Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Taormina

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Am morgen früh, nach dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund“ bin ich (Mathias) auf den oberen Silvestri-Krater gestiegen. Gold habe ich keines gefunden, aber starken Wind, der mich fast vom Kraterrand geblasen hätte, dafür wurde ich auch mit einer schönen Aussicht belohnt.

Wir sind dann weiter gefahren nach Taormina und da auf den Stellplatz Sant´Antonio. Wir wurden sehr freundlich begrüsst und alles wurde erklärt. Alles wirkt sehr sauber und gut organisiert, der einzige Wermutstropfen ist die Lage direkt unter der Autobahnbrücke - wenn man will, bekommt man aber sogar Ohrstöpsel. Im Preis inbegriffen ist ein Shuttle-Service nach Taormina, selber da hinzufahren ist nicht empfehlenswert, viel Verkehr und kaum Parkplätze, zudem ist der Shuttle sehr gut organisiert, auch die Rückfahrt - ein kurzer Anruf genügt.

In Taormina sind wir durch die Fussgängerzone gebummelt, schon jetzt hatte es sehr viele Leute, im Sommer muss es total überfüllt sein.

Nach einem ausgezeichneten Mittagessen haben wir ein Taxi hoch nach Castelmola genommen. Von da oben ist die Aussicht auf das tiefer liegende Taormina und das Meer gigantisch, nur schon darum lohnt sich die Taxifahrt zum 550 Meter über Meer gelegenen Castelmola.

Wieder unten in Taormina sind wir noch etwas herumgebummelt, haben den Park der Lady Florence Trevelyan angeschaut und waren froh, dass unsere müden Füsse vom Shuttle-Dienst abgeholt wurden.

Den Abend verbrachten wir dann mit den Nachbarn und dem Besitzer des Platzes mit Gesprächen und Limoncello.

Gegensätzliche Landschaften

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Nach einer sehr ruhigen Nacht sind wir frühmorgens noch vor dem Frühstück ca. 2 Km weiter gefahren bis ans Ende der Strasse. Von da her ging es zu Fuss in die Schlucht hinunter, unterwegs gab es auch wieder Höhlen und Gräber zu bestaunen und unten in der Schlucht einen Bach mit glasklarem Wasser.

Als wir wieder beim Womo waren, hatten wir noch ein interessantes Gespräch mit einem Feuerwächter. Im Bereich der Nekropole, übrigens ein UNESCO Weltkulturerbe, sind in den heissen Monaten überall Feuerwächter postiert und es werden auch Feuerschneisen angelegt. Bei der Trockenheit die jetzt schon herrscht eine sehr sinnvolle Massnahme. Nach dem Frühstück sind wir weiter gefahren in Richtung Ätna.

Es gibt auf der Südseite des Ätnas eine Strasse bis auf gut 1700 Meter über Meer, mit oben einem grossen Parkplatz und einer Gondelbahn, mit der man bis auf 2400 Meter hochkommt. Oben geht es mit Bussen nochmals 300 Höhenmeter weiter.

Als wir ankamen war da schon einiges los, viele Touristen und viele Souvenierstände etc. Wegen zu starkem Wind fuhr die Gondelbahn nicht, dafür kamen wir zum Vergnügen vom Parkplatz her die ganze Strecke mit dem Bus hochzufahren. Unglaublich wie steil hoch die Offroadbusse fahren können, zudem ist es trotz der Rumpelpiste erstaunlich bequem. Oben angekommen, kann man mit einem Führer einen kleinen Fussmarsch machen, durch die eindrückliche Landschaft. Wir waren aber auch froh als wir wieder zurück beim Womo waren, es windet wirklich recht stark und wirbelt Lavastaub herum, Unsere Haare sind ganz steif vom Staub - zum Glück haben wir im Womo eine Dusche.

Bevor es unter die Dusche ging, haben wir noch einen Rundgang um einen der Silvestri Krater gemacht, die 1892 entstandenen Krater liegen nicht weit vom Parkplatz entfernt.

Nach der letzten Nacht, ohne in der Umgebung ein Licht zu sehen verbringen wir diese Nacht mit dem Blick auf das Lichtermeer von Catania.

Noto

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Gestern haben wir einen Strandtag eingelegt und das Meer als willkommen Erfrischung genutzt. Die Temperaturen waren wieder um 35° und in der Nacht 25°. Alle Sizilianer, mit denen wir reden meinen „nicht normal“.

Heute Morgen sind wir dann weiter in Richtung Noto gefahren. Am Morgen war es an der Küste recht windig und bedeckt, im Verlauf des Tages stiegen die Temperaturen wieder auf 35°.

Noto ist eine von mehreren Barockstädten in der Region. Die Stadt wurde ab 1703 neu aufgebaut nach dem die alte Stadt nach einem Erdbeben völlig zerstört wurde. Aus dieser Zeit ist praktisch die ganze Innenstadt erhalten, mit einigen sehr prachtvollen Gebäuden und vielen Kirchen. Bei diesen Temperaturen ist eigentlich eine Stadtbesichtigung nicht optimal, aber unsere Ferien sind endlich. Glücklicherweise gab es ein Touristenbähnli, so kamen wir doch etwas herum.

Wir sind dann weitergefahren zur Nekropole von Pantalica. Die Nekropole von Pantalica ist eine der großen Nekropolen Siziliens und umfasst mehr als 5000 Kammergräber, die aus der späten sizilischen Bronzezeit und der frühen Eisenzeit stammen. Mit der Besichtigung von Teilen davon haben wir bis am Abend gewartet, wo es wenigstens etwas abgekühlt war.

Übernachten werden wir ebenfalls in dem Gebiet, ganz einsam umgeben von spektakulärer Natur, ganz einsam stimmt nicht ganz, leider hat es auch ziemlich lästige Schnaken.

zurück ans Meer

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In der Nacht wurde es nicht kühler als 24°. Dafür konnten wir das Frühstück in angenehmer Wärme und schöner Aussicht geniessen, bevor wir den wirklich sehr schönen Übernachtungsplatz verliessen.

Als erstes Tagesziel wollten wir zur Villa Romana del Casale. Auf dem Weg dahin erwischten wir wieder einmal eine Strasse, die zwischendurch Schritttempo als sinnvoll erwies. Ein bunter Mix aus Teerflecken, Betonpiste, Schotter und Schlaglöchern schüttelte unser Womo durch. Danach überraschte uns das Navi mit einer sehr schmalen Strasse, auf der ein Kreuzen unmöglich war, zum Glück kam nur ein Auto entgegen, gerade an einem Ort wo eine Einfahrt zu einem Privat-Grundstück war. Ansonsten hätte das andere Auto oder wir ein paar hundert Meter rückwärtsfahren müssen.

Die Villa Romana del Casale ist eine römische Villa aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus und ist heute ein UNESCO Weltkulturerbe. Es handelt sich um einen grossen Gebäudekomplex der Jahrhunderte unter dem Schlamm versteckt und geschützt lag. Das herausragende sind die vielen gute erhaltenen Mosaikböden, wirklich ein Besuch wert.

Nach dem Besuch der Villa fuhren wir ins nahe Piazza Armerina und bummelten durch das Städtchen, eigentlich wollten wir die von weit sichtbarer Kathedrale besichtigen. Als wir uns bei brütender Hitze bis nach oben gekämpft hatten, war jedoch bereits Siesta und die Kathedrale geschlossen. Uns entschädigte dafür ein ausgezeichnetes Mittagessen in der Osteria del Conte, bevor wir weiterfuhren bis nach Caltagirone.

Caltagirone ist das Zentrum sizilianischer Keramikherstellung, im Zentrum ist ein Geschäft neben dem anderen mit allerhand Variationen von Keramik. Auch eindrücklich ist die Scala Santa Maria del Monte, wir haben aber die 142 Treppenstufen die aktuell mit hunderten von Blumentöpfen geschmückt sind nur von unten angeschaut. Dafür gab es zur Abkühlung ein Granite.

Danach sind wir quer durchs Land in Richtung Küste gefahren, unser Ziel war Punta Secca, genauer das Agricampeggio Capo Scalambri. Unterwegs fuhren wir längere Zeit durch eine Gewächshaus-Landschaft, zuerst waren es vor allem Reben unter den Plastikplanen und später dann vor allem Gemüse: Auberginen, Tomaten etc., leider gehört auch der Abfall am Strassenrand und in den Dörfern / und Städten zum gewohnten Bild. Zumindest in Küstennähe ein gewohntes Bild, im Hinterland war es zum Teil sehr sauber.

Viel Aufregendes ist nicht mehr passiert, als das wir vor einer Ortsdurchfahrt lieber frühzeitig umgekehrt sind, bevor wir steckengeblieben wären, dann war noch eine Strasse gesperrt, aber wir kamen dann trotzdem noch beim Agricampeggio an. Eine kurze Abkühlung im Meer gab es auch noch. Mal schauen wir die Nacht wird, es ist recht laut und vor allem auch heiss, um 21:00 Uhr immer noch 28°.

zu heiss...

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Unser Übernachtungsplatz hielt was er versprochen hat – einsam und ruhig wars. Wieder über Strassen in verschiedenen Zuständen und einigen Kurven fuhren wir wieder in allgemeiner Richtung Süden.

Die Temperaturen waren leider auch heute um die 34° - 35°, was für uns zu heiss ist und auch für die Sizilianer in dieser Jahreszeit aussergewöhnlich. Wir haben aber trotzdem in Castelbuono einen Halt gemacht und haben das hübsche Städtchen angeschaut. An einem Stand konnten wir uns mit Honig und Konfi eindecken, der ältere Herr hat früher in Basel gearbeitet, konnte noch ein paar Brocken Schweizerdeutsch und ist nach Sizilien zurückgekehrt, um die Imkerei von seinem Vater zu übernehmen.

Als nächstes wäre eigentlich Gangi auf dem Programm gewesen für eine Besichtigung, aber erstens fanden wir keinen Parkplatz und zweitens war es zu heiss.

In Enna haben wir uns dann aber die zeit mit einem Spaziergang vertrieben, um die Zeit zu überbrücken bis der Euronics geöffnet hat (16:00 Uhr), damit wir einen neuen Fotoapparat kaufen konnten. Enna liegt spektakulär auf einem Bergrücken, sieht vor allen von unten sehr eindrücklich aus, leider hat es oben durch die Gassen ziemlich viel Verkehr. Vielleicht lag es aber auch an der Hitze, dass uns Enna nicht so gefiel, selbst das Gelati brachte keine Abkühlung.

Nach gelungenem Kauf eines Fotoapparates fuhren wir in Richtung dem Übernachtungsplatz, den wir aus dem Agricamper-Verzeichnis ausgesucht hatten. Kurz vor dem Ziel überraschte unser Navi uns noch mit einer «Abkürzung» mitten durch ein Dorf mit engen Gassen. Irgendwann war es dann so eng und die Strasse führte rechtwinklig weiter, dass es auf die linke Seite (wo wir hinsollten) nicht um die Ecke reichte, zum Glück war es nach rechts etwas weiter, so konnten wir in die Gasse einbiegen und dann ein paar Meter rückwärts aus der Gasse fahren. Im Allgemeinen ist das Navi recht zuverlässig, aber auf Sizilien gab es jetzt schon die eine oder andere Überraschung, offensichtlich sind die Karten nicht so genau nachgeführt. Schlussendlich sind wir und das Womo wohlbehalten auf der Masseria Floresta angekommen, und auch an den Häusern hinterliessen wir keine Kampfspuren.

Von der Besitzerin wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen einen Logenplatz, direkt vor dem Haus mit einer traumhaften Aussicht und am Abend einem schönen Sonnenuntergang. Auf dem Landgut werden diverse Bio-Produkte hergestellt aus Mandeln und Oliven. Wir erstanden etwas Olivenöl, welches einen feinen sehr guten Geschmack hat, eigentlich fast zu schade, um einfach so zum Kochen oder in der Salatsauce zu nutzen.

Allerhand verschiedene Strassen

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Wir haben heute den Campingplatz verlassen und sind nördlich in Richtung Madonie gefahren. Die Madonie ist eine Gebirgskette und ein Nationalpark. Unterwegs besuchten wir bei Musomelli die gleichnamige Burg oder auch Castello Manfredonico genannt. Den Aufstieg mussten wir uns bei über 30° richtig verdienen.

Weiter fuhren wir durch eine schöne recht dünn besiedelte Gegend.

Während der Siesta Zeit schauten wir uns das Städtchen Polizzi Generoso an. Im Gegensatz zu den Ortschaften an der Küste ist es hier sehr sauber und gepflegt. Zum Glück war eine Bar offen in der wir ein feines Gelati zum Abkühlen bekamen, den mittlerweile war die Temperatur auf 35° Grad angestiegen.

Nach Polizzi Generoso führte die Strasse in den Mandoniepark bis auf 1700 Meter, da war es mit 28° doch etwas kühler. Leider fanden wir da keinen Übernachtungsplatz, der uns zusagte, dafür fanden wir ein paar Kilometer weiter und 500 Höhenmeter tiefer einen schönen Platz. Einsam mit schöner Aussicht, am Abend konnten wir Hirsche ganz in der Nähe beobachten. Leider hatte im Verlauf des Tages der Fotoapparat den Geist aufgeben, und mit dem Handy waren die Hirsche dann doch etwas zu weit weg.

Eventuell ist dem Foto das Gerumpel auf den gewählten Strassen nicht bekommen, wäre kein Wunder. Wir haben einige wirklich schlechte Strassen erwischt, unser Womo musste einiges aushalten. Wurden aber auch von schönen Ausblicken entschädigt.

Ruhetag - Hochzeitstag

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Unseren Hochzeitstag feierten wir in Form eines Ruhetages. Ausser am Morgen einen Veloausflug in die nahe Ortschaft verbrachten wir den Tag beim Womo mit Lesen und zwischendurch einer Abkühlung im Meer. Am Abend haben wir ein feines Essen im nahegelegenen "Dune" genossen.

Scala dei Turchi

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Die Nacht war tatsächlich sehr ruhig. Am Morgen sind wir recht beizeiten weitergefahren. Anstelle von engen schmalen Strassen haben wir heute eine sehr schöne Strasse etwas im Hinterland in Richtung Agrigento genommen, ca. 100 Km recht entspanntes Fahren.

Kurz vor Agrigento sind wir wieder an die Küste gelangt, um die Scala die Turchi zu besichtigen. Es handelt sich dabei um markante weisse Kalkfelsen in Treppenform, ein tolles Naturwunder. Mit dem Meer in allen möglichen Farbtönen wirklich fantastisch. Am Strand hatte es erstaunlich wenige Leute unterwegs, vielleicht auch weil wir noch am Morgen vor Ort waren.

Heute betrugen die Temperaturen am Nachmittag ca. 30°, der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage steigende Temperaturen vorher. Darum beschlossen wir einen Campingplatz zu suchen, um einen Tag mit Baden zu verbringen, bevor wir etwas ins hoffentlich kühlere Hinterland abzweigen. Kurz nach Agrigento entdeckten wir den kleinen Campingplatz «Nettuno», schön schattig und direkt an einem langen Sandstrand. Wir haben für 2 Nächte gebucht und genossen den Nachmittag mit Ausruhen und Baden.

Enge Strassen, Sackgassen und andere Hindernisse

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Wir haben auch schon besser geschlafen, Ursache waren die vollen Bäuche aber auch die Wärme, am morgen früh waren es immer noch 24°. Dazu kam dann ab 05:30 Uhr noch das Taubenkonzert, in San Vito lo Capo scheint es neben vielen Menschen auch viele Tauben zu haben - zumindest auf dem Campingplatz „La Pineta“.

Einen Vorteil hatte die frühe Weckstunde, wir sind früh in Richtung Trapani losgefahren, da auf den Parkplatz für die Seilbahn nach Erice. Erice liegt auf einem Berg ca. 750 Meter über Meer, es gibt auch eine Strasse hoch aber oben wenige Parkplätze. Da haben wir lieber die über 3 Km lange Gondelbahn genommen.

Am Morgen um 10:00 Uhr waren wir noch recht alleine unterwegs und konnten den Ort in Ruhe anschauen. Natürlich haben wir auch Canolli und Genovesi probiert. Genügt eigentlich als Mittagessen.

Zurück beim Womo sind wir weitergefahren in die Salzgewinnungsanlagen bei Trapani und haben uns auch mit feinem Salz eingedeckt,

Danach fuhren wir zum Strand San Teodora, einem Strand mit Sand und weit hinausreichendem knapp knietiefen Wasser. Weil das Wasser so flach ist, war es auch richtig schön warm.

Zum Übernachten haben wir uns einen Platz aus dem Agricamper Verzeichnis kurz nach Marsala ausgesucht, bei dem es Öl, Gemüse und Wein geben sollte. Die Route führte quer durch Marsala, vermutlich wäre es ohne Baustelle mit entsprechender Umleitung durch enge Gassen gut gegangen. So wurde es zwischen den parkierten Autos immer enger, bis es zu eng wurde und zuerst ein Auto um parkieren musste, bevor wir weiterfahren konnten. Auf engen Strassen kamen wir dann endlich bei der auserkorenen Agricamper-Adresse an und standen vor einem verschlossenen Tor. Da weit und breit niemand zu sehen war fuhren wir weiter, das Navi führte uns in eine Strasse die verwinkelt war und immer schmaler wurde, bis wir vor uns ein Tor sahen das geschlossen war. Also ging es rückwärts, bis wir wenden konnten und uns einen anderen Weg aus dem Labyrinth suchen konnten, Mit nochmals anstehen und warten bis ein Lieferungswagen weiter fuhr kamen wir dann wieder auf eine halbwegs normale Strasse. Wir hatten uns als Alternative zum Agricmperplatz ein Camping in der Nähe ausgesucht, das Navi lotste uns zuerst wieder in eine Strasse, die irgendwann zur Sackgasse wurde, zum Glück mit guter Kehrmöglichkeit. Den avisierten Campingplatz scheint es nicht mehr zu geben, stattdessen landeten wir auf einem Parkplatz bei einer Strandbar. Auf Nachfrage in der Bar können wir auf dem Parkplatz übernachten, Tauben sollten nicht stören, am Abend gab es aber diverses Hundegebell. Der ganze Stress wurde noch «perfekt» ergänzt mit Temperaturen von über 30°.

Raus aus dem Rummel - rein in den Rummel

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Nach einer zweiten ruhigen Nacht haben wir uns auf den Weg für unsere Inseltour gemacht. Als erstes Ziel haben wir San Vito lo Capo festgelegt. Auf möglichst direktem Weg sind wir aus dem Palermo-Verkehr hinausgefahren. Die Strassen in den Randbezirken der Stadt waren ein Puzzle aus Schlaglöchern und Teerflecken, unser armes Womo musste einiges mitmachen. Ausserhalb Palermos wurden die Strassen zum Glück etwas besser- Wir fuhren nicht der Küste entlang, sondern etwas im Hinterland durch eine karge wunderschöne Landschaft.Unterwegs kreuzten wir ein Radrennen, nicht gerade der Giro, aber viele Radrennfahrer kämpften sich den Berg hoch.

Auf halbem Weg machten wir eine Pause in Alcamo, mit einer hübschen Altstadt, dutzenden von Kirchen und einem imposanten Castello.

Zurück am Meer bei Castellammare del Golfo empfing uns eine Farbenpracht, blaues bis türkisfarbenes Wasser.

Durch eine schöne grüne Landschaft kamen wir nach San Vito lo Capo, der Stellplatz, den wir auf der Karte gefunden hatte, gab es nicht, dafür ganz in der Nähe einen Campingplatz, auf dem wir für eine Nacht bleiben San Vito lo Capo zeichnet sich durch einen langen schönen Sandstrand aus, von dem allerdings vor lauter Sonnenschirme kaum etwas zu sehen ist. Ganz am Rande kann man den Strand auch ohne Sonnenschirme in Reih und Glied geniessen. Das Wasser war zwar noch recht frisch aber doch ein Genuss. Danach fuhren wir mit dem Fahrrad noch etwas durch die Stadt. Irgendwie war ein riesen Rummel, so etwas wie Chilbi und Drachenfest, sowie Sonntag und schönes Wetter waren wohl die Ursache dafür.

Nachtrag:

Am Abend im Ristorante gna' sara sehr gut gegessen. In der Stadt ist am Sonntagabend "der Bär"los, irgendwie nicht unser Ding, wir sind froh liegt der Campingplatz etwas ausserhalb!

Palermo

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Auf dem Stellplatz „Idea Vacanze“ haben wir erstaunlich gut geschlafen, obwohl er eigentlich mitten in der Stadt ist. Aber geschützt von ein paar Häuserzeilen und etwas Grün ist es angenehm ruhig. Die Betreiber des Platzes sind sehr hilfsbereit und erklären, wie man am besten ins Zentrum kommt und geben sonstige Tipps. Auch Busbillette und z. Bsp. Wasser kann gekauft werden.

Mit dem Bus sind wir zum Hafen gefahren und haben uns zu Fuss aufgemacht die Altstadt zu entdecken. Wir waren schon einmal vor ca. 15 Jahren auf einer Kreuzfahrt in Palermo vorbeigekommen. Damals erschien uns die Stadt ziemlich düster und schmutzig und zudem ein Verkehrswirrwar. Auch heute ist es noch schmuddelig, aber die Altstadt ist trotzdem einen Besuch wert.

Besonders die verschiedenen Märkte sind sehr faszinierend.

Zwischendurch haben wir einen Sightseeing Bus genommen, um die Füsse zu entlasten. Mit dem Bus kann man auch recht entspannt den Verkehr geniessen, auch da gibt es allerhand Sehenswertes.

Eigentlich hatten wir vor mit dem Bus auch noch nach Monreale zu fahren. Nach einer dreiviertel Stunde Wartezeit kam der Bus gestopft voll mit Leuten, anhand der vielen Leute in der Stadt und dem vollen Bus, liessen wir das Unterfangen Monreale sein - schon ein Grund, um mal noch etwas mehr ausserhalb der Saison wieder zu kommen. Am Nachmittag war es bedeckt und ein paar Tropfen Regen fielen, bei angenehmen 22°. Gerade richtig, um sich einzugewöhnen. Mit müden Füssen, vielen Eindrücken und ein paar Lebensmittel vom Markt kamen wir wieder zurück zum Wohnmobil.

Fährentag

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Pünktlich um 23:30 legte die Fähre ab in Richtung Palermo. Unsere Kabine lud zum Schlafen ein, leider mit einem etwas harten Bett, was mein Rücken am Morgen zurückmeldete. Den Freitag verbrachten wir mit Lesen und etwas Schiff Besichtigung. Das Meer war den ganzen Tag über sehr ruhig, also keine Gefahr für allfällige Seekrankheiten. So konnten wir das sehr gute Essen auf dem Schiff wirklich geniessen. Pünktlich legten wir in Palermo um 19:30 Uhr an. Da kam ein kleiner Kulturschock in Sachen Auto fahren, Bis zum avisierten Stellplatz waren es zwar nur knappe 3km, aber an den Verkehr müssen wir uns erst noch gewöhnen. Heil angekommen auf dem Stellplatz haben wir für 2 Nächte gebucht. Am Abend um 21:00 Uhr waren es immer noch angenehme 23°.

Auf die Fähre Genua - Palermo

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir früh durch Hundegebell und Vogelgezwitscher geweckt worden. Um 08:30 Uhr sind wir losgefahren mit dem Ziel Genua. Die Fähre nach Genua fährt aber erst um 23:3ß Uhr, deshalb haben wir einen Zwischenstopp mit einem Besuch von Pavia geplant. Der Verkehr war bis kurz vor Chiasso recht flüssig. Vor dem Zoll dann Stau, der sich dann mit wenigen Unterbrüchen praktisch bis nach Mailand fortsetzte. Schlussendlich brauchten wir bis Pavia anstatt geplanter guter eineinhalb Stunden dreieinhalb Stunden. Bevor wir das Zentrum von Pavia besuchten, wollten wir noch das Kloster Certosa die Pavia besuchen. Durch den Stau kamen wir leider erst zur Siesta Zeit an und konnten nur von aussen in die Anlage schauen. Den Besuch heben wir uns für ein anderes Mal auf.

In Pavia fanden wir gleich am Rande des Zentrums einen Parkplatz und erkundeten die schöne Altstadt zu Fuss. Zuerst die bekannte Brücke „Ponte Coperto und dann die Innenstadt. Es gibt einige sehr schöne Plätze und stattliche Häuser. Besonders beeindruckend fanden wir den Dom mit einer riesigen Kuppel.

Da wir nach dem Stadtbesuch immer noch Zeit hatten führen wir zuerst noch etwas übers Land in Richtung Genua, eine rechte Strecke auf einer schmalen Dammstrasse entlang dem Po, leider mit recht viel Verkehr, so war das etwas anstrengend. Danach ging es in ein Weinbaugebiet, dass uns ganz stark an die Gebiete im Piemont erinnerte, auch die schmalen Strässchen - diese zum Glück mit ganz wenig Verkehr.

Nach Voghera ging es zurück auf die Autobahn nach Genua - fast ohne Stau! So ging ein abwechslungsreicher Tag mit Warten auf das Einschiffen zu Ende. Ach ja, die Temperaturen: am Nachmittag und Abend war es 29° - passend zum sich für den Süden einzugewöhnen.

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Ferienbeginn mit Stau

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Am frühen Mittwochnachmittag sind wir losgefahren mit viel Vorfreude auf dreieinhalb Wochen Ferien. Weil am Donnerstag Auffahrt ist, haben wir uns auf Stau in Richtung Süden eingestellt. Wir haben jedoch viel Zeit, die Fähre von Genua nach Palermo legt erst am späten Donnerstagabend ab.

Nach kurzem Check der Stau Lage am Gotthard entschieden wir uns via San Bernardino zu fahren, da war kein Stau gemeldet. Am Walensee meldete das Navi dann plötzlich Stau bei Sargans und Bonaduz der sich im Minutentakt vergrösserte. Tatsächlich ging dann vor Sargans nicht mehr viel, ca. dreiviertel Stunde war Staufahren angesagt, danach ging es einigermassen flüssig bis in Richtung Bonaduz, wo eine weitere Viertelstunde Staufahren angesagt war. Danach ging es mit erstaunlich flüssigem Verkehr in Richtung San Bernardino. Eigentlich wollten wir kurz vor Bellizona auf einem Stellplatz übernachten, allerdings verpassten wir die schlecht, bzw. gar nicht angeschriebene Ausfahrt. So beschlossen wir bis nach Como zu fahren um dort zu Übernachten. Am Fusse des Ceneri haben wir den Plan dann nochmals geändert - die 3-spurige Autobahn bis hoch zum Tunnel ging es nur im Schritttempo! So sind wir nach dem Tunnel abgebogen und auf den Stellplatz auf dem Ceneri gefahren, auf dem wir schon des Öfteren übernachtet haben. Nach viereinhalb Stunden eher mühseliger Autofahrt sind wir angekommen und konnten auf die Ferien mit einem Glas Wein anstossen.

Kurzweiliges Wochenende

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Für das anstehende Wohnmobil-Wochenende haben wir uns für den Samstagabend zum Essen im Restaurant Eschheimertal angemeldet. Das Restaurant liegt im gleichnamigen kleinen Tal gleich bei der Stadt Schaffhausen, ganz idyllisch mitten im Grünen. Für Freitag auf Samstag haben wir uns für eine Übernachtung am Husemersee entschieden. Diese wunderschöne Moorseelandschaft besuchen wir immer wieder gerne. In völliger Ruhe verbrachten wir die Nacht und sind am Morgen gleich nach dem hell werden zu einer kleinen Wanderung um den See aufgebrochen. Die Landschaft am frühen Morgen strahlt eine solche Ruhe aus, dass man sich automatisch ganz leise unterhält, um die Stille nicht zu stören.

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir nach Rheinau gefahren und haben die Klosteranlagen besichtigt.

Weil wir schon so früh aufgestanden waren, fuhren wir schon gegen Mittag zum Restaurant Eschheimertal, wo wir sehr herzlich empfangen wurden und einen Platz zugewiesen bekamen, an dem wir das Womo hinstellen konnten. Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant machten wir uns auf eine Wanderung zum Beringer Randenturm auf. Wohl auch weil am Morgen das Wetter noch recht bedeckt war, sind wir nicht vielen Leuten begegnet und konnten die schöne Landschaft für uns allein geniessen. Vom Beringer Randenturm sieht man bei klarem Wetter gemäss den Hinweistafeln ein tolles Panorama vom Bodensee bis zu den Berner Alpen. Allerdings war die Sicht heute nicht gut und die Vorstellung davon musste genügen.

Am Abend sind wir dann sehr gut bewirtet worden, das Restaurant ist ziemlich klein, verfügt aber über eine grössere Gartenwirtschaft und wenn man will, wird das Essen auch als Womodinner serviert. Nebst dem sehr guten Essen hat uns vor allem auch die herzliche Gastfreundschaft überzeugt, dass schätzen wir sehr. Am Abend wurde es dann sehr rasch ruhig und ausser etwas Vogelgezwitscher und ein paar Fröschen, die quakten war nichts mehr zu hören und wir haben trotz vollem Bauch gut geschlafen.

Am Sonntagmorgen sind wir zum Mittelpunkt vom Kanton Schaffhausen gelaufen, einem Stein mit entsprechender Tafel nicht weit weg vom Restaurant, mitten im Eschheimertal.

Nach diesem kulturellen Ausflug haben wir uns im Restaurant mit einem guten Frühstück für den Tag gestärkt. Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Zwischenhalt in Rüdlingen am Rhein, bevor es nach Hause ging.

Wir verbrachten ein interessantes und kurzweiliges Wochenende in der näheren Umgebung - man muss gar nicht immer weit fort, um Schönes zu erleben.

Wochenende mit Aufreger

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In Zürich war das Sechseläuten angesagt, das ist zwar nicht so unser Ding, hat aber den Nebeneffekt eines halben Tages frei, den man gut zu einem Tag ausbauen kann und somit ein verlängertes Wochenende hat. Der Wetterbericht verhiess zwar nicht viel Gutes, trotzdem sind wir am Freitagnachmittag in Richtung Waldshut losgefahren. Schon zu Beginn weg waren sehr viel Verkehr und Stau vor dem Grenzübergang angesagt. Darum führte uns das Navi über Umwege, die sich zum Teil als eher schmale Strassen entpuppten. Gefahren ist Coni, was mir entgegenkam, weil aus dem Büro Anrufe eintrudelten, um noch dringende Probleme zu lösen. So starteten wir leicht genervt durch Verkehr, enge Strassen und nicht erreichbare Mitarbeiter in das Wochenende. Kurz bevor wir in Waldshut-Tiengen ankamen, piepste noch das Reifendruckkontrollsystem, was zusätzlich stresste, weil wir doch erst vor kurzem mit dem PW noch knapp aus dem Gubristtunnel mit einem platten Pneu gekommen sind. Beim Wohnmobil stellte es sich zum Glück als etwas zu viel Druck heraus, die Garage hatte es wohl beim Wechsel auf die Sommerpneu etwas gar gut mit dem Reifendruck gemeint. Im Verlauf des Abends beruhigte sich die Situation dann etwas und wir sind nach Waldshut um Abendessen gegangen ins Restaurant Fuya. Es passte irgendwie zum Start ins Wochenende, dass nebendran eine grosse Gesellschaft war, mit diversen Kleinkindern und unser Essen praktisch gleichzeitig mit dem Apéro kam, so gab es noch nicht wirklich ein gemütliches Wochenende Gefühl. Eigentlich war für Samstag Shopping und Brillenanprobe angesagt, es gab aber keine Termine beim Brillengeschäft – erst für Montag. So sind wir am Samstagmorgen weitergefahren in Richtung Bernau im Schwarzwald. Zuerst machten wir einen Spaziergang im Zauberwald, ein Rundgang von einer guten Stunde für Familien, aber es hat uns auch als Paar ohne Kinder gut gefallen (20 Jahre früher wären unsere Kinder sicher auch begeistert gewesen).

Anschliessend sind wir auf den Stellplatz in Bernau gefahren, auf dem wir uns bis Montag einquartierten. Das Wetter hielt sich einigermassen, zwar recht kühl, aber trocken. Am Sonntagmorgen haben wir recht gebummelt, was dazu führte, dass es zu regnen begann und recht windig wurde, bis wir so weit gewesen wären «vor die Türe zu gehen». Irgendwie war die Motivation dann nicht sehr gross für draussen und wir verbrachten den ganzen Tag im Wohnmobil mit Lesen, ausser am Abend sind wir ins nahe Kurhaus für ein Abendessen gegangen. Am Montagmorgen war es immer noch regnerisch, bis zum Brillentermin am Nachmittag klarte es aber zunehmend auf, schlussendlich konnten wir den Nachmittag bei einem Shopping-bummel bei Sonnenschein verbringen, bevor es wieder nach Hause ging.

Fazit: Wochenende mit aufregendem Start, dass sich wegen dem Wetter schlussendlich als erhohlsam erwies.

PS: Auch das Bög verbrennen, war ein Aufreger - 38 Minuten bis der Kopf platzte sind sehr lang. Bedeutet wenn es den stimmen würde einen ganz miesen Sommer.

Locarno

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Den Rest unserer Ferien nahmen wir recht gemütlich. Am Mittwoch ein Bummel durch Locarno und das schöne Wetter beim Womo geniessen. Am Donnerstag eine kleine Velotour und das schöne Wetter beim Womo geniessen.


Der Freitag war ganz Geburtstagsaktivitäten gewidmet, etwas Deko im Womo, dann einen Ausflug auf den Cardada. Leider war die Sicht nicht sehr gut, durch den Waldbrand im Centovalli war einiges an Rauch in der Luft, den man auch riechen konnte. Am späten Nachmittag unser schon fast obligater Besuch im Kamelienpark, der ist einfach immer wieder sehr schön. Am Abend dann mit Freunden eine feines Nachtessen genossen in der Osteria Ciara in Muralto (sehr empfehlenswert).


Am Samstag für das Mittagessen bei der Verwandschaft eines Bürokollegen im Valle Maggia eingeladen, das Mittagessen dauert dann bis gegen Abend - Vorteil davon ein Abendessen brauchte es definitiv nicht mehr!
Am Sonntagmorgen hiess es dann bereits zusammenpacken und in in Richung nach Hause aufbrechen. Der Gotthardtunnel war wiederum kein Problem und wir sind wohlbehalten daheim angekommen.

Sonogno - Locarno

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Jetzt sind wir richtig im Tessin! Am Sonntagmorgen war ein Marktbesuch in Cannobio angesagt um uns mit allerhand feinen Sachen einzudecken. Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich beim Wohnmobil mit Lesen. Am späteren Nachmittag haben wir zusammengepackt und sind in Richtung Sonogno aufgebrochen. Das Verzascatal hinauf kamen uns noch die letzten Sonntagsausflügler entgegen und wie erwartet war der grosse Parkplatz in Sonogno fast leer. Hier werden wir bis am Dienstag bleiben.

Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Morgen sind wir etwas Wandern gegangen, zuerst durch das sehr schöne Dorf und dann weiter das Tal hinauf. Im Sommer ist da sicher viel los, jetzt ist es noch sehr ruhig. Auch beim Wasserfall „La Froda“ ist wenig los, sicher sehr imposant wenn da wirklich viel Wasser runter kommt, jetzt sind es nur ein paar Tröpfchen.

Am Abend sind wir im Restaurnt Alpino Essen gegangenm ausser ein paar Einheimischen waren wir die einzigen Gäste. Einheimische gibt es 85, davon 14 Kinder, dies gemäss der freundlichen Bedienung im Alpino.

Am Dienstagmorgen haben wir eingepackt und sind wieder talwärts gefahren. Entlang dem immer noch entleerten Stausee, gibt es einige imposante Tiefblicke. Bei der Staumauer hat man dann einen eiindrücklichen Blick in die „Unterwasserwelt“.

Bevor wir auf den Campingplatz Delta in Locarno fuhren, ging es noch in Tenero zum Einkaufen. Da gibt es beim Coop-Center extra ca. 10 Parkplätze die für Wohnmobile reserviert sind. Das Problem daran scheint nur das die Leute keine Schilder lesen können, die Plätze waren mit allem ausser Wohnmobilen gefüllt. so haben wir recht lange gewartet bis etwas frei wurde.

Nach geglücktem Einkauf haben wir auf dem Campinplatz eingecheckt und unseren sehr schönen Platz bezogen, auf dem wir bis am Sonntag bleiben.

1 Woche Tessin

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Wir haben ein Woche Ferien vor uns. In der Hoffnung auf schönes Wetter haben wir vor einiger Zeit auf dem Campingplatz in Locarno ein paar Tage gebucht. Vorher sind noch ungeplante Tage irgendwo unterwegs angedacht. Tatsächlich sieht der Wetterbericht ziemlich perfektes Wetter vor. Bei der Abfahrt am Freitagnachmittag ist es zwar noch grau und neblig und nach dem Gotthardtunnel (ohne Stau) fällt leichter Nieselregen, aber ab Biasca ist es zumindest schon mal trocken. Für das Wochenende fahren wir etwas über das Tessin hinaus bis nach Cannobio. Als wir am Abend ankamen, war der Stellplatz praktisch voll, wir haben aber Platz gefunden.

Am Samstagmorgen zeigte sich bald die Sonne und wir machten einen Spaziergang durch Cannobio, dass wir schon von einigen Besuchen gut kennen.

Dabei haben wir uns für die Ferien mit Colomba und Panettone eingedeckt. Es war schon recht angenehm warm, einen Apero liess sich gut draussen geniessen. Es blüht schon allerhand, eben richtiger Frühling.

Am Nachmittag sind wir mit dem Velo zur Kirche von Sant‘ Anna gefahren, die spektakulär über der Schlucht steht. Immer wieder ein Besuch wert, um die grossartige Aussicht zu geniessen.

Solothurn - Emmental

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Für dieses Womo-Weekend wollten wir wieder einmal Solothurn besuchen. Da es in Solothurn, wie in vielen Schweizer Städten leider keinen Stellplatz gibt, fuhren wir bis nach Bellach. Da konnten wir auf dem Aarhof übernachten. Zum Glück durften wir im Innenhof übernachten, es wehte am Abend und in der Nacht ein kräftiger Wind, im Innenhof standen wir etwas geschützter als sonst im Wind.

Am Samstagmorgen fuhren wir nach Solothurn, stellten das Wohnmobil auf einem Parkplatz ab und bummelten durch die Stadt. Am Samstag ist Markttag, entsprechend hatte es in der Altstadt sehr viele Leute unterwegs. Nachdem erst unter der Woche die Maskenpflicht weggefallen ist, war es in den vielen Leuten noch etwas komisch. Bei ca. 10° liessen wir es uns nicht nehmen, draussen einen Apero zu trinken, anschliessend waren wir froh wieder ins warme Womo zurückzukehren.

Wir fuhren dann weiter bis nach Burgdorf, kletterten da die Stufen hoch zur Burg und besichtigten die Burg und Altstadt und waren angenehm überrascht von Burgdorf, dass wir bisher nicht kannten, wirklich ein Besuch wert.

Gegen Abend trafen wir dann in Oberthal (einem kleinen Ort im Emmental) ein, wo wir vor dem Restaurant Eintracht auf einem ziemlich schrägen Parkplatz parkierten. Im Restaurant hatten wir für das Nachtessen reserviert. Allzu viel hatten wir nicht erwartet in Sachen Essen und wurden aber sehr positiv überrascht, nebst der sehr freundlichen Bedienung haben wir sensationell gut geschlemmt. Die Übernachtung war dann nicht so gut, sei es wegen dem ungewohnten Rauschen des Baches, dem vollen Bauch oder dem Autoverkehr.

Am Sonntagmorgen waren wir auf alle Fälle nicht fit und liessen uns viel Zeit, bevor wir uns kreuz und quer durchs Emmental und Entlebuch auf den Heimweg machten.

In Marbach besuchten wir die imposante Kirche, das gleiche dann auch in Beromünster. Da waren wir schon oft vorbeigefahren und haben gar nicht realisiert, dass sich da nicht nur eine Kirche, sondern eine ganze Anlage befindet.

Wir haben ein schönes Wochenende verbracht und wieder allerhand Neues entdeckt.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite vor allem Berichte von diversen Velo-Touren (Mountainbike und eBike) sowie Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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