das Delta gelaufen, wirklich ein sehr schönes Gebiet und viele schöne Badeplätze und Feuerstellen.
Unser Campingplatz im Garten war tiptop, einzig sind wir uns nicht gewohnt, dass Kirchenglocken in der Nacht läuten und etwas Verkehr hat man auch gehört, entsprechend haben wir auch schon besser geschlafen und kamen etwas müde von einem schönen Wochenende nach Hause.
Am frühen Mittwochnachmittag sind wir losgefahren mit viel Vorfreude auf dreieinhalb Wochen Ferien. Weil am Donnerstag Auffahrt ist, haben wir uns auf Stau in Richtung Süden eingestellt. Wir haben jedoch viel Zeit, die Fähre von Genua nach Palermo legt erst am späten Donnerstagabend ab.
Nach kurzem Check der Stau Lage am Gotthard entschieden wir uns via San Bernardino zu fahren, da war kein Stau gemeldet. Am Walensee meldete das Navi dann plötzlich Stau bei Sargans und Bonaduz der sich im Minutentakt vergrösserte. Tatsächlich ging dann vor Sargans nicht mehr viel, ca. dreiviertel Stunde war Staufahren angesagt, danach ging es einigermassen flüssig bis in Richtung Bonaduz, wo eine weitere Viertelstunde Staufahren angesagt war. Danach ging es mit erstaunlich flüssigem Verkehr in Richtung San Bernardino. Eigentlich wollten wir kurz vor Bellizona auf einem Stellplatz übernachten, allerdings verpassten wir die schlecht, bzw. gar nicht angeschriebene Ausfahrt. So beschlossen wir bis nach Como zu fahren um dort zu Übernachten. Am Fusse des Ceneri haben wir den Plan dann nochmals geändert - die 3-spurige Autobahn bis hoch zum Tunnel ging es nur im Schritttempo! So sind wir nach dem Tunnel abgebogen und auf den Stellplatz auf dem Ceneri gefahren, auf dem wir schon des Öfteren übernachtet haben. Nach viereinhalb Stunden eher mühseliger Autofahrt sind wir angekommen und konnten auf die Ferien mit einem Glas Wein anstossen.
Als letzte Stationen übernachten wir in der Region Heinzenberg, genauer in Oberurmein. Bein Skilift Tschappina kann man im Sommer auf dem Parkplatz übernachten und wird mit einer super Aussicht belohnt.
In Tirano blieb es in der Nacht warm, nur knapp unter 20°, entsprechend warm war es auch im Wohnmobil. Nach gemütlichem Frühstück sind wir durchs Puschlav in Richtung Berninapass gefahren. Es hatte einigen Verkehr, Busse und ein grosser Lastwagen, sowie etwa 10 Baustellen mit Lichtsignal bis zu Passhöhe. Zum Glück hatten wir es nicht so eilig, wie einige Autofahrer die an den möglichen und unmöglichen Stellen überholten. Beim Abzweiger nach Livignio waren wir dann plötzlich fast alleine auf der Strasse, der ganze Verkehr ging in Richtung Livigno. Im Engadin war es recht dunstig und kühl entsprechend sind wir gleich weiter in Richtung Julierpass gefahren. Der Schnee oben bei der Passhöhe war teilweise ganz rot gefärbt vom Saharastaub, ganz deutlich zu sehen. In Richtung Tiefencastel gab es dann wieder etwas mehr Verkehr und Autofahrer die in der Kolonne überholen mussten.
Bei Thusis ging es dann in Richtung Heinzenberge hoch, dies bei schönem Wetter und gut 20°. Gerade recht für einen kleinen Spaziergang zum Patrugsee. Beim kleinen Lokal genossen wir das schöne Wetter und den Wein, bei herzlichen Gastgebern, in den Sommerferien ist immer offen - ein Tipp für einen Ausflug oder nach einer Wanderung. Im Verlauf des Nachmittags kamen dann Wolken, Wind und etwas Regen auf. Ganz alleine sind wir auf dem Stellplatz, geniessen die Ruhe, ausser Glockengeläute der Kühe ist nichts zu hören.
Gestern haben wir das Womo wieder mal aus der Garage geholt, bevor es noch Standschäden kriegt. Über einen Monat ohne Wohnmobil passierte uns in der Vergangenheit selten. Im Regen haben wir gestern gepackt und sind dann heute morgen losgefahren in Richtung Zernez. Unterwegs gab es in Walenstadt einen kurzen Zwischenstopp, weil wir auf dem WhatsApp-Status gesehen haben (Social Media ist manchmal ganz praktisch), dass ein Cousin von mir in Murg auf dem Camping übernachtet hatte. So trafen wir uns in Walenstadt zu einem kurzen ausserordentlichen Cousintreffen, das Richtige folgt noch. Am Walensee war richtig schönes Wetter, auf der Weiterfahrt in Richtung Davos war es dann bedeckt aber immerhin trocken. Oben auf dem Flüelapass, sah man gar nichts, wir waren mitten in den Wolken. Nach der Passhöhe wurde es bald klarer und im Engadin empfing uns blauer Himmel.
Wir sind auf den Campingplatz Cul in Zernetz gefahren, der Platz liegt idyllisch am Inn und ist sehr ruhig.
Wir machten noch einen kleinen Bummel durch Zernez. Nebst einigen schönen Häusern, gefiel uns der Schlossgarten und die reformierte Kirche sehr.
Die vergangene Woche war sehr erfolgreich. Die nötigen Erkundungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Wir haben 2 sehr schöne Wanderungen gemacht. Ein paar Mal sehr gut gegessen und feine Weine getrunken. Das Wetter war sehr schön und warm, wir konnten richtig Frühling geniessen. Heute ging es gerade rechtzeitig wieder nach Hause, im Tessin ist Regen angesagt.
Wir machen Urlaub vom Rentnerdasein. Oder wie sagt man dem, wenn man Rentner ist und in die Ferien fährt? Oder wäre Urlaub vom Rentnerdasein, dann wenn man wieder arbeitet?
Auf alle Fälle haben wir uns für eine Woche auf dem Campingplatz Delta in Locarno einen Stellplatz gebucht und sind gestern bei schönem Wetter und ganz wenig Verkehr (Seppitag) nach Locarno gefahren.
Im Tessin war das Wetter noch etwas schöner, vor allem wärmer. Bei gegen 20° Grad haben wir an der Promenade mit vielen anderen Leuten promeniert. Wir sind aber nicht nur zum Vergnügen hier. Weil Coni einen Frauenausflug organisiert, wollen wir Einiges klären und Erkunden. Also doch so etwas wie Arbeit. Eine perfekte Kombination von Arbeit und Vergnügen!
Nachdem wir die Weihnachtsbeleuchtung zu Hause abgeräumt hatten (kommen ja erst irgendwann gegen Ende Januar zurück), sind wir in Richtung Süden losgefahren. Heute wollen wir nur bis nach Lugano. Der ziemlich viele Verkehr verdichtete sich dann vor dem Gotthardtunnel zu einem Stau, nach gut 30´Anstehen ging´s durch die Röhre. In Lugano angelangt, fanden wir den Stellplatz ziemlich leer vor und wir konnten uns einen Platz aussuchen.
Temperatur am Nachmittag 13°, sonnig. Wir nutzten das schöne Wetter für einen Bummel am See entlang, genossen die Sonne und dann die schöne Abendstimmung.
Etwas Weihnachtsstimmung gab es dann auch noch im Stadtzentrum, allerdings war es ein ziemlicher Rummel.
So sind wir dann bald zum Wohnmobil zurück, vorher haben wir aber noch die Unterwasserkrippe angeschaut - was es nicht alles gibt!
Es ist schon praktisch ein Wohnmobil zu haben. Klar das ist es immer, aber eben auch für solche Gelegenheiten, wie um an ein Fest zu gehen.
Wir besuchten in unserer alten Heimat das Herbstfest. Damit wir auch ohne schlechtes Gewissen die Erzeugnisse der Rebberge probieren und geniessen konnten, haben wir bei der Gemeinde angefragt, wo wir übernachten dürften. Freundlich bekamen wir ein paar Voschläge und entschieden uns für den Parkplatz unterhalb der Burgruine auf dem wir erstaunlich ruhig übernachtet haben.
Am Freitagabend waren wir zu einem Fest bei Freunden im Thurgau eingeladen. Schon praktisch mit dem Wohnmobil - das eigene Bett immer dabei. Zudem hatten wir einen privilegierten Übernachtungsplatz mit Sicht auf den Bodensee und Säntis.
Am Samstag fuhren wir weiter ins nahe Heiden. Der Stellplatz mitten im Dorf hat uns dann aber nicht so richtig überzeugt, nahe an der Strasse und neben einem Glascontainer gelegen. Zudem wollten wir am Abend Sternschnuppen der Perseiden schauen und dazu wäre es auch zu hell gewesen. Wir fuhren gar nicht viel weiter bis zum Appenzeller Heilbad, da kann man auch übernachten. Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang, es war recht heiss und schwül, auch ein paar Regentropfen gab es.
Danach genossen wir das Heilbad, die Anlage ist zwar ziemlich klein, hat aber ein ganz tolles Aussenbad und jetzt im Sommer kaum Besucher. Wir verbrachten eine längere Zeit im Wasser, liessen uns umsprudeln und die Sonne ins Gesicht scheinen. Am Abend war dann nichts mit Sternschnuppen schauen, der Himmel war bedeckt, aber wir waren sowieso ziemlich müde, da war das nicht weiter schlimm. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Heimweg, nicht auf dem direkten Weg, sondern quer durchs Appenzellerland mit einem Abstecher auf die Schwägalp um die dortigen Stellplätze anzuschauen. Da werden wir sicher mal übernachten, aber heute war ein riesiger Rummel auf der Schwägalp, wir sind gleich weiter bis nach Hause.
Für Pfingsten haben wir uns entschieden in der Nähe zu bleiben, unsere Wahl fiel auf Hallau. Zum Glück haben wir einen Stellplatz reserviert, als wir ankamen waren alle Plätze ausgebucht.
Das Ankommen erwies sich als kleiner Hindernislauf, nicht nur das gefühlt alle Rotlichter auf Rot waren und es überall Stau hatte wo ein Stau möglich ist. Nach ein paar Meter Fahrt war das erste Hindernis ein Traktor mit Anhänger der Holz ablud, danach geschlossene Barriere, und dann Stau, Stau, Stau, bis wir auf Nebenstrassen auswichen. Als wir um eine Kurve kamen, stand plötzlich ein Bus vor uns mit eingeschaltetem Warnblinker, der Fahrer hatte wohl rechts den Randstein gestreift und war gerade daran den abgefahrenen Raddeckel einzusammeln. Danach wieder Stau und Rotlicht, aber wir hatten ja keine Eile und kamen dann trotzdem wohlbehalten auf dem Stellplatz an.
Am Samstag hatten wir eine Velotour geplant, bevor wir losfahren konnten gab es aber zuerst einmal etwas Aufregung - unter dem Sitzbank floss Wasser hervor. Die Ursache war recht rasch gefunden, der Abwasserschlauch vom Küchenausguss war auseinander gerutscht, das Problem hatten wir schon einmal, das muss jetzt nachhaltig gelöst werden, aber zur Not hat man ja Panzerband dabei.
Unsere Velotour führte uns dann, via Oberhallau durch die Rebberge bis nach Schleitheim, einem sehr schönen Dorf. Danach fuhren wir in Richtung Siblingen und stiessen ausserhalb von Schleitheim auf eine interessante Grabungsstätte einer Therme aus der Römerzeit. Diese wurde in ein kleines attraktives Museum verwandelt, ein Besuch lohnt sich durchaus. Weiter fuhren wir durch das schöne Klättgau bis nach Neunkirch und waren ganz überrascht von dem kleinen hübschen Städtchen.
Zurück beim Wohnmobil genossen wir den schönen warmen Tag bei ca. 24°
Auch der Sonntag und Montag zeigten sich bei perfektem Wetter. Am Sonntag ging es auf eine kleine Velotour hoch durch die Rebberge mit sehr schöner Aussicht auf Hallau, weiter bis Trasadingen und zurück. Einen Halt machten wir bei der Weinkrone in Hallau, da ist das offizielle Weinbau Museum des Kantons Schaffhausen, mit allerhand interessanten Exponaten. Dazu kann man in der kleinen Gastwirtschaft etwas Essen und natürlich Wein trinken.
Am Abend genossen wir dann beim kleinen Beizli auf dem Stellplatz einen feinen Wildburger.
Der Stellplatz „Osthafe“ in Hallau ist eine klare Empfehlung von uns, nicht nur wegen der schönen Landschaft, sondern auch wegen der Herzlichkeit der Betreiberin Anita Werner, die auch das Beizli führt. Wir werden den Osthafe sicher wieder einmal besuchen.
Den Montagmorgen genossen wir noch auf dem Stellplatz, bevor es recht früh nach Hause ging, um die Gastankflasche auszubauen. Diese muss zur 10 jährigen Prüfung ob sie noch weiterverwendet werden darf. Das Restgas konnten wir noch nutzbringend zu Hause beim Gasgrill für ein feines Steak verwenden.
Wenn man Locarno mit dem Wohnmobil besuchen will, gibt es die Variante Campingplätze oder eben den Stellplatz. Wobei im Winter sind sämtliche Campingplätze geschlossen, bleibt also nur der Stellplatz. Entsprechend haben wir Platz für unseren Besuch im Kamelienpark auch genutzt. Der Platz ist soweit in Ordnung für eine Übernachtung, länger als 24 Stunden darf man sowieso nicht bleiben. In der Nacht war es ruhig, bis gegen Morgen der Wind begann stärker zu wehen und unser Wohnmobil etwas schüttelte. Gemäss Wetterbericht hätte es nur knapp über Null sein sollen und etwas Schneefall geben. Das Wetter hat sich aber nicht an die Vorhersage gehalten, am Morgen waren es immer noch ca. 10 Grad und trocken. Das war uns auch recht, für die Heimfahrt war das so doch angenehmer. Wir kamen wiederum gut (ohne Stau) durch den Gotthard und nach Hause. Auf der Alpennordseite hat es zwar etwas geschneit aber viel mehr als einen weissen Flaum an den Hängen hat es auch nicht gegeben. Dafür war der heftige Biswind bei Temperaturen knapp über Null Grad beim Ausladen ziemlich unangenehm.
Am Morgen war noch dicker Nebel und es deutet noch nichts auf einen schönen Tag hin. Als wir in Richtung Locarno losfuhren, gab es dann schon die ersten zaghaften Sonnenstrahlen durch den Nebel. Als wir in Locarno ankamen, war es dann so richtig schön und warm.
Das perfekte Wetter für den geplanten Besuch im Kamelienpark. Da waren wir schon des Öfteren und sind doch jedesmal von Neuem begeistert von der Vielfalt und Schönheit der Blüten. Auch dieses Jahr konnten wir nicht wiederstehen und schossen dutzende von Fotos. Zum Glück ist das Löschen von digitalen Fotos ja eine einfache Sache.
Nach dem Besuch im Kamelienpark bummelten wir noch etwas durch Locarno, nahmen auf der Piazza Grande einen frühen Apero, bevor wir den warmen Nachmittag beim Wohnmobil verbrachten. Der Wetterbericht sagt für morgen Nachmittag Schnee bis ganz hinab voraus, irgendwie ist das an dem schönen Tag kaum zu Glauben.
Gleich neben dem Stellplatz in Lugano, sind die Bahngleise mit recht viel Zugverkehr. Wir haben trotzdem gut geschlafen. Am Morgen begrüsste uns das Wetter grau verhangen mit etwas Nieselregen, also kein Grund zur Eile.Zum Morgenessen gab es darum auch feine Crepes. Bei der Herstellung konnten wir auch gleich wieder einmal den Rauchmelder testen - er funktioniert - :)

Das Wetter blieb neblig, aber kaum Regen, nur etwas nieselig war es den ganzen Tag. Kein Problem um etwas in der Stadt herum zu bummeln. Anstatt am See zu flanieren schauten wir uns diverse Kirchen an. Bsonders beeindruckt waren wir von der Chiesa di Santa Maria degli Angioli und die ehemalige Klosteranlage. Einerseits ist die Kirche mit den Gemälden sehr schön und die Aussenanlage integriert in moderne Gebäude ist auch interessant.
Das Wetter hat auch seine Vorteile, es sind nicht so viele Leute unterwegs. Am Abend haben wir uns in der Trattoria Galleria verwöhnen lassen. Insgesamt ein gelungener Tag, auch wenn das Wetter nichts dazu beitrug.
Auch ein Grund warum wir unser Wohnmobil so schätzen, wir sind total flexibel. Mit einem Frei-Tag ist ein verlängertes Wochenende im Tessin geplant. Nur, eine Woche vorher sieht der Wetterbericht alles als erfreulich aus. Viel Regen und kühle Temperaturen sind angesagt - nicht nur im Tessin. Also beginnen wir die verschiedenen Wetterberichte zu studieren. Irgendwie fassen wir schon ein Wochenende bei einer Therme ins Auge, da zeichnet sich am Mittwoch ab, dass im Westen (französisches Jura) die Wetterprognose für die nächsten Tage immer besser wird. So fassen wir den Plan eine Städtetour, Besançon - Montpeillar zu machen, am Freitag etwas Regen und Sonntag kalt, aber das geht. Am Donnerstagmorgen dann sieht die Prognose fürs Tessin plötzlich gar nicht schlecht aus. Über Mittag zeichnet sich ab, das Wetter ist gemäss diversen Prognosen von Wetterapps richtig gut. Am Freitag bewölkt, kurz etwas Regen, recht warm, Samstag dann schönes Wetter und Sonntag bewölkt und etwas kühler. Kurz vor dem Losfahren am Abend entscheiden wir uns dann definitv fürs Tessin, ist ja kein Problem wir haben nichts gebucht sondern sind flexibel. Die Fahrt ins Tessin, genauer nach Lugano verlief überraschend gut, inkl. freier Fahrt durch den Gotthardtunnel. Einzig das nachts Fahren ist etwas anstrengend, aber wir sind gut auf dem Stellplatz in Lugano angekommen, auf dem nur 2 andere Wohnmobile stehen. Hier werden wir bis Samstag bleiben um wieder einmal etwas Lugano zu erkunden.
PS: am Abend war dann die Vorschau auf Morgen Freitag nicht mehr so gut…. Wir sind gespannt.
Für meinen Geburtstag haben wir im Restaurant Schöntal in Bauma reserviert, da sind Wohnmobile willkommen. Wohl weil wir nur zum Übernachten hinfahren sind unsere Reisevorbereitungen etwas schluderig gewesen - oder liegt es doch am Alter?
Am Samstag Nachmittag sind wir losgefahren, zuerst an den Pfäffikersee, für einen kleinen Spaziergang.
Zurück beim Wohnmobil habe ich Coni gefragt ob sie unseren Wasserkanister gefüllt habe (ihr Job) - ups der ging vergessen, weil wir ja nur kurz Übernachten. Zum Glück haben wir im Wohnmobil noch eine Flasche Mineral ohne Sprutz gefunden, so gab es einen warmen Tee und der Morgenkaffe ist auch gesichert. Beim Restaurant angekommen, wurden wir freundlich empfangen und parkierten auf dem reservierten Parkplatz. Danach wollten wir die den Kälteschutz für die Frontscheibe anbringen - ups zu Hause liegen geblieben (mein Job), weil wir ja nur kurz Übernachten. Nicht so schlimm für eine Nacht geht das gut ohne, aber irgendwie scheinen wir älter zu werden.
Das waren dann aber alle Vergesslichkeiten die uns auffielen. Wir konnten also das feine Nachtessen in vollen Zügen geniessen und waren richtig begeistert vom kreativen und guten Essen, auch für das Auge.
Auf dem Parkplatz haben wir dann erstaunlich gut geschlafen trotz der nahen Strasse. Insgesamt also für uns ein erfolgreiches Wochenende, gerne werden wir wieder einmal im Schöntal einen Platz reservieren, zumal auf der Speisekarte noch Einiges zu Entdecken ist.
Nach einer ruhigen Nacht sind, ausser ein paar Regentropfen war es sehr ruhig, sind wir früh losgefahren. Auf der Autobahn war noch kaum Verkehr, entsprechend auch kein Stau vor dem Gotthard. Aufgrund der Föhnlage herrschten im Urnertal hohe Temperaturen und an den Bergen bis weit hinauf kein Schnee zu sehen. Angekommen am Vierwaldstättersee zeigte das Thermometer am Morgen um 09:00 Uhr 16 Grad an. In Richtung Zugersee sank dann die Tempertur auf 9 Grad. Zuhause angekommen ging es ans auspacken und den Dreck vom Wohnmobil entfernen.
Die Nacht war wirklich sehr ruhig, einzig um 12:00 Uhr hat es kurz etwas geknallt. Am Morgen machten wir uns in Richtung Heimat auf den Weg. Die Fahrt auf der Autobahn verlief weitesgehenst ereignislos, ausser das wir wieder einmal über die “Fahrkünste“ einiger italienscher Autofahrer staunten. Für die letzte Nacht wollten wir im Tessin übernachten und hatten als Ziel den Stellplatz in der Nähe von Roveredo gewählt, den wir noch nicht kannten. Da angekommen waren wir vom tristen Platz nahe der Autobahn enttäuscht und beschlossen weiter zu fahren. Als nächstes Ziel nahmen wir uns einen recht neuen Stellplatz bei Chiornico vor, etwas ausserhalb des Dorfes bei einer Boulder-Area gelegen. Schon bei hinauffahren der paar Serpentinen standen einige Vans auf der Strassenseite mit Leuten die offensichtlich am Bouldern waren. Beim Platz angekommen, mussten wir feststellen, dass der völlig überfüllt war und es keinen Platz mehr gab. Wär hätte gedacht, dass am 1. Januar so viele Leute bouldern gehen! Langsam überlegten wir uns ob wir doch gleich ganz heimfahren sollten, aber die Staumeldung vom Gotthardtunnel schreckte uns etwas ab. So versuchten wir unser Glück auf dem Stellplatz in Rodi-Fiesso und fanden da tatsächlich Platz, nebst uns steht nur ein weiteres Wohnmobil da. Das positive an der Sache ist, mittlerweile gibt es auch im Tessin eine ganz schöne Auswahl an Stellplätzen, verglichen mit der Zeit vor 4-5 Jahren als das Tessin noch eine Stellplatzöde war.
Am Abend haben wir noch unser obligates Sylvesterfondue nachgeholt, dass gestern mangels Platz im Bauch ausfiel. Heute dafür auch bei eher winterlichen Verhältnissen, in Rodi liegt noch etwas Schnne und es waren nur 5 Grad, gegenüber von 16 Grad gestern Abend in Marina di Pisa
Eigentlich war geplant das Wochenende mit Sohn, Freundin und Hund auf dem Campingplatz zu verbringen. Da wir uns aber zum Datum des Wochenendes missverstanden haben, sind wir allein nach Filisur um das verlängerte Wochenende vom 1. August zu verbringen. Am Freitag bei der Anfahrt und auch am Abend hat es etwas geregnet und war nach der Hitze der letzten Zeit recht kühl.
Am Samstag machten wir einen kleinen Ausflug zum Unesco Weltkulturerbe Landwasserviadukt. Mit dem Zug schon einige Male darübergefahren aber noch nie von unten angeschaut. So haben wir mit diversen anderen Touristen den Viadukt bestaunt und auf die RhB gewartet. Leider war es bewölkt als der Zug vorbeifuhr, aber für das private Fotoalbum muss es ja kein Hochglanzfoto mit blauem Himmel sein. Nach einem Bummel durch Filisur sind wir zurück auf den Campingplatz. Am Abend haben wir uns im Restaurant auf dem Campingplatz mit thailändischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.
Der Sonntagmorgen war immer noch recht kühl, als wir uns auf eine Wanderung das Tal hinab bis Tiefencastel begaben. Durch sehr schöne Wälder und Wiesengebiete führte der Weg, zum Glück ein grosser Teil im Schatten, den es wurde, zunehmend wärmer. Wir waren ziemlich froh als wir in Tiefencastel ankamen, noch spüren wir die Nachwirkung der Covid19 Infektion leider ziemlich fest.
Zurück ging es dann mit dem Zug über den von unten bestaunten Landwasserviadukt. Am Nachmittag war es dann ziemlich heiss und wir waren um den Schatten beim Womo froh, so assen wir das geplante Raclette auch erst als die Sonne hinter den Bäumen verschwand und es merklich kühler wurde.
Am Montag fuhren wir vor Mittag los in Richtung nach Hause, in der Hoffnung auf nicht allzu viel Rückreiseverkehr. So war es dann auch und wir kamen ohne Stau wohlbehalten zurück.
Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.
Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.
Blog
Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.