Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Fête de la belle Angèle

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Wir sind noch einen Tag in Pont Aven hängen geblieben. Der Grund ist das Fête de la belle Angèle, dieses findet diesen Samstagnachmittag und Abend statt. Es handelt sich um ein Schiff-Fest bei dem ein paar alte Boote den Aven hinauf fahren und im Hafen festmachen. Dies geling nur bei sehr hoher Flut, die Fahrrinne ist ziemlich schmal. Neben den Schiffen anschauen gibt es keltische und andere traditonelle Musik, Essen, Trinken und am Abend ein Feuerwerk.

Am Morgen haben wir einen Veloausflug zur Küste gemacht und uns am schönen Landgebiet erfreut.

Am Nachmittag nochmals etwas durch Pont Aven gebummelt.

Gegen Abend sind wir dann in Richtung Festgelände gegangen und haben den verschiedenen kleinen und grösseren Schiffen zugeschaut die eingelaufen sind. Nachdem wir noch etwas einer Musikgruppe zugehört haben, die keltische Volksmusik spielte, haben wir uns vom Festgelände verabschiedet. Für uns hatte es zuviele Leute und das Feuerwerk müssen wir auch nicht unbedingt sehen.

Vannes - Carnac - Pont Aven

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Das Wetter wiederholt sich! Nur das wir am Morgen durch prasselnden Regen geweckt wurden, dafür war es dann schon um die Mittagszeit schönes Wetter bei angenehmen 22°.

Wir besuchten Vannes und waren sehr positiv überrascht von der schönen Stadt. Es gibt viele Winkel zu entdecken mit krummen Riegelhäusern, eine riesige Kathedrale, hohe Stadtmauern und vieles mehr.

Nach einem ausgedehnten Bummel fuhren wir nach Carnac und bestaunten die tausende Menhire, für die niemand weiss, warum die vor 7000 Jahren hingestellt wurden, ev. hätte Obelix ein Erklärung dazu, zumindest aber jede Menge Wurfmaterial.

Übernachten werden wir in Pont Aven, seit Paul Gaugin hier das Licht so schön, fand gibt es eine ganze Reihe von Gallerien mit mit Bildern von mehr oder weniger begabten Künstlern. Die Ortschaft ist aber wirklich sehr schön, zwar etwas sehr tourisitisch angehaucht aber jederzeit einen Besuch wert. Entlang dem Fluss gibt es sehr viele schöne Motive, heute war es gerade noch etwas speziell, es war Vollmond und die Flut recht stark, auf alle Fälle stand das Ufer unter Wasser. Nebst schönen Ansichten gibt es auch mehrere Geschäfte mit Konserven (Rillette und sonstige Fischerzeugnisse), selbst wenn man die Spezialitäten nicht mag, sind sie zumindest hübsch anzusehen. Für uns war es sowieso ein Highlight, zum ersten Mal bekamen wir Moule / Fites zum Abendessen.

 

Guérande

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Das Wetter war heute ähnlich wie gestern, einfach ein bisschen schlechter. Am Morgen Nieselregen und am Nachmittag wurde es zunehmend schöner. Wir umrundeten die Brière, allerdings führte uns zuerst das Navi falsch und dann war an einem der schönsten Abschnitte die Strasse gesperrt. Aber das Wetter spielte eh nicht mit, bei dem Nieselregen war nicht allzu viel zu sehen. Als Zwischenziel hatten wir Guérande gespeichert. Die Altstadt wird von einer wehrhaften Festungsmauer umrundet. Die Altstadt ist lohnenswert, ganz speziell auch die Stiftskirche St. Aubin, mit riesigen Fenstern.

In einer Seitegasse fanden wir ein hübsches kleines Restaurant. Eigentlich wollten wir nur etwas trinken, aber die kleine Speisekarte und die in blumigen Worten vorgetragenen Erklärungen der Speisen durch die Besitzerin überzeugten uns, dass wir etwas zum Essen bestellten. Wir haben es überhaupt nicht bereut, die Austern waren gut (kann man ja nicht viel flasch machen - solange sie frisch sind, aber der Rest war wirklich fantastisch.

Unsere Fahrt ging weiter durch die ausgedehnten Salzgewinnungsfelder von Guérande. Bei einem Geschäft in dem wir schon das letzte Mal als wir in der Bretagne waren Fluer de Sel kauften, deckten wir uns auch dieses Mal ein. Das Kilo kostet hier weniger als bei un ein kleines Döschen.

Als nächstes Ziel stand Piriac auf dem Programm. Das soll ein hübscher Ort sein. Allerdings fanden wir zuerst nur durchaus schöne Landhäuser, aber kein wirklich schönes Städtchen. Das passiert halt, wenn man die Karte nicht richtig anschaut, irgendwann fanden wir dann die wirklich schöne Altstadt doch noch. Nebst schönen typischt bretonischen Häusern, gab es feines Glacé und ein paar interessante Kleidergeschäft, in denen wir unsere Garderobe erweiterten.

Zum Übernachten ging es noch ein Stück weiter, bis nach Penestin, da übernachten wir auf einem Stellplatz ein paar Schritte von der imposanten Steilküste entfernt.

Brière

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Gegen Morgen hat es etwas geregnet, als wir aufgestanden sind, schien aber bereits wieder die Sonne. Es war aber merklich kühler geworden, das Thermometer zeigte 16° an. Wir packten zusammen und fuhren via Saint Nazaire in Richtung dem Sumpfgebiet Brière. Bei Saint Nazaire führt die Strasse über die Loire mittels einer recht imposanten Brücke, 60 Meter über dem Meer.

Kurz nach Saint Nazaire, beginnt das Sumpfgebiet Brière, es handelt sich dabei um das zweitgrösste Sumpfgebiet nach der Camarque in Frankreich. Das Gebiet ist durchzogen von vielen Kanälen, ein grosser Teil wird landwirtschaftlich noch genutzt, ein Teil steht unter Naturschutz. An verschiedenen Orten gibt es die Möglichkeit einer Bootstour durch die Kanäle. Für uns speziell, 2018 waren wir schon einmal hier und wollten eine Bootstour machen, mussten dann aber die Ferien aus familiären Gründen abbrechen. Dieses mal klappte es, wir buchten eine Bootsfahrt und liessen uns durch die Kanäle schippern. Anschliessend machten wir uns auch noch zu Fuss auf einen Spaziergang, entlang dem Sumpfgebiet, eine wirklich tolle Landschaft. Das Wetter meinte es auch gut mit uns, blauer Himmel bei ca. 23°.

Übernachten werden wir direkt am Rande der Sümpfe auf einer Wiese, ein Platz aus dem France Passion Führer.

Ruhetag

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Heute Dienstag war zumindest für das Wohnmobil Ruhetag. Wir unternahmen eine ausgedehnte Velotour rund um die Sumpfgebiete. Zuerst fuhren wir aber auf den Markt der in Sainte-Hillarie-de-Riez stattfand und bestaunten die Auslagen. Danach fuhren wir nach Saint-Gilles-Croix-de-Vie, bevor wir ins Landesinnere abbogen. Leider waren nur teilweise Radwege vorhanden und es hatte auf den Hauptstrassen ziemlich viel Verkehr. Trotzdem konnten wir eine schöne Velotour geniessen.

Das Wetter blieb den ganzen Tag über recht kühl, erst gegen Abend gab es noch etwas Sonne.

Die Sonne nutzen wir für einen Strandspaziergang. Mutig stürzte ich mich auch ins Meer, aber nur ganz kurz, das Wasser war mir eindeutig zu kalt.

 

Am Meer

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Am Morgen wurden wir durch etwas Regen geweckt. Vom Eichenbaum tropfte der Regen und zwischendurch eine Eichel, zum Glück war es in der Nacht windstill sonst wäre unser Schlaf wohl gestört gewesen. Die Weiterfahrt gegen Westen wurde von Nieselregen begleitet, aber je weiter westlich, desto besser wurde das Wetter.

Einen Zwischenstopp machten wir in Niort. Die Stadt hat zwar einige schöne Gebäude und die eindrucksvolle Burg, aber irgendwie hat uns insgesamt die Stadt nicht sehr gefallen. 

Unsere Fahrt führte uns heute bis nach Saint-Hillaire-de-Riez, wo wir uns auf einem Campingplatz direkt hinter der grossen Düne am Meer für 2 Tage einquartierten.

Für das Nachtessen planten wir in einem Restaurant Muscheln zu essen, darauf freuten wir uns schon lange. Wir nahmen zum Glück das Fahrrad, weil überhaupt ein Restaurant zu finden war schon eine Herausforderung. Ein Restaurant zu finden, in dem man Muscheln bekam war dann gar nicht möglich. Wir fuhren ziemlich weit dem Strand entlang um überhaupt etwas Vernünftiges zu finden, die einen Restaurant waren geschlossen und bei den wenigen offenen überzeugte die Speisekarte nicht. Schlussendlich haben wir dann aber trotzdem sehr gut gegessen, wohl im einzigen vernünftigen Restaurant weit und breit. Zumindest füllte sich das „Le Lamparo“ rasch mit Gästen. 

Von der langen Sucherei und dem Essen war es recht spät und kühl geworden. Als wir losgefahren waren um „schnell“ etwas zu essen war es noch sehr warm gewesen. Leicht durchfroren vom kühlen Wind kamen wir zurück zum Womo, immerhin wurden wir von einem schönen Sonnenuntergang und dem Leuchtturm mit Fast-Vollmond entschädigt.

In der Mitte von Frankreich

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Nach einer sehr ruhigen Nacht ging unsere Fahrt weiter quer durchs Land. Als Zwischenziel besuchten  wie Hérisson, ein kleines Dorf mit der eindrücklichen Ruine einer mächtigen Burg der Bourbonen. 

Als nächstes Ziel peilten wir die Mitte von Frankreich an. Wobei es zwei geografische Mitten gibt, eine nur vom Festland und die andere mit Korsika eingerechnet. Wobei die geografischen Mitten nur wenige Kilometer auseinander liegen. Wir entschieden uns für die Mitte mit Korsika und fuhren auf einem schmalen Weg fast am Mittelpunkt vorbei, mehr als eine schlichte Tafel gibt es nicht zu sehen. 

Weiter ging unsere Fahrt in den regionalen Naturpark Brenne, das Gebiet wird auch Gebiet der 1001 Teiche genannt. Es gibt grosse Naturschutzgebiet an denen man Vögel beobachten kann. Wobei wir bei unserem Spaziergang nur Schwäne gesehen haben.

Zum Übernachten haben wir uns auf dem Camping Muncipal von Rosnay einquartiert, auch der Campingplatz liegt an einem der 1001 Teiche. Das Wetter war auch heute wieder recht angenehm, bei ca. 22° und wolkigem Himmel.

Moulins

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Nach einer halbwegs ruhigen Nacht, das nahe Boule-Fest war lange zu hören, ging es am Morgen weiter Richtung Westen. Bevor wir abfuhren gab es noch eine kurze Regendusche. Zum Bezahlen der Übernachtung beim Office Tourisme waren es ca. 300 m, als ich hinging war nichts von Regen zu sehen. Als ich nach dem Bezahlen auf die Strasse kam, prasselte der Regen herab. Nicht so schlimm es war ja warm und die Kleider rasch wieder trocken. Es blieb aber der einzige Regen, auf der Weiterfahrt wurde es zunehmend schöneres Wetter.

Wir fuhren bis Moulins und da auf einen riesigen Stellplatz, einem ehemaligen Campingplatz sehr schön gelegen direkt an der Allier. 

Bei einem Bummel durch die Stadt waren wir überrascht, nicht nur von den zwei grossen Kirchen, der Église du Sacré-Cœur unxd der Cathédrale Notre-Dame-de-l'Annonciation sondern auch von der lebendigen Stadt mit vielen spannenden Details. Nur schon die Brücke von der Campingplatzseite zur Stadt hinüber bietet tolle Ausblicke. Am Nachmittag war iedeales Wetter, nicht zu heiss, bei 22° lässt es sich gut etwas unternehmen.

Ferien - es geht in die Bretagne

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Für die 3 Wochen anstehenden Ferien wollen wir in die Bretagne. Unser erster Womo-Aufenthalt in der Bretagne mussten wir aus familiären Gründen etwas vorzeitig abbrechen. Es hatte uns aber so gut gefallen, dass wir unbedingt wieder in die Region wollen.

Am Freitagnachmittag sind wir losgefahren, am letzten Tag der Hitzeperiode (gemäss Wetterbericht), wir hoffen auf etwas kühleres aber trotzdem schönes Wetter. Wie üblich war einiges an Verkehr unterwegs. Wir sind via Bern - Yverdon in Richtung Jura gefahren. Der Grenzübertritt nach Frankreich wurde uns etwas erschwert durch Stau und unserem Navi. Das führte uns auf eine vermeintliche Umfahrung des Staus, leider mündete die geniale Umfahrung nach 2 oder 3 Km als Sackgasse. Wir haben es dann trotzdem bis zum geplanten Übernachtungsort geschafft. Wir übernachten im kleinen Dorf Nozeroy. Es gibt da einen sehr schönen Stellplatz mit Aussicht. Bei einem Bummel durch das Dorf wurden wir von einer hübschen, gepflegten Ortschaft mit einem mittelalterlichen Ambieten überrascht. Nozeroy war früher ein wichtiger Markflecken mit Stadtrecht und etwas vom mittelalterlichen Flair wurde erhalten.

Am Abend fand  noch ein Boule-Festival für Jung und Alt statt, bei dem wir noch etwas zuschauten.

Wochenende in der Ostschweiz

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Am Freitagabend waren wir zu einem Fest bei Freunden im Thurgau eingeladen. Schon praktisch mit dem Wohnmobil - das eigene Bett immer dabei. Zudem hatten wir einen privilegierten Übernachtungsplatz mit Sicht auf den Bodensee und Säntis.

 

Am Samstag fuhren wir weiter ins nahe Heiden. Der Stellplatz mitten im Dorf hat uns dann aber nicht so richtig überzeugt, nahe an der Strasse und neben einem Glascontainer gelegen. Zudem wollten wir am Abend Sternschnuppen der Perseiden schauen und dazu wäre es auch zu hell gewesen. Wir fuhren gar nicht viel weiter bis zum Appenzeller Heilbad, da kann man auch übernachten. Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang, es war recht heiss und schwül, auch ein paar Regentropfen gab es. 

Danach genossen wir das Heilbad, die Anlage ist zwar ziemlich klein, hat aber ein ganz tolles Aussenbad und jetzt im Sommer kaum Besucher. Wir verbrachten eine längere Zeit im Wasser, liessen uns umsprudeln und die Sonne ins Gesicht scheinen. Am Abend war dann nichts mit Sternschnuppen schauen, der Himmel war bedeckt, aber wir waren sowieso ziemlich müde, da war das nicht weiter schlimm. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Heimweg, nicht auf dem direkten Weg, sondern quer durchs Appenzellerland mit einem Abstecher auf die Schwägalp um die dortigen Stellplätze anzuschauen. Da werden wir sicher mal übernachten, aber heute war ein riesiger Rummel auf der Schwägalp, wir sind gleich weiter bis nach Hause.

Paddel-Wochenende

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Der 1. August an einem Dienstag lädt für ein verlängertes Wochenende ein. Wir haben uns entschlossen ein Paddel-Wochenende zu machen und unsere Wahl viel auf die Ortenau. Am Rhein entlang gibt es verschiedene Seitenkanäle und im Internet findet man Routenbeschreibungen. Zudem gibt es in Meissenheim einen Wohnmobilstellplatz, direkt bei einer Einstiegstelle zum Paddeln.

Der Wetterbericht sah zwar nicht sehr gut aus, trotzdem sind wir am Freitagnachmittag losgefahren nach Waldshut-Tiengen auf den Stellplatz. In Waldshut haben wir noch einen kleinen Einkaufsbummel gemacht, bei trockenem Wetter. Über Nacht blieb es ebenfalls trocken und auch die Fahrt durch den Schwarzwald verlief ohne Regen. In Lahr haben wir einen Zwischenstopp gemacht und das Städtchen besichtigt, bevor wir am Nachmittag auf dem Stellplatz in Messenheim eintrafen.

Auf dem gut gepflegtem Stellplatz wurden wir sehr freundlich empfangen und und uns alles gut erklärt, inkl. wo sich der Einstieg für Kajak befindet. Ebenfalls bekamen wir den Hinweis, dass es doch etwas Strömung hat und es darum ev. etwas anstrengend sei um gegen die Strömung zu paddeln.

In der Nacht auf Sonntag schüttete es dann wir aus Kübeln und unser Schlaf war ziemlich gestört. Zum Glück war es aber am Morgen bereits wieder trocken. Wir unternahmen eine erste Paddeltour auf dem Mühlbach um zu testen ob wir auch gegen den Strom vorwärts kommen. Der Mühlbach ist ein richtiges Naturerlebnis, man fühlt sich ganz weit weg von der Zivilisation, mitten in der Wildnis. Wir konnten feststellen, dass wir mit unserem neuen Faltboot wirklich gut vorwärtskommen auch gegen die Strömung, kein Vergleich zum alten aufblasbaren Kajak.

Für Montag nahmen wir uns dann eine ausgedehnte Kajaktour auf dem Mühlbach vor und paddelten insgesamt knappe 3 Stunden, die Muskel in den Oberärmen spürten wir am Abend. Zuerst liessen wir uns durch mit der Strömung abwärts treiben, bis zu einem Baggersee, der schön sein soll. Allerdings war unser Eindruck dann ein anderer, das lag aber eventuell auch am starken Wind der blies, so blieben wir lieber auf den Kanälen und kamen auch wieder gut zum Ausgangspunkt zurück.

In der Nacht auf Dienstag begann es dann wieder zu Regnen und am Dienstagmorgen regnete es weiter. Wir begaben uns darum noch vor Mittag auf die Heimfahrt, zwar inzwischen trocken, aber kurz bevor wir zu Hause waren hatten wir den Regen wieder eingeholt.

Windig in Malbun

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Für das anstehende Wochenende hatten wir uns vorgenommen etwas der vorhergesagten Hitze zu entfliehen und entschieden uns für Malbun, das liegt immerhin auf 1600 Meter. Am späteren Freitagnachmittag fuhren wir los, gegen Süden waren über 10 km Stau vor dem Gotthard angesagt, der Verkehr in Richtung Sargans war aber sehr erträglich. Die Fahrt verlief ereignislos, bis wir knapp einen Drittel des engen Tunnels kurz vor Malbun befahren hatten. Da kam uns nämlich ein überbreiter Heuwender entgegen. Das Kreuzen brachen wir ab, nachdem das Vorderrad des Heuwneder bereits an unserer Karosserie anstand, zum Glück ist nichts passiert. Es ging nicht anders als rückwärts fahren, aber hinter uns waren ja auch schon Autos. Zumindest aber verstanden alle, dass es keine andere Möglichkeit gab und beim Eingang in den Tunnel gab es zum Glück etwas Platz zum Kreuzen. Im zweiten Anlauf schafften wir es dann durch den Tunnel und hoch bis zum Stellplatz.

Auf die Aufregung hin, liessen wir uns dann im Restaurant Vögeli verwöhnen. Bis die Sonne unterging war es angenehm warm und auch über Nacht sank die Temperatur nicht unter 17 Grad.

Am Samstagmorgen machten wir uns auf eine Wanderung hoch nach Sareis. Wir liefen für unsere Verhältnisse früh los, vor 09:00 Uhr, und waren froh darum und auch über den Schatten. Der Weg ging recht steil hoch und die Sonne wärmte schon kräftig, obwohl ein recht starker böiger Wind ging. Unterwegs freuten wir uns an der tollen Aussicht, den schönen Blumen und den verschiedenen Vierbeiner die das Wetter sicher auch genossen.

Oben angekommen suchten wir uns ein einsames Plätzchen und liessen die wunderbare Bergwelt auf uns wirken.

Schon um die Mittagszeit setzten wir uns in den Sessellift, der uns wieder hinunter nach Malbun brachte. Den Nachmittag wollten wir gemütlich beim Wohnmobil verbringen. Aber der Wind blies in einzelnen Böen so stark, dass wir die Markise nicht aufstellen konnten und an der Sonne war es sehr heiss. So haben wir immer etwas zwischen im Wohnmobil sein und draussen an der Sonne sitzen, abgewechselt. Draussen musste man wegen dem Wind alles gut festhalten, selbst die Stühle konnten wir nicht stehen lassen. Aber irgendwie verbrachten wir den Nachmittag auch so, auch am Abend liess der Wind nicht nach sondern wurde eher noch stärker. Irgendwann in der Nacht liess der Wind dann nach, nachdem es um 23:00 Uhr das Wohnmobil noch kräftig durchgeschüttelt hatte. Vom angedrohten Gewitter und Regen war dafür nichts zu spüren, am Sonntagmorgen war es bedeckt, aber die Sonne brannte die Wolken bald weg. Wir machten noch eine Wanderung zum Sass-Seelein und genossen den schönen Tag am Nachmittag beim Womo.

Etwas Wind gab es auch wieder aber kein Vergleich zum Samstag. Gegen Abend fuhren dann wieder zurück ins Unterland, beim Tunnel konnten wir problemlos passieren, es hatte kaum Verkehr. Den Verkehr kamen wir dann am Walensee und in der Linthebene zu spüren, es ging mit stockendem Kolonnenverkehr vorwärts. Nachher lief es wieder flüssig und wir kamen gut nach Hause.

Cousintreffen 2023

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Nach dem Regenwetter vom letzten Jahr haben wir das alljährliche Cousintreffen in den Juni vorverlegt. Im Verlauf der Planung nahm das Treffen immer grössere Ausmasse an, nachdem sich sogar die Verwandschaft aus den USA angemeldet hat. Als Treffpunkt haben wir am Heiterwangersee auf dem Campingplatz gebucht, ideal da es da auch ein Hotel hat, für diejenigen ohne Camper.

Den Freitag habe ich frei genommen, so konnten wir am Donnerstagabend losfahren. Es war heiss und schwül, uns folgte eine Gewitterfront in Richtung Osten, bis zu unserem Übernachtungsort Wangen im Allgäu. Am Freitagmorgen machten wir noch einen Bummel durch Wangen, bevor wir an den Heiterwangersee fuhren.

Am Freitagnachmittag trudelte die verschiedene Verwandschaft ein, bei noch recht kühlem bedecktem Himmel. Trotzdem wasserten wir unser Boot für eine kleine Proberunde.

Über Nacht auf Samstag gab es noch ein wenig Regen, am Morgen sah es noch gar nicht nach schönem Wetter aus, wurde dann aber immer besser. Wir alle machten eine schöne Wanderung dem See entlang bis zum Plansee. Den Rückweg genossen wir mit einer Rundfahrt übeer die 2 Seen mit dem Ausflugsboot.

Bei mittlerweile sehr schönem Wetter paddelten wir noch eine grössere Runde auf dem See, bevor es am Abend zum Essen ging.

Am Sonntagmorgen war es dann von Anfang an sonnig und warm, gegen Mittag ging es ans Abschied nehmen und auf die Heimfahrt, von einem sehr schönen Cousintreffen.

Pfingsten in Hallau

Für Pfingsten haben wir uns entschieden in der Nähe zu bleiben, unsere Wahl fiel auf Hallau. Zum Glück haben wir einen Stellplatz reserviert, als wir ankamen waren alle Plätze ausgebucht.

Das Ankommen erwies sich als kleiner Hindernislauf, nicht nur das gefühlt alle Rotlichter auf Rot waren und es überall Stau hatte wo ein Stau möglich ist. Nach ein paar Meter Fahrt war das erste Hindernis ein Traktor mit Anhänger der Holz ablud, danach geschlossene Barriere, und dann Stau, Stau, Stau, bis wir auf Nebenstrassen auswichen. Als wir um eine Kurve kamen, stand plötzlich ein Bus vor uns mit eingeschaltetem Warnblinker, der Fahrer hatte wohl rechts den Randstein gestreift und war gerade daran den abgefahrenen Raddeckel einzusammeln. Danach wieder Stau und Rotlicht, aber wir hatten ja keine Eile und kamen dann trotzdem wohlbehalten auf dem Stellplatz an.

 

Am Samstag hatten wir eine Velotour geplant, bevor wir losfahren konnten gab es aber zuerst einmal etwas Aufregung - unter dem Sitzbank floss Wasser hervor. Die Ursache war recht rasch gefunden, der Abwasserschlauch vom Küchenausguss war auseinander gerutscht, das Problem hatten wir schon einmal, das muss jetzt nachhaltig gelöst werden, aber zur Not hat man ja Panzerband dabei.

Unsere Velotour führte uns dann, via Oberhallau durch die Rebberge bis nach Schleitheim, einem sehr schönen Dorf. Danach fuhren wir in Richtung Siblingen und stiessen ausserhalb von Schleitheim auf eine interessante Grabungsstätte einer Therme aus der Römerzeit. Diese wurde in ein kleines attraktives Museum verwandelt, ein Besuch lohnt sich durchaus. Weiter fuhren wir durch das schöne Klättgau bis nach Neunkirch und waren ganz überrascht von dem kleinen hübschen Städtchen.

Zurück beim Wohnmobil genossen wir den schönen warmen Tag bei ca. 24°

Auch der Sonntag und Montag zeigten sich bei perfektem Wetter. Am Sonntag ging es auf eine kleine Velotour hoch durch die Rebberge mit sehr schöner Aussicht auf Hallau, weiter bis Trasadingen und zurück. Einen Halt machten wir bei der Weinkrone in Hallau, da ist das offizielle Weinbau Museum des Kantons Schaffhausen, mit allerhand interessanten Exponaten. Dazu kann man in der kleinen Gastwirtschaft etwas Essen und natürlich Wein trinken.

Am Abend genossen wir dann beim kleinen Beizli auf dem Stellplatz einen feinen Wildburger.

Der Stellplatz „Osthafe“ in Hallau ist eine klare Empfehlung von uns, nicht nur wegen der schönen Landschaft, sondern auch wegen der Herzlichkeit der Betreiberin Anita Werner, die auch das Beizli führt. Wir werden den Osthafe sicher wieder einmal besuchen.

Den Montagmorgen genossen wir noch auf dem Stellplatz, bevor es recht früh nach Hause ging, um die Gastankflasche auszubauen. Diese muss zur 10 jährigen Prüfung ob sie noch weiterverwendet werden darf. Das Restgas konnten wir noch nutzbringend zu Hause beim Gasgrill für ein feines Steak verwenden.

Auffahrtswochenende in Bad Krozingen

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Eigentlich wollten wir über Auffahrt irgendwo in die Westschweiz. Nachdem ich aber kurz vor Auffahrt feststellte, dass bei beiden Halbschuhen die ich anfangs Jahr in Bad Krozingen erstanden habe, die Sohle gebrochen war, beschlossen wir nach Bad Krozingen zum Umtausch zu fahren.

Zum Glück haben wir auf dem Stellplatz bei der Therme Vita Classica reserviert. Als wir ankamen, war der Platz voll belegt (am Donnerstag über 100 Wohnmobile gezählt). Die Anfahrt am Mittwochabend war ziemlich anstrengend, sehr viel Stau nicht nur wie üblich am Limmattalerkreuz, auch beim Baregg-Tunnel. Zudem wies das Navi über eine Stunde Verzögerung bei der Autobahn hinter Basel in Richtung Freiburg aus. So verliessen wir nach Lörrach die Autobahn und fuhren übers Land nach Bad Krozingen, dabei entdeckten wir eine schöne Marktgräfler Landschaft und ein paar hübsche Dörfer. 

Am Donnestagmorgen wurden wir von der Sonne begrüsst und es wurde angenehm warm, genau richtig um den Tag zu geniessen. Am Nachmittag liessen wir uns  in der Therme, im japanischen Bad verwöhnen inkl. Goldsekt und Goldpraline - wir sind also ein Stück wertvoller geworden. Als wir vom Verwöhnprogramm zurückkamen, war es draussen bedeckt, aber wenigstens recht warm. Am Eingang zu den Stellplätzen bildete sich eine Kolonne von Wohnmobilen die noch einen Platz suchten.

Den Freitag nutzen wir für einen Bummel durch Bad Krozingen und den grossen Kurpark. Der Anlass unseres Aufenthaltes in Bad Krozingen, meine Halbschuhe mit kaputter Sohle wurden mir anstandslos ersetzt, obwohl ich den Kaufbeleg nicht mehr vorweisen konnte. Der neue Kassenzettel wird jetzt sorgfältig aufbewahrt!

Nach dem gemütlichen Freitag hatten wir uns den Samstag etwas sportlicher vorgenommen und machten eine Velotour via Stauffen zum Kloster St. Trudpert. Über schöne Velowege kamen wir zum Ziel, anschauen kann man nicht allzu viel, aber nur schon die schöne Barockkirche ist einen Besuch wert. Das Wetter wäre eigentlich angenehm warm, nur der Wind stört etwas. Nachmittags haben wir dann die müden Beine in der Therme im warmen Wasser etwas entspannen lassen. Danach waren wir so richtig müde, es reichte am Abend gerade noch für ein Essen im Parkrestaurant Weinbrunnen.

Schon war es wieder Sonntag und ein äusserst gemütliches Wochenende vorbei.

Heimfahrt ohne Gotthardstau

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Über Nacht blieb der vorausgesagte Regen aus und auch am Morgen war es zwar bedeckt aber trocken. Die Winzer hätten gerne etwas Regen, wie wir hörten, hate es ein Jahr lang praktisch nicht richtig geregnet. Nach einem herzlichen Abschied von der Familie Vada machten wir uns auf den Heimweg. Es blieb trokcken bis Ponte Tresa, da gab es einen kurzen Regenschauer.

Am Gotthard waren bis 6 Km Stau angesagt, deshalb fuhren wir nur bis nach Rodi und haben uns da auf dem Stellplatz einquartiert. Das war der erste Platz an dem wir in diesen Ferien eine Platzgebühr zahlen mussten. Kaum waren wir angekommen, begann es zu regnen. Der Regen hielt die ganze Nacht an und weckte uns früh. Ganz gegen unsere Gepflogenheiten, krochen wir darum früh aus dem warmen Bett und machten uns um 07:00 Uhr auf die Restheimreise. Dafür wurden wir mit kaum Verkehr belohnt und passierten den Gottahrd und die diversen Baustellen ohne jeglichen Stau und kamen so früh am Tag wohlbehalten nach Hause.

Olivenöl und Weinkauf

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Für den heutigen Tag wollten wir nebst Olivenöl kaufen auch etwas durch Alba bummeln.

Zum Olivenölkauf fuhren wir nach Diano d‘Alba, wo wir schon ein paar Mal Olivenöl aus Ligurien kauften, dass der Papa der Familie so halbprivat in einer Garage verkaufte. Leider erfuhren wir, dass der Papa im 2020 gestorben ist und niemand mehr den Olivenöl-Handel in der Familie betreibt. Aber es gäbe ganz in der Nähe ein Geschäft, dass auch sehr gutes Olivenöl habe. Also sind wir zum Geschäft Desidero gefahren, wo wir tatsächlich verschiedene köstliche Olivenölsorten probieren konnten und entsprechend unserer Garage des Womo beluden.

In Alba war an diesem Wochenende ein Weinfest, entsprechend waren auch sehr viele Leute unterwegs.

Wir blieben darum nicht sehr lange sondern fuhren bald zu unserem Übernachtungsziel weiter, einem Weingut aus dem Agricamper Verzeichnis. Bei Emilio Vada Weine wurden wir sehr freundlich empfangen und durften uns an schönster Lage mit dem Womo hinstellen. Natürlich probierten wir auch den Wein und füllten unsere Garag noch etwas mehr. Mit den Eltern von Emilio haben wir noch länger geplaudert, sie haben selber auch einen Camper. Wie hier haben wir überall freundliche hilfsbereite Leute getroffen, auch darum gefällt uns das Piemont so gut.

Heute war es tagsüber warm und schwül, gegen Abend gab es dann ein paar Tropfen Regen die etwas Abkühlung brachten. Ab Morgen soll schlechtes Wetter sein, nicht so schlimm, die Ferien sind eh zu Ende. Nebst dem, dass wir den schönen Platz bei Emilio Vada genissen konnten, durften wir auch die ganze Zeit einem Kuckuck zuhören. Bei uns zu Hause mittlerweilen eine Seltenheit, wenn man mal kurz einen Kuckuck rufen hört.

Langhe

Nach einem gemütlichen Morgen sind wir aufgebrochen um in die Langhe zu fahren. Das Rebbaugebiet gehört für uns zu den schönsten Regionen die wir kennen.

Zuerst aber besuchten wir die Riesenkirche in Vicoforte, die Kirche hat wie wir gelesen haben die grösste elippische Kuppel, auf alle Fälle eindrücklich gross.

In Dogliani machten wir den nächsten Halt und bummelten durch das Städtchen. Ab einer grossen Bank liess sich wunderbar die Aussicht geniessen - weniger wunderbar, war die Tatsache, dass die Bank recht frisch gestrichen und die Farbe noch nicht komplett getrocknet war! Als Andenken haben wir jetzt Kleider mit hellblauen Flecken.

Weiter fuhren wir in Richtung Monforte d‘Alba, auf dem Weingut Ca‘ Brusa wollten wir eigentlich übernachten und ein gutes Nachtessen geniessen. Leider erfuhren wir, dass es kein Nachtessen gibt, wir wären die einzigen Gäste gewesen, weil gerade die Zimmer umgebaut werden. So sind wir weitergefahren bis nach Castiglione Faletto, da gibt es einen Stellplatz.

Zum Nachtessen gingen wir dann in das Resturant Convino und haben sehr gut gegessen, dazu noch ein freundlicher Service - perfekt.

Mondovi

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Für Heute haben wir den Besuch von Mondovi geplant. Ein Teil der Stadt liegt auf einem Berg, zum Glück gibt es ein Funicolare hinauf, den das Wetter war wie immer in den letzten Tagen sehr schön und warm.

 

Am Nachmittag sind wir zu einem recht neuen Stellplatz bei Rocca de‘ Baldi gefahren. Der Platz hat eine gute Infrastruktur und wieder einmal ist alles, inkl. Strom gratis. Gleich beim Platz beginnt das Naturschutzgebiet Crava-Morozzo, durch das wir am Nachmittag eine Wanderung machten.

 

Den Abend genossen wir mit einem guten Nachtessen.

Störche und andere Vögel

Nach einer total ruhigen Nacht sind wir nach einem gemütlichen Frühstück weiter gefahren nach Soluzzo. Über recht schmale Strassen mit schöner Aussicht auf die schneebedeckten Berge fuhren wir zuerst nach Racconigi.

 

In Racconigi gibt es ein Schloss und dazugehörigen Park den wir anschauen wollten und in der Nähe hat es ein Naturzentrum für Störche und Enten. Das Schloss und der Park waren geschlossen, es sah aber auch nicht sehr einladend aus. Dafür entpuppte sich das „Centro Cicogne e Anatidi“ als echtes Highlight. Auf einem schön angelegten Gelände mit zum Teils renaturiertem Sumpfgelände lassen sich Störeche, verschiedene Entensorten, Schnepfen und viele andere Vögel beobachten. Selbst den Osterhasen haben wir entdeckt.

 

Mit vielen schönen Eindrücken sind wir weiter auf den Stellplatz in Saluzzo gefahren. Auch dieser Platz darf gratis genutzt werden, einzig für den Strom muss man bezahlen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt sahen wir viele schöne Häuser und Gassen, wie oft in Italien auch diverse Kirchen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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