Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Regnerische Heimfahrt

Regnerische Heimfahrt

Nachdem wir an unserem Waldparkplatz wunderbar geschlafen haben, ging es am späteren Morgen in Richtung Heimat, wieder über diverse Pässe, quer durch die Vogesen.

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Zuerst fuhren wir nach Gérardmer, ein Touristenort, eigentlich nichts sehr schönes, aber in der Umgebung wachsen überall wilde Narzissen. Alle zwei Jahre findet ein Narzissenfest statt, mit einem Blumencorso, zum Glück war das vor einer Woche, sonst wäre wohl ein grosser Trubel gewesen. Es hat wirklich in der ganzen Umgebung von Gérardmer die ganzen Wiesen voll Narzissen, die meisten waren schon verblüht, aber ein paar schöne Wiesen haben wir noch gesehen.

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In der Nacht war es noch trocken, aber heute begleitete uns praktisch die ganze Zeit Nieselregen, so haben wir ein paar mal kurz angehalten und sind recht früh nach Hause gekommen – wo gerade die Sonne scheint.

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OsterFondue

OsterFondue

Über Nacht hat es etwas geregnet und auch am Morgen war es bedeckt. Trotzdem sind wir nach einem Osterbrunch in Richtung Routes des Crêtes aufgebrochen.

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Bei der Route des Crêtes handelt es sich um eine Kammstrasse über die ganzen Vogesen. Den südlichen Teil sind wir schon gefahren, jetzt sind wir vom Col de la Schlucht nördlich bis zum Ende nach Saint Marie aux Mines gefahren. Die ganze Zeit begleitete uns richtiges Aprilwetter (Wolken / Nebel, Sonne, Regen und sogar ein paar Schneeflocken). Oben auf der Höhe war es ziemlich kühl (3°), so haben wir nur ein paar mal kurz angehalten. Trotz dem nicht so schönen Wetter, war es eine tolle Fahrt, vielleicht war das Wetter auch ein Glück, bei schönem Wetter mag es ziemlich Verkehr haben.

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Von Saint Marie aux Mines sind wir in Richtung Südwesten gefahren, durch eine Gegend die offenbar eine industrielle Entwicklung hinter sich hat und jetzt etwas verwahrlost aussieht. Sobald es wieder etwas mehr in die Berge ging, war es auch gleich wieder wesentlich schöner.

Auf der Karte entdeckten wir per Zufall eine Landschaft mit Namen Champ des Roches bei der ein Parkplatz ausgeschildert war. Also sind wir mal hingefahren, das Ganze entpuppte sich als ein kleiner total abgelegener Waldparkplatz in der Nähe eines grossen Steinfeldes mitten im Wald.

Entstanden sind die Champs des Roches vermutlich, indem ein Gletscher in der Steinzeit eine Mulde mit Steinen füllte, die Steine sollen etwa 7 m tief liegen. Zwischen den Steinen blieb keine Erde liegen, sondern wurde vom Regen immer runter gewaschen. So liegt das Steinfeld ohne Vegetation bis heute mitten in einem Wald auf einem Bergrücken.. In einer knappen Stunde kann man eine Rundwanderung machen auf der man noch an ein paar weiteren grossen Felsbrocken vorbeikommt, selbst das Matterhorn haben wir gesehen. Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich und wechselt zwischen Schwarzwald und nordisch anmutenden Flecken ab.

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Wir übernachten gleich auf dem kleinen Parkplatz. Am späteren Nachmittag war zwar noch erstaunlich viel Betrieb aber gegen Abend wurde es ruhig. So konnten wir unser Osterfondue in aller Ruhe geniessen, einzig die Vögel unterhielten uns mit Gezwitscher.

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Parkplatz Champs des Roches

Parkplatz Champs des Roches

Ein kleiner Wanderparkplatz mitten in einem mystischen Wald, bei einem natürlich entstandenen Steinfeld. Im Sommer wohl ziemlich viel Betrieb.

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Wieder im Elsass

Wieder im Elsass

Am Morgen schien noch kurz die Sonne, bevor es immer mehr Wolken gab. In Richtung Schwarzwald begann es dann auch zu regnen. Trotzdem haben wir die Fahrt durch die schönen Wälder und Täler genossen.

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In Sankt Märgen besuchten wir die Klosterkirche, sehr eindrücklich aber mit all dem Prunk nicht so unser Geschmack.

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Wie geplant fuhren wir nach Breisach um dort auf dem Stellplatz zu übernachten. Der Stellplatz der recht gross ist, war aber total überfüllt. Nach kurzem Überlegen beschlossen wir weiter zu fahren über die Grenze ins Elsass, da der Wein unseres Stamm-Weinhändlers eh langsam zur Neige ging, fuhren wir gleich nach Eguisheim. Auf dem Hofplatz der Familie Bannwarth fanden wir tatsächlich noch Platz zum Übernachten. Bei trockenem Wetter konnten wir durch Eguisheim spazieren, das österlich geschmückt ist.

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Ostertour 2017

Ostertour 2017

Die Ostern verbringen wir dieses Jahr im Wohnmobil. Wobei wir am Karfreitag zuerst nach St. Gallen gefahren sind und von Freunden mit einem feinen Mittagessen verköstigt wurden, danach ging es noch ins Thurgau weiter, um bei weiteren Freunden zum Geburtstag zu gratulieren. Gegen Abend sind wir dann dem Bodensee entlang bis nach Diessenhofen gefahren, da über die Brücke nach Gailingen wo wir Übernachten werden. Schön wie überall die Obstbäume blühen.Der Wetterbericht ist für die nächsten Tage im Westen deutlich besser, also werden wir uns Morgen quer durch den Schwarzwald wieder einmal in Richtung Elsass begeben.

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Stellplatz Gailingen

Stellplatz Gailingen

Der Stellplatz (Parkplatz) liegt gleich gegenüber Diessenhofen am Rhein. Auf einem abgetrennten Teil eines PW-Parkplatzes gibt es Platz für ca. 15 Wohnmobile. An Infrastruktur gibt es einzig eine Entsorgungsstation. Sehr schön gelegen, die Gemeinde scheint das auch zu Wissen, die 15 Euro sind doch ein stattlicher Betrag für einen Parkplatz, aber der Blick aus dem Womo ist wirklich schön.

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Kirschbaumblüten im Aargau

Kirschbaumblüten im Aargau

Das Wochenende kündigte sich mit perfektem Wetterbericht an, auch perfekt um etwas im Aargau die blühenden Kirschbäume zu besuchen. So fuhren wir am Freitag gar nicht weit bis zu unserem Wochenenddomizil, dem Eichhof bei Herznach. Unsere Namensvettern (zumindest nicht bekannt verwandt) begrüssten uns herzlich, den Platz konnten wir da wir die einzigen Gäste waren aussuchen. Am Samstag kam dann noch ein zweites Womo dazu, aber so konnten wir wunderbar die Ruhe geniessen nur "gestört" vom Vogelgzwitscher.

Schon am Freitagabend war es solange die Sonne schien wunderbar warm.

UPDATE: Den schönen Stellplatz gibt es leider seit 2021 nicht mehr - Schade.

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Am Samstag machten wir eine Wanderung in der Umgebunq des Eichhofs, wunderbar wie es überall grün wird und natürlich die unzähligen Kirschbäume die gerade ihre Knospen geöffnet haben und blühen.

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Am Nachmittag waren wir beim Womo und liessen uns von der Sonne wärmen. Wobei wärmen untertrieben ist, selbst in kurzen Hosen und kurzem Leibchen war der Schatten angenehm und das am 8. April.

Am Abend haben wir dann die Silikonform für den Omnia Backofen getestet, der Inhalt (Fenchel, Zucchetti, Rüebli und Lachs) gab ein fein schmeckendes Nachtessen.

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Der Sonntag war gleich noch mal ein paar Grad wärmer, schon um 10:30 war es im Schatten schon sehr angenehm. Gegen Mittag war es schon eher eine Sommerhitze als ein warmer Frühlingstag, so haben wir es unter der Markise gemütlich gemacht und den Tag genossen, gut bewacht von unserem temporären Wachhund.

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Modifizierter Grauwasserablauf

Modifizierter Grauwasserablauf

Der Grauwasserablauf ist bei unserem Wohnmobil mittig unter dem Fahrzeug platziert.

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Das ist soweit kein Problem, wenn für die Entsorgung eine Rinne oder ein Bodeneinlass besteht, bei dem man mit dem Wohnmobil drüberfahren kann. Verschiedentlich trifft man aber auf Versorgungsstationen, an denen alles an einer einzigen Säule konzentriert ist, da war bisher für uns die Grauwasserentsorgung nicht möglich, oder dann nur indem man ein Becken unter den Auslauf stellte und beckenweise entsorgte, was keine wirklich komfortable Lösung ist. Angeregt durch Beiträge in einer Facebookgruppe habe ich jetzt den Auslauf mittels Material aus dem Bauhaus seitlich ans Fahrzeug verlängert.

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Somit können wir jetzt an jeder Entsorgungsstelle unser Grauwasser ablassen, entweder direkt oder mittels der Schlauchverlängerung.

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Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Jetzt verstehe ich den Satz: Für Schönheit muss man Leiden.

Über dieses Wochenende steht die grosse Frühjahrsreinigung an. Heute haben wir den ganzen Tag damit verbracht unser Womo innen und aussen zu putzen. Es ist schon interessant wieviel Staub und Dreck sich so im Womo ansammelt. Man merkt bei so einer Aktion auch, dass es unglaublich viele Kästchen und sonstige Ablageflächen und Winkel wo sich Staub niederlassen kann. Dafür ist unser Womo jetzt wieder richtig sauber und glänzt innen und aussen, fast mehr als damals als wir es neu bekamen. Blöd ist nur, dass auf Morgen etwas Regen angesagt ist, aber heute freuen wir uns am glänzenden Womo!. Morgen steht dann noch die Reinigung des Wassertanks und der Leitungen an, sowie die Dichtigkeitsmessung, das ist dann aber wesentlich weniger anstrengend als die ganze Putzerei.

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Internet im Womo

Internet im Womo

Zum Thema Internet im Wohnmobil kann man sich abendfüllend unterhalten, ob man überhaupt braucht und welche Lösung die Beste ist. In der Weite des Internet findet man auch unzählige Beiträge und Ideen.

Schlussendlich muss jeder selber wissen was er braucht.

Für uns ist es klar ohne Internet wollen wir nicht sein (ist zwar nicht lebenswichtig aber angenehm). Wir brauchen Internet unterwegs um irgendwelche Recherchen zu machen, Zeitung lesen usw. und natürlich auch Blog nachführen.

Solange wir in der Schweiz unterwegs sind ist es kein Problem mit dem Handy-Flat Abonnement und Empfang gibt es praktisch überall.

Im Ausland sieht das Ganze etwas schwieriger aus. Es gibt für uns zwei Möglichkeiten an Internet zu kommen entweder über ein vorhandenes WLAN oder dann über mobile Kommunikation. Eine weitere Möglichkeit wäre noch die Satelliten-Verbindung die mir für unsere Nutzung aber zu teuer ist.

WLAN:

Für die Möglichkeit ein vorhandenes WLAN zu nutzen habe ich einen Alfa R36 Router eingesetzt, der ein externes WLAN quasi verlängern kann. Um eine möglichst grosse Reichweite zu haben, hängt am Alfa eine externe Antenne (TravelConnector) die jedes WLAN in einer Umgebung von mehreren hundert Meter anzeigt. Das ist vor allem nützlich auf Campingplätzen oder in bewohnten Gebieten, wenn es ein offenes WLAN in der Umgebung gibt.

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Mobiler Hotspot:

Oft gibt es aber kein WLAN, dann kommt die zweite Konfiguration zum Einsatz, ein Huawei Router (E5786) der mittels mobiler Verbindung ein WLAN im Wohnmobil zur Verfügung stellt. Auch an diesem Router hängt eine externe Antenne (Multi Band LTE Antenne) die den Empfang (Signalqualität) merklich steigert.

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Die beiden Antennen habe ich in der Garage montiert, meine Messungen haben ergeben, dass die Empfangsleistung nur leicht reduziert ist gegenüber einer Montage ausserhalb des Womos, darum habe ich diese Lösung zugunsten von weniger Löchern in der Aussenhaut des Womos gewählt.

Da ist jetzt nur noch das Problem, welchen Mobileanbieter nimmt man, wer hat das attraktivste Angebot. Da gibt es leider einen Markt der sich ständig verändert, es gibt wohl keine Lösung die überall passt. Eventuell ändert sich das in der EU mit dem Wegfall der Roaming-Gebühren Mitte Jahr, wie wir in der Schweiz davon profitieren wird sich noch zeigen. Lange Zeit war die "Europa-Sim" von Vodafone Italien eine interessante Möglichkeit um europaweit dieselbe SIM-Karte zu verwenden, nachdem aber letzten Sommer Vodafone Italien die Tarife angepasst hat ist sie eigentlich nur noch für Italien interessant. Momentan bietet Three UK eine recht interessante SIM-Karte an, 12 GB Datenvolumen für praktisch ganz Europa (ein Jahr gültig). Diese SIM habe ich momentan im Einsatz und bin bisher zufrieden damit. Eine preiswerte Alternative ist natürlich, wenn man länger im gleichen Land unterwegs ist, eine lokale Prepaid-SIM zu erstehen und diese zu Nutzen. In den meisten Ländern in Europa ist das sehr einfach möglich ohne grosse Angaben von persönlichen Daten.

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Wochenende in Saint Hippolyte

Wochenende in Saint Hippolyte

Das vergangene Wochenende waren wir wieder einmal im Elsass, es gibt da noch sehr viel zu entdecken. So fuhren wir am Freitag nach Saint Hippolyte, das Dörfchen liegt gleich unterhalb der markanten Burg Haute Koenigsbourg mitten in den Rebfelds war ziemlich windig, auf dem Parkplatz auf dem wir uns hinstellten waren wir aber einigermassen vom Wind geschützt, so hofften wir auf eine ruhige Nacht. In Saint Hippolyte gibt es gleich mehrere Möglichkeiten um sich mit dem Wohnmobil zu plazieren, bei dem von uns gewählten Platz handelt es sich um zwei Plätze im Grünen gleich oberhalb des Dorfes.

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Am Abend unternahmen wir noch einen Spaziergang durch das Dorf, auch in Saint Hippolyte gibt es einige hübsche Häuser, das Dorf ist aber nicht ganz so herausgeputzt wie die bekannteren Dörfer der Region. 

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Schön wie es schon überall verschiedene Bäume und Büsche blühen, die Natur ist schon weiter als bei uns zu Hause, so sahen wir blühende Kirschbäume, Pfirsichbäume, Magnolien, Zierkirschen, Weissdorn und anderes, ein richtiger Augenschmaus.

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Die Nacht war dann leider nicht ganz so ruhig wie gehofft, irgendwann hatten ein paar Katzen streit miteinander, kurz nach 5 Uhr krähte der Güggel in der Nähe seinen ersten Morgengruss und ab 6:00 klangen die Glocken vom nahen Kirchenturm ziemlich laut zu uns herüber.

Ursprünglich habe ich gedacht, dass wir allenfalls zur Burg hoch wandern könnten, anbetracht, dass wir beide noch an einer Erkältung litten, beliessen wir es bei einer schönen Wanderung durch die Rebberge. Auch am Samstag ging noch ein starker Wind, das merkten wir vor allem, als wir im Gegenwind zum Womo zurück liefen und kaum die Füsse voreinander kriegten.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir hinter dem Wind an der Sonne, bevor wir in der Winstub des Hotels “Le Parc” ein hervorragendes Nachtessen genossen.

Die zweite Nacht war etwas ruhiger und auch der Güggel begann praktisch erst zeitgleich mit den Glocken zu lärmen (zum guten Glück hat dem Federvieh niemand gesagt, dass die Uhren in der Nacht auf Sommerzeit umgestellt wurden).

Nach dem Frühstück fuhren wir dnn mit dem Womo zur Haute Koenigsbour hoch, um die imposante Burg zu besichtigen. Von nahem sieht sie noch mächtiger aus, als vom Tal her. Auch innen drin ist sie sehr eindrücklich, zwar wurde sie total restauriert aber die Räume wieder so hergestellt und mit Möbel bestückt wie es wohl mal war. Von den Befestigungsanalgen aus hat man einen wunderbaren Blick über die Rheinebene und die Vogesen.

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Nach einem kurzen Abstecher nach Sélestat ging es schon bald wieder aus einem schönen Frühlings-Wochenende nach Hause.

Womo Parkplatz Saint Hippolyte

Womo Parkplatz Saint Hippolyte

In Saint Hippolyte hat die Gemeinde verdankenswerterweise gleich mehrere Möglichkeiten geschaffen an denen man mit dem Womo stehen kann. So zum Beispiel diese zwei sehr schön gelegenen Parknischen gleich oberhalb des Dorfes an der Rue du Schlossreben.

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Wiiber Welness-Wandertage

Wiiber Welness-Wandertage

Nachdem meine Frau und meine Schwägerin ein paar Wiiber Welness-Wandertage in Bad Dürrheim eingelegt haben, “darf” ich dieses Wochenende auch wieder dabei sein.

Ich habe mir sagen lassen, dass es in Bad Dürrheim sehr schön war, was die Fotos bestätigen. Die Massagen waren anscheinend auch super und für meine Schwägerin, die das erste Mal im Womo unterwegs war, offensichtlich ein sehr gelungenes Erlebnis.

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Wochenende in Bad Buchau

Wochenende in Bad Buchau

Am Freitag Nachmittag war wieder mal einiges los auf der Strasse. Nach einigen Aufregungen sind wir wohlbehalten in Bad Buchau angekommen. Da waren wir bereits einmal vor zwei Jahren, es hatte uns gefallen und vor allem zeigte uns der Wetterbericht für diese Region das beste Wetter an.

Am Samstag haben wir zuerst einen Shopping-Bummel gemacht, es hat zwar keine grosse Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten aber ein paar ganz interessante Geschäfte mit allerhand Sachen die in unserem Rucksack gelandet sind. Über Mittag gab es dann die Aufregung mit dem Wasser, siehe Blogbeitrag, danach haben wir eine schöne Wanderung gemacht, zuerst auf einem Steg durch ein Naturschutzgebiet und danach durch einen Wald mit allerhand interessanten Waldbewohnern zu Sehen (die Hirschkuh blieb freundlicherweise so lange stehen, bis ich den Fotoapparat parat hatte). Das Wetter war tatsächlich so mild wie der Wetterbericht versprochen hatte.

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Am Abend gab es einen kurzen Regenguss und der Wind rüttelte an unserem Haus, aber da waren wir schon zurück von einem feinen Nachtmahl und störten uns nicht am Wetter.

Für Sonntag war das Schlechtwetterprogramm der Besuch der Therme, aber der Besuch viel quasi mangels schlechtem Wetter ins Wasser. Schon am morgen früh vor dem Frühstück, machten wir uns zum Federsee auf in der Hoffnung ein paar Vögel oder sonstige Tiere zu sehen. Auf dem Steg begegneten uns einige Fotografen mit ihren riesigen Objektiven, da kann man schon fast Minderwertigkeitskomplexe kriegen mit der kleinen Kompaktkamera, aber es gab trotzdem ein paar schöne Fotos.

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Nach dem Frühstück ging es noch in den Wackelwald um ein paar Bäume mittels Hüpfen zum wackeln zu bringen – wirklich lustig.

Am Nachmittag ging es leider schon wieder heimwärts, bei wunderbarem Wetter. Ein Zwischenhalt machten wir noch bei einem schönen Moorgebiet, da wurde früher Torf gestochen, in den Gruben entstanden schöne Tümpel und Seen. Mit den vielen Birken und dem Himmel wurden wir stark an Norwegen erinnert.

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Bei der Fähre von Meersburg nach Konstanz war noch schönes Wetter kurz darauf wurde es immer grauer und zu Hause empfing uns kalter Wind und Regen.

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Wasser im Wohnmobil!

Wasser im Wohnmobil!

Wasser im Wohnmobil ist an und für sich nichts Spezielles, wenn es dort ist wo es hingehört!

Heute gab es aber eine Aufregung, weil nämlich Wasser an einem Ort war, an dem kein Wasser sein sollte. Am Mittag bin ich an den Tisch gesessen und hatte plötzlich einen nassen Socken. Unter dem Sitzbank ist der Wassertank und zu meinen Füssen war eine kleine Pfütze. Hmmmmm wo kommt wohl das Wasser her? Der Tank wird ja kaum undicht sein? Ist die Wasserpumpe leck? Oder ein Schlauch?

Beim Test mit in der Küche Wasser laufen lassen rinnt auf alle Fälle Wasser unter der Sitzbank hervor. Also wird zuerst einmal die Sitzbank demontiert, dass man den Wassertank und die Pumpe begutachten kann. Da scheint alles trocken zu sein, so wie es aussieht läuft das Wasser vom Küchenblock her unter die Sitzbank. Also den ersten Küchenschrank ausräumen und unten reinschauen – tatsächlich, am Boden ist es feucht, aber nicht zu sehen woher das Wasser kommt. So wird halt der zweite Küchenschrank mit den Schubladen ausgeräumt und der Bodendeckel aufgemacht. Da ist dann das Problem sofort zu sehen. Die Abwasserleitung von der Spüle in der Küche ist auseinander, vermutlich zu viel geschüttelt auf den Rumpelstrassen. Allerdings ist die Verbindung auch nur mit einem billigen Klebeband zusammengeklebt gewesen. Genau für solch Fälle haben wir das Panzerklebeband dabei, mit dem ist der Schlauch wieder zusammengesteckt und geklebt und hält jetzt hoffentlich. Zum Glück war es nichts Schlimmeres, etwas die Heizung laufen gelassen und so sieht es schon wieder trocken aus, nur der Teppich ist noch etwas feucht.

Zum Glück steht das WoMo auch leicht nach vorne geneigt, so da das Wasser rasch ans Tageslicht kam, nicht auszudenken, es wäre anders gestanden und das Wasser wäre auf die andere Seite gelaufen, es wäre wohl einen Moment gegangen, bis irgendwo Wasser zu bemerken gewesen wäre.

Feuchtigkeitsmessgerät

Feuchtigkeitsmessgerät

Während der Garantiezeit, bei unserem Chausson sind dies 5 Jahre, muss die Dichtigkeitsprüfung jedes Jahr durch einen authorisierten Fachhändler gemacht werden, ansonsten gibt es Probleme bei einem Garantiefall wegen undichten Stellen. Die Prüfung erfolgt so, dass das Fahrzeug eingesprüht wird mit Wasser und dann an verschiedenen vorgegebenen Stellen mit einem Feuchtigkeitssensor gemessen wird.

Nach Ablauf der Garantie kann man das weiter vom Fachhändler machen lassen oder aber selber Hand anlegen. Auf alle Fälle lohnt sich das, es ist wohl für jeden Wohnmobilisten der Alptraum, wenn irgendwann entdeckt wird, dass Wasser eingedrungen ist und das lange niemand gemerkt hat. Wer schon Bilder davon gesehen hat....

Ich habe parallel zur Dichtigkeitsprüfung vom Fachhändler selber angefangen eine Feuchtigkeitsmessung zu machen. Das erlaubt mir eine Messreihe aufzubauen, die schon beginnt solange das Wohnmobil offiziell "dicht ist" und ich somit mit mein Messgerät "eichen" kann, welche Werte OK sind.

Dazu habe ich mir ein Feuchtigkeitsmessgerät der Marke Greisinger (Model GMK-210) angeschafft, dass speziell für Wohnmobile, Boote etc. sein soll. Es geht dabei um den Aufbau, den man in dem Gerät eingeben kann um einigermassen korrekte Werte zu erhalten. Damit kann man aber auch ein normales Stück Holz messen und Anderes.

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Zusätzlich habe ich mir ein Excel angelegt in dem ich alle Messpunkte, die ich in einer Grafik eingezeichnet habe, erfasst sind. Jeweils im Frühjahr messe ich also jetzt unser WoMo auf Feuchtikgkeit an den vorgesehenen Stellen nach. Durch die lange Zeitreihe sehe ich schon sehr schnell ob es Abweichungen gibt, denen man auf den Grund gehen muss.

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Kochblume

Kochblume

Manchmal sind es die kleinen Erfindungen die das Leben wirklich erleichtern, dazu gehört die Kochblume.
Wer kennt nicht das Problem vom Nudelwasser usw. das überkocht. Das ist ja nicht nur im WoMo sondern auch zu Hause ärgerlich. Findige Leute haben die Kochblume entwickelt, ein zweiteiliges Silikongebilde, dass es in verschiedenen Farben und Formen gibt. Damit ist das Überlaufen des Kochtopfes definitiv Vergangenheit. Das Wasser, die Suppe oder was auch immer mag, dampfen, strudeln kochen, garantiert aber ohne dass es eine Sauerei gibt. Im WoMo hat die Kochblume noch einen weiteren Vorteil, die normalen Topfdeckel muss man klapperfrei verstauen, mit dem Silikon ist das kein Problem, kann auch als Zwischenschicht genutzt werden um andere Gerätschaften zu entklappern.

Wasserwaage

Wasserwaage

Was braucht es neben Keilen um gerade zu stehen? Klar eine Wasserwaage. Gerade wenn man etwas heikel auf Schrägstehen ist, wie wir sind und sich den Luxus von Hubstützen, welche automatisch die Nivellierung übernehmen nicht leisten will (Kosten) oder wegen dem Gewicht (3,5t Klasse) nicht kann, braucht eine Wasserwaage und Keile.

Dazu eignet sich so eine kleine Kreuzwasserwaage sehr gut, die man in einem Bauwarengeschäft bekommt. Praktisch ist es wenn die Wasserwaage an einem fixen geraden Platz ist, den man im Blickfeld vom Fahrersitz aus hat. Im Cockpit des Ducatos gibt es aber keine ebene Fläche auf der die Wasserwaage ausnivelliert steht.

Ich habe eine kleine Holzunterlage gemacht, die Rundung entsprechend dem Cockpit geschliffen, die Wasserwaage darauf geklebt und das ganze mit Doppelklebeband im Cockpit befestigt. So sehen wir schon beim Ankommen auf einem Platz ob wir waagrecht stehen und falls es Keile benötigt, sieht man auch gleich beim darauf fahren wann das WoMo gerade steht.

Für die Montage sucht man sich einen Platz an dem das WoMo auch wirklich so steht, wie man es als gerade empfindet. So kann man die Wasserwaage in der richtigen Position befestigen.

Wochenende in Bad Dürrheim

Wochenende in Bad Dürrheim

Am Freitag gegen Abend sind wir wieder einmal zu einer der vielen süddeutschen Thermen aufgebrochen. Dieses Mal stand Bad Dürrheim auf dem Programm. Nach einigem an Stau und stockendem Verkehr sind wir gut angekommen und haben auch einen Platz auf dem grossen Stellplatz gefunden der uns gefiel. Da das Solemar am Freitag bis um 23:00 Uhr geöffnet ist haben wir uns gleich am Abend eingeweicht im salzigen bis 37° warmen Wasser. Die Therme ist sehr schön angelegt und hat uns gut gefallen.

Am Samstag spazierten wir durch Bad Dürrheim, wobei allzu viel gibt es nicht zu sehen, ausser dem schön angelegten Kurpark, im Sommer lädt das Gelände zum Flanieren ein. Von der Bundesgartenschau sind viele Kunstwerke und sonstige interessante Dinge übriggeblieben, wie diese Salzgewinnungsanlage.

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Ein Spaziergang durch die nahe Umgebung viel recht anstrengend aus, weil die Wege zum Teil einer Eisbahn glichen, obwohl sonst kein Schnee mehr liegt.

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Für die Nacht auf Sonntag war kalt angesagt und wirklich am Morgen zeigte das Aussentemperatur -7° an. Da wir im WoMo nur den kleinen Elektroheizwürfel auf Sparstufe laufengelassen haben war es auch mit noch 5° recht frisch.

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Bevor wir uns am Nachmittag auf den Heimweg machten, fuhren wir nach Villingen-Schwenningen und spazierten um das Schwenninger Moor. Der Pfad führt in einer Stunde rund ums Moor, versehen mit interessanten Hinweisen zum Moor und drum herum. So haben wir erfahren, dass das Moor eine Wasserscheide ist zwischen der Donau und dem Neckar, auf der einen Seite fliesst das Wasser also in die Nordsee und auf der anderen Seite ins schwarze Meer. Auch auf diesem Rundweg wäre ein Teil mit Schlittschuhen einfacher zu Begehen gewesen.

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Insgesamt hat uns Bad Dürrheim sehr gut gefallen und wir werden wohl wieder einmal ein Wellness-Wochenende hier verbringen.

Stellplatz Bad Dürrheim

Stellplatz Bad Dürrheim

Der Stellplatz bietet Platz für über 200 Wohnmobile, eigentlich nicht so unsere bevorzugte Stellplatzart. Aber durch die grosszügige Gestaltung und schöne Einbettung ins Gelände fällt die Grösse gar nicht so auf. Zudem liegt der Platz gleich neben der tollen Therme. Für einen Wellnessbesuch also sehr geeignet.

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Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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